{"id":5770,"date":"2012-10-26T15:09:50","date_gmt":"2012-10-26T13:09:50","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=5770"},"modified":"2012-10-26T15:11:02","modified_gmt":"2012-10-26T13:11:02","slug":"der-nationalstaat-hat-sich-ad-absurdum-gefuhrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/10\/26\/der-nationalstaat-hat-sich-ad-absurdum-gefuhrt_5770","title":{"rendered":"&#8222;Der Nationalstaat hat sich ad absurdum gef\u00fchrt&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>F\u00fcr die aktuelle Ausgabe der ZEIT habe ich mit dem Kollegen Mark Schieritz den Finanzminister Wolfgang Sch\u00e4uble interviewt. Hier ein Ausschnitt, der Rest in der Tote-B\u00e4ume-Version der ZEIT an einem Kiosk Ihres Vertrauens:<\/em><\/p>\n<p><strong>DIE ZEIT:<\/strong> \u00bbDer europ\u00e4ische Einigungsprozess ist an einen kritischen Punkt seiner Entwicklung gelangt. Wenn es nicht gelingt, eine L\u00f6sung zu finden, dann w\u00e4ren die existenziellen Probleme der europ\u00e4ischen Gesellschaften nicht zu bew\u00e4ltigen\u00ab \u2013 kommt Ihnen dieses Zitat bekannt vor, Herr Minister?<\/p>\n<p>Wolfgang Sch\u00e4uble: Es passt auf viele Situationen in der Geschichte der EU und beschreibt auch die gegenw\u00e4rtige Lage gut.<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Es entstammt dem Papier zur Zukunft Europas, das Sie im Jahr 1994 zusammen mit Karl Lamers verfasst haben.<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Sehen Sie!<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Muss es nicht zu denken geben, dass Europa nun schon seit 18 Jahren \u00fcber dieselben Probleme redet und sie offenbar nicht gel\u00f6st bekommt?<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Das ist doch etwas verk\u00fcrzt. Anders als heute ging es in den neunziger Jahren vor allem um die Frage, ob die Europ\u00e4ische -Union erweitert oder vertieft werden soll. Wir haben gesagt, man muss beides machen. Heute haben wir es mit anderen Herausforderungen zu tun. Aber richtig ist immer: Europa entwickelt sich Schritt f\u00fcr Schritt und normalerweise ohne den Big Bang, denn die Menschen sind nur schrittweise dazu bereit, bestimmte Zust\u00e4ndigkeiten auf die europ\u00e4ische Ebene zu \u00fcbertragen. Das ist ein m\u00fchsamer Prozess, der uns aber schon weit getragen hat.<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Warum ist er so m\u00fchsam?<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Es hat etwas damit zu tun, dass demokratische Wohlstandsgesellschaften das Wort \u00bbVer\u00e4nderung\u00ab nicht sehr sch\u00e4tzen. Es gibt halt Besitzst\u00e4nde, und die werden verteidigt. Niemand will den Flughafen in seiner N\u00e4he haben, aber alle wollen fliegen. Europa ist ein andauerndes Ver\u00e4nderungsprojekt.<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Vielleicht ist die Zur\u00fcckhaltung ja auch Ausdruck einer gesunden Skepsis gegen\u00fcber politischen Experimenten.<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Das glaube ich nicht. Es ist doch so, dass die Zustimmung zu Europa eher zu-genommen hat.<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Wirklich? In Griechenland und Spanien gibt es Proteste gegen die Sparauflagen aus Br\u00fcssel, in Deutschland gegen den Rettungsschirm ESM.<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Proteste geh\u00f6ren zu einer Demokratie, und viele der jetzt beschlossenen Ma\u00dfnahmen sind in der Tat f\u00fcr den Einzelnen hart und dementsprechend oft auch unpopul\u00e4r. Entscheidend ist aber doch der Wille der Mehrheit. Und immer wenn die Mehrheit erkennt, was auf dem Spiel steht, ist sie bereit, etwas zu tun. Nehmen Sie die Wahlen in den Niederlanden, bei denen die Euro-Skeptiker abgestraft wurden. Auch die zweiten Wahlen in Griechenland oder gerade jetzt die spanischen Regionalwahlen haben bewiesen: Je konkreter die Gefahr, desto gr\u00f6\u00dfer die Reformbereitschaft.