{"id":13043,"date":"2012-11-08T12:00:27","date_gmt":"2012-11-08T11:00:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=13043"},"modified":"2012-11-07T22:51:40","modified_gmt":"2012-11-07T21:51:40","slug":"marchen-zum-vorlesen-2-allerleihrauh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2012\/11\/08\/marchen-zum-vorlesen-2-allerleihrauh_13043","title":{"rendered":"M\u00e4rchen zum Vorlesen (2): Allerleihrauh"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_13052\" aria-describedby=\"caption-attachment-13052\" style=\"width: 509px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2012\/11\/08\/marchen-zum-vorlesen-2-allerleihrauh_13043\/allerleihrauh-3\" rel=\"attachment wp-att-13052\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2012\/11\/allerleihrauh2.jpg\" alt=\"\" width=\"509\" height=\"380\" class=\"size-full wp-image-13052\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2012\/11\/allerleihrauh2.jpg 509w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2012\/11\/allerleihrauh2-300x223.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 509px) 100vw, 509px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-13052\" class=\"wp-caption-text\">Immer wieder entwischt das M\u00e4dchen mit den goldenen Haaren dem K\u00f6nig\/ \u00a9 Gert Albrecht<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Es war einmal ein K\u00f6nig, der hatte eine Frau mit goldenen Haaren, und sie war so sch\u00f6n, dass sich ihresgleichen nicht mehr auf Erden fand. Es geschah, dass sie krank lag, und als sie f\u00fchlte, dass sie bald sterben w\u00fcrde, rief sie den K\u00f6nig und sprach: \u00bbWenn du nach meinem Tode dich wieder verm\u00e4hlen willst, so nimm keine, die nicht ebenso sch\u00f6n ist, als ich bin, und die nicht solch goldene Haare hat, wie ich habe; das musst du mir versprechen.\u00ab Nachdem es ihr der K\u00f6nig versprochen hatte, tat sie die Augen zu und starb.<!--more--><\/p>\n<p>Der K\u00f6nig war lange Zeit nicht zu tr\u00f6sten und dachte nicht daran, eine zweite Frau zu nehmen. Endlich sprachen seine R\u00e4te: \u00bbEs geht nicht anders, der K\u00f6nig muss sich wieder verm\u00e4hlen, damit wir eine K\u00f6nigin haben.\u00ab Nun wurden Boten weit und breit umhergeschickt, eine Braut zu suchen, die an Sch\u00f6nheit der verstorbenen K\u00f6nigin ganz gleichk\u00e4me. Es war aber keine in der ganzen Welt zu finden, und wenn man sie auch gefunden h\u00e4tte, so war doch keine da, die solch goldene Haare gehabt h\u00e4tte. Also kamen die Boten unverrichteter Sache wieder heim.<\/p>\n<p>Nun hatte der K\u00f6nig eine Tochter, die war geradeso sch\u00f6n wie ihre verstorbene Mutter, und hatte auch solch goldene Haare. Als sie herangewachsen war, sah sie der K\u00f6nig einmal an und sah, dass sie in allem seiner verstorbenen Gemahlin \u00e4hnlich war, und f\u00fchlte pl\u00f6tzlich eine heftige Liebe zu ihr. Da sprach er zu seinen R\u00e4ten: \u00bbIch will meine Tochter heiraten, denn sie ist das Ebenbild meiner verstorbenen Frau, und sonst kann ich doch keine Braut finden, die ihr gleicht.\u00ab<\/p>\n<p>Als die R\u00e4te das h\u00f6rten, erschraken sie und sprachen: \u00bbGott hat verboten, dass der Vater seine Tochter heirate, aus der S\u00fcnde kann nichts Gutes entspringen, und das Reich wird mit ins Verderben gezogen.\u00ab Die Tochter erschrak noch mehr, als sie den Entschluss ihres Vaters vernahm, hoffte aber, ihn von seinem Vorhaben noch abzubringen. Da sagte sie zu ihm: \u00bbEh ich Euren Wunsch erf\u00fclle, muss ich erst drei Kleider haben, eins so golden wie die Sonne, eins so silbern wie der Mond und eins so gl\u00e4nzend wie die Sterne; ferner verlange ich einen Mantel, von tausenderlei Pelz und Rauhwerk zusammengesetzt, und ein jedes Tier in Euerm Reich muss ein St\u00fcck von seiner Haut dazugeben.