{"id":5525,"date":"2012-03-28T17:56:25","date_gmt":"2012-03-28T15:56:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=5525"},"modified":"2012-03-28T17:56:25","modified_gmt":"2012-03-28T15:56:25","slug":"warum-man-die-zweistaatenlosung-vergessen-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/03\/28\/warum-man-die-zweistaatenlosung-vergessen-kann_5525","title":{"rendered":"Warum man die Zweistaatenl\u00f6sung vergessen kann"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/972mag.com\/one-or-two-states-the-status-quo-is-israels-rational-third-choice\/39169\/\">Dieser Essay <\/a>von Noam Sheizaf hat es in sich: Ein f\u00fchrender Vertreter der jungen israelischen Linken erkl\u00e4rt, warum der Status Quo \u00a0&#8211; also die dauerhafte Besatzung des so genannten &#8222;Westjordanlands&#8220; (das irriger Weise immer noch so hei\u00dft, obwohl es sicher nie wieder zu Jordanien geh\u00f6ren wird) &#8211; f\u00fcr Israel die rationalste Wahl ist.<\/p>\n<p>Noam Sheizaf, der Mitbegr\u00fcnder des linken Blogs &#8222;+972&#8220; (nach Israels internationaler Vorwahl), bricht damit ein Tabu nicht nur der israelischen Linken, sondern auch der rechten Mitte, die offiziell an der so genannten Zweistaatenl\u00f6sung festh\u00e4lt. Bisher, so Sheizaf, wurde die Alternative f\u00fcr die israelische Politik immer pr\u00e4sentiert als die Wahl zwischen Ein- und Zweistaatenl\u00f6sung. Die Einstaatenl\u00f6sung w\u00e4re dabei synonym mit dem Ende Israels als demokratischer und j\u00fcdischer Staat, weil die Demographie der arabischen Bev\u00f6lkerung eine Mehrheit verleihen w\u00fcrde. Manche Verteidiger der Einstaatenl\u00f6sung streben dieses Ziel ganz offen an, die meisten tun es etwas oberschlau heimlich, wohl wissend, was die Konsequenzen w\u00e4ren, wenn ihre W\u00fcnsche wahr w\u00fcrden. Das gilt f\u00fcr weite Teile der Boykott- und Sanktionsbewegung.<\/p>\n<p>Die Zweistaatenl\u00f6sung &#8211; R\u00fcckzug Isarels aus der Westbank, Abzug der meisten Siedler hinter die &#8222;Gr\u00fcne Linie&#8220;, Austausch von Gebieten im Ausgleich f\u00fcr die verbleibenden Siedlungen, Entmilitarisierung des pal\u00e4stinenischen Staates, Teilung Jerusalems in zwei Hauptst\u00e4dte f\u00fcr zwei V\u00f6lker, R\u00fcckkehr einer symbolischen Zahl von Fl\u00fcchtlingen und globale Entsch\u00e4digung f\u00fcr den Rest; im Gegenzug daf\u00fcr sofortige Anerkennung Israels durch 57 arabische und islamische Staaten wie in der arabischen Initiative festgelegt &#8211; gilt hingegen in der offiziellen Politik Israels und in der gesamten internationalen Community als einzige gangbare M\u00f6glichkeit, Israel langfristig als j\u00fcdischen und demokratischen Staat zu erhalten.<\/p>\n<p>Es gibt andere Vorstellungen, die in Israel sehr wohl Teil des akzeptierten politischen Spektrums sind &#8211; &#8222;Transfer&#8220; der Pal\u00e4stinenser;\u00a0oder Annexion plus Zugest\u00e4ndnis weiterer ziviler Rechte an die Pal\u00e4stinenser, allerdings unter Ausschluss voller politischer Rechte (um den j\u00fcdischen Charakter des Staates zu wahren); schlie\u00dflich die Hoffnung, dass viele Pal\u00e4stinenser von alleine gehen werden, wenn sie die Aussichtslosigkeit ihres Kampfes um Souver\u00e4nit\u00e4t erkennen m\u00fcssen. Der pal\u00e4stinensische Philosoph <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/andruck\/1714362\/\">Sari Nusseibeh hat soeben einen Vorschlag<\/a> gemacht, der sich aparter Weise mit den Vorstellungen von Teilen der israelischen Rechten deckt (wahrscheinlich in der paradoxen Hoffnung, eine Diskussion anzusto\u00dfen, die am Ende doch der Zweistaatenl\u00f6sung vorhilft).<\/p>\n<p>Diese Konzepte sind aber international nicht politikf\u00e4hig, weil das Dogma der Zweistaatenl\u00f6sung aus verschiednesten Gr\u00fcnden &#8211; die nicht alle mit der Lage vor Ort zu tun haben &#8211; hochgehalten wird. Es ist dabei, zur Lebensl\u00fcge der internationalen Politik zu werden. Dazu ein andermal mehr.