{"id":5535,"date":"2012-04-02T15:32:43","date_gmt":"2012-04-02T13:32:43","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=5535"},"modified":"2012-04-02T15:34:07","modified_gmt":"2012-04-02T13:34:07","slug":"ulema-hort-auf-mit-dem-schwanz-zu-denken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/04\/02\/ulema-hort-auf-mit-dem-schwanz-zu-denken_5535","title":{"rendered":"Ulema, h\u00f6rt auf mit dem Schwanz zu denken!"},"content":{"rendered":"<p>Hakan Turan, schon \u00f6fter Gast auf diesem Blog, hat einen berechtigten Wutanfall angesichts der frauenfeindlichen Edikte afghanischer Islamgelehrter (der <a href=\"http:\/\/andalusian.de\/index.php\/blog-kategorien\/item\/einspruch-verehrter-rat-der-ulema-eine-polemik-anlaesslich-des-weltfrauentags\">ganze Essay<\/a> ist wert, gelesen zu werden):<\/p>\n<p><em>Eheliche und sonstige Gewalt insbesondere an Frauen gibt es auch in westlichen L\u00e4ndern, und auch hier in Deutschland.<\/em><\/p>\n<p><em>Jedoch gibt es hier auch ein staatliches System und ein Gesetz, das der Frau umfassenden Schutz zusichert und dem T\u00e4ter geb\u00fchrende Strafe zukommen l\u00e4sst. Darum geht es mir hier &#8211; und nicht etwa um eine unhaltbare Verallgemeinerung islamischer Gesellschaften als schlecht und westlicher Gesellschaften als gut.<\/em><\/p>\n<p><em>Ferner kann und werde ich mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass meine Religion\u00a0als theoretische Rechtfertigung dazu verwendet wird um ungerechte und unmoralische Machstrukturen zu legitimieren. Nat\u00fcrlich bin ich nicht so naiv zu glauben, dass Probleme und patriarchale Entartungen in der Lebenspraxis mancher meiner Glaubensbr\u00fcder unmittelbar aus einer unbefangenen Koranlekt\u00fcre resultieren w\u00fcrden (dieses absurde Szenario ist das Islamszenario der Islamkritiker &#8211; sie tragen die Beweislast). Ich bin der\u00a0\u00dcberzeugung, dass in den meisten F\u00e4llen bereits bestehende oder erw\u00fcnschte Machtgef\u00e4lle nachtr\u00e4glich mit passenden Koranpassagen unterst\u00fctzt oder legitimert werden. Der umgekehrte Weg (vom Koran zur Praxis) ist selten und erf\u00fcllt meist demonstrative und strategische Zwecke.\u00a0<\/em><br \/>\n<em>Dennoch behaupte ich, dass das noch lange nicht gel\u00f6ste Problem der staatlichen oder gesellschaftlichen Billigung ungerechter Strukturen und ehelicher Gewalt unter Berufung auf den Koran von uns Muslimen nicht vernachl\u00e4ssigt und unserem ungehemmten Pragmatismus geopfert werden darf. Schuld an diesen Missst\u00e4nden ist n\u00e4mlich weder der Westen, noch eine etwaige j\u00fcdische Weltverschw\u00f6rung, sondern an erster Stelle r\u00fcckst\u00e4ndige Patriarchen, die zu Unrecht im Namen deiner und meiner Religion im Wesentlichen dem Gesellschaftsmodell vormoderner Zeiten huldigen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ferner geht es hier auch um die Glaubw\u00fcrdigkeit und logische Koh\u00e4rez des Islams als theologische und moralische Theorie \u00fcberhaupt. Diesen intellektuellen Kampf aufzunehmen und zu bestreiten ist aus meiner \u2013 freilich subjektiven Sicht \u2013 f\u00fcr Gegenwart und Zukunft des Islams viel essenzieller als viele andere der Dauerthemen in muslimischen Kreisen. Au\u00dferdem gilt gerade auch f\u00fcr den praktizierten Islam, dass nichts praktischer ist als eine gute Theorie (und nichts riskanter als ein in Schieflage geratenes und immunisiertes Weltbild).