{"id":5575,"date":"2012-05-22T16:45:08","date_gmt":"2012-05-22T14:45:08","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=5575"},"modified":"2012-05-22T16:45:08","modified_gmt":"2012-05-22T14:45:08","slug":"der-westen-braucht-mehr-antiwestlertum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/05\/22\/der-westen-braucht-mehr-antiwestlertum_5575","title":{"rendered":"Der Westen braucht mehr Antiwestlertum"},"content":{"rendered":"<p>Zur Zeit habe ich das Gef\u00fchl, dass unsere Weltwahrnehmung hier im Westen eine starke Dosis Antiwestlertum gut gebrauchen k\u00f6nnte, als Antidot f\u00fcr eine um sich greifende Selbstgerechtigkeit mitten in der Krise.<\/p>\n<p>Warum geht vor meinem geistigen Auge das Bullshit-Licht an, wenn ich h\u00f6re, dass die NATO das erfolgreichste B\u00fcndnis der Geschichte ist (wie es etwa der Verteidigungsminister de Maizi\u00e8re in der ZEIT letzte Woche sagte, und wie es auf dem NATO-Gipfel in Chicago jeder Redner wiederholte)?<\/p>\n<p>Es stimmt doch wohl, wenn man an den Kalten Krieg und seine \u00dcberwindung denkt, die Ostausdehnung des B\u00fcndnisses und die dadurch bef\u00f6rderte Wiedervereinigung Europas? Ja, schon, aber das Problem ist der heutige, aktuelle Kontext der \u00c4u\u00dferungen. Gegen die Gurkentruppe des Diktators Gaddafi konnte das B\u00fcndnis im letzten Jahr nur mit M\u00fche den Offenbarungseid vermeiden. Wenn die Amerikaner nicht die Pr\u00e4zisionsmunition her\u00fcbergeschoben h\u00e4tten, w\u00e4re die Sache peinlich geendet.<br \/>\nIn Afghanistan hat unterdessen der Sprint zum Ausgang begonnen. Niederl\u00e4nder und Franzosen haben genug und gehen vor den verabredeten Fristen raus. Letzte Woche versuchten deutsche Diplomaten diesen Umstand sch\u00f6n zu reden, indem sie darauf hinwiesen, die Franzosen seien nicht mehr so wichtig, und in der betreffenden Provinz sei darum ohne Komplikation eine fr\u00fchere \u00dcbergabe m\u00f6glich.<br \/>\nWirklich? Schon der Abgang Ende 2014 war westlichen N\u00f6ten geschuldet, nicht dem Fortschritt bei der Ausbildung der afghanischen Sicherheitskr\u00e4fte (die immer wieder auf ihre Partner und Ausbilder schie\u00dfen).<br \/>\nNach dem 11. September glaubte die NATO ihre postsowjetische Sinnkrise gel\u00f6st zu haben. Der neue Feind des internationalen dschihadistischen Terrorismus, der sich in scheiternden Staaten wie Afghanistan, Somalia und Jemen einnistete, machte die Sinnfrage obsolet. Aber die NATO hat durch den Antiterrorkampf eben doch nicht zueinander gefunden. Von Anfang bis Ende gab es Streit um die Mandate und um das Commitment der einzelnen Partner, wie es sich in dem amerikanischen Witz ausdr\u00fcckt, ISAF bedeute in Wahrheit \u201eI saw Americans fighting\u201c. Und selbst wenn es unter den Alliierten harmonischer abgelaufen w\u00e4re \u2013 das gro\u00dfe Projekt Afghanistan w\u00e4re auch dann gescheitert. Seit Jahren schon erlebe ich in den Briefings deutscher Beteiligter eine permanente Reduktion der Erwartungen beim Nationbuilding. Vielleicht ist das richtig so: Wir erwarten heute nichts mehr als Stabilit\u00e4t (wenn es schon zu Demokratie und Menschenrechten nicht reicht), das Ausbleiben allzu krasser Menschenrechtsverletzungen (die eine erneute Intervention erzwingen k\u00f6nnten) und den Verzicht auf aggressive terroristische \u00dcbergriffe nach au\u00dfen (w\u00e4hrend wir die Integration der Taliban in die Regierung unter der \u00dcberschrift \u201enationale Vers\u00f6hnung\u201c begr\u00fc\u00dfen w\u00fcrden).