{"id":5516,"date":"2012-03-23T09:41:29","date_gmt":"2012-03-23T08:41:29","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=5516"},"modified":"2012-03-23T09:41:29","modified_gmt":"2012-03-23T08:41:29","slug":"was-mohammed-merah-mit-dem-islam-zu-tun-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/03\/23\/was-mohammed-merah-mit-dem-islam-zu-tun-hat_5516","title":{"rendered":"Was Mohammed Merah mit dem Islam zu tun hat"},"content":{"rendered":"<p>Das hat nichts mit dem Islam zu tun.<\/p>\n<p>Man kann es nicht mehr h\u00f6ren. Die Mutter des Attent\u00e4ters war Salafistin, er wurde &#8222;streng islamisch&#8220; erzogen. Er war in Ausbildungslagern in Afghanistan und Pakistan. Er f\u00fchlte sich durch seinen Glauben berechtigt, nein gen\u00f6tigt, Juden zu ermorden, auch Kinder. Und zuvor schon hatte er Glaubensbr\u00fcder ermordet, weil sie sich f\u00fcr den Krieg gegen den Islam hergegeben hatten, als den er die Intervention in Afghanistan empfindet.<\/p>\n<p>Nun soll das Internet st\u00e4rker zensiert werden, weil dort auf islamistischen Seiten Hass ges\u00e4t wird. Sch\u00f6n. Wissen wir denn schon, dass der Mann sich am Computer radikalisiert hat? Und ist das Problem im Griff, wenn man den Dschihadisten ein Propaganda-Instrument aus der Hand schl\u00e4gt? Nein. Es ist richtig, dass Internet zu \u00fcberwachen und vielleicht auch Seiten abzuschalten, sofern das m\u00f6glich ist. Aber am Ende bleibt das eine Ersatzhandlung angesichts dessen, was sich in Toulouse abgespielt hat.<\/p>\n<p>Alle diejenigen, die sich schon vor Tagen zu irgendwelchen Thesen haben hinrei\u00dfen lassen, die franz\u00f6sische Fremdenfeindlichkeit sei schuld (und es sei wahrscheinlich ein T\u00e4ter vom rechten Rand), stehen jetzt etwas bel\u00e4mmert da. Sarkozy klopft in der Tat manchmal Spr\u00fcche, die degoutant sind, und von Frau Le Pen brauchen wir gar nicht erst anzufangen. Das alles ist aus anderen Gr\u00fcnden zu kritisieren. Aber hier hat eben nicht ein T\u00e4ter die Xenophobie einer imaginierten schweigenden Mehrheit ausagiert. (So etwas kann es geben, aber man sollte sich schon \u00fcber die Hintergr\u00fcnde der Tat sicher sein, bevor man derart weitreichende Thesen aufstellt.)<\/p>\n<p>Hier wurde etwas anderes ausagiert, und das hat eben wohl etwas mit dem Islam zu tun. Die deutschen Islamverb\u00e4nde sind bisher nahezu unf\u00e4hig gewesen, sich angesichts von Terror im Namen des Islam mit der Tatsache auseinander zu setzen, dass die T\u00e4ter ihre Inspiration aus der Religion ziehen wie sie sie eben verstehen. Sie haben seit 10 Jahren haupts\u00e4chlich auf Abwehr geschaltet &#8211; nicht um die T\u00e4ter damit zu schonen oder zu entschuldigen, sondern um ihren Glauben zu verteidigen (auch gegen die Dschihadisten). Sie stellen also kurzerhand den T\u00e4ter au\u00dferhalb des Glaubens, au\u00dferhalb des &#8222;wahren Islams&#8220; des Friedens.<\/p>\n<p>Diese Verteidigungsstrategie wirkt selbst f\u00fcr diejenigen, die keine finsteren Motive unterstellen mittlerweile fatal, weil sie am Ende den Dschihadisten die Offensive l\u00e4sst. Es ist schlichtweg zu einfach, den wahren und den falschen Glauben einander gegen\u00fcber zu stellen. Es wirkt irgendwann einfach nur hilflos, wenn die &#8222;Islam-ist-Frieden&#8220;-Formel gebetsm\u00fchlenhaft wiederholt wird.<\/p>\n<p>Wie es auch anders gehen k\u00f6nnte, zeigt jetzt ein <a href=\"http:\/\/islam.de\/20027\">Beitrag auf Islam.de von Muhammad Sameer Murtaza<\/a>. Der Ort der Publikation ist interessant: die Website des Zentralrats der Muslime, der leider selber immer wieder in die Haltung der apologetischen Nichtauseinandersetzung zur\u00fcckf\u00e4llt. Mohammed Sameer Murtaza will das nun durchbrechen, und er tut es auf dem Forum des Zentralrats. Das ist bemerkenswert. Die historische Tiefe seiner Auseinandersetzung mit dem Wahhabismus und seinen Wurzeln, mit dem islamischen Antisemitismus und seiner Inspiration durch den v\u00f6lkischen Antisemitismus Europas, und schlie\u00dflich