{"id":4152,"date":"2010-09-17T15:38:51","date_gmt":"2010-09-17T13:38:51","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=4152"},"modified":"2010-09-17T15:39:44","modified_gmt":"2010-09-17T13:39:44","slug":"warum-deutschland-eine-andere-liberale-partei-braucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2010\/09\/17\/warum-deutschland-eine-andere-liberale-partei-braucht_4152","title":{"rendered":"Warum Deutschland eine (andere) liberale Partei braucht"},"content":{"rendered":"<p><em>Soeben ist das <a href=\"http:\/\/www.online-merkur.de\/\">Sonderheft der Zeitschrift Merkur<\/a> erschienen.<\/em> <em>Ich habe dort \u00fcber den real existierenden Liberalismus der FDP nachgedacht. Auszug: <\/em><\/p>\n<p>Ohne Zweifel: Es gibt in Zeiten wie diesen Bedarf fu\u0308r eine vernu\u0308nftige staatsskeptische Partei. Sie mu\u0308sste einen zweiten Blick auf jene staatlichen Interventionen werfen, die Konsequenzen fu\u0308r kommende Generationen haben k\u00f6nnen, wie etwa die zahlreichen Milliarden-Rettungspakete. Aber nicht nur das ganz gro\u00dfe Staatshandeln, auch das staatliche Hereinregieren im Kleinen verdient skrupul\u00f6se Aufmerksamkeit. Wir haben uns an das Mikromanagement der Lebensfu\u0308hrung durch Instrumente des Nanny-State schon sehr gew\u00f6hnt \u2212 vom Rauch-, Kopftuch- und (demn\u00e4chst vielleicht) Burkaverbot u\u0308ber Ehegattensplitting, V\u00e4termonate bis zum Glu\u0308hbirnenbann. Es k\u00e4me darauf an, auf beiden Ebenen nicht von vornherein ideologisch dagegenzuhalten.<\/p>\n<p>Es geht gewisserma\u00dfen um Staatsskepsis fu\u0308r Erwachsene, fu\u0308r Menschen, die den etatistisch-planerischen \u00dcberschwang der Siebziger ebenso hinter sich gelassen haben wie den gegenl\u00e4ufigen Optimismus der Thatcher und Reagan (auf sozialdemokratischer Seite: Clinton, Blair und Schr\u00f6der), mit einem geordneten Ru\u0308ckzug des Staates wu\u0308rde schon von selber alles besser.<br \/>\nVon Ronald Reagan ist das Apercu u\u0308berliefert, die neun  schrecklichsten Worte der englischen Sprache lauteten: \u00bbI\u2019m from the government, and I\u2019m here to help.\u00ab Das wu\u0308rden wir wohl kaum mehr so sagen, sp\u00e4testens seit dem Moment nach der Lehman-Brothers-Pleite, als staatliches Handeln eine gro\u00dfe Depression verhindern musste. Nun muss die liberale Staatsskepsis sich auf die H\u00f6he dieses geschichtlichen Ereignisses begeben, will sie nicht als Endmor\u00e4ne des Reaganismus gelten.<\/p>\n<p>Nicht erst der mit Mu\u0308he und Not verhinderte Crash des Herbstes 2008, sondern zuvor schon der 11. September 2001 hatte den Staat neu ins Blickfeld der Bu\u0308rger geru\u0308ckt. Anders als bei fru\u0308heren Terrorwellen, die einzelnen Vertretern der Elite gegolten hatten, trat hier ja ein nichtstaatliches Netzwerk gegen die Bu\u0308rger der freienWelt an und nahmsie direkt insVisier. Dieser neue Terror \u2212 in New York, London,Madrid und Bombay \u2212 war eine Herausforderung der Staatlichkeit als solcher. Die Bu\u0308rger erwarteten Schutz vom Staat und erkannten scheiternde Staatlichkeit in Teilen der Welt als Mitursache der neuen asymmetrischen Konflikte.<br \/>\nDie deutschen Liberalen hatten dazu keinen Gedanken beizusteuern. Man ersch\u00f6pfte sich in der Kritik der Schilyschen Sicherheitsgesetze, doch ohne zu reflektieren, dass dem angegriffenen und herausgeforderten Staat im Auge der Bu\u0308rger eine neue Legitimation zugewachsen war. Es war, was auch immer man von den Sicherheitsgesetzen halten mag, nicht mehr zun\u00e4chst der Staat, vor dessen \u00dcbergriff man den Bu\u0308rger schu\u0308tzen musste. Diesen Staat musste man nun st\u00e4rken gegen einen \u00e4u\u00dferen nichtstaatlichen Feind, und darum gestanden die Bu\u0308rger dem Staat auch so viele erweiterte Rechte zu. Das Thema ist nicht damit erledigt, dass man hier die Exzesse zuru\u0308ckfu\u0308hrt. Eigentlich ist das ein gro\u00dfes, klassisches Thema fu\u0308r Liberale: die Neudefinition des Staates in einer Welt, in der nicht blo\u00df andere Staaten oder supranationale Institutionen, sondern nichtstaatliche Akteure \u2212 von den Taliban bis zu den Hedgefonds-Managern \u2212 ihm das Leben schwer machen.