{"id":5047,"date":"2011-08-25T15:10:17","date_gmt":"2011-08-25T13:10:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=5047"},"modified":"2011-08-25T15:10:17","modified_gmt":"2011-08-25T13:10:17","slug":"deutschlands-ausenpolitische-schande","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2011\/08\/25\/deutschlands-ausenpolitische-schande_5047","title":{"rendered":"Deutschlands au\u00dfenpolitische Schande"},"content":{"rendered":"<p><em>Deutschland hat den libyschen Rebellen in der Not nicht geholfen. Jetzt will die Regierung dennoch einen Anteil an deren Sieg reklamieren. Sie hat noch nicht begriffen, dass sie einen historischen Moment verpasst hat. Von J\u00f6rg Lau und Bernd Ulrich (aus der ZEIT Nr. 35, S. 4)<\/em><\/p>\n<p>Bevor man sich auf die verdrucksten Stellungnahmen der deutschen Politik zum Sieg der Rebellen und des Westens (au\u00dfer Deutschland) einl\u00e4sst, sollte hier ein kurzer Blick auf die historische Realit\u00e4t geworfen werden: Keine Bef\u00fcrchtung der Bundesregierung ist eingetreten, die Mission war nicht unm\u00f6glich, sie blieb nicht im W\u00fcstensand stecken, es mussten keine Bodentruppen geschickt werden, die milit\u00e4rische Intervention hat die arabische Rebellion belebt, statt sie zu verderben, die Kollateralsch\u00e4den hielten sich in Grenzen. Selbst wenn jetzt noch vieles schiefgehen sollte, hilft das der Argumentation von Kanzlerin und Au\u00dfenminister nicht weiter. Denn den Sturz von Gadhafi mit allen Risiken und Nebenwirkungen wollten sie ja auch, sie wollten nur nichts Massives daf\u00fcr tun.<\/p>\n<p>Umgekehrt: Wenn der Westen den Deutschen gefolgt w\u00e4re, dann h\u00e4tte Gadhafi ungest\u00f6rt sein angek\u00fcndigtes Massaker in der Stadt Bengasi und an den Rebellen insgesamt ver\u00fcben k\u00f6nnen, die Sanktionen h\u00e4tten ihn ungef\u00e4hr so beeindruckt, wie sie Syriens Assad beeindrucken. Gadhafi s\u00e4\u00dfe nach wie vor unbedroht in Tripolis, und die Diktatoren in der Region w\u00fcssten, dass sie vom Westen weitgehend in Ruhe gelassen werden, wenn sie die jeweiligen Aufst\u00e4nde blutig niederschlagen.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich, so lautet das Fazit aus hiesiger Sicht: Die Deutschen haben sich milit\u00e4risch rausgehalten und die Verb\u00fcndeten im Stich gelassen. Das alles war ein gro\u00dfer Fehler und ist eine Schande. So weit die Fakten und ihre Folgen, und nun die Reaktion der Bundesregierung: Man k\u00f6nnte in sich gehen, erst mal schweigen und jenen, die f\u00fcr die Libyer ihre Knochen hingehalten haben, den Moment \u00fcberlassen. Doch Guido Westerwelle tritt dieser Tage immer wieder vor die Presse, um zu triumphieren, er beansprucht Miturheberschaft f\u00fcr den Fall Gadhafis. \u00bbJeder hat auf seine Art und Weise einen Beitrag geleistet, dass die Zeit des Regimes von Oberst Gadhafi vorbei ist. Wir Deutsche mit unseren politischen Priorit\u00e4ten, mit unserer gezielten Sanktionspolitik. Das wird auch international sehr gesch\u00e4tzt.