\u00ab Sie dachte aber: \u00bbDas anzuschaffen ist ganz unm\u00f6glich, und ich bringe damit meinen Vater von seinen b\u00f6sen Gedanken ab.\u00ab Der K\u00f6nig lie\u00df aber nicht ab, und die geschicktesten Jungfrauen in seinem Reiche mussten die drei Kleider weben, eins so golden wie die Sonne, eins so silbern wie der Mond und eins so gl\u00e4nzend wie die Sterne; und seine J\u00e4ger mussten alle Tiere im ganzen Reiche auffangen und ihnen ein St\u00fcck von ihrer Haut abziehen; daraus ward ein Mantel von tausenderlei Rauhwerk gemacht. Endlich, als alles fertig war, lie\u00df der K\u00f6nig den Mantel herbeiholen, breitete ihn vor ihr aus und sprach: \u00bbMorgen soll die Hochzeit sein.\u00ab<\/p>\n<p>Als nun die K\u00f6nigstochter sah, dass keine Hoffnung mehr war, ihres Vaters Herz umzuwenden, so fasste sie den Entschluss, zu entfliehen. In der Nacht, w\u00e4hrend alles schlief, stand sie auf und nahm von ihren Kostbarkeiten dreierlei, einen goldenen Ring, ein goldenes Spinnr\u00e4dchen und ein goldenes Haspelchen; die drei Kleider von Sonne, Mond und Sternen tat sie in eine Nussschale, zog den Mantel von allerlei Rauhwerk an und machte sich Gesicht und H\u00e4nde mit Ru\u00df schwarz. Dann befahl sie sich Gott und ging fort, und ging die ganze Nacht, bis sie in einen gro\u00dfen Wald kam. Und weil sie m\u00fcde war, setzte sie sich in einen hohlen Baum und schlief ein.<\/p>\n<p>Die Sonne ging auf, und sie schlief fort und schlief noch immer, als es schon hoher Tag war. Da trug es sich zu, dass der K\u00f6nig, dem dieser Wald geh\u00f6rte, darin jagte. Als seine Hunde zu dem Baum kamen, schnupperten sie, liefen ringsherum und bellten. Sprach der K\u00f6nig zu den J\u00e4gern: \u00bbSeht doch, was dort f\u00fcr ein Wild sich versteckt hat.\u00ab Die J\u00e4ger folgten dem Befehl, und als sie wiederkamen, sprachen sie: \u00bbIn dem hohlen Baum liegt ein wunderliches Tier, wie wir noch niemals eins gesehen haben: an seiner Haut ist tausenderlei Pelz; es liegt aber und schl\u00e4ft.\u00ab Sprach der K\u00f6nig: \u00bbSeht zu, ob ihr\u2019s lebendig fangen k\u00f6nnt, dann bindet\u2019s auf den Wagen und nehmt\u2019s mit.\u00ab Als die J\u00e4ger das M\u00e4dchen anfassten, erwachte es voll Schrecken und rief ihnen zu: \u00bbIch bin ein armes Kind, von Vater und Mutter verlassen, erbarmt euch mein und nehmt mich mit.\u00ab Da sprachen sie: \u00bbAllerleirauh, du bist gut f\u00fcr die K\u00fcche, komm nur mit, da kannst du die Asche zusammenkehren.\u00ab Also setzten sie es auf den Wagen und fuhren heim in das k\u00f6nigliche Schloss.<\/p>\n<p>Dort wiesen sie ihm ein St\u00e4llchen an unter der Treppe, wo kein Tageslicht hinkam, und sagten: \u00bbRauhtierchen, da kannst du wohnen und schlafen.\u00ab Dann ward es in die K\u00fcche geschickt, da trug es Holz und Wasser, sch\u00fcrte das Feuer, rupfte das Federvieh, belas das Gem\u00fcs, kehrte die Asche und tat alle schlechte Arbeit.<\/p>\n<p>Da lebte Allerleirauh lange Zeit recht armselig. Ach, du sch\u00f6ne K\u00f6nigstochter, wie soll\u2019s mit dir noch werden! Es geschah aber einmal, dass ein Fest im Schloss gefeiert ward, da sprach sie zum Koch: \u00bbDarf ich ein wenig hinaufgehen und zusehen? Ich will mich au\u00dfen vor die T\u00fcre stellen.\u00ab Antwortete der Koch: \u00bbJa, geh nur hin, aber in einer halben Stunde musst du wieder hier sein und die Asche zusammentragen.