{"id":804,"date":"2014-05-28T19:13:22","date_gmt":"2014-05-28T17:13:22","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/?p=804"},"modified":"2014-05-29T18:30:51","modified_gmt":"2014-05-29T16:30:51","slug":"how-to-walk-in-kabul","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/2014\/05\/28\/how-to-walk-in-kabul\/","title":{"rendered":"How to walk in Kabul"},"content":{"rendered":"<p><em><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/2014\/05\/28\/how-to-walk-in-kabul\/unbenannt-2\/\" rel=\"attachment wp-att-805\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Unbenannt\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/files\/2014\/05\/Unbenannt.jpg\" width=\"571\" height=\"405\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Wer in Kabul als Entwicklungshelfer f\u00fcr die deutsche Regierung arbeitet, darf nicht zu Fu\u00df gehen. Nicht zum B\u00fcro\u00a0<em>\u2013<\/em> auch wenn es nur zwei Minuten entfernt ist <em>\u2013<\/em>, nicht in den Supermarkt und auf keinen Fall ins Restaurant. Stattdessen ruft man einen Fahrer und steigt in ein (meistens gepanzertes) Auto. <\/em><\/p>\n<p><em>Und Soldaten der Bundeswehr d\u00fcrfen sowieso nicht auf die Stra\u00dfe. Gut m\u00f6glich, dass ich die einzige Deutsche bin, die in Kabul zu Fu\u00df gehen kann, ohne damit einen Vertrag zu brechen. <\/em><\/p>\n<p><em>Deshalb ist der folgende Text in Wahrheit nicht nur eine Gebrauchsanleitung, sondern auch ein wichtiges Dokument der Zeitgeschichte.<\/em><\/p>\n<p>1. Kleiden Sie sich traditionell, Pluderhosen und knielange Oberteile mit langen \u00c4rmeln. Zwar tragen die meisten Afghanen in Kabul westliche Kleidung, aber aus irgendeinem Grund f\u00e4llt man als Ausl\u00e4nder trotzdem damit auf.<\/p>\n<p>2.\u00a0 Verwenden Sie ausreichend Zeit f\u00fcr die Wahl der Kopftuchfarbe. Schwarz, braun und wei\u00df haben sich als unauff\u00e4llig erwiesen. T\u00fcrkis und pink eher nicht.<\/p>\n<p>3. Achten Sie auf angemessenes Schuhwerk: Als Mann cremefarbene Plastikschlappen, als Frau: Alles, was Sie zu einem Cocktailkleid anziehen w\u00fcrden. Als Frau, die 1,80 Meter gro\u00df ist: Sandalen.<\/p>\n<p>4. Verstecken Sie Wertsachen so, dass sie Ihnen niemand aus der Tasche nehmen kann. Das gilt besonders f\u00fcr ein Handy, das Sie vor drei Tagen f\u00fcr 600 Euro gekauft haben\u00a0<em>\u2013<\/em> nachdem Ihr erstes gestohlen wurde.<\/p>\n<p>5. \u00c4rgern Sie sich nicht, wenn es trotzdem verschwindet.<\/p>\n<p>6. Stecken Sie einen B\u00fcndel Kleingeldscheine in die Hosentasche, f\u00fcr die Bettler.<\/p>\n<p>7. Falls Sie braune Augen haben: Gehen Sie los. Falls Sie blaue Augen haben: Setzen Sie sich eine Sonnenbrille auf. Dann gehen Sie los.<\/p>\n<p>8. Wichtigste Regel auf der Stra\u00dfe, als Frau: grimmig auf den Boden schauen. Als Mann: schlurfen Sie beim Gehen. Falls Ihnen das schwerf\u00e4llt, kaufen Sie sich Plastikschlappen, die Ihnen zu gro\u00df sind.<\/p>\n<p>9. Als Frau: Blicken Sie M\u00e4nnern nicht in die Augen. Reden Sie nicht. Beides erh\u00f6ht die Chance, nicht sofort als Ausl\u00e4nder enttarnt zu werden. Als Mann: Scherzen Sie mit den M\u00e4nnern, wenn sie Ihrer Frau hinterherschauen.<\/p>\n<p>10. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie sich so f\u00fchlen, als w\u00fcrden Sie permanent angestarrt. Sie werden permanent angestarrt.<\/p>\n<p>11. Wenn Sie bettelnde Kinder sehen (also immer): tun Sie, was Sie f\u00fcr richtig halten. Allerdings sei gesagt: sobald Sie Geld aus der Tasche ziehen, werden aus zwei Kindern f\u00fcnf, dann zehn, dann&#8230; Essen kaufen hat sich als hilfreich erwiesen: Brot, Eis, Fr\u00fcchte, Wasser, Chips. Hilft gegen schlechtes Gewissen (das eigene) und Hunger und Durst (der Kinder).