{"id":5666,"date":"2012-07-27T16:50:43","date_gmt":"2012-07-27T14:50:43","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=5666"},"modified":"2012-07-28T12:46:13","modified_gmt":"2012-07-28T10:46:13","slug":"worum-es-in-der-beschneidungsdebatte-geht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/07\/27\/worum-es-in-der-beschneidungsdebatte-geht_5666","title":{"rendered":"Worum es (mir) in der Beschneidungsdebatte geht"},"content":{"rendered":"<p>Noch ein paar unsystematische Gedanken zu einer l\u00e4ngst nicht abgeschlossenen Debatte:<\/p>\n<p>Wer sich gegen das Verbot eines elementaren Rituals ausspricht, sieht sich dieser Tage leicht als &#8222;religi\u00f6ser Eiferer&#8220; angegriffen, wie ein bekannt und bekennend agnostischer Kollege mir erstaunt erz\u00e4hlte, der das K\u00f6lner Urteil in einem Artikel kritisiert hatte. Er hatte noch nie so viele w\u00fctende Leserbriefe bekommen.<\/p>\n<p>Vielleicht muss man das noch einmal klarstellen: Das Recht auf die religi\u00f6s begr\u00fcndete (Vorhaut-)Beschneidung zu verteidigen bedeutet nicht, diese Praxis f\u00fcr &#8222;gut&#8220; oder gar &#8222;f\u00fcr alle Zeiten bindend&#8220; zu erkl\u00e4ren. In meinem pers\u00f6nlichen Fall m\u00f6chte ich in Anspruch nehmen, dass meine Haltung zu diesem Brauch (w\u00fcrde ich es durchf\u00fchren lassen, bin ich selber beschnitten &#8211; ja, dergleichen wird derzeit gerne erfragt) absolut irrelevant f\u00fcr meine Position ist. Es kommt darauf an, ob man erstens die Sache als sch\u00e4dlich f\u00fcr die Betroffenen betrachtet und ob man anderen Leuten abnimmt, dass es f\u00fcr sie ein wichtiges, unverzichtbares Ritual ist, eine Glaubenspflicht. Erstes ist m.E. nicht der Fall (Komplikationen notwithstanding), zweites ist der Fall, und darum glaube ich, dass die Knabenbeschneidung weiter erlaubt sein soll.<\/p>\n<p>Darf der Gesetzgeber dabei Vorgaben machen? Nat\u00fcrlich. Darf er es verbieten, wie manche fordern: Nein.<\/p>\n<p>Es ist v\u00f6llig legtitim, ja es ist begr\u00fc\u00dfenswert, wenn nun Menschen, die sich durch die Beschneidung gesch\u00e4digt f\u00fchlen, das Wort ergreifen. Das gilt f\u00fcr Stimmen wie den hier in Kommentaren bereits zitierten <a href=\"http:\/\/www.siegessaeule.de\/queere-welt-1000\/beschneidung-traumatisch-und-der-horror.html\">Ali Utlu<\/a>, der das Ritual als schmerzhafte Dem\u00fctigung erinnert und von Beeintr\u00e4chtigungen danach spricht. Und es gilt auch f\u00fcr Eltern &#8211; muslimische, aber auch j\u00fcdische &#8211; die das Ritual als Belastung empfinden und es ihren S\u00f6hnen am liebsten ersparen wollen. Necla Kelek hat damit in der muslimischen Community angefangen, ich hatte in meinem ersten Beitrag darauf hingewiesen, und f\u00fcr die j\u00fcdische Seite l\u00e4sst sich auch feststellen, dass es bei nicht-traditionalistisch lebenden jungen Leuten oft Unbehagen gibt und einen Wunsch nach neuen L\u00f6sungen. Die Darstellung eines solchen Gewissenskonflikts markiert \u00fcbrigens das Ende meiner letzten gr\u00f6\u00dferen <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/06\/Juedische-Gemeinde\">Reportage \u00fcber Juden in Deutschland<\/a>.<\/p>\n<p>Was mich nach wie vor, oder sagen wir lieber, jeden Tag mehr, entsetzt ist die Unf\u00e4higkeit oder wenigstens der Unwille weiter Teile der Debattierenden, diese beiden Elemente zusammenzudenken: Respekt f\u00fcr Religionsfreiheit UND Offenheit f\u00fcr Bedenken, \u00c4nderungsw\u00fcnsche, Klagen. Warum soll das nicht zusammen m\u00f6glich sein? Es ist, glaube ich, NUR in Kombination machbar. Nur wer sich nicht kriminalisiert f\u00fchlt, wird offen debattieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Statt dessen erleben wir Tag f\u00fcr Tag, dass die Beschneidung als <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/gastkommentar-die-beschneidung-steht-fuer-vereinnahmung-und-unterwerfung\/6925594.html\">&#8222;barbarisches Ritual&#8220;<\/a> in Kommentaren und Leitartikeln vorgef\u00fchrt wird. Den einsamen H\u00f6hepunkt hat f\u00fcr mich <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/beschneidungsdebatte-noetiger-schmerz-11827980.html\">Volker Zastrow<\/a> von der FAS erreicht, der es schaffte, auf subtile Weise Beschneidung in einen Zusammenhang mit P\u00e4dophilie und Kindesmi\u00dfbrauch zu r\u00fccken. Dass es das Gleiche sei, sagt er zwar nicht rundheraus, aber dass, wer sich gegen diese Formen &#8222;sexueller Gewalt&#8220; wende, eben auch die Beschneidung verbieten m\u00fcsse, ist die Pointe des Leitartikels.