{"id":852,"date":"2007-10-25T12:00:23","date_gmt":"2007-10-25T10:00:23","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/10\/25\/prophet-des-nachsten-weltkriegs_852"},"modified":"2007-10-25T12:00:23","modified_gmt":"2007-10-25T10:00:23","slug":"prophet-des-nachsten-weltkriegs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2007\/10\/25\/prophet-des-nachsten-weltkriegs_852","title":{"rendered":"Prophet des n\u00e4chsten Weltkriegs"},"content":{"rendered":"<p>Aus der Printausgabe von diesem Donnerstag:<\/p>\n<p><em>Vom Trotzkisten zum K\u00e4mpfer gegen den \u00bbIslamofaschismus\u00ab: Wie der New Yorker Intellektuelle Norman Podhoretz die Bush-Regierung auf die Bombardierung Irans einschw\u00f6ren will \u2013 und warum er Erfolg haben k\u00f6nnte<\/em><\/p>\n<p class=\"articlebody\"><span class=\"textlink\">Der Pr\u00e4sident redet vom Weltkrieg<\/span>, und selbst seine Sprecher sind erschrocken. Es sei blo\u00df eine \u00bbrhetorische Bemerkung\u00ab gewesen, lie\u00df das Wei\u00dfe Haus verlauten, dass George Bush den \u00bbDritten Weltkrieg\u00ab an die Wand gemalt hatte, als Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin vergangene Woche bei seinem iranischen Kollegen Machmud Ahmadineschad zu Gast war. Doch das apokalyptische Bild ist George Bush nicht in der Hitze des Augenblicks zugeflogen. Es hat eine lange Vorgeschichte, die bis ins Jahr 2001 zur\u00fcckreicht. Seither n\u00e4mlich arbeiten einflussreiche au\u00dfenpolitische K\u00f6pfe daran, dass der Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten den Konflikt, der mit den Anschl\u00e4gen des 11. September ausbrach, nicht nur als \u00bbKrieg gegen den Terrorismus\u00ab, sondern als veritablen \u00bbWeltkrieg\u00ab deklarieren solle.<\/p>\n<p>Niemand hat daf\u00fcr so unerm\u00fcdlich getrommelt wie der 77-j\u00e4hrige New Yorker Intellektuelle Norman Podhoretz, einer der Gr\u00fcnderv\u00e4ter des Neokonservatismus. Seit Jahren propagiert er in Essays, Interviews und nun auch in einem Buch die Lesart, dass die USA sich l\u00e4ngst schon in einem neuen Weltkrieg befinden. Als Erster hatte Eliot Cohen, ein neokonservativer Pentagonberater, bereits im November 2001 im <em>Wall Street Journal <\/em>den 11. September als Menetekel des \u00bbVierten Weltkriegs\u00ab gedeutet. Warum \u00bbVierter Weltkrieg\u00ab? Die Neokonservativen sind Bush um einen Z\u00e4hler voraus, weil sie bereits den Kalten Krieg als den dritten rechnen. Der ehemalige CIA-Chef James Woolsey nahm 2002 den Ball auf und benannte den Feind in diesem Kampf: die schiitischen Islamisten Irans, die \u00bbFaschisten\u00ab der irakischen Baath-Partei und die sunnitischen Terroristen der al-Qaida. Newt Gingrich, der ehemalige Mehrheitsf\u00fchrer im US-Kongress, forderte Pr\u00e4sident Bush im vergangenen Jahr auf, den israelischen Libanonkrieg zu einer Schlacht in jenem Weltkrieg zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2007\/10\/normanpodhoretz_georgebush.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2007\/10\/normanpodhoretz_georgebush.