<\/p>\n<p>12. Methoden, die sich beim Abwimmeln von Bettlern als nutzlos erwiesen haben: so tun, als w\u00fcrde man kein Dari verstehen. Komplizierte S\u00e4tze auf Dari zu bauen, um den Eindruck zu erwecken, man sei gar kein Ausl\u00e4nder. Anschreien. Witze machen. H\u00e4nde sch\u00fctteln, Abschieds-H\u00f6flichkeitsformen. Ignorieren.<\/p>\n<p>13. Methoden, die sich beim Abwimmeln von Bettlern als hilfreich erwiesen haben: freundlich erkl\u00e4ren, dass man gerade kein Geld dabei hat, beim n\u00e4chsten Mal aber etwas gibt. Laut fluchend erkl\u00e4ren, dass man gerade schon drei Leuten etwas gegeben hat und nicht ganz Kabul finanzieren kann. Mit der Hand \u00fcber den Mund fahren und danach die leere Hand \u00f6ffnen, hei\u00dft so viel wie: Ich hab doch selber nichts.<\/p>\n<p>14. Wenn Sie etwas brauchen und nicht wissen, wo Sie es bekommen k\u00f6nnen, gehen Sie einfach in den erstbesten Laden und fragen. Sie werden weitergeschickt und landen am richtigen Ort. Manchmal nach f\u00fcnf Gesch\u00e4ften, manchmal nach zwanzig.<\/p>\n<p>15. Wenn Sie bei dieser Prozedur zum Tee eingeladen werden, sagen Sie erst bei der dritten Einladung &#8222;ja&#8220;. Alles darunter sind H\u00f6flichkeitsfloskeln, deren Antworten ohnehin ignoriert werden.<\/p>\n<p>16. Sagen Sie nur ja, wenn Sie Zeit haben. Dann aber unbedingt.<\/p>\n<p>17. Nehmen Sie sich nach dem Spazieren Zeit, um Ihren Mitbewohnern von &#8222;drau\u00dfen&#8220; zu erz\u00e4hlen. Irgendwas erleben Sie immer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>P.S. Dieser Text ist meinem Taxifahrer gewidmet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer in Kabul als Entwicklungshelfer f\u00fcr die deutsche Regierung arbeitet, darf nicht zu Fu\u00df gehen. Nicht zum B\u00fcro\u00a0\u2013 auch wenn es nur zwei Minuten entfernt ist \u2013, nicht in den Supermarkt und auf keinen Fall ins Restaurant. Stattdessen ruft man einen Fahrer und steigt in ein (meistens gepanzertes) Auto. Und Soldaten der Bundeswehr d\u00fcrfen sowieso [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":436,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[],"class_list":["post-804","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>How to walk in Kabul - Kabul, 2014<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/2014\/05\/28\/how-to-walk-in-kabul\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"How to walk in Kabul - Kabul, 2014\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Wer in Kabul als Entwicklungshelfer f\u00fcr die deutsche Regierung arbeitet, darf nicht zu Fu\u00df gehen. Nicht zum B\u00fcro\u00a0\u2013 auch wenn es nur zwei Minuten entfernt ist \u2013, nicht in den Supermarkt und auf keinen Fall ins Restaurant. Stattdessen ruft man einen Fahrer und steigt in ein (meistens gepanzertes) Auto. Und Soldaten der Bundeswehr d\u00fcrfen sowieso [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/2014\/05\/28\/how-to-walk-in-kabul\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Kabul, 2014\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2014-05-28T17:13:22+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2014-05-29T16:30:51+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/files\/2014\/05\/Unbenannt.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Ronja von Wurmb-Seibel\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Geschrieben von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Ronja von Wurmb-Seibel\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"3\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/2014\/05\/28\/how-to-walk-in-kabul\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/2014\/05\/28\/how-to-walk-in-kabul\/\",\"name\":\"How to walk in Kabul - Kabul, 