{"id":5931,"date":"2013-03-11T14:49:17","date_gmt":"2013-03-11T13:49:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=5931"},"modified":"2013-03-11T15:14:26","modified_gmt":"2013-03-11T14:14:26","slug":"mehr-als-fressen-und-moral-deutschland-braucht-eine-ausenpolitische-strategie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2013\/03\/11\/mehr-als-fressen-und-moral-deutschland-braucht-eine-ausenpolitische-strategie_5931","title":{"rendered":"Mehr als Fressen und Moral: Deutschland braucht eine au\u00dfenpolitische Strategie"},"content":{"rendered":"<p><em>Erfreulicher Weise hat <\/em><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2013\/02\/21\/schurken-die-wir-brauchen_5889\"><em>meine Intervention<\/em><\/a><em> wider die &#8222;deutsche Liebe zu den Diktatoren&#8220; eine <\/em><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2013\/03\/06\/menschenrechtspolitik-ist-realpolitik_5924\"><em>Debatte<\/em><\/a><em> ausgel\u00f6st, die nicht abrei\u00dft. (In der kommenden Ausgabe der ZEIT antwortet Gerhart Baum (FDP) auf <\/em><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2013\/02\/27\/raus-aus-der-moralecke_5898\"><em>Eberhard Sandschneider<\/em><\/a><em>.) Der folgende Beitrag stammt von Ulrich Speck, einem der anregendsten <\/em><a href=\"https:\/\/zeitschrift-ip.dgap.org\/de\/user\/6220\"><em>unabh\u00e4ngigen K\u00f6pfe<\/em><\/a><em> auf dem Feld der <\/em><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Empire-Amerika-Perspektiven-einer-Weltordnung\/dp\/3421057982\/ref=sr_1_5?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1363008998&amp;sr=1-5\"><em>au\u00dfenpolitischen Debatte<\/em><\/a><em> in Deutschland. Speck war von\u00a02005 bis 2007 auch Zeit Blogger \u00a0(Kosmoblog). Er ist au\u00dfenpolitischer Kolumnist bei der NZZ und bei Carnegie Europe.<\/em><\/p>\n<p>Die Deutschen wollen verst\u00e4ndlicherweise beides, gut verdienen und gut schlafen. Gut verdienen bedeutet, nach Lage der Welt, auch mit \u00fcbleren Regimes Gesch\u00e4fte zu machen. Gut schlafen hei\u00dft, dennoch ein gutes Gewissen zu haben.<\/p>\n<p>F\u00fcrs Geldverdienen sind die Unternehmen zust\u00e4ndig. Aber auch die Politik. T\u00fcren in Russland, China, Kasachstan und anderswo zu \u00f6ffnen geh\u00f6rt zu den Aufgaben eines Bundeskanzlers, sp\u00e4testens seit Helmut Schmidt. Die Bundeskanzlerin nimmt Wirtschaftsbosse mit in der Kanzlermaschine und unterzeichnet Vertr\u00e4ge, ein schon lange vertrautes Bild. Die Politik k\u00fcmmert sich um den Rahmen, bildet Vertrauen, schafft Gelegenheiten, gibt B\u00fcrgschaften. Die Unternehmen exportieren und investieren. Eine Symbiose, die Deutschland reich gemacht hat &#8211; ungeheuer reich.<\/p>\n<p>Weil Deutschland aber nicht nur reich sein will, sondern eben auch Gutes tun in der Welt, spricht die Regierungschefin im Ausland auch die Menschenrechte an, oder trifft sich mit Dissidenten. Und es gibt es sogenannte Dialoge mit mehr oder weniger autokratischen Regierungen, \u00fcber Menschenrechte und den Rechtsstaat. Das alles ist seit Jahren institutionalisiert &#8211; und hat, \u00fcber einzelne Gnadenakte hinaus, wenig bewirkt. Vieles ist Ritual.<\/p>\n<p>Diese Trennung der Sph\u00e4ren &#8211; hier das Gesch\u00e4ft, dort die Menschenrechte, oder, nach Brecht: hier das Fressen, da die Moral &#8211; ist auch charakteristisch f\u00fcr die au\u00dfenpolitische Debatte. Es gibt den moralischen hohen Ton, der von der Au\u00dfenpolitik fordert, nichts zu tun, was Menschen in anderen L\u00e4ndern schaden k\u00f6nnte. Und es gibt die Wortf\u00fchrer des Interesses, die sich gegen die moralische Aufladung von Au\u00dfenbeziehungen wenden. Vor allem mit zwei Argumenten: Erstens, die Amerikaner bem\u00e4nteln mit Menschenrechten auch nur ihre wirtschaftlichen Interessen, zweitens, wir haben kein Recht, anderen vorzuschreiben, wie sie leben wollen. Das klingt zumindest progressiv.