{"id":59,"date":"2006-11-27T17:25:18","date_gmt":"2006-11-27T15:25:18","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2006\/11\/27\/turkische-islamisten-und-nationalisten-hetzen-gemeinsam-gegen-den-papst_59"},"modified":"2006-11-27T17:25:18","modified_gmt":"2006-11-27T15:25:18","slug":"turkische-islamisten-und-nationalisten-hetzen-gemeinsam-gegen-den-papst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2006\/11\/27\/turkische-islamisten-und-nationalisten-hetzen-gemeinsam-gegen-den-papst_59","title":{"rendered":"Papst nimmt Islamisten und Nationalisten in der T\u00fcrkei den Wind aus den Segeln &#8211; er ist jetzt f\u00fcr den EU-Beitritt"},"content":{"rendered":"<p>Update 29.11.:<\/p>\n<p>Nun ist die  t\u00fcrkischen \u00d6ffentlichkeit perplex:<\/p>\n<p>Der Papst ist f\u00fcr den EU-Beitritt!<\/p>\n<p>Behauptet jedenfalls Erdogan nach seinem informellen Treffen auf dem Flughafen, das eigentlich eine Br\u00fcskierung darstellte.<\/p>\n<p>Mehmet Yilmaz,  Kolumnist der <em>H\u00fcrriyet<\/em>, spricht davon, dass Erdogan eine Chance f\u00fcr die T\u00fcrkei verpasst habe. Man werde in der internationalen Berichterstattung trotz des Zusammentreffens weiterhin davon sprechen, dass Erdogan den Papst \u201egezwungenerma\u00dfen getroffen\u201c habe.<\/p>\n<p>Der Kreuzzugspapst w\u00fcnscht also den T\u00fcrken alles Gute auf dem Weg in die EU! Wer h\u00e4tte das gedacht.<\/p>\n<p>Sehr peinlich f\u00fcr den lautstarken rechten Rand der t\u00fcrkischen \u00d6ffentlichkeit.<\/p>\n<p>Der Papst hat sogar, wie die Zeitung <em>Sabah<\/em> vermerkt, auf das offene Tragen des Kreuzes verzichtet, als er in Ankara ankam.<\/p>\n<p>Die islamische <em>Zaman<\/em> bescheinigt dem Papst nun eine &#8222;konstruktive Haltung&#8220; und ferut sich \u00fcber seine &#8222;warmen Worte&#8220; \u00fcber den Islam.<\/p>\n<p><em>Millyet<\/em> geht von der Hysterie vor dem Papst-Besuch gleich zum Selbstlob \u00fcber:<br \/>\nDer bekannte Kolumnist G\u00fcneri Civaoglu fragt, welches andere muslimische Land der Papst derzeit besuchen k\u00f6nne, in welchem Land er vom Ministerpr\u00e4sidenten einer muslimischen Partei empfangen werden k\u00f6nne. Und in welchem anderen muslimischen Land er sich mit den religi\u00f6sen W\u00fcrdentr\u00e4gern zusammensetzen und auch Moscheen besuchen k\u00f6nne. Damit zeige die T\u00fcrkei der westlichen Welt, welchen \u201eenormen Unterschied\u201c das Land ausmache und wie es sich um einen \u201eAusgleich der Zivilisationen\u201c bem\u00fche.<\/p>\n<p>Da sollte man denn wohl auch den beitrag des Papstes erw\u00e4hnen:<\/p>\n<p>Er hat sich vor Atat\u00fcrk verneigt (einem S\u00e4kularisten!), er hat den Islam eine &#8222;Religion des Friedens&#8220; genannt, und er hat sich geduldig angeh\u00f6rt, wie Ali Bardakoglu, der Chef des Dyanet (der t\u00fcrkischen Religionsbeh\u00f6rde), ihn noch einmal unverhohlen f\u00fcr die Regensburger Rede kritisierte.