{"id":459,"date":"2007-05-09T12:08:44","date_gmt":"2007-05-09T10:08:44","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/05\/09\/die-pilgerreise-als-politisches-instrument_459"},"modified":"2007-05-09T12:08:44","modified_gmt":"2007-05-09T10:08:44","slug":"die-pilgerreise-als-politisches-instrument","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/05\/09\/die-pilgerreise-als-politisches-instrument_459","title":{"rendered":"Die Pilgerreise als politisches Instrument?"},"content":{"rendered":"<p><em>Aussenminister Steinmeier trifft im Nahen Osten auf lauter Akteure,  die es aus purer Not mit Pragmatismus versuchen wollen<\/em><\/p>\n<p>Riad, 8. Mai<br \/>\nWer in die Geburtskirche zu Bethlehem will, muss sich klein machen. Die winzige Pforte wurde einst von den Kreuzfahrern verkleinert, um die Basilika besser verteidigen zu k\u00f6nnen. Der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier passt geb\u00fcckt so gerade noch durch &#8211; und schon hat seine siebte Nahost-Reise ein passendes Bild: Wer sich in die religi\u00f6s aufgeladenen Konflikte dieses Teils der Welt einmischen will, \u00fcbt sich besser gleich in Demut.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"530\" height=\"351\" id=\"image455\" alt=\"DSC_0124.JPG\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2007\/05\/DSC_0124.JPG\" \/><\/p>\n<p><em>Steinmeier in der Geburtskirche zu Bethlehem, links Kholoud Daibes, die Tourismusministerin der pal\u00e4stinensischen Einheitsregierung <\/em><\/p>\n<p>\nAuf dem Platz vor der Geburtskirche haben sich ein paar erregte Demonstranten unter einem Plakat versammelt, auf dem in Arabisch und Englisch zu lesen steht, wer die Stadtverwaltung Bethlehems boykottiere, sei in der Geburtsstadt Jesu nicht willkommen. Der B\u00fcrgermeister der Stadt hatte vergeblich auf einen H\u00e4ndedruck des Aussenministers vor der Kirche gehofft. Er steht der \u201eVolksfront zur Befreiung Pal\u00e4stinas\u201c (PFLP) nahe, die der EU als Terrororganisation gilt. Der verweigerte H\u00e4ndedruck wird in arabischen Medien emp\u00f6rt zum \u201eBoykott\u201c aufgeblasen.<br \/>\nBoykott? In Wahrheit versucht Steinmeier, jenen Teilen der pal\u00e4stinensischen Regierung aus der Isolation herauszuhelfen, die f\u00fcr einen Gewaltverzicht und die Anerkennung Israels stehen. Angela Merkel hatte bei ihrem Besuch vor einem Monat noch jeden Kontakt mit der nationalen Einheitsregierung aus Fatah und Hamas gemieden. Steinmeier trifft als erster Emiss\u00e4r der Bundesregierung mit moderaten Regierungsmitgliedern zusammen \u2013 mit dem parteilosen Finanzminister Fajad, der ebenfalls parteilosen Tourismus-Ministerin Daibes, dem Informationsminister Barghouti, dem Aussenminister Amr und schlie\u00dflich mit dem Pr\u00e4sidenten Mahmud Abbas.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"542\" height=\"359\" id=\"image456\" alt=\"arafat.jpg\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2007\/05\/arafat.jpg\" \/><\/p>\n<p><em>Das unfertige Arafat-Mausoleum in der Mukata (pal\u00e4stinenischer Regierungssitz in Ramallah) <\/em><\/p>\n<p>\nHinter diesem vorsichtigen Politikwechsel der Europ\u00e4er \u2013 Steinmeier vertritt hier auch die Rastpr\u00e4sidentschaft &#8211; steht die Einsicht, dass politische Isolation am Ende den islamistischen Radikalen in Hamas und Fatah hilft, weil sie die Handlungsm\u00f6glichkeiten von Mahmud Abbas einschr\u00e4nkt. Mit dem Finanzminister Fajad werde derzeit dar\u00fcber verhandelt, so Steinmeier, die EU-Finanzhilfen an die Pal\u00e4stinenser wieder f\u00fcr Investitionen und \u00f6ffentliche Geh\u00e4lter freizugeben. Nach dem Hamas-Triumph bei den letzten Wahlen hatte Europa sich auf humanit\u00e4re Hilfe beschr\u00e4nkt. Steinmeier ist gekommen, um eine hilflose Politik zu beenden, die das wachsende Elend in den pal\u00e4stinensischen Gebieten alimentiert und gleichzeitig die  Regierung politisch schw\u00e4cht.