{"id":1305,"date":"2009-05-20T13:00:39","date_gmt":"2009-05-20T11:00:39","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=1305"},"modified":"2009-05-20T13:00:39","modified_gmt":"2009-05-20T11:00:39","slug":"die-seltsame-jungfer-bock","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/05\/20\/die-seltsame-jungfer-bock_1305","title":{"rendered":"Die seltsame Jungfer Bock"},"content":{"rendered":"<p><figure style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/bilder\/2009\/22\/gesellschaft\/kinderzeit\/vorlesegeschichte-450.jpg\" alt=\"\u00a9 Rolf Rettich\" width=\"450\" height=\"642\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Rolf Rettich<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><strong>Warum B\u00fcrgermeister immer auf alte Damen h\u00f6ren sollten! Eine fantastische Vorlesegeschichte<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Annie M. G. Schmidt<\/em><\/p>\n<p>Der B\u00fcrgermeister sa\u00df in seinem Arbeitszimmer. Er dr\u00fcckte auf den Klingelknopf und sagte zum B\u00fcrodiener: \u00bbWie viel Personen sitzen denn noch im Wartezimmer?\u00ab \u2013 \u00bbNur eine, Herr B\u00fcrgermeister\u00ab, sagte der B\u00fcrodiener. \u00bbEine alte Dame. Allerdings, ob Dame\u2008\u2026\u00ab, f\u00fcgte er hinzu. \u00bbWieso: ob Dame?\u00ab, fragte der B\u00fcrgermeister. \u00bbSie sieht nicht so sehr nach Dame aus\u00ab, sagte der B\u00fcrodiener. Die Dame, die nicht so sehr nach Dame aussah, trat ein. Ihr graues Haar sah so aus, als ob gerade eine Taube darin gebr\u00fctet h\u00e4tte. \u00bbIch bin Jungfer Bock\u00ab, sagte sie. \u00bbUnd man will mich zwingen, mein Haus zu verlassen.\u00ab \u2013 \u00bbNa, na\u00ab, sagte der B\u00fcrgermeister freundlich, \u00bbIn dieser Stadt wird niemand aus dem Haus gesetzt.\u00ab \u2013 \u00bbAch, wirklich?\u00ab, sagte Jungfer Bock. \u00bbNein\u00ab, sagte der B\u00fcrgermeister.<!--more--><br \/>\n\u00bbIch wohne in der Stoofstra\u00dfe\u00ab, sagte die alte Dame. \u00bbAch so, das ist dann ein besonderer Fall\u00ab, sagte der B\u00fcrgermeister. \u00bbDiese ganze Stra\u00dfe wird abgerissen, weil da ein gro\u00dfes Hotel gebaut werden soll. Tja, daran ist nun nichts zu \u00e4ndern. Das ist Gemeindepolitik.\u00ab \u2013 \u00bbUnd wo soll ich wohnen?\u00ab, fragte Jungfer Bock. \u00bbSie bekommen eine andere Wohnung zugewiesen\u00ab, sagte der B\u00fcrgermeister. \u00bbIn einem modernen Hochhaus.\u00ab \u2013 \u00bbIch will aber nicht in eine andere Gegend\u00ab, sagte Jungfer Bock energisch. \u00bbIch wohne schon seit vierzig Jahren in der Stoofstra\u00dfe.\u00ab \u2013 \u00bbTja\u00ab, sagte der B\u00fcrgermeister. Er sp\u00fcrte pl\u00f6tzlich, wie m\u00fcde er war. Dreizehn Menschen hatte er an diesem Morgen angeh\u00f6rt, und alle hatten sie etwas von ihm gewollt. Er seufzte. \u00bbSehen Sie, werte Jungfer Bock, es ist sehr unvern\u00fcnftig von Ihnen, dass Sie nicht in eine moderne Etagenwohnung wollen.\u00ab \u2013 \u00bb Lieber w\u00fcrde ich in einem Mauseloch wohnen\u00ab, sagte die Dame. \u00bbGut\u00ab, sagte der B\u00fcrgermeister. \u00bbDann gehen Sie meinetwegen in ein Mauseloch. Guten Morgen.