{"id":4743,"date":"2011-03-23T14:21:00","date_gmt":"2011-03-23T13:21:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=4743"},"modified":"2011-03-23T14:21:00","modified_gmt":"2011-03-23T13:21:00","slug":"das-deutsche-nein-zum-libyen-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2011\/03\/23\/das-deutsche-nein-zum-libyen-krieg_4743","title":{"rendered":"Das deutsche Nein zum Libyen-Krieg"},"content":{"rendered":"<p><em>Mein Text aus der ZEIT von morgen, 24.3.2011, S.10:<\/em><\/p>\n<p>Ein paar Wochen lang schien Deutschland am Mittelmeer zu liegen. Die deutsche Au\u00dfenpolitik stand im Februar nach erstem Z\u00f6gern pl\u00f6tzlich im Bann der arabischen Revolten. Es waren die Deutschen, nicht die Franzosen oder die Italiener, die zuerst die Chance im demokratischen Wandel der s\u00fcdlichen Nachbarschaft erkannten. Die Eskalation in Libyen und das deutsche Nein zum Flugverbot haben nun alles wieder gedreht. Und auf einmal ist das Mittelmeer wieder sehr breit.<br \/>\nDabei war dem Au\u00dfenminister, der lange mit dem Amt fremdelte, durch den Aufstand in Arabien unversehens ein Thema serviert worden: die Freiheitsliebe \u2013 welch ein Geschenk f\u00fcr einen Liberalen. Er trank demonstrativ Kaffee mit Bloggern in Tunis und badete in der Menge auf dem Kairoer Tahrir-Platz. Mehr als das: Deutschland preschte voran mit Hilfsangeboten f\u00fcr die Demokratiebewegungen und dr\u00e4ngte auf Sanktionen gegen Despoten, w\u00e4hrend Frankreich besch\u00e4mt beiseite stand wegen der Tyrannen-Kuschelei seiner Minister. Man werde die alte Arbeitsteilung in der EU \u2013 Deutschland ist f\u00fcr die \u00f6stliche Nachbarschaft zust\u00e4ndig, Frankreich f\u00fcr den S\u00fcden \u2013 nicht mehr akzeptieren, verk\u00fcndete Westerwelle auf der H\u00f6he seiner Begeisterung. \u00bbWir stehen an der Seite der Freiheitsbewegungen in der arabischen Welt\u00ab, deklamierte er in Kairo.<br \/>\nDoch vier Wochen sp\u00e4ter steht Deutschland an der Seite von Russland und China, Brasilien und Indien, mit denen es sich im Sicherheitsrat einer UN-Resolution zum Schutz der libyschen Zivilbev\u00f6lkerung vor dem \u00bbDiktator Gadhafi\u00ab (Westerwelle) verweigert hat. Hat Deutschland sich damit in der EU, der Nato, den Vereinten Nationen und gegen\u00fcber den arabischen Staaten isoliert? Westerwelle und Merkel bestreiten es vehement, wenn auch wenig \u00fcberzeugend. Ihre Bedenken gegen den Einsatz in Libyen w\u00fcrden von vielen Regierungen geteilt. Das mag sein. Doch noch nie hat Deutschland sich gegen alle seine wichtigen westlichen Partner gestellt. Wie ist es dahin gekommen?<br \/>\nSehr fr\u00fch hat Deutschland sich darauf festgelegt, eine Flugverbotszone in Libyen abzulehnen. Bei seinem Besuch in Kairo Ende Februar nannte Westerwelle sie immerhin noch eine \u00bbOption\u00ab. Aber damals schien sie nur eine sehr entfernte M\u00f6glichkeit. Skeptische \u00c4u\u00dferungen des amerikanischen Verteidigungsministers \u00adGates best\u00e4tigten die deutsche Diplomatie in ihrer Ablehnung: ein Flugverbot bedeute nichts anderes als Krieg. Man schraubte die Forderungen hoch: Die Arabische Liga m\u00fcsse das Flugverbot unterst\u00fctzen und sich aktiv daran beteiligen. Auch brauche es einen UN-Beschluss, um den Eindruck vom westlichen Imperialismus einer neuen Koalition der Willigen zu vermeiden. Man d\u00fcrfe dem Aufstand nicht die Legitimation nehmen und dem Diktator keinen Vorwand f\u00fcr Propaganda liefern. Weil es unwahrscheinlich schien, dass sowohl die Araber sich einigen als auch Russen und Chinesen im Sicherheitsrat auf ihr Veto verzichten k\u00f6nnten, rechneten die Deutschen nicht damit, dass ihr Nein zum Flugverbot getestet w\u00fcrde.