{"id":1796,"date":"2009-08-06T17:00:11","date_gmt":"2009-08-06T15:00:11","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=1796"},"modified":"2009-08-06T17:00:11","modified_gmt":"2009-08-06T15:00:11","slug":"ella-auf-klassenfahrt-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/06\/ella-auf-klassenfahrt-8_1796","title":{"rendered":"Ella auf Klassenfahrt (8)"},"content":{"rendered":"<p><figure style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/bilder\/2009\/33\/gesellschaft\/kinderzeit\/ella-450.jpg\" alt=\"\u00a9 Sabine Wilharm\" width=\"450\" height=\"577\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sabine Wilharm<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><em>Von Timo Parvela<\/em><\/p>\n<p><strong>Folge 8: Die Monsterflugmaschine<\/strong><\/p>\n<p><strong> Ella und ihre Klasse wollten eigentlich in den S\u00fcden reisen, landen aber im verschneiten Lappland. Dort kommt die Gruppe bei den Eltern des Lehrers unter. Langlaufen und Schnitzen machen den Kindern zwar Spa\u00df, doch bald wird ihnen klar: Der Vater ihres Lehrers ist offenbar der Weihnachtsmann. Und ihr Lehrer, so scheint es, soll sein Nachfolger werden \u2013 mit Ella und den anderen Kindern als Wichtel. Der Lehrer will genauso fort wie seine Sch\u00fcler. Aber alle Fluchtversuche sind bisher gescheitert. Nun tauchen auch noch Diebe auf\u2008\u2026<\/strong><!--more-->Diebe!\u00ab, schrie Hanna, als sie erwachte. Sie hatte recht. Aus unserer H\u00fctte waren in der Nacht alle Bettlaken verschwunden. \u00bbDiebe!\u00ab, h\u00f6rten wir Mika aus einer der Jungenh\u00fctten schreien. Er hatte auch recht. Aus ihrer H\u00fctte waren in der Nacht s\u00e4mtliche Vorhangstangen verschwunden. Wir fragten uns, wer so gemein war, dass er zuk\u00fcnftigen Wichteln Bettlaken und Vorhangstangen klaute. \u00bbDas kann nur ein Feind des Weihnachtsmanns gewesen sein\u00ab, sagte Timo. \u00bbOder die Konkurrenz\u00ab, schlug Hanna vor. \u00bbWer ist denn die Konkurrenz des Weihnachtsmanns?\u00ab, wunderte sich Mika. \u00bbV\u00e4terchen Frost aus Russland\u00ab, wusste Hanna. \u00bbUnd Robin Hood, der R\u00e4cher der Armen aus dem Wald von Nottingham\u00ab, wusste Timo. \u00bbWas haben die wohl mit den Sachen vor?\u00ab, fragte ich. \u00bbV\u00e4terchen Frost verteilt die Bettlaken an arme russische Kinder\u00ab, erkl\u00e4rte Hanna. \u00bbUnd Robin Hood gibt die Vorhangstangen auch den Armen\u00ab, erkl\u00e4rte Timo. \u00bbIch hab\u2019s gewusst\u00ab, sagte Mika. \u00bbSogar die Armen bekommen was, nur ich nicht.\u00ab Bei uns waren in der Nacht Sachen verschwunden, aber der Sand unter dem Fenster der Lehrerh\u00fctte war mehr geworden. Einen Moment lang f\u00fcrchteten wir schon, dass der Lehrer und seine Frau in der Nacht den Tunnel zu Ende gegraben hatten und ohne uns geflohen waren. Dann sahen wir zu unserer Erleichterung, wie der Lehrer das Fenster \u00f6ffnete und eine neue Schaufel Sand auf den Haufen kippte. Der Sandhaufen war schon so hoch, dass wir nach dem Fr\u00fchst\u00fcck Schnee darauf schaufeln und eine Rodelbahn bauen konnten. \u00bbSchlitten stehen immer hinterm Haus\u00ab, sagte Timo, der alles wei\u00df. Leider war es dann nur einer. Aber wenn man mal dran war, schaffte man es damit bis hinter den Schuppen \u2013 den, in dem das alte Moped des Lehrers stand und an dessen T\u00fcr der Weihnachtsmann ein gro\u00dfes Schloss geh\u00e4ngt hatte. Den Weihnachtsmann hatten wir an dem Morgen noch nicht gesehen, aber jetzt kam er gestiefelt. \u00bbH\u00f6rt mal\u00ab, sagte er, \u00bbaus meinem Motorschlitten ist \u00fcber Nacht das Benzin verschwunden. Ihr habt nicht zuf\u00e4llig was gesehen?