{"id":1236,"date":"2009-05-07T12:26:46","date_gmt":"2009-05-07T10:26:46","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=1236"},"modified":"2009-05-07T12:26:46","modified_gmt":"2009-05-07T10:26:46","slug":"der-froschkonig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/05\/07\/der-froschkonig_1236","title":{"rendered":"Der Froschk\u00f6nig"},"content":{"rendered":"<p><figure style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/bilder\/2009\/20\/gesellschaft\/kinderzeit\/froschkoenig-450.jpg\" alt=\"\u00a9 Rolf Rettich mit freunlicher Genehmigung des Oettinger Verlages\" width=\"450\" height=\"582\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Rolf Rettich mit freundlicher Genehmigung des Oettinger Verlages<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>Die niederl\u00e4ndische Autorin\u2002Annie M. G. Schmidt (1911 bis 1995)\u2002hat aus dem bekannten M\u00e4rchen der Br\u00fcder Grimm eine spannende neue Vorlesegeschichte gemacht<\/strong><br \/>\nVor langer Zeit lebte einmal eine Prinzessin, die war so sch\u00f6n, dass sogar die Hunde auf der Stra\u00dfe den Atem anhielten, wenn sie vor\u00fcberging. Leider wusste auch die Prinzessin selbst sehr gut, wie sch\u00f6n sie war. Jeden Tag sa\u00df sie neun Stunden vor dem Spiegel und guckte und guckte, bis es jedermann \u00fcbel davon wurde. Die Zeit, die \u00fcbrig blieb, benutzte sie, um sich umzuziehen. Immer wieder lie\u00df sie sich neue Sachen machen, und sie hatte doch schon hundertsiebenunddrei\u00dfig Kleider und zw\u00f6lfhundertachtundsiebzig H\u00fcte. Es war schrecklich, und ihre Eltern machten sich gro\u00dfe Sorgen. \u00bbDas Kind ist viel zu eitel\u00ab, sagte der K\u00f6nig. \u00bbWir m\u00fcssen etwas dagegen tun.\u00ab<!--more--><br \/>\nEr stieg hinauf und trat in das Zimmer seiner Tochter. Sie sa\u00df wieder vor dem Spiegel, umgeben von lauter gr\u00fcnen H\u00fcten. \u00bbSitzt du schon wieder vor dem Spiegel?\u00ab, fragte der K\u00f6nig. \u00bbIch will mir ein sch\u00f6nes gr\u00fcnes H\u00fctchen aussuchen\u00ab, sagte die Prinzessin. \u00bbAber von keinem gef\u00e4llt mir das Gr\u00fcn.\u00ab \u2013 \u00bbKind\u00ab, sagte der K\u00f6nig, \u00bbjetzt h\u00f6r endlich mal auf, H\u00fcte aufzuprobieren. Du solltest lieber Klavier \u00fcben.\u00ab \u2013 \u00bbKeine Zeit\u00ab, sagte die Prinzessin. \u00bbZuerst die H\u00fcte!\u00ab Da wurde der K\u00f6nig w\u00fctend. Er packte den Spiegel und schmetterte ihn auf den Fu\u00dfboden, dass er zerbrach. \u00bbSo!\u00ab, rief er. \u00bbUnd jetzt gehst du raus an die frische Luft. Du gehst im Wald spazieren und kommst erst in einer Stunde wieder nach Hause. Marsch! Raus!\u00ab<\/p>\n<p>Die sch\u00f6ne Prinzessin senkte den Kopf. Sie war sehr erschrocken und wagte nicht, ungehorsam zu sein. Sie ging also in den Wald, bis sie an einen verborgenen Weiher kam. \u00bbHei\u00ab, rief die Prinzessin, \u00bbWasser! Nun habe ich wieder einen Spiegel.\u00ab Sie beugte sich hinunter, um ihr Bild im Wasser zu sehen, aber die Fr\u00f6sche waren so unruhig, dass die Oberfl\u00e4che sich kr\u00e4uselte.<br \/>\n\u00bbWas f\u00fcr eine Menge Fr\u00f6sche!\u00ab, rief die Prinzessin. \u00bbUnd alle gr\u00fcn. So ein sch\u00f6nes Gr\u00fcn. So einen Hut will ich haben.\u00ab Und sie rannte nach Hause, wo sie auf einen Reitknecht traf. \u00bbGeh sofort zum Weiher\u00ab, keuchte die Prinzessin atemlos. \u00bbFang alle Fr\u00f6sche dort. Ich bestelle den Hutmacher, der soll mir einen Hut aus den H\u00e4uten machen.