{"id":1890,"date":"2009-08-26T17:48:55","date_gmt":"2009-08-26T15:48:55","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=1890"},"modified":"2009-08-26T17:48:55","modified_gmt":"2009-08-26T15:48:55","slug":"schreibwettbewerb-bringt-der-welt-die-bucher-zuruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/26\/schreibwettbewerb-bringt-der-welt-die-bucher-zuruck_1890","title":{"rendered":"Schreibwettbewerb: Bringt der Welt die B\u00fccher zur\u00fcck!"},"content":{"rendered":"<p><figure style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/bilder\/2009\/36\/gesellschaft\/kinderzeit\/koffer-450.jpg\" alt=\"\u00a9 Sabine Wilharm\" width=\"450\" height=\"320\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sabine Wilharm<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><em>Von Linda Meister (12 Jahre)<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong>Das Landschulheim h\u00e4tte so sch\u00f6n sein k\u00f6nnen, wenn nicht dieses Wesen und sein Koffer aufgetaucht w\u00e4ren. Halt! Zuerst muss ich mich vorstellen. Ich bin Lotta. Ich liebe Indianer und Kartentricks. Au\u00dferdem habe ich einen winzig kleinen Hund namens Kl\u00e4ff, und die drei besten Freunde der Welt. Aber nun zur Geschichte.<\/strong><!--more-->Alles fing damit an, dass unsere Klasse, die 6b, vorhatte, ins Landschulheim zu fahren. Ich und meine Freunde Chilli, Kuno und Andi waren begeistert. Unser Bus sollte am Montag abfahren. Ich war sehr aufgeregt und freute mich wahnsinnig. So wahnsinnig, dass ich am Vorabend erst sehr sp\u00e4t in einen tiefen Schlaf sank. Durch ein lautes Klopfen wurde ich wach. Als ich die Augen aufschlug, stand Chilli vor mir und rief ganz verdattert: &#8222;Du liegst ja noch im Bett! Auf geht&#8217;s! Wir m\u00fcssen los!&#8220; Oh nein, ich hatte verschlafen. In Windeseile zog ich mich an, schnappte meinen Rucksack, rannte in die K\u00fcche zu Mama, der ich ein &#8222;Tsch\u00fcss!&#8220; zurief, und nach drau\u00dfen, wo meine Freunde warteten. &#8222;Nun aber schnell!&#8220;, rief Kuno. Wir legten so schnell es ging den Weg zur Schule zur\u00fcck. &#8222;Wir schaffen es noch!&#8220;, rief ich siegessicher.<br \/>\nPl\u00f6tzlich wurde ich hart zu Boden gesto\u00dfen. &#8222;Was soll das?&#8220;, fauchte ich. Andi war gestolpert und gegen mich geprallt. Schnell richtete ich mich auf. In dem Moment bog der Bus, der ins Landschulheim fuhr, am Ende der Stra\u00dfe um die Ecke und fuhr davon. Mit vor Schreck geweiteten Augen starrten wir dem Bus nach. Es bestand keine Hoffnung, dass unser Fehlen bemerkt wurde. Denn unser Lehrer war sehr chaotisch und verga\u00df dauernd, wer alles in seiner Klasse war. Au\u00dferdem war unsere Klasse sehr gro\u00df. Unsere Mitsch\u00fcler w\u00fcrden es auch nicht ungew\u00f6hnlich finden, denn bei uns fehlten oft Sch\u00fcler unentschuldigt. Die anderen machten traurige Gesichter. &#8222;Macht euch nichts draus&#8220;, meinte ich, um sie aufzuheitern. Doch ich wusste, dass ich nicht \u00fcberzeugend klang. Ich selbst war ziemlich bedr\u00fcckt, denn ich war schuld daran, dass wir den Bus verpasst hatten.