<br \/>\nSteinmeier trifft Fajad in Bethlehem, im traumhaft sch\u00f6nen, aber menschenleeren Hotel Jacir Palace. Es liegt nur wenige Schritte von dem Sperrwall entfernt, der die pal\u00e4stinensischen Gebiete einschlie\u00dft. Hier mit der gesamten Delegation zu \u00fcbernachten \u2013 statt wie \u00fcblich in Jerusalem &#8211; , ist ganz ohne gro\u00dfe Worte eine bewegende Geste f\u00fcr die zunehmend verelendenden Bewohner der Westbank. Die gespielte Aufregung um den B\u00fcrgermeister ist denn auch schnell vergessen. Dass der deutsche Aussenminister in dem Geister-Hotel absteigt \u2013 6 Prozent Auslastung sind hier sonst \u00fcblich -, als w\u00e4re es schlichte Normalit\u00e4t, wird ihm so schnell nicht vergessen werden.<br \/>\nDenn Normalit\u00e4t ist in dieser leicht entflammbaren Region ein knappes Gut.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"525\" height=\"348\" id=\"image461\" alt=\"mukata.jpg\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2007\/05\/mukata.jpg\" \/><\/p>\n<p><em>Steinmeier vor der Mukata mit dem pal\u00e4stinensischen Aussenminister Ziad Abu Amr (rechts aussen)<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Doch diesmal ist untergr\u00fcndig eine merkw\u00fcrdige neue Dynamik der Vernunft am Werk. Steinmeier trifft auf lauter Akteure, die so tief in ihren selbstgeschaffenen Krisen stecken, dass sie  schon aus reiner Not dem Pragmatismus eine Chance geben m\u00fcssen. Darum klingen seine mantram\u00e4ssig wiederholten Appelle, man d\u00fcrfe \u201eden Gespr\u00e4chsfaden nicht abreissen lassen\u201c, man m\u00fcsse \u201edas historische Momentum nutzen\u201c,  man solle \u201eden Ann\u00e4herungsprozess konstruktiv begleiten\u201c, keineswegs hohl.<br \/>\nGerade die offensichtliche Zerbrechlichkeit der beiden Regierungen in Ramallah und Jerusalem macht Fortschritte im Friedensprozess f\u00fcr sie unverzichtbar. Sowohl Abbas wie auch Ehud Olmert und seine Aussenministerin Zipi Livni brauchen dringend Erfolge, um den berechtigten Verdacht zu widerlegen, dass sie nicht mehr handlungsf\u00e4hig sind.<br \/>\nDas Leitmotiv dieser Reise ist pragmatische Vernunft aus eingesehener Schw\u00e4che &#8211; von Scharm-El-Scheich in \u00c4gypten \u00fcber Pal\u00e4stina und Israel bis nach Riad in Saudi Arabien: Bei der Irak-Konferenz konnte Steinmeier eine bescheiden gewordene Condi Rice erleben, die sich nun auf einmal r\u00fchmte, in Scharm-El-Scheich 30 Minuten lang \u201eproduktiv\u201c mit dem syrischen Ausseminister Moallem \u00fcber die Verbesserung der Sicherheit im Irak geredet zu haben. Seine eigene Syrienreise war vor wenigen Monaten von den Amerikanern noch als verr\u00fcckte Idee abgetan worden. Steinmeier verkniff sich in Scharm-El-Scheich jedes Zeichen der Genugtuung.<br \/>\nDie arabischen Staaten sagen nicht nur Irak bei der Konferenz einen weitgehenden Schuldenerlass zu. Sie haben jetzt auch ihre Nahost-Friedensinitiative wiederbelebt, die f\u00fcnf Jahre auf Eis lag. Beides nicht nur aus Idealismus: Sie st\u00fctzen die Maliki-Regierung im Irak und den Pr\u00e4sidenten Abbas nicht zuletzt, weil sie sonst im Irak von den Iranern und in Pal\u00e4stina von der Hamas an den Rand gedr\u00e4ngt zu werden f\u00fcrchten.<br \/>\nAn den zwei vollgepackten Tagen, die Steinmeier in Israel verbringt, gibt es erste Zeichen daf\u00fcr, dass die paradoxe Dynamik aus Schw\u00e4che tats\u00e4chlich wirkt. Die innenpolitisch angeschlagene Livni bekr\u00e4ftigt, sie werde noch in dieser Woche nach \u00c4gypten fahren, um die Chancen einer Wiederbelebung des arabischen Friedensplans auszuloten. Und Abbas\u2019 Sicherheitskr\u00e4fte schliessen einen Waffenschmuggler-Tunnel an der Grenze Gaza-\u00c4gypten. Damit erf\u00fcllen sie eine der Forderungen des neuen amerikanischen Plans zur Wiederbelebung des Friedensprozesses, der just w\u00e4hrend Steinmeiers Reise bekannt wird.<br \/>\nDas \u201eBenchmarks\u201c- Papier aus dem Aussenministerium setzt beiden Seiten einen klaren Zeitplan: Die Pal\u00e4stinenser m\u00fcssen in Gaza gegen Waffenschmuggel und Raketenbeschuss vorgehen, die Israelis sollen daf\u00fcr Blockaden und Checkpoints im Westjordanland entfernen und Reiseerleichterungen gew\u00e4hren.