{"id":1190,"date":"2009-04-23T10:00:45","date_gmt":"2009-04-23T08:00:45","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=1190"},"modified":"2009-04-23T10:00:45","modified_gmt":"2009-04-23T08:00:45","slug":"die-streichholzschachtel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/04\/23\/die-streichholzschachtel_1190","title":{"rendered":"Die Streichholzschachtel"},"content":{"rendered":"<p><figure style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/bilder\/2009\/18\/gesellschaft\/kinderzeit\/streichholzschachtel-450.jpg\" alt=\"\u00a9 Rolf Rettich mit freunlicher Genehmigung des Oettinger Verlages\" width=\"450\" height=\"588\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Rolf Rettich mit freunlicher Genehmigung des Oettinger Verlages<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>Gisbert kann sich durch Zauberei jeden Wunsch erf\u00fcllen. Aber wird er gl\u00fccklich in einem Leben ohne Anstrengung? Eine fantastische Geschichte<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Annie M. G. Schmidt<\/em><\/p>\n<p>\u00bbGisbert, mein Sohn\u00ab, sprach der alte Vater. \u00bbIch werde nicht mehr lange leben. Du wei\u00dft, dass ich arm bin und dass du unser Haus verkaufen musst, um meine Schulden bezahlen zu k\u00f6nnen. Hier hast du hundert Gulden, das ist alles, was ich besitze. Und noch eine Streichholzschachtel. F\u00fcr die Beerdigung brauchst du nicht zu sorgen, wir sind in der Krankenkasse. Und jetzt gedenke ich meinen letzten Atemzug zu tun.\u00ab \u2013 \u00bbAch nein, Vater, bitte, tu das nicht\u00ab, flehte Gisbert. \u00bbNun gerade\u00ab, sagte der Vater und tat seinen letzten Atemzug. Jetzt war der junge Mann allein. Es gab eine sch\u00f6ne Beerdigung, denn sie waren ja in der Kasse, aber Gisbert weinte sehr auf dem Friedhof und ging dann in das teuerste Hotel der Stadt, wo er \u00fcbernachtete und fr\u00fchst\u00fcckte, dann waren die hundert Gulden verbraucht.<!--more-->Missmutig ging Gisbert in den Park und setzte sich auf eine Bank neben eine Krankenschwester. \u00bbK\u00f6nnen Sie mir Feuer geben?\u00ab, fragte sie. \u00bbGern, Schwester\u00ab, sagte Gisbert und holte seine Streichholzschachtel aus der Tasche. Es war gerade noch ein einziges Streichholz darin. Er gab ihr Feuer f\u00fcr ihre Zigarette und wollte die leere Schachtel wegwerfen. \u00bbHalt! Tu das nicht\u00ab, sagte die Schwester. \u00bbDas ist keine gew\u00f6hnliche Schachtel.\u00ab \u2013 \u00bbWieso?\u00ab, fragte Gisbert. \u00bbNein\u00ab, sagte sie, \u00bbdas ist eine ganz komische Schachtel. Du kannst alles hineintun.\u00ab \u2013 \u00bbWas zum Beispiel?\u00ab, fragte Gisbert. \u00bbDiesen Hund\u00ab, sagte die Schwester. Sie nahm die Schachtel, schob sie auf und sagte: \u00bbHerein!\u00ab Gisbert sah, wie der gro\u00dfe Hund gehorsam in die Schachtel ging. Die Schwester schob sie zu und klapperte damit. \u00bbEr sitzt drin\u00ab, sagte sie. \u00bbWenn wir ihn wieder rauslassen wollen, sagen wir einfach: \u203aPsst.\u2039\u00ab.<br \/>\nSie machte die Schachtel wieder auf, sagte: \u00bbPsst\u00ab, und der Hund stand wieder auf dem Rasen. \u00bbGilt das f\u00fcr alles?\u00ab, fragte Gisbert. \u00bbF\u00fcr alles\u00ab, sagte die Schwester. \u00bbVersuch es doch mal mit diesem Kinderwagen!\u00ab Gisbert machte die Schachtel auf und sagte: \u00bbHerein!\u00ab Da verschwand der Kinderwagen mit Baby in der Schachtel. \u00bbHinaus!\u00ab, sagte Gisbert, aber es geschah nichts. \u00bbNein, nein\u00ab, rief die Schwester hastig, \u00bbdu darfst nicht sagen \u203aHinaus!\u2039 Du musst sagen: \u203aPsst!