<br \/>\nDie NATO wird sich fragen (lassen m\u00fcssen), ob daf\u00fcr ein 12j\u00e4hriger Krieg inklusive Besatzung n\u00f6tig war, oder ob man die gew\u00fcnschten Ergebnisse im Antiterrorkampf nicht auch durch gezielte Luftangriffe, Drohnenkrieg und Spezialoperationen h\u00e4tte erreichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Wahrheit ist, die NATO ist ausgepowert und m\u00fcde und noch weniger im Klaren \u00fcber ihre Existenzberechtigung als nach dem Fall des Kommunismus. Was die Mitgliedstaaten in Wahrheit von ihrem B\u00fcndnis halten, dr\u00fcckt sich nicht in den frommen Gipfelkommuniqu\u00e9s, sondern in den Milit\u00e4rbudgets aus, und die schrumpfen immer weiter. Schlecht muss das ja nicht einmal sein: Wir haben keine Feinde mehr, die man mit den Mitteln bek\u00e4mpfen k\u00f6nnte, die die NATO hat.<\/p>\n<p>Aber es fehlt der Mut, das auch zu sagen. Statt dessen wird in eine Raketenabwehr investiert, die uns ab 2020 vor den Raketen von Iran und Nordkorea sch\u00fctzen soll.<br \/>\nMir kommt das ein wenig bizarr vor. Zwei der weltweit am meisten verachteten und isolierten Staaten, zwei Staaten, die keine Zukunft haben, inspirieren uns zu einem milit\u00e4rtechnischen Gro\u00dfprojekt von stellaren Ausma\u00dfen? Sind wir denn sicher, dass es beide L\u00e4nder in der jetzigen Herrschaftsform noch gibt im Jahr 2020? Soeben wurde gezeigt, dass Nordkorea Pappkameraden als Raketen auf seinen Milit\u00e4rparaden mitf\u00fchrt, und wir sollen uns vor den nordkoreanischen Interkontinentalraketen des Jahres 2020 f\u00fcrchten? Mir f\u00e4llt es schwer.<br \/>\nIran steht dank der neuen Sanktionen vor dem wirtschaftlichen Kollaps. Das Land hat keine Entwicklungsperspektive au\u00dferhalb des Verkaufs seiner Gasreserven, ein riesiger Youthbulge dr\u00fcckt auf die wirtschaftliche und politische Entwicklung. Das Regime ist ideologisch entleert durch drei Jahrzehnte islamistischer Terrorherrschaft und zu Recht verhasst bei den eigenen Leuten, und in der Region entstehen demokratisch-sunnitisch-islamistische Alternativen von der T\u00fcrkei bis Tunesien. Syrien ist fast verloren, der letzte Freund in der Region; die T\u00fcrkei hat man im Streit um Syrien bereits verloren \u2013 und wir r\u00fcsten gegen iranische Raketen? I am not convinced.<\/p>\n<p>Dass die Russen die Begr\u00fcndungen f\u00fcr unseren Raketenschirm f\u00fcr Bullshit halten, kann ich ihnen nachf\u00fchlen, auch wenn es nicht plausibel scheint, dass er gegen das immer noch riesige russische Arsenal einen Schutz bieten k\u00f6nnte, wie die Russen ihrerseits suggerieren. Wof\u00fcr aber brauchen wir ihn dann \u00fcberhaupt? Damit die NATO ein neues Projekt hat?<\/p>\n<p>Wenn es nach einem 12 Jahre w\u00e4hrenden, tausende Menschenleben und Abermilliarden Euro kostenden Unternehmen hei\u00dft, dem B\u00fcndnis gehe es prima, dann ist das wohl exakt, was der singapurische Diplomat und Politologe <a href=\"http:\/\/www.mahbubani.net\/\">Kishore Mahbubani<\/a> \u201ewestern groupthink\u201c nennt \u2013 kollektives Sch\u00f6nreden. Mahbubani ist einer der wenigen, die das westliche Selbstbest\u00e4tigungsdenken herausfordern. Wir sollten mehr auf solche Stimmen h\u00f6ren statt uns selber auf die Schultern zu klopfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Daniel Barenboim ist auch eine solche Stimme. Als ich ihn Ende Februar zusammen mit einer Kollegin interviewte, sagte er einen Satz, der mir in Erinnerung geblieben ist: \u201eGlauben Sie vielleicht, dass sich China in zwei, drei Jahrzehnten auch so f\u00fcr Israel in die Bresche werfen wird wie die Vereinigten Staaten es heute tun?\u201c Das war in dem Zusammenhang gesagt, dass die Chancen f\u00fcr eine Zweistaatenl\u00f6sung dahinschwinden, wenn der Siedlungsbau und die Besatzungspolitik einfach immer weiter gehen. Nicht nur das Abtreten einer Generation kompromissbereiter Pal\u00e4stinenserf\u00fchrer wird die Sache f\u00fcr Israel verkomplizieren, sondern auch der Wandel des internationalen Umfelds. Wenn Schwellenl\u00e4nder wie China, Indien und Brasilien mehr Mitsprache in internationalen Foren bekommen, wird die Luft f\u00fcr Israel wahrscheinlich d\u00fcnner.