\u00ab Der Stallknecht nahm ein gro\u00dfes Netz und ging zum Weiher. Aber als er ankam, hatten alle Fr\u00f6sche sich unter den Wasserpflanzen versteckt. Nur einer war noch da. Es war der Herrscher der Fr\u00f6sche, der Froschk\u00f6nig. \u00bbWas willst du?\u00ab, fragte der Froschk\u00f6nig barsch. \u00bbEntschuldigen Sie bitte\u00ab, sagte der Reitknecht h\u00f6flich und nahm die M\u00fctze ab, \u00bbich hab den Auftrag von der Prinzessin, alle Fr\u00f6sche zu fangen.\u00ab \u2013 \u00bbUnd was will die Prinzessin mit meinen Fr\u00f6schen?\u00ab, fragte der Froschk\u00f6nig. \u00bbSie will, mit Verlaub, einen Hut davon machen lassen\u00ab, sagte der Reitknecht. \u00bbWirklich?\u00ab, fragte der Froschk\u00f6nig. \u00bbAlso gut, junger Mann, sie hat den Hut bereits. Er sitzt ihr ein bisschen tief \u00fcber den Ohren, aber das schadet nichts. Geh nach Haus und bestell ihr Gr\u00fc\u00dfe vom Froschk\u00f6nig. Guten Tag.\u00ab Ein wenig bange und best\u00fcrzt ging der Reitknecht in den Palast zur\u00fcck. Dort fand er die k\u00f6nigliche Familie in gro\u00dfer Aufregung. Irgendwas war mit der Prinzessin geschehen. Etwas Entsetzliches. Ihr K\u00f6rper war unver\u00e4ndert geblieben. Sie hatte noch dieselbe sch\u00f6ne Gestalt, aber ihr Kopf war ein Froschkopf geworden. Ein gro\u00dfer, gr\u00fcner Froschkopf. Es war ein gr\u00e4ulicher Anblick. \u00bbDas hat der Froschk\u00f6nig getan, das hat der Froschk\u00f6nig getan!\u00ab, rief der Reitknecht, aber niemand h\u00f6rte auf ihn, und er ging wieder in seinen Stall; der Hof aber war in gro\u00dfem Aufruhr. Man holte den Arzt und den Hofadvokaten und den Hautspezialisten, aber die sch\u00fcttelten alle drei den Kopf und sagten, da sei nichts zu machen. \u00bbSie werden sich damit abfinden m\u00fcssen\u00ab, sagten sie zum K\u00f6nig. \u00bbMich mit einem Froschkopf abfinden! Niemals!\u00ab, zeterte der K\u00f6nig. \u00bbVielleicht k\u00f6nnen wir sie ein bisschen h\u00fcbscher machen\u00ab, sagte die K\u00f6nigin. \u00bbMit einer Per\u00fccke und ein bisschen Puder kann man viel erreichen.\u00ab Die Hoffriseure wurden alle herbeizitiert. Sie setzten der Prinzessin eine Per\u00fccke auf den kahlen Sch\u00e4del, sie machten ihr gr\u00fcnes Gesicht wei\u00df mit Puder und versuchten, ihren Mund rot anzumalen. Sie verbrauchten einen ganzen Lippenstift, denn so ein Froschmaul ist breit. Als sie fertig waren, hielten sie der Prinzessin einen Spiegel vor. Sie warf einen Blick hinein und stie\u00df einen Entsetzensschrei aus. Es war aber auch wirklich abscheulich. Sie sah aus wie der verr\u00fcckteste Clown der ganzen Welt. \u00bbImmerhin ist es besser als all das Gr\u00fcn\u00ab, sagte die K\u00f6nigin, aber die Prinzessin riss sich los und lief in ihr Zimmer, zog die Per\u00fccke vom Kopf und wischte sich die Farbe vom Gesicht. Dann floh sie durch die Hintert\u00fcr hinaus.<br \/>\n\u00bbWer war das, mit dem du gesprochen hast?\u00ab, fragte sie den Reitknecht. \u00bbDer Herrscher der Fr\u00f6sche\u00ab, stammelte er. \u00bbEr nennt sich Froschk\u00f6nig. Sie haben noch ein bisschen Farbe am Maul.\u00ab Die Prinzessin sah ihn traurig an. \u00bbVerzeihung, am Mund\u00ab, sagte der Reitknecht und wurde rot vor Verlegenheit, aber sie war schon fort. Sie ging in den Wald, beugte sich \u00fcber den Weiher und rief: \u00bbFroschk\u00f6nig!\u00ab Aber es kam keine Antwort. Alle Fr\u00f6sche hielten sich verborgen. \u00bbMach mich bitte wieder richtig, lieber Froschk\u00f6nig\u00ab, flehte die Prinzessin. Keine Antwort. \u00bbDann mach mich ganz zum Frosch\u00ab, schluchzte die Prinzessin. \u00bbLieber ein ganzer Frosch als ein halbes M\u00e4dchen.