{"id":525,"date":"2007-05-31T11:35:41","date_gmt":"2007-05-31T09:35:41","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/05\/31\/wer-ein-haus-baut-will-bleiben-zum-kolner-moscheestreit_525"},"modified":"2007-05-31T11:35:41","modified_gmt":"2007-05-31T09:35:41","slug":"wer-ein-haus-baut-will-bleiben-zum-kolner-moscheestreit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/05\/31\/wer-ein-haus-baut-will-bleiben-zum-kolner-moscheestreit_525","title":{"rendered":"Wer ein Haus baut, will bleiben &#8211; zum K\u00f6lner Moscheestreit"},"content":{"rendered":"<p>Wer es schafft, sich mit ein und derselben \u00c4u\u00dferung die Wut von Rechtsradikalen und den Hass von Islamisten zuzuziehen, der tr\u00e4gt das Etikett des \u00bbstreitbaren Publizisten\u00ab offensichtlich zu Recht. Ralph Giordano, mit 84 Jahren immer noch unerm\u00fcdlicher Mahner, hat mit seiner \u00adIntervention zum Moscheebaustreit in K\u00f6ln die\u00adses erstaunliche Kunstst\u00fcck vollbracht: Die rechts\u00adpopulistischen Moscheegegner von Pro K\u00f6ln haben ihn verklagt, weil er sie die \u00bblokale Variante des zeitgen\u00f6ssischen Nationalsozialismus\u00ab nennt. Zugleich bedrohten ihn mehrere Anrufer, die immer wieder \u00bbAllah, Allah\u00ab riefen, mit dem Tod.<br \/>\nAlles begann mit einem Streitgespr\u00e4ch, das Giordano auf Einladung des K\u00f6lner Stadtanzeigers mit Bekir Alboga f\u00fchrte, dem Dialogbeauftragten des t\u00fcrkeinahen Moscheeverbandes Ditib. Giordano forderte, die <a href=\"http:\/\/www.boehmarchitektur.de\/deutsch\/hochbau\/hochbau_zentralmoschee.html\">geplante repr\u00e4sentative Ditib-Moschee in K\u00f6ln-Ehrenfeld<\/a> d\u00fcrfe nicht errichtet werden, sonst drohten \u00bbUnfrieden und Unruhe\u00ab. Au\u00dferdem wolle er \u00bbauf deutschen Stra\u00dfen keiner Burka-Verh\u00fcllten begegnen\u00ab. Auf dem Hinweg habe er \u00bbeinen Anblick ertragen, der meine \u00c4sthetik besch\u00e4digt hat \u2013 eine von oben bis unten verh\u00fcllte Frau, ein menschlicher Pinguin\u00ab.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" id=\"image524\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2007\/05\/moscheekoeln.jpg\" alt=\"moscheekoeln.jpg\" \/><br \/>\n<em>Die geplante Moschee in K\u00f6ln-Ehrenfeld.<\/em> Bild: Peter Oszvald. Tchorz Architekten<\/p>\n<p>Flugs wurde Giordano in die N\u00e4he des Rechtsextremismus ger\u00fcckt. Ausgerechnet Ralph Giordano, der als Jude im Versteck die NS-Zeit \u00fcberlebte, der sp\u00e4ter den Deutschen die \u00bbzweite Schuld\u00ab der Verleugnung vorhielt, der fr\u00fch gegen den Neonazismus auftrat, musste sich vom K\u00f6lner Oberb\u00fcrgermeister Fritz Schramma (CDU) sagen lassen, er lenke \u00bbWasser auf die M\u00fchlen der Rechtsradikalen\u00ab.<br \/>\nGiordano beharrt zu Recht darauf, es m\u00fcsse m\u00f6glich sein, einen Moscheebau abzulehnen und gegen die Burka zu sein, ohne gleich als n\u00fctzlicher Idiot des Rechtsradikalismus abgestempelt zu werden. \u00bbWer einen \u00dcberlebenden des Holocaust auf diese Weise beschuldigt\u00ab, so Giordano, \u00bbder richtet sich selbst.\u00ab<\/p>\n<p>Wohl wahr. Doch Ralph Giordano sollte die hilflosen Attacken seiner Gegner nicht als Indiz daf\u00fcr nehmen, dass er selbst richtig liegt. Er hat die bedenkenswerten Elemente seiner Islamkritik unter so viel w\u00fctender Polemik versteckt, dass es schwer ist, sie \u00fcberhaupt noch zur Kenntnis zu nehmen. Gegen die Burka sprechen die Menschenrechte, nicht Regeln des guten Geschmacks. Wer die Bev\u00f6lkerung \u00fcber Sakralbauten abstimmen lassen will, wie Giordano es vorschl\u00e4gt, der kann nicht nur weitere Moscheen, sondern auch neue Synagogen wie in Leipzig und M\u00fcnchen vergessen. Die gelten vielen hierzulande n\u00e4mlich auch immer noch als \u00bbkulturfremd\u00ab (Giordano).