{"id":1862,"date":"2009-08-20T16:00:06","date_gmt":"2009-08-20T14:00:06","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=1862"},"modified":"2009-08-20T16:00:06","modified_gmt":"2009-08-20T14:00:06","slug":"ella-auf-klassenfahrt-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/20\/ella-auf-klassenfahrt-10_1862","title":{"rendered":"Ella auf Klassenfahrt (10)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/portraits-10.tif\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1868\" title=\"portraits-10\" src=\"http:\/\/altesblog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/portraits-10.tif\" alt=\"\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/portraits-101.tif\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1869\" title=\"portraits-101\" src=\"http:\/\/altesblog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/portraits-101.tif\" alt=\"\" \/><\/a><\/p>\n<p><figure style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/bilder\/2009\/35\/gesellschaft\/kinderzeit\/ella-10-450.jpg\" alt=\"\u00a9 Sabine Wilharm\" width=\"450\" height=\"320\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sabine Wilharm<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><em>Von Timo Parvela<\/em><\/p>\n<p><strong>Folge 10: Die Heimkehr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ella und ihre Klassenkameraden wollten in den S\u00fcden reisen. Gelandet sind sie in Lappland. Unterkunft fanden sie beim Vater ihres Lehrers \u2013 von dem die ganze Klasse glaubt, er sei der Weihnachtsmann und er wolle seinen Sohn zwingen, dieses schwierige Amt von ihm zu \u00fcbernehmen. Der Sohn aber tr\u00e4umt von etwas ganz anderem: Er m\u00f6chte einen Freizeitpark mit k\u00fcnstlichen Kojoten einrichten. Ob die Kinder aus diesem Chaos heil nach Hause kommen, erfahrt ihr in unserer letzten Folge von \u00bbElla auf Klassenfahrt\u00ab<\/strong><!--more-->Es war noch nicht Mittag, und uns taten schon die H\u00e4nde weh. Wir bauten n\u00e4mlich die Eisbahn, von der unser Lehrer gesprochen hatte: die Eisbahn, auf der er die Touristen hinter dem Moped durch die Wildnis ziehen wollte. F\u00fcr die Eisbahn brauchte man viel Wasser, und das schleppten wir in Eimern heran. \u00bbLieber w\u00fcrde ich noch fr\u00f6hliche Wichtellieder singen\u00ab, moserte Timo, als er wieder einmal einen Eimer Wasser in die Bahn goss. \u00bbLieber w\u00fcrde ich zu dem Bart noch Koteletten nehmen\u00ab, st\u00f6hnte Hanna. Wie Timo und Hanna ging es uns allen au\u00dfer Pekka, dem das Eimerschleppen Spa\u00df machte. \u00bbEs ist fast so lustig wie ein Bart und fr\u00f6hliche Wichtellieder singen\u00ab, behauptete er. Der Frau des Lehrers, der Frau des Weihnachtsmanns und dem Weihnachtsmann selbst ging es mehr wie uns anderen. \u00bbWir k\u00f6nnen nicht hierher ziehen. Wir haben ja nicht mal genug Winterkleidung\u00ab, sagte die Frau des Lehrers sp\u00e4ter, als wir zu Mittag gegessen hatten. \u00bbEs ist wohl doch besser f\u00fcr euch, wenn ihr im S\u00fcden wohnt\u00ab, sagte die Frau des Weihnachtsmanns. \u00bbUnd f\u00fcr uns, dass wir weit weg im Norden wohnen\u00ab, sagte der Weihnachtsmann und wich dem Lehrer aus, der gerade den Teppich aus der Stube schleppen wollte. \u00bbWas hast du denn mit dem Teppich vor?\u00ab, fragte der Weihnachtsmann besorgt. \u00bbLiebling, daraus kannst du beim besten Willen keinen Kojoten basteln\u00ab, mischte sich die Frau des Lehrers ein. \u00bbEinen Kojoten? Aus dem Teppich? Wovon redest du denn?\u00ab, wunderte sich der Lehrer. \u00bbWolltest du denn nicht\u2008\u2026 Ich meine, wir dachten schon, du willst\u2008\u2026\u00ab, verhaspelte sich der Weihnachtsmann. \u00bbWas dachtet ihr?