<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Trifft das auch f\u00fcr Deutschland zu? Die Freien W\u00e4hler wollen mit einem euroskeptischen Programm in den Bundestag einziehen.<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Und sie werden scheitern. Genau wie Hans-Olaf Henkel oder wer auch immer. In Deutschland konnte bislang keine Partei mit einem Anti-Euro-Kurs bei Wahlen punkten. Als versucht wurde, dies zum Thema bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus zu machen, haben sich die W\u00e4hler abgewandt. Europa kommt immer in Krisen wirklich voran, das war schon immer so.<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Das w\u00e4re dann ein Europa, das die Finanzm\u00e4rkte erzwingen. W\u00e4re es nicht ein besserer Ausgangspunkt f\u00fcr das friedliche Zusammenleben der V\u00f6lker, wenn eine derart gravierende Entscheidung in freier \u00dcbereinkunft getroffen w\u00fcrde?<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Es ist doch klar und zwingend, dass ohne die Zustimmung der V\u00f6lker und der Parlamente \u00fcberhaupt nichts in Europa passiert. Aber manchmal braucht es eben einen Ansto\u00df, einen Anlass, um etwas weiterzuentwickeln. Sonst s\u00e4\u00dfen wir wohl immer noch in der Steinzeit, denn so kalt waren die H\u00f6hlen ja vielleicht auch nicht. Nach meinem Verst\u00e4ndnis von demokratischer Politik kann man einen gro\u00dfen Plan nur mit Beteiligung der Bev\u00f6lkerung umsetzen und muss ihre Bedenken und Sorgen ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Trotzdem bauen Sie an einem europ\u00e4ischen Superstaat. Wie passt das zu einem konservativ-skeptischen Menschenbild?<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Es geht gerade nicht um einen Superstaat, sondern um die Fortentwicklung der Idee des Nationalstaats. Diese sehr europ\u00e4ische Idee hatte sich schon mit dem Morden des Ersten Weltkriegs ad absurdum gef\u00fchrt, daher ja auch die ersten paneurop\u00e4ischen Bewegungen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Es bedurfte aber eines weiteren gro\u00dfen Kriegs, bevor die Idee in die Praxis umgesetzt wurde. Was wir in Europa im Bereich der effizienten Zuordnung von Souver\u00e4nit\u00e4t zwischen Kommunen, Regionen, Staaten und der europ\u00e4ischen Ebene machen, ist hoch-innovativ \u2013 und unter den Bedingungen der Globalisierung wichtiger denn je.<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Die Kriegserz\u00e4hlung verliert f\u00fcr J\u00fcngere an \u00dcberzeugungskraft. Wie kann man heute Europa begr\u00fcnden?<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Ich vermute mal, dass dies eine rhetorische Frage ist. Klima, Rohstoffe, Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, Terror und \u00c4hnliches mehr fallen einem schnell als Antwort ein. Aber auch bei der Finanzmarktregulierung k\u00f6nnen Sie allein wenig ausrichten. Ich war gerade in Asien, dort beobachtet man sehr genau, was wir in Europa machen.<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Ist es dann nicht riskant, Europa durch hochtrabende Integrationspl\u00e4ne zu gef\u00e4hrden?<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Der Euro hat noch keinen umfassend ad\u00e4quaten institutionellen Rahmen. Das holen wir jetzt nach. Damit gef\u00e4hrden wir Europa nicht, sondern st\u00e4rken es.<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Sie haben vergangene Woche vorgeschlagen, einem Br\u00fcsseler Superkommissar f\u00fcr W\u00e4hrung ein Vetorecht \u00fcber nationale Staatshaushalte einzur\u00e4umen. Ist es demokratisch, das Budgetrecht des Parlaments auszuh\u00f6hlen?<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Da wird nichts ausgeh\u00f6hlt. Die Idee ist weder neu noch revolution\u00e4r. Der Kommissar kann keine beliebigen Entscheidungen treffen. Er soll daf\u00fcr sorgen, dass die Regeln eingehalten werden, denen die Mitgliedsstaaten und zumeist auch ihre Parlamente bereits verbindlich zugestimmt haben. Nicht mehr und nicht weniger.<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Wie lange werden die nationalen Parlamente noch die Haushalte festlegen?