<br \/>\nDas hat sich als fatale Fehleinsch\u00e4tzung erwiesen: Es fing damit an, dass die Arabische Liga Anfang M\u00e4rz erstmals einem Tyrannen aus ihren Reihen nicht mehr die Hand reichte, sondern Gadhafi zun\u00e4chst ausschloss und dann ein Flugverbot forderte, um die Aufst\u00e4ndischen zu sch\u00fctzen. Statt diese historische Wende zu w\u00fcrdigen und die Araber beim Wort zu nehmen, begann Berlin Zweifel an deren Entschlossenheit zu s\u00e4en. Man verwies auf die Ambivalenz der arabischen Forderung: Flugverbot ja, Intervention nein. Das sahen die Deutschen als eine Falle: Wenn es schiefgeht, ist der Westen schuld. Unbegr\u00fcndet ist das nicht, wie die arabischen Absetzbewegungen nach den ersten zivilen Opfern der Luftschl\u00e4ge zeigen.<br \/>\nDoch die Forderung der Araber, wie zweideutig auch immer, setzte eine Dynamik in Gang, die Deutschlands Kalk\u00fcl \u00fcberrollte. Als schlie\u00dflich Gadhafis Vernichtungsdrohungen gegen die Opposition in Bengasi die Weltgemeinschaft vor die Frage stellten, ob man nach Bosnien und Ruanda noch einmal einem Blutbad zusehen w\u00fcrde, kippte die Debatte. Hilary Clinton lie\u00df sich von der libyschen Opposition \u00fcberzeugen, und der irrlichternde Sarkozy sah pl\u00f6tzlich ein Chance, Frankreichs ramponiertes Ansehen bei den Arabern aufzubessern \u2013 zun\u00e4chst durch Anerkennung der Opposition, dann durch diplomatischen Druck zu einer Resolution. Damit war Deutschland de facto in die unangenehme Lage gekommen, auf ein russisch-chinesisches Veto hoffen zu m\u00fcssen, damit es nicht zum Schwur kommen w\u00fcrde. Doch so kam es am letzten Donnerstag. Die Enthaltung der beiden Vetom\u00e4chte war de facto eine Zustimmung zur Intervention \u2013 ein historischer Schritt f\u00fcr die Gralsh\u00fcter der Nichteinmischung. Deutschlands Enthaltung hingegen war in Wahrheit ein Nein.<br \/>\nH\u00e4tte Deutschland nicht aus B\u00fcndnissolidarit\u00e4t mit Ja stimmen und doch eine milit\u00e4rische Beteiligung ausschlie\u00dfen k\u00f6nnen? Westerwelle verneint diese M\u00f6glichkeit entschieden: Man w\u00e4re ohne Zweifel in die Verantwortung genommen worden. Da man aber auf keinen Fall deutsche Soldaten schicken wollte, sei nur die Enthaltung geblieben. Dies sei eine schwere Entscheidung gewesen, hart, aber richtig, und sie sei im vollen Bewusstsein der Konsequenzen gef\u00e4llt worden, hei\u00dft es in Diplomatenkreisen. Wird aus einem diplomatischen Unfall jetzt auch noch eine neue Doktrin destilliert? H\u00e4tte Deutschland wirklich einem Blutbad in Bengasi zugeschaut? Oder glaubte man, sich im Zweifelsfall auf andere verlassen zu k\u00f6nnen \u2013 um nur ja eine unangenehme Kriegsdebatte im Wahlkampf vermeiden zu k\u00f6nnen? Daf\u00fcr spricht, dass Angela Merkel die Unionsabgeordneten h\u00e4nderingend darum gebeten hat, jede \u00f6ffentliche \u00c4u\u00dferung im Hinblick auf den Wahltermin am Sonntag zu unterlassen. Schwarz-Gelb f\u00e4llt damit zur\u00fcck auf den Debattenstand vor der schmerzhaften rot-gr\u00fcnen Entscheidung, im Kosovo mitzutun.