<\/p>\n<p>Wenn es aber so ist, wie die Vertreter der Zweistaatenl\u00f6sung behaupten, dass nur sie das \u00dcberleben eines demokratischen j\u00fcdischen Staates garantieren kann, dann muss man sich die Frage stellen, warum sie so halbherzig verfolgt wird. In Wahrheit geht die Entwicklung &#8222;am Boden&#8220; immer mehr in die Richtung einer Einstaatenl\u00f6sung. Seit dem Oslo-Prozess, der eigentlich das Ende der Siedlungst\u00e4tigkeit einl\u00e4uten und die pal\u00e4stinensische Souver\u00e4nit\u00e4t vorbereiten sollte, ist die Population in den besetzten Gebieten um das Zweieinhalbfache gewachsen. Es w\u00e4chst schon die dritte Generation heran, die als Besatzer geboren wurde. &#8222;Tempor\u00e4r&#8220; ist anders.<\/p>\n<p>Noam Sheizaf hat eine Erkl\u00e4rung, die jenseits der vermeintlichen Alternative Ein- oder Zweistaatenl\u00f6sung liegt:<\/p>\n<blockquote><p>Israel, the saying goes, is faced with two options: A two-state solution and a one-state solution. The first option involves removing most of the settlements from the West Bank (but not necessarily most of the settlers); the second one starts with annexing the West Bank and changing the demographic balance between Jews and Palestinians living under full Israeli sovereignty. Israelis \u2013 both leaders and the public \u2013 seem to be rhetorically adopting the former while in practice moving towards the latter.<\/p>\n<p>Advocates for the government would explain this paradox with security concerns and \u201cArab rejectionism.\u201d According to this line, Israel has made up its mind to leave the West Bank and even engaged in several attempts to do so; only to be met with violence and hostility from the Palestinian side. Critics would claim that the Israeli policy objective is not maintaining a Jewish majority but rather colonizing as much land as possible, hence the settlements and the reluctance to leave the West Bank.<\/p>\n<p>The most popular rationale is a blend of the two approaches: Israel wants to leave the West Bank, but it was taken hostage by a minority of rightwing nationalists and messianic settlers, mainly due to \u201cArab rejectionism\u201d and the failure of the peace process. When Israelis will be made to understand the danger of the current political trend \u2013 and when the Arab side is ready \u2013 they will come to their senses and regroup behind the demographically-secure Green Line.<\/p>\n<p>This rationale, however, doesn\u2019t bring into account a third option before Israeli policy-makers, and before Israelis themselves: that of maintaining the status-quo.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der Status Quo, so das Dogma der Zweistaatenl\u00f6sung, sei nicht aufrechtzuerhalten. Au\u00dferdem sei er &#8222;ummoralisch&#8220;, weil er die de facto Herrschaft Israels \u00fcber Millionen von Pal\u00e4stinensern bedeute, ohne dass diese demokratischen Einfluss auf diese Herrschaft haben.<\/p>\n<p>Sheizaf ist zwar auch von letzterem \u00fcberzeugt, aber was die angeblich mangelnde Nachhaltigkeit des Status Quo angeht, hat er seine Zweifel. Es geht ja erstens schon 44 Jahre lang so. Und zweitens sind die Kosten f\u00fcr Israel ganz offenbar bew\u00e4ltigbar. Der internationale Druck ist auszuhalten. Zur Not l\u00e4sst man den Menschenrechtsrat der UNO eben nicht mehr ins Land, wenn er die Lage der Pal\u00e4stinenser unter den Siedlungen untersuchen will. Die materiellen Kosten f\u00fcr die Aufrechterhaltung der Besatzung auf Seiten der Pal\u00e4stinenser tr\u00e4gt direkt und indirekt die Weltgemeinschaft, die die PA und UNRWA subventioniert. Die Kontinuit\u00e4t der Besatzung wird zu gro\u00dfen Teilen mit Mitteln der EU, der USA und an dritter Stelle von arabischen Gebern m\u00f6glich gemacht. Auch die Sorge um die pal\u00e4stinensischen Fl\u00fcchtlinge durch UNRWA wird auf Kosten der internationalen Gemeinschaft betrieben. Die Welt h\u00e4lt somit paradoxer Weise sowohl die PA als auch die Fl\u00fcchtlingsfrage mit Milliardenzuwendungen am Leben. W\u00e4re die &#8222;Westbank&#8220; annektiert, s\u00e4he die Rechnung anders aus.