<br \/>\n&#8222;Wie w\u00e4r&#8217;s, wenn wir uns einfach einen sch\u00f6nen Tag in Neustadt machen?&#8220;, schlug ich vor. Neustadt ist die Stadt, in der wir wohnen und zur Schule gehen. Die anderen nickten und wir gingen los. Nach einer Weile gelangten wir zu einem Schrottplatz. Wir sahen einige alte Autos und ein altes Sofa. Pl\u00f6tzlich entdeckte ich hinter einem K\u00fchlschrank, dem die T\u00fcr ausgefallen war, einen riesigen Koffer. Begeistert rannte ich darauf zu. &#8222;Schaut euch diesen Koffer an!&#8220;<br \/>\nStaunend betrachteten wir ihn. &#8222;Man k\u00f6nnte prima damit spielen&#8220;, meinte Chilli. &#8222;Aber er ist voller B\u00fccher&#8220;, gab Kuno zu bedenken. &#8222;Ja und? Wir passen trotzdem rein. Nur das muss raus&#8220;, erwiderte ich und packte etwas Dreckiges, Haariges mit den Fingerspitzen und warf es weg. Dann h\u00fcpften wir alle in den Koffer.<br \/>\n&#8222;Wir stellen uns vor, dass er fliegt!&#8220;, schlug Kuno vor. Wir stimmten begeistert zu. Wir schlossen die Augen. Dann schrie ich laut auf. Auch von den anderen kam ein aufgeregter Laut. Ich riss die Augen auf. Wir schwebten tats\u00e4chlich in der Luft! Pl\u00f6tzlich h\u00f6rte ich ein Jaulen aus meinem Rucksack. Ich zog den Rei\u00dfverschluss auf. Kl\u00e4ff, mein Minihund, sprang heraus und versteckte sich unter meinem Pullover.<br \/>\nIn diesem Augenblick gab es einen Knall und der Koffer landete hart auf dem Boden. Das dreckige, haarige Ding, das ich zuvor heraus geworfen hatte, kam auf uns zu. Jetzt, da es aufrecht vor uns stand, konnte ich seine Stielaugen und seinen buschigen Schnurrbart erkennen.<br \/>\n&#8222;Wer oder was bist du\u201c, stammelte ich. &#8222;Das ist nicht wichtig!&#8220;, schnauzte mich das Wesen an. Seine bedrohlich funkelnden Augen lie\u00dfen mich verstummen. Es schaute ver\u00e4chtlich in die Runde und knurrte. &#8222;Wie kommt ihr Rotzl\u00f6ffel dazu, mich aus meinem Koffer zu werfen?&#8220;<\/p>\n<p>Ich wollte mich entschuldigen, doch das Wesen fuhr fort: &#8222;Ist eigentlich egal. Hauptsache, ihr k\u00f6nnt mir helfen. Also spitzt die Ohren! Jemand hat an verschiedenen Stellen der Welt B\u00fccher gestohlen. Mir und meinem Koffer ist es gelungen, die B\u00fccher aufzusp\u00fcren. Nun m\u00fcssen sie zur\u00fcck gebracht und der T\u00e4ter muss entlarvt werden, damit so etwas nicht wieder passiert.&#8220;<br \/>\n&#8222;Toll, ein echter Kriminalfall!&#8220;, rief Chilli begeistert. Sie liebt Detektive und Kriminalf\u00e4lle. &#8222;Sei still!&#8220;, blaffte das Wesen, &#8222;Also, wir m\u00fcssen in verschiedene L\u00e4nder reisen und die B\u00fccher zur\u00fcck bringen. Ich bin \u00fcbrigens Wolli, der Schnurrschneck. Noch Fragen?&#8220;<br \/>\nMit weit aufgerissenen Augen starrten wir das Wesen an. &#8222;Was steht ihr herum und glotzt dumm? Ab in den Koffer!&#8220;, fuhr es uns an. Es packte meinen Arm und riss kr\u00e4ftig daran, so dass ich in den Koffer stolperte. Die anderen folgten mir und der Koffer hob ab.