\u2039\u00ab Gisbert gehorchte, und der Kinderwagen stand wieder auf dem Weg. \u00bbDu kannst dir das Leben leicht machen damit\u00ab, sagte die Schwester. \u00bbWas brauchst du denn am dringendsten?\u00ab \u2013 \u00bbEin Haus\u00ab, sagte Gisbert. \u00bbDort am Parktor stehen drei sch\u00f6ne H\u00e4user\u00ab, sagte sie. \u00bbWelches m\u00f6chtest du haben?\u00ab \u2013 \u00bbDas wei\u00dfe\u00ab, sagte Gisbert. Er schob die Schachtel auf. \u00bbHerein!\u00ab, sagte er, und das gro\u00dfe B\u00fcrogeb\u00e4ude ging tats\u00e4chlich hinein. \u00bbBring es auf einen h\u00fcbschen Platz\u00ab, sagte die Schwester. \u00bbNicht hier in der N\u00e4he, das w\u00fcrde auffallen. Und jetzt muss ich fort. Ach ja, das habe ich noch vergessen: Nie mehr als ein Ding in die Schachtel! Wenn etwas drin ist, musst du es erst herauslassen, bevor du etwas anderes hineingehen l\u00e4sst.\u00ab Sie nickte ihm zu und verschwand hinter einem Jasminstrauch.<br \/>\nGisbert spazierte zur Stadt hinaus. Am Flussufer fand er ein pr\u00e4chtiges Grundst\u00fcck, und hier machte er die Schachtel auf. \u00bbPsst!\u00ab, sagte er, und da stand das Haus solide und behaglich unter den B\u00e4umen. \u00bbEin bisschen viel Schreibmaschinen stehen ja da\u00ab, sagte Gisbert, \u00bbaber sie st\u00f6ren mich nicht.\u00ab Jetzt konnte er ein herrliches Leben f\u00fchren. Das Essen holte er sich vom Markt. Dann und wann brachte er ein Huhn mit. Und die Fische aus dem Fluss gingen willig in seine Schachtel. Das einzig Unangenehme war, dass er so viel hin- und herlaufen musste, denn es durfte ja immer nur ein Ding in der Schachtel sein.<br \/>\nEines Tages hatte Gisbert Halsschmerzen und beschloss, sich eine Schachtel Bonbons in der Drogerie zu besorgen. Als er in den Laden kam, sah er ein allerliebstes M\u00e4dchen hinter dem Ladentisch stehen. Sie war so reizend, dass er seine Halsschmerzen verga\u00df. \u00bbWas h\u00e4tten Sie gern?\u00ab, fragte das M\u00e4dchen. \u00bbDich\u00ab, sagte Gisbert. \u00bbWillst du mich heiraten? Wie hei\u00dft du?\u00ab \u2013 \u00bbIch hei\u00dfe Liesje\u00ab, sagte sie, \u00bbund ich will dich nicht heiraten. Geh weg, sonst rufe ich meinen Vater, den Drogisten. Er ist sehr gro\u00df und stark.\u00ab Gisbert machte seine Schachtel auf und sagte: \u00bbHerein!\u00ab Da ging Liesje hinein, und er nahm sie mit nach Hause, machte die Schachtel auf und sagte: \u00bbPsst!\u00ab Sie kam w\u00fctend heraus und schrie: \u00bbLass mich sofort gehen oder ich rufe die Polizei!\u00ab \u2013 \u00bbKomm, komm, das ist aber gar nicht nett von dir\u00ab, sagte Gisbert. \u00bbSieh doch mal, was wir f\u00fcr eine Aussicht haben. Und sieben Schreibmaschinen!\u00ab \u2013 \u00bbDas ist etwas anderes\u00ab, sagte Liesje. \u00bbIch bin ganz versessen auf Schreibmaschinen. Darf ich auf allen tippen?\u00ab \u2013 \u00bbSo viel du willst\u00ab, sagte Gisbert. \u00bbWas soll ich mitbringen aus der Stadt?\u00ab, fragte er dann. \u00bbEine Flasche Milch\u00ab, rief Liesje. Im Milchgesch\u00e4ft schob Gisbert die Schachtel auf, sagte: \u00bbHerein!\u00ab, und die Milchflasche war drin. Aber der Milchmann, der schon lange misstrauisch war, weil immer wieder eine Flasche Milch verschwand, hatte es gesehen. \u00bbStell sofort die Flasche Milch wieder hin\u00ab, sagte er. \u00bbIch habe keine Milch\u00ab, behauptete Gisbert. \u00bbWo sollte ich denn eine Flasche haben?\u00ab \u2013 \u00bbIn deiner Streichholzschachtel\u00ab, sagte der Milchmann. Gisbert begriff, dass er nichts machen konnte. Er \u00f6ffnete die Schachtel, sagte: \u00bbPsst!\u00ab, und die Milch stand auf dem Ladentisch. \u00bbSo!