{"id":4050,"date":"2010-07-22T16:51:54","date_gmt":"2010-07-22T14:51:54","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=4050"},"modified":"2010-07-22T16:52:19","modified_gmt":"2010-07-22T14:52:19","slug":"4050","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2010\/07\/22\/4050_4050","title":{"rendered":"Die Aufkl\u00e4rung und der Islam"},"content":{"rendered":"<p>Anl\u00e4\u00dflich der <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2010\/07\/21\/noch-einmal-warum-islamische-theologie-an-deutschen-unis_4042\">von mir aufgeworfenen Frage<\/a>, ob es eine Islamische Theologie an deutschen Universit\u00e4ten geben soll, ist hier ein Streit um Wissenschaftlichkeit und S\u00e4kularismus entbrannt &#8211; zwei zentrale Begriffe der Aufkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Es geht auch in unserer Debatte hier letztlich um den Begriff der Aufkl\u00e4rung: L\u00e4\u00dft sich der Islam \u00fcber sich selber aufkl\u00e4ren? Passt er also in unser Wissenschaftssystem hinein wie die christlichen Theologien (obwohl eben auch letzteres einige hier heftig bestreiten).<\/p>\n<p>Dabei ist mir eingefallen, dass ich k\u00fcrzlich mit dem Kollegen Christian Staas von ZEIT Geschichte (unserem relem\u00e4\u00dfig erscheinenden Sonderheft) ein sehr munteres Streitgespr\u00e4ch zum Thema Aufkl\u00e4rung gef\u00fchrt habe. Unsere beiden Gespr\u00e4chspartner waren R\u00fcdiger Safranski und Mathias Greffrath. Das ganze Gespr\u00e4ch gibt es <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/zeit-geschichte\/2010\/02\/Streitgespraech-Safranski-Greffrath?page=all\">hier zu lesen<\/a>. Unten zwei f\u00fcr unseren Zusammenhang relevante Ausschnitte:<\/p>\n<p><em><strong>ZEIT Geschichte:<\/strong> Religion ist aber mehr als nur ein Krisenph\u00e4nomen. Sie ist auch ein weltpolitischer Faktor, den man lange Zeit nicht auf der Rechnung hatte. Religion ist offenbar etwas, das auch in s\u00e4kularisierten Gesellschaften nicht einfach verschwindet, wie manche Aufkl\u00e4rer sich das vorgestellt haben.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Safranski:<\/strong> Die Aufkl\u00e4rer des 18. Jahrhunderts, besonders die franz\u00f6sischen, hatten tats\u00e4chlich einen starken polemischen Impuls gegen Religion und Kirche. Das waren die Gegenkr\u00e4fte, die entlarvt werden mussten. Kant hat die Religionsdebatte dann auf den Punkt gebracht: Religion ist schon in Ordnung, aber sie muss durch das Filter der Vernunft. Was durchgelassen wird, darf bleiben \u2013 die Moral. Insofern gab es f\u00fcr Kant eine Art aufkl\u00e4rungsvertr\u00e4glicher Religiosit\u00e4t. Schon sehr schnell, vor allem in Deutschland, wird jedoch moniert: Moment mal, wir haben also den Menschen, und da gibt es die Vernunft, f\u00fcr die hat Kant die Blaupause angefertigt, der war im Maschinenraum und wei\u00df, wie das Ding funktioniert. Aber es gibt doch noch anderes, Gef\u00fchle, Ahnungen, alles M\u00f6gliche gibt es in uns! Das war die Romantik, die so sprach. Und so kommt am Ende des 18. Jahrhunderts, 16 Jahre nach Kants <\/em><em>Was ist Aufkl\u00e4rung?, Friedrich Schleiermacher und h\u00e4lt die Religion hoch \u2013 ist dabei aber ganz Aufkl\u00e4rer. Keine Offenbarung, keine Orthodoxie, keine Fremdbestimmung: Schleiermacher ruft zur Autonomie im Glauben auf. Geht in euch, da werdet ihr das Religi\u00f6se erfahren. Die Bibel, sagt er, kann ein jeder selbst schreiben. Er kl\u00e4rte damit die Aufkl\u00e4rung \u00fcber sich selbst auf. Er warnte: Wir d\u00fcrfen nicht auf ein reduziertes, rationalistisches Menschenbild