<\/p>\n<p>Giordano lehnt die Ehrenfelder Moschee ab, weil sie \u00bbein falsches Signal\u00ab sei. Die Integration der Muslime sei \u00bbgescheitert\u00ab, eine Gro\u00dfmoschee aber suggeriere, sie sei gelungen. Die Erlaubnis zum Bau einer Moschee ist aber zum Gl\u00fcck kein Gnadenrecht, das die geneigte Mehrheit bei gelungener Integra\u00adtion (Wie misst man sie?) verleiht, sondern eine Frage der Religionsfreiheit und des Baurechts.<\/p>\n<p>Moscheen sind keine Signalanlagen der Integration \u2013 ebenso wenig wie die neuen Synagogen der wachsenden j\u00fcdischen Gemeinde. Aber zweifellos kann man an ihnen etwas ablesen. Die K\u00f6lner Moschee, gegen die Giordano streitet, ist das Zeugnis eines neuen Selbstbewusstseins. Und das ist kein Grund zur Sorge, sondern zur Hoffnung. Der Geist ihres Entwurfs l\u00e4sst sich am besten in dem sprichw\u00f6rtlich gewordenen Satz zusammenfassen, mit dem Salomon Korn einst das j\u00fcdische Gemeindezentrum in Frankfurt er\u00f6ffnete: \u00bbWer ein Haus baut, will bleiben.\u00ab<br \/>\nAn dem Ort, an dem die Moschee entstehen soll, beten Muslime unbescholten schon seit Jahrzehnten. Das alte Ditib-Geb\u00e4ude ist eine konvertierte Fabrik, wie so viele Moscheen in Deutschland. F\u00fcr Gastarbeiter, die nicht wussten, ob sie bleiben w\u00fcrden, mochte das reichen. Nun aber streben deutsche Muslime nach einem w\u00fcrdigen Ort zum Beten. Und wie sie auf den Architekten ihrer Wahl kamen, spricht f\u00fcr ihren Integrationswillen: Die moderne katholische Kirche St. Theo\u00addor hatte es den Verantwortlichen von Ditib angetan. So luden sie Gottfried B\u00f6hm und seinen Sohn Paul zum Wettbewerb ein \u2013 also den gr\u00f6\u00dften Kirchenbaumeister der Gegenwart und seinen kongenialen Nachfahren. Deren Entwurf gewann den Wettbewerb, sodass nun Gottfried B\u00f6hm \u2013 der <a href=\"http:\/\/www.pritzkerprize.com\/full_new_site\/boehm_photogallery.htm\">Pritzker-Preis-Gewinner<\/a> und damit der am h\u00f6chsten dekorierte deutsche Architekt \u2013 mit seinem Namen f\u00fcr die Moschee steht. Der Bau wird als Kuppel eine stilisierte Weltkugel tragen, die den Blick ins Innere erlaubt \u2013 ein Symbol der Weltoffenheit und Transparenz.<\/p>\n<p>Dies ist das Signal von Ehrenfeld: Muslime wollen selbstbewusst in der deutschen Gegenwart ankommen, sie wollen aus Fabriketagen und Hinterh\u00f6fen in die \u00d6ffentlichkeit.<br \/>\nWer ein Interesse an Reform und Einb\u00fcrgerung des Islams hat, sollte das begr\u00fc\u00dfen. Ein Islam, der sich nicht versteckt, muss und will sich auch kritischen Fragen stellen.<br \/>\nDie Jury bestand in der Mehrzahl aus deutschen Experten, eine Premiere im Moscheebau. Auch die hohen Minarette hat die deutsche Jury f\u00fcr gut befunden. Ralph Giordano aber wettert gegen \u00bbislamophile Architektur\u00ab in Ehrenfeld, als w\u00fcrde sie subversiv von au\u00dfen aufgezwungen. F\u00fcr ihn steht fest, dass \u00bberkennbar islamische Bauten eher zu weiterer Abkapselung beitragen als Integrationseffekte auszul\u00f6sen\u00ab.<\/p>\n<p>Stimmt das? Die Geschichte des Synagogenbaus im 19. Jahrhundert spricht dagegen: Als die Juden mit der Emanzipation selbstbewusst wurden, begannen sie in Deutschland verst\u00e4rkt \u00bborientalisch\u00ab zu bauen, wie <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Geteilte-Erinnerung-Beitr%C3%A4ge-deutsch-j%C3%BCdischen-Gegenwart\/dp\/3825701417\/ref=sr_1_9\/303-1628569-5333866?