{"id":4871,"date":"2011-05-04T13:12:22","date_gmt":"2011-05-04T11:12:22","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=4871"},"modified":"2011-05-04T13:12:22","modified_gmt":"2011-05-04T11:12:22","slug":"deutschsein-kann-man-lernen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2011\/05\/04\/deutschsein-kann-man-lernen_4871","title":{"rendered":"Deutschsein kann man lernen"},"content":{"rendered":"<p><em>Meine w\u00e4rmste Leseempfehlung f\u00fcr das neue Buch von Zafer \u015eenocak (aus der ZEIT von morgen):<\/em><\/p>\n<p>Ein verbl\u00fcffendes Buch. Poetisch, gr\u00fcbelnd und doch hochpolitisch. Deutschsein ist ein Beitrag zur leidigen \u00bbIntegrationsdebatte\u00ab \u2013 erstaunlicherweise in der Form einer Liebeserkl\u00e4rung. Hier will einer wissen, warum \u00bbein attraktives Land sich h\u00e4sslich macht\u00ab.<br \/>\nSelten hat ein Autor in j\u00fcngerer Zeit so warmherzig \u00fcber die Deutschen geschrieben wie der Dichter Zafer \u015eenocak, der mit acht Jahren aus Istanbul nach Oberbayern kam, in M\u00fcnchen aufwuchs und seit zwei Jahrzehnten Berliner ist. Er erz\u00e4hlt von seiner \u00bbGeborgenheit\u00ab als Kind in Bayern, von der Liebe zur Sprache Thomas Manns, Ingeborg Bachmanns und Paul Celans. Er nennt es ein \u00bbPrivileg\u00ab, in Deutschland zu leben.<br \/>\nDies Buch handelt also von der Liebe des Einwanderers zu seinem Deutschland, die heute oft nicht erwidert wird. \u015eenocak bringt den Blick derjenigen zur Sprache, \u00fcber die heute in unseren Debatten viel geredet wird: die T\u00fcrken, die Muslime als das andere schlechthin. Er fragt sich besorgt, was mit den Deutschen los ist, zu deren Selbstverst\u00e4ndigung diese Debatten ja dienen sollen. Es gibt nicht einen einzigen schiefen, selbstgerechten, vorwurfsvollen Ton in diesem Buch. Im gegenw\u00e4rtigen Meinungsklima wirkt das befreiend.<br \/>\nSchon Urgro\u00dfvater \u015eenocak trug den Werther neben dem Koran im Tornister, als er f\u00fcrs Osmanische Reich in den Ersten Weltkrieg zog. Und der Vater kam als frommer, doch moderner T\u00fcrke, der von preu\u00dfischen Tugenden besessen war, nach Deutschland. Die Mutter war eine begeisterte Lehrerin, die von Atat\u00fcrks Reformen profitierte. Der Westen war kein Feindbild. Im Gegenteil, seine universalen Werte \u00f6ffneten den Weg aus der Entm\u00fcndigung durch die Tra\u00addi\u00adtion. Die Modernisierungsgeschichten dieser Menschen, die unser Land mit gepr\u00e4gt haben, kommen in Deutschlands Selbstbild bisher nicht vor. Ebenso wenig wie diejenigen, die heute unter den Bedingungen der Freiheit des Westens einen neuen Aufbruch in die islamische Spiritualit\u00e4t versuchen. Eine grobschl\u00e4chtige \u00bbIslamkritik\u00ab stellt sie unter Verdacht. Wer aber Frauen im Namen der Religion unterdr\u00fccke, stelle sich nicht nur au\u00dferhalb westlicher Werte, sondern auch der t\u00fcrkischen Modernisierungsgeschichte, sagt \u015eenocak.<br \/>\nDie st\u00e4rksten Passagen seines Buches handeln von den Schwierigkeiten der Einheimischen mit dem Deutschsein. Mit gro\u00dfem Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen schreibt er von der \u00bbspeziellen Br\u00fcchigkeit und Verletzlichkeit der deutschen Identit\u00e4t\u00ab. Er vermutet, dass die Deutschen in letzter Zeit auch deshalb so viel vom Fremden und von seiner fremden Kultur und Religion reden, weil sie selbst nur in \u00bbgebrochenem Deutsch\u00ab \u00fcbers Deutschsein reden k\u00f6nnten. Als Einwandererkind habe er erlebt, dass die Deutschen \u00bbauch heimatlos waren in diesen Aufbaujahren der Bundesrepublik\u00ab.<br \/>\nIhre sch\u00f6ne Sprache sei mit Schuld beladen gewesen: die st\u00e4rksten W\u00f6rter \u00bbau\u00dfer Atem oder gar in Leichent\u00fcchern\u00ab \u2013 wie Heil, Blut, Volk. Heute trifft eine gehemmte Sehnsucht nach Heimat und Zugeh\u00f6rigkeit bei den Einheimischen auf die Modernisierungskrise der eingewanderten Muslime. Integration w\u00fcrde bedeuten, dass beide Seiten ihren Anteil an der Krise des deutschen Nationalgef\u00fchls er\u00adkennen.<br \/>\nWas hei\u00dft es eigentlich, dass Deutschland Einwanderungsland geworden ist? \u00bbEs bedeutet, dass auch die Deutschen in ihr eigenes Land einwandern m\u00fcssen.\u00ab<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Deutschsein-Eine-Aufkl%C3%A4rungsschrift-Zafer-Senocak\/dp\/3896840835\">&#8222;Deutschsein. Eine Aufkl\u00e4rungsschrift&#8220;. edition K\u00f6rber Stiftung, 190 Seiten, 16 \u20ac.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine w\u00e4rmste Leseempfehlung f\u00fcr das neue Buch von Zafer \u015eenocak (aus der ZEIT von morgen): Ein verbl\u00fcffendes Buch. Poetisch, gr\u00fcbelnd und doch hochpolitisch. Deutschsein ist ein Beitrag zur leidigen \u00bbIntegrationsdebatte\u00ab \u2013 erstaunlicherweise in der Form einer Liebeserkl\u00e4rung. Hier will einer wissen, warum \u00bbein attraktives Land sich h\u00e4sslich macht\u00ab. 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