<br \/>\nNach einigen Minuten und ein paar Flugmetern fand ich meine Sprache wieder. &#8222;Das k\u00f6nnen sie nicht machen! Ich will nicht mit. Sie sind so unfreundlich!&#8220; Das Wesen grinste gemein. &#8222;Und du denkst, wir halten extra f\u00fcr dich an? Das kannst du vergessen. Koffer, schalt einen Gang h\u00f6her!&#8220;, rief es. &#8222;Wir wollen auch nicht mit!&#8220;, riefen die anderen w\u00fctend. &#8222;Das h\u00e4ttet ihr euch fr\u00fcher \u00fcberlegen m\u00fcssen&#8220;, erwiderte das Wesen. &#8222;Koffer, beschleunige auf 100 km\/h!&#8220;, zischte es und schnippte mit den Fingern. Der Koffer wurde rasend schnell. Ich war so emp\u00f6rt, dass ich kein Wort heraus brachte. Pl\u00f6tzlich h\u00f6rte ich ein Winseln und Kl\u00e4ff kroch aus meinem Pulli hervor. Mit eingezogenem Schwanz tappte er \u00fcber mein Knie und begann zu jaulen. Das Wesen warf\u00a0 ihm einen \u00e4rgerlichen Blick zu und schnippte mit den Fingern. Kl\u00e4ff verstummte auf der Stelle, begann mit dem Schwanz zu wedeln und spazierte fr\u00f6hlich \u00fcber mein Bein. &#8222;Wie haben Sie das gemacht?&#8220;, fragte ich fasziniert. &#8222;Ich bin ein Zauberwesen, sonst w\u00fcrde doch der Koffer nicht fliegen!&#8220; Das Wesen klang pl\u00f6tzlich viel netter.<\/p>\n<p>Inzwischen war schon eine lange Zeit vergangen und der Koffer wurde immer schneller. &#8222;Bald d\u00fcrften wir China erreichen&#8220;, gab Wolli bekannt. &#8222;China!&#8220;, rief Chilli begeistert, deren Urgro\u00dfeltern in China gelebt hatten. &#8222;Ja, Peking ist unsere erste Station&#8220;, erkl\u00e4rte der Schnurrschneck. &#8222;Wir sind aber ziemlich in Zeitdruck&#8220;, fuhr er fort. &#8222;In einer Woche m\u00fcssen wir zur\u00fcck sein.&#8220; In dem Moment fiel mir eine wichtige Frage ein. &#8222;Warum nehmen Sie uns \u00fcberhaupt auf Ihre Reise mit?&#8220; Der Schnurrschneck druckste herum. &#8222;Es ist einfach zu langweilig allein.&#8220; Dann befahl er in energischem Tonfall: &#8222;Schlaft jetzt ein wenig, es ist schon sp\u00e4t. Wenn wir in Peking sind, wecke ich euch.&#8220;<br \/>\nLaute Stimmen und Autol\u00e4rm weckten mich. Ich schlug die Augen auf und merkte, dass ich noch immer in dem fliegenden Koffer lag und nicht tr\u00e4umte. Meine Freunde waren auch wach und beobachteten gebannt, wie wir immer weitet&#8220; auf eine riesige Stadt zuflogen. &#8222;Darf ich vorstellen?&#8220;, sagte Wolli. &#8222;Peking!\u201c Pl\u00f6tzlich entdeckte ich eine riesige Menschenmenge. Als wir n\u00e4her kamen, h\u00f6rte ich, was sie schrieen: &#8222;Wir wollen unsere B\u00fccher zur\u00fcck!\u201c Nat\u00fcrlich schrieen sie das auf Chinesisch und ich verstand kein Wort. Doch Wolli, der angeblich 50 Sprachen beherrscht, \u00fcbersetzte.<br \/>\n&#8222;Das trifft sich gut, denn wir bringen sie zur\u00fcck!\u201c, rief Chilli total begeistert. Wolli reichte Kuno einen Bogen und einen Pfeil, der an einer Schnur hing. &#8222;Schie\u00df auf den Kirchturm da!