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1180603622&#038;sr=1-9\">Salomon Korn<\/a> es in seinen Forschungen gezeigt hat. Sie kombinierten \u00bbmorgenl\u00e4ndische\u00ab und \u00bbneoislamische\u00ab Elemen\u00adte mit der deutschen Gotik und Romanik, um gleicherma\u00dfen Anderssein und Dazugeh\u00f6ren zu betonen. In der Bl\u00fcte der deutsch-j\u00fcdischen Kultur sahen viele Synagogen aus wie eine Mischung aus Kirche und Moschee. W\u00e4re dieser Teil der Architekturgeschichte nicht mit den abgebrann\u00adten Synagogen vergessen, w\u00fcrde das neue islamische Bauen in Deutschland vielleicht nicht mit solcher hysterischen Abwehr begleitet. (Man schaue sich bitte einmal <a href=\"http:\/\/www.cad.architektur.tu-darmstadt.de\/synagogen\/inter\/menu.html\">hier<\/a> die virtuelle Rekonstruktion der K\u00f6lner Hauptsynagoge an. Sie sah ganz und gar wie eine Moschee aus. Wie w\u00fcrde wohl heute &#8218;Pro K\u00f6ln&#8216; dagegen hetzen?)<\/p>\n<p>Es gibt Moscheeprojekte, die dubios finanziert werden. Es gibt welche, hinter denen undurchsichtige Gruppen stehen. Und es gibt welche, die nicht ins st\u00e4dtische Umfeld passen. Die Ehrenfelder Moschee aber kombiniert die Symbolik von Herkunft und Ankunft, deutscher Moderne und islamischer Tradition auf neue Weise. Sie kann ein Magnet f\u00fcrs Viertel werden.<br \/>\nSo scheinen es die politischen Parteien in K\u00f6ln zu sehen, die sich alle hinter das Projekt gestellt haben \u2013 wenn auch die CDU durchaus mit Bauchschmerzen. Die rechtsextreme B\u00fcrgerbewegung Pro K\u00f6ln, gegr\u00fcndet von einschl\u00e4gigen NPDlern und Republikanern, versucht den Konsens f\u00fcr ihre volksnahe Profi\u00adlierung zu nutzen. Mit m\u00e4\u00dfigem Erfolg: Ein B\u00fcrgerbegehren scheiterte, weil sich mehr als 7000 der von Pro K\u00f6ln abgegebenen 23\u2008000 Unterschriften gegen die Moschee als F\u00e4lschun\u00adgen herausstellten.<\/p>\n<p>Die etablierten Parteien m\u00fcssen sich, da hat Giordano recht, den Vorwurf gefallen lassen, berechtigte Bedenken der Anwohner nicht aufgenommen zu haben, um den fragilen Moschee-Kompromiss nicht zu gef\u00e4hrden. Sie haben die Rechtsradikalen damit erst ins Spiel gebracht. Auch der Bauherr ist zu z\u00f6gerlich mit den K\u00f6lnern ins Gespr\u00e4ch getreten. Warum blo\u00df? Denn Ditib ist nicht irgendein kleiner Moscheeverein, sondern der bundesweite Dachverband von 870 Moscheen. Ditib vertritt einen moderaten Islam und ist eng mit der t\u00fcrkischen Religionsbeh\u00f6rde verbunden. In der Sch\u00e4ubleschen Islamkonferenz gilt Ditib als Pfeiler der Vernunft.<\/p>\n<p>Bekir Alboga, Giordanos Sparringspartner bei dem Streitgespr\u00e4ch, ist Gesicht und Stimme der Organisation. Schon in der Mannheimer Moschee hat Alboga sich einen guten Namen gemacht, indem er als Imam das Gotteshaus f\u00fcr den interreligi\u00f6sen Dialog \u00f6ffnete. Der 44-j\u00e4hrige Gastarbeitersohn, der 1980 nach Deutschland kam, engagiert sich seit Jahren gegen h\u00e4usliche Gewalt, Zwangsheirat und Ehrenmorde. Er lehnt die Burka als unislamisch ab. Alboga vertritt einen auf fromme Innerlichkeit setzenden Sufismus und ist eine treibende Kraft bei der \u00d6ffnung der Ditib f\u00fcr die deutsche \u00d6ffentlichkeit. Seit Jahren spricht er sich klar und hart gegen Terror im Namen Allahs aus. Bekir Alboga, ein Deutscht\u00fcrke, der in Heidelberg Islamwissenschaft studierte, hat es nicht verdient, von Ralph Giordano heruntergemacht zu werden, er komme wohl aus \u00bbeinem Kulturkreis, dem die kritische Methode v\u00f6llig unbekannt ist\u00ab.