<\/p>\n<p>Mahbubani hat \u00fcber den Wandel und seine Folgen f\u00fcr die Wahrnehmung &#8211; den Wandel durch die Krise des Westens und den Aufstieg des Rests &#8211; vor einem Monat eine Kolumne in der Financial Times geschrieben (<a href=\"http:\/\/www.mahbubani.net\/\">hier noch zu finden<\/a>), die sich mir eingepr\u00e4gt hat: \u201eThe West must work to understand a new world order\u201c.<\/p>\n<p>An drei Beispielen geht er die westliche Selbstt\u00e4uschung durch. Es sei falsch, schreibt er, dass der Westen sich im Konflikt mit Iran als Partei des Guten verstehe, die gegen das B\u00f6se auftrete. Westliches Gruppendenken suggeriere, dass der Westen offen und ehrlich operiere, w\u00e4hrend der Iran l\u00fcgnerisch und hinterh\u00e4ltig vorgehe. Immer noch sei nicht klar, warum der Westen den Deal ausgeschlagen habe, den die T\u00fcrkei und Brasilien vermittelten (bei dem nukleares Material im Ausland angereichert werden sollte). Nur um nun in der aktuellen Runde einen \u00e4hnlichen Deal selber wieder anzubieten? Wenn es zum Milit\u00e4rschlag gegen den Iran k\u00e4me, weil Verhandlungen scheitern, w\u00e4re das ein Disaster f\u00fcr den Westen, das eine neue Periode des Hasses und Misstrauens einl\u00e4uten werde \u2013 so wie 1953 der vom Westen inspirierte Coup gegen Mossadegh, von dem sich das Verh\u00e4ltnis bis heute nicht erholt habe. Ein erheblicher Teil der Welt kann das Mi\u00dftrauen, dass sich aus dieser Intervention ergibt, einer Art Urs\u00fcnde neokolonialer westlicher Politik nach dem Weltkrieg, sehr gut nachvollziehen und sieht den Westen nicht als Ritter in gl\u00e4nzender R\u00fcstung, ohne mit dem islamistischen Regime in Teheran zu sympathisieren.<br \/>\nDer zweite Fall ist Nordkorea nach der Macht\u00fcbergabe an den Sohn. Dort wurde unter Riesenpomp eine Rakete abgefeuert, die angeblich einen Satelliten ins All tragen sollte. Es kam zu einem schm\u00e4hlichen Versagen, die Rakete fiel vom Himmel und verl\u00f6schte im Meer. Der Westen beantwortete diese Provokation mit der Ank\u00fcndigung von abermals sch\u00e4rferen Sanktionen gegen das ohnehin isolierte Land. Was unter den Tisch fiel, schreibt Mahbubani, ist die erstaunliche Tatasache, dass das Regime erstmals \u00f6ffentlich Fehler eingestanden hatte, im Staastfernsehen, gleich nach dem Absturz. Die g\u00f6ttliche Dynastie hatte ihre Fehlbarkeit eingestanden \u2013 ein gro\u00dfer Schritt zur Normalisierung. Im Westen aber schaute keiner hin.<br \/>\nDritter Fall: Myanmar. Der Westen br\u00fcstet sich, durch Sanktionen das Regime auf die Knie gezwungen zu haben. Westliche Politiker reisen nach Myanmar, um sich mit Aung San Suu Kyi fotografieren zu lassen. Mahbubani sagt, diese Story ist sch\u00f6n, aber falsch. Nicht die westliche Sanktionspolitik (allein), sondern vor allem das Engagement der ASEAN-Staaten hat die Lage ver\u00e4ndert. Wirtschaftliche und politische \u00d6ffnung von Myanmar wurden in tausenden Treffen des Regimes mit ASEAN-Staaten m\u00f6glich gemacht. Die Gener\u00e4le kamen herum und mussten feststellen, dass ihr Land immer weiter zur\u00fcckzufallen drohte. ASEAN ermutigte sie zum Wandel. Die westlichen Medien, schreibt Mahbubani, ignorierten diesen Teil der Realit\u00e4t:<\/p>\n<p>\u201eDie selbstgerechte Erz\u00e4hlung des Westens kann die komplexe neue Welt nicht verstehen, die vor unseren Augen entsteht, w\u00e4hrend der Westen darniederliegt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Zeit habe ich das Gef\u00fchl, dass unsere Weltwahrnehmung hier im Westen eine starke Dosis Antiwestlertum gut gebrauchen k\u00f6nnte, als Antidot f\u00fcr eine um sich greifende Selbstgerechtigkeit mitten in der Krise. 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