<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Irgendwann wird das Europ\u00e4ische Parlament das Budgetrecht wahrnehmen. Dazu m\u00fcssen aber noch viele Voraussetzungen erf\u00fcllt sein \u2013 vor allem m\u00fcssen es die Menschen als ihre Vertretung annehmen. Wir k\u00f6nnten jedoch schon viel fr\u00fcher mit der St\u00e4rkung der Demokratie in Europa beginnen und den Pr\u00e4sidenten der Kom-mission direkt vom Volk w\u00e4hlen lassen.<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Sie glauben, dass sich die Deutschen f\u00fcr den Kommissionspr\u00e4sidenten interessieren?<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Wenn es einen Wahlkampf gibt, schon. Das w\u00e4re eine Urerfahrung, die bleibt. Sie k\u00f6nnte bei der Herausbildung einer europ\u00e4ischen \u00d6ffentlichkeit helfen. Schauen Sie doch, mit welchem Interesse die Menschen eine Oberb\u00fcrgermeisterwahl in Stuttgart verfolgen!<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Je mehr Kompetenzen Sie aus der Hand geben, desto gr\u00f6\u00dfer die Gefahr, dass nicht im deutschen Interesse entschieden wird. Viele Berliner Positionen sind in Europa nicht mehrheitsf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Daran arbeiten wir. Die Garantie allerdings, dass sich immer die deutsche Po-si-tion durchsetzt, kann niemand geben. Demokratie bedeutet, darauf zu vertrauen, dass die Mehrheit schon das Richtige tut. Das ist das Risiko der Freiheit. Und als es hie\u00df, dass am deutschen Wesen die Welt genesen solle, war es sicherlich nicht zu unserem Besten.<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Im Fall der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) wird dieses Vertrauen sehr strapaziert. F\u00fcr die meisten Bundesb\u00fcrger ist die Politik der Notenbank ein Bruch mit deutschen Stabilit\u00e4tsidealen.<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Der EZB zu unterstellen, sie sei nicht stabilit\u00e4tsbewusst, hie\u00dfe, die Realit\u00e4t zu ignorieren. Sie agiert innerhalb ihres Mandats.<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Sie sagen, dass die Krise Europa zusammenf\u00fchrt. Entzweit sie nicht den Kontinent? Vor allem Deutschland und Frankreich finden nicht zusammen.<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Im Moment sind wir mit der Situation konfrontiert, dass es bei uns wirtschaftlich \u2013 noch \u2013 sehr gut l\u00e4uft, w\u00e4hrend andere \u2013 noch \u2013 Probleme haben. Aber nur Frankreich und Deutschland gemeinsam k\u00f6nnen verhindern, dass in Europa der Norden und der S\u00fcden auseinanderdriften.<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Ist Frankreich S\u00fcden oder Norden?<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Auch f\u00fcr die franz\u00f6sische Gesellschaft gilt, dass sie noch nicht sehr offen f\u00fcr Ver\u00e4nderungen ist. Nicolas Sarkozy hat im Wahlkampf einen radikalen Bruch versprochen, ist aber sehr schnell eingefangen worden. Fran\u00e7ois Hollande hat einen anderen Wahlkampf gef\u00fchrt, vergleichbar mit dem von Gerhard Schr\u00f6der im Jahr 1998. Schr\u00f6der hat damals eine Menge Dinge getan, von denen er wusste, dass sie falsch sind. Das musste er dann sp\u00e4ter korrigieren. Auch Hollande hat eine Menge Erwartungen geweckt. Die kann er jetzt nicht einfach entt\u00e4uschen, er muss sein Lager zusammenhalten. Sie k\u00f6nnen jedoch davon ausgehen, dass wir Europa gemeinsam voranbringen werden.<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Aber welches Europa? Sie wollen neue Regeln durchsetzen, Frankreich will mehr Geld.<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Die Franzosen wissen, dass die W\u00e4hrungs-union nur richtig funktionieren kann, wenn Zust\u00e4ndigkeiten an Br\u00fcssel abgegeben werden \u2013 auch wenn sie aus historischen Gr\u00fcnden etwas zur\u00fcckhaltender sind als die Deutschen. Nicolas Sarkozy hatte das verstanden, und ich glaube, Fran\u00e7ois Hollande hat es auch verstanden.