\u00ab<br \/>\nEs blieb still. Jungfer Bock kniff die Augen zusammen und sah den B\u00fcrgermeister lange an. Sie sieht wie eine Hexe aus, dachte der B\u00fcrgermeister. \u00bbH\u00f6ren Sie mal\u00ab, sagte er, \u00bbdas mit dem Mauseloch, das war nat\u00fcrlich nur ein Scherz\u2008\u2026\u00ab Aber Jungfer Bock stand auf und ging zur T\u00fcr. Sie hatte ein Kleid an, das \u00fcber und \u00fcber mit Flederm\u00e4usen bedruckt war, und auf ihrem R\u00fccken hing ein Spinngewebe. An der T\u00fcr drehte sie sich noch einmal um und sagte: \u00bbIch glaube, es ist besser, dass Sie ein Mauseloch suchen. Nicht f\u00fcr mich, sondern f\u00fcr sich selbst.\u00ab Damit zog sie die T\u00fcr hinter sich zu, und der B\u00fcrgermeister war allein.<br \/>\n\u00bbPuh\u00ab, sagte der B\u00fcrgermeister. \u00bbEin sonderbares Gesch\u00f6pf.\u00ab Er wandte sich um und wollte zu seinem Sessel zur\u00fcckkehren. Aber der kurze Weg vom Fenster bis zum Sessel war so f\u00fcrchterlich lang geworden. Der B\u00fcrgermeister konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten. Er fiel nach vorn und kroch auf H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen weiter. H\u00e4nden? Es waren Pf\u00f6tchen. Der arme B\u00fcrgermeister sah sich ratlos um, und sein Blick fiel auf den Spiegel: eine Maus! Er hatte sich in eine Maus verwandelt.<br \/>\n\u00bbEs war also doch eine Hexe\u00ab, sagte er. \u00bbWas soll ich jetzt nur anfangen?\u00ab Da ging die T\u00fcr auf, und seine Frau kam herein. \u00bbHermann\u00ab, rief sie, \u00bbwo bist du denn?\u00ab \u2013 \u00bbHier\u00ab, piepste Hermann. Die Frau B\u00fcrgermeister guckte auf den Boden. \u00bbWrrr \u2013 grrr \u2013 jeh \u2013 Hilfe!\u00ab, schrie sie und stand im Handumdrehen auf dem Sessel: \u00bbEine Maus!\u00ab Die Kinder kamen gerannt, lie\u00dfen sich auf den Boden fallen und haschten nach der Maus, die mit klopfendem Herzen unter den Schrank fl\u00fcchtete. \u00bbIch bin euer Vater!\u00ab, rief er. \u00bbHolt die Falle\u00ab, sagte seine Frau. \u00bbWir legen K\u00e4se hinein, dann haben wir sie morgen.\u00ab Die ganze Nacht sa\u00df der B\u00fcrgermeister unter dem Schrank. Vielleicht ist es besser, dachte er, wenn ich in die Falle gehe. Freiwillig. Sie werden sie aufheben und mir in die Augen sehen\u2008\u2026 Und wenn ich auch nicht sprechen kann, vielleicht erkennen sie mich doch. An meinem Verhalten. Der B\u00fcrgermeister ging in die Falle.<br \/>\nAm andern Morgen kam seine Tochter Tine, um nach der Falle zu sehen. \u00bbSie sitzt drin\u00ab, rief sie. \u00bbOh, was f\u00fcr ein Sch\u00e4tzchen! Was machen wir nun mit ihm?\u00ab \u2013 \u00bbPuh, was f\u00fcr ein Biest\u00ab, rief ihre Mutter. \u00bbWir m\u00fcssen sie ertr\u00e4nken. Wer traut sich, das Tier in der Gracht zu ertr\u00e4nken?\u00ab Zum Gl\u00fcck war niemand im Haus, der sich traute. \u00bbDa kommt der Brieftr\u00e4ger\u00ab, sagte die Frau B\u00fcrgermeister. \u00bbBrieftr\u00e4ger, wir haben eine Maus gefangen. Uns graut davor, sie zu ertr\u00e4nken. W\u00fcrden Sie das f\u00fcr uns tun? Sie bekommen auch eine von den besten Zigarren meines Mannes.\u00ab \u2013 \u00bbIch rauche nicht\u00ab, sagte der Brieftr\u00e4ger. \u00bbAber geben Sie mir die Falle.\u00ab \u2013 \u00bbVielen Dank\u00ab, sagte die Frau B\u00fcrgermeister.