mit den Ideologien der Muslimbruderschaft und den zeitgen\u00f6ssischen Salafisten (bis zu Pierre Vogels Pr\u00e4senz in den deutschen Gemeinden) ist beeindruckend. Vor allem aber ist es wohltuend, dass jemand hier die intellektuelle und religi\u00f6se Herausforderung durch den Terrorismus annimmt, statt nur abzuwehren:<\/p>\n<blockquote><p>Menschen neigen dazu in alte Verhaltensmuster zur\u00fcckzufallen. Bevor also jemand zu einem &#8222;Der Islam ist Frieden&#8220; ansetzt, sollten wir vielleicht einen Augenblick innehalten und uns klar machen, was geschehen ist. Ein junger Mann, arabischer Herkunft, der den Namen des Propheten tr\u00e4gt, hat gezielt und kaltblutig drei Kinder j\u00fcdischen Glaubens und einen j\u00fcdischen Religionslehrer per Kopfschuss hingerichtet. Die Namen der Kinder lauteten Gabriel, Arieh und Myriam. Sie waren vier, f\u00fcnf und sieben Jahre alt. Der Name des 30-j\u00e4hrigen Lehrers und Vaters der beiden erstgenannten Kinder war Jonathan. Zuvor t\u00f6tete der M\u00f6rder drei franz\u00f6sische Soldaten Abel Chennouf (25), Mohammed Legouade (23) und Imad Ibn Ziaten (30), letzere beiden waren Muslime.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft im Qur\u2019an:\u00a0<strong>Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israels angeordnet, dass wer einen Menschen t\u00f6tet, ohne dass dieser einen Mord begangen oder Unheil im Lande angerichtet hat, wie einer sein soll, der die ganze Menschheit ermordet hat. Und wer ein Leben erh\u00e4lt, soll sein, als h\u00e4tte er die ganze Mensch<\/strong><strong>heit am Leben erhalten. (5:<\/strong><strong>32)<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Dieser Text steht im Qur\u2019an im Anschluss an die Erz\u00e4hlung der beiden S\u00f6hne Adams, Kain und Abel. Er erteilt den Gl\u00e4ubigen die Weisung: Du sollst nicht t\u00f6ten! Oder positiv formuliert: Hab Ehrfurcht vor dem Leben! \u00a0 Mohammed Mehra kennt diese Ehrfurcht nicht. Im Gegenteil, bedauert er doch, dass er nicht noch mehr Menschen get\u00f6tet hat. Bevor nun aber jemand in alte Gewohnheiten zur\u00fcckf\u00e4llt und das Argument vorbringen m\u00f6chte, dass Mohammed Mehra gar kein Muslim sei, da er entgegen dem oben genannten Qur\u2019anvers handelte und Muslime so etwas eben nicht tun, sollte er lieber schweigen. Seit dem 11. September bringen Muslime Argumente dieser Art vor, wenn irgendwo irgendetwas Schlimmes im Namen des Islam geschieht. Es ist eine bequeme Distanzierung, die es den Muslimen erspart, sich inhaltlich mit den Wurzeln der Gewalt im Namen Gottes zu besch\u00e4ftigen. Menschen wie Mohammed Merah legitimieren ihre Akte der Barbarei im Namen des Islam und sie berufen sich auf den Qur\u2019an, weil sie glauben, ein gottgef\u00e4lliges Werk zu verrichten, das ihnen Eingang in das Paradies verschafft. Sie sehen sich als gl\u00e4ubige Muslime an und sind damit Teil der Umma und somit Teil einer unausgesprochenen innerislamischen Krise.<\/p>\n<p>Seit dem 11. September haben Muslime sich verpflichtet gef\u00fchlt, den Islam zu verteidigen, indem sie die T\u00e4ter au\u00dferhalb des Islam stellten. Da also religi\u00f6se Motive im Zusammenhang mit den Gr\u00e4uel nicht herangezogen werden durften, um die Religion vor jeglichen Makel zu bewahren, versuchte man psychologisch Motive ins Feld zu f\u00fchren. Mohammed Mehra verf\u00e4hrt ebenso. Er begr\u00fcndet seine Taten dadurch, dass er den gewaltsamen Tod pal\u00e4stinensischer Kinder r\u00e4chen und ein Zeichen gegen die franz\u00f6sische Milit\u00e4rpr\u00e4senz in Afghanistan setzen wollte.