{"id":1903,"date":"2009-08-27T12:00:24","date_gmt":"2009-08-27T10:00:24","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=1903"},"modified":"2009-08-27T12:00:24","modified_gmt":"2009-08-27T10:00:24","slug":"schreibwettbewerb-gewinnergeschichte-die-etwas-anderen-ferien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/27\/schreibwettbewerb-gewinnergeschichte-die-etwas-anderen-ferien_1903","title":{"rendered":"Schreibwettbewerb-Gewinnergeschichte: Die etwas anderen Ferien"},"content":{"rendered":"<p><figure style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/bilder\/2009\/36\/gesellschaft\/kinderzeit\/koffer-450.jpg\" alt=\"\u00a9 Sabine Wilharm\" width=\"450\" height=\"320\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sabine Wilharm<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><em>Von Milena Sagawa-Krasny<\/em><\/p>\n<p><strong>Hey, ist dir langweilig?\u00ab, fl\u00fcsterte eine Stimme. Finn zuckte zusammen. Ihm gegen\u00fcber stand ein Junge, der ihn herausfordernd ansah. Finn zuckte mit den Schultern und strich sich eine seiner roten Locken aus der Stirn. \u00bbJa, eigentlich schon.\u00ab Anfangs war der junge Schotte begeistert gewesen, dass sie Urlaub in Spanien machen w\u00fcrden. Aber das war viel langweiliger, als er gedacht hatte. Mutter und Vater latschten den ganzen Tag herum, blieben bei jedem Laden stehen und sagten: \u00bbAch, ist das nicht sch\u00f6n!\u00ab, und dazu zeigten sie auf Strohesel oder kitschige Porzellanfiguren. Wirklich nicht interessant.<\/strong><!--more-->\u00bbIch w\u00fcsste eine gute Ablenkung\u00ab, meinte der Junge, und seine Lippen verzogen sich zu einem breiten Grinsen. \u00bbAber wahrscheinlich bist du zu feige.\u00ab Finn erhob sich zu seiner vollen Gr\u00f6\u00dfe. \u00bbF\u00fcr was soll ich zu feige sein?\u00ab \u2013 \u00bbDaf\u00fcr, in die Drachenh\u00f6hle zu gehen\u00ab, meinte der Junge, hocherfreut dar\u00fcber, dass Finn so schnell angebissen hatte. Finn runzelte die Stirn. \u00bbDrachenh\u00f6hle?\u00ab \u2013 \u00bbSag blo\u00df, du hast noch nichts davon geh\u00f6rt? Am Ende einer riesigen H\u00f6hle soll ein Drache schlafen!\u00ab Finn sch\u00fcttelte den Kopf. \u00bbDu spinnst wohl.\u00ab \u2013 \u00bbUnd du hast Angst!\u00ab \u2013 \u00bbGar nicht wahr!\u00ab, widersprach Finn heftig. \u00bbIch werde in die H\u00f6hle gehen und zum Beweis einen Stein mitnehmen!\u00ab \u2013 \u00bbIch werde erkennen, ob es wirklich ein Stein aus der H\u00f6hle ist. In drei Tagen bin ich wieder hier, dann zeig mir den Stein\u00ab, sagte der Junge und rannte lachend davon.<br \/>\nFinn ging los, aber er wusste nicht, wo diese H\u00f6hle war. \u00bbAm besten, ich gehe ins Hotel und frage die Empfangsdame\u00ab, dachte er. Die Empfangsdame schlug die H\u00e4nde vor ihren mit Lippenstift nachgezogenen Mund. \u00bbDie Drachenh\u00f6hle ist kein Ort f\u00fcr kleine Jungs. Geh lieber auf den Spielplatz.\u00ab Finn schaute finster. Er war schon zw\u00f6lf. Auf den Spielplatz ging er seit f\u00fcnf Jahren nicht mehr. Da erinnerte er sich an eine Familie im Hotel, die schon oft in Spanien gewesen war. Sie hatte auch einen Sohn, der nur zwei Jahre j\u00fcnger war als Finn. Vielleicht wusste er, wo die Drachenh\u00f6hle war!