{"id":6059,"date":"2013-07-23T17:22:25","date_gmt":"2013-07-23T15:22:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/?p=6059"},"modified":"2015-12-16T17:16:36","modified_gmt":"2015-12-16T16:16:36","slug":"konnen-neue-nahostverhandlungen-frieden-bringen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2013\/07\/23\/konnen-neue-nahostverhandlungen-frieden-bringen_6059","title":{"rendered":"Wer will schon Friedensverhandlungen in Nahost?"},"content":{"rendered":"<p>Die Ank\u00fcndigung einer <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2013-07\/nahost-konflikt-israel-palaestina-neue-verhandlungen\" target=\"_blank\">neuen Runde von Nahost-Verhandlungen<\/a> l\u00f6st Anf\u00e4lle von Verzagtheit aus. Bei langj\u00e4hrigen Beobachtern: Sekundenschlaf. Was, schon wieder dieselben alten Fragen, dieselben alten Phrasen \u2013 Grenzen von &#8217;67, &#8222;R\u00fcckkehrrecht&#8220; f\u00fcr pal\u00e4stinensische Fl\u00fcchtlinge, Jerusalem als &#8222;ungeteilte Hauptstadt beider V\u00f6lker&#8220; \u2013 und vor allem nat\u00fcrlich der vermaledeite Siedlungsbau in der Westbank beziehungsweise &#8222;Jud\u00e4a und Samaria&#8220;. Jeder glaubt, die L\u00f6sungen zu kennen, und jeder wei\u00df auch, warum sie unerreichbar sind. Wozu also noch eine Runde \u2013 nach dem Scheitern von Madrid, Oslo, &#8222;Roadmap&#8220;, Annapolis-Prozess und unz\u00e4hligen Quartett-Erkl\u00e4rungen?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Es ist schwer, ohne vorsorglichen Zynismus auf die kommenden Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Pal\u00e4stinensern zu schauen. Warum, um Himmels Willen, sollte es diesmal klappen? Es spricht doch mehr denn je dagegen: Die Pal\u00e4stinenser sind gespalten, Abbas kann nicht f\u00fcr die in Gaza regierende Hamas sprechen, die keinen verhandelten Frieden will. In Israel regiert eine Koalition von Mitte- bis extrem Rechten, in der offene Feinde einer Zwei-Staaten-L\u00f6sung wie der Siedlerpolitiker Naftali Bennett erhebliches Gewicht haben. Die ganze Region ist im Aufruhr und hat andere, dringendere Probleme \u2013 wie etwa den syrischen Krieg, den \u00e4gyptischen Coup und die alles umspannende Konfrontation von Sunniten und Schiiten, \u00f6lreichen Islamisten beider muslimischer Konfessionen und S\u00e4kularen, Liberalen, Nationalisten.<\/p>\n<p>Im Herzen dieses multiplen B\u00fcrgerkriegs in der arabisch-islamischen Welt geht es Israel bei aller Unsicherheit gut, es gibt derzeit keinen regionalen Herausforderer (selbst der Iran ist heute sehr mit Syrien besch\u00e4ftigt). Und unter den Gefahren f\u00fcr die Sicherheit des j\u00fcdischen Staates sind die Pal\u00e4stinenser noch das am besten beherrschbare Problem. Warum also an diesem bequemen Status quo etwas \u00e4ndern? Wer dieser Tage in Israel die Rede auf die Pal\u00e4stinenser bringt, erntet Unverst\u00e4ndnis: Das ist kein Thema von hoher Priorit\u00e4t. Es ist hinter der Trennmauer verschwunden, ein kontrollierbares Problem, das man mindestens f\u00fcr die n\u00e4chsten 20 Jahre wird managen m\u00fcssen, ohne es l\u00f6sen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Abbas fehlt das Format, seinen Leuten die Wahrheit zu vermitteln<\/strong><\/p>\n<p>Die andere Seite sieht es \u00e4hnlich: Mahmud Abbas und seine Leute (die neue pal\u00e4stinensische Bourgeoisie) haben massive wirtschaftliche Interessen am (sich \u00f6konomisch langsam stabilisierenden) Status quo der Westbank. In Verhandlungen k\u00f6nnen sie dabei kaum gewinnen, es besteht eher die Gefahr des Scheiterns oder einer dem\u00fctigenden Einigung zu ung\u00fcnstigen Konditionen, was einen Aufstand (&#8222;dritte Intifada&#8220;) initiieren k\u00f6nnte. Abbas h\u00e4tte im unwahrscheinlichen Fall einer Einigung nicht das Format, seinem Volk zu vermitteln, dass es kein Recht auf R\u00fcckkehr geben wird, das \u00fcber eine symbolische Zahl und Kompensationen hinausgeht; dass gro\u00dfe Siedlungsbl\u00f6cke bestehen bleiben werden, f\u00fcr die Pal\u00e4stina durch Austausch von Land entsch\u00e4digt werden wird; dass Pal\u00e4stina ein entmilitarisierter Staat sein wird; dass es lange Zeit noch eine israelische Pr\u00e4senz im Jordantal geben wird; dass Juden ein Recht auf Residenz in diesem Pal\u00e4stina brauchen (auch wenn dereinst die illegalen Siedlungen aufgel\u00f6st sind), so wie Pal\u00e4stinenser ein Recht haben, in Israel zu leben.<\/p>\n<p>Auch Netanjahu fehlt bisher der Mut, seinen eigenen Worten von 2009 Taten folgen zu lassen:<\/p>\n<blockquote><p><em>The truth is that in the area of our homeland, in the heart of our Jewish Homeland, now lives a large population of Palestinians. We do not want to rule over them. We do not want to run their lives. We do not want to force our flag and our culture on them. In my vision of peace, there are two free peoples living side by side in this small land, with good neighborly relations and mutual respect, each with its flag, anthem and government, with neither one threatening its neighbor&#8217;s security and existence.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn er das ernst gemeint hat, ist daraus sehr wenig gefolgt. Der israelische Premier hat nicht das Format (wie Ariel Scharon 2004 in Gaza), einen R\u00fcckzug der (in der Westbank viel zahlreicheren) Siedler durchzusetzen. Wann immer er heute Scharons R\u00fcckzug erw\u00e4hnt, geschieht es als Mahnung, dass den Pal\u00e4stinensern nicht zu trauen sei, weil darauf eben die Raketen der Hamas gefolgt seien.<\/p>\n<p><strong>Hoffnung auf eigene Dynamik am Verhandlungstisch<\/strong><\/p>\n<p>Der amerikanische Au\u00dfenminister John Kerry will Verhandlungen wahrscheinlich mehr als die beiden betroffenen Seiten. Wenn es nun doch dazu kommt, geschieht das zun\u00e4chst aus zweitrangigen, taktischen Gr\u00fcnden: Beide Seiten trauen sich nicht und glauben nicht an einen Durchbruch. Sie werden dennoch so weit verhandeln, dass man ihnen jeweils nicht so leicht die Schuld am Scheitern geben kann. Die Pal\u00e4stinenser werden sich an den Tisch setzen, weil sie einen Aufstand in Ramallah f\u00fcrchten, der die Pal\u00e4stinensische Autonomiebeh\u00f6rde als letztes Relikt der arabischen Autokratie hinwegfegen k\u00f6nnte (Wahlen werden seit geraumer Zeit immer wieder verschoben). Die Israelis werden verhandeln, um nicht die Unterst\u00fctzung der Amerikaner und des restlichen Westens gegen den Iran zu verlieren (in dessen Atomprogramm sie die eigentliche Existenzfrage sehen).