\u00ab So jammerte sie am Rande des Weihers, aber nicht ein einziges Ger\u00e4usch war zu h\u00f6ren, und da es im Weiher so ruhig blieb, konnte sie sich nun ganz deutlich darin sehen: ein gro\u00dfer, dicker, gr\u00fcner Froschkopf. Seufzend wandte sie sich um und ging weiter. Sie wollte nicht wieder nach Hause zur\u00fcckkehren. Und so lief sie, bis sie in die Stadt kam. Dort trat sie in einen B\u00e4ckerladen und bat um ein Br\u00f6tchen, aber der B\u00e4cker fuhr zur\u00fcck, und die B\u00e4ckersfrau kam mit dem Teppichklopfer, um sie wegzujagen.<br \/>\n\u00bbDarf ich dann vielleicht hier Dienstmagd werden und die allerschmutzigste Arbeit tun?\u00ab, fragte die Prinzessin. \u00bbDanke sch\u00f6n\u00ab, sagte die B\u00e4ckersfrau. \u00bbKeine Fr\u00f6sche in meiner K\u00fcche.\u00ab \u00dcberall wurde die arme Froschprinzessin weggejagt, und sie sah immer h\u00e4sslicher aus, denn ihr Kleid wurde schmutzig und bekam Risse. Endlich gelangte sie in ein anderes Land, ging zum k\u00f6niglichen Palast und fragte an der Hintert\u00fcr, ob man vielleicht Arbeit f\u00fcr sie h\u00e4tte. \u00bbIch will alles tun\u00ab, sagte sie. \u00bbIch k\u00f6nnte Mist karren oder in einer Ecke wollene Socken stricken.\u00ab \u2013 \u00bbMein liebes Froschfr\u00e4ulein\u00ab, sagte der Oberpersonalchef, der sie anh\u00f6rte, \u00bbwir haben hier keinen Mist, und wollene Socken tragen wir auch nicht. Es tut mir leid.\u00ab Betr\u00fcbt drehte sich die Prinzessin um und wollte weitergehen, da rief der Mann sie zur\u00fcck und fl\u00fcsterte: \u00bbWarte, ich w\u00fcsste doch vielleicht etwas f\u00fcr dich. Der K\u00f6nigssohn, der hier lebt, ist blind, und man muss ihm den ganzen Tag vorlesen. Du hast eine sch\u00f6ne Stimme, und er kann dich ja nicht sehen.\u00ab So kam die Froschprinzessin in den Palast zu dem blinden Prinzen. Er wohnte in einem Turmzimmer voller M\u00e4rchenb\u00fccher, die sie ihm vorlesen musste.<\/p>\n<p>Sie machte es so gut, und ihre Stimme klang so s\u00fc\u00df, dass der Prinz keine Stunde mehr ohne sie sein konnte. Sie musste mit ihm am Tisch essen und nachts in einer kleinen Kammer \u00fcber seinem Zimmer schlafen. \u00bbDu bist sicher h\u00fcbsch. Wie schade, dass ich dich nicht sehen kann\u00ab, sagte der Prinz manchmal, und die Froschprinzessin schwieg dazu. Eines Tages, als sie wieder vorlas, h\u00f6rten sie von drau\u00dfen einen ungeheuren L\u00e4rm. \u00bbWas ist denn da los?\u00ab, fragte der Prinz. Sie beugte sich aus dem Fenster und rief: \u00bbAch, wie komisch! Zwei Hofdamen haben Krach miteinander. Sie schlagen sich und zerren sich an den Haaren.\u00ab \u2013 \u00bbWie schade, dass ich das nicht sehen kann\u00ab, rief der Prinz. Er hatte Tr\u00e4nen in den Augen. Da bekam die Prinzessin solches Mitleid mit dem Prinzen, dass ihr pl\u00f6tzlich etwas einfiel, und sie fragte, ob sie wohl zwei Tage freihaben k\u00f6nnte. \u00bbZwei Tage?\u00ab, rief der Prinz. \u00bbSoll ich zwei Tage ohne dich sein?\u00ab<br \/>\n\u00bbIch werde noch besser lesen, wenn ich wiederkomme\u00ab, sagte die Prinzessin. Sie nahm Abschied und machte sich auf den Weg in ihr eigenes Land, wo sie sofort den Weiher im Walde aufsuchte. \u00bbFroschk\u00f6nig!\u00ab, rief sie. \u00bbHier bin ich\u00ab, sagte der Froschk\u00f6nig. Und wahrhaftig, da sa\u00df er auf einem gro\u00dfen Blatt. \u00bbDu willst mich sicher bitten, dass ich dich wieder sch\u00f6n mache\u00ab, sagte er. \u00bbNein, nein\u00ab, rief die Prinzessin hastig. \u00bbIch wei\u00df ja, dass Sie das nicht tun. Ich komme wegen des blinden Prinzen in unserm Nachbarland. K\u00f6nnen Sie ihn wieder sehend machen?