\u201c, befahl er. Ich war verbl\u00fcfft. Doch dann erkannte ich einen Saugnapf am Ende des Pfeils. Kuno hatte den Kirchturm getroffen und ich begriff, dass er daf\u00fcr gedacht war, dass der Koffer nicht weiter nach vorne flog. Wolli packte ein Buch mit einer chinesischen Aufschrift und schleuderte es in die Tiefe. &#8222;Los, helft mir!\u201c, rief er fr\u00f6hlich. Wir begannen, die chinesischen B\u00fccher&#8220; hinunter zu werfen. Die Rufe der Menschen unter uns verstummten bei dem B\u00fccherregen. Dann begannen sie, laut zu jubeln. Nachdem das letzte Buch gefallen war, zog Kuno den Pfeil zur\u00fcck und wir flogen in die entgegen gesetzte Richtung davon.<br \/>\n&#8222;Wohin geht es jetzt?&#8220;, wollte Andi wissen. \u201eAuf eine Insel in der Karibik\u201c, antwortete Wolli. Andi bekam riesige Augen. Die bekam er immer, wenn ihn etwas an Piraten erinnerte. Er war n\u00e4mlich ein riesiger Piratenfan. Wolli\u00a0 l\u00e4chelte. \u201eJetzt solltet Ihr wieder schlafen, wir sind schon fast zwei Tage unterwegs.\u201c Diesmal schlief ich sehr schnell ein.<br \/>\nPl\u00f6tzlich gab es einen heftigen Ruck, der mich beinahe aus dem Koffer geworfen h\u00e4tte. Ich riss die Augen auf. Gerade noch rechtzeitig, um zu sehen, wie ein rundes, schwarzes Ding auf uns zugeschossen kam. \u201eEine Kanonenkugel\u201c, kreischte Andi. Verzweifelt versuchte Wolli, den Koffer mit einem Schnippen zum Ausweichen zu bringen. Es gelang ihm. Ich jubelte auf, doch in diesem Augenblick schlug der Koffer einen Salto und st\u00fcrzte unkontrolliert in die Tiefe. Wir alle schrieen und auch Kl\u00e4ff jaulte auf. Wir rasten durch die Wolkendecke und entdeckten unter uns das blaue Meer und einen braunen Punkt. Als wir immer weiter auf den Punkt zu sausten, erkannte ich ein riesiges Schiff mit schwarzen Segeln und einem wei\u00dfen Totenkopf. &#8222;Piraten!\u201c, schrie ich voller Panik. &#8222;Das trifft sich bestens!\u201c, rief Wolli gl\u00fccklich. &#8222;Was?\u201c, br\u00fcllte ich entsetzt. Ich konnte nur noch sehen, wie Wolli mit den Fingern schnippte, bevor ich lautes Geschrei h\u00f6rte und wir auf dem Piratenschiff landeten. Wir waren von grimmig dreinblickenden und mit S\u00e4beln bewaffneten Seer\u00e4ubern umgeben. Ein riesiger Mann mit einem riesigen Hut dr\u00e4ngte sich nach vorne. Es bestand kein Zweifel, dass er der Anf\u00fchrer war. Er beachtete uns mit einem abf\u00e4lligen Blick und gab seinen gespannt wartenden Kollegen ein Zeichen. Er fuhr sich mit dem Daumen \u00fcber die Kehle. Mir gefror das Blut in den Adern und ich schrie auf: &#8222;Haaalt!\u201c Ich riss ein Piratenbuch aus dem Koffer und warf es dem Anf\u00fchrer hin. Er stutzte und br\u00fcllte den anderen, die sich auf uns st\u00fcrzen wollten, einen Befehl zu. Sie erstarrten. Der Kapit\u00e4n nahm das Buch und lie\u00df einen Freudenschrei vernehmen. Ich holte schnell die anderen Piratenb\u00fccher aus dem Koffer und Wolli half mir dabei. Der Kapit\u00e4n wurde mit jedem Buch gl\u00fccklicher und als wir alle B\u00fccher abgeladen hatten, war er so gl\u00fccklich, dass er Andi seinen Hut schenkte.