{"id":4007,"date":"2010-07-10T00:45:14","date_gmt":"2010-07-09T22:45:14","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=4007"},"modified":"2010-07-10T00:47:19","modified_gmt":"2010-07-09T22:47:19","slug":"das-multikulturelle-drama-ein-streit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2010\/07\/10\/das-multikulturelle-drama-ein-streit_4007","title":{"rendered":"Das multikulturelle Drama &#8211; ein Streit"},"content":{"rendered":"<p><em>Mitblogger NKB hat mit seinem Post die Dimensionen des letzten Threads gesprengt. Er verdient eine ausf\u00fchrliche Debatte, und darum habe ich mich entschlossen, ihm und Loewe hier einen kleinen Ring zum Boxen einzurichten:<\/em><\/p>\n<p>@Loewe<\/p>\n<p><em>Manich\u00e4isch reine und absolute Bewertungen liegen mir nicht.<\/em><\/p>\n<p>So? Das \u00fcberrascht mich nun aber etwas. Ich habe von Ihnen, namentlich in Bezug auf \u201cMultikulti\u201d und Israel, hier bislang nur absolute Bewertungen lesen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>Der Unterschied zwischen uns besteht u. a. auch darin, dass ich zum Beispiel meine Eltern, mein Land, meine Partei \u2013 und das Multikulturelle lieben und sch\u00e4tzen kann, obwohl ich gleichzeitig auch Fehler, Grenzen, Kritikpunkte, Schwierigkeiten erlebe und zum Thema mache.<\/em><\/p>\n<p>Ich denke weder, dass Sie Ihr\u00a0<em>Land lieben<\/em>, noch kann ich mich daran erinnern, von Ihnen je ein aufrichtiges Wort zu\u00a0<em>Fehlern, Grenzen und Schwierigkeiten<\/em>gelesen zu haben \u2013 soweit es nur um das Thema Zuwanderung und dabei um\u00a0<em>Fehler, Grenzen und Schwierigkeiten<\/em> von Zuwanderern ging. Wenig \u00fcberraschend schreiben Sie denn auch im Folgenden, als wollten Sie mir pr\u00e4ventiv recht geben:<\/p>\n<p><em>Ist Multikulturalit\u00e4t ein Selbstl\u00e4ufer? \u2013\u00a0<strong>Nur dann und nur so weit, wie wir Deutsche selber integrationsf\u00e4hig und integrationswillig sind und die Voraussetzungen daf\u00fcr schaffen.<\/strong> Gl\u00fccklicherweise sind wir es im gro\u00dfen und ganzen.<\/em><\/p>\n<p>Haben Sie einmal dar\u00fcber nachgedacht, dass es hier auch eine andere Seite gibt? Jedes Mal, wenn Sie sich hier austoben, sehe ich mich in meiner Meinung best\u00e4tigt, dass Zuwanderer, zumal aus dem Nahen Osten, f\u00fcr Sie h\u00f6chstwahrscheinlich nur eine Projektionsfl\u00e4che f\u00fcr eigene Komplexe sind&#8230; <!--more-->Darin spiegelt sich m.E. auch die altbekannte \u2013 \u00fcbrigens ihrerseits \u00fcberaus rassistisch konnotierte \u2013 Attit\u00fctde gegen\u00fcber dem \u201cEdlen Wilden\u201d wider. M\u00f6glicherweise ist Ihnen das tats\u00e4chlich nicht bewusst \u2013 so wenig wie Sie merken, dass Ihre Aussagen sich hier vielfach antisemitisch ausgenommen haben; aber das \u00e4ndert nichts daran, dass eine solche Attit\u00fcde ebenso bizarr wie sch\u00e4dlich ist. Wollte man eine moralische Bewertung vornehmen, fiele mir gleichfalls nicht viel ein, daf\u00fcr eine Rechtfertigung zu finden.<\/p>\n<p><em>Ich bin von der multikulturellen Realit\u00e4t in Deutschland begeistert. Das ist wirklich MEIN Deutschland: bunt, vielf\u00e4ltig, reich an Unterschieden, f\u00fcr Fremdes offen, Fremdes integrierend, von Fremdem lernend.