\u00ab, sagte der Milchmann. \u00bbUnd jetzt verr\u00e4tst du mir, wie diese Streichholzschachtel funktioniert.\u00ab Aber Gisbert drehte sich um und rannte aus dem Laden. Was f\u00fcr ein Pech, dachte er. Jetzt kennt der Milchmann mein Geheimnis. Wo soll ich denn k\u00fcnftig meine Milch holen? Sorgenvoll machte er sich auf den Heimweg und kam an einer Wiese vorbei, auf der eine sch\u00f6ne braune Kuh zu ihm her\u00fcbersah.<br \/>\n\u00bbEine ganze Kuh, das ist die L\u00f6sung\u00ab, sagte er und holte das Tier in seine Schachtel. Kaum war es drin, als ein Streifenwagen neben ihm hielt und ein Polizist in barschem Ton befahl: \u00bbMitkommen zur Polizeiwache! Sie haben versucht, eine Flasche Milch zu stehlen. Wir wissen alles.\u00ab Der arme Gisbert musste mitgehen zur Wache. Der Kommissar sah ihn streng an und fragte: \u00bbSie sollen versucht haben, eine Flasche Milch zu entwenden. Stimmt das?\u00ab \u2013 \u00bbJawohl\u00ab, fl\u00fcsterte Gisbert. \u00bbMir ist ebenfalls zu Ohren gekommen, dass Sie die betreffende Milchflasche in einer leeren Streichholzschachtel zu verbergen imstande waren. Wie haben Sie das bewerkstelligt?\u00ab, fragte der Beamte.<br \/>\n\u00bbSo\u00ab, antwortete Gisbert. Er holte seine Schachtel heraus, schob sie auf und sagte: \u00bbPsst!\u00ab Da stand die Kuh im Polizeib\u00fcro. Es war ein riesiges Tier, und sie trat um sich und stie\u00df mit den H\u00f6rnern nach rechts und nach links. Gisbert machte sich die Verwirrung zu Nutze, kletterte aus dem Fenster und rannte davon. Um nicht aufzufallen, stellte er sich zu einer Gruppe Menschen, die auf einer Verkehrsinsel auf die Stra\u00dfenbahn warteten. Er merkte nicht, dass der Milchmann zuf\u00e4llig neben ihm stand. Aber der Milchmann hatte ihn erkannt, und als die Leute sich zum Einsteigen dr\u00e4ngelten, griff er flink in Gisberts Tasche, holte sich die Streichholzschachtel heraus und steckte eine gew\u00f6hnliche Schachtel hinein. Gisbert, der nichts gemerkt hatte, stieg in die Stra\u00dfenbahn. \u00bbAn der n\u00e4chsten Haltestelle steige ich aus\u00ab, murmelte er. \u00bbDa ist der Selbstbedienungsladen, da haben sie Dosenmilch.\u00ab Ein ganzer Turm Dosenmilch stand in Laden, aber als Gisbert seine Schachtel aufmachte und \u00bbHerein!\u00ab, sagte, geschah nichts. Gisbert wurde nerv\u00f6s und versuchte es mit einer B\u00fcchse Suppe, einer Verk\u00e4uferin und einer Waschmaschine. Aber es gl\u00fcckte nicht. Er verlie\u00df den Laden, lief ratlos herum und versuchte fortw\u00e4hrend, etwas in seine Dose zu zaubern, aber nicht einmal eine Fliege kriegte er hinein.<br \/>\nMittlerweile hatte der Milchmann losgelegt. Er wollte schwerreich werden. So ging er geradewegs in die Nationalbank. Dort standen hinter Eisengittern gro\u00dfe S\u00e4cke voll Goldst\u00fccke. Der Milchmann trat er vor das Gitter, starrte einen der S\u00e4cke an, machte die Schachtel auf und sagte: \u00bbHerein!\u00ab Quer durch die Gitterst\u00e4be kam der Sack auf ihn zu und verschwand in der Schachtel. \u00bbRecht so\u00ab, sagte der Milchmann und ging pfeifend nach Hause. \u00dcber dem Milchladen hatte er eine Stube, und hier \u00f6ffnete er die Schachtel. \u00bbHinaus!\u00ab, sagte er. Aber es kam ganz und gar nichts heraus. Wenn der dumme Milchmann besser aufgepasst h\u00e4tte, h\u00e4tte er geh\u00f6rt, dass Gisbert etwas anderes gesagt hatte. Aber er hatte eben nicht aufgepasst und blieb eigensinnig bei seinem: \u00bbHinaus!\u00ab<br \/>\nAls es nicht gelingen wollte, klapperte er w\u00fctend mit der Schachtel und schrie: \u00bbKomm raus, zum Donner!