2014\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/#website\"},\"datePublished\":\"2014-05-28T17:13:22+00:00\",\"dateModified\":\"2014-05-29T16:30:51+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/#\/schema\/person\/fc1ebde998ae19af95646e238624c74c\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/2014\/05\/28\/how-to-walk-in-kabul\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/2014\/05\/28\/how-to-walk-in-kabul\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/2014\/05\/28\/how-to-walk-in-kabul\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"How to walk in Kabul\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/\",\"name\":\"Kabul, 2014\",\"description\":\"Leben in Afghanistan\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/#\/schema\/person\/fc1ebde998ae19af95646e238624c74c\",\"name\":\"Ronja von Wurmb-Seibel\",\"sameAs\":[\"http:\/\/www.vonwurmbseibel.com\"],\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/author\/rvwurmbseibel\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"How to walk in Kabul - Kabul, 2014","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/2014\/05\/28\/how-to-walk-in-kabul\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"How to walk in Kabul - Kabul, 2014","og_description":"Wer in Kabul als Entwicklungshelfer f\u00fcr die deutsche Regierung arbeitet, darf nicht zu Fu\u00df gehen. Nicht zum B\u00fcro\u00a0\u2013 auch wenn es nur zwei Minuten entfernt ist \u2013, nicht in den Supermarkt und auf keinen Fall ins Restaurant. Stattdessen ruft man einen Fahrer und steigt in ein (meistens gepanzertes) Auto. Und Soldaten der Bundeswehr d\u00fcrfen sowieso [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/2014\/05\/28\/how-to-walk-in-kabul\/","og_site_name":"Kabul, 2014","article_published_time":"2014-05-28T17:13:22+00:00","article_modified_time":"2014-05-29T16:30:51+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/files\/2014\/05\/Unbenannt.jpg"}],"author":"Ronja von Wurmb-Seibel","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Geschrieben von":"Ronja von Wurmb-Seibel","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"3\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/2014\/05\/28\/how-to-walk-in-kabul\/","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/2014\/05\/28\/how-to-walk-in-kabul\/","name":"How to walk in Kabul - Kabul, 2014","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/#website"},"datePublished":"2014-05-28T17:13:22+00:00","dateModified":"2014-05-29T16:30:51+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/#\/schema\/person\/fc1ebde998ae19af95646e238624c74c"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/2014\/05\/28\/how-to-walk-in-kabul\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/2014\/05\/28\/how-to-walk-in-kabul\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/2014\/05\/28\/how-to-walk-in-kabul\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"How to walk in Kabul"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/","name":"Kabul, 2014","description":"Leben in Afghanistan","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/#\/schema\/person\/fc1ebde998ae19af95646e238624c74c","name":"Ronja von Wurmb-Seibel","sameAs":["http:\/\/www.vonwurmbseibel.com"],"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/author\/rvwurmbseibel\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/804","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/wp-json\/wp\/v2\/users\/436"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=804"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/804\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":810,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/804\/revisions\/810"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=804"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=804"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kabul\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=804"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}