{"id":13339,"date":"2013-01-10T11:53:23","date_gmt":"2013-01-10T10:53:23","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=13339"},"modified":"2013-01-10T11:54:23","modified_gmt":"2013-01-10T10:54:23","slug":"marchen-zum-vorlesen-10-hans-im-gluck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2013\/01\/10\/marchen-zum-vorlesen-10-hans-im-gluck_13339","title":{"rendered":"M\u00e4rchen zum Vorlesen (10): Hans im Gl\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_13341\" aria-describedby=\"caption-attachment-13341\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2013\/01\/hansimglueck-540x410.jpg\" alt=\"Illustration: Gert Albrecht f\u00fcr DIE ZEIT\/www.gertalbrecht.de Text: aus \u00bbJakob und Wilhelm Grimm: Ausgew\u00e4hlte Kinder- und Hausm\u00e4rchen\u00ab, Philipp Reclam jun. 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GmbH &amp; Co., Stuttgart 1981<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>Hans hatte sieben Jahre bei seinem Herrn gedient, da sprach er zu ihm: \u00bbHerr, meine Zeit ist herum, nun wollte ich gerne wieder heim zu meiner Mutter, gebt mir meinen Lohn.\u00ab Der Herr antwortete: \u00bbDu hast mir treu und ehrlich gedient, wie der Dienst war, so soll der Lohn sein\u00ab, und gab ihm ein St\u00fcck Gold, das so gro\u00df als Hansens Kopf war. Hans zog sein T\u00fcchlein aus der Tasche, wickelte den Klumpen hinein, setzte ihn auf die Schulter und machte sich auf den Weg nach Haus.<!--more--><\/p>\n<p>Wie er so dahinging und immer ein Bein vor das andere setzte, kam ihm ein Reiter in die Augen, der frisch und fr\u00f6hlich auf einem muntern Pferd vorbeitrabte. \u00bbAch\u00ab, sprach Hans ganz laut, \u00bbwas ist das Reiten ein sch\u00f6nes Ding! Da sitzt einer wie auf einem Stuhl, st\u00f6\u00dft sich an keinen Stein, spart die Schuh und kommt fort, er wei\u00df nicht wie.\u00ab Der Reiter, der das geh\u00f6rt hatte, hielt an und rief: \u00bbEi, Hans, warum laufst du auch zu Fu\u00df?\u00ab \u2013 \u00bbIch muss ja wohl\u00ab, antwortete er, \u00bbda habe ich einen Klumpen heimzutragen: es ist zwar Gold, aber ich kann den Kopf dabei nicht gerad halten, auch dr\u00fcckt mir\u2019s auf die Schulter.\u00ab \u2013 \u00bbWei\u00dft du was\u00ab, sagte der Reiter, \u00bbwir wollen tauschen: ich gebe dir mein Pferd, und du gibst mir deinen Klumpen.\u00ab \u2013 \u00bbVon Herzen gern\u00ab, sprach Hans, \u00bbaber ich sage Euch, Ihr m\u00fcsst Euch damit schleppen.\u00ab Der Reiter stieg ab, nahm das Gold und half dem Hans hinauf, gab ihm die Z\u00fcgel fest in die H\u00e4nde und sprach: \u00bbWenn\u2019s nun recht geschwind soll gehen, so musst du mit der Zunge schnalzen und hopp, hopp rufen.\u00ab<\/p>\n<p>Hans war seelenfroh, als er auf dem Pferde sa\u00df und so frank und frei dahinritt. \u00dcber ein Weilchen fiel\u2019s ihm ein, es sollte noch schneller gehen, und fing an, mit der Zunge zu schnalzen und hopp, hopp zu rufen. Das Pferd setzte sich in starken Trab, und ehe sich\u2019s Hans versah, war er abgeworfen und lag in einem Graben, der die \u00c4cker von der Landstra\u00dfe trennte. Das Pferd w\u00e4re auch durchgegangen, wenn es nicht ein Bauer aufgehalten h\u00e4tte, der des Weges kam und eine Kuh vor sich hertrieb. Hans suchte seine Glieder zusammen und machte sich wieder auf die Beine. Er war aber verdrie\u00dflich und sprach zu dem Bauer: \u00bbEs ist ein schlechter Spa\u00df das Reiten, zumal wenn man auf so eine M\u00e4hre ger\u00e4t wie diese, die st\u00f6\u00dft und einen herabwirft, dass man den Hals brechen kann; ich setze mich nun und nimmermehr wieder auf. Da lob ich mir Eure Kuh, da kann einer mit Gem\u00e4chlichkeit hinterhergehen und hat obendrein seine Milch, Butter und K\u00e4se jeden Tag gewiss. Was g\u00e4b ich darum, wenn ich so eine Kuh h\u00e4tte!