<br \/>\nDer FDP bietet sich in der Gesellschaftspolitik ein dankbares Thema an: die gef\u00e4hrdete Mitte, von der ja auch der Parteivorsitzende Westerwelle so h\u00e4ufig spricht. Nur findet er nicht den Ton, in dem diese Mitte gerne angesprochen wird. Es ist wahr: Die Mitte schrumpft in Deutschland, wenn auch noch nicht dramatisch. Dabei geht es aber nicht einfach nur um die mittleren Einkommen, sondern um eine Lebensform\u2212 um jene schwer fasslichen Milieus von Facharbeitern, Akademikern, Beamten und freien Berufen, die in Deutschland ein erstaunlich homogenes Wertemuster ausgebildet haben, in dem gute Ausbildung, Verantwortungsgefu\u0308hl und bu\u0308rgerliche Umgangsformen immer noch hochgehalten werden.<\/p>\n<p>Was hat man nicht u\u0308ber die Mitte gespottet! Es ist aber mittlerweile eine gut durchlu\u0308ftete Bu\u0308rgerlichkeit, die in diesen Milieus gepflegt wird, und parteipolitisch ist sie nicht gebunden. Sie ist durch die Sozialdemokratie eines Helmut Schmidt ansprechbar, durch die Merkel-CDU, aber auch durch pragmatische Gru\u0308ne, die schon in Teilen der Republik die Bu\u0308rgermeister stellen. Liberale Bu\u0308rgerlichkeit ist in Deutschland keineswegs mehr an eine nominell liberale Partei gebunden. Im Gegenteil: Zwischen Teilen dieser freiheitlich gesinnten Gesellschaftsschichten und den Liberalen gibt es geradezu ein Absto\u00dfungsverh\u00e4ltnis. Statt dies als Indiz fu\u0308r eine untergru\u0308ndige, unkurierbare Illiberalit\u00e4t des deutschen Wesens zu nehmen, sollte sich die FDP fragen, woran es liegen mag, dass viele Herzensliberale sich au\u00dfer Stande sehen, sie zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Die deutsche Gesellschaft von heute ist so weitgehend durchliberalisiert, dass zum Beispiel ein schwuler Au\u00dfenminister auch in konservativen Kreisen kein Grund zur Aufregung ist, eher noch zum heimlichen Stolz auf die Liberalit\u00e4t des eigenen Landes. Die Deutschen sind so tief impr\u00e4gniert mit liberaler Staatsskepsis, dass es manchmal schon zu hysterischen Abwehreaktionen kommt \u2212 so etwa bei der beabsichtigten Sperrung von Kinderpornoseiten, die sofort eine Kampagne gegen \u00bbZensur\u00ab hervorrief.<\/p>\n<p>Was bleibt da den Liberalen noch zu tun? Wie redet man in einer solchen Gesellschaft \u2212 und vor einem solchen breiten Zielpublikum \u2212 einnehmend von der Freiheit? Sie muss heute und hierzulande nicht mehr gegen das Spie\u00dfertum, auch nicht in erster Linie gegen einen u\u0308bergriffigen Staat und schlie\u00dflich kaum noch gegen totalit\u00e4re Ideologien verteidigt werden. Diese Schlachten sind geschlagen, wenn auch Nachhutgefechte immer wieder n\u00f6tig sein werden.<\/p>\n<p>Wie aber soll man dann im heutigen Deutschland von der Freiheit reden, der inneren wie der \u00e4u\u00dferen? Die Freiheit zur pers\u00f6nlichen Entfaltung muss nicht mehr lauthals verteidigt werden. Selbstverwirklichung als hoher Wert ist bis tief in konservative Milieus hinein durchgesetzt (wie die \u00f6ffentlich debattierte Aff\u00e4re des Gesundheitsministers Seehofer eindringlich bewiesen<br \/>\nhat). Die Kosten der Freiheit hingegen werden u\u0308berall sichtbar, zum Beispiel in zerst\u00f6rten Ehen und in den K\u00e4mpfen, die Alleinerziehende zu bestehen haben. Auf der gro\u00dfen politischen Bu\u0308hne ist nach dem Ende der totalit\u00e4ren Diktaturen kein Erbe in Sicht, der die Ordnung der Freiheit im Westen gef\u00e4hrden k\u00f6nnte. Der Islamismus bleibt ein Problem, hat aber nicht das Zeug zum Nachfolger fu\u0308r Faschismus und Kommunismus.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die private Freiheitsmaximierung also an gewisse Grenzen<br \/>\nst\u00f6\u00dft, ist der Kampf der freien Gesellschaften gegen \u00e4u\u00dfere Feinde zugleich eine komplizierte Sache geworden, man denke nur an die erfolgreiche Kombination von \u00f6konomischer Liberalisierung und rigorosem Autoritarismus in China. Und schlie\u00dflich ist der Markt nach den Erfahrungen der letzten Jahre nicht mehr einfach als reine Quelle der Freiheit zu reklamieren. Er zeigt in Gestalt des  Kasinokapitalismus auch Zu\u0308ge einer Gefahr fu\u0308r die Freiheit \u2212 als gro\u00dfer Gleichmacher, als Vernichter von Lebenschancen.