\u00ab, wunderte sich der Lehrer. \u00bbDass du aus dem Teppich einen Kojoten in den Wald basteln willst, weil es da eben keine echten gibt\u00ab, sagte die Frau des Lehrers. Und als sie es gesagt hatte, musste sie auf einmal schrecklich lachen. Als N\u00e4chstes musste der Weihnachtsmann lachen, dann seine Frau, und am Ende lachten wir alle. Sogar der Lehrer bog sich vor Lachen. \u00bbEinen Kojoten, haha? Aus einem Teppich, hoho? Ja, glaubt ihr denn, hihi\u2008\u2026 Ja, glaubt ihr denn, ich bin verr\u00fcckt geworden?\u00ab, prustete der Lehrer, der sich kaum wieder einkriegen konnte. \u00bbIch hab euch doch erz\u00e4hlt, dass ich sie letzte Nacht geh\u00f6rt habe. Den Teppich trage ich in den Wald, damit sie sich daraus ein warmes Nest bauen k\u00f6nnen. V\u00f6geln baut man ein Vogelhaus, Kojoten bringt man einen Teppich in den Wald, versteht ihr?\u00ab Mit diesen Worten trug er den Teppich aus der T\u00fcr. \u00bbSollten wir nicht lieber einen Arzt rufen?\u00ab, fragte die Frau des Weihnachtsmanns, als er gegangen war. \u00bbEinen Menschen- oder einen Tierarzt?\u00ab, fragte der Weihnachtsmann. Es dauerte bis zum sp\u00e4ten Nachmittag, bis die Eisbahn endlich fertig war. Danach hatten wir endlich Zeit f\u00fcr unseren Plan. Der Plan war von Timo, und er war genial. Timos Pl\u00e4ne sind immer genial. W\u00e4hrend der Lehrer seine Flugmaschine auseinander- und sein Moped wieder zusammenschraubte, machten Timo und Hanna einen Skiausflug ins Dorf am anderen Seeufer. Sie wollten zu den Wichteln und sie um Hilfe bitten. Wir waren uns n\u00e4mlich sicher, dass die Wichtel uns verstehen und uns helfen w\u00fcrden. Wir anderen sa\u00dfen in der M\u00e4dchenh\u00fctte und bauten die Fl\u00fcgel der Flugmaschine auseinander. Das geh\u00f6rte auch zu unserem Plan. Als Timo und Hanna zur\u00fcckkamen, gab es schon Abendessen. Wir a\u00dfen schnell. Der Lehrer war da immer noch im Schuppen. Er hatte nicht mit uns zu Abend gegessen. Die Frau des Weihnachtsmanns hatte ihm Brote und selbst gemachten Saft gebracht. \u00bbWenigstens hat er wieder Appetit\u00ab, sagte sie, als sie zur\u00fcckkam. Der Weihnachtsmann sagte nichts. Die Frau des Lehrers hatte einen Stapel Flugtickets vor sich auf dem Tisch.<br \/>\nUnser Flug ging am n\u00e4chsten Tag Punkt zw\u00f6lf, aber w\u00fcrden wir auch fliegen? \u00bbUnd? Was haben die Wichtel gesagt?\u00ab, fragte ich, als wir alle in der M\u00e4dchenh\u00fctte versammelt waren. \u00bbDass sie gar keine Wichtel sind\u00ab, sagte Hanna. \u00bbWie bitte?\u00ab, fragte Tiina. \u00bbDie Wichtel behaupten, sie w\u00e4ren ganz normale Kinder, die dort in die Dorfschule gehen\u00ab, erkl\u00e4rte Timo. \u00bbUnd ihre B\u00e4rte?\u00ab, fragte Pekka. \u00bbSie haben keine. Wir haben sie uns ganz genau angesehen\u00ab, sagte Hanna. \u00bbUnd die Namen? Hat keiner von ihnen Winzig, Witzig oder Winterlich gehei\u00dfen?\u00ab, fragte ich. Dass die Wichtel alle Wichtelnamen hatten, wusste ich von Timo. Timo und Hanna sch\u00fcttelten den Kopf. \u00bbAuch keiner Willi, Wirr oder Wirbelwind?\u00ab, hakte Mika nach. Timo und Hanna sch\u00fcttelten wieder den Kopf. \u00bbUnd Pekka?\u00ab, fragte Pekka. Timo und Hanna tippten sich an die Stirn. \u00bbIch hab\u2019s gewusst. Echte Wichtel w\u00fcrden einem Jungen keinen M\u00e4dchenanzug bringen\u00ab, sagte Mika und zeigte auf das Namensschild, das er innen in seinem Schneeanzug entdeckt hatte. \u00bbMaria\u00ab stand auf dem Schild. \u00bbWas machen wir jetzt?