<br \/>\n\u00bbErtr\u00e4nken\u00ab, sagte der Brieftr\u00e4ger unterwegs. \u00bbNein, ich ertr\u00e4nke keine Tiere. Ich wei\u00df etwas viel Lustigeres: Ich steck dich beim Pfarrer in den Briefkasten. Er behauptet immer, ich br\u00e4chte ihm seine Post zu sp\u00e4t. Da sind wir schon, hier ist das Pfarrhaus.\u00ab Vor der T\u00fcr machte er die Falle auf und griff vorsichtig nach der Maus. \u00bbUntersteh dich, mich zu bei\u00dfen\u00ab, sagte er. \u00bbIch bei\u00dfe keine Brieftr\u00e4ger\u00ab, sagte der B\u00fcrgermeister. Und schon rutschte er durch den Briefschlitz. Weil es wirklich nur ein Schlitz war, fiel der B\u00fcrgermeister in den Flur. Er rannte so schnell er konnte an der Wand entlang, um ein Loch zu finden, in dem er sich verstecken konnte. Nirgends war ein Spalt, und so entdeckte ihn der Pfarrer. Er schrie nicht, denn er war ein bedachtsamer Mann; er holte die gro\u00dfe rote Katze, faltete die H\u00e4nde und wartete.<br \/>\nWenn doch nur ein Loch in der Wand w\u00e4re\u2008\u2026, dachte der B\u00fcrgermeister verzweifelt. Und gerade als die Katze sich zum Sprung bereit machte, sah er einen schmalen Spalt, durch den er sich hindurchwinden konnte. Er fiel in eine Vertiefung an der anderen Seite der Wand, wo zwei scharfe \u00c4uglein ihn anstarrten. \u00bbWas soll denn das?\u00ab, fragte die graue M\u00e4usin, die dort sa\u00df. \u00bbVerzeihung\u00ab, sagte der B\u00fcrgermeister, \u00bbSie sind Frau Maus, nicht wahr?\u00ab \u2013 \u00bbWitwe Maus\u00ab, sagte sie. \u00bbDer Kater hier im Haus ist hinter mir her\u00ab, sagte der B\u00fcrgermeister. Die Witwe Maus wurde sofort freundlicher. \u00bbDer Rote\u00ab, seufzte sie. \u00bbEr war es, der meinen Mann im vorigen Jahr\u2008\u2026\u00ab Sie stockte. \u00bbIch verstehe\u00ab, sagte der B\u00fcrgermeister teilnahmsvoll. \u00bbWohnen Sie hier?\u00ab \u2013 \u00bbIm Haus nebenan\u00ab, sagte die Maus. \u00bbIch hab eine entz\u00fcckende Wohnung. Kommen Sie nur mit, ich zeig sie Ihnen.\u00ab Der B\u00fcrgermeister folgte ihr durch einen dunklen Gang. \u00bbHier ist es\u00ab, sagte sie schlie\u00dflich. Der B\u00fcrgermeister sah sich um. Es war eine ziemlich gro\u00dfe H\u00f6hle. \u00bbHier sind wir dicht unterm Fu\u00dfboden eines Wohnzimmers, das einem vornehmen Herrn geh\u00f6rt\u00ab, sagte die Witwe. \u00bbEr isst ausgezeichnet: jeden Tag Brot mit Schinken und K\u00e4se. Und der Fu\u00dfboden ist so voll Ritzen, dass mir die Krumen oft direkt auf den Kopf fallen. Ssst \u2013 ich glaube, er kommt gerade nach Hause.\u00ab Wirklich waren schwere Schritte zu h\u00f6ren. Die Dielenbretter bogen sich. \u00bbOh, horchen Sie, mein Herr hat Besuch\u00ab, sagte die Maus. Der B\u00fcrgermeister stellte sich auf den Platz, den sie ihm zeigte, und horchte. Er verstand genau, was der Herr sagte: \u00bbJetzt trinken wir ein Bier und essen ein St\u00fcck Wurst.\u00ab<br \/>\nDer B\u00fcrgermeister war sehr hungrig. Ungeduldig begann er sich durch die Ritze zu arbeiten, um in die Stube zu kommen. \u00bbOh, eine Maus\u00ab, sagte der vornehme Herr verwundert. \u00bbUnd wie sie piepst\u00ab, sagte der Besucher. \u00bbWarte!\u00ab Er stand auf, ergriff seinen Stuhl mit beiden H\u00e4nden und schlug damit nach dem B\u00fcrgermeister. Der Schlag traf, und die arme Maus lag totenstill. \u00bbHopp!