<\/p>\n<p>Wie also soll die FDP von der Freiheit sprechen, damit sie von der Mitte unter diesen Umst\u00e4nden geh\u00f6rt wird? Wie verteidigt man die Freiheit unter Bedingungen der Freiheit? Nicht mit hohlem Pathos und geborgten Gegnerschaften aus dem Weltbu\u0308rgerkrieg.<br \/>\nWesterwelle kann es nicht lassen, u\u0308berall \u00bbSozialismus\u00ab zu riechen, und auch sein junger Adlatus Christian Lindner, ein m\u00f6glicher Nachfolger, erkennt in Vorschl\u00e4gen der Linkspartei gerne \u00bbSowjets\u00ab. Eine heimliche Sehnsucht nach den u\u0308bersichtlichen Achtzigern und der Blockkonfrontation scheint die D\u00e9j\u00e0-vu-Gefu\u0308hle dieser beiden zu treiben.<\/p>\n<p>Damit korrespondiert eine Art Gutmenschentum der Freiheit, das immer das Positive sehen will und die Schmerzen derjenigen herunterspielt, die in der Multioptionsgesellschaft nicht zurechtkommen. Ein Markt, der fu\u0308r viele Menschen kein Freiheitsquell mehr ist, kommt im FDP-Weltbild nicht vor.<br \/>\n(&#8230;)<\/p>\n<p>Der Niedergang der FDP in der Regierung ist kein Grund zur Genugtuung. Zwar gibt es heute Liberale in allen Parteien, aber nur der Partei des real existierenden Liberalismus stellt sich die Frage, was es hei\u00dft, unter Bedingungen der Freiheit liberal zu sein, in aller Direktheit und Grunds\u00e4tzlichkeit. Darum wu\u0308rde sie eigentlich gebraucht. Freiheit braucht Tugenden. Eine freiheitliche Ordnung ist ja mehr als jede andere darauf angewiesen, dass ihre Akteure sich, orientiert an Werten, selber steuern. Liberale sollten also auch etwas dazu zu sagen haben, welche Ausu\u0308bung der Freiheit heute die Freiheitschancen ku\u0308nftiger Generationen gef\u00e4hrdet: durch Verschuldung, Ressourcenverschwendung und andere Formen der Optionenvernichtung.<br \/>\nAllgemeiner gesagt: Es werden Liberale gebraucht, die in der Lage sind, u\u0308ber die moralischen Voraussetzungen einer freiheitlichen Ordnung nachzudenken, die auch der beste Markt nicht bereitstellen kann, und die sich auch nicht scheuen daru\u0308ber zu reden, wenn die ungeordnete Freiheit sich selbst gef\u00e4hrdet. Falls es solche Liberale in der FDP gibt, w\u00e4re jetzt kein schlechter Moment, aus dem Versteck zu kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Soeben ist das Sonderheft der Zeitschrift Merkur erschienen. Ich habe dort \u00fcber den real existierenden Liberalismus der FDP nachgedacht. Auszug: Ohne Zweifel: Es gibt in Zeiten wie diesen Bedarf fu\u0308r eine vernu\u0308nftige staatsskeptische Partei. Sie mu\u0308sste einen zweiten Blick auf jene staatlichen Interventionen werfen, die Konsequenzen fu\u0308r kommende Generationen haben k\u00f6nnen, wie etwa die zahlreichen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":54,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[155],"tags":[],"class_list":["post-4152","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-debatte"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Warum Deutschland eine (andere) liberale Partei braucht - J\u00f6rg Lau<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2010\/09\/17\/warum-deutschland-eine-andere-liberale-partei-braucht_4152\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Warum Deutschland eine (andere) liberale Partei braucht - J\u00f6rg Lau\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Soeben ist das Sonderheft der Zeitschrift Merkur erschienen. Ich habe dort \u00fcber den real existierenden Liberalismus der FDP nachgedacht. Auszug: Ohne Zweifel: Es gibt in Zeiten wie diesen Bedarf fu\u0308r eine vernu\u0308nftige staatsskeptische Partei. Sie mu\u0308sste einen zweiten Blick auf jene staatlichen Interventionen werfen, die Konsequenzen fu\u0308r kommende Generationen haben k\u00f6nnen, wie etwa die zahlreichen [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2010\/09\/17\/warum-deutschland-eine-andere-liberale-partei-braucht_4152\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"J\u00f6rg Lau\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2010-09-17T13:38:51+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2010-09-17T13:39:44+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"J\u00f6rg Lau\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"J\u00f6rg Lau\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2010\/09\/17\/warum-deutschland-eine-andere-liberale-partei-braucht_4152\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2010\/09\/17\/warum-deutschland-eine-andere-liberale-partei-braucht_4152\",\"name\":\"Warum