{"id":983,"date":"2008-01-17T22:38:34","date_gmt":"2008-01-17T20:38:34","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/01\/17\/der-papst-uber-die-vernunft-der-religion_983"},"modified":"2008-01-17T22:38:34","modified_gmt":"2008-01-17T20:38:34","slug":"der-papst-uber-die-vernunft-der-religion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/joerglau\/2008\/01\/17\/der-papst-uber-die-vernunft-der-religion_983","title":{"rendered":"Der Papst \u00fcber die Vernunft der Religion"},"content":{"rendered":"<p>Die italienischen Studenten haben den Papst nicht an der Universit\u00e4t La Sapienza sprechen lassen. Das war dumm. Was sie verpa\u00dft haben, stand heute im <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article1560007\/Die_Rede_die_der_Papst_nicht_halten_konnte.html\">Wortlaut in der WELT<\/a>. Der Papst wollte eine Rede \u00fcber Theologie und Philosophie halten, \u00fcber den Wahrheitsanspruch der Religion und den der Wissenschaft, die &#8222;unvermischt und ungetrennt&#8220; miteinander leben m\u00fcssen.<br \/>\n\tEine tolle Sache, so einen Papst zu haben, sage ich neidlos aus der Warte einer Kirche, die er nicht einmal als solche anerkennen mag (Evangelische sind nur &#8222;Religionsgemeinschaft&#8220; f\u00fcr ihn).<br \/>\n\tEin Ausschnitt:<\/p>\n<p>\t&#8222;Thomas wirkte in einem privilegierten Zeitpunkt: Die philosophischen Schriften des Aristoteles waren erstmals in ihrer Ganzheit zug\u00e4nglich geworden; die j\u00fcdischen und arabischen Philosophien als je eigene Anverwandlungen und Weiterf\u00fchrungen der griechischen Philosophie standen im Raum.<br \/>\n\tDas Christentum musste so in einem neuen Dialog mit der ihm begegnenden Vernunft der anderen um seine eigene Vern\u00fcnftigkeit ringen. Die philosophische Fakult\u00e4t, die als sogenannte Artisten-Fakult\u00e4t bisher nur eine Vorschule f\u00fcr die Theologie gewesen war, wurde zur eigentlichen Fakult\u00e4t, zum eigenst\u00e4ndigen Partner der Theologie und des von ihr reflektierten Glaubens. \u00dcber das spannende Ringen, das sich dabei ergab, kann hier nicht gehandelt werden.<br \/>\n\tIch w\u00fcrde sagen, dass die Vorstellung des heiligen Thomas \u00fcber das Verh\u00e4ltnis von Philosophie und Theologie sich in der Formel ausdr\u00fccken lasse, die das Konzil von Chalzedon f\u00fcr die Christologie gefunden hatte: Philosophie und Theologie m\u00fcssen zueinander im Verh\u00e4ltnis des \u201eUnvermischt und Ungetrennt\u201c stehen. Unvermischt, das will sagen, dass jede der beiden ihre eigene Identit\u00e4t bewahren muss.<br \/>\n\tDie Philosophie muss wirklich Suche der Vernunft in ihrer Freiheit und ihrer eigenen Verantwortung bleiben; sie muss ihre Grenze und gerade so auch ihre eigene Gr\u00f6\u00dfe und Weite sehen. Die Theologie muss dabei bleiben, dass sie aus einem Schatz von Erkenntnis sch\u00f6pft, den sie nicht selbst erfunden hat und der ihr vorausbleibt, nie ganz von ihrem Bedenken eingeholt wird und gerade so das Denken immer neu auf den Weg bringt.<br \/>\n\tMit diesem \u201eUnvermischt\u201c gilt auch zugleich das \u201eUngetrennt\u201c: Die Philosophie beginnt nicht immer neu vom Nullpunkt des einsam denkenden Subjekts her, sondern sie steht im gro\u00dfen Dialog der geschichtlichen Weisheit, die sie kritisch und zugleich h\u00f6rbereit immer neu aufnimmt und weiterf\u00fchrt; sie darf sich aber auch nicht demgegen\u00fcber verschlie\u00dfen, was die Religionen und was besonders der christliche Glaube empfangen und der Menschheit als Wegweisung geschenkt haben.<br \/>\n\tManches, was von Theologen im Laufe der Geschichte gesagt oder auch von kirchlicher Autorit\u00e4t praktiziert wurde, ist von der Geschichte falsifiziert worden und besch\u00e4mt uns heute. Aber zugleich gilt, dass die Geschichte der Heiligen, die Geschichte der vom christlichen Glauben her gewachsenen Menschlichkeit diesen Glauben in seinem wesentlichen Kern verifiziert und damit auch zu einer Instanz f\u00fcr die \u00f6ffentliche Vernunft macht.<br \/>\n\tGewiss, vieles von dem, was Theologie und Glaube sagen, kann nur im Inneren des Glaubens angeeignet werden und darf daher nicht als Anspruch an diejenigen auftreten, denen dieser Glaube unzug\u00e4nglich bleibt. Aber zugleich gilt, dass die Botschaft des christlichen Glaubens nie nur eine \u201ecompre- hensive religious doctrine\u201c im Sinn von Rawls ist, sondern eine reinigende Kraft f\u00fcr die Vernunft selbst, die ihr hilft, mehr sie selbst zu sein. Die christliche Botschaft sollte von ihrem Ursprung her immer Ermutigung zur Wahrheit und so eine Kraft gegen den Druck von Macht und Interessen sein.<br \/>\n\tNun, ich habe bisher nur von der mittelalterlichen Universit\u00e4t gesprochen, dabei freilich versucht, das bleibende Wesen der Universit\u00e4t und ihres Auftrags durchscheinen zu lassen. In der Neuzeit haben sich neue Dimensionen des Wissens er\u00f6ffnet, die in der Universit\u00e4t vor allem in zwei gro\u00dfen Bereichen zur Geltung kommen: in der Naturwissenschaft, die aus der Verbindung von Experiment und vorausgesetzter Rationalit\u00e4t der Materie sich gebildet hat; in den Geschichts- und Humanwissenschaften, in denen der Mensch sich im Spiegel seiner Geschichte und im Ausleuchten der Dimensionen seines Wesens besser zu verstehen sucht.<br \/>\n\tBei dieser Entwicklung hat sich der Menschheit nicht nur ein ungeheures Ma\u00df von Wissen und K\u00f6nnen erschlossen; auch Erkenntnis und Anerkenntnis von Menschenrechten und Menschenw\u00fcrde sind gewachsen, und daf\u00fcr k\u00f6nnen wir nur dankbar sein. Aber der Weg des Menschen ist nie einfach zu Ende, und die Gefahr des Absturzes in die Unmenschlichkeit nie einfach gebannt: Wie sehr erleben wir das im Panorama der gegenw\u00e4rtigen Geschichte: Die Gefahr der westlichen Welt \u2013 um nur davon zu sprechen \u2013 ist es heute, dass der Mensch gerade angesichts der Gr\u00f6\u00dfe seines Wissens und K\u00f6nnens vor der Wahrheitsfrage kapituliert. Und das bedeutet zugleich, dass die Vernunft sich dann letztlich dem Druck der Interessen und der Frage der N\u00fctzlichkeit beugt, sie als letztes Kriterium anerkennen muss.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die italienischen Studenten haben den Papst nicht an der Universit\u00e4t La Sapienza sprechen lassen. Das war dumm. Was sie verpa\u00dft haben, stand heute im Wortlaut in der WELT. 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