<\/p>\n<p><strong>(&#8230;)<\/strong><\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Sie schlagen sich jetzt seit fast drei -Jahren mit dieser Krise herum. Das haben Sie auch Helmut Kohl zu verdanken, der eine gemeinsame W\u00e4hrung einf\u00fchrte, ohne die politischen Rahmenbedingungen daf\u00fcr zu schaffen.<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: F\u00fcr eine politische -Union gab es damals keine Mehrheit. Deutschland und die anderen europ\u00e4ischen Staaten standen vor der Wahl, jetzt mit der gemeinsamen W\u00e4hrung anzufangen oder \u00fcberhaupt nicht anzufangen. Kohl hat angefangen, und das war richtig. Wir h\u00e4tten sonst heute den Euro nicht.<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Dar\u00fcber w\u00e4ren in Deutschland viele wahrscheinlich ganz froh.<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Ich nicht, weil ich glaube, dass Europa und gerade auch Deutschland sehr von der W\u00e4h-rungs-union profitieren.<\/p>\n<p><strong>ZEIT<\/strong>: Helmut Kohl hat sich k\u00fcrzlich dar\u00fcber beklagt, dass den heutigen Regierenden die Gr\u00f6\u00dfe fehle.<\/p>\n<p>Sch\u00e4uble: Er ist nicht der einzige Helmut, der das so sieht. Die \u00c4lteren machen sich immer Sorgen, dass die Nachfolger nicht so gro\u00df sind wie sie selber. Das war in der Geschichte oft so und ist noch \u00f6fter widerlegt worden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr die aktuelle Ausgabe der ZEIT habe ich mit dem Kollegen Mark Schieritz den Finanzminister Wolfgang Sch\u00e4uble interviewt. Hier ein Ausschnitt, der Rest in der Tote-B\u00e4ume-Version der ZEIT an einem Kiosk Ihres Vertrauens: DIE ZEIT: \u00bbDer europ\u00e4ische Einigungsprozess ist an einen kritischen Punkt seiner Entwicklung gelangt. Wenn es nicht gelingt, eine L\u00f6sung zu finden, dann [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":54,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"categories":[152],"tags":[13062,67,15859],"class_list":["post-5770","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aussenpolitik","tag-eurokrise","tag-europa","tag-schauble"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>&quot;Der Nationalstaat hat sich ad absurdum gef\u00fchrt&quot; - J\u00f6rg Lau<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/10\/26\/der-nationalstaat-hat-sich-ad-absurdum-gefuhrt_5770\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"&quot;Der Nationalstaat hat sich ad absurdum gef\u00fchrt&quot; - J\u00f6rg Lau\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"F\u00fcr die aktuelle Ausgabe der ZEIT habe ich mit dem Kollegen Mark Schieritz den Finanzminister Wolfgang Sch\u00e4uble interviewt. Hier ein Ausschnitt, der Rest in der Tote-B\u00e4ume-Version der ZEIT an einem Kiosk Ihres Vertrauens: DIE ZEIT: \u00bbDer europ\u00e4ische Einigungsprozess ist an einen kritischen Punkt seiner Entwicklung gelangt. Wenn es nicht gelingt, eine L\u00f6sung zu finden, dann [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/10\/26\/der-nationalstaat-hat-sich-ad-absurdum-gefuhrt_5770\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"J\u00f6rg Lau\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2012-10-26T13:09:50+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2012-10-26T13:11:02+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"J\u00f6rg Lau\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"J\u00f6rg Lau\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"8\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/10\/26\/der-nationalstaat-hat-sich-ad-absurdum-gefuhrt_5770\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/10\/26\/der-nationalstaat-hat-sich-ad-absurdum-gefuhrt_5770\",\"name\":\"\\\"Der Nationalstaat hat sich ad absurdum gef\u00fchrt\\\" - J\u00f6rg