\u00ab, fragte ich. \u00bbWir bleiben bei unserem Plan\u00ab, sagte Hanna. \u00bbDie Kinder wollen uns n\u00e4mlich trotzdem helfen, auch wenn sie keine Wichtel sind. Sie finden es n\u00e4mlich toll, dass hier der echte Weihnachtsmann wohnt.\u00ab \u2013 \u00bbHast du\u2019s ihnen etwa verraten? Obwohl sie keine Wichtel sind?\u00ab, fragte Tiina erschrocken. \u00bbNot kennt kein Gebot\u00ab, sagte Timo, der mehr Sprichw\u00f6rter kennt als die meisten Erwachsenen. \u00bbAu\u00dferdem haben sich die Kinder riesig gefreut, als sie\u2019s erfahren haben\u00ab, erz\u00e4hlte Hanna. \u00bbSie dachten n\u00e4mlich, dass hier nur der alte Lehrer der Dorfschule wohnt, der nach der Pensionierung ein Feriendorf er\u00f6ffnet hat.\u00ab \u2013 \u00bbAber als sie geh\u00f6rt haben, wer der pensionierte Lehrer wirklich ist, haben sie beschlossen, dass sie sofort Wichtel werden wollen, wenn wir mal keine mehr sein k\u00f6nnen\u00ab, sagte Timo. \u00bbUnd die B\u00e4rte und die fr\u00f6hlichen Lieder, habt ihr sie davor gewarnt?\u00ab, fragte Tiina, die manchmal sehr ehrlich ist. Auf die Frage antworteten Hanna und Timo nicht.<br \/>\nDer n\u00e4chste Tag war ein sonniger Fr\u00fchlingstag. Der Schnee auf den Fj\u00e4lls glitzerte im Sonnenlicht, und als wir aufwachten, knatterte im Schuppen das Moped. Der Lehrer hatte die ganze Nacht daran gebastelt, und jetzt am Morgen war es fertig. Es sollte unser Abreisetag sein, aber der Lehrer wollte die Eisbahn er\u00f6ffnen. Wir hatten auch die ganze Nacht gebastelt. Wir hatten in der M\u00e4dchenh\u00fctte die Fl\u00fcgel der Flugmaschine auseinander- und einen Gleitschirm zusammengebaut. Der Gleitschirm geh\u00f6rte zu unserem Plan und war f\u00fcr den Lehrer gedacht. Den Gleitschirm zu bauen war schwierig gewesen, aber nicht so schwierig, wie die Frau des Lehrers von unserem Plan zu \u00fcberzeugen. \u00bbIst das nicht zu gef\u00e4hrlich?\u00ab, hatte sie \u00e4ngstlich gefragt. \u00bbNein, da muss es einen anderen Weg geben.\u00ab In genau dem Moment war der Lehrer in die Stube gekommen. Statt Kleidern trug er ein Rentierfell. Ein zweites, ein bisschen kleineres trug er \u00fcber dem Arm. \u00bbIch hab dir auch eins besorgt. F\u00fcr das Leben in der Wildnis sind Rentierfelle genau das Richtige\u00ab, sagte er. \u00bbOkay, einverstanden\u00ab, sagte die Frau des Lehrers und nickte uns zu. \u00bbWirklich?\u00ab, freute sich der Lehrer und versuchte, ihr das Fell gleich anzuziehen. \u00bbVergiss es!\u00ab, sagte seine Frau. \u00bbAber gerade hast du doch gesagt, dass du einverstanden bist?\u00ab, wunderte sich der Lehrer. \u00bbAbgemacht!\u00ab, rief uns die Frau des Lehrers noch zu, dann lief sie zur Lehrerh\u00fctte und schloss sich ein. \u00bbWirklich?\u00ab, fragte sie der Lehrer durch die T\u00fcr. \u00bbVergiss es!\u00ab, rief seine Frau.<br \/>\nAls wir vom Fr\u00fchst\u00fcck kamen, stand das Moped des Lehrers vor dem Schuppen. Es gl\u00e4nzte im Sonnenlicht, als w\u00e4re es nagelneu. Hinter dem Moped war ein langes Seil im Schnee ausgelegt wie schon bei unserem Ausflug. Wir sollten auf Kommando das Seil ergreifen, dann w\u00fcrde uns der Lehrer zur Eisbahn und auf der Eisbahn durch die Wildnis ziehen. Dort sollten wir die Stille erleben und den Kojoten lauschen wie sp\u00e4ter mal die Touristen. Vorausgesetzt nat\u00fcrlich, dass sich wirklich Kojoten auf dem Teppich im Wald eingefunden hatten. Es war zehn Uhr, und uns blieben nur noch zwei Stunden bis zu unserem Flug, als der Lehrer in seinem Rentierfell aus dem Schuppen kam. Er l\u00e4chelte, und wir fanden, dass er dabei ein bisschen wie ein l\u00e4chelnder Kojote