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Wer war eigentlich(9): Marie Curie?

 
Marie Curie auf einer Briefmarke der DDR

Ohne sie gäbe es heute wahrscheinlich keine Atomkraftwerke: Marie Curie und ihr Mann Pierre forschten nämlich an Radioaktivität. Gemeinsam fanden sie etwa ein zuvor unbekanntes chemisches Element, das die Strahlung aussendet. Marie nannte das Element nach ihrem Heimatland Polen »Polonium«. Gearbeitet hat das Paar in Frankreich, genauer in Paris. Gemeinsam erhielten sie 1903 den Nobelpreis für Physik.

Acht Jahre später wurde Marie Curie auch der Nobelpreis für Chemie verliehen. Damit ist sie die bisher einzige Frau mit zwei der begehrten Wissenschaftstrophäen. Dabei war es damals nicht üblich, dass Frauen arbeiteten – besonders nicht in der Forschung. Ausgerechnet die wurde ihr aber auch zum Verhängnis. Weil sie sich nicht vor der radioaktiven Strahlung im Labor schützte, wurde Marie Curie sehr krank und starb schon im Alter von 66 Jahren.

Die Radiogeschichte über Marie Curie hört Ihr am Sonntag um 8.05 Uhr in der Sendung Mikado – Radio für Kinder auf NDR Info oder im Internet.

 

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