Lau\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website\"},\"datePublished\":\"2012-10-26T13:09:50+00:00\",\"dateModified\":\"2012-10-26T13:11:02+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/10\/26\/der-nationalstaat-hat-sich-ad-absurdum-gefuhrt_5770#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/10\/26\/der-nationalstaat-hat-sich-ad-absurdum-gefuhrt_5770\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/10\/26\/der-nationalstaat-hat-sich-ad-absurdum-gefuhrt_5770#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"&#8222;Der Nationalstaat hat sich ad absurdum gef\u00fchrt&#8220;\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/\",\"name\":\"J\u00f6rg Lau\",\"description\":\"Ein Blog \u00fcber Religion und Politik\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57\",\"name\":\"J\u00f6rg Lau\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"J\u00f6rg Lau\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/author\/joerg-lau\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"\"Der Nationalstaat hat sich ad absurdum gef\u00fchrt\" - J\u00f6rg Lau","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/10\/26\/der-nationalstaat-hat-sich-ad-absurdum-gefuhrt_5770","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"\"Der Nationalstaat hat sich ad absurdum gef\u00fchrt\" - J\u00f6rg Lau","og_description":"F\u00fcr die aktuelle Ausgabe der ZEIT habe ich mit dem Kollegen Mark Schieritz den Finanzminister Wolfgang Sch\u00e4uble interviewt. Hier ein Ausschnitt, der Rest in der Tote-B\u00e4ume-Version der ZEIT an einem Kiosk Ihres Vertrauens: DIE ZEIT: \u00bbDer europ\u00e4ische Einigungsprozess ist an einen kritischen Punkt seiner Entwicklung gelangt. Wenn es nicht gelingt, eine L\u00f6sung zu finden, dann [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/10\/26\/der-nationalstaat-hat-sich-ad-absurdum-gefuhrt_5770","og_site_name":"J\u00f6rg Lau","article_published_time":"2012-10-26T13:09:50+00:00","article_modified_time":"2012-10-26T13:11:02+00:00","author":"J\u00f6rg Lau","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"J\u00f6rg Lau","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"8\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/10\/26\/der-nationalstaat-hat-sich-ad-absurdum-gefuhrt_5770","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/10\/26\/der-nationalstaat-hat-sich-ad-absurdum-gefuhrt_5770","name":"\"Der Nationalstaat hat sich ad absurdum gef\u00fchrt\" - J\u00f6rg Lau","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website"},"datePublished":"2012-10-26T13:09:50+00:00","dateModified":"2012-10-26T13:11:02+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/10\/26\/der-nationalstaat-hat-sich-ad-absurdum-gefuhrt_5770#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/10\/26\/der-nationalstaat-hat-sich-ad-absurdum-gefuhrt_5770"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2012\/10\/26\/der-nationalstaat-hat-sich-ad-absurdum-gefuhrt_5770#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"&#8222;Der Nationalstaat hat sich ad absurdum gef\u00fchrt&#8220;"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/","name":"J\u00f6rg Lau","description":"Ein Blog \u00fcber Religion und Politik","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/55f0be9bfac24815791fbc852b042f57","name":"J\u00f6rg Lau","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a5fe39bf4f5335b8bac36eefa0b41467221b1598bfea5f05159a0199e391eed0?s=96&d=mm&r=g","caption":"J\u00f6rg Lau"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/author\/joerg-lau"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pG02W-1v4","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5770","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/users\/54"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5770"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5770\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5773,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5770\/revisions\/5773"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5770"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5770"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5770"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}