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p>Doch Norman Podhoretz wurde der einflussreichste Propagandist des Vierten Weltkriegs. Podhoretz hat Jahrzehnte im intellektuellen Dunstkreis der Macht verbracht. Als jahrzehntelanger Herausgeber der Zeitschrift <em>Commentary<\/em> geh\u00f6rte er zur ersten Generation von Neokonservativen \u2013 jenen Konvertiten, die sich, entt\u00e4uscht von der Linken, nach rechts gewendet hatten. Die meisten von ihnen waren Juden, viele waren Ex-Trotzkisten. Im Kalten Krieg waren sie zu au\u00dfenpolitischen Falken, innenpolitischen Deregulierern und zu eingeschworenen Feinden der Kulturrevolution der Sechziger geworden. Podhoretz mit seiner legend\u00e4ren Streitlust war stets ihr lautester Wortf\u00fchrer. Mit dem fr\u00fcheren US-Pr\u00e4sidenten Ronald und dessen Frau Nancy Reagan verband ihn eine Freundschaft; George W. Bush verlieh ihm 2004 die Presidential Medal of Freedom, die h\u00f6chste Auszeichnung f\u00fcr einen Zivilisten. Das war, wie sich zeigen sollte, mehr als eine Anerkennung f\u00fcr alte Verdienste.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2007\/10\/normanpodhoretz_georgewbush.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/files\/2007\/10\/normanpodhoretz_georgewbush.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im Fr\u00fchling 2007 wurde Norman Podhoretz zu einem Gespr\u00e4ch unter sechs Augen ins New Yorker Hotel Waldorf Astoria geladen. Dort durfte er dem Pr\u00e4sidenten und seinem damaligen Berater Karl Rove 45 Minuten lang darlegen, warum es an der Zeit sei, Iran zu bombardieren. Der Pr\u00e4sident sei \u00bbsehr ernst\u00ab gewesen und habe die meiste Zeit zugeh\u00f6rt, erz\u00e4hlte Podhoretz im September der Londoner <em>Times<\/em>. Nur einmal seien Bush und Rove in lautes Lachen ausgebrochen: als er, Podhoretz, die Verhandlungen \u00fcber UN-Sanktionen gegen Iran als den Versuch bezeichnet habe, \u00bbder Sinnlosigkeit eine Chance\u00ab zu geben. Das Wei\u00dfe Haus lie\u00df Podhoretz gew\u00e4hren, als er das inoffizielle Treffen im Waldorf publik machte, um sein soeben erschienenes neues Buch zu bewerben. Es tr\u00e4gt den Titel: <em>Der Vierte Weltkrieg. Der lange Kampf gegen den Islamofaschismus<\/em>.<\/p>\n<p><!--START: LESERMEINUNG-->Wurden die ersten drei Weltkriege gegen Imperialismus, Faschismus und Kommunismus gef\u00fchrt, so steht Amerika nun gegen den \u00bbIslamofaschismus\u00ab: Mit der iranischen Revolution ist diese Kraft auf die B\u00fchne der Weltgeschichte getreten, als Terror der schiitischen Hisbollah in Beirut 1983 hat sie erstmals die USA getroffen, mit Saddam Hussein zeigte sie sich als Erbe Hitlers und Stalins zugleich, und durch al-Qaida erfasste sie die sunnitische Welt mit einer revolution\u00e4ren Befreiungsbotschaft. Der Afghanistankrieg, der Irakkrieg, der israelische Libanonkrieg und der Streit um das iranische Atomprogramm sind in dieser Sicht nur verschiedene Fronten in einem einzigen gro\u00dfen Kampf. Nach Osama bin Laden bildet der iranische Pr\u00e4sident Machmud Ahmadineschad die Speerspitze des Islamofaschismus. \u00bbWie Hitler\u00ab, schreibt Podhoretz, \u00bbist er ein Revolution\u00e4r, dessen Ziel im Umsturz der internationalen Ordnung besteht.