<br \/>\nDas Kompensationsgesch\u00e4ft, das die Bundesregierung jetzt anbietet, zeigt die paradoxe Lage: Man wird deutsche Soldaten in Awacs-Flugzeugen zur Luftraum\u00fcberwachung nach Afghanistan schicken. Ende November letzten Jahres hat dieselbe Bundesregierung ebenjene Mission noch hintertrieben, die sie nun Hals \u00fcber Kopf durch Kabinett und Parlament peitschen will. In Afghanistan mehr tun, weil man gegen Ga\u00addha\u00adfi nicht mitmachen will? Der offizielle Grund lautet, man wolle die Nato entlasten. Mindestens so sehr aber will die Regierung sich selbst entlasten. Der Awacs-Einsatz ist ein verteidigungspolitischer Ablasshandel. Aber das ist nur ein kleines diplomatisches Desaster im Gro\u00dfen.<br \/>\nDie Regierung, sagt Heiner Gei\u00dfler, \u00bbhat mit der Weigerung, sich an der Luft\u00fcberwachung Libyens zu beteiligen, unser Land in die Kumpanei mit Russland und China und in die Isolation gegen\u00fcber den arabischen Staaten und unseren westlichen Verb\u00fcndeten gef\u00fchrt. Kein Au\u00dfenminister vor Westerwelle hat es so weit kommen lassen. Selbst bei der Ablehnung des Irakkrieges durch Gerhard Schr\u00f6der hatte Deutschland Frankreich an seiner Seite.\u00ab<br \/>\nWesterwelle beruft sich auf gro\u00dfe Vorbilder: Schr\u00f6der und Fischer<br \/>\nIronischerweise sieht Westerwelle das deutsche Nein von heute in der Linie der bis heute popul\u00e4ren rot-gr\u00fcnen Kriegsverweigerung von 2003. Er sieht aufseiten der heutigen Koalition\u00e4re die gleiche Leichtfertigkeit bei der Entscheidung zum milit\u00e4rischen Eingreifen am Werk wie damals im Lager der Bushisten. Und er wird nicht m\u00fcde zu betonen, dass sich auf eine \u00bbschiefe Ebene\u00ab begebe, wer heute in Libyen mit Luftschl\u00e4gen eingreife. Soll hei\u00dfen: Am Ende werden auch hier Bodentruppen in einem blutigen B\u00fcrgerkrieg stehen.<br \/>\nDoch der Irak-Vergleich ist eine Mogelpackung: Bushs Irakkrieg war ein mutwilliges, ideologisch gesteuertes Unternehmen, gest\u00fctzt auf fabrizierte Beweise, ohne Resolution des Sicherheitsrats. Es geht heute aber nicht um <em>regime change<\/em> von au\u00dfen \u00e0 la Bush, sosehr auch alle Welt Gadhafis Abgang ersehnt. Ziel der Resolution ist Schutz eines Aufstands von innen, dessen blutige Niederschlagung unmittelbar bevorstand.<br \/>\nDie spezielle Ironie bei Westerwelles Irak-Analogie liegt darin, dass er seinerzeit selber Schr\u00f6der und Fischer vorgeworfen hatte, \u00bbsch\u00e4big und unseri\u00f6s\u00ab einen \u00bbKriegsangst-Wahlkampf\u00ab zu\u00a0 f\u00fchren. Damals klagte Westerwelle, Schr\u00f6der und Fischer seien dabei, \u00bbDeutschland zu isolieren\u00ab und forderte \u00bbz\u00fcgige Neuwahlen\u00ab.\u00a0 Vielleicht erkl\u00e4rt das, warum Joschka Fischer\u00a0 jetzt mit der traditionellen Zur\u00fcckhaltung eines Amtsvorg\u00e4ngers bricht: Westerwelle starre bei seinen Entscheidungen auf \u00bbProvinzwahlen\u00ab und\u00a0 setze deutsche Interessen aufs Spiel.<br \/>\nAber was hei\u00dft hier Provinz? Die Landtagswahlen am kommenden Wochenende sind unversehens nicht nur zum Referendum \u00fcber eine neue Atompolitik, sondern auch \u00fcber eine neue Au\u00dfenpolitik geworden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Text aus der ZEIT von morgen, 24.3.2011, S.10: Ein paar Wochen lang schien Deutschland am Mittelmeer zu liegen. Die deutsche Au\u00dfenpolitik stand im Februar nach erstem Z\u00f6gern pl\u00f6tzlich im Bann der arabischen Revolten. Es waren die Deutschen, nicht die Franzosen oder die Italiener, die zuerst die Chance im demokratischen Wandel der s\u00fcdlichen Nachbarschaft erkannten. 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