\u00ab<\/p>\n<p>Da nahm sie ihr \u00d6ll\u00e4mpchen, ging in ihr St\u00e4llchen, zog den Pelzrock aus und wusch sich den Ru\u00df von dem Gesicht und den H\u00e4nden ab, sodass ihre volle Sch\u00f6nheit wieder an den Tag kam. Dann machte sie die Nuss auf und holte ihr Kleid hervor, das wie die Sonne gl\u00e4nzte. Und wie das geschehen war, ging sie hinauf zum Fest, und alle traten ihr aus dem Weg, denn niemand kannte sie. Der K\u00f6nig aber kam ihr entgegen, reichte ihr die Hand und tanzte mit ihr und dachte in seinem Herzen: \u00bbSo sch\u00f6n haben meine Augen noch keine gesehen.\u00ab<\/p>\n<p>Als der Tanz zu Ende war, verneigte sie sich, und wie sich der K\u00f6nig umsah, war sie verschwunden, und niemand wusste, wohin. Die W\u00e4chter, die vor dem Schlosse standen, wurden gerufen und ausgefragt, aber niemand hatte sie erblickt. Sie war aber in ihr St\u00e4llchen gelaufen, hatte geschwind ihr Kleid ausgezogen, Gesicht und H\u00e4nde schwarz gemacht und den Pelzmantel umgetan und war wieder Allerleirauh. Als sie nun in die K\u00fcche kam und an ihre Arbeit gehen und die Asche zusammenkehren wollte, sprach der Koch: \u00bbLass das gut sein bis morgen und koche mir da die Suppe f\u00fcr den K\u00f6nig, ich will auch einmal ein bisschen oben zugucken; aber lass mir kein Haar hineinfallen, sonst kriegst du in Zukunft nichts mehr zu essen.\u00ab<\/p>\n<p>Da ging der Koch fort, und Allerleirauh kochte die Suppe f\u00fcr den K\u00f6nig und kochte eine Brotsuppe, so gut es konnte, und wie sie fertig war, holte es in dem St\u00e4llchen seinen goldenen Ring und legte ihn in die Sch\u00fcssel, in welcher die Suppe angerichtet ward. Als der Tanz zu Ende war, lie\u00df sich der K\u00f6nig die Suppe bringen und a\u00df sie, und sie schmeckte ihm so gut, dass er meinte, niemals eine bessere Suppe gegessen zu haben. Wie er aber auf den Grund kam, sah er da einen goldenen Ring liegen und konnte nicht begreifen, wie er dahin geraten war.<\/p>\n<p>Da befahl er, der Koch sollte vor ihn kommen. Der Koch erschrak, wie er den Befehl h\u00f6rte, und sprach zu Allerleirauh: \u00bbGewiss hast du ein Haar in die Suppe fallen lassen; wenn\u2019s wahr ist, so kriegst du Schl\u00e4ge.\u00ab Als er vor den K\u00f6nig kam, fragte dieser, wer die Suppe gekocht h\u00e4tte. Antwortete der Koch: \u00bbIch habe sie gekocht.\u00ab Der K\u00f6nig aber sprach: \u00bbDas ist nicht wahr, denn sie war auf andere Art und viel besser gekocht als sonst.\u00ab Antwortete er: \u00bbIch muss es gestehen, dass ich sie nicht gekocht habe, sondern das Rauhtierchen.\u00ab Sprach der K\u00f6nig: \u00bbGeh und lass es heraufkommen.\u00ab<\/p>\n<p>Als Allerleirauh kam, fragte der K\u00f6nig: \u00bbWer bist du?\u00ab \u2013 \u00bbIch bin ein armes Kind, das keinen Vater und Mutter mehr hat.\u00ab Fragte er weiter: \u00bbWozu bist du in meinem Schloss?\u00ab Antwortete es: \u00bbIch bin zu nichts gut, als dass mir die Stiefel um den Kopf geworfen werden.\u00ab Fragte er weiter: \u00bbWo hast du den Ring her, der in der Suppe war?\u00ab Antwortete es: \u00bbVon dem Ring wei\u00df ich nichts.\u00ab Also konnte der K\u00f6nig nichts erfahren und musste es wieder fortschicken.<\/p>\n<p>\u00dcber eine Zeit war wieder ein Fest, da bat Allerleirauh den Koch wie voriges Mal um Erlaubnis, zusehen zu d\u00fcrfen. Antwortete er: \u00bbJa, aber komm in einer halben Stunde wieder und koch dem K\u00f6nig die Brotsuppe, die er so gerne isst.