<br \/>\nFinn fuhr also mit dem Lift in das Stockwerk, wo diese Familie wohnte. Als er anklopfte, \u00f6ffnete ihm der Junge. Er trug eine Augenklappe \u00fcber dem linken Auge und hatte ein Piratenkost\u00fcm an. In seinen braunen Augen funkelte etwas Fr\u00f6hliches. \u00bbHallo!\u00ab, sagte er und schaute Finn neugierig an. \u00bbHey, kannst du mir helfen? Ich m\u00f6chte gerne zur Drachenh\u00f6hle.\u00ab Der Junge nickte eifrig. \u00bbKlar, die hab ich schon oft gesehen! Aber dann nimmst du mich mit rein, ja?\u00ab \u2013 \u00bbOkay.\u00ab \u2013 \u00bbCool, danke!\u00ab, rief der Junge und umarmte Finn st\u00fcrmisch. Unterwegs erz\u00e4hlte Finn von dem Jungen, der ihn herausgefordert hatte. Sein neuer Freund, der \u00fcbrigens Marco hie\u00df, war begeistert. Auch er kannte die Legende von dem Drachen, und er wollte sich so gerne davon \u00fcberzeugen, ob es diese Kreatur wirklich gab.<br \/>\nAls sie die H\u00f6hle betraten, griff Finn nach einem Stein und wollte gehen, aber Marco bettelte: \u00bbAch, komm schon, lass uns weitergehen. Bitte!\u00ab Finn lie\u00df sich erweichen, und so gingen sie weiter. \u00bbFantastisch! Hier gibt es wirklich sehr sch\u00f6ne Steine\u00ab, h\u00f6rten sie pl\u00f6tzlich jemanden murmeln. Ein asiatisch aussehender Junge hockte auf dem kalten Fels, in der Hand eine Lupe, und untersuchte das Gestein. Nicht weit von ihm entfernt sa\u00df ein M\u00e4dchen mit Federschmuck und Kriegsbemalung, das ihm ohne gro\u00dfe Begeisterung zusah. \u00bbWas macht ihr denn da?\u00ab, fragte der Junge mit der Lupe erstaunt, als er Marco und Finn entdeckte. Die beiden erkl\u00e4rten. \u00bbIch komme mit!\u00ab, rief das M\u00e4dchen und sprang auf. \u00bbIch hei\u00dfe \u00fcbrigens Yara.\u00ab Der Japaner lie\u00df seine Lupe in der Manteltasche verschwinden. \u00bbMein Name ist Sasuke. Dann werde ich auch mitkommen.\u00ab Als sie fast am Ende der H\u00f6hle angelangt waren, h\u00f6rten sie pl\u00f6tzlich ein tiefes Schnarchen. \u00bbDer Drache!\u00ab, fl\u00fcsterte Marco ehrf\u00fcrchtig. \u00bbQuatsch!\u00ab, widersprach Sasuke. \u00bbEs gibt keine Drachen!\u00ab \u2013 \u00bbNat\u00fcrlich gibt es sie. Das ist der Drache aus der Legende!\u00ab, fl\u00fcsterte Marco. Finn schwieg, Angstschwei\u00df bildete sich auf seiner Stirn. Konnte die Legende wahr sein? \u00bbVielleicht ist es auch nur ein Wanderer\u00ab, meinte Yara. Sie klang aber nicht besonders \u00fcberzeugt. \u00bbSchauen wir einfach nach!\u00ab, sagte Marco und schlich voran.<br \/>\n\u00bbAh!\u00ab, schrie er pl\u00f6tzlich. Finn st\u00fcrzte los und blieb abrupt stehen. Er stand am Rand einer tiefen Schlucht, und am br\u00f6ckelnden Stein hielt sich Marco fest. Die Angst war ihm in sein kreidebleiches Gesicht geschrieben. Finn streckte die Hand aus, und Marco klammerte sich fest. Aber seine Haut war so schwitzig. \u00bbAh!\u00ab, schrie Finn, als auch er hinabrutschte. Starke, sehr knochige Arme schlangen sich um seine H\u00fcften. \u00bbIch zieh euch raus!