\u00ab \u2013 \u00bbNun\u00ab, sprach der Bauer, \u00bbgeschieht Euch so ein gro\u00dfer Gefallen, so will ich Euch wohl die Kuh f\u00fcr das Pferd vertauschen.\u00ab Hans willigte mit tausend Freuden ein; der Bauer schwang sich aufs Pferd und ritt eilig davon.<\/p>\n<p>Hans trieb seine Kuh ruhig vor sich her und bedachte den gl\u00fccklichen Handel. \u00bbHab ich nur ein St\u00fcck Brot, und daran wird mir\u2019s doch nicht fehlen, so kann ich, sooft mir\u2019s beliebt, Butter und K\u00e4se dazu essen; hab ich Durst, so melk ich meine Kuh und trinke Milch. Herz, was verlangst du mehr?\u00ab Als er zu einem Wirtshaus kam, machte er halt, a\u00df in der gro\u00dfen Freude alles, was er bei sich hatte, sein Mittags- und Abendbrot, rein auf und lie\u00df sich f\u00fcr seine letzten paar Heller ein halbes Glas Bier einschenken. Dann trieb er seine Kuh weiter, immer nach dem Dorfe seiner Mutter zu. Die Hitze ward dr\u00fcckender, je n\u00e4her der Mittag kam, und Hans befand sich in einer Heide, die wohl noch eine Stunde dauerte. Da ward es ihm ganz hei\u00df, sodass ihm vor Durst die Zunge am Gaumen klebte. \u00bbDem Ding ist zu helfen\u00ab, dachte Hans, \u00bbjetzt will ich meine Kuh melken und mich an der Milch laben.\u00ab<\/p>\n<p>Er band sie an einen d\u00fcrren Baum, und da er keinen Eimer hatte, so stellte er seine Lederm\u00fctze unter, aber wie er sich auch bem\u00fchte, es kam kein Tropfen Milch zum Vorschein. Und weil er sich ungeschickt dabei anstellte, so gab ihm das ungeduldige Tier endlich mit einem der Hinterf\u00fc\u00dfe einen solchen Schlag vor den Kopf, dass er zu Boden taumelte und eine Zeit lang sich gar nicht besinnen konnte, wo er war. Gl\u00fccklicherweise kam gerade ein Metzger des Weges, der auf einem Schubkarren ein junges Schwein liegen hatte. \u00bbWas sind das f\u00fcr Streiche!\u00ab, rief er und half dem guten Hans auf. Hans erz\u00e4hlte, was vorgefallen war. Der Metzger reichte ihm seine Flasche und sprach: \u00bbDa trinkt einmal und erholt Euch. Die Kuh will wohl keine Milch geben, das ist ein altes Tier, das h\u00f6chstens noch zum Ziehen taugt oder zum Schlachten.\u00ab \u2013 \u00bbEi, ei\u00ab, sprach Hans und strich sich die Haare \u00fcber den Kopf, \u00bbwer h\u00e4tte das gedacht! Es ist freilich gut, wenn man so ein Tier ins Haus abschlachten kann, was gibt\u2019s f\u00fcr Fleisch! Aber ich mache mir aus dem Kuhfleisch nicht viel, es ist mir nicht saftig genug. Ja, wer so ein junges Schwein h\u00e4tte! Das schmeckt anders, dabei noch die W\u00fcrste.\u00ab \u2013 \u00bbH\u00f6rt, Hans\u00ab, sprach da der Metzger, \u00bbEuch zuliebe will ich tauschen und will Euch das Schwein f\u00fcr die Kuh lassen.\u00ab \u2013 \u00bbGott lohn Euch Eure Freundschaft\u00ab, sprach Hans, \u00fcbergab ihm die Kuh, lie\u00df sich das Schweinchen vom Karren losmachen und den Strick, woran es gebunden war, in die Hand geben.<\/p>\n<p>Hans zog weiter und \u00fcberdachte, wie ihm doch alles nach Wunsch ginge, begegnete ihm je eine Verdrie\u00dflichkeit, so w\u00fcrde sie doch gleich wiedergutgemacht. Es gesellte sich danach ein Bursch zu ihm, der trug eine sch\u00f6ne wei\u00dfe Gans unter dem Arm. Sie boten einander die Zeit, und Hans fing an, von seinem Gl\u00fcck zu erz\u00e4hlen und wie er immer so vorteilhaft getauscht h\u00e4tte. Der Bursch erz\u00e4hlte ihm, dass er die Gans zu einem Kindtaufschmaus br\u00e4chte. \u00bbHebt einmal\u00ab, fuhr er fort und packte sie bei den Fl\u00fcgeln, \u00bbwie schwer sie ist, die ist aber auch acht Wochen lang genudelt worden. Wer in den Braten bei\u00dft, muss sich das Fett von beiden Seiten abwischen.