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Lesetipp für Ätze- und Fußballfans

 
© Ravensburger

Ätze kennt Ihr, oder? Ätze ist häßlich. Und schrecklich. Und dazu noch das größte Monster auf der Welt. (Meint er zumindest.) Und Ätze mag keine Typen, die sich waschen, sauber und reinlich sind. Er ernährt sich von Tinte und ist immer auf der Suche nach Ärger. Dieser ganz und gar total unsymphatische Zeitgenosse ist die Hauptfigur in „Ätze, das Fußballmonster“. Und das, obwohl er den Sport hasst. Und seine Freundin Igitte, die Spinne, findet Fußball natürlich auch total bescheuert.

Warum Ätze Fußball hasst? Weil da zu viele Füße unterwegs sind, die einem kleinen Monster leicht gefährlich werden können. Ausgelatschten, durchgeschwitzten Fußballschuhen ist er dagegen gar nicht abgeneigt, darin hält er gerne einen ausgedehnten Monsterschlaf. (Bäääh!) Das einizige, was Ätze an Fußball mag, sind die bösen Worte, die sich die Fußballspieler auf dem Platz zubrüllen. Und wenn es so richtig nach Ärger riecht, fühlt er sich pudelwohl.

Obwohl Ätze so koteklig und ätzend ist, schließt er Freundschaft mit Mulle Müller. Der spielt gerne Fußball, mag sich aber anschließend nicht mit den anderen duschen. So einen Stinker findet Ätze spitze! Ihm wird er helfen, sich gegen Antonio durchzusetzen, dem neuen Star der Mannschaft, der Mulle seinen Platz streitig macht. Und auf einmal ist der widerliche Ätze sogar das Maskottchen vom FC Bolzer!

Die Geschichte von Ätze als Fußballmonster passt perfekt zum Fußballfieber der Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland. Das Buch von Ursel Scheffler ist lustig, hat ein paar sehr komische neue Wörter für Euch parat und viele Bilder, mit denen Ihr Euch Ätze und Igitte noch besser vorstellen könnt. (Ätze kann natürlich nicht nur bei den Buffern für mächtig Stunk sorgen. Er nervt auch als Computermonster, Rittermonster und natürlich Tintenmonster.)

Ursel Scheffler
Ätze, das Fußballmonster
ab 6 Jahre (3. Lesestufe)
Ravensburger, 6,95 Euro

 

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