\u00ab Und darum muss, wer den Islamofaschismus besiegen will, nach dem Fall Kabuls und Bagdads gegen Teheran ziehen.<\/p>\n<p>Der Begriff \u00bbIslamofaschismus\u00ab planiert die Unterschiede zwischen Sunniten und Schiiten im Irak, zwischen s\u00e4kularen Tyrannen wie Saddam Hussein und messianischen F\u00fchrern wie bin Laden. Er ignoriert die Interessengegens\u00e4tze zwischen den wahhabitischen Herrschern Saudi-Arabiens und ihren persisch-theokratischen Herausforderern, und er unterscheidet nicht zwischen lokalen Widerstandsgruppen und dem globalen Dschihadismus. Der angenehme Nebeneffekt f\u00fcr die Bushisten: Das Desaster im Irak erscheint im Licht des titanischen Menschheitsringens h\u00f6chstens noch als kleiner R\u00fcckschlag.<\/p>\n<p>Warum \u00fcberhaupt R\u00fcckschlag? Sind die t\u00e4glichen Massaker der Aufst\u00e4ndischen im Irak, fragt Podhoretz, nicht in Wahrheit \u00bbein Tribut an die enormen Fortschritte, die bei der Demokratisierung und Vereinigung des Landes unter einem arbeitsf\u00e4higen f\u00f6deralen System gemacht wurden\u00ab? Warum denn sonst w\u00fcrde der \u00bbWiderstand\u00ab wohl so viel Blut vergie\u00dfen, wenn er nicht \u00fcberzeugt w\u00e4re, dass die US-Mission im Irak gelingt? Die Rede vom Weltkrieg gegen den Islamofaschismus dient auch dazu, die innenpolitischen Gegner ins moralische Zwielicht zu r\u00fccken. Wenn wir vor einem \u00bbneuen M\u00fcnchen\u00ab stehen, wie Podhoretz behauptet, dann werden Bef\u00fcrworter der Diplomatie zu Wiederg\u00e4ngern der \u00bbAppeasement\u00ab-Politik von 1938, die Hitler freie Bahn geschaffen hat.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Bush macht sich zwar Podhoretz\u2019 Weltkriegs-Z\u00e4hlweise nicht zu eigen, indem er vom Dritten Weltkrieg spricht. Aber auch er definiert die iranischen Nuklearambitionen nun nicht mehr nur als \u00bbGefahr f\u00fcr den Weltfrieden\u00ab, sondern als Element eines gr\u00f6\u00dferen Kampfes. Zugleich zieht er mit der Einf\u00fchrung der Weltkriegsmetapher die rote Linie f\u00fcr Iran enger: Galt bisher der Erwerb der Bombe als \u00bbunakzeptabel\u00ab, so sieht Bush nun bereits den Erwerb des nukleartechnischen Wissens durch Iran als m\u00f6gliche Schwelle zum \u00bbWeltkrieg\u00ab.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Pr\u00e4sident aber noch warnt, ein Weltkrieg m\u00fcsse vermieden werden, sehnt Podhoretz die Stunde herbei, in der er endlich offen und ohne Zur\u00fcckhaltung ausgefochten wird. M\u00f6gen andere sich gegen die Bezeichnung \u00bbKriegshetzer\u00ab wehren \u2013 Podhoretz steht jenseits solcher Ehrpusseligkeit. Er lebt aus einem Gef\u00fchl der St\u00e4rke, das sich seit eh und je am Erschrecken der \u00bbfeigen Liberalen\u00ab weidet. Er sieht das Entsetzen im Auge seines Gegen\u00fcbers als Beweis, dass er richtig liegt. Und so legt er immer weiter nach: Sein j\u00fcngster Aufsatz \u00bbArgumente f\u00fcr die Bombardierung Irans\u00ab <em>(Commentary,<\/em> Juni 2007) endet mit den Worten, er \u00bbbete als Amerikaner und als Jude mit ganzem Herzen daf\u00fcr\u00ab, dass Pr\u00e4sident