\u00ab, rief Sasuke. Er zog und zog, und nach ein paar qualvollen Minuten sa\u00dfen die vier Kinder keuchend nebeneinander. \u00bbDas war knapp!\u00ab, sagte Yara matt. \u00bbAber habt ihr gesehen? Hinter der Schlucht ging die H\u00f6hle noch weiter\u2008\u2026\u00ab Ein lautes Br\u00fcllen lie\u00df sie innehalten. Eine schreckliche Kreatur rauschte \u00fcber ihre K\u00f6pfe hinweg: eine riesige, gefl\u00fcgelte Echse mit zornig funkelnden Augen. Sie \u00f6ffnete das Maul und entbl\u00f6\u00dfte zwei Reihen messerscharfer Z\u00e4hne. Ein Feuerball bildete sich auf der knallroten Zunge, den sie blitzschnell ausspie. \u00bbPass auf!\u00ab, schrie Finn und zerrte Sasuke aus dem Weg. Fauchend spie der Drache erneut Feuer, dann flog er schnurgerade in die Tiefen der Schlucht. Ein paar Minuten sagte keiner etwas. Da ert\u00f6nte ein hektisches Trippeln. \u00bbOh nein, oh nein!\u00ab, st\u00f6hnte eine Stimme. Ein Wesen kam um die Ecke. Es glich einem Biber, nur dass Finn noch nie einen Biber gesehen hatte, der sich auf zwei Beinen fortbewegte. \u00bbIch fasse es nicht!\u00ab, rief das Gesch\u00f6pf. \u00bbIhr habt es tats\u00e4chlich fertiggebracht, den Drachen aufzuwecken. Und nun ist er auch noch ins Land der Fantasie geflogen. Vielen Dank!\u00ab, rief der Biber w\u00fctend.<\/p>\n<p>Sagt mal, habt ihr auch einen Drachen und einen sprechenden Biber gesehen?\u00ab, murmelte Yara. \u00bbIch bin keine Halluzination! Und dieser Drache war es auch nicht!\u00ab, keifte der Biber. \u00bbMeine G\u00fcte, nur weil ihr noch nie ein sprechendes Tier gesehen habt, m\u00fcsst ihr ja nicht gleich reagieren, als w\u00e4rt ihr nervenkrank!\u00ab Der Biber sch\u00fcttelte den Kopf. \u00bbIch werde es euch erkl\u00e4ren. Fr\u00fcher war die Welt in sch\u00f6nster Ordnung: Sprechende Tiere, Einh\u00f6rner, Drachen und Feen \u2013 all diese Gesch\u00f6pfe lebten mehr oder weniger friedlich mit den Menschen. Doch die Menschen machten Jagd auf uns, und wir zogen uns zur\u00fcck in unser eigenes Reich, das Land der Fantasie. Nur ein f\u00fcrchterlicher Drache st\u00f6rte unsere Ruhe. Ein Jahrhundert lang arbeiteten Elfen an einem Zaubertrank, der ihn in einen tiefen Schlaf versetzen sollte. Sie fl\u00f6\u00dften ihm den Trank ein und schafften ihn in diese einsame H\u00f6hle. Tausend Jahre ging alles gut \u2013 und nun ihr!\u00ab \u2013 \u00bbEs tut uns leid!\u00ab, sagte Finn. \u00bbWir wussten doch nicht, dass es hier wirklich einen Drachen gab. Und au\u00dferdem sind wir in Lebensgefahr geraten. Da geht es nicht immer leise zu.\u00ab \u2013 \u00bbLeid tun reicht nicht\u00ab, winkte der Biber m\u00fcrrisch ab. \u00bbIhr habt den Drachen aufgeweckt, jetzt m\u00fcsst ihr ihn wieder zum Einschlafen bringen und hierher zur\u00fcckschleppen.\u00ab \u2013 \u00bbWas? Und wie sollen wir das anstellen?\u00ab, rief Sasuke entsetzt. \u00bbIhr Menschen habt doch nicht umsonst das gr\u00f6\u00dfte Gehirn. Also setzt es gef\u00e4lligst ein!\u00ab, meinte der Biber. \u00bbAb ins Land der Fantasie!\u00ab<br \/>\nEtwas Schweres, Braunes rauschte durch die Luft und landete neben den Kindern. Es war ein Koffer. \u00bbRein mit euch!