<br \/>\nZwischen den diplomatischen Kernterminen ist Steinmeier einen ganzen Tag fern der politischen Entscheidungszentren im Heiligen Land unterwegs. Eine Reporterin der katholischen Nachrichtenagentur will wissen, ob dies etwa eine getarnte Pilgerreise sei. Die Frage ist nicht unberechtigt: Steinmeier besucht nach der Geburtskirche auch noch die Brotvermehrungskirche, die Synagoge von Kapernaum und ein katholisches Pilgerheim am See Genezareth. Schlie\u00dflich f\u00e4hrt er mit einem historischen Boot auf dem See, an dessen Ufern sich wesentliche Teile des Evangeliums zugetragen haben. Nein, gibt er dort lachend zu verstehen, er habe nicht vor, \u201edie Pilgerreise als politisches Instrument\u201c zu rehabilitieren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"steinmeierboot.jpg\" id=\"image460\" style=\"width: 561px; height: 372px\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2007\/05\/steinmeierboot.jpg\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">Pilgerprogramm zwischen Religion, Geopolitik und \u00d6kologie: Steinmeier auf dem See Genezareth<\/span><\/p>\n<p>Auf dem See Genezareth l\u00e4\u00dft er sich denn auch nicht \u00fcber das Evangelium vom Gang Jesu \u00fcber das Wasser aufkl\u00e4ren, sondern \u00fcber Wasserknappheit als politischen Faktor in Zeiten globaler Erw\u00e4rmung. Die kommenden Konflikte werden hier nicht nur um Glauben und Land gef\u00fchrt werden, sondern immer mehr auch um die Ressource Wasser. Steinmeiers Pilgerprogramm ist also eine Exkursion in die untrennbare Verschlingung von Religion, Geopolitik und \u00d6kologie im Heiligen Land.<br \/>\nPathetische Reden \u00fcber den Dialog der Religionen liegen dem trockenen Protestanten Steinmeier nicht. Er hat, statt Reden zu halten, lauter Orte ausgesucht, an denen die Politisierung der Religion sich als Fluch erwiesen hat \u2013 und an denen es doch auch Beispiele f\u00fcr die \u201egelebte Auss\u00f6hnung\u201c gibt. So etwa in der evangelischen Schule Talitha Kumi in Beit Jala westlich von Bethlehem, wo Christen und Muslime, M\u00e4dchen und Jungen trotz allem zusammen lernen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"539\" height=\"357\" id=\"image457\" alt=\"talitha.jpg\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2007\/05\/talitha.jpg\" \/><\/p>\n<p><em>Steinmeier in der evangelischen M\u00e4dchenschule &#8222;Talitha Kumi&#8220; (&#8222;M\u00e4dchen steh auf&#8220;) in der Westbank bei Beit Jalla<br \/>\n<\/em><br \/>\nIn der Basilika bei Kapernaum, in der das Wunder der Brotvermehrung verehrt wird, erl\u00e4utert Pater Jeremias Marseille dem Aussenminister, dies sei ein multireligi\u00f6ser Ort des Durchgangs gewesen, auf dem die ersch\u00f6pften Reisenden, die aus den W\u00fcsten Mesopotamiens ans Mittelmeer kamen, K\u00fchle, Ruhe und Erfrischung gefunden h\u00e4tten. F\u00fcr ihn, so der Pater, sei damit auch die Atmosph\u00e4re des Evangeliums beschrieben. Das hat Steinmeier offenbar gefallen. Im Besucherbuch ist nachher zu lesen, er sei gerne zum \u201eRuhen und Rasten gekommen\u201c. Und am Ende sagt er gar, \u201edass ein wenig christliche Zuversicht auch f\u00fcr unser Gesch\u00e4ft notwendig ist\u201c.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"340\" height=\"509\" id=\"image458\" alt=\"steinmeierkapernaum.jpg\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2007\/05\/steinmeierkapernaum.jpg\" \/><\/p>\n<p><em>Der Aussenminister beim Ausstrahlen christlicher Zuversicht in Kapernaum. Alle Fotos: Lau<\/em><\/p>\n<p>\nWie wahr das ist, zeigt sich noch am gleichen Tag: Hamas l\u00e4\u00dft verlauten, man werde alles daran setzen, dass der amerikanische Benchmarks- Plan niemals implementiert werden k\u00f6nne. Drei Kassam-Raketen aus Gaza schlagen auf israelischem Gebiet ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aussenminister Steinmeier trifft im Nahen Osten auf lauter Akteure, die es aus purer Not mit Pragmatismus versuchen wollen Riad, 8. Mai Wer in die Geburtskirche zu Bethlehem will, muss sich klein machen. Die winzige Pforte wurde einst von den Kreuzfahrern verkleinert, um die Basilika besser verteidigen zu k\u00f6nnen. 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