<\/p>\n<p>Sheizaf wagt nun einen neuen Blick auf diese Lage und fragt sich, ob sie &#8211; so unbefriedigend sie auch sein mag &#8211; f\u00fcr Israel nicht die plausibelste Option bleibt:<\/p>\n<blockquote><p>The status quo as a viable political option is never discussed enough. The common wisdom is that it is \u201cunsustainable\u201d; many (myself included) also see it as immoral. The result is a general blindness to the advantages of the status-quo from an Israeli decision-making perspective, and therefore, a failure to understand Israeli political behavior.<\/p>\n<p>The Israeli decision maker \u2013 from left or right \u2013 is actually faced with three options: Annexing the West Bank; withdrawing from it, or maintaining the current situation (military occupation under which a privileged Jewish population is living alongside a Palestinian majority with no civil rights). Within this framework, and especially right now, maintaining the status quo is probably the most rational option for Israelis.<\/p>\n<p>Rational choice theory claims that we all try to pay minimum costs and get maximum benefits. The definition of those costs and benefits is subjective, of course. Bearing this in mind, let\u2019s look at the options an Israeli policy-maker has before him: a two-state solution is likely to bring a near civil-war moment within the Jewish public, as well as considerable security risks. It is worth noting that no Palestinian leadership would be able to really vouch for Israel\u2019s security, since we never know what the next leadership will be like (I explained this point in more detail\u00a0<a href=\"http:\/\/972mag.com\/direct-negotiations-the-recipe-for-prolonging-the-occupation\/35308\/\">here<\/a>). At the same time, annexing the West Bank will cause a severe international backlash, as well as major legal problems \u2013 and that\u2019s only in the short run. It is even more risky, politically, than the two-state solution. The third option is maintaining the status quo, while trying to minimize its costs and maximize its benefits. From a rational-choice perspective, this is the optimal option.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich fasse zusammen: Weil es einen B\u00fcrgerkrieg in Israel heraufbeschw\u00f6ren w\u00fcrde, die Siedlungen zu r\u00e4umen; weil Israel zur Zeit (vom Iran-Problem abgesehen) eine Phase der Sicherheit, Prosperit\u00e4t und Stabilit\u00e4t durchl\u00e4uft; weil Israel seiner gesamten Umgebung (die derzeit eine unabsehbare Phase von Revolte und Umbruch durchmacht) so weithin \u00fcberlegen ist wie noch nie zuvor (von Iran abgesehen, aber vielleicht auch in dieser Hinsicht); weil die diplomatischen Kosten der Besatzung noch nie so gering waren wie heute; weil die pal\u00e4stinensische F\u00fchrung gespalten und geschw\u00e4cht ist und das Thema &#8222;Pal\u00e4stina&#8220; die Araber nicht mehr vordringlich besch\u00e4ftigt; weil es in Israel aus allen diesen Gr\u00fcnden kein politikf\u00e4higes Friedenslager mehr gibt; weil die kontinuierliche Entwicklung der israelischen Gesellschaft hin zu einer konservativeren und religi\u00f6seren politischen Identit\u00e4t die Institutionen bis ins Milit\u00e4r hinein ver\u00e4ndert hat &#8211; aus all diesen Gr\u00fcnden ist der Status Quo (keine sch\u00f6ne, aber) die optimale Option f\u00fcr das Land. Die \u00fcberragende Popularit\u00e4t von Netanjahu ist der Ausdruck dieser Lage.