<\/em><\/p>\n<p><em>Darum werte ich es jedes Mal erneut als Skandal, wenn ein \u201eGelehrter\u201c aufsteht und voller Inbrunst wiederholt \u201eKeine Religion hat die Frau so gut behandelt wie der Islam \u2013 aber dennoch darf der muslimische Mann seine ungehorsame Frau (leicht) schlagen\u201c und anschlie\u00dfend erwartet, dass die muslimischen Jugendlichen ergeben folgen, und dass die Nichtmuslime verbl\u00fcfft werden von soviel islamischer \u00dcberlegenheit gegen\u00fcber all den menschengemachten Systemen. Einfach zum Fremdsch\u00e4men. <\/em><\/p>\n<p><em>(&#8230;)<\/em><\/p>\n<p><em>Ich jedoch glaube: Der Koran kam herab zu Menschen mit Vernunft, zu Menschen die Gottes Gedenken im Sitzen, Liegen und Stehen. Zu Menschen, die \u00fcber die Sch\u00f6pfung des Universums nachdenken, zu Menschen, die wissen, dass kein F\u00fcnkchen von guten und schlechten Taten verloren gehen wird.<\/em><\/p>\n<p><em>Hier ist nicht alles Vernunft, aber ohne Vernunft verk\u00fcmmert alles irgendwann zu nichts.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Koran kam herab um die blinde Huldigung der &#8222;Religion der V\u00e4ter&#8220; zu beseitigen und zu ersetzen durch eine in vollem Bewusstsein erschlossene, inbr\u00fcnstig gelebte und von der Vernunft beglaubigte Gotteshingabe. Der Islam definierte Moral, den Dienst am Menschen und die Verpflichtung zur Wahrheit vor Eigennutz und Vereinsmeierei zur universellen und h\u00f6chsten Instanz des Handelns. Jenseits aller historischen Besonderheiten des fr\u00fchen Islams ist dies das pr\u00e4gende und universelle Wesen unserer Religion.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn der andalusische Rechtsgelehrte Sh\u00e2tib\u00ee aus dem 14. Jahrhunderte feststellt, dass die Endzwecke des islamischen Gesetzes Schutz von Religion, Leben, Eigentum, Nachkommenschaft und Vernunft lauten, dann haben wir allen Recht die heutigen Vertreter des Islams danach zu befragen, ob ihr Einsatz die hier besagten Werte eher f\u00f6rdert, oder sie eher unterl\u00e4uft. <\/em><\/p>\n<p><em>Die koranische Kritik an der blinden Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber der Religion der V\u00e4ter verstehe ich heute vor allem auch als unmittelbare Kritik an den Muslimen selbst. Die Religion der V\u00e4ter, sprich die Islamauffassung von echten oder scheinbaren Autorit\u00e4ten, ist nicht von sich aus heilig, sondern bedarf einer stetigen Kontrolle und Kritik der gesamten Gemeinschaft der Muslime. Die Voraussetzung hierzu ist das Streben nach Wissen, Weisheit, Gottesfurcht und Moral. Neben der allgemeinen Lebenserfahrung sind die wichtigsten Quellen des Muslims hierzu die Vernunft und die Offenbarung. Die fundamentalen Triebfedern dieses Strebens sind die stetige und rastlose Sehnsucht nach Wahrheit und das bedingungslose Pochen auf Gerechtigkeit &#8211; eine Gerechtigkeit, die der Koran als prinzipielle Grundhaltung fordert. Ein wichtiger Pr\u00fcfstein f\u00fcr diese islamische Haltung ist der Mut aufzustehen und Nein zu sagen, wenn die Schwachen von den M\u00e4chtigen gesto\u00dfen und getreten werden, und sei es von den Hohepriestern aus den Reihen der eigenen Glaubensbr\u00fcder. So sehe ich das, und man m\u00f6ge mich korrigieren, wenn ich hierin falsch liege.