<br \/>\nDann flogen wir weiter. Wir waren schon sehr weit nach Westen geschwebt. Auf meine Frage, wohin es nun ginge, antwortete Wolli gelassen: \u201eNa, nach Nordamerika, zu den Indianern.&#8220; Indianer! Ich schnappte nach Luft. &#8222;Habt ihr etwa Angst?\u201c, fragte Wolli. \u201eAngst? Pah!\u201c, rief ich emp\u00f6rt. &#8222;Ich liebe Indianer!\u201c<br \/>\nWir flogen weiter. Nach einer Ewigkeit, wie es mir vorkam, entdeckte ich etwas, das mein Herz schneller schlagen lie\u00df. Unter uns befanden sich viele Zelte. Kuno packte den Pfeil, zielte und schoss. \u201eOh nein!\u201c, rief Wolli. Der Pfeil hatte eins der Zelte getroffen, das zusammen krachte. Wir landeten so schnell wie m\u00f6glich, sprangen mit den Indianerb\u00fcchern zu dem eingest\u00fcrzten Zelt und sahen uns den Schaden an. Pl\u00f6tzlich kam ein Mann mit Federkopfschmuck auf uns zu. Das musste der H\u00e4uptling sein. Er starrte uns b\u00f6se an. \u201eWas habt ihr getan?\u201c, murmelte er in schwer verst\u00e4ndlichem Englisch. Ich versuchte, ihm mit Indianerzeichensprache, die ich aus einem Buch kannte, klar zu machen, dass es ein Versehen gewesen war. Doch er schien nicht zu begreifen. Verzweifelt hielt ich ihm das Indianerbuch unter die Nase. Sein Gesicht hellte sich auf. Andere Indianer kamen herbeigelaufen. Sie brachen in Jubelgeschrei aus, als sie erkannten, dass wir ihre B\u00fccher brachten.<br \/>\nNachdem wir alle B\u00fccher zur\u00fcckgegeben hatten, packte mich der H\u00e4uptling am Arm, zog mich zu einem Zelt und deutete auf ein geflecktes Pony. Ich begriff nicht. Was wollte er von mir? Der Indianer zeigte erst auf das Pony und dann auf mich. Er wollte mir das Pony schenken! Der Indianer schnappte den Strick, der dem Pony um den Hals hing, und dr\u00fcckte ihn mir in die Hand. Das Tier kam fr\u00f6hlich auf mich zugetrottet und stupste mich an. Bereitwillig folgte es mir zum Koffer. Ich fragte Wolli: &#8222;Wie sollen wir es mitnehmen? Es ist viel zu gro\u00df!\u201c &#8222;Kein Problem\u201c, grinste Wolli. Er schnippte mit den Fingern und das Pony schrumpfte, bis es etwa so klein wie Kl\u00e4ff war. Das Pony, das ich Stupsi nannte, h\u00fcpfte wiehernd in den Koffer und wir rasten in die L\u00fcfte. Bald danach fielen mir die Augen zu.<br \/>\nNach einer Weile bekam ich einen Tropfen Wasser ins Gesicht und fuhr hoch. &#8222;Was zum Kuckuck ist das?\u201c Es regnete. Die anderen waren ebenfalls wach. Kl\u00e4ff und Stupsi verkrochen sich unter meinem Pulli. Wolli sah sehr besorgt aus. &#8222;Das Leder saugt sich mit Wasser voll und der Koffer wird immer schwerer. Dann reicht meine Zauberkraft nicht mehr.\u201c Obwohl wir so schnell wie m\u00f6glich flogen, sank der Koffer immer tiefer. &#8222;Ich kann nicht mehr\u201c, rief Wolli, \u201emacht euch bereit zum Absturz!\u201c<br \/>\nWir st\u00fcrzten nach unten. Auf einmal erkannte ich etwas Blaues unter uns. Wasser! &#8222;Macht den Deckel zu!