\u00ab<\/p>\n<p>Da lief es in sein St\u00e4llchen, wusch sich geschwind und nahm aus der Nuss das Kleid, das so silbern war wie der Mond, und tat es an. Da ging sie hinauf und glich einer K\u00f6nigstochter; und der K\u00f6nig trat ihr entgegen und freute sich, dass er sie wiedersah, und weil eben der Tanz anhub, so tanzten sie zusammen. Als aber der Tanz zu Ende war, verschwand sie wieder so schnell, dass der K\u00f6nig nicht bemerken konnte, wo sie hinging. Sie sprang aber in ihr St\u00e4llchen und machte sich wieder zum Rauhtierchen und ging in die K\u00fcche, die Brotsuppe zu kochen. Als der Koch oben war, holte es das goldene Spinnrad und tat es in die Sch\u00fcssel, sodass die Suppe dar\u00fcber angerichtet wurde. Danach ward sie dem K\u00f6nig gebracht, der a\u00df sie, und sie schmeckte ihm so gut wie das vorige Mal, und lie\u00df den Koch kommen, der musste auch diesmal gestehen, dass Allerleirauh die Suppe gekocht h\u00e4tte. Allerleirauh kam da wieder vor den K\u00f6nig, aber sie antwortete, dass sie nur dazu da w\u00e4re, dass ihr die Stiefel an den Kopf geworfen w\u00fcrden, und dass sie von dem goldenen Spinnr\u00e4dchen gar nichts w\u00fcsste.<\/p>\n<p>Als der K\u00f6nig zum dritten Mal ein Fest anstellte, da ging es nicht anders als die vorigen Male. Der Koch sprach zwar: \u00bbDu bist eine Hexe, Rauhtierchen, und tust immer etwas in die Suppe, davon sie so gut wird und dem K\u00f6nig besser schmeckt, als was ich koche\u00ab; doch weil es so bat, so lie\u00df er es auf die bestimmte Zeit hingehen. Nun zog es ein Kleid an, das wie die Sterne gl\u00e4nzte, und trat damit in den Saal. Der K\u00f6nig tanzte wieder mit der sch\u00f6nen Jungfrau und meinte, dass sie noch niemals so sch\u00f6n gewesen w\u00e4re. Und w\u00e4hrend er tanzte, steckte er ihr, ohne dass sie es merkte, einen goldenen Ring an den Finger, und hatte befohlen, dass der Tanz recht lang w\u00e4hren sollte. Wie er zu Ende war, wollte er sie an den H\u00e4nden festhalten, aber sie riss sich los und sprang so geschwind unter die Leute, dass sie vor seinen Augen verschwand.<\/p>\n<p>Sie lief, was sie konnte, in ihr St\u00e4llchen unter der Treppe, weil sie aber zu lange und \u00fcber eine halbe Stunde geblieben war, so konnte sie das sch\u00f6ne Kleid nicht ausziehen, sondern warf nur den Mantel von Pelz dar\u00fcber, und in der Eile machte sie sich auch nicht ganz ru\u00dfig, sondern ein Finger blieb wei\u00df. Allerleirauh lief nun in die K\u00fcche, kochte dem K\u00f6nig die Brotsuppe und legte, wie der Koch fort war, den goldenen Haspel hinein. Der K\u00f6nig, als er den Haspel auf dem Grunde fand, lie\u00df Allerleirauh rufen; da erblickte er den wei\u00dfen Finger und sah den Ring, den er im Tanze ihr angesteckt hatte. Da ergriff er sie an der Hand und hielt sie fest, und als sie sich losmachen und fortspringen wollte, tat sich der Pelzmantel ein wenig auf, und das Sternenkleid schimmerte hervor.<\/p>\n<p>Der K\u00f6nig fasste den Mantel und riss ihn ab. Da kamen die goldenen Haare hervor, und sie stand da in voller Pracht und konnte sich nicht l\u00e4nger verbergen. Und als sie Ru\u00df und Asche aus ihrem Gesicht gewischt hatte, da war sie sch\u00f6ner, als man noch jemand auf Erden gesehen hat. Der K\u00f6nig aber sprach: \u00bbDu bist meine liebe Braut, und wir scheiden nimmermehr voneinander.\u00ab Darauf ward die Hochzeit gefeiert, und sie lebten vergn\u00fcgt bis an ihren Tod.