\u00ab \u2013 \u00bbWorrrk\u00ab, sagte der Froschk\u00f6nig. \u00bbDas k\u00f6nnte ich wohl, aber hast du daran gedacht, dass es dann f\u00fcr dich nicht gut aussieht? Er wird erschrecken, wenn er dich sieht. Er wird dich wegjagen.\u00ab \u2013 \u00bbDaran hab ich auch schon gedacht\u00ab, sagte die Prinzessin, \u00bbaber das ist mir gleich.\u00ab \u2013 \u00bbAlso gut\u00ab, sagte der Froschk\u00f6nig. \u00bbGeh nur zu ihm zur\u00fcck. Ich werde sehen, was ich tun kann.\u00ab<\/p>\n<p>\u00dcbergl\u00fccklich eilte die Prinzessin zur\u00fcck ins Nachbarland. Als sie zum Palast kam, stand ein Lakai auf der T\u00fcrschwelle und rief: \u00bbEs ist ein Wunder geschehen. Der Prinz kann sehen!\u00ab \u2013 \u00bbWo ist er?\u00ab, fragte die Prinzessin. \u00bbIm Garten\u00ab, sagte der Lakai. \u00bbEr schaut sich alle Menschen und Tiere und Blumen an, und gerade haben die Hofdamen wieder Krach miteinander, und er sieht ihnen zu.\u00ab \u2013 \u00bbSch\u00f6n\u00ab, sagte die Prinzessin. Sie schlich die Wendeltreppe hinauf in ihre runde Kammer und machte sich daran, ihre Siebensachen in ein K\u00fcchenhandtuch zu schn\u00fcren. Als sie fertig war, wollte sie die Treppe wieder hinunterschleichen, um endg\u00fcltig zu verschwinden. In diesem Augenblick erschien ein Kammerherr und sagte: \u00bbDer Prinz w\u00fcnscht Sie sofort zu sehen.\u00ab \u2013 \u00bbOh\u00ab, sagte die Prinzessin verwirrt. \u00bbEr ist in seinem Zimmer\u00ab, sagte der Kammerherr. \u00bbEr l\u00e4sst Sie bitten, sofort zu kommen.\u00ab \u2013 \u00bbSehr wohl\u00ab, sagte die Prinzessin. Es bestand keine M\u00f6glichkeit, sich heimlich davonzumachen, und darum nahm sie die Scheibengardine von ihrem kleinen Fenster und bedeckte Kopf und Gesicht damit. So trat sie in das Zimmer des Prinzen. \u00bbKommst du endlich\u00ab, sagte er. \u00bbWarum hast du denn eine Gardine \u00fcber dem Kopf?\u00ab<br \/>\n\u00bbDie trage ich immer\u00ab, sagte die Prinzessin. \u00bbNimm den Lappen vom Kopf\u00ab, sagte er. \u00bbNein\u00ab, sagte sie. \u00bbIch befehle es\u00ab, sagte der Prinz. Da begriff sie, dass ihr nichts anderes \u00fcbrig blieb. Sie nahm die Gardine und zog sie herunter. Es blieb sehr still im Zimmer. Endlich h\u00f6rte sie den Prinzen tief aufatmen, und er sagte: \u00bbSo hatte ich es mir nicht vorgestellt.\u00ab \u2013 \u00bbDas dachte ich mir\u00ab, sagte die Prinzessin traurig. \u00bbSieh mich an\u00ab, sagte er. Sie hob den Kopf und schlug die Augen auf. Sie sah, dass der Prinz sie strahlend anstarrte. \u00bbDu bist noch viel sch\u00f6ner, als ich vermutet hatte\u00ab, sagte er. \u00bbMach dich nicht lustig \u00fcber mich\u00ab, sagte die Prinzessin. \u00bbIch hab ein Froschgesicht.\u00ab \u2013 \u00bbGlaubst du das wirklich?\u00ab, fragte der Prinz. \u00bbSchau in meinen Spiegel!\u00ab Sie guckte hinein. Zu ihrer Verwunderung sah sie ihr fr\u00fcheres Gesicht. Es war wieder genauso sch\u00f6n, nur viel freundlicher. Das hatte sie dem Froschk\u00f6nig zu verdanken. Sie heirateten noch im Lauf der Woche und reisten zu ihren Eltern, die \u00fcbergl\u00fccklich waren. In den beiden L\u00e4ndern wurde gefeiert, und am Abend gab es ein Konzert mit tausend Trompeten. Nur der Prinz und die Prinzessin waren nicht dabei. Sie lauschten einem sch\u00f6neren Konzert. Hand in Hand sa\u00dfen sie am Weiher und h\u00f6rten den Fr\u00f6schen zu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die niederl\u00e4ndische Autorin\u2002Annie M. G. 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