{"id":4193,"date":"2010-10-01T18:48:38","date_gmt":"2010-10-01T16:48:38","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=4193"},"modified":"2010-10-01T18:48:38","modified_gmt":"2010-10-01T16:48:38","slug":"die-zumutung-der-einwanderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2010\/10\/01\/die-zumutung-der-einwanderung_4193","title":{"rendered":"Die Zumutung der Einwanderung"},"content":{"rendered":"<p>Paul Scheffer ist ein Pionier des Nachdenkens \u00fcber Einwanderung und Integration. Sein Essay \u00fcber &#8222;Das multikulturelle Drama&#8220; in unseren St\u00e4dten ist vor genau zehn Jahren erschienen. (Eine deutsche Version, allerdings gek\u00fcrzt, <a href=\"http:\/\/www.renner-institut.at\/download\/texte\/scheffer.pdf\">hier<\/a>.) Vieles von dem, was Scheffer 2000 beschrieben und analysiert hat, ist uns in der vergangenen Dekade zum t\u00e4glichen Thema geworden: Segregation, Selbstabschottung, Extremismus im Namen des Islam, der Aufstieg des Rechtspopulismus.<\/p>\n<p>Heute morgen habe ich Paul Scheffer in Triest getroffen. Bei einer Tagung der Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung hielt er einen Vortrag \u00fcber die Einwanderungsgesellschaft und ihre Konflikte &#8211; und was dies f\u00fcr eine Herausforderung f\u00fcr alle europ\u00e4ischen Gesellschaften bedeutet. Beim Fr\u00fchst\u00fcck hatten wir Gelegenheit, \u00fcber die Lage in den Niederlanden zu reden, in der die etablierten Parteien auf einen Zustand der Unregierbarkeit zusteuern. (Ich war der Moderator der anschlie\u00dfenden Diskussion.)<\/p>\n<p>Paul Scheffer w\u00e4re eigentlich der Denker der Stunde, finde ich, weil er als erster ein Modell entwickelt hat f\u00fcr die Prozesse, die in allen Einwanderungsgesellschaften unvermeidbar ablaufen. Diese Konflikte &#8211; und dazu dient ja auch ein Blog wie dieses hier (in den guten Momenten) &#8211; m\u00fcssen wir annehmen und als etwas (m\u00f6glicherweise) Produktives anzusehen lernen, statt sie vermeiden zu wollen, weil sie oft genug h\u00e4sslich sind.<\/p>\n<p>Scheffer sagt, in allen von ihm studierten Einwanderungsprozessen findet sich das Muster<em> segregation &#8211; avoidance &#8211; conflict &#8211; accomodation<\/em>. Also etwa: Segregation, Vermeidung, Konflikt, Verst\u00e4ndigung. Unzweifelhaft stecken wir mitten in der Konfliktphase. (Was allerdings leider nicht bedeutet, dass die Segregation aufgeh\u00f6rt hat. Sie geht parallel weiter und l\u00e4sst k\u00fcnftige Konflikte ahnen.)<\/p>\n<p>Die Segregationsphase zeichnet sich dadurch aus, dass sowohl die Immigranten, als auch die aufnehmende Umwelt unter sich bleiben wollen. Die Bildung von ethnischen Kolonien hat Vorteile f\u00fcr Neuank\u00f6mmlinge ebenso wie f\u00fcr die Aufnahmegesellschaft: Sie reduziert die Kosten und den Stress. Die Einwanderer finden billigen Wohnraum und Netzwerke, die sie tragen, die Einheimischen bleiben von sozialem und kulturellem Wandel verschont &#8211; und von Konkurrenz. Man meidet sich wechselseitig, unterst\u00fctzt oft durch gezielte Separationspolitik (Wohnungsbau, Schulwesen).<\/p>\n<p>In dieser Phase klammern sich beide Seiten an &#8222;den Mythos der R\u00fcckkehr&#8220;.<\/p>\n<p>Wenn dieser nun zusammenbricht, sagt Scheffer, (und die Einwanderer sich eingestehen, dass sie welche sind und damit das Einwanderungsland zwingen zuzugeben, dass es eines ist), ist nicht pl\u00f6tzlich alles gut, weil man sich nun ehrlich gemacht hat. Im Gegenteil: Vermeidung ist jetzt unm\u00f6glich geworden, man sitzt im gleichen Boot und sieht einer gemeinsamen Zukunft ins Auge, die man vorher beidseitig geleugnet hat. Jetzt kommt es zum Konflikt, weil man sich genauer anschaut und sich fragt: Was, mit denen sollen wir ein WIR bilden? Jetzt wird das Andere des anderen zum Problem.