<\/em><\/p>\n<p><em>Es ist alarmierend, dass der Koran in der regelm\u00e4\u00dfig im Gebet rezitierten Sure M\u00e2&#8217;\u00fbn (Sure 107) als &#8222;Leugner der Religion&#8220; jene identifiziert, die die Waisenkinder, &#8211; sprich: die Schw\u00e4chsten der Gesellschaft \u2013 zur\u00fccksto\u00dfen und die Armen nicht speisen. Ferner wird diese Gruppe beschrieben als Menschen, die ohne Herzblut beten, und dabei nur gesehen werden wollen um von &#8222;el\u00e2lem&#8220; (t\u00fcrkisch: das allgemeine Umfeld) f\u00fcr fromm befunden zu werden. Zugleich st\u00fcnden diese Personen jeglicher Hilfe f\u00fcr die Schwachen im Wege. Hat irgendjemand den Mut zu behaupten, dass nicht all diese Eigenschaften der in der Sure als &#8222;Leugner der Religion&#8220; bezeichneten Menschen heute auf einen sp\u00fcrbar gro\u00dfen Teil von Muslimen zutreffen, die mit \u00e4u\u00dferen Darstellungen des Glaubens prahlen, die nicht verinnerlicht werden, und zugleich nicht im Traum daran denken sich selbstlos f\u00fcr die Schwachen einzusetzen? Wie oft drehen organisierte Gruppen bei irrelevanten Beleidigungen des Islams durch, w\u00e4hrend sie eine unglaubliche Geduld mit Brudermorden und anderen Fanatismen in den Reihen der Muslime an den Tag legen? Ja: Wie oft rezitieren wir diese Sure M\u00e2\u2018\u00fbn, ohne auch nur ein F\u00fcnkchen von Ersch\u00fctterung in unserem Herzen zu sp\u00fcren? <\/em><\/p>\n<p><em>Ich behaupte derweil nicht, dass ich das hier Gesagte selbst ann\u00e4hernd w\u00fcrdig umsetzen w\u00fcrde \u2013 jedoch m\u00f6chte ich mir genau dies aber zum Lebensziel machen, so wie sehr viele andere Muslime auch, die aber zu h\u00f6flich und zur\u00fcckhaltend sind, um all diese Gedanken niederzuschreiben. Aber sie leiden nicht weniger als ich unter der Flut an Irrsinn, die tagt\u00e4glich \u00fcber unseren K\u00f6pfen hinwegfegt und von den Medien begierig verst\u00e4rkt wird.<\/em><\/p>\n<p><em>Aus all diesen Gr\u00fcnden nehme ich so scheinheilige Stellungnahmen wie das Edikt des Ulema-Rates sehr ernst und zugleich auch sehr pers\u00f6nlich und werte es im vollen Wortsinn als Angriff auf meine Religion. Denn sie sprechen dem Islam nicht nur seine inh\u00e4rente Vernunft, sondern letztlich auch jede moralische Glaubw\u00fcrdigkeit ab.<\/em><\/p>\n<p><em>Und sie machen deine und meine Religion instrumentalisierbar f\u00fcr archaische Machtstrukturen, mit denen ich nicht nur nichts zu tun haben m\u00f6chte, sondern die ich auch im Sinne der Unterdr\u00fcckten und Entrechteten gerne geradesto\u00dfen w\u00fcrde. Denn abermals: \u201eIslamische\u201c Legitimationen von Unrecht sind und bleiben ein Verrat an Vernunft und Moral, und an den h\u00f6heren moralischen Zwecken des Islams.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p><em>Um konkreter zu werden: Wie wenn nicht Verrat an Vernunft soll ich es denn sonst nennen, wenn behauptet wird, dass nach dem Willen Gottes, dem weisen Sch\u00f6pfer des Universums, dem Herren \u00fcber Raum und Zeit und den Naturgesetzen bei Streitpunkten in Ehen zu allen Zeiten und an allen Orten unabh\u00e4ngig vom kulturellen Umfeld, der Bildung und der Lebenserfahrung der Partner das letzte Wort nicht etwa bei demjenigen Partner mit der entsprechenden themenbezogenen Kompetenz, Weisheit und Erfahrung liegen sollte, sondern bei demjenigen, der den Penis hat? <\/em><\/p>\n<p><em>Bei der Lekt\u00fcre ihrer Patriarchatshuldigungen frage ich mich immer wieder, mit welchem Organ die \u00fcberzeugten Patriarchen unter den Ulema des Islams eigentlich denken: mit ihrem Gehirn, oder mit ihrem Fortpflanzungsorgan? <\/em><\/p>\n<p><em>Ich habe genug Frauen erlebt, neben denen die angeblich zum F\u00fchren geborenen M\u00e4nner wie pubertierende Halbstarke dastehen. Es geh\u00f6rt zu den gro\u00dfartigen Errungschaften der westlichen Welt eine solche Bildung und Erziehung f\u00fcr Frauen institutionalisiert zu haben. Davon profitieren hier Menschen aller Glaubensrichtungen und Weltanschauungen.