\u201c, br\u00fcllte ich entsetzt. Gerade noch rechtzeitig knallten Kuno und Andi den Deckel zu und platsch, waren wir im Wasser gelandet. Ich wollte den Deckel aufsto\u00dfen, doch er lie\u00df sich nicht \u00f6ffnen. Voller Panik schlugen wir auf den Deckel ein. Aber er bewegte sich nicht einen Millimeter. Da fielen mir Wollis\u00a0 Zauberkr\u00e4fte ein. Ich drehte mich zu ihm um und wurde starr vor Schreck. Wolli lag auf dem Boden und r\u00fchrte sich nicht. Sollte unsere sch\u00f6ne Reise ein so grausames Ende nehmen?<br \/>\nPl\u00f6tzlich wurde der Koffer von einem kr\u00e4ftigen Schlag getroffen und aus dem Wasser geschleudert. Der Deckel brach auf, als er auf einen harten Stein schlug. Wir sprangen heraus. Wir waren auf einer Felsklippe am Rande eines riesigen Sees gelandet. Hinter mir h\u00f6rte ich ein St\u00f6hnen. Wolli war aufgewacht. \u00dcbergl\u00fccklich half ich ihm auf die Beine. Pl\u00f6tzlich packte Kuno meinen Arm und deutete mit offenem Mund und aufgerissenen Augen auf den See. Ein riesiger Kopf ragte aus dem See. Das Wesen richtete seine riesigen gelben Augen auf uns. Es war ein Seeungeheuer! Kuno riss seine Kamera hervor und schoss zehn Bilder. Dann sprangen wir zur\u00fcck in den Koffer und flogen davon. Wolli erkl\u00e4rte, er sei ohnm\u00e4chtig durch \u00dcberzauberung geworden. Aber er versicherte, dass er wieder vollkommen fit war. Auf die Frage, wo wir gerade waren, antwortete er grinsend: \u201eWas w\u00fcrdet ihr sagen, wenn ich euch verrate, dass das eben Nessi war?\u201c &#8222;Das Monster von Loch Ness, nat\u00fcrlich!&#8220;, rief Kuno begeistert. &#8222;Wir sind in Schottland.\u201c Kuno war ein riesiger Fan von Fabelwesen. Pl\u00f6tzlich sahen wir eine kleine Stadt. Ein idealer Ort f\u00fcr die Abgabe der englischen B\u00fccher. Andi kam auf die Idee, sie durch den Kamin der B\u00fccherei zu sch\u00fctten. Das taten wir.<br \/>\nNun hatten wir alle B\u00fccher zur\u00fcck gebracht und etwas Tolles erlebt. Stolz machten wir uns auf den R\u00fcckweg. Kuno bewunderte seine Fotos, Andi seinen Hut, und ich sah Stupsi und Kl\u00e4ff beim Spielen zu. Alle waren gl\u00fccklich. Nur Chilli schien ein wenig traurig zu sein. &#8222;Was ist los?\u201c, fragte Wolli. &#8222;Na ja&#8220;, antwortete Chilli, &#8222;alle haben ihr Andenken. Nur ich bin leer ausgegangen.\u201c &#8222;Das haben wir gleich&#8220;, tr\u00f6stete sie Wolli und griff tief in den Koffer. Er fischte ein kleines chinesisches Buch heraus und dr\u00fcckte es Chilli in die Hand. &#8222;Es ist ein Krimi. M\u00f6chtest du ihn?\u201c Chilli war begeistert und steckte das Buch wie einen Schatz in ihre Jackentasche.