zur\u00fcckgreifen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Greffrath:<\/strong> Aber jetzt sind wir mehr als 200 Jahre weiter, und die neue Religiosit\u00e4t, mit der wir es heute in der westlichen Welt zu tun haben, l\u00e4sst uns weit hinter die M\u00f6glichkeiten von Aufkl\u00e4rung zur\u00fcckfallen. Schleiermacher hat die massive Religion zur Religiosit\u00e4t verd\u00fcnnt, bei Hegel kommt sie noch als i-Punkt vor \u2013 so wie der Monarch als i-Punkt auf dem rationalen Staat \u2013, letztlich aber besagt das alles nicht mehr als: Hinter der Endlichkeit liegt immer noch eine Unendlichkeit, auf die wir hinstreben; da gibt es etwas, das wir mit Vernunft und blo\u00dfem Denken nicht fassen k\u00f6nnen. Mir behagt das nicht, diese Art des Grenzen-Einziehens. Schauen Sie sich doch einmal an, was heute in den modernen Naturwissenschaften alles m\u00f6glich ist, in der Molekularbiologie, der Gehirnforschung, der Astrophysik! Da wird f\u00fcr mich sichtbar, wovon die Aufkl\u00e4rer immer getr\u00e4umt haben: eine Theorie des Ganzen, auf empirischer Basis, vern\u00fcnftig begr\u00fcndet. Ich sympathisiere sehr mit Naturforschern, die nicht mehr sagen: Wo wir nicht weiterkommen, kommt Gott ins Spiel, sondern: Wir k\u00f6nnen \u2013 mit den Worten Schleiermachers \u2013 eine Bibel schreiben, in der alles empirisch belegt ist und die uns trotzdem zu mystischen Gef\u00fchlen der Verbundenheit, der Ehrfurcht, der Demut Anlass gibt. Wenn man zu fr\u00fch auf Spiritualit\u00e4ten zur\u00fcckgreift, kommt man wieder ins Reich der Geisterseher.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Safranski:<\/strong> Da w\u00fcrde ich jetzt aber ein gro\u00dfes Fragezeichen setzen. Zumal es mir ja auch gar nicht darum geht, eine Art Reservat auszugrenzen, das vom Strom der Wissenschaft unber\u00fchrt bleibt und wo man sagt: Geht hier bitte nicht ran, hier generieren wir unsere Gespenster. Ich m\u00f6chte vielmehr sagen, dass wir nicht so tun d\u00fcrfen, als sei das alte Wahrheitsprivileg der Religion auf die Wissenschaft \u00fcbergegangen. Die Aufkl\u00e4rung der Aufkl\u00e4rung im Sinne Schleiermachers versucht uns zu warnen vor solchem Absolutismus. Nat\u00fcrlich sollen wir die Wissenschaft nutzen \u2013 aber im Horizont des Unendlichen, das wir selbst sind. In diesem Horizont m\u00fcssen wir die Dinge beweglich halten. Ich sehe die moderne Hirnforschung daher keineswegs so positiv, ich sehe da eine Wiederkehr primitivster Naturalismen \u2013 etwa in der Debatte um die Willensfreiheit. Es ist doch wieder dieses ber\u00fchmte Spiel, Freiheit wegzuerkl\u00e4ren mit Theorien, die nichts anderes sind als Inanspruchnahme der Freiheit.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Greffrath:<\/strong> Also da m\u00f6chte ich mich hier aber ganz klar als Fortschrittler bekennen! Die Debatte \u00fcber die Willensfreiheit ist doch nicht von ungef\u00e4hr vor etwa zwei Jahren verschwunden. Wenn man das aus der N\u00e4he verfolgt, kann man an den modernen Wissenschaften wunderbar sehen, was Aufkl\u00e4rung ist \u2013 ein dialektisches Fortschreiten, eine fortlaufende Selbstkorrektur und Hypothesenpr\u00fcfung. Die Willensfreiheitsdebatte hat sich als Scheinproblem erwiesen. Inzwischen befasst man sich mit der biologisch erm\u00f6glichten und sozial hergestellten F\u00e4higkeit des Menschen, kommunikativ zu handeln. Ich glaube durchaus, dass die Wissenschaft den Weltr\u00e4tseln immer n\u00e4her kommt.