<\/p>\n<p>Es gibt nicht so viele Verb\u00fcndete bei der Reformierung und Beheimatung des Islams in Deutschland, dass man einen Modernisierer wie Bekir Alboga derart vor den Kopf sto\u00dfen sollte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer es schafft, sich mit ein und derselben \u00c4u\u00dferung die Wut von Rechtsradikalen und den Hass von Islamisten zuzuziehen, der tr\u00e4gt das Etikett des \u00bbstreitbaren Publizisten\u00ab offensichtlich zu Recht. Ralph Giordano, mit 84 Jahren immer noch unerm\u00fcdlicher Mahner, hat mit seiner \u00adIntervention zum Moscheebaustreit in K\u00f6ln die\u00adses erstaunliche Kunstst\u00fcck vollbracht: Die rechts\u00adpopulistischen Moscheegegner von Pro [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":54,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[157,163],"tags":[],"class_list":["post-525","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-die-freunde-und-die-feinde-des-islams","category-integration"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Wer ein Haus baut, will bleiben - zum K\u00f6lner Moscheestreit - J\u00f6rg Lau<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/05\/31\/wer-ein-haus-baut-will-bleiben-zum-kolner-moscheestreit_525\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Wer ein Haus baut, will bleiben - zum K\u00f6lner Moscheestreit - J\u00f6rg Lau\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Wer es schafft, sich mit ein und derselben \u00c4u\u00dferung die Wut von Rechtsradikalen und den Hass von Islamisten zuzuziehen, der tr\u00e4gt das Etikett des \u00bbstreitbaren Publizisten\u00ab offensichtlich zu Recht. Ralph Giordano, mit 84 Jahren immer noch unerm\u00fcdlicher Mahner, hat mit seiner \u00adIntervention zum Moscheebaustreit in K\u00f6ln die\u00adses erstaunliche Kunstst\u00fcck vollbracht: Die rechts\u00adpopulistischen Moscheegegner von Pro [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/05\/31\/wer-ein-haus-baut-will-bleiben-zum-kolner-moscheestreit_525\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"J\u00f6rg Lau\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2007-05-31T09:35:41+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2007\/05\/moscheekoeln.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"J\u00f6rg Lau\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"J\u00f6rg Lau\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/05\/31\/wer-ein-haus-baut-will-bleiben-zum-kolner-moscheestreit_525\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/05\/31\/wer-ein-haus-baut-will-bleiben-zum-kolner-moscheestreit_525\",\"name\":\"Wer ein Haus baut, will bleiben - zum K\u00f6lner Moscheestreit - J\u00f6rg Lau\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website\"},\"datePublished\":\"2007-05-31T09:35:41+00:00\",\"dateModified\":\"2007-05-31T09:35:41+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/05\/31\/wer-ein-haus-baut-will-bleiben-zum-kolner-moscheestreit_525#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/05\/31\/wer-ein-haus-baut-will-bleiben-zum-kolner-moscheestreit_525\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/05\/31\/wer-ein-haus-baut-will-bleiben-zum-kolner-moscheestreit_525#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Wer ein Haus baut, will bleiben &#8211; zum K\u00f6lner