Bush \u00bbes tun\u00ab werde. Vor Ahmadineschads Besuch in New York lie\u00df Podhoretz in mehreren Interviews wissen, er sei sicher, dass Pr\u00e4sident Bush Iran vor dem Ende seiner Amtszeit bombardieren werde. Und im Fernsehen sagte er: \u00bbWenn wir Iran bombardieren \u2013 und ich hoffe und bete, dass wir es tun \u2013, wird dies eine Welle des Antiamerikanismus ausl\u00f6sen, gegen die der Antiamerikanismus, den wir bis jetzt ertragen haben, ein Liebesfest sein wird.\u00ab In Podhoretz\u2019 Logik w\u00e4re auch dies wieder nur ein weiteres Zeichen daf\u00fcr, dass der Sieg im Vierten Weltkrieg n\u00e4herr\u00fcckt. Denn mehr Antiamerikanismus kann nur bedeuten, dass Amerika mehr denn je das Richtige tut.<\/p>\n<p>Podhoretz genie\u00dft den Schrecken, den die Ungeheuerlichkeiten ausl\u00f6sen, die er betont l\u00e4ssig und stoisch vorbringt. Entlarvungsgesten prallen an ihm ab: Er spielt ganz offensiv und lustvoll die j\u00fcdische Karte und inszeniert sich als letzte Hoffnung Israels gegen die \u00bbAppeaser\u00ab des \u00bbIslamofaschismus\u00ab. Gerade in j\u00fcdischen Kreisen ist Podhoretz darum umstritten: Die Mehrheit der liberalen Juden in Amerika, die loyal zu Israel stehen und gerade darum die Nahostpolitik der Bush-Regierung mit Sorge sehen, empfindet seine Position als Anma\u00dfung. Was Podhoretz wiederum als Best\u00e4tigung verbucht: ein perfekt geschlossenes System.<\/p>\n<p>Manche Einlassungen von Podhoretz deuten auf Realit\u00e4tsverlust hin: In seinem Buch erkl\u00e4rt er, der Meinungsstreit um den Irakkrieg sei \u00bbkein St\u00fcck weniger blutig als derjenige, den unsere Truppen im Nahen Osten k\u00e4mpfen\u00ab. Es handele sich dabei schlie\u00dflich ebenfalls \u00bbum eine Art B\u00fcrgerkrieg\u00ab. Mancher w\u00fcrde ihn wegen solcher \u00c4u\u00dferungen gern als \u00bbzunehmend einsamen Mann\u00ab abtun, der mit \u00bbideologischer Blindheit\u00ab (so der New Yorker Publizist Ian Buruma) geschlagen ist. Podhoretz ist zwar ein typischer Upper-East-Side-Intellektueller zwischen Pomp und Hysterie, wie man sie aus Woody Allens Filmen kennt. Aber zugleich ist er ein in den Washingtoner Machtsph\u00e4ren gut vernetzter Mann, auf den immer noch geh\u00f6rt wird.<\/p>\n<p>Vielleicht sind die Nachrufe auf den Neokonservatismus, die angesichts der Lage im Irak verfasst wurden, zu fr\u00fch geschrieben worden. Wer schon glaubte, die revolution\u00e4re Au\u00dfenpolitik der Neocons sei ein Opfer des Irakkriegs, sollte die Pr\u00e4sidentschaftskampagne des fr\u00fcheren New Yorker B\u00fcrgermeisters Rudy Giuliani im Auge behalten. Norman Podhoretz ist seit Kurzem dessen au\u00dfenpolitischer Berater.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus der Printausgabe von diesem Donnerstag: Vom Trotzkisten zum K\u00e4mpfer gegen den \u00bbIslamofaschismus\u00ab: Wie der New Yorker Intellektuelle Norman Podhoretz die Bush-Regierung auf die Bombardierung Irans einschw\u00f6ren will \u2013 und warum er Erfolg haben k\u00f6nnte Der Pr\u00e4sident redet vom Weltkrieg, und selbst seine Sprecher sind erschrocken. 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