\u00ab Aber das half keineswegs. \u00bbLos! Liebling, ich bitte dich, komm raus!\u00ab, jammerte der Milchmann. Aber der Sack erschien einfach nicht. In diesem Augenblick kam Gisbert, der ratlos durch die Stadt irrte, an dem Milchladen vorbei und h\u00f6rte den L\u00e4rm. Er blieb stehen und verstand: \u00bbKomm raus, Sack!\u00ab Und gleich danach: \u00bbKomm raus, du Drecksack!\u00ab \u2013 \u00bbWas f\u00fcr unanst\u00e4ndige Ausdr\u00fccke gebraucht denn dieser Milchmann!\u00ab, murmelte Gisbert vor sich hin. Er wollte schon weitergehen, da durchfuhr es ihn wie ein Schlag, und er blieb stehen.<br \/>\nIst es m\u00f6glich, dass meine Schachtel \u2026 dachte er, und im selben Moment schrie der Milchmann: \u00bbDa hast du es, du nichtsnutziges Ding!\u00ab Und die Streichholzschachtel kam aus dem Fenster geflogen und fiel Gisbert vor die F\u00fc\u00dfe. \u00bbDanke sch\u00f6n!\u00ab, sagte Gisbert, hob die Schachtel auf und warf die falsche in die Gosse. Gl\u00fcckselig kam er nach Hause und sagte zu Liesje, die im Hausflur auf ihn wartete: \u00bbMilch habe ich noch nicht. Aber die Abenteuer, die ich erlebt habe!\u00ab \u2013 \u00bbGleich wirst Du noch mehr erleben\u00ab, sagte Liesje. \u00bbMein Vater sitzt im Zimmer.\u00ab \u2013 \u00bbDein Vater?\u00ab, fragte Gisbert. \u00bbWas will er denn?\u00ab \u2013 \u00bbEr ist rasend vor Wut, weil du mich entf\u00fchrt hast\u00ab, sagte Liesje. \u00bbAch du liebe Zeit!\u00ab, rief Gisbert. Da st\u00fcrzte der Drogist schon auf ihn los und schrie, feuerrot vor Wut: \u00bbJetzt kommst du an die Reihe, du Fr\u00fcchtchen!\u00ab \u2013 \u00bbGnade, lieber Herr Drogist\u00ab, flehte Gisbert. Er hatte gerade noch Zeit, die Schachtel aus der Tasche zu holen und mit einer Hand aufzuschieben. \u00bbHerein!\u00ab, sagte er. Augenblicklich verschwand der Drogist in der Schachtel. Aber, o weh, es war schon etwas darin. Der Sack mit Goldst\u00fccken. Und zwei Dinge zugleich, das durfte nicht sein. Die Schachtel begann sofort, sich in Gisberts Hand zu drehen und zu winden; es herrschte ein ungeheurer L\u00e4rm darin, als ob zwei L\u00f6wen miteinander k\u00e4mpften, das Holz krachte, und der Deckel bog sich. Gisbert sah erschrocken zu, und \u2013 knacks! \u2013 da lag nur noch ein H\u00e4uflein Sp\u00e4ne. Daneben sa\u00df der Drogist auf der Erde, die Stirn voll Beulen, und vor ihm stand ein Sack. \u00bbWas ist mit mir passiert?\u00ab, st\u00f6hnte der Drogist. \u00bbIch habe das Gef\u00fchl, als ob ich durch eine Betonmaschine gedreht worden w\u00e4re.\u00ab Gisbert machte den Sack auf und sah die Goldst\u00fccke. \u00bbDer Sack geh\u00f6rt Ihnen, wenn ich Ihre Tochter heiraten darf\u00ab, sagte er. Der Drogist verga\u00df seine Beulen.<br \/>\n\u00bbHast du das auch ehrlich erworben?\u00ab, fragte er. \u00bbJe nun, wenn meine Tochter dich haben will, so soll es mir recht sein. Willst du ihn haben, Lies?\u00ab \u2013 \u00bbGern\u00ab, sagte Liesje. \u00bbIch liebe ihn.\u00ab \u2013 \u00bbAuch wenn meine Streichholzschachtel kaputt ist?\u00ab, fragte Gisbert. \u00bbNat\u00fcrlich\u00ab, sagte Liesje. \u00bbDu kannst ja wohl arbeiten, du Faulpelz!\u00ab Am folgenden Tag trat Gisbert eine Stelle an. Als Stra\u00dfenbahnschaffner. Diesen Beruf hatte er schon immer gemocht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gisbert kann sich durch Zauberei jeden Wunsch erf\u00fcllen. Aber wird er gl\u00fccklich in einem Leben ohne Anstrengung? Eine fantastische Geschichte Von Annie M. G. Schmidt \u00bbGisbert, mein Sohn\u00ab, sprach der alte Vater. \u00bbIch werde nicht mehr lange leben. 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