\u00ab \u2013 \u00bbJa\u00ab, sprach Hans und wog sie mit der einen Hand, \u00bbdie hat ihr Gewicht, aber mein Schwein ist auch keine Sau.\u00ab Indessen sah sich der Bursch nach allen Seiten ganz bedenklich um, sch\u00fcttelte auch wohl mit dem Kopf. \u00bbH\u00f6rt\u00ab, fing er darauf an, \u00bbmit Eurem Schweine mag\u2019s nicht ganz richtig sein. In dem Dorfe, durch das ich gekommen bin, ist eben dem Schulzen eins aus dem Stall gestohlen worden. Ich f\u00fcrchte, ich f\u00fcrchte, Ihr habt\u2019s da in der Hand. Sie haben Leute ausgeschickt, und es w\u00e4re ein schlimmer Handel, wenn sie Euch mit dem Schwein erwischten: das Geringste ist, dass Ihr ins finstere Loch gesteckt werdet.\u00ab<\/p>\n<p>Dem guten Hans ward bang: \u00bbAch Gott\u00ab, sprach er, \u00bbhelft mir aus der Not, Ihr wisst hier herum bessern Bescheid, nehmt mein Schwein da und lasst mir Eure Gans.\u00ab \u2013 \u00bbIch muss schon etwas aufs Spiel setzen\u00ab, antwortete der Bursche, \u00bbaber ich will doch nicht schuld sein, dass Ihr ins Ungl\u00fcck geratet.\u00ab Er nahm also das Seil in die Hand und trieb das Schwein schnell auf einen Seitenweg fort; der gute Hans aber ging, seiner Sorgen entledigt, mit der Gans unter dem Arme der Heimat zu. \u00bbWenn ich\u2019s recht \u00fcberlege\u00ab, sprach er mit sich selbst, \u00bbhabe ich noch Vorteil bei dem Tausch: erstlich den guten Braten, hernach die Menge von Fett, die heraustr\u00e4ufeln wird, das gibt G\u00e4nsefettbrot auf ein Vierteljahr; und endlich die sch\u00f6nen wei\u00dfen Federn, die lass ich mir in mein Kopfkissen stopfen, und darauf will ich wohl ungewiegt einschlafen. Was wird meine Mutter eine Freude haben!\u00ab<\/p>\n<p>Als er durch das letzte Dorf gekommen war, stand da ein Scherenschleifer mit seinem Karren, sein Rad schnurrte, und er sang dazu: \u00bbIch schleife die Schere und drehe geschwind und h\u00e4nge mein M\u00e4ntelchen nach dem Wind.\u00ab Hans blieb stehen und sah ihm zu; endlich redete er ihn an und sprach: \u00bbEuch geht\u2019s wohl, weil Ihr so lustig bei Eurem Schleifen seid.\u00ab \u2013 \u00bbJa\u00ab, antwortete der Scherenschleifer, \u00bbdas Handwerk hat einen g\u00fcldenen Boden. Ein rechter Schleifer ist ein Mann, der, sooft er in die Tasche greift, auch Geld darin findet. Aber wo habt Ihr die sch\u00f6ne Gans gekauft?\u00ab \u2013 \u00bbDie hab ich nicht gekauft, sondern f\u00fcr mein Schwein eingetauscht.\u00ab \u2013 \u00bbUnd das Schwein?\u00ab \u2013 \u00bbDas hab ich f\u00fcr eine Kuh gekriegt.\u00ab \u2013 \u00bbUnd die Kuh?\u00ab \u2013 \u00bbDie hab ich f\u00fcr ein Pferd bekommen.\u00ab \u2013 \u00bbUnd das Pferd?\u00ab \u2013 \u00bbDaf\u00fcr hab ich einen Klumpen Gold, so gro\u00df als mein Kopf, gegeben.\u00ab \u2013 \u00bbUnd das Gold?\u00ab \u2013 \u00bbEi, das war mein Lohn f\u00fcr sieben Jahre Dienst.\u00ab \u2013 \u00bbIhr habt Euch jederzeit zu helfen gewusst\u00ab, sprach der Schleifer, \u00bbk\u00f6nnt Ihr\u2019s nun dahin bringen, dass Ihr das Geld in der Tasche springen h\u00f6rt, wenn Ihr aufsteht, so habt Ihr Euer Gl\u00fcck gemacht.\u00ab \u2013 \u00bbWie soll ich das anfangen?