{"id":5550,"date":"2012-04-12T11:49:58","date_gmt":"2012-04-12T09:49:58","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=5550"},"modified":"2012-04-12T11:55:09","modified_gmt":"2012-04-12T09:55:09","slug":"deutschland-israel-staatsrason","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/04\/12\/deutschland-israel-staatsrason_5550","title":{"rendered":"Deutschland, Israel, Staatsr\u00e4son?"},"content":{"rendered":"<p><em>Mein Text aus der ZEIT-Titelgeschichte von heute, S.4:\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Fast genau vier Jahre steht er jetzt da, dieser Satz, den die Bundeskanzlerin Angela Merkel am 18. M\u00e4rz 2008 vor der Knesset aussprach \u2013 der Satz von der \u00bbbesonderen historischen Verantwortung Deutschlands f\u00fcr die Sicherheit Israels\u00ab, die \u00bbTeil der Staatsr\u00e4son meines Landes geworden\u00ab sei.<br \/>\nDass ein SPD-Mann das Copyright besitzt, ist vergessen. Rudolf Dressler, in schlimmsten Terrorzeiten Botschafter in Israel, bilanzierte 2005 seine Amtszeit: \u00bbDie gesicherte Existenz Israels liegt im nationalen Interesse Deutschlands, ist somit Teil unserer Staatsr\u00e4son.\u00ab Merkel aber r\u00fcckte die \u00bbdeutsche Staatsr\u00e4son\u00ab erstmals in den Zusammenhang mit Irans Drohung. Damit begann etwas Neues.<br \/>\nMerkels Bekenntnis stand gegen einen israelkritischen Mainstream in Lande, den alle Umfragen erweisen. Dennoch erlangte es \u00fcberparteilichen Stellenwert als eine Art allgemein akzeptierte, aber beschwiegene Merkel-Doktrin. Die Frage, was daraus folgte, wurde gemieden. Das geht so nicht mehr, jetzt, wo ein Krieg droht.<br \/>\nEs gibt S\u00e4tze, die schauen um so fremder zur\u00fcck, je n\u00e4her man an sie herantritt. Dies ist so einer: Israels Sicherheit, hatte die Kanzlerin in Jerusalem gesagt, sei f\u00fcr sie \u00bbniemals verhandelbar\u00ab, darum d\u00fcrften dies auch \u00bbin der Stunde der Bew\u00e4hrung keine leeren Worte bleiben\u00ab. Was also folgt daraus?<br \/>\nWer sich in Berlin umh\u00f6rt, trifft auf das verbreitete Gef\u00fchl, dass die \u00bbStunde der Bew\u00e4hrung\u00ab n\u00e4her r\u00fcckt. Im Wochentakt kommen Politiker und Diplomaten aus Jerusalem nach Berlin, um den Ernst der Lage zu verdeutlichen. Die Frage, ob \u00bbDeutschland sich von Israel in einen Krieg ziehen\u00ab l\u00e4sst, geistert durch Blogposts und Kommentare. G\u00fcnter Grass hat sie auf den Tisch gelegt, wie ein ungezogenes Kind, das ausspricht, was die Erwachsenen beim Abendbrot anzusprechen verbieten.<\/p>\n<p>Unter Politikern und Diplomaten ist ein retrospektives H\u00e4nderingen zu beobachten. Tenor: War es denn wirklich n\u00f6tig, es so zu sagen wie Merkel in der Knesset? Zwar wurde Israel damals noch von dem netten Herrn Olmert und der freundlichen Frau Livni regiert \u2013 aber deren b\u00e4rbei\u00dfige Nachfolger Netanjahu und Lieberman haben Israels Iranstrategie nicht grundlegend ver\u00e4ndert, und der unerbittliche Ehud Barak war auch damals schon Verteidigungsminister. Selbst wenn Merkel nicht so weit gegangen w\u00e4re: Die Frage, was Deutschland f\u00fcr Israels Sicherheit tun kann und will, w\u00fcrde sich stellen, Staatsr\u00e4son hin oder her.