<\/p>\n<p>Was bei alledem auff\u00e4llt, bis heute hat sich die Mehrheit der Muslime davor gestr\u00e4ubt in das Herz der Finsternis vorzusto\u00dfen und eine religionsgeschichtliche Erkl\u00e4rung f\u00fcr den Terror im Namen des Islam vorzulegen. &#8222;Die&#8220; Muslime sind keine Terroristen. Aber Terroristen, die sich auf den Islam berufen, geh\u00f6ren in der Regel dem Wahhabismus an. Ist es also nicht l\u00e4ngst an der Zeit, sich kritisch mit dieser islamischen Str\u00f6mung auseinanderzusetzen und entsprechende Konsequenzen zu ziehen? (&#8230;)<\/p>\n<p>Bald schon stand dem arabischen Leser eine Flut antisemitischer Lekt\u00fcre zur Verf\u00fcgung, die ausnahmslos christlichen, europ\u00e4ischen und amerikanischen Ursprungs war. \u00a0 In dieser ersten Phase wurden antisemitische Anklagen \u2013 allerdings unter Ausschluss des Rassengedankens \u2013 einfach wiederholt. Die Muslime wurden mit dem Bild des Juden als Freimaurer, als Gro\u00dfkapitalist, als Kommunist, als Umst\u00fcrzler und als Verschw\u00f6rer mit dem Ziel der Weltherrschaft vertraut gemacht. \u00a0 Dann, in der zweiten Phase, wurden diese Vorstellungen verinnerlicht, assimiliert und islamisiert. Dieser islamisch verbr\u00e4mte Antisemitismus zieht sich durch die meisten Werke des Muslimbruders Sayyid Qutb und erh\u00e4lt durch seine sechsb\u00e4ndige Exegese des Qur\u2019an fi zilal al-Qur\u2019an (Im Schatten des Qur\u2019an) \u00a0eine &#8222;heilige&#8220; Legitimation. Nach Qutb beginnt die Feindschaft zwischen Juden und Muslimen mit ihrer Auflehnung gegen den Prophet Muhammad in Medina. Seit die Juden milit\u00e4risch geschlagen wurden, w\u00fcrden sie sich ununterbrochen bem\u00fchen aus dem Schatten heraus mit ihren Eigenschaften der List und der Verschlagenheit den Islam zu zerst\u00f6ren. So st\u00e4nde hinter den christlichen Kreuzz\u00fcgen, die mit dem europ\u00e4ischen Kolonialismus ihre Fortsetzung f\u00e4nden, und dem Kommunismus, der nach Qutb eine j\u00fcdische Erfindung ist, das Weltjudentum. Ziel der Juden sei die Weltherrschaft, an deren Ende nur das Judentum selber \u00fcberleben soll. Der Kampf gegen die Juden sei daher zum Wohle der gesamten Menschheit.<\/p>\n<p>Dieser verbr\u00e4mte islamische Antisemitismus muss von Muslimen auf das Sch\u00e4rfste bek\u00e4mpft werden. Unverst\u00e4ndlich ist, dass Moscheen immer noch die Hass geschw\u00e4ngerten Werke Qutbs in den B\u00fccherregalen stehen haben oder diese auf B\u00fcchertischen zum Verkauf angeboten werden.\u00a0Aber die wohl grundlegendste Herausforderung d\u00fcrfte es sein, die innere Dimension des Islam neu zu beleben. Zu sehr ist diese Religion zu einer reinen gehorsam fordernden Gesetzesreligion verkommen, die sich in den Begriffen Halal und Haram ersch\u00f6pft. Der Extremismus der Wahhabiten ist ein deutliches Beispiel daf\u00fcr, was passiert, wenn Religion nur noch blindes Handeln bar jedem Humanen, jeder Barmherzigkeit und jeder Vernunft ist. \u00a0 Sicherlich, k\u00f6nnen die Muslime Attentate wie jenes in Toulouse nicht grunds\u00e4tzlich verhindern, aber sie k\u00f6nnen sie entschiedener, n\u00e4mlich theologisch und religionsgeschichtlich, verurteilen und pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen ergreifen. \u00a0(&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein bisschen schade ist es, dass der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek offenbar die Website seiner Organisation nicht liest. Denn seine <a href=\"http:\/\/islam.de\/20030\">\u00c4u\u00dferung<\/a> atmet den Geist der bequemen Vermeidung, dem Muhammad Sameer Murtaza hier etwas entgegensetzen will: &#8222;In Richtung Medien appelliert Mazyek (&#8230;), nicht den Fehler zu begehen und auf der Basis der extremistischen Propaganda des M\u00f6rders die Tat zu erkl\u00e4ren, &#8218;dies verh\u00f6hne zus\u00e4tzlich die Opfer und kr\u00e4nke die Muslime weltweit&#8216;.&#8220;<\/p>\n<p>Echt jetzt? Die Opfer verh\u00f6hnt man, indem man nichts \u00fcber die massenm\u00f6rderische Ideologie wissen will, die ihnen das Leben gekostet hat. Und wenn die Muslime nicht mehr &#8222;gekr\u00e4nkt&#8220; werden durch diejenigen, die im Namen ihres Gottes morden als durch diejenigen, die darauf hinweisen, dann ist ihnen nicht zu helfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das hat nichts mit dem Islam zu tun. Man kann es nicht mehr h\u00f6ren. 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