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Wochen gibt es in der KinderZEIT immer wieder ein weiteres bekanntes Grimmsches M\u00e4rchen zum Vorlesen oder Selberlesen. N\u00e4chste Woche ist das M\u00e4rchen vom Rotk\u00e4ppchen dran, das seine kranke Gro\u00dfmutter besuchen m\u00f6chte und dabei auf den b\u00f6sen Wolf trifft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war einmal ein K\u00f6nig, der hatte eine Frau mit goldenen Haaren, und sie war so sch\u00f6n, dass sich ihresgleichen nicht mehr auf Erden fand. Es geschah, dass sie krank lag, und als sie f\u00fchlte, dass sie bald sterben w\u00fcrde, rief sie den K\u00f6nig und sprach: \u00bbWenn du nach meinem Tode dich wieder verm\u00e4hlen willst, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":217,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1,425,986],"tags":[22519,22560,2670,12669,30143,22561],"class_list":["post-13043","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-marchen","category-vorlesegeschichten","tag-200-jahre-grimmsche-marchen","tag-allerleihrauh","tag-bruder-grimm","tag-grimmsche-marchen","tag-marchen","tag-marchen-zum-vorlesen"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>M\u00e4rchen zum Vorlesen (2): Allerleihrauh - KinderZEIT-Blog<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2012\/11\/08\/marchen-zum-vorlesen-2-allerleihrauh_13043\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"M\u00e4rchen zum Vorlesen (2): Allerleihrauh - KinderZEIT-Blog\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Es war einmal ein K\u00f6nig, der hatte eine Frau mit goldenen Haaren, und sie war so sch\u00f6n, dass sich ihresgleichen nicht mehr auf Erden fand. Es geschah, dass sie krank lag, und als sie f\u00fchlte, dass sie bald sterben w\u00fcrde, rief sie den K\u00f6nig und sprach: \u00bbWenn du nach meinem Tode dich wieder verm\u00e4hlen willst, [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2012\/11\/08\/marchen-zum-vorlesen-2-allerleihrauh_13043\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"KinderZEIT-Blog\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2012-11-08T11:00:27+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2012-11-07T21:51:40+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2012\/11\/allerleihrauh2.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Redaktion KinderZEIT\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Redaktion KinderZEIT\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"11\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2012\/11\/08\/marchen-zum-vorlesen-2-allerleihrauh_13043\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2012\/11\/08\/marchen-zum-vorlesen-2-allerleihrauh_13043\",\"name\":\"M\u00e4rchen zum Vorlesen (2): Allerleihrauh - KinderZEIT-Blog\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#website\"},\"datePublished\":\"2012-11-08T11:00:27+00:00\",\"dateModified\":\"2012-11-07T21:51:40+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#\/schema\/person\/49470446f328463e8ea80b00b7d5da9c\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2012\/11\/08\/marchen-zum-vorlesen-2-allerleihrauh_13043#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2012\/11\/08\/marchen-zum-vorlesen-2-allerleihrauh_13043\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2012\/11\/08\/marchen-zum-vorlesen-2-allerleihrauh_13043#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"M\u00e4rchen zum Vorlesen (2): Allerleihrauh\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/\",\"name\":\"KinderZEIT-Blog\",\"description\":\"Politik, Kultur und R\u00e4tsel f\u00fcr junge Leser\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#\/schema\/person\/49470446f328463e8ea80b00b7d5da9c\",\"name\":\"Redaktion KinderZEIT\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e613a4a2ad2bd6413584eec4b8dd51cb549f6f87f7a858de5437c6df45ca1659?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e613a4a2ad2bd6413584eec4b8dd51cb549f6f87f7a858de5437c6df45ca1659?