<\/p>\n<p>Sheizafs Fazit lautet:<\/p>\n<blockquote><p>In other words,\u00a0<strong>the major problem right now is that an inherently immoral order represents the most desirable political option for Israelis<\/strong>. All the left\u2019s effort to demonstrate the problems the occupation creates \u2013 like the burden on the state budget \u2013 won\u2019t help, since political choices are made based on alternative options, and right now the alternatives are more expensive, more painful, and more dangerous.<\/p>\n<p>It should be noted that the status quo will remain the best option\u00a0<strong>regardless of developments on the Palestinian side.<\/strong>\u00a0Even if the Palestinians in the occupied territories recognize Israel as a Jewish state or vote Hamas out of office \u2013 even if they all join the Likud \u2013\u00a0<strong>from an Israeli cost\/benefit perspective, keeping things as they are will remain preferable to the alternatives of either pulling out of the West Bank or to annexing it.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Der Vorteil dieser ern\u00fcchternden Analyse ist, dass sie ganz ohne die Unterstellung finsterer Motive auskommt. Ich glauben, dass Sheizaf Recht hat. Aufgrund seines Paradigmas l\u00e4sst sich die israelische Politik verstehen.<\/p>\n<p>Das Problem ist, dass die internationale Politik dieses Paradigma nicht akzeptieren kann. Allein schon aus horror vacui wird man sich nicht von dem Mantra der Zweistaatenl\u00f6sung trennen, auch wenn immer weniger daran glauben.<\/p>\n<p>Das Paradox ist: Gerade das Festhalten an einer illusorischen Zweistaatenl\u00f6sung macht die Perpetuierung des Status Quo m\u00f6glich, der sie im Gegenzug immer unwahrscheinlicher werden l\u00e4sst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Essay von Noam Sheizaf hat es in sich: Ein f\u00fchrender Vertreter der jungen israelischen Linken erkl\u00e4rt, warum der Status Quo \u00a0&#8211; also die dauerhafte Besatzung des so genannten &#8222;Westjordanlands&#8220; (das irriger Weise immer noch so hei\u00dft, obwohl es sicher nie wieder zu Jordanien geh\u00f6ren wird) &#8211; f\u00fcr Israel die rationalste Wahl ist. Noam Sheizaf, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":54,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[1,168,173],"tags":[],"class_list":["post-5525","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-israel","category-palastina"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Warum man die Zweistaatenl\u00f6sung vergessen kann - J\u00f6rg Lau<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/03\/28\/warum-man-die-zweistaatenlosung-vergessen-kann_5525\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Warum man die Zweistaatenl\u00f6sung vergessen kann - J\u00f6rg Lau\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Dieser Essay von Noam Sheizaf hat es in sich: Ein f\u00fchrender Vertreter der jungen israelischen Linken erkl\u00e4rt, warum der Status Quo \u00a0&#8211; also die dauerhafte Besatzung des so genannten &#8222;Westjordanlands&#8220; (das irriger Weise immer noch so hei\u00dft, obwohl es sicher nie wieder zu Jordanien geh\u00f6ren wird) &#8211; f\u00fcr Israel die rationalste Wahl ist. Noam Sheizaf, [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/03\/28\/warum-man-die-zweistaatenlosung-vergessen-kann_5525\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"J\u00f6rg Lau\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2012-03-28T15:56:25+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"J\u00f6rg Lau\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"J\u00f6rg Lau\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"9\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/03\/28\/warum-man-die-zweistaatenlosung-vergessen-kann_5525\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/03\/28\/warum-man-die-zweistaatenlosung-vergessen-kann_5525\",\"name\":\"Warum man die Zweistaatenl\u00f6sung vergessen kann - J\u00f6rg