\u00ab Das wird es keineswegs, doch vor allem h\u00e4tten die Sanktionen allein so gut wie nichts bewirkt, wenn die Rebellen vernichtet worden w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Was hat in Westerwelles Augen den Ausschlag f\u00fcr den Sieg gegeben? Der unb\u00e4ndige \u00bbFreiheitswille des libyschen Volkes\u00ab, so sagt er, habe den Diktator besiegt. Keine sechs Monate ist es her, dass Deutschland mit einer Enthaltung im Sicherheitsrat zeigte, wie wenig man diesem \u00bbFreiheitswillen\u00ab zutraute. Niemand verlangt jetzt ein mea culpa, die Libyen-Intervention war hoch riskant. Aber der bevorstehende Tyrannensturz w\u00e4re eine gute Gelegenheit einzugestehen, dass die deutschen Bef\u00fcrchtung, in Libyen drohte ein Treibsand wie im Irak, \u00fcbertrieben war. Die Deutschen haben nur die Risiken, nicht aber die Chancen dieser Intervention analysiert. Das w\u00e4re auch eine Chance zur Vers\u00f6hnung mit den Verb\u00fcndeten, die sich von Westerwelle \u2013 und mehr noch von Merkel \u2013 im Stich gelassen f\u00fchlten.<\/p>\n<p>Stattdessen reitet Westerwelle auf der Rolle Deutschlands herum, als habe man Gadhafi mit Sanktionen den Nachschub abgeschnitten und die Nato eigentlich nicht gebraucht. Das sp\u00e4te Lob des Freiheitswillens der Libyer klingt blechern, weil es ein Schweigen \u00fcber die 20\u2008000 Luftwaffeneins\u00e4tze der Nato-Verb\u00fcndeten einschlie\u00dft, die wohl auch nicht ganz unwichtig f\u00fcr den Sturz des Diktators waren. Der deutsche Au\u00dfenminister verliert kein Wort \u00fcber die Angriffe der Amerikaner, Briten und Franzosen auf Gadhafis Truppen, ohne die es heute l\u00e4ngst keine Rebellen und keinen \u00dcbergangsrat mehr g\u00e4be. Das Wort in Richtung der Alliierten, das hier fehlt, ist sehr kurz, es hei\u00dft: danke.<\/p>\n<p>Angela Merkel wiederum l\u00e4sst jede Chance verstreichen, die Einlassungen ihres entmachteten Au\u00dfenministers zu korrigieren. Ihre merkw\u00fcrdig klamme Aussage vom Montag f\u00fcgt sich ins Bild einer von der Geschichte ertappten Regierung, die aus dem Abseits die Weltgeschichte beobachtet: \u00bbHeute ist der Tag, an dem wir sehen, dass dem ehemaligen Machthaber Gadhafi die Macht zusehends entgleitet\u00ab, sagte Merkel am Montag auf einer Balkanreise. Gadhafi \u00bbentgleitet\u00ab die Macht? Zusehends? Die Kanzlerin hat vor einem halben Jahr gesagt, sie k\u00f6nne es nicht verantworten, die Bundeswehr in einen Krieg mit \u00bb\u00e4u\u00dferst ungewissem Ausgang\u00ab zu schicken. Nun ist der Ausgang gewiss, sie hat sich geirrt, und was sagt sie dazu?<\/p>\n<p>Die Verb\u00fcndeten, die nicht blo\u00df zusehen wollten, vernehmen in solchen Statements der Bundesregierung eine schwer ertr\u00e4gliche Rechthaberei. Es l\u00e4sst sich aber nicht wegreden, dass diesmal die Deutschen auf der falschen Seite der Geschichte aufgewacht sind. Das ist gerade darum ein Problem, weil die Deutschen derzeit in anderen Fragen so oft recht behalten und sich das Recht auf F\u00fchrung nehmen. Ein Land, das durch seinen wirtschaftlichen Erfolg zum europ\u00e4ischen Hegemon aufsteigt und anderen die Regeln diktiert, t\u00e4te gut daran einzugestehen, wenn die Nachbarn einmal recht behalten. Die Unf\u00e4higkeit der Bundesregierung dazu verr\u00e4t, wie tief die au\u00dfenpolitische Desorientierung nach der Libyen-Enthaltung ist.<\/p>\n<p>Westerwelles Diktum, der Erfolg geh\u00f6re \u00bbdem libyschen Volk\u00ab mag in deutschen Ohren wie eine fromme Platit\u00fcde klingen. F\u00fcr Briten, Franzosen und Amerikaner schwingt darin Unbelehrbarkeit und Trotz mit, wenn der deutsche Au\u00dfenminister nachschiebt: \u00bbIch rate auch davon ab, ihn zu okkupieren, aus irgendwelchen anderen Gr\u00fcnden.