<\/p>\n<p>Er hat seinen Willen zu einem &#8222;aufrichtigen Dialog&#8220; bekundet und die T\u00fcrkei f\u00fcr eine Religionsfreiheit gelobt, die es de facto in dem Land nur sehr eingeschr\u00e4nkt gibt. Sogra von einer &#8222;Liebe&#8220; zur T\u00fcrkei war die Rede.<br \/>\nDas sollte vielleicht vorerst reichen, um die &#8222;Kr\u00e4nkung der Muslime&#8220; (Bardakoglu) auszub\u00fcgeln.<br \/>\nUpdate vom 28.11.:<\/p>\n<p>Heute versuchen alle massgeblichen t\u00fcrkischen Bl\u00e4tter, die Aufregung der letzten Tage wieder einzufangen (siehe unten). Nur die rechtsradikal-islamistische <em>Vakit <\/em>hetzt weiter. Und auch die <em>Milli Gazete<\/em> , die der <em>Saadet<\/em> Partei nahesteht, bl\u00e4st weiter ins Horn. &#8222;Erzwungener Besuch&#8220; titelt Vakit. &#8222;Wir wollen eine Entschudligung&#8220;, heisst es in der <em>Milli Gazete<\/em>.<\/p>\n<p><em>H\u00fcrriyet<\/em>, das gr\u00f6sste Massenblatt, geht hingegen bemerkenswert forsch auf Gegenkurs:  Der Kolumnist Mehmet Yilmaz wundert sich \u00fcber die neusten Verschw\u00f6rungstheorien, die unterdessen im Umlauf sind: Der Papst werde w\u00e4hrend seines Besuchs der Blauen Moschee anfangen zu beten und damit die Moschee zu einer Kirche machen.<\/p>\n<p>Dabei erinnert Yilmaz an den Besuch Papst Paul VI., der auch w\u00e4hrend seines Besuchs in der Moschee gebetet habe. Sehr bitter sei es zu sehen, was im Namen des Islam seit 1967 passiert sei, so dass den Menschen mit einem Gebet Angst gemacht werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund der \u201euns\u00e4glichen und fanatischen\u201c Demonstrationen freut sich <em>H\u00fcrriyet<\/em>-Chefredakteur Ertugrul \u00d6zk\u00f6k in seiner Kolumne, dass Erdogan sich von solchen Leuten in den vergangenen Jahren losgesagt habe und sich sogar jetzt als einer der Vorreiter des Dialogs zwischen den Religionen profiliert.<\/p>\n<p><em>Sabah<\/em> macht heute mit einem freundlichen &#8222;Benvenuto&#8220; auf und w\u00fcrdigt, dass der Papst die Blaue Moschee besuchen werde.<\/p>\n<p>Allerdings meint der Chefredakteur der Zeitung, Fatih Altayli,  dass Benedikt XVI. daran interessiert sei, dass es zu einer Frontstellung zwischen dem Islam und dem Christentum komme. Deshalb komme es dem Vatikan entgegen, dass es in der T\u00fcrkei zu unsch\u00f6nen Demonstrationen gekommen sei. (So wird man dann schnell wieder zum Opfer!) Er sei \u201ewillkommen\u201c, solle aber danach wieder gehen, so Altayli.<\/p>\n<p>In der liberalen Zeitung <em>Radikal <\/em>wird immerhin vorgeschlagen, die Hagia Sophia f\u00fcr Gottesdienste sowohl von Christen als auch Muslimen zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>In <em>T\u00fcrkiye<\/em> wird der Justiminister Cicek zitiert, der den Papst-Besuch als Chance  beschreibt und betont, dass es auch auf die Botschaften und Erkl\u00e4rungen ankommt, die &#8222;von hier abgegeben werden&#8220;.<\/p>\n<p>Die regierungsnahe <em>YENI SAFAK<\/em> wei\u00df zu berichten, dass Ali Bardakoglu, Pr\u00e4sident des Amtes f\u00fcr religi\u00f6se Angelegenheiten, dem Papst bei ihrem Zusammentreffen erl\u00e4utern werde, dass der Islam eine \u201eReligion des Friedens\u201c sei.