<\/em><\/p>\n<p>Ich hatte Ihnen schon einmal erkl\u00e4rt, dass Deutschland nicht per se dadurch besser oder schlechter wird, dass hier z.B. viele Menschen unterschiedlicher Hautfarben oder Abstammung leben oder eben nicht. Ich halte das \u2013 im Unterschied zu Ihnen \u2013 zumal hinsichtlich moralischer Kategorien f\u00fcr wesentlich indifferent.<\/p>\n<p>Daneben war Deutschland \u2013 entgegen Ihrer Ansicht \u2013 schon immer\u00a0<em>bunt<\/em>, soweit damit gemeint sein sollte: von kultureller und menschlicher Vielfalt gepr\u00e4gt. Ich habe Ihnen schon mehrmals entgegegengehalten, dass Deutschland \u2013 im Herzen Europas gelegen \u2013 seit jeher notwendigerweise unter dem Einfluss verschiedenster Gruppen stand. Es ist deshalb geradezu l\u00e4cherlich, ja es zeugt wohl sogar abermals von Komplexen, suggerieren zu wollen, Deutschland habe fr\u00fcher keine oder lediglich eine geringe Vielfalt aufzuweisen gehabt (zumal Sie offenbar verkennen, dass tats\u00e4chlich Pluralit\u00e4t vor allem von unterschiedlichen Menschen bedingt wird, weniger davon, woher diese Menschen stammen oder welche Hautfarbe sie haben).<\/p>\n<p>Wenn Sie Menschen nicht zuv\u00f6rderst nach ihrer Herkunft, Hautfarbe und Religion beurteilen w\u00fcrden, w\u00e4re das alles auch f\u00fcr Sie indifferent. Aus bestimmten Gr\u00fcnden ist es Ihnen aber nicht egal, sondern so wichtig wie nichts anderes. Deutschland gef\u00e4llt Ihnen offenbar gar nur unter der Pr\u00e4misse, dass es darin viel vermeintlich \u201cFremdes\u201d gibt (wobei Sie auch noch dazu neigen, dieses \u201cFremde\u201d gegen\u00fcber dem Einheimischen zu privilegieren; man denke nur daran, welchen Unterschied Sie etwa zwischen Christentum und Islam zu machen bereit scheinen \u2013 gleichfalls eine ebenso absurde wie weit verbreitete Attit\u00fctde).<\/p>\n<p>Wenn nun ein klassischer Rechtsradikaler t\u00e4te, was Sie best\u00e4ndig tun, n\u00e4mlich den Wert von Menschen und einer Gesellschaft ausschlie\u00dflich oder jedenfalls vorwiegend an ihrer \u201crassistischen\u201d Erscheinung festzumachen, f\u00e4nden Sie das ganz bestimmt widerw\u00e4rtig. Insoweit h\u00e4tten Sie sogar recht, weil es ein unzul\u00e4ssiges und d\u00fcmmliches Urteil ist. Unter umgekehrten Vorzeichen ergehen Sie sich aber in genau denselben irregeleiten Vorstellungen. Ich sehe deshalb zwischen Ihrer Einstellung und der eines handels\u00fcblichen Rechtsradikalen \u2013 auf dieser wesentlichen Ebene \u2013 keinen Unterschied. Sie tarnen Ihr Gedankengut nur mehr oder minder erfolgreich, indem Sie den vorgeblichen Menschenfreund mimen. Genau das sind Sie insoweit aber eben nicht.