<br \/>\nNach vielen, vielen Stunden erkannten wir endlich wieder die vertrauten D\u00e4cher von Neustadt. Wir hatten etwas Bauchweh, da wir uns die ganze Woche von S\u00fc\u00dfigkeiten und Limonade aus unserem Reiseproviant f\u00fcr das Landschulheim ern\u00e4hrt hatten. Doch alles in allem waren wir sehr zufrieden mit uns. Wir hatten der Welt die B\u00fccher wieder gebracht! Als wir sicher auf dem Schrottplatz gelandet waren, nahm Chilli ihr Buch heraus und bl\u00e4tterte darin. Pl\u00f6tzlich stie\u00df sie ein Maskierter von hinten um, schnappte das Buch und rannte los. &#8222;Haltet ihn, das ist der B\u00fccherdieb!\u201c, rief Wolli.<br \/>\nWir rannten los. Doch der Mann war schneller als wir. Ich wollte schon aufgeben, als Kl\u00e4ff und Stupsi auf ihren winzigen Beinen den Dieb einholten und es schafften, ihn zu Fall zu bringen. Chilli riss dem Mann die Maske vom Gesicht und ich fiel beinahe in Ohnmacht. Vor uns lag unser Lehrer! Jawohl, unser dusseliger, vergesslicher Lehrer.<br \/>\n&#8222;Das h\u00e4tte ich nie von Ihnen gedacht!\u201c, rief Chilli und riss ihm das Buch aus der Hand. &#8222;Warum haben Sie der Welt die B\u00fccher gestohlen?\u201c, fragte ich emp\u00f6rt. Der Lehrer schwieg. &#8222;Antworten Sie, antworten Sie sofort!\u201c, rief ich voller Wut, &#8222;oder ich hetze Ihnen Kl\u00e4ff auf den Hals.\u201c<br \/>\nDer Lehrer l\u00e4chelte sp\u00f6ttisch. Dann stieg ein irres Flackern in seine Augen auf und er begann langsam und deutlich zu sprechen: &#8222;Ich wollte der Schlauste auf der ganzen Welt sein. Damit die anderen nicht mehr lesen und daraus schlau werden k\u00f6nnen, habe ich die B\u00fccher gestohlen und euch vorgespielt, so dumm zu sein. Auf die Klassenfahrt habe ich deshalb eine andere Lehrerin geschickt. Alles hat gepasst. Nur ihr seid dazwischen gekommen!\u201c Er verstummte. Starr vor Entr\u00fcstung blickten wir auf ihn herab. Wolli trat zu uns und fragte: \u201eGeben sie zu, dass sie einen Fehler gemacht haben?\u201c \u201eFehler? Wieso Fehler? Ich habe alles richtig gemacht\u201c, br\u00fcllte der Lehrer. Wolli l\u00e4chelte b\u00f6se und sagte dann: \u201eIch nehme ihn ins Internationale Zauberwesen-Gef\u00e4ngnis mit. Wenn er nach drei Tagen seinen Fehler nicht zugegeben hat, schicke ich euch einen anderen, besseren Lehrer.\u201c Wir grinsten alle. Und ich sagte: \u201eLass dir mit dem Lehrer ruhig mehr Zeit.\u201c Wolli zog den Lehrer am Ohr und schubste ihn in den Koffer. Dann hoben sie ab. Wir winkten Wolli nach, bis er verschwunden war.<br \/>\nDann gingen wir zu unserer Schule, wo wir unsere Schulkameraden trafen, die gerade aus dem Landschulheim zur\u00fcckkamen. Sofort best\u00fcrmten sie uns mit Fragen. \u201eWo wart ihr denn? Unser Lehrer war auch nicht da. Mensch, ihr habt vielleicht was verpasst!\u201c Wir lachten. Sie wussten ja nicht, was wir erlebt hatten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Linda Meister (12 Jahre) Das Landschulheim h\u00e4tte so sch\u00f6n sein k\u00f6nnen, wenn nicht dieses Wesen und sein Koffer aufgetaucht w\u00e4ren. Halt! Zuerst muss ich mich vorstellen. Ich bin Lotta. Ich liebe Indianer und Kartentricks. Au\u00dferdem habe ich einen winzig kleinen Hund namens Kl\u00e4ff, und die drei besten Freunde der Welt. 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