aussah. \u00bbDies ist ein kleiner Schritt f\u00fcr einen Mann, aber ein gro\u00dfer Schritt f\u00fcr die Kojoten\u00ab, sagte er und verbeugte sich. Genau darauf hatten wir gewartet. Wenn jemand sich n\u00e4mlich verbeugt, sieht er nicht, was um ihn herum vor sich geht. Genau da holten der Weihnachtsmann und seine Frau den Reifen hervor, den sie hinter dem R\u00fccken versteckt gehalten hatten. Es war derselbe, mit dem der Weihnachtsmann so toll gerodelt war, und als der Lehrer sich wieder aufrichtete, warfen sie ihm den Reifen blitzschnell \u00fcber den Kopf. Bevor der Lehrer wusste, wie ihm geschah, hatten sie den Reifen so weit nach unten gezogen, dass er darin gefangen war. \u00bbIst der f\u00fcr mich?\u00ab, fragte der Lehrer. \u00bbDas ist aber nett. Er ist nur ein bisschen eng um den Bauch.\u00ab Er versuchte, den Reifen ein St\u00fcck nach oben zu schieben, und der Weihnachtsmann und seine Frau zogen ihn wieder nach unten. So ging das eine ganze Weile, w\u00e4hrend wir zur M\u00e4dchenh\u00fctte rannten und den Gleitschirm holten. Timo knotete erst das Seil hinter dem Moped vorne an den Reifen und dann ein k\u00fcrzeres Seil, das am Gleitschirm hing, hinten an den Reifen, in dem der Lehrer steckte. Dann stieg die Frau des Lehrers aufs Moped und gab Gas. \u00bbDas ist eine Entf\u00fchrung!\u00ab, rief der Lehrer, als das Moped losfuhr und das Seil sich spannte. \u00bbIch rufe die Polizei!\u00ab, rief der Lehrer, als das Seil den Gleitschirm in die Luft riss. Der Lehrer rief noch mehr, aber das konnten wir nicht verstehen, weil das Knattern des Mopeds und das Brummen sich n\u00e4hernder Motorschlitten alle anderen Ger\u00e4usche \u00fcbert\u00f6nten.<br \/>\nDie Dorfkinder kamen zur verabredeten Zeit. Wir sprangen in die Anh\u00e4nger hinter den Schlitten, und sie brausten hinter dem frisch getankten Schlitten des Weihnachtsmanns und seiner Frau und der Frau des Lehrers auf dem Moped her. Hinter dem Moped flog der Gleitschirm, an dem der Reifen hing, in dem der Lehrer steckte. So verabschiedeten wir uns von den Fj\u00e4lls, dem Schnee, den Rentieren, den Skiern, der Wildnis und den Kojoten. Wir waren ein bisschen traurig und fragten uns, wie der Weihnachtsmann wohl ohne Wichtel zurechtkam. Wir tr\u00f6steten uns damit, dass wir dem Weihnachtsmann ja neue Wichtel besorgt hatten. Vielleicht w\u00fcrde er uns an Weihnachten sogar wieder Geschenke bringen. Wir kamen gerade noch rechtzeitig am Flughafen an. Das Flugzeug stand schon startbereit auf dem Flugfeld. Der Flughafenonkel musste uns nur noch den Lehrer auf die Erde ziehen helfen, dann waren wir fertig zum Abflug. \u00bbSieht fast so aus, als h\u00e4tten Sie einen gelungenen Urlaub gehabt\u00ab, sagte der Flughafenonkel, als der Lehrer in seinem Rentierfell zum Einsteigen bereitstand. \u00bbSieht fast so aus, als w\u00fcrden Sie f\u00fcr intelligente Kommentare bezahlt\u00ab, gab der Lehrer zur\u00fcck. \u00bbLiebling, bitte!\u00ab, sagte die Frau des Lehrers und streichelte sein Fell. Wir waren ganz erleichtert, dass der Lehrer sich wieder so anh\u00f6rte wie fr\u00fcher. Wahrscheinlich hatten der Gleitflug und der kalte Wind endg\u00fcltig \u00fcber den Weihnachtsmann tief in ihm drinnen gesiegt. \u00bbAuf Wiedersehen! Es war ein wundersch\u00f6ner Urlaub\u00ab, sagte die Frau des Lehrers. \u00bbKommt bald wieder\u00ab, sagte die Frau des Weihnachtsmanns und umarmte die Frau des Lehrers. \u00bbOder nein: Vielleicht kommen wir euch doch lieber besuchen.\u00ab \u2013 \u00bbIch werde euch vermissen\u00ab, sagte der Weihnachtsmann zu uns. \u00bbAn Weihnachten sehen wir uns ja wieder\u00ab, sagte Hanna. \u00bbMeinst du?