<\/p>\n<p>So sehen sich nun Beschnittene mit einer Kampagne konfrontiert, die sie zu einer neuen Opfergruppe definieren will. Wer nicht einsehen will, dass er traumatisiert ist, wie etwa <a href=\"http:\/\/www.juedische-allgemeine.de\/article\/view\/id\/13559\">Hanno Loewy hier <\/a>in der &#8222;J\u00fcdischen Allegemeinen&#8220;, f\u00fcr den stehen Kronzeugen der Anklage bereit, die das Gegenteil bezeugen. Wer dann noch verstockt darauf besteht, er sei zufrieden mit seinem in den Augen der Mehrheit verst\u00fcmmelten Penis, best\u00e4tigt damit nur, wie tief das Trauma sitzen muss.<\/p>\n<p>Die Orgasmusf\u00e4higkeit ganzer Bev\u00f6lkerungsgruppen wird in Abrede gestellt, und kaum einer findet das schr\u00e4g. Ich muss dieser Tage viel an Tisa Farrows unsterblichen Satz in Woody Allens &#8222;Manhattan&#8220; denken: &#8222;Ich hatte endlich einen Orgasmus, aber mein Doktor sagt, es sei der falsche.&#8220; So geht es heute Juden und Muslimen: Da stehen sie mit ihren unbem\u00fctzten Schlongs, und der wohlmeinende Doktor beugt sich dr\u00fcber: Tut uns leid, mag sein, dass ihr mit diesem Ding Orgasmen habt, aber es sind nicht die richtigen. Wir haben euch au\u00dferdem im Verdacht, dass eure Selbstbefriedigung abendl\u00e4ndisch-christlichen Ma\u00dfst\u00e4ben nicht gen\u00fcgt. Und das alles kommt im Ton einer heiligen Mission daher, den semitischen Penis vor dem Messer zu retten. <em>White man&#8217;s (rsp. woman&#8217;s) burden<\/em>, neu verstanden.<\/p>\n<p>Politisch interessant ist die Kl\u00e4rung der Fronten im &#8222;islamkritischen&#8220; Lager zwischen PI und DADG. Bei PI ist man w\u00fctend auf die Juden, die es einem unm\u00f6glich machen, auf die Muslime einzudreschen. DADG distanziert sich zunehmend von dem islamophob-antisemitischen Diskurs. Infolge dessen emanzipiert sich die radikaler werdende rechtspopulistische Szene von der &#8222;proisraelischen&#8220; Haltung (die ich immer f\u00fcr ein Fake gehalten habe). Wenn die Juden dem Moslembashing im Wege stehen, m\u00fcssen sie eben auch dran glauben. F\u00fcr &#8222;so etwas&#8220; gibt es hier keinen Platz, das ist die Botschaft.<\/p>\n<p>&#8222;So etwas&#8220;? Juden und Muslime finden sich durch diese Debatte im selben Boot, in den Augen der Mehrheit zwei Varianten derselben patriarchalisch-&#8222;barbarischen&#8220; W\u00fcstenreligion, die einfach nicht sublimieren will und stur weiter das Blut ihrer S\u00f6hne vergie\u00dft. Bei der Frage des Sch\u00e4chtens wird sich diese Konstellation wiederholen, dann anhand des Leids der Tiere. Interessant zu sehen, was daraus folgt f\u00fcr den Dialog.<\/p>\n<p>Vorerst \u00fcberwiegt eine tiefe Verunsicherung. Und das auch bei den nicht besonders Frommen, ja sogar bei den am wenigsten Frommen am meisten. Die Frommen wissen ja eh immer schon woran sie sind und beobachten die Mehrheit mit Verdacht. Am meisten getroffen sind aber diesmal viele moderne, moderate, ja sogar areligi\u00f6se Juden und Muslime.<\/p>\n<p>Mir geht es auch so. Ich bin fassungslos \u00fcber die Wut dieser Debatte.<\/p>\n<p>Ich habe keinen Hund in diesem Kampf, wie man so sagt. Ich habe zum Besten an der Religion ein Verh\u00e4ltnis \u00e4hnlich dem eines Opernliebhabers, der selber kein Instrument spielt, und doch die Musik verehrt. Das wei\u00df Gott viele Schlechte an der Religion, das oft genug auf diesem Blog Thema ist, wer wollte es leugnen? Darum geht es nicht. Religionsfreiheit ist in unserer Welt eine Frage, die oft genug \u00fcber Krieg und Frieden, Leben und Tod entscheidet. Sie sollte auch f\u00fcr religi\u00f6s Unmusikalische etwas Heiliges sein.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re eine bizarre Pointe, wenn Deutschland seine Lektion aus der eigenen totalit\u00e4ren Geschichte dahin treiben w\u00fcrde, Menschen- und also Kinderrechte derart zu definieren, dass j\u00fcdisches und muslimisches Leben hier unm\u00f6glich w\u00fcrde. Ist bei der Reeducation etwas schief gegangen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(Korrektur, 28.7.2012: Es war nicht Mia, sondern Tisa Farrows, die in Manhattan den oben zitierten Satz sagt. Danke f\u00fcr die Hinweise darauf. Der eigentlich passende Satz kommt von Woody Allen in der Replik: &#8222;Ich hatte nie falsche Orgasmen. Auch die schlechtesten waren Volltreffer.&#8220; JL)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch ein paar unsystematische Gedanken zu einer l\u00e4ngst nicht abgeschlossenen Debatte: Wer sich gegen das Verbot eines elementaren Rituals ausspricht, sieht sich dieser Tage leicht als &#8222;religi\u00f6ser Eiferer&#8220; angegriffen, wie ein bekannt und bekennend agnostischer Kollege mir erstaunt erz\u00e4hlte, der das K\u00f6lner Urteil in einem Artikel kritisiert hatte. 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