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Sommerferienlesefutter: Emil und der Pelikanmann

 

© Fischer Verlage
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Achtung, diese Geschichte ist nichts für Leser, die kein bisschen Phantasie haben. Und die auch nicht bereit sind, sich die Welt ein kleines bisschen anders vorzustellen, als sie tatsächlich ist. Denn was Emil in diesem Buch erlebt, kann es so eigentlich nicht geben – oder doch? Ist es vorstellbar, dass ein Pelikan (das ist ein ziemlich großer Vogel mit einem Schnabel groß wie ein Ketscher) sich wie ein erwachsener Mann benimmt und auch noch freiwillig einen Anzug trägt? Nun ja, so richtig gut kommt er in unserer Welt allerdings nicht klar, sonst würde er seine Schuhe nicht in den Kühlschrank stellen und die Badewanne ins Wohnzimmer…

Aber gut, Emil wundert sich, traut seinen Augen nicht und kommt endlich mit dem Pelikan-Mann ins Gespräch. Und der hat richtig viele schlaue Sachen zu sagen. Da vergisst Emil fast, dass sein neuer Freund ein Vogel ist. Zu den beiden kommt auch noch ein kleines Mädchen dazu: Elsa wohnt im Nachbarhaus und findet den Mann mit den Schuhen breit wie Ruder auch sonderbar. Kompliziert wird die Geschichte aber erst, als die Erwachsenen (die ohne Phantasie, aber an dem besonderen Vogel interessiert) den Pelikan-Mann entdecken. Und der entscheidet sich, wieder nur Pelikan zu sein. Kann das gut gehen? Jetzt, wo er denken und fühlen kann wie ein Mensch?

Leena Krohn
Emil und der Pelikanmann
ab 10 Jahre, 12,99 Euro
Fischer KJB