{"id":10061,"date":"2011-08-04T15:26:38","date_gmt":"2011-08-04T13:26:38","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=10061"},"modified":"2011-08-04T15:26:38","modified_gmt":"2011-08-04T13:26:38","slug":"lernen-als-geschenk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2011\/08\/04\/lernen-als-geschenk_10061","title":{"rendered":"Lernen als Geschenk"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_10064\" aria-describedby=\"caption-attachment-10064\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/08\/ghana-540x304.jpg\" alt=\"\" title=\"ghana\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"size-medium \nwp-image-10064\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/08\/ghana-540x304.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/08\/ghana-540x304-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-10064\" class=\"wp-caption-text\">Sofia im Eingang ihres Schulgeb\u00e4udes\/ \u00a9 Sina Gieseke<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>In vielen L\u00e4ndern Afrikas herrschen Hunger und Armut. Wer helfen will, kann Geld spenden \u2013 oder selbst hinreisen. Sina Giesecke hat in einem Waisenhaus in Ghana unterrichtet.<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Sina Giesecke<\/em><\/p>\n<p>Obroni, Obroni!\u00ab Das rief mir Sofia zu, als ich das erste Mal ihren Klassenraum betrat. Obroni bedeutet Wei\u00dfer \u2013 und als Frau mit heller Hautfarbe stand ich in Ghana oft im Mittelpunkt. Die Kinder rannten mir nach, ber\u00fchrten meine Haut oder meine blonden Haare.<\/p>\n<p>Ghana ist ein Land im Westen Afrikas. Es ist sehr hei\u00df dort, und weil nicht alle Stra\u00dfen asphaltiert sind, wird immer viel Staub aufgewirbelt. Ziegen und H\u00fchner laufen frei am Stra\u00dfenrand umher. Die Menschen, auch die Kinder, transportieren alles M\u00f6gliche auf ihrem Kopf. Die Frauen binden sich ihr Baby mit T\u00fcchern auf den R\u00fccken. So haben sie beide H\u00e4nde frei, um zum Beispiel Bananen, N\u00fcsse oder Wasser zu verkaufen. Flie\u00dfendes Wasser gibt es nur in den St\u00e4dten, und das auch nicht immer. In den D\u00f6rfern auf dem Land holen die Menschen das Wasser aus Brunnen. Statt zu duschen, gie\u00dft man sich einen Eimer Wasser \u00fcber den Kopf.<!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcnf Wochen verbrachte ich in diesem Fr\u00fchjahr in Ghana und arbeitete in einem Waisenhaus. Das ganze Jahr \u00fcber kommen freiwillige Helfer aus verschiedenen L\u00e4ndern dorthin. Ich spielte mit den Kindern, wickelte Babys, unterrichtete Mathe und Englisch (obwohl ich Grafikerin, keine Lehrerin bin!) \u2013 und lernte Sofia kennen.<\/p>\n<p>Das M\u00e4dchen ist sieben Jahre alt und lebt in dem Waisenhaus. Mit ihr wohnen dort noch etwa 75 andere Kinder. Einige haben keine Eltern mehr, andere leben hier, weil ihre Familien zu arm sind, um selbst f\u00fcr die Kinder sorgen zu k\u00f6nnen. Das klingt alles reichlich traurig, doch auch wenn ihnen im Waisenhaus niemand die Familie ersetzen kann, finden die Kinder hier ein neues Zuhause. Und oft h\u00f6rt man sie lachen, wenn sie \u00fcber den Hof toben und spielen.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_10066\" aria-describedby=\"caption-attachment-10066\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2011\/08\/ghana-karte.jpg\" alt=\"\" title=\"ghana-karte\" width=\"540\" height=\"304\" class=\"size-medium wp-image-10066\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-10066\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 ZEIT-Grafik<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Die Kinder leben in mehreren bunt gestrichenen Geb\u00e4uden; in zweien sind die Schlafr\u00e4ume untergebracht, in einem die K\u00fcche, ein weiteres beherbergt das B\u00fcro der Waisenhausleiterin Naomi. Au\u00dferdem geh\u00f6rt zu dem Waisenhaus eine Schule, einfache Holzh\u00fctten mit D\u00e4chern aus Wellblech, durch die es manchmal durchregnet. Die Schule besuchen etwa 100 weitere Kinder, die in der Umgebung leben. Allerdings kommen sie nicht immer zum Unterricht. Wenn gerade kein Geld f\u00fcr den Schulbus da ist, bleiben die Kinder zu Hause. Weil sie so unregelm\u00e4\u00dfig zum Unterricht erscheinen, verpassen sie viel. Deshalb sind die Kinder in einer Klasse oft unterschiedlich alt. In Sofias Vorschulklasse zum Beispiel lernen Sechsj\u00e4hrige zusammen mit Elfj\u00e4hrigen.