<br \/>\nWas also tun, um die \u00bbgesicherte Existenz Israels\u00ab zu gew\u00e4hrleisten? Die Bundesregierung hat drei Handlungsm\u00f6glichkeiten. Sie kann h\u00e4rtesten Druck auf Iran aus\u00fcben, um eine diplomatische L\u00f6sung des Atomkonflikts zu bef\u00f6rdern. Das geschieht bereits \u2013 und demn\u00e4chst noch kraftvoller, wenn ab Juli \u00d6lsanktionen gegen Iran greifen. Sie kann Israel \u2013 mehr oder weniger offen \u2013 von einer Milit\u00e4raktion abraten und zugleich sein Abschreckungspotenzial aufbauen helfen. Auch dies geschieht bereits. Sie kann drittens dr\u00e4ngen, dass Israels Sicherheit ohne Zweistaatenl\u00f6sung im Nahostkonflikt von niemandem garantiert werden kann, auch nicht von der deutschen Staatsr\u00e4son. Das geschieht leider kaum noch, aus Feigheit vor dem Freund.<\/p>\n<p>Diplomatischer Druck sowohl gegen Iran als auch f\u00fcr eine Zweistaatenl\u00f6sung geh\u00f6ren zusammen: Es gilt, den Iranern das Pal\u00e4stina-Thema zu entwinden, und die Pal\u00e4stinenser nicht zu Geiseln eines Irankonflikts zu machen. Angela Merkel h\u00e4tte hier mehr Spielraum, wenn sie wollte.<\/p>\n<p>Das Kennzeichen ihrer Israel-Politik ist mehr N\u00e4he und mehr Freiheit zugleich. Leicht ist es nicht in Zeiten, in denen Planspiele f\u00fcr einen israelischen Angriff auf die Atomanlagen des Irans die Zeitungen f\u00fcllen. Aber der Verteidigungsminister hat vorgemacht, wie man unter Druck Flagge zeigt. Nach seinem Gespr\u00e4ch mit dem israelischen Kollegen Ehud Barak vorletzte Woche in Berlin sagte Thomas de Maizi\u00e8re, er empfehle \u00bbdringend rhetorisch und auch in der Sache Zur\u00fcckhaltung\u00ab. Eine milit\u00e4rische Eskalation br\u00e4chte \u00bbnicht kalkulierbare Risiken f\u00fcr Israel, f\u00fcr die Region und auch f\u00fcr andere\u00ab. Mehr geht kaum ohne Affront.<br \/>\nSteht die Warnung nicht im Widerspruch zum eigentlichen Grund f\u00fcr Baraks Berlinbesuch, der Ratifizierung eines lange verschobenen U-Boot-Abkommens? G\u00fcnter Grass hatte sich davon zu seinem Gedicht animieren lassen. Dass der j\u00fcdische Staat mit Hilfe einer deutschen Waffe einen V\u00f6lkermord an den Iranern plane und Deutsche daran mitschuldig werden, ist der Glutkern von Grass\u2039 Anklage.<br \/>\nSechs Boote wird Israel von Deutschland insgesamt erhalten. Drei tun schon seit einem guten Jahrzehnt ihren Dienst, zwei weitere werden derzeit gefertigt, und eines ist in diesem Jahr lieferbereit. Die Deutschen drohten \u00bbZulieferer eines Verbrechens\u00ab zu werden, mahnt der Dichter.<br \/>\nDas stellt den Sinn der U-Boot-Deals mit Israel auf den Kopf: Die ersten Vertr\u00e4ge gehen auf Helmut Kohl zur\u00fcck. Israel wurde 1991 von Saddam Hussein mit Scud-Raketen beschossen. Das irakische Chemiewaffenarsenal war mit deutscher Hilfe aufgebaut worden. Deutsche Firmen, hatte sich herausgestellt, hatten Israels Todfeinde mit aufger\u00fcstet. Darum half man Israel mit Gasmasken \u2013 aber eben auch bei der Abschreckung durch U-Boote. Mit \u00bbWiedergutmachung\u00ab f\u00fcr NS-Verbrechen, wie Grass ziemlich perfide insinuiert, hat das nichts zu tun. Es sei denn, man betrachtet es als Wiedergutmachung, dass Deutschland Israel hilft, sich gegen Vernichtungsdrohungen zu wappnen. Israel ist in der schn\u00f6den Klarheit der Milit\u00e4rsprache ein \u00bbone-bomb-country\u00ab: ausl\u00f6schbar mit einer Bombe.<\/p>\n<p>Deutsche U-Boote gew\u00e4hrleisten, was Strategen \u00bbZweitschlagf\u00e4higkeit\u00ab nennen \u2013 die M\u00f6glichkeit, einen Gegner selbst nach einem vernichtendem Angriff noch zu treffen. Gerhard Schr\u00f6der sagte 2002: \u00bbIsrael bekommt das, was es zur Aufrechterhaltung seiner Sicherheit braucht, und es bekommt es dann, wenn es gebraucht wird.