\u00ab Wir hatten nat\u00fcrlich nichts gesehen. Dann sah der Weihnachtsmann unsere Rodelbahn. \u00bbNa, da seid ihr aber flei\u00dfig gewesen\u00ab, sagte er. \u00bbUnd das habt ihr alles selbst hierher geschaufelt?\u00ab Wir sagten nichts, weil man nicht l\u00fcgen soll. Und den Lehrer wollten wir auch nicht verraten. Von dem Tunnel hing schlie\u00dflich unser zuk\u00fcnftiges Leben ab. \u00bbDu liebe G\u00fcte, ihr habt ja nur einen einzigen Schlitten!\u00ab, sagte der Weihnachtsmann, als wir nichts sagten. Dann rannte er hinter den Schuppen. Wir fanden, dass er ganz sch\u00f6n flink war f\u00fcr seine tausend Jahre. Als der Weihnachtsmann zur\u00fcckkam, rollte er einen gro\u00dfen Reifen vor sich her. Dann ging er zur\u00fcck zum Schuppen und holte einen zweiten. Und einen dritten und vierten. Die Rodelreifen schlitterten super und kreiselten wild um sich selbst. Wir rutschten bis auf den See und hatten so einen Spa\u00df, dass wir schon \u00fcberlegten, ob wir dem Weihnachtsmann was von dem Tunnel des Lehrers erz\u00e4hlen sollten. Ein paar von uns wollten n\u00e4mlich lieber bleiben, jeden Tag Pfannkuchen mit Erdbeermarmelade essen und Reifen rodeln. Wir berieten gerade, was wir machen sollten, als der Weihnachtsmann verk\u00fcndete, dass er jetzt auch mal die Rodelbahn runterfahren wolle. \u00bbAufgepasst, jetzt seht ihr, wie ein Champion rodelt!\u00ab, rief der Weihnachtsmann. \u00bbWusstet ihr \u00fcbrigens, dass ich 1952 Olympiasieger im Reifenrodeln war? Von Helsinki bin ich \u00fcbers zugefrorene Meer bis r\u00fcber nach Estland geschlittert.\u00ab \u2013 \u00bbAber die Olympischen Spiele von 1952 waren doch Sommerspiele\u00ab, sagte Hanna. \u00bbStimmt genau. Das macht das Ganze umso merkw\u00fcrdiger, findet ihr nicht?\u00ab, sagte der Weihnachtsmann. Dann rodelte er los. Er hatte nicht \u00fcbertrieben: Er war wirklich ein Rodelchampion. Und er hatte Mut. Keiner von uns hatte sich getraut, genau von vorn gegen die Schuppenwand zu brettern, aber der Weihnachtsmann traute sich. Der Reifen prallte von der Wand zur\u00fcck, stellte sich auf, und statt zu schlittern, rollte er jetzt. Er rollte erst ein St\u00fcck aufs Haus zu und von da auf die Stra\u00dfe. Wir kannten den Weg, denn wir waren ihn schon hinter dem Moped hergefahren. Wir wussten auch, dass er bald steil bergab gehen w\u00fcrde, aber wir machten uns keine Sorgen. F\u00fcr einen Rodelchampion war das bestimmt kein Problem. Wie geschickt der Weihnachtsmann war, konnte man schon daran erkennen, dass er die ganze Zeit in dem rollenden Reifen stecken blieb. Und die ganze Zeit juchzte der Weihnachtsmann, als h\u00e4tte er dabei einen Riesenspa\u00df. Wir h\u00f6rten ihn noch, als das Brummen eines Busses n\u00e4herkam. Als N\u00e4chstes sahen wir dann den Bus