<br \/>\nDie Proteste gegen den Papst-Besuch in Istanbul haben vor allem dies erreicht: Sie haben das Maulheldentum der t\u00fcrkischen religi\u00f6sen Rechten mal wieder entlarvt.<\/p>\n<p>Eine Million Demonstranten hatte die <em>Saadet<\/em> Partei (SP) angek\u00fcndigt. Am Ende kamen nur etwa 15.000.<\/p>\n<p>Die Zeitung<em> H\u00fcrriyet,<\/em> das gr\u00f6\u00dfte Massenblatt der T\u00fcrkei, machte sich denn auch gestern \u00fcber den mickrigen Auflauf lustig.<\/p>\n<p>Trotzdem bleibt die Erregbarkeit dieses Teils der t\u00fcrkischen \u00d6ffentlichkeit besorgniserregend: Viele der Parolen, unter denen die Demonstranten sich sehen liessen, waren unw\u00fcrdig. Schon das Motto setzte den Ton: &#8222;Der Papst ist nicht willkommen!&#8220;<\/p>\n<p>Der Ministerpr\u00e4sident Erdogan scheint den Ernst der Lage &#8211; wenn auch sp\u00e4t &#8211; verstanden zu haben. Er kann den lautstarken Ultras im islamisch-nationalistischen Lager nicht \u00fcberlassen, den Ton w\u00e4hrend des Papst-Besuchs zu bestimmen.<\/p>\n<p>Und so entschloss er sich, Benedikt doch nicht die kalte Schulter zu zeigen (er hatte eigentlich seine Anwesenheit beim NATO-Gipfel in Riga vorgesch\u00fctzt, um den Papst nicht empfangen zu m\u00fcssen). Erdogan heisst den Papst heute am Flughafen willkommen.<br \/>\nRecai Kutan, Vorsitzender der   Gl\u00fcckseligkeitspartei (SP) bezeichnete bei seiner Ansprache den Papst als \u201eVertreter   des Imperialismus, der den Propheten Mohammed als Terroristen beschimpft\u201c.<\/p>\n<p>Daran ist aber auch gar nichts richtig. Wird einer der sonst so regen t\u00fcrkischen Staatsanw\u00e4lte &#8211; jedenfalls wenn es um die &#8222;Beleidigung des T\u00fcrkentums&#8220; geht &#8211; Anklage wegen Volksverhetzung erheben?<br \/>\nDer fr\u00fchere islamistische Ministerpr\u00e4sident Erbakan   behauptete, der Papst \u201emissachte das t\u00fcrkische Volk\u201c und wolle mit seinem   Besuch in der Hagia Sofia die \u201eEroberung Istanbuls leugnen\u201c.<\/p>\n<p>Wie bitte? Der Papst wird sich mit einem Besuch der benachbarten Blauen Moschee vor dem Islam Istanbuls verneigen.<\/p>\n<p><font size=\"2\" face=\"Arial\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial\" \/><\/font>Und nat\u00fcrlich durfte das Lieblingsmotto der Christenhasser-Propaganda nicht fehlen: Der Papst f\u00fchre &#8222;die Allianz der Kreuzfahrer&#8220; an.<\/p>\n<p>Auf Plakaten war Benedikt in Ritterr\u00fcstung zu sehen &#8211; was ziemlich albern wirkt bei diesem typisch deutschen Professor, dessen einzige Lanzen und Pfeile historische Zitate und spitze Fussnoten sind.<\/p>\n<p>Es ist in der T\u00fcrkei offenbar vergessen, dass der Vorg\u00e4nger dieses Papstes von der Hand eines T\u00fcrken &#8211; Mehmet Ali Agca &#8211; beinahe ermordet worden w\u00e4re. Und dass Johannes Paul II. die fast \u00fcbermenschliche Gr\u00f6sse hatte, seinem Attent\u00e4ter bei einem pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch zu vergeben.