<\/p>\n<p>Und jetzt muss neu verhandelt werden, was daran akzeptabel ist und was nicht. Das bedeutet accomodation: Nicht Hinnahme des Anderen per se als gut und wunderbar und bereichernd, sondern lange und z\u00e4he Verhandlung \u00fcber ein neues Wir. Wechselseitige Vorw\u00fcrfe und Unterstellungen geh\u00f6ren notwendig dazu. Extremes Mi\u00dftrauen auch: Die Iren in Amerika haben 120 Jahre gebraucht, bis sie einen Pr\u00e4sidenten stellen durften, und JFK musste an jeden Tag seines Wahlkampfes klarmachen, dass seine Loyalit\u00e4t nicht Rom galt, sondern der Verfassung der USA. (Erinnert an etwas, nicht wahr?)<\/p>\n<p>Scheffer ist einer der ersten Kritiker des Begriffs der Multikulturalit\u00e4t, weil er diesen Begriff schlicht f\u00fcr eine Falle und im Effekt f\u00fcr rassistisch h\u00e4lt: Er sperrt eine ganze Gruppe in ein Konzept von &#8222;Kultur&#8220; ein, er errichtet die Schranken, die er eigentlich \u00fcberwinden will. Der Begriff der Multikulturalit\u00e4t stammt aus der Phase der Vermeidung, die wir nolens volens \u00fcberwunden haben &#8211; die Phase, in der man sich wechselseitig keine Fragen stellte.<\/p>\n<p>Ohne ein gemeinsames Wir, das auch gemeinsame Werte und Regeln beinhaltet, kann eine ausdifferenzierte Gesellschaft nicht \u00fcberleben, ja sie kann noch nicht einmal ordentlich miteinander streiten. Paul hat auch ein anschauliches Beispiel f\u00fcr gelungene Integration in ein neues Wir. In einer Diskussion mit Haci Karacer von der Milli G\u00f6r\u00fcs \u00fcber die niederl\u00e4ndische Rolle in Srebrenica kam es zu dem Punkt, dass Karacer Scheffer sagte: &#8222;Wir haben in Srebrenica versagt!&#8220; Dass der konservative Amsterdamer \u00a0Muslim von den holl\u00e4ndischen Soldaten in diesem Plural sprach, war ein Zeichen daf\u00fcr, dass er sich mit dem Land identifizierte &#8211; und das bedeutet eben auch mit den Schattenseiten und dem Versagen.<\/p>\n<p>Bei dem neuen Wir geht es um geteilte Verantwortung f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft, nicht blo\u00df um das Wissen um die Geschichte, das politische System, die holl\u00e4ndischen Werte etc.<\/p>\n<p>F\u00fcr ein solches Wir braucht man aber bestimmte F\u00e4higkeiten. Darum reden wir jetzt seit Jahren dar\u00fcber, dass die Landessprache so existenziell wichtig ist. \u00a0Und darum ist es mir auch nach wie vor unverst\u00e4ndlich, wieso t\u00fcrkische Lobbygruppen allen Ernstes gegen die Sprachtests f\u00fcr Neueinwanderer protestieren k\u00f6nnen, als w\u00e4re das eine fiese Schikane. Wer so agiert, sch\u00fcrt den Verdacht, er habe an der Teilhabe in dieser Gesellschaft, die nur durch Sprache m\u00f6glich wird, kein Interesse &#8211; und so ist ja leider auch bei vielen der Eingeheirateten.<\/p>\n<p>Auf solchen Voraussetzungen zu insistieren ist die Pflicht aller, die an diesem Wir interessiert sind. Es kann, so argumentierte Scheffer, nicht durch Kompromisse entstehen &#8211; durch ein Treffen in der Mitte &#8211; dieses Wir. Kein &#8222;middle ground&#8220;, bei dem sich alle ein bisschen aufeinander zu bewegen. In einer Stadt wie Amsterdam (oder Berlin, oder Stuttgart) mit \u00fcber 100 Herkunftskulturen gibt es keinen &#8222;middle ground&#8220;, den man per Kompromiss finden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Einwanderer