<\/em><\/p>\n<p><em>(&#8230;)<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em><strong>ZEIT Geschichte:<\/strong> In der aktuellen Islam- und Islamismusdebatte gibt es zahlreiche Stimmen, die sagen: Wer zu sehr auf Pluralit\u00e4t setzt, gibt letztlich die Aufkl\u00e4rung preis. Die Folge sei ein gef\u00e4hrlicher Werterelativismus. Das nicht minder scharfe Gegenargument lautet: Ihr zerst\u00f6rt die Ideen der Aufkl\u00e4rung, wenn ihr sie verabsolutiert!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Safranski:<\/strong> Der radikale Islam und der Islamismus sind nat\u00fcrlich eine gewaltige Herausforderung. Sogar noch bei einer so elementaren Idee wie der Selbstbestimmung merken wir: Man kann sie auch bestreiten. Sogar die Menschenrechte kann man infrage stellen. Und dies macht deutlich: All diese Dinge gehen auf Entscheidungen zur\u00fcck. Noch hinter dem Elementarsten steht eine Entscheidung. Aber wir alle haben nat\u00fcrlich die gro\u00dfe Sehnsucht, dass die Entscheidungen irgendwo einmal aufh\u00f6ren und die Wahrheit beginnt, eine Sehnsucht danach, dass es endlich einmal Ruhe gibt, so wie der heilige Augustinus sie fand: bei Gott&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Greffrath:<\/strong> Man kann es nun aber auch mehr zuspitzen, als es der Sache guttut. Der Fall ist doch klar: Mit der t\u00fcrkischen orthodoxen Familie ist hierzulande genauso zu verfahren wie mit der deutschen evangelischen oder katholischen Familie. Wie das Familienleben organisiert wird, das ist deren Sache. Aber wenn Menschenrechte verletzt werden \u2013 bei Gewalt in der Ehe oder Misshandlung von Kindern \u2013, dann ist das keine Privatangelegenheit mehr, sondern ein Versto\u00df gegen geltendes Recht. Mit einem forcierten Begriff von Republikanismus kommt man da weiter als mit philosophischen Argumenten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Safranski:<\/strong> Dem kann ich mich nur anschlie\u00dfen. Denn wenn wir nun anfangen zu sagen, wir verbieten beispielsweise, dass Kinder geschlagen werden, weil das mit unserem Menschenbild nicht zu vereinbaren ist, dann kommen wir im Zweifelsfall in Schwierigkeiten. Wenn man aber sagt: Hier in unserem Land wird nicht gepr\u00fcgelt, weil das nicht mit Paragraf 1 des Grundgesetzes vereinbar ist, dann ist das eine klare Entscheidung. Ich denke, man sollte sich so lange wie m\u00f6glich im Bereich des Pragmatischen aufhalten und nur, wenn es unbedingt n\u00f6tig ist, mit starken Begr\u00fcndungen kommen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Greffrath:<\/strong> Letztlich geht es im Konflikt mit dem Islam doch um Fragen des Zusammenlebens. Aufkl\u00e4rung, sagen Horkheimer und Adorno, hei\u00dft auch, die Menschen heimisch auf der Erde zu machen. Betrachten wir einmal mit diesem Satz die t\u00fcrkischen Ghettos in Berlin: Die dort leben und die Nachbarn ringsum haben gemeinsame Interessen, etwa dass alle Arbeit haben. In solcher Richtung kann man konstruktiv denken. Dann braucht man gar nicht so viel \u00fcbers Prinzipielle zu reden, sondern kann ganz konkret losarbeiten. Aufkl\u00e4rung ist auch und vor allem eine Form der Praxis.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl\u00e4\u00dflich der von mir aufgeworfenen Frage, ob es eine Islamische Theologie an deutschen Universit\u00e4ten geben soll, ist hier ein Streit um Wissenschaftlichkeit und S\u00e4kularismus entbrannt &#8211; zwei zentrale Begriffe der Aufkl\u00e4rung. Es geht auch in unserer Debatte hier letztlich um den Begriff der Aufkl\u00e4rung: L\u00e4\u00dft sich der Islam \u00fcber sich selber aufkl\u00e4ren? 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