\u00ab, sagte der Biber und h\u00fcpfte hinein. Z\u00f6gernd folgten die vier. \u00bbWas sind das f\u00fcr B\u00fccher?\u00ab, fragte Yara und musterte die B\u00e4nde. Der Biber hob seine Schultern. \u00bbZur\u00fcckgelassenes Eigentum der Menschen, die vorher mit diesem Koffer geflogen sind \u2013 wahrscheinlich. Ich kann nicht lesen.\u00ab Der Koffer erhob sich und sauste in die Tiefe. Yara nahm eines der B\u00fccher und begann zu lesen. Sasuke folgte ihrem Beispiel, Marco schaute lieber aufmerksam hinunter. Und Finn war vollauf damit besch\u00e4ftigt, sich nicht zu \u00fcbergeben. Aus der Richtung des Bibers drang bald lautes Schnarchen.<br \/>\n\u00bbHey, Leute, ihr glaubt nicht, was hier steht\u00ab, fl\u00fcsterte Yara pl\u00f6tzlich. \u00bbDiese B\u00fccher hier, das sind Tageb\u00fccher von Kindern\u00ab, sagte jetzt Sasuke. \u00bbDer Biber hat uns voll angelogen! Von wegen, seit tausend Jahren hat niemand den Drachen gest\u00f6rt! Es kam immer wieder vor, dass Kinder ihn aufgeweckt haben.\u00ab Yara bl\u00e4tterte durch die B\u00fccher: \u00bbHier haben Am\u00e9lie, Tom und Manuel geschrieben, dass sie im Juli 1984 mit ihm zu tun hatten. Sasha und Elena 1991. Thea, Vicki, Anne-Marie und Pepe 2005. Und so geht es munter weiter.\u00ab \u2013 \u00bbHier steht noch: September 1998, Maria und Nathan haben ihn mit Gesang und Tanz wieder zum Schlafen gebracht.\u00ab \u2013 \u00bbWas f\u00fcr ein lustiger Drache! Er liebt Musik\u00ab, sagte Sasuke. Finn und Marco waren v\u00f6llig \u00fcberrumpelt. \u00bbDas klingt aber nicht nach einer gef\u00e4hrlichen Bestie\u2008\u2026\u00ab Misstrauisch betrachteten sie den Biber. \u00bbVielleicht hat er einen Hang zum \u00dcbertreiben\u00ab, sagte Yara. \u00bbVielleicht k\u00f6nnen wir dem Drachen ja helfen, im Land der Fantasie zu bleiben\u00ab, meinte Marco. Ja, der Vorschlag, das Fabelwesen zu besch\u00fctzen, gefiel allen!<br \/>\nDer Koffer tauchte in schillerndes Zauberwasser ein. Der Biber grunzte und regte sich. \u00bbAussteigen!\u00ab, rief er. Yara und Sasuke legten die B\u00fccher zur\u00fcck und sprangen aus dem Koffer. Sie standen am Rand eines Flusses, nicht weit von ihnen grasten schneewei\u00dfe Einh\u00f6rner, winzige Elfen tanzten \u00fcber gro\u00dfen Blumen. \u00bbIhr seid nicht zum Sightseeing da\u00ab, fauchte der Biber, \u00bbhier lang.\u00ab Eine Weile marschierten sie, und Finn w\u00fcnschte sich mindestens sechs Augen mehr. Er wollte alles sehen: unglaublich hohe B\u00e4ume, wild vor sich hin wuchernde Str\u00e4ucher, Kobolde, Gnome, Elfen, Feen, Einh\u00f6rner und andere Gesch\u00f6pfe, die rasch davonliefen, sobald sie die Menschen sahen.<br \/>\n\u00bbSo!\u00ab, sagte der Biber. Sie standen vor einer riesigen H\u00f6hle. \u00bbDort wurde der Drache geboren. Und weil Drachen immer eine besondere Bindung zu ihrem Geburtsort haben, wird er h\u00f6chstwahrscheinlich hierher zur\u00fcckgekehrt sein. Also dann, viel Gl\u00fcck!\u00ab \u2013 \u00bbWas?\u00ab, Sasuke wurde blass. \u00bbWir sollen es ganz allein mit einem Drachen aufnehmen?\u00ab Der Biber nickte vergn\u00fcgt. \u00bbWo bleibt euer