<\/p>\n<p>Die Debatte wird jedoch oft verk\u00fcrzt gef\u00fchrt. Weder ein rein von Menschenrechtsbelangen noch ein rein von Unternehmensinteressen gepr\u00e4gter Ansatz kann und soll deutsche Au\u00dfenpolitik anleiten. Beide m\u00fcssen vielmehr in einen umfassenderen au\u00dfenpolitischen Ansatz einflie\u00dfen. Deutschland als Staat hat Interessen, die weder identisch sind mit den kurzfristigen Gewinninteressen von Unternehmen noch mit den Kampf um Freiheitsrechte von Individuen und Gruppen in anderen L\u00e4ndern. Beides geh\u00f6rt in den Mix, aber Au\u00dfenpolitik muss weitaus breiter angelegt sein.<\/p>\n<p>Au\u00dfenpolitik muss vielf\u00e4ltige Interessen abw\u00e4gen und integrieren. Dazu geh\u00f6ren materielle Interessen: Unternehmensinteressen (Gro\u00dfunternehmen und Mittelstand), langfristige \u00f6konomische Interessen (Energie und Bodensch\u00e4tze), finanzpolitische Interessen. Dazu geh\u00f6ren auch sicherheitspolitische Interessen: Erhaltung beziehungsweise Wiederherstellung von Frieden, Sicherheit der Verkehrswege. Aber auch ideelle Interessen wie Einhaltung der Menschenrechte, Gerechtigkeit, Kampf gegen Armut. Weiterhin das Menschheitsinteresse am Erhalt der nat\u00fcrlichen Umwelt. Und nicht zuletzt das Interesse am Erhalt einer Weltordnung, die Deutschland Freiheit, Sicherheit und Wohlstand gebracht hat.<\/p>\n<p>Wie aber l\u00e4sst sich das alles halbwegs in Einklang bringen? Wie verhindert man, dass sich Au\u00dfenpolitik nicht im Klein-Klein individueller Akte verliert? Die Antwort lautet: \u201cgrand strategy\u201d &#8212; eine \u00fcbergreifende, umfassende Strategie, die die generelle Marschrichtung vorgibt und an der sich die vielen Akteure im Feld der Au\u00dfenbeziehungen orientieren k\u00f6nnen. Und die zudem die Verbindung und Abstimmung mit unseren wichtigsten Partnern erleichtert, europ\u00e4isch und transatlantisch.<\/p>\n<p>Mein Vorschlag f\u00fcr so eine grand strategy ergibt sich aus der Pr\u00e4misse, dass Deutschland seine Sicherheit, seine Freiheit und seinen Wohlstand einer Ordnung verdankt, die als liberal zu bezeichnen ist: beruhend auf Marktwirtschaft und liberaler, also Freiheit und Sicherheit garantierender Demokratie.<\/p>\n<p>Nach ihrer Schw\u00e4chephase zwischen den beiden Weltkriegen, als totalit\u00e4re Alternativen attraktiver erschienen, hat sich liberale Staatlichkeit mit amerikanischer Hilfe in Europa fest etabliert, nach 1945 im Westen, nach 1990 dann auch in der Mitte und im Westen des Kontinents. Zahlreiche neuen Demokratien sind in der Welt entstanden, in Asien, Afrika und S\u00fcdamerika.\u00a0 Deutschland hat, eingebettet in Nato und EU, seine zweite Chance genutzt und ist zu einem der Anker liberaler Staatlichkeit in der Welt geworden.<\/p>\n<p>Das Beispiel Europas, aber auch die Erfahrungen in anderen Weltregionen, die in den letzten Jahrzehnten das Modell liberaler Staatlichkeit \u00fcbernommen haben, zeigen, dass liberale Demokratie die Erfolgsformel f\u00fcr langfristige Stabilit\u00e4t darstellt. Demokratisch gew\u00e4hlte Regierungen verf\u00fcgen \u00fcber ein Maximum an Legitimit\u00e4t, und Minderheiten haben durch den Staat gesicherte Rechte. Nicht Willk\u00fcr herrscht, sondern der Mehrheitswillen im Rahmen von Gesetzen, die sich Gesellschaften selbst gegeben haben. Individuen und Gruppen genie\u00dfen Raum f\u00fcr wirtschaftliche Entfaltung. Konflikte werden nicht mit Gewalt ausgetragen, sondern durch Verhandlungen und die Anrufung von Gerichten gel\u00f6st. Regierungen sind auch au\u00dfenpolitisch tendenziell eher bereit, Konflikte mit friedlichen Mitteln zu l\u00f6sen; materielle Gewinne spielen eine gr\u00f6\u00dfere Rolle als Status. Man schaue sich nur die Staaten an, die uns derzeit beunruhigen: Iran und Nordkorea, Syrien, in gewissem Grad auch Russland und China. Alles keine liberalen Demokratien. Von Frankreich, Japan, Australien oder Brasilien hingegen f\u00fchlt sich niemand bedroht.