\u00ab, wunderte sich der Weihnachtsmann. \u00bbBestimmt\u00ab, sagten wir im Chor und zwinkerten ihm dabei zu. Dann zwinkerten wir den neuen Wichteln zu, und sie zwinkerten zur\u00fcck. \u00bbMacht euch keine Sorgen wegen der B\u00e4rte\u00ab, sagte Hanna. \u00bbWahrscheinlich gew\u00f6hnt man sich schnell daran.\u00ab \u2013 \u00bbUnd nach den fr\u00f6hlichen Liedern gibt es Pfefferkuchen\u00ab, versprach Timo. Dann wollte der Weihnachtsmann den Lehrer umarmen, aber das war ein bisschen schwierig, weil der Lehrer immer noch in dem Reifen steckte. Es klappte erst, als der Weihnachtsmann Luft aus dem Ventil lie\u00df. \u00bbMein Sohn\u00ab, sagte der Weihnachtsmann. \u00bbPaps\u00ab, sagte der Lehrer. \u00bbWahrscheinlich ist es besser so. Du gehst deinen Weg, und ich geh meinen\u00ab, sagte der Weihnachtsmann. \u00bbWahrscheinlich hast du recht\u00ab, sagte der Lehrer. \u00bbHauptsache, ihr seid alle gl\u00fccklich\u00ab, sagte die Frau des Weihnachtsmanns. \u00bbMan muss sich \u00fcber das freuen, was man hat\u00ab, sagte der Lehrer, und alle anderen Erwachsenen nickten. Dann machten sich der Weihnachtsmann und seine Frau mit den neuen Wichteln auf den Heimweg. Der Weihnachtsmann sah verwirrt, aber gl\u00fccklich aus, als seine neuen Wichtel ihn einer nach dem anderen umarmten, bevor sie in ihre Motorschlitten stiegen. \u00bbDanke, danke\u00ab, sagte er ger\u00fchrt. \u00bbWas seid ihr doch f\u00fcr brave Kinder!\u00ab \u2013\u00bbOb Tr\u00e4ume wohl jemals wahr werden?\u00ab, fragte der Lehrer seine Frau. \u00bbW\u00e4ren wir sonst hier?\u00ab, sagte seine Frau.<br \/>\nDen R\u00fcckflug verbrachte der Lehrer wieder in der Extrakabine, die wie ein K\u00e4fig aussah, aber diesmal wollte er es selber so. Kurz vorm Einsteigen hatte er n\u00e4mlich wieder den Rentiermann mit zwei Hunden getroffen. Es waren dieselben Hunde, die schon mit uns nach Lappland geflogen waren. \u00bbIch bringe sie zur\u00fcck\u00ab, hatte der Rentiermann unserem Lehrer erkl\u00e4rt. \u00bbIch hatte zwei Spitzenschlittenhunde bestellt, und was hab ich bekommen: Halbkojoten. Sie heulen die ganze Nacht den Vollmond an, dass man kein Auge zutut.\u00ab \u2013 \u00bbW\u00fcrden Sie sie eventuell gegen ein gutes Moped, ein Rentierfell, einen Gleitschirm und einen eins a Rodelreifen tauschen?\u00ab, hatte unser Lehrer den Rentiermann gefragt. So waren der Lehrer und seine Frau zu zwei Hunden gekommen. Koj und Ote hatte sie der Lehrer getauft. \u00bbJungs, ihr kriegt die W\u00fcrste und ich das Wasser, abgemacht?\u00ab, h\u00f6rten wir den Lehrer sagen, als die Stewardess ihre Runde machte. Wir anderen reisten wieder auf den normalen Pl\u00e4tzen und kriegten Limonade und belegte Br\u00f6tchen. \u00bbHattet ihr einen sch\u00f6nen Urlaub?\u00ab, fragte uns die Stewardess. \u00bbJa!\u00ab, riefen wir alle gleichzeitig.<br \/>\nSieben Monate sp\u00e4ter: Weihnachten war vorbei, und wir sa\u00dfen in Timos Zimmer. \u00bbUnd? Ist der Weihnachtsmann zu allen gekommen?\u00ab, fragte Timo. Wir nickten. \u00bbHabt ihr erkannt, wer er war?\u00ab, fragte Timo. Wir nickten. \u00bbUnd habt ihr alle die richtigen Geschenke bekommen?