\u00ab, sprach Hans. \u00bbIhr m\u00fcsst ein Schleifer werden wie ich; dazu geh\u00f6rt eigentlich nichts als ein Wetzstein, das andere findet sich schon von selbst. Da hab ich einen, der ist zwar ein wenig schadhaft, daf\u00fcr sollt Ihr mir aber auch weiter nichts als Eure Gans geben; wollt Ihr das?\u00ab \u2013 \u00bbWie k\u00f6nnt Ihr noch fragen\u00ab, antwortete Hans, \u00bbich werde ja zum gl\u00fccklichsten Menschen auf Erden; habe ich Geld, sooft ich in die Tasche greife, was brauche ich da l\u00e4nger zu sorgen?\u00ab Reichte ihm die Gans hin und nahm den Wetzstein in Empfang. \u00bbNun\u00ab, sprach der Schleifer und hob einen gew\u00f6hnlichen schweren Feldstein, der neben ihm lag, auf, \u00bbda habt Ihr noch einen t\u00fcchtigen Stein dazu, auf dem sich\u2019s gut schlagen l\u00e4sst und Ihr Eure alten N\u00e4gel geradeklopfen k\u00f6nnt. Nehmt hin und hebt ihn ordentlich auf.\u00ab<\/p>\n<p>Hans lud den Stein auf und ging mit vergn\u00fcgtem Herzen weiter; seine Augen leuchteten vor Freude: \u00bbIch muss in einer Gl\u00fcckshaut geboren sein\u00ab, rief er aus, \u00bballes, was ich w\u00fcnsche, trifft mir ein wie einem Sonntagskind.\u00ab Indessen, weil er seit Tagesanbruch auf den Beinen gewesen war, begann er m\u00fcde zu werden; auch plagte ihn der Hunger, da er allen Vorrat auf einmal in der Freude \u00fcber die erhandelte Kuh aufgezehrt hatte. Er konnte endlich nur mit M\u00fche weitergehen und musste jeden Augenblick haltmachen; dabei dr\u00fcckten ihn die Steine ganz erb\u00e4rmlich. Da konnte er sich des Gedankens nicht erwehren, wie gut es w\u00e4re, wenn er sie gerade jetzt nicht zu tragen brauchte.<\/p>\n<p>Wie eine Schnecke kam er zu einem Feldbrunnen geschlichen, wollte da ruhen und sich mit einem frischen Trunk laben; damit er aber die Steine im Niedersitzen nicht besch\u00e4digte, legte er sie bed\u00e4chtig neben sich auf den Rand des Brunnens. Darauf setzte er sich nieder und wollte sich zum Trinken b\u00fccken, da versah er\u2019s, stie\u00df ein klein wenig an, und beide Steine plumpten hinab. Hans, als er sie mit seinen Augen in die Tiefe hatte versinken sehen, sprang vor Freuden auf, kniete dann nieder und dankte Gott mit Tr\u00e4nen in den Augen, dass er ihm auch diese Gnade noch erwiesen und ihn auf eine so gute Art, und ohne dass er sich einen Vorwurf zu machen brauchte, von den schweren Steinen befreit h\u00e4tte, die ihm allein noch hinderlich gewesen w\u00e4ren. \u00bbSo gl\u00fccklich wie ich\u00ab, rief er aus, \u00bbgibt es keinen Menschen unter der Sonne.\u00ab<\/p>\n<p>Mit leichtem Herzen und frei von aller Last sprang er nun fort, bis er daheim bei seiner Mutter war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hans hatte sieben Jahre bei seinem Herrn gedient, da sprach er zu ihm: \u00bbHerr, meine Zeit ist herum, nun wollte ich gerne wieder heim zu meiner Mutter, gebt mir meinen Lohn.\u00ab Der Herr antwortete: \u00bbDu hast mir treu und ehrlich gedient, wie der Dienst war, so soll der Lohn sein\u00ab, und gab ihm ein St\u00fcck [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":217,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[425,986,12265],"tags":[22519,12669,22654,30143,22561],"class_list":["post-13339","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-marchen","category-vorlesegeschichten","category-was-soll-ich-lesen-2","tag-200-jahre-grimmsche-marchen","tag-grimmsche-marchen","tag-hans-im-gluck","tag-marchen","tag-marchen-zum-vorlesen"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - 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