\u00ab Er selbst hat keine Hemmungen, den Erfolg der anderen zu \u00bbokkupieren\u00ab und fordert eine angemessene Beteiligung der Deutschen am Wiederaufbau des Landes.<\/p>\n<p>Sarkozy, Cameron und Obama haben Leib und Leben ihrer Soldaten riskiert und ihr politisches Gewicht darauf gewettet, den libyschen Rebellen gegen den Tyrannen zu helfen. Angela Merkel und Guido Westerwelle hingegen haben nichts riskiert, sie haben der innenpolitischen Stimmung nachgegeben, anstatt die kriegsm\u00fcden Deutschen zu einem Kampf f\u00fcr die Freiheit in Arabien zu ermutigen. Und w\u00e4hrend der Endkampf dort noch l\u00e4uft, melden die Deutschen aus der Etappe schon wieder Anspr\u00fcche an und geben Ratschl\u00e4ge.<\/p>\n<p>Dabei steht jetzt f\u00fcr die Bundesregierung eine ganz andere Frage auf der Tagesordnung: Wie kommt sie, wie kommt Deutschland k\u00fcnftig wieder auf das Niveau der Geschichte, wie kann man wenigstens nachtr\u00e4glich die Dimension begreifen und politisch bearbeiten, um die es in Arabien geht? Die anderen westlichen Nationen haben mit ihrem Einsatz zur Vers\u00f6hnung zwischen den Muslimen und dem Westen beigetragen. Denn das war das Erstaunliche an diesem Krieg: Trotz des Desasters der amerikanischen Invasion im Irak hat die arabische \u00d6ffentlichkeit die Intervention in Libyen mit \u00fcberw\u00e4ltigender Mehrheit unterst\u00fctzt. Das allein gleicht einem Wunder nach den vielen Jahren westlicher Einmischung in der Region. Doch hier ging es eben darum, in einem entscheidenden Moment der arabischen Revolte zu zeigen, dass die Gewalt der Herrschenden sich nicht mehr durchsetzt.<\/p>\n<p>Das wiederum war hier leider \u2013 was die Deutschen nicht wahrhaben wollten \u2013 nur mit Gewalt m\u00f6glich. Die Abwendung eines Massakers und der ersehnte Sturz des m\u00f6rderischen Clowns von Tripolis wogen f\u00fcr die Araber schwerer als die \u00c4ngste vor einem neuen westlich-imperialen Abenteuer. Dieser Krieg fand auf al-Dschasira statt, nicht auf CNN, es gab \u2013 erstmals seit Jahrzehnten \u2013 keine Verschw\u00f6rungstheorien \u00fcber dunkle Absichten des Westens. Die ungeheure Chance dieses historischen Moments verpasst zu haben ist vielleicht das schwerste Vers\u00e4umnis der Bundesregierung. Sie hat, wie ihre \u00c4u\u00dferungen zeigen, noch nicht einmal begonnen, diese Dimension zu begreifen.<\/p>\n<p>Was kann Deutschland nun beitragen? Welche Konsequenzen f\u00fcr die Zukunft ziehen Merkel und Westerwelle aus ihren historischen Fehlern? Oder wollen sie Raushalten zur Doktrin erheben? Niemand hat je vorgeschlagen, das Eingreifen in Libyen als Modell f\u00fcr die unvollendeten Revolutionen in Syrien oder Jemen zu nehmen. Man kann h\u00f6chstens hoffen, dass der Fall dieses Tyrannen den Rebellen neuen Auftrieb gibt. Doch wie kann man in Deraa, in Homs oder Sanaa den Freiheitsk\u00e4mpfern noch helfen, wie kann man die Regimes unter Druck setzen?<\/p>\n<p>Deutschland hat eine Rolle in dieser Geschichte zu spielen. Die Freude dar\u00fcber, widerlegt worden zu sein, w\u00e4re kein schlechter Anfang.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschland hat den libyschen Rebellen in der Not nicht geholfen. Jetzt will die Regierung dennoch einen Anteil an deren Sieg reklamieren. Sie hat noch nicht begriffen, dass sie einen historischen Moment verpasst hat. 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