Lau\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website\"},\"datePublished\":\"2012-03-28T15:56:25+00:00\",\"dateModified\":\"2012-03-28T15:56:25+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/03\/28\/warum-man-die-zweistaatenlosung-vergessen-kann_5525#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/03\/28\/warum-man-die-zweistaatenlosung-vergessen-kann_5525\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/03\/28\/warum-man-die-zweistaatenlosung-vergessen-kann_5525#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Warum man die Zweistaatenl\u00f6sung vergessen kann\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/\",\"name\":\"J\u00f6rg Lau\",\"description\":\"Ein Blog \u00fcber Religion und Politik\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57\",\"name\":\"J\u00f6rg Lau\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"J\u00f6rg Lau\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/author\/joerg-lau\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Warum man die Zweistaatenl\u00f6sung vergessen kann - J\u00f6rg Lau","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/03\/28\/warum-man-die-zweistaatenlosung-vergessen-kann_5525","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Warum man die Zweistaatenl\u00f6sung vergessen kann - J\u00f6rg Lau","og_description":"Dieser Essay von Noam Sheizaf hat es in sich: Ein f\u00fchrender Vertreter der jungen israelischen Linken erkl\u00e4rt, warum der Status Quo \u00a0&#8211; also die dauerhafte Besatzung des so genannten &#8222;Westjordanlands&#8220; (das irriger Weise immer noch so hei\u00dft, obwohl es sicher nie wieder zu Jordanien geh\u00f6ren wird) &#8211; f\u00fcr Israel die rationalste Wahl ist. Noam Sheizaf, [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/03\/28\/warum-man-die-zweistaatenlosung-vergessen-kann_5525","og_site_name":"J\u00f6rg Lau","article_published_time":"2012-03-28T15:56:25+00:00","author":"J\u00f6rg Lau","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"J\u00f6rg Lau","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"9\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/03\/28\/warum-man-die-zweistaatenlosung-vergessen-kann_5525","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/03\/28\/warum-man-die-zweistaatenlosung-vergessen-kann_5525","name":"Warum man die Zweistaatenl\u00f6sung vergessen kann - J\u00f6rg Lau","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website"},"datePublished":"2012-03-28T15:56:25+00:00","dateModified":"2012-03-28T15:56:25+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/03\/28\/warum-man-die-zweistaatenlosung-vergessen-kann_5525#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/03\/28\/warum-man-die-zweistaatenlosung-vergessen-kann_5525"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/03\/28\/warum-man-die-zweistaatenlosung-vergessen-kann_5525#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Warum man die Zweistaatenl\u00f6sung vergessen kann"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/","name":"J\u00f6rg Lau","description":"Ein Blog \u00fcber Religion und Politik","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57","name":"J\u00f6rg Lau","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g","caption":"J\u00f6rg Lau"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/author\/joerg-lau"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pG02W-1r7","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5525","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/users\/54"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5525"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5525\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5527,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5525\/revisions\/5527"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5525"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5525"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5525"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}