\u00ab, sagte der Mann, ergriff die tote Maus am Schwanz und schleuderte sie mit einem Schwung zum Fenster hinaus. Da lag der B\u00fcrgermeister nun in der Gosse. Aber tot war er nicht, nur bewusstlos. Ein d\u00fcnnes Rinnsal Gossenwasser floss \u00fcber ihn, und durch die K\u00fchle kam er zu sich. \u00bbIch hab nicht gewusst, dass ein Mauseleben so traurig ist\u00ab, sagte der B\u00fcrgermeister. \u00bbTraurig und noch viel nervenaufreibender als das Leben eines B\u00fcrgermeisters. Und jetzt rieche ich gebratenen Speck. Es kommt von oben. Und ich hab so einen Hunger; ich geh einfach diese Kellertreppe rauf, und es ist mir gleich, wo ich hinkomme.\u00ab<br \/>\nEr lief die Treppe hinauf und folgte dem Geruch bis in die kleine K\u00fcche. Die war so unordentlich, dass er sich bequem hinter einem Korb M\u00f6hren verstecken konnte. Hier bleibe ich vorl\u00e4ufig, dachte der B\u00fcrgermeister. Es lebe das Ger\u00fcmpel! Was f\u00fcr eine herrliche K\u00fcche. Aber ich sehe zwei F\u00fc\u00dfe hin und her gehen, Damenf\u00fc\u00dfe. Er h\u00f6rte eine Schrankt\u00fcr knarren. Da wurde ihm pl\u00f6tzlich eine Sch\u00fcssel mit ein paar Brocken Speck vor die Nase gestellt. Lieber Himmel, sollte das f\u00fcr mich sein?, dachte der B\u00fcrgermeister. Gierig schlang er ein St\u00fcckchen Speck hinunter. Dem B\u00fcrgermeister wurde davon so schwindlig, dass er die Augen schlie\u00dfen musste. Als er sie wieder \u00f6ffnete, sah er, dass er sich mit zwei H\u00e4nden auf den Rand des Ausgusses st\u00fctzte. Zwei richtigen, echten H\u00e4nde.<br \/>\n\u00bbWie nett von Ihnen, Herr B\u00fcrgermeister, dass Sie mich mal besuchen\u00ab, sagte die Dame, der die F\u00fc\u00dfe geh\u00f6rten. Der B\u00fcrgermeister fuhr herum, und da stand sie. Die Jungfer Bock. \u00bbIst das nicht eine h\u00fcbsche Wohnung?\u00ab, fragte sie. \u00bbUnd ist es nicht eine nette Stra\u00dfe, in der ich wohne? Sehen Sie nur mal aus dem Fenster! Die Stoofstra\u00dfe.\u00ab Er sah aus dem Fenster. Es war wirklich eine sehr nette Stra\u00dfe. \u00bbIch \u2013 eh \u2013, ich war eine Maus\u2008\u2026\u00ab, sagte er. \u00bbEine Maus?\u00ab, fragte Jungfer Bock verbl\u00fcfft. \u00bbSie sind der B\u00fcrgermeister, und Sie sind gekommen, um sich mein H\u00e4uschen anzusehen. Es w\u00e4re doch schlimm, wenn es abgerissen w\u00fcrde, nicht wahr?\u00ab Sie starrte ihn mit ihren scharfen Augen an, und der B\u00fcrgermeister f\u00fchlte sich so froh, dass er lachen musste. \u00bbNat\u00fcrlich, Jungfer Bock\u00ab, sagte er. \u00bbIch denke gar nicht daran, diese H\u00e4user abrei\u00dfen zu lassen. Sie k\u00f6nnen ruhig wohnen bleiben.\u00ab \u2013 \u00bbDas w\u00e4re also in Ordnung\u00ab, sagte sie vergn\u00fcgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum B\u00fcrgermeister immer auf alte Damen h\u00f6ren sollten! Eine fantastische Vorlesegeschichte Von Annie M. G. Schmidt Der B\u00fcrgermeister sa\u00df in seinem Arbeitszimmer. Er dr\u00fcckte auf den Klingelknopf und sagte zum B\u00fcrodiener: \u00bbWie viel Personen sitzen denn noch im Wartezimmer?\u00ab \u2013 \u00bbNur eine, Herr B\u00fcrgermeister\u00ab, sagte der B\u00fcrodiener. \u00bbEine alte Dame. 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