und staunten, wie gut der Weihnachtsmann im Ausweichen war. Dann sahen wir nur noch den Bus, und der Weihnachtsmann verschwand hinter der Kurve. Der Bus kam genau in unsere Richtung, und wir liefen ihm winkend entgegen. Au\u00dfer uns war auch niemand da, um die Leute zu begr\u00fc\u00dfen: Der Lehrer grub an seinem Tunnel, seine Frau war mit der Frau des Weihnachtsmanns langlaufen, und wann der Weihnachtsmann von seinem Rodelausflug zur\u00fcckkam, konnte man nicht wissen. \u00bbHallo, wie geht\u2019s?\u00ab, sagte der Mann, der als Erster aus dem Bus stieg. Nach ihm kamen ungef\u00e4hr drei\u00dfig andere. Sie hatten alle eine Kamera dabei und knipsten wie die Wilden. \u00bbEinheimische \u2013 die haben wahrscheinlich noch nie Ausl\u00e4nder gesehen\u00ab, fl\u00fcsterte Pekka, der sich vorgedr\u00e4ngt hatte, \u00fcber die Schulter. \u00bbWir suchen den Weihnachtsmann\u00ab, erkl\u00e4rte der Mann. \u00bbDer wohnt hier\u00ab, verriet Pekka, bevor wir ihn hindern konnten. \u00bbDann sind wir hier am Korvatunturi?\u00ab, fragte der Mann. \u00bbJa\u00ab, sagte Pekka, obwohl das gar nicht stimmte. \u00bbUnd welches von den Fj\u00e4lls ist es genau?\u00ab, fragte der Mann. \u00bbDas hier\u00ab, sagte Pekka und zeigte auf den Sandhaufen des Lehrers. Vielleicht war ihm inzwischen aufgegangen, dass er nicht alles verraten durfte. \u00bbOh!\u00ab, sagte der Mann, und alle anderen klatschten und knipsten Fotos von dem H\u00fcgel. \u00bbUnd wo sind die Wichtel?\u00ab, fragte der Mann. \u00bb\u00c4h\u2008\u2026 hier\u00ab, sagte Pekka, dem doch nichts aufgegangen war, und zeigte auf uns. \u00bbOh!\u00ab, sagte der Mann, und alle anderen klatschten wieder und knipsten Fotos von uns. \u00bbFrag ihn, ob er mein Kinn bef\u00fchlen m\u00f6chte\u00ab, sagte Hanna, aber Pekka hatte keine Zeit dazu, weil der Mann schon die n\u00e4chste Frage stellte. \u00bbUnd \u2026 wo ist der Weihnachtsmann?\u00ab Auf diese Frage musste Pekka zum Gl\u00fcck nicht antworten, denn genau in dem Moment kam der Weihnachtsmann zur\u00fcck. Der R\u00fcckweg hatte wahrscheinlich so lange gedauert, weil sein Hinterteil noch in dem Reifen steckte.<\/p>\n<p>Wir beobachteten staunend, wie er auf H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen angehoppelt kam. Sein Hinterteil ragte in den Himmel, und er sah aus wie ein Dromedar mit einem Rettungsring. Die Leute aus dem Bus staunten auch und schauten Pekka fragend an. Der nickte l\u00e4chelnd. \u00bbDas ist der Weihnachtsmann\u00ab, sagte er. \u00bbOh!\u00ab, sagte der Mann, und wir wunderten uns, dass diesmal niemand klatschte oder Fotos knipste. Stattdessen scheuchte der Mann die anderen eilig in den Bus zur\u00fcck. Der Weihnachtsmann hatte es inzwischen bis zum Schuppen geschafft und schloss das Vorh\u00e4ngeschloss auf. Er schaute gerade zu uns her\u00fcber, als wir es im Schuppen laut krachen h\u00f6rten. Der Weihnachtsmann stand wie vom Donner ger\u00fchrt, und die Leute im Bus duckten sich hinter die Sitze. Aus dem Schuppen kam ein lautes Knattern. Der Weihnachtsmann erholte sich als Erster von dem Schreck. Die Leute im Bus tauchten wieder auf und dr\u00fcckten sich die Nasen an den Busfenstern platt. Aus dem Schuppen kam eine Monsterflugmaschine