<\/p>\n<p>Als ich Ihnen j\u00fcngst vorwarf, Ihrerseits die Nationalmannschaft ideologisch aufzuladen, ja h\u00f6chstwahrscheinlich gar nur deshalb an ihr Gefallen zu finden, weil sie Ihrem \u201crassischen\u201d (zumindest aber ideologischen) Gutd\u00fcnken entspricht, verzichteten Sie gleichfalls leider auf jede Erwiderung. Der Vorwurf ist aber durchaus begr\u00fcndet und blieb wohl auch deswegen Ihrerseits unkommentiert. Mir will n\u00e4mlich nicht einleuchten, wie Sie sich einreden k\u00f6nnen, Menschen so zu nehmen, wie sie sind, wo Ihnen doch offenbar Hautfarbe, Abstammung und kulturelle Herkunft \u00fcber alles gehen und den Wert einer Gesellschaft bestimmen (wobei es \u00fcbrigens Rabulistik w\u00e4re, wollten Sie tats\u00e4chlich behaupten, dass Ihre Freude vor allem damit zu tun habe, dass die Deutschen mehrheitlich so offen auf andere zugehen und umgekehrt).<\/p>\n<p><em>Bringt Einwanderung automatisch eine Bereicherung f\u00fcr die einheimische Kultur? \u2013 Um Gottes willen nein! Die Einwanderung des Wei\u00dfen Mannes in Amerika war eine Katastrophe f\u00fcr die Einheimischen, ebenso die Einwanderung der Juden in Pal\u00e4stina f\u00fcr die arabischen Pal\u00e4stinenser.<\/em><\/p>\n<p>Ich hatte Sie schon einmal darauf hingewiesen, dass die Juden in Pal\u00e4stina nicht \u201cfremd\u201d sind. Vielmehr hat es dort immer schon Juden gegeben, und zwar lange, bevor z.B. der Islam enstand. Erkl\u00e4ren Sie mir doch bitte einmal, wie Sie dazu kommen, die Juden samt und sonders als\u00a0<em>Einwanderer<\/em> zu qualifizieren, die \u2013 das suggerieren Sie gewiss bewusst \u2013 den angeblichen\u00a0<em>Einheimischen<\/em>, n\u00e4mlich den Pal\u00e4stinensern, das Land gestohlen und dadurch eine\u00a0<em>Katastrophe<\/em>verschuldet haben.<\/p>\n<p>Ist Ihnen au\u00dferdem bewusst, dass diese Delegitimierung der Existenz durch die Behauptung vorgeblicher Fremdheit wesentliches Element nahezu aller V\u00f6lkermorde in der Menschheitsgeschichte war?<\/p>\n<p>Wie kommt es im \u00dcbrigen, dass Sie hier ausgerechnet die Indianer und die Pal\u00e4stinenser als Beispiele nennen, obwohl es gar nicht schwer w\u00e4re, \u00fcberall auf der Welt, auch und gerade in Europa, Beispiele f\u00fcr Eroberung und Unterdr\u00fcckung zu finden (Stichwort: edler Wilder).<\/p>\n<p><em>Ich glaube ja nicht, dass \u201cdie Linke\u201d jemals so v\u00f6llig unkritisch war bez\u00fcglich Multikulti, wie es Lau hier unterstellt. Aber ein paar Leute auf der Linken wird es schon gegeben haben, die so naiv waren, also kann man die Unterstellung mal durchgehen lassen.<\/em><\/p>\n<p>Da t\u00e4uschen Sie sich sehr: Lau gibt hier durchaus treffend ein lange Zeit weit verbreitetes Dogma wieder, das in ganz Europa erhebliche Probleme verursacht hat. Darauf habe ich Sie auch schon das letzte Mal hingewiesen, doch Sie wollten nicht darauf eingehen. Denn die Probleme, die wir mit Zuwanderern haben \u2013 nicht ausschlie\u00dflich, aber doch vor allem aus dem islamischen Kulturkreis -, zeigen sich in ganz Westeuropa, wo \u00e4hnliche Dogmen lange Zeit den Diskurs und auch ma\u00dfgeblich die Politik bestimmten. Ich denke, dass es vor allem diese \u201cMultikulti\u201d-Attit\u00fctde war, die die besagten Probleme verschuldet hat, indem sie a) Parallelgesellschaften erzeugt hat, die vor allem dem Spracherwerb von Zuwandererkindern abtr\u00e4glich waren, indem sie b) die Eigenverantwortlichkeit von Zuwanderern unterminiert und deshalb eine dauerhafte Abh\u00e4ngigkeit von Sozialleistungen begr\u00fcndet hat und indem sie c) ein st\u00e4ndiges Ressentiment bei der autochthonen Bev\u00f6lkerung erzeugt hat, indem deren (unterstellte) \u201cKultur\u201d als im Vergleich weniger wertvoll portr\u00e4tiert wurde (was auch durchaus Ziel dieser Ideologie gewesen sein d\u00fcrfte; man denke nur daran, wie die Heterogenisierung Europas ideologisch gerechtfertigt wurde, n\u00e4mlich mit der Gefahr durch die Europ\u00e4er).