\u00ab Auch Angela Merkel handelt nach dieser Maxime. Israels Zweitschlagf\u00e4higkeit ist Teil seiner Abschreckung. Die deutschen Boote w\u00e4ren nicht geeignet, das iranische Atomprogramm (oder gar das gesamte Volk, wie Grass insinuiert) auszul\u00f6schen. Es handelt sich um strategische Waffen, die Israels Feinden den Preis einer Aggression deutlich machen und damit die Sicherheit in Tel Aviv und Jerusalem erh\u00f6hen. Sie machen es Israel leichter, aus einer Position der St\u00e4rke Verhandlungen abzuwarten.<br \/>\nAls Abschreckungswaffen folgen sie einer Rationalit\u00e4t, die einer k\u00fcnftigen Konfliktl\u00f6sung nutzen kann: Wer mit Waffen wie diesen droht, unterstellt einen berechenbaren Gegner, dem an Machtentfaltung und Selbsterhaltung mehr liegt als an dem ideologischen Ziel, \u00bbIsrael aus den Annalen der Geschichte zu tilgen\u00ab (Ahmadinedschad). Bei einem solchen Gegner k\u00f6nnte man, wenn Verhandlungen scheitern, auf Eind\u00e4mmung setzen. Das Problem: Niemand will davon vor dem Beginn neuer Verhandlungen reden. Aber es steckt eine gute Nachricht in der U-Boot-Lieferung: Der Kern f\u00fcr ein Containment Irans, das offiziell noch f\u00fcr undenkbar gilt.<br \/>\nEinstweilen aber liegt das fern, und scheiternde Diplomatie k\u00f6nnte darum zur Eskalation f\u00fchren. Ab diesem Freitag wird in Istanbul noch einmal verhandelt, um das iranische Atomwaffenprogramm zu stoppen. Stellt der Iran sich stur oder bietet nur allgemeine Debatten \u00fcber die Weltlage an wie vor einem Jahr, w\u00fcrde es ernst, denn Sanktionsm\u00f6glichkeiten sind ausgereizt.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Beteiligten hei\u00dft das im Umkehrschluss: Sie m\u00fcssen scharf genug verhandeln, um beim Iran eine Verhaltens\u00e4nderung zu mehr Transparenz zu bewirken.Wenn das Ganze aber auf eine \u00f6ffentliche Dem\u00fctigung Irans herausliefe, k\u00f6nnte eine Logik greifen, nach der Teheran sich zur\u00fcckziehen muss: Denn auch dort sind im kommenden Jahr Pr\u00e4sidentschaftswahlen, und niemand kann es sich leisten, gegen\u00fcber den \u00bbM\u00e4chten der Arroganz\u00ab nachgiebig zu sein.<br \/>\nWenn die Rede von der deutscher Verantwortung f\u00fcr Israels Sicherheit keine leere Phrase werden soll, muss Deutschland h\u00e4rter gegen\u00fcber Iran auftreten, Israel Alternativen zum Krieg aufzeigen und den sanften Tod der Zweistaatenl\u00f6sung verhindern, der durch Siedlungsbau und Verschleppungstaktik im Friedensprozess droht. All das ist Teil der Staatsr\u00e4son.<br \/>\nKein Kanzler hatte je so viel Freiraum wie Angela Merkel im Umgang mit Israel. Sie hat ihn sich erarbeitet, nun muss sie ihn nutzen. Seit ihrer Knesset-Rede ist sie \u00fcber jeden Zweifel erhaben. Zugleich ist sie stark wie noch nie in Europa. F\u00fcr Israel hat sie auch dort viel getan. Sie hat mit der Faust in der Tasche gegen die Aufnahme der Pal\u00e4stinenser in die Uno gestimmt, obwohl sie Netanjahus Siedlungspolitk v\u00f6lkerrechtswidrig und selbstzerst\u00f6rerisch findet. Sie hat die europ\u00e4ischen Freunde gebremst, die Israel h\u00e4rter zur Rechenschaft ziehen wollen. Man wolle den hohen Kredit bei Israel nicht verspielen, hie\u00df es immer wieder: Wer wei\u00df, wann man ihn noch braucht.<\/p>\n<p>Es scheint, der Tag ist nah.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Text aus der ZEIT-Titelgeschichte von heute, S.4:\u00a0 Fast genau vier Jahre steht er jetzt da, dieser Satz, den die Bundeskanzlerin Angela Merkel am 18. M\u00e4rz 2008 vor der Knesset aussprach \u2013 der Satz von der \u00bbbesonderen historischen Verantwortung Deutschlands f\u00fcr die Sicherheit Israels\u00ab, die \u00bbTeil der Staatsr\u00e4son meines Landes geworden\u00ab sei. 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