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Redaktion KinderZEIT\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/author\/sandra-valeska-bruhns\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"M\u00e4rchen zum Vorlesen (2): Allerleihrauh - KinderZEIT-Blog","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2012\/11\/08\/marchen-zum-vorlesen-2-allerleihrauh_13043","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"M\u00e4rchen zum Vorlesen (2): Allerleihrauh - KinderZEIT-Blog","og_description":"Es war einmal ein K\u00f6nig, der hatte eine Frau mit goldenen Haaren, und sie war so sch\u00f6n, dass sich ihresgleichen nicht mehr auf Erden fand. Es geschah, dass sie krank lag, und als sie f\u00fchlte, dass sie bald sterben w\u00fcrde, rief sie den K\u00f6nig und sprach: \u00bbWenn du nach meinem Tode dich wieder verm\u00e4hlen willst, [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2012\/11\/08\/marchen-zum-vorlesen-2-allerleihrauh_13043","og_site_name":"KinderZEIT-Blog","article_published_time":"2012-11-08T11:00:27+00:00","article_modified_time":"2012-11-07T21:51:40+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2012\/11\/allerleihrauh2.jpg"}],"author":"Redaktion KinderZEIT","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Redaktion KinderZEIT","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"11\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2012\/11\/08\/marchen-zum-vorlesen-2-allerleihrauh_13043","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2012\/11\/08\/marchen-zum-vorlesen-2-allerleihrauh_13043","name":"M\u00e4rchen zum Vorlesen (2): Allerleihrauh - KinderZEIT-Blog","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#website"},"datePublished":"2012-11-08T11:00:27+00:00","dateModified":"2012-11-07T21:51:40+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#\/schema\/person\/49470446f328463e8ea80b00b7d5da9c"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2012\/11\/08\/marchen-zum-vorlesen-2-allerleihrauh_13043#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2012\/11\/08\/marchen-zum-vorlesen-2-allerleihrauh_13043"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2012\/11\/08\/marchen-zum-vorlesen-2-allerleihrauh_13043#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"M\u00e4rchen zum Vorlesen (2): Allerleihrauh"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/","name":"KinderZEIT-Blog","description":"Politik, Kultur und R\u00e4tsel f\u00fcr junge Leser","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#\/schema\/person\/49470446f328463e8ea80b00b7d5da9c","name":"Redaktion KinderZEIT","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e613a4a2ad2bd6413584eec4b8dd51cb549f6f87f7a858de5437c6df45ca1659?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e613a4a2ad2bd6413584eec4b8dd51cb549f6f87f7a858de5437c6df45ca1659?s=96&d=mm&r=g","caption":"Redaktion KinderZEIT"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/author\/sandra-valeska-bruhns"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13043","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/users\/217"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13043"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13043\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13058,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13043\/revisions\/13058"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13043"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13043"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13043"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}