<\/p>\n<p>Wie erkl\u00e4ren Sie sich im \u00dcbrigen etwa den Umstand, dass ein Geert Wilders in den Niederlanden, ehemals vermeintlich ein Musterland von \u201cMultikulti\u201d, f\u00fcr seine Ansichten gr\u00f6\u00dfte Zustimmung erf\u00e4hrt, und zwar keineswegs nur vonseiten rechtsradikaler Kr\u00e4fte? Wenn es stimmen sollte, dass Sie kein Freund\u00a0<em>absoluter Bewertungen<\/em> sind, m\u00fcsste Ihnen d\u00e4mmern, dass das durchaus ma\u00dfgeblich mit den Zust\u00e4nden im Land zu tun haben d\u00fcrfte, die mit den Worten Theo van Gogh gut und Mohammed Bouyeri knapp gut umrissen sein d\u00fcrften.<\/p>\n<p><em>Ich habe auf meinem Blog einige Male Bezug genommen auf gewisse Schwierigkeiten in Berlin (und an einigen wenigen anderen Stellen in Deutschland), die mit der Migration und Integration zusammenh\u00e4ngen.<\/em><\/p>\n<p>Ich denke nicht, dass die Bedeutung und der Umfang dieser\u00a0<em>Schwierigkeiten <\/em>damit gut skizziert ist, lediglich von\u00a0<em>Berlin und einigen wenigen anderen Stellen <\/em>zu sprechen. Vielmehr handelt es sich um eine existentielle Herausforderung ganz Europas. (Ich empfehle zur nicht-europ\u00e4ischen Sicht auf diese Probleme z.B. die Lekt\u00fcre von Walter Laqueur: Die letzten Tage von Europa.)<\/p>\n<p>Dass Sie diese Schwierigkeiten nicht anerkennen wollen, mindestens das Ausma\u00df dramatisch kleinzureden versuchen, also offenbar gar nicht daran interessiert sind, dass man sich den Problemen offen stellt, legt f\u00fcr mich Ihrerseits eine gro\u00dfe Unaufrichtigkeit nahe. Sie m\u00f6gen sich ja in der Tat einbilden, diese Schwierigkeiten w\u00e4ren gering, oder dass es gen\u00fcge, wohlfeile Augenwischerei zu betreiben, um weiter den Schlaf der der \u201c\u201dGerechten schlafen zu k\u00f6nnen. Tats\u00e4chlich aber g\u00e4be es, w\u00e4ren die Schwierigkeiten nicht bedeutend gr\u00f6\u00dfer w\u00e4ren, als von Ihnen suggeriert, nicht den geringsten Grund, weshalb dieses Blog \u00fcberhaupt existieren und wir hier schreiben sollten.<\/p>\n<p>Vorsichtshalber weise ich \u00fcbrigens darauf hin, dass ich am Wochenende nicht da bin. Soweit Sie aber auf meine hier ge\u00e4u\u00dferten Einw\u00e4nde ernsthaft antworten sollten, werde ich mich bem\u00fchen, Ihnen irgendwann in n\u00e4chster Zeit meinerseits wieder eine Antwort zukommen zu lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitblogger NKB hat mit seinem Post die Dimensionen des letzten Threads gesprengt. Er verdient eine ausf\u00fchrliche Debatte, und darum habe ich mich entschlossen, ihm und Loewe hier einen kleinen Ring zum Boxen einzurichten: @Loewe Manich\u00e4isch reine und absolute Bewertungen liegen mir nicht. So? Das \u00fcberrascht mich nun aber etwas. 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