Moscheestreit\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/\",\"name\":\"J\u00f6rg Lau\",\"description\":\"Ein Blog \u00fcber Religion und Politik\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57\",\"name\":\"J\u00f6rg Lau\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"J\u00f6rg Lau\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/author\/joerg-lau\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Wer ein Haus baut, will bleiben - zum K\u00f6lner Moscheestreit - J\u00f6rg Lau","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/05\/31\/wer-ein-haus-baut-will-bleiben-zum-kolner-moscheestreit_525","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Wer ein Haus baut, will bleiben - zum K\u00f6lner Moscheestreit - J\u00f6rg Lau","og_description":"Wer es schafft, sich mit ein und derselben \u00c4u\u00dferung die Wut von Rechtsradikalen und den Hass von Islamisten zuzuziehen, der tr\u00e4gt das Etikett des \u00bbstreitbaren Publizisten\u00ab offensichtlich zu Recht. Ralph Giordano, mit 84 Jahren immer noch unerm\u00fcdlicher Mahner, hat mit seiner \u00adIntervention zum Moscheebaustreit in K\u00f6ln die\u00adses erstaunliche Kunstst\u00fcck vollbracht: Die rechts\u00adpopulistischen Moscheegegner von Pro [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/05\/31\/wer-ein-haus-baut-will-bleiben-zum-kolner-moscheestreit_525","og_site_name":"J\u00f6rg Lau","article_published_time":"2007-05-31T09:35:41+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2007\/05\/moscheekoeln.jpg"}],"author":"J\u00f6rg Lau","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"J\u00f6rg Lau","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"7\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/05\/31\/wer-ein-haus-baut-will-bleiben-zum-kolner-moscheestreit_525","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/05\/31\/wer-ein-haus-baut-will-bleiben-zum-kolner-moscheestreit_525","name":"Wer ein Haus baut, will bleiben - zum K\u00f6lner Moscheestreit - J\u00f6rg Lau","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website"},"datePublished":"2007-05-31T09:35:41+00:00","dateModified":"2007-05-31T09:35:41+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/05\/31\/wer-ein-haus-baut-will-bleiben-zum-kolner-moscheestreit_525#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/05\/31\/wer-ein-haus-baut-will-bleiben-zum-kolner-moscheestreit_525"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/05\/31\/wer-ein-haus-baut-will-bleiben-zum-kolner-moscheestreit_525#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Wer ein Haus baut, will bleiben &#8211; zum K\u00f6lner Moscheestreit"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/","name":"J\u00f6rg Lau","description":"Ein Blog \u00fcber Religion und Politik","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57","name":"J\u00f6rg Lau","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g","caption":"J\u00f6rg Lau"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/author\/joerg-lau"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pG02W-8t","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/525","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/users\/54"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=525"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/525\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=525"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=525"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=525"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}