<\/p>\n<p>Aber Kerry, der Kriegsveteran, Senator, Pr\u00e4sidentschaftskandidat und langj\u00e4hrige Vorsitzende des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses im Senat, ist nicht naiv \u2013 und wei\u00df das nat\u00fcrlich alles. Er hat offenbar die Hoffnung, dass auch Verhandlungen, die gar nicht mit dem Ziel (und dem Vertrauen) gef\u00fchrt werden, etwas Definitives zu erreichen, zum Erfolg f\u00fchren k\u00f6nnen. Sein Kalk\u00fcl ist, dass am Verhandlungstisch eine eigene Logik greift, die sich um die taktischen Kalk\u00fcle der beiden Seiten nicht schert.<\/p>\n<p>Vielleicht hat er ja recht? Denn auch wenn es um die gleichen Fragen gehen wird, so hat sich doch die Umwelt f\u00fcr die neuen Gespr\u00e4che in den vergangenen Jahren radikal ver\u00e4ndert: Die Besatzung passt nicht mehr in die Welt der sozialen Netzwerke und spontanen Revolten, die autorit\u00e4re Herrschaft \u00fcberall herausfordern. In Israel steigt das Bewusstsein, dass ein Ende der Zwei-Staaten-L\u00f6sung den Beginn der Ein-Staaten-Realit\u00e4t bedeuten w\u00fcrde: das Ende des zionistischen Traumes vom j\u00fcdischen, demokratischen Staat, auf Dauer eine neue Diaspora, diesmal im eigenen, angestammten Land \u2013 ein Horror zum Quadrat. Die\u00a0Delegitimierung Israels aber geschieht nicht nur durch Kampagnen von au\u00dfen, sondern durch Verstetigung von Besatzung und Siedlungsbau. Jeder wei\u00df das. Da hilft kein Leugnen.<\/p>\n<p><strong>Pal\u00e4stina ist heute nicht mehr das Schl\u00fcsselproblem<\/strong><\/p>\n<p>Eine undemokratische (und korrupte) Pal\u00e4stinensische Autonomiebeh\u00f6rde, die freie Meinungs\u00e4u\u00dferung unterdr\u00fcckt, passt ebenfalls nicht mehr in die Gegenwart. Sie hat blo\u00df Gl\u00fcck: Das Gegenmodell Hamas ist gleicherma\u00dfen geschw\u00e4cht, seit dem erzwungenen Abgang des \u00e4gyptischen Pr\u00e4sidenten Mohammed Mursi \u2013 und zuvor schon durch den Verlust des syrischen Paten Baschar al-Assad und seines Teheraner Patrons, der heute die Hisbollah antreibt, sunnitische Syrer zu massakrieren. Selbst in Gaza \u2013 besonders da \u2013 sind die Gotteskrieger heute unpopul\u00e4r wegen Misswirtschaft und Unfreiheit: Kalifat, Schmalifat, da wird nichts draus.<\/p>\n<p>Das Pal\u00e4stinaproblem ist durch die Ereignisse der vergangenen Jahre zu einem regionalen Thema unter anderen reduziert worden. Es ist nicht das Schl\u00fcsselproblem, nach dessen L\u00f6sung im Nahen Osten Eintracht herrschen wird. Das hat den Druck herausgenommen. Aber vielleicht ist das auch gut so, weil es die Aufgabe (fast) auf ein menschliches Ma\u00df reduziert.<\/p>\n<p>Herr Kerry, \u00fcbernehmen Sie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ank\u00fcndigung einer neuen Runde von Nahost-Verhandlungen l\u00f6st Anf\u00e4lle von Verzagtheit aus. Bei langj\u00e4hrigen Beobachtern: Sekundenschlaf. Was, schon wieder dieselben alten Fragen, dieselben alten Phrasen \u2013 Grenzen von &#8217;67, &#8222;R\u00fcckkehrrecht&#8220; f\u00fcr pal\u00e4stinensische Fl\u00fcchtlinge, Jerusalem als &#8222;ungeteilte Hauptstadt beider V\u00f6lker&#8220; \u2013 und vor allem nat\u00fcrlich der vermaledeite Siedlungsbau in der Westbank beziehungsweise &#8222;Jud\u00e4a und Samaria&#8220;. 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