gerollt. Erst kam nur ein drehender Propeller, der wie die Skier aussah, die der Lehrer geschnitzt hatte. Dann kamen riesige Fl\u00fcgel aus Bettlaken, die zwischen ein Metallgerippe gespannt waren. Die Bettlaken sahen aus wie die, die aus unserer H\u00fctte verschwunden waren. Und das Gerippe sah verd\u00e4chtig so aus, als w\u00e4re es aus den Vorhangstangen gemacht, die bei den Jungen verschwunden waren. Als die Maschine ganz aus dem Schuppen herausgerollt war, breitete sie die Fl\u00fcgel zu gewaltigen Dreiecken aus. In dem Moment sahen wir auch den Lehrer: Er sa\u00df zwischen den Fl\u00fcgeln und hielt einen Lenker in der Hand, der auch wie eine Vorhangstange aussah. Der Rest der Flugmaschine war aus dem Moped gemacht, und ihr Motor war nat\u00fcrlich auch der aus dem Moped, den der Weihnachtsmann ausgebaut, aber offenbar nicht gut genug versteckt hatte. Wir sahen staunend, wie der Lehrer Gas gab und die Flugmaschine in unsere Richtung fuhr. Wir mussten nicht lange \u00fcberlegen: Die Maschine fuhr mit dem Benzin aus dem Motorschlitten des Weihnachtsmanns. Wir bewunderten unseren Lehrer. Er war so geschickt. Er war unser Leonardo da Vinci, wie Timo sagte, der sogar wusste, wer Leonardo da Vinci war.<\/p>\n<p>Unser Lehrer hatte eine Flugmaschine gebaut, mit der er uns retten w\u00fcrde. Vorausgesetzt nat\u00fcrlich, dass er es bis nach oben in die Luft schaffte. W\u00e4hrend die Leute aus dem Bus wie\u00adder Fotos knipsten, machten wir uns zum Einsteigen bereit. Wir sahen zwar, dass die Flugmaschine nur einen Sitzplatz hatte, aber wir nahmen an, dass der Lehrer uns wieder ein Seil zuwerfen w\u00fcrde wie beim letzten Mal. Und diesmal w\u00fcrden wir nicht loslassen! Wir w\u00fcrden dem Weihnachtsmann einen Strich durch seine b\u00f6se Rechnung machen. Auf Nimmerwiedersehen, B\u00e4rte! Auf Nimmerwiedersehen, fr\u00f6hliche Wichtellieder! Aber dann wunderten wir uns, als der Lehrer pl\u00f6tzlich abbog und nicht mehr in unsere Richtung fuhr. Stattdessen verfolgte er jetzt den Weihnachtsmann, der gerade den Bus erreichte und sich verstecken wollte. Aber die Flugmaschine knatterte hinter ihm her, und wenig sp\u00e4ter sahen wir ihn wieder hinter dem Bus vorkommen. Der Lehrer war ihm dicht auf den Fersen. Der Propeller der Flugmaschine kam dem Hinterteil des Weihnachtsmanns bedrohlich nahe, aber er konnte sich wieder hinter dem Bus in Sicherheit bringen. Die Leute im Bus verfolgten das Rennen und hasteten von einer Fensterseite zur anderen. So ging das drei Runden lang, und als die vierte anfing, begriffen wir, dass der Lehrer die Flugmaschine gar nicht mehr lenkte. Er zerrte zwar an der Vorhangstange, aber das schien die Monsterflugmaschine nicht zu interessieren. Sie knatterte hinter dem Weihnachtsmann her, wie es ihr passte. Wahrscheinlich w\u00e4re das so weitergegangen, bis irgendwann der Tank leer war \u2013 wenn der Weihnachtsmann nicht gestolpert w\u00e4re. \u00bbUps!\u00ab, sagte der Weihnachtsmann. \u00bbPlop!\u00ab, machte der Reifen, als er sich vom Hinterteil des Weihnachtsmanns l\u00f6ste. \u00bbBumm!\u00ab, machte das Flugzeug des Lehrers, als es gegen den Reifen stie\u00df und steil in die Luft geschleudert wurde. Der erste Flug eines Flugzeugs hei\u00dft Jungfernflug, wusste Timo. Der Jungfernflug des Lehrers dauerte nicht lange. Er flog nur knapp \u00fcber den Kopf des Weihnachtsmanns, aber das reichte leider, um den Kurs zu \u00e4ndern. Statt um den Bus herum wie bisher flog er jetzt auf unseren Rodelh\u00fcgel zu. Die Fl\u00fcgel klappten auf und ab, der Rumpf erzitterte, und der Motor br\u00fcllte, als ginge es um Leben und Tod. Die Monsterflugmaschine fuhr die Rodelbahn hinauf bis ganz nach oben, dort z\u00f6gerte sie einen kurzen Augenblick \u2013 und dann brach sie in St\u00fccke. Als Erstes l\u00f6ste sich der Propeller. Noch einmal heulte der Mopedmotor auf, dann blieb er mit einem letzten R\u00f6cheln stehen, und nach all dem Krachen und Br\u00fcllen und Brummen herrschte auf einmal Stille. Im Bus war es still, der Weihnachtsmann lag still auf dem R\u00fccken, und wir sahen still vor Staunen, wie die Flugmaschine des Lehrers sich doch noch in die Luft erhob. Die Flugmaschine hatte ein paar Teile vom Moped und so viel Gewicht verloren, dass ein einziger Windsto\u00df die gro\u00dfen Fl\u00fcgel spielend leicht in die Luft hob und \u00fcber unsere K\u00f6pfe hinweg erst \u00fcber den See und dann die Fj\u00e4lls auf der anderen Seite hinauftrug. Es war toll, und das Tollste war vielleicht, dass die Maschine im Wind r\u00fcckw\u00e4rts flog. Dazu h\u00f6rten wir die Stimme des Lehrers. Die Stimme wurde immer leiser, und irgendwann h\u00f6rten wir sie gar nicht mehr. \u00bbWer war das?\u00ab, fragte der Mann aus der ge\u00f6ffneten Bust\u00fcr heraus. \u00bbDer Sohn des Weihnachtsmanns\u00ab, erkl\u00e4rte Pekka. \u00bbToll!\u00ab, sagte der Mann. \u00bbSagt ihm, wir kommen n\u00e4chstes Jahr wieder.\u00ab Die Leute im Bus klatschten, und der Mann stieg aus und gab dem Weihnachtsmann ein dickes B\u00fcndel Geldscheine. \u00bbDie Einheimischen hier sind wirklich nett\u00ab, sagte Pekka. \u00bbIch hab\u2019s gewusst\u00ab, schniefte Mika. \u00bbDer Lehrer ist nach Hause geflogen und hat uns zur\u00fcckgelassen.\u00ab \u2013 \u00bbDer Junge kann sagen, was er will: Er hat ein H\u00e4ndchen f\u00fcrs Gesch\u00e4ft\u00ab, sagte der Weihnachtsmann zufrieden. Er pfiff vor sich hin, w\u00e4hrend er ins Haus ging, um die Flugaufsicht anzurufen, wie er sagte. Die Flugaufsicht passt auf, dass niemand in der Luft herumfliegt, der dort nichts verloren hat, wusste Timo.<\/p>\n<p><strong>N\u00e4chste Woche\u2008kehrt der Lehrer zwar zur\u00fcck, scheint aber den Verstand verloren zu haben<\/strong><\/p>\n<p><em>\u00bbElla auf Klassenfahrt\u00ab ist der dritte \u00bbElla\u00ab-Roman des Finnen Timo Parvela. \u00dcbersetzt haben ihn Anu und Nina Stohner, illustriert wurde er von Sabine Wilharm. Das Buch ist am 27. Juli im Carl Hanser Verlag erschienen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Timo Parvela Folge 8: Die Monsterflugmaschine Ella und ihre Klasse wollten eigentlich in den S\u00fcden reisen, landen aber im verschneiten Lappland. Dort kommt die Gruppe bei den Eltern des Lehrers unter. Langlaufen und Schnitzen machen den Kindern zwar Spa\u00df, doch bald wird ihnen klar: Der Vater ihres Lehrers ist offenbar der Weihnachtsmann. 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