\u00ab, fragte Timo. Wir nickten. \u00bbIch hab eine neue Barbie bekommen\u00ab, sagte Hanna. \u00bbIch hab einen CD-Spieler bekommen\u00ab, sagte Tiina. \u00bbIch hab eine CD bekommen, auf der Friedenslieder sind\u00ab, sagte Timo, der wirklich ein ganz besonderer Junge ist. \u00bbIch hab Boxhandschuhe bekommen\u00ab, sagte der Rambo. \u00bbUnd ich Geld\u00ab, sagte Pekka. Dann schauten wir Mika an. Er sagte nichts, aber er hatte einen neuen Pullover an. Zus\u00e4tzlich hatten wir jeder ein \u00dcberraschungsgeschenk bekommen. Es war ein Buch und hie\u00df: Mattis lappl\u00e4ndische Erinnerungen \u2013 Auf Wasserskiern einmal um die Welt und wieder zur\u00fcck. \u00bbAuf Wasserskiern kann man doch nicht um die ganze Welt fahren\u00ab, sagte Hanna. \u00bbStimmt genau. Das macht das Ganze umso merkw\u00fcrdiger, findet ihr nicht?\u00ab, sagten wir im Chor.<\/p>\n<p><em>\u00bbElla auf Klassenfahrt\u00ab ist der dritte \u00bbElla\u00ab-Roman des Finnen Timo Parvela. \u00dcbersetzt haben ihn Anu und Nina Stohner, illustriert wurde er von Sabine Wilharm. Das Buch ist am 27. Juli im Carl Hanser Verlag erschienen.<br \/>\n<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Timo Parvela Folge 10: Die Heimkehr Ella und ihre Klassenkameraden wollten in den S\u00fcden reisen. Gelandet sind sie in Lappland. Unterkunft fanden sie beim Vater ihres Lehrers \u2013 von dem die ganze Klasse glaubt, er sei der Weihnachtsmann und er wolle seinen Sohn zwingen, dieses schwierige Amt von ihm zu \u00fcbernehmen. Der Sohn aber [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":182,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[986],"tags":[],"class_list":["post-1862","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-vorlesegeschichten"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Ella auf Klassenfahrt (10) - KinderZEIT-Blog<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/20\/ella-auf-klassenfahrt-10_1862\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Ella auf Klassenfahrt (10) - KinderZEIT-Blog\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Von Timo Parvela Folge 10: Die Heimkehr Ella und ihre Klassenkameraden wollten in den S\u00fcden reisen. Gelandet sind sie in Lappland. Unterkunft fanden sie beim Vater ihres Lehrers \u2013 von dem die ganze Klasse glaubt, er sei der Weihnachtsmann und er wolle seinen Sohn zwingen, dieses schwierige Amt von ihm zu \u00fcbernehmen. Der Sohn aber [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/20\/ella-auf-klassenfahrt-10_1862\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"KinderZEIT-Blog\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2009-08-20T14:00:06+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/altesblog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/portraits-10.tif\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Redaktion KinderZEIT\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Redaktion KinderZEIT\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"13\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/20\/ella-auf-klassenfahrt-10_1862\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/20\/ella-auf-klassenfahrt-10_1862\",\"name\":\"Ella auf Klassenfahrt (10) - KinderZEIT-Blog\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#website\"},\"datePublished\":\"2009-08-20T14:00:06+00:00\",\"dateModified\":\"2009-08-20T14:00:06+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#\/schema\/person\/6e0d5a68bc7cd962fb05619f0ec7869c\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/20\/ella-auf-klassenfahrt-10_1862#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/20\/ella-auf-klassenfahrt-10_1862\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/20\/ella-auf-klassenfahrt-10_1862#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Ella auf Klassenfahrt (10)\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/\",\"name\":\"KinderZEIT-Blog\",\"description\":\"Politik, Kultur und R\u00e4tsel f\u00fcr junge Leser\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#\/schema\/person\/6e0d5a68bc7cd962fb05619f0ec7869c\",\"name\":\"Redaktion KinderZEIT\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/01961d03edfd521f933356966a7e7db36c1281b66ec7fb6d1013979dca8baef8?