<\/p>\n<p>Liberale Demokratie muss man im \u00fcbrigen auch niemandem aufzwingen. Wenn Menschen aber die Wahl haben, dann entscheiden sie sich eben nur in den seltensten F\u00e4llen daf\u00fcr, autokratische oder diktatorische Regimes einzusetzen, die die nat\u00fcrlichen und menschlichen Ressourcen des Landes zu eigenen, privaten Zwecken unter Einsatz von Gewalt ausbeuten. Niemand l\u00e4sst sich eben gerne unterdr\u00fccken oder in seiner Entfaltung beschneiden. Deutsche sollten das doch eigentlich wissen. \u00dcber Jahrzehnte war Ostdeutschland von einem Gewaltregime beherrscht, das seine B\u00fcrger nur durch Androhung von Mord an der Grenze zur\u00fcckhielt. Als die Gewaltandrohung schw\u00e4cher wurde, entledigten sich die B\u00fcrger ihrer selbsternannten F\u00fchrung und strebten in die Freiheit namens liberale Staatlichkeit. Dass die Propaganda autokratischer Regimes alles daran setzt, die Attraktivit\u00e4t dieses Modells zu negieren, liegt in der Natur der Sache. Man sollte aber, gerade wenn man selbst im Vollbesitz aller Freiheits- und Entfaltungsrechte ist, dieser Propaganda nicht auf den Leim gehen. Der Wunsch, anst\u00e4ndig regiert zu werden, ist universal.<\/p>\n<p>In seiner Nachbarschaft betreibt Deutschland bereits ja auch seit Jahrzehnten eine Politik, die auf der Idee der Ausweitung des Geltungsbereichs liberaler Staatlichkeit gr\u00fcndet. Die schrittweise EU-Erweiterung, von Deutschland mitgetragen und gerade nach Osten hin von Deutschland forciert, war immer an die Bedingung gekn\u00fcpft, dass Kandidaten das Gesamtpaket liberaler Staatlichkeit und marktwirtschaftlicher Ordnung \u00fcbernehmen. In einer solchen Nachbarschaft f\u00fchlt sich Deutschland sicher und stabil &#8211; und es entsteht neue Nachfrage f\u00fcr deutsche Produkte.<\/p>\n<p>Deutschland hat ein generelles Interesse an der Ausweitung der Zone liberaler Staatlichkeit: \u00f6konomisch, friedenspolitisch und im Hinblick auf Menschenrechte. Auch das l\u00e4ngerfristige Interesse deutscher Unternehmen ist in freiheitlichen Staaten weitaus besser gesichert als in fragilen, immer von Umsturz und Verwerfungen bedrohten Autokratien; in liberalen Staaten stimmen die Rahmenbedingungen f\u00fcr auf Dauer angelegten Warenverkehr. Und auf l\u00e4ngere Sicht sind auch die Menschenrechte nur dann in guten H\u00e4nden, wenn ihre Einhaltung nicht von der willk\u00fcrlichen Gnade autokratischer Herrscher abh\u00e4ngt, sondern von einem institutionellen Rahmen, der Grund- und Freiheitsrechte garantiert.<\/p>\n<p>Eine au\u00dfenpolitische Strategie, die am Ziel der Ausweitung des Geltungsbereichs liberaler Staatlichkeit ausgerichtet ist, w\u00fcrde alle Aspekte der bilateralen Beziehungen immer einem Test unterwerfen: Ist das, was wir tun, eher f\u00f6rderlich oder hinderlich f\u00fcr eine langfristige Wandlung hin zu liberal-demokratisch-marktwirtschaftlicher Staatlichkeit? St\u00fctzen wir Kr\u00e4fte und Str\u00f6mungen, die einen Wandel st\u00e4rken oder sind wir Teil der Kr\u00e4fte der autokratischen Beharrung? Mit wem arbeiten wir zusammen, um die Entwicklung des Landes in die Richtung zu f\u00f6rdern, die diesem \u00fcbergreifenden Interesse entspricht? F\u00fchrt Ann\u00e4herung zum Wandel, oder ist mehr Distanz angebracht? An welchen Stellschrauben k\u00f6nnen wir drehen, um die Entwicklung in diesem Sinne zu bef\u00f6rdern?<\/p>\n<p>Deutsches au\u00dfenpolitisches Handeln in eine solch umfassende Strategie einzubinden w\u00fcrde sie weitaus effektiver und zielgerichteter machen. Die derzeit dominierende Praxis, in der die Interessen von Unternehmen unter der sichtbaren Oberfl\u00e4che erheblichen Einfluss auf die Au\u00dfenpolitik aus\u00fcben, balanciert durch ein bisschen menschenrechtliche Rhetorik, mag zwar diejenigen, die den massivsten Druck auf die Regierung aus\u00fcben, jeweils in gewissem Grad befriedigen. Sie kann aber kein Ersatz f\u00fcr eine echte Au\u00dfenpolitik sein, die den Gesamtinteressen des Staates entsprechen sollte.<\/p>\n<p><em>Ulrich Speck ist au\u00dfenpolitischer Analyst in Heidelberg.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfreulicher Weise hat meine Intervention wider die &#8222;deutsche Liebe zu den Diktatoren&#8220; eine Debatte ausgel\u00f6st, die nicht abrei\u00dft. (In der kommenden Ausgabe der ZEIT antwortet Gerhart Baum (FDP) auf Eberhard Sandschneider.) Der folgende Beitrag stammt von Ulrich Speck, einem der anregendsten unabh\u00e4ngigen K\u00f6pfe auf dem Feld der au\u00dfenpolitischen Debatte in Deutschland. 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