Deutschland eine (andere) liberale Partei braucht - J\u00f6rg Lau\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website\"},\"datePublished\":\"2010-09-17T13:38:51+00:00\",\"dateModified\":\"2010-09-17T13:39:44+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2010\/09\/17\/warum-deutschland-eine-andere-liberale-partei-braucht_4152#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2010\/09\/17\/warum-deutschland-eine-andere-liberale-partei-braucht_4152\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2010\/09\/17\/warum-deutschland-eine-andere-liberale-partei-braucht_4152#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Warum Deutschland eine (andere) liberale Partei braucht\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/\",\"name\":\"J\u00f6rg Lau\",\"description\":\"Ein Blog \u00fcber Religion und Politik\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57\",\"name\":\"J\u00f6rg Lau\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"J\u00f6rg Lau\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/author\/joerg-lau\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Warum Deutschland eine (andere) liberale Partei braucht - J\u00f6rg Lau","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2010\/09\/17\/warum-deutschland-eine-andere-liberale-partei-braucht_4152","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Warum Deutschland eine (andere) liberale Partei braucht - J\u00f6rg Lau","og_description":"Soeben ist das Sonderheft der Zeitschrift Merkur erschienen. Ich habe dort \u00fcber den real existierenden Liberalismus der FDP nachgedacht. Auszug: Ohne Zweifel: Es gibt in Zeiten wie diesen Bedarf fu\u0308r eine vernu\u0308nftige staatsskeptische Partei. Sie mu\u0308sste einen zweiten Blick auf jene staatlichen Interventionen werfen, die Konsequenzen fu\u0308r kommende Generationen haben k\u00f6nnen, wie etwa die zahlreichen [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2010\/09\/17\/warum-deutschland-eine-andere-liberale-partei-braucht_4152","og_site_name":"J\u00f6rg Lau","article_published_time":"2010-09-17T13:38:51+00:00","article_modified_time":"2010-09-17T13:39:44+00:00","author":"J\u00f6rg Lau","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"J\u00f6rg Lau","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"7\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2010\/09\/17\/warum-deutschland-eine-andere-liberale-partei-braucht_4152","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2010\/09\/17\/warum-deutschland-eine-andere-liberale-partei-braucht_4152","name":"Warum Deutschland eine (andere) liberale Partei braucht - J\u00f6rg Lau","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website"},"datePublished":"2010-09-17T13:38:51+00:00","dateModified":"2010-09-17T13:39:44+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2010\/09\/17\/warum-deutschland-eine-andere-liberale-partei-braucht_4152#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2010\/09\/17\/warum-deutschland-eine-andere-liberale-partei-braucht_4152"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2010\/09\/17\/warum-deutschland-eine-andere-liberale-partei-braucht_4152#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Warum Deutschland eine (andere) liberale Partei braucht"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/","name":"J\u00f6rg Lau","description":"Ein Blog \u00fcber Religion und Politik","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57","name":"J\u00f6rg Lau","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g","caption":"J\u00f6rg Lau"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/author\/joerg-lau"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pG02W-14Y","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4152","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/users\/54"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4152"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4152\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4152"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4152"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4152"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}