<\/em><\/p>\n<p><em>Und nun w\u00fcrde ich gerne von den besagten Ulema wissen: <\/em><\/p>\n<p><em>Warum brauchen Musliminnen das System der von manchen unserer Ulema als \u201eKuffar\u201c verachteten Menschen des Westens um einen umfassenden Rechtsschutz vor dem \u00dcbergriff von M\u00e4nnern zu erhalten?<\/em><\/p>\n<p><em>Warum m\u00fcssen Musliminnen um sich der emanzipatorischen Seite des Islams erfreuen zu k\u00f6nnen erst au\u00dferhalb der Reichweite eures angeblich islamischen Rechtssystems kommen?<\/em><\/p>\n<p><em>Was ist euer Beitrag gegen der frappierenden Analfabetismus in eurem Einflussbereich?<\/em><\/p>\n<p><em>Was ist eure Antwort darauf?<\/em><\/p>\n<p><em>Dar\u00fcber sollte sich der Ulema-Rat Gedanken machen. Und nicht dar\u00fcber, welche Frauenrechte man als n\u00e4chstes abschaffen k\u00f6nnte.<\/em><\/p>\n<p><em>In den L\u00e4ndern der von euch als \u201eKuffar\u201c verachteten Menschen gibt es muslimische Professorinnen, exzellente muslimischen Sch\u00fclerinnen und Studentinnen, P\u00e4dagoginnen, Beraterinnen, Managerinnen etc. etc. Wie klein werden manche M\u00e4nner in Gegenwart dieser Generation von Frauen, die selbst die typischen M\u00e4nneraufgaben irgendwann besser und gewissenhafter erledigen als verzogene Paschas und Machos.<\/em><\/p>\n<p><em>Und was soll ich erst davon halten, wenn ihr behauptet, dass besagte Penisbesitzer aller Zeiten und Kulturen der Einsicht ihrer bockigen Frauen nicht etwa mit Argumenten und Geduld, sondern mit Schmerz erzeugenden und dem\u00fctigenden Schl\u00e4gen nachhelfen sollen, deren p\u00e4dagogische wie psychologische Wirkungen nachweislich verheerend sind? Was n\u00fctzt mir der Sieg in einem banalen Streit mit einem erwachsenen und gebildeten Menschen, wenn ich ihn nicht etwa mit \u00fcberzeugenden Argumenten, sondern mit dem Einsatz von Muskelkraft gewinne? Ist es einen solchen Sieg wert, wenn daf\u00fcr jemand, mit dem ich sonst auf Augenh\u00f6he stehe, und mit dem ich mein Leben verbringe, und der sich vielleicht tagein und tagaus um meine allt\u00e4glichen Bed\u00fcrfnisse k\u00fcmmert, leiden und Dem\u00fctigung ertragen muss? <\/em><\/p>\n<p><em>Sorry, nein, ich bin da nich dabei&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Mir egal ob mit einem H\u00f6lzchen, einem Tuch oder mit der blo\u00dfen Hand: Ein solches Probleml\u00f6sungsverfahren hat in unserer heutigen Zeit der Bildung, der Verhandlung und der m\u00f6glichen finanziellen Unabh\u00e4ngigkeit auch von Frauen nichts mehr zu suchen. Punkt!<\/em><\/p>\n<p><em>Aber Moment mal\u2026<\/em><\/p>\n<p><em>Aber Moment mal\u2026 Stehen all die Dinge, die ich hier kritisiere, nicht alle genauso im Koran? Ist das denn nicht islamischer Konsens seit Urzeiten des Islams? Kann ich als Moslem denn Ansichten, die doch nur denen des Gelehrtenmainstreams entsprechen, derart dreist widersprechen?<\/em><\/p>\n<p><em>Ja, und ob ich das kann! <\/em><\/p>\n<p><em>Und ich tue dies als gl\u00e4ubiger und praktizierender Muslim, der \u00fcberzeugt davon ist hierin die universelle Vernunft und den gut verstandenen Koran auf seiner zu Seite haben. \u00a0(&#8230;)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hakan Turan, schon \u00f6fter Gast auf diesem Blog, hat einen berechtigten Wutanfall angesichts der frauenfeindlichen Edikte afghanischer Islamgelehrter (der ganze Essay ist wert, gelesen zu werden): Eheliche und sonstige Gewalt insbesondere an Frauen gibt es auch in westlichen L\u00e4ndern, und auch hier in Deutschland. 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