<\/p>\n<p>Sofia soll insgesamt elf Jahre lang zur Schule gehen. Das ist in Ghana Pflicht. Wenn Sofia sp\u00e4ter gute Noten hat, kann sie anschlie\u00dfend die Senior High School besuchen. Die ist vergleichbar mit der Oberstufe des Gymnasiums. Wenn das nicht klappt, kann Sofia im Waisenhaus eine Ausbildung zur Friseurin oder Schneiderin machen.<\/p>\n<p>Wenn morgens um acht Uhr die Schule beginnt, ist das M\u00e4dchen schon viele Stunden auf den Beinen. Die Kinder im Waisenhaus stehen n\u00e4mlich schon sehr fr\u00fch auf. Sofia tr\u00e4gt zum Unterricht eine Schuluniform, entweder ein gelb-blau gestreiftes oder ein rot-gelb kariertes Kleid. Jede Schule hat eine eigene Uniform, damit man gleich erkennt, wohin die Kinder geh\u00f6ren. Oft ist die Kleidung ziemlich kaputt \u2013 an einem Kleid ist der Stoff gerissen, an einer Hose l\u00e4sst sich der Rei\u00dfverschluss nicht mehr schlie\u00dfen. Doch die Kinder kennen es nicht anders, und niemand w\u00fcrde auf die Idee kommen, einen Mitsch\u00fcler wegen seiner Kleidung zu h\u00e4nseln.<\/p>\n<p>Glitzernde Schulranzen oder Duftradiergummis kennen die Kinder hier nicht. Manchmal mangelt es schon an Stiften und Papier. Die Lehrer sind oft nicht ausgebildet, sondern selbst noch Studenten. Ist einer krank, f\u00e4llt die Stunde einfach aus, einen Ersatzlehrer gibt es nicht. Und wenn der Strom streikt, was ziemlich oft passiert, findet eben kein Computerunterricht statt.<\/p>\n<p>Verglichen mit Unterricht in Deutschland, geht es hier in den Klassenzimmern reichlich lebhaft zu. Die Kinder beginnen mit ihren Aufgaben meist nicht zur selben Zeit. W\u00e4hrend einige von ihnen noch auf einen Anspitzer warten, sind die anderen schon fertig und toben herum. Oft werden sie vom Lehrer daf\u00fcr nicht ausgeschimpft, manchmal kommt es aber auch vor, dass sie mit einem Stock geschlagen oder an den Ohren gezogen werden. Wenn Sofia ihren Bleistift vergessen hat oder ihr Heft voll ist, kann sie nicht mitschreiben und ihre Aufgaben nicht machen. Da passiert es schon mal, dass sie sich auf ihre Schulbank legt und einfach einschl\u00e4ft.<\/p>\n<p>Der Unterricht wird von Anfang an auf Englisch gehalten. Das ist f\u00fcr Sofia nicht leicht, denn eigentlich spricht sie Twi, das ist ihre Stammessprache. Englisch aber ist die Landessprache in Ghana, denn das Land war einmal eine britische Kolonie. Wenn Aushilfslehrer aus anderen L\u00e4ndern kommen, so wie ich, ist es nat\u00fcrlich praktisch, auf Englisch unterrichten zu k\u00f6nnen. Aber schnell merkt man, dass die Sch\u00fcler einen nicht gut verstehen. Mit Sofia und ihren Mitsch\u00fclern habe ich mich oft in Zeichensprache verst\u00e4ndigt.<\/p>\n<p>Um 15 Uhr ist Schulschluss. Dann spielt Sofia mit den anderen Kindern Spring- und Klatschspiele. Oder sie schnipst Steine und zeichnet Linien in den Sand, bis ganz merkw\u00fcrdige Figuren entstanden sind. Tanzen mag sie auch sehr gerne \u2013 wie die meisten Ghanaer.<\/p>\n<p>Gegen 18 Uhr gibt es Abendessen. Gekocht wird drau\u00dfen \u00fcber einem Feuer. Meistens gibt es Reis mit roter So\u00dfe. Manchmal auch H\u00fchnerfleisch. Vor dem Essen beten alle gemeinsam, denn die Menschen im S\u00fcden Ghanas sind meist sehr gl\u00e4ubige Christen.<\/p>\n<p>Nach dem Abendessen geht es f\u00fcr die Kinder auch schon ins Bett. Ein eigenes Zimmer hat hier niemand, manchmal teilen sich Kinder sogar ein Bett. Sofia schl\u00e4ft in einem Raum mit den Kleinkindern. Und weil es nicht genug Bettgestelle gibt, liegt sie auf einer Matratze auf dem Boden. Viel Ruhe oder Raum f\u00fcr sich haben die Kinder also selten. Aber sehr lang bleibt ohnehin niemand mehr wach. Den meisten fallen die Augen zu \u2013 morgens um halb f\u00fcnf beginnt ja auch schon wieder ein neuer Tag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In vielen L\u00e4ndern Afrikas herrschen Hunger und Armut. Wer helfen will, kann Geld spenden \u2013 oder selbst hinreisen. Sina Giesecke hat in einem Waisenhaus in Ghana unterrichtet. Von Sina Giesecke Obroni, Obroni!\u00ab Das rief mir Sofia zu, als ich das erste Mal ihren Klassenraum betrat. 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