<\/p>\n<p>Wenn nun der Nachfolger dieses Papstes zu einem Pastoralbesuch kommt, um die bedr\u00e4ngte orthodoxe Minderheit zu w\u00fcrdigen, sollte eigentlich statt hysterischer natiolnal-islamistischer Propaganda eine gewisse Demut zu erwarten sein &#8211; Regensburg hin oder her.<\/p>\n<p>Stattdessen schreiben sich die Kommentatoren in Rage. Sie f\u00fchlen sich wohl, wenn sie T\u00fcrken und Muslime als verfolgt, missverstanden und bedr\u00e4ngt hinstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>So meint der Kolumnist der Zeitung <em>SABAH<\/em>,   Erdal Safak, dass \u201ewir es mit einem kriegerischen Papst zu tun haben\u201c. Seit   der Eroberung Konstantinopels durch Fatih Sultan Mehmet habe es keine derart   wichtige Begegnung gegeben, wobei der Papst in seinen Vorurteilen dem Islam   gegen\u00fcber den Kreuzz\u00fcglern nicht nachstehe.<\/p>\n<p>Auch der ehemalige   Ministerpr\u00e4sident Demirel, der in der Kolumne Yavuz Donats in der <em>SABAH<\/em>   zitiert wird, bem\u00fcht den historischen Vergleich. So habe Fatih bei der   Eroberung Konstantinopels nur sechs von 26 Kirchen zu Moscheen   umfunktioniert, \u201edie anderen hat er nicht anger\u00fchrt. Das ist Toleranz!\u201c<\/p>\n<p>Und wie sieht es heute aus: In Istanbul stehen zwei zum Christentum Konvertierte vor Gericht, weil sie durch Ihren Akt die &#8222;W\u00fcrde des T\u00fcrkentums&#8220; beleidigt haben sollen.<\/p>\n<p>Auch wenn die Demonstranten nur wenige waren: Die immer engere Verbindung von Nationalismus und Islamismus in der derzeitigen Aufgeregtheit der t\u00fcrkischen Debatte ist Anlass zur Sorge.<\/p>\n<p>Das nationalistische Boulevardblatt <em>AKSAM<\/em>   zitiert Ali Bardakoglu, Pr\u00e4sident des Amtes f\u00fcr religi\u00f6se Angelegenheiten,   der den Besuch des Papstes als \u201ewichtig\u201c empfindet, aber nicht dran glaubt, dass dadurch   die \u201eKr\u00e4nkung der islamischen Welt\u201c aufh\u00f6ren wird.<\/p>\n<p>Ach ja, die Kr\u00e4nkung der Muslime! Man kann es einfach nicht mehr h\u00f6ren! Wie kann man nur einerseits immer auf Stolz, Ehre und W\u00fcrde setzen &#8211; und andererseits immer wieder den Gekr\u00e4nkten und Beleidigten geben &#8211; eine reichlich unw\u00fcrdige Haltung?<\/p>\n<p>\u00dcbrigens ist dieser Herr Bardakoglu, der da mit der &#8222;Kr\u00e4nkung der islamischen Welt&#8220; herumz\u00fcndelt, als t\u00fcrkischer Religionsminister &#8211; vermittelt durch die <em>Ditib<\/em> &#8211; auch f\u00fcr die Mehrzahl der Moscheen in Deutschland zust\u00e4ndig.<br \/>\n<font size=\"2\" face=\"Arial\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial\" \/><\/font><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><font size=\"2\" face=\"Arial\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial\"><!--[if !supportEmptyParas]--><br \/>\n<\/span><\/font><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Update 29.11.: Nun ist die t\u00fcrkischen \u00d6ffentlichkeit perplex: Der Papst ist f\u00fcr den EU-Beitritt! 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