hei\u00dft das auch, dass es keinen automatischen Anspruch auf &#8222;Respekt&#8220; f\u00fcr ihre Eigenheiten gibt. Wer die Vorurteile der Einheimischen anprangert, wird automatisch mit seinen eigenen konfrontiert werden. Eine Religionsgemeinschaft, die Religionsfreiheit in Anspruch nimmt, wird sofort mit der Frage konfrontiert, wie sie es denn selbst mit den Grundfreiheiten h\u00e4lt. Das Gesetz der Reziprozit\u00e4t ist unerbittlich. Es trifft allerdings auch die Mehrheitsgesellschaft. Wenn sie die grundlegenden Freiheiten einer Minderheit beschneidet (Minarettverbot), wird sie es schwer haben, ihrerseits glaubw\u00fcrdig die Treue zu den Grundwerten zu verlangen. Das Minarettverbot ist kein Beispiel daf\u00fcr, wie eine Gesellschaft ein ein neues Wir aushandelt. Das Burkaverbot ist ein anderer Fall, weil es hier um ein allgemeines Gesetz geht, das den gleichberechtigten Verkehr in der \u00d6ffentlichkeit gerade erm\u00f6glichen will. (Jedenfalls auf dem Papier.)<\/p>\n<p>Paul Scheffer hat in seinem Vortrag noch viel mehr Punkte gestreift, die ich hier nicht erw\u00e4hnen kann.<\/p>\n<p>Er macht sich Sorgen um die wachsende Segregation in den St\u00e4dten und \u00a0Schulen seines Landes. In Deutschland sieht es nicht besser aus.<\/p>\n<p>Und er sorgt sich um die gr\u00f6\u00dfer werdende Schere zwischen dem Kosmopolitismus einer Elite und dem &#8222;tribalism of the locals&#8220; &#8211; womit sowohl die Einwanderer als die Unterschichten gemeint sind, die mit ihnen zusammen leben m\u00fcssen. Ein immer wiederkehrender Gedanke in seinen Schriften: Die Gef\u00fchle von Verlust und Angst, die durch den Wandel ausgel\u00f6st werden &#8211; auch bei den Alteingesessenen, d\u00fcrfen nicht einfach abgetan und diskreditiert werden. Ein falsch verstandener Kosmopolitismus kann den Populismus der einfachen Antworten auf die Fragen der Einwanderungsgesellschaft bef\u00f6rdern, gerade weil er die Schmerzen nicht ernst nimmt. Die Spaltung der Gesellschaft in eine Caffelatte-Fraktion derjenigen, die alles als Bereicherung begr\u00fc\u00dfen, was die Filterkaffetrinker als Zumutung empfinden, w\u00e4re fatal. Sie ist schon weit vorangeschritten, wie die Sarrazin-Debatte hierzulande zeigt.<\/p>\n<p>Das ist eine Gefahr unserer Debatte \u00fcber Sarrazin (die ich hier im Eifer wahrlich auch nicht immer vermieden habe): dass man bei der Kritik an seinen Argumenten und an dem Ton mancher seiner Fans die rationalen \u00c4ngste und Bef\u00fcrchtungen \u00fcberspringt, die in der Debatte ber\u00fccksichtigt und bearbeitet werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die politische Mitte tr\u00e4gt nicht mehr, wenn sie das nicht vermag. Das ist ein Ph\u00e4nomen \u00fcberall in der westlichen Welt &#8211; in den Niederlanden derzeit besonders dramatisch. Scheffer glaubt, dass das politische System in seinem Land \u00fcberhaupt nicht auf die Herausforderung eingestellt ist, die Balance zwischen &#8222;heritage and openness&#8220; (Erbe und Offenheit) und &#8222;tolerance and belonging&#8220; (Toleranz und Bindung&#8220;) neu auszutarieren. Aber das ist kein Den Haager Problem. Morgen ist Geert Wilders in Berlin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Paul Scheffer ist ein Pionier des Nachdenkens \u00fcber Einwanderung und Integration. Sein Essay \u00fcber &#8222;Das multikulturelle Drama&#8220; in unseren St\u00e4dten ist vor genau zehn Jahren erschienen. (Eine deutsche Version, allerdings gek\u00fcrzt, hier.) 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