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/01961d03edfd521f933356966a7e7db36c1281b66ec7fb6d1013979dca8baef8?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Redaktion KinderZEIT\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/author\/katrin-hoernlein\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Ella auf Klassenfahrt (10) - KinderZEIT-Blog","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/20\/ella-auf-klassenfahrt-10_1862","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Ella auf Klassenfahrt (10) - KinderZEIT-Blog","og_description":"Von Timo Parvela Folge 10: Die Heimkehr Ella und ihre Klassenkameraden wollten in den S\u00fcden reisen. Gelandet sind sie in Lappland. Unterkunft fanden sie beim Vater ihres Lehrers \u2013 von dem die ganze Klasse glaubt, er sei der Weihnachtsmann und er wolle seinen Sohn zwingen, dieses schwierige Amt von ihm zu \u00fcbernehmen. Der Sohn aber [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/20\/ella-auf-klassenfahrt-10_1862","og_site_name":"KinderZEIT-Blog","article_published_time":"2009-08-20T14:00:06+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/altesblog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/portraits-10.tif"}],"author":"Redaktion KinderZEIT","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Redaktion KinderZEIT","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"13\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/20\/ella-auf-klassenfahrt-10_1862","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/20\/ella-auf-klassenfahrt-10_1862","name":"Ella auf Klassenfahrt (10) - KinderZEIT-Blog","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#website"},"datePublished":"2009-08-20T14:00:06+00:00","dateModified":"2009-08-20T14:00:06+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#\/schema\/person\/6e0d5a68bc7cd962fb05619f0ec7869c"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/20\/ella-auf-klassenfahrt-10_1862#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/20\/ella-auf-klassenfahrt-10_1862"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/20\/ella-auf-klassenfahrt-10_1862#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Ella auf Klassenfahrt (10)"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/","name":"KinderZEIT-Blog","description":"Politik, Kultur und R\u00e4tsel f\u00fcr junge Leser","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#\/schema\/person\/6e0d5a68bc7cd962fb05619f0ec7869c","name":"Redaktion KinderZEIT","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/01961d03edfd521f933356966a7e7db36c1281b66ec7fb6d1013979dca8baef8?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/01961d03edfd521f933356966a7e7db36c1281b66ec7fb6d1013979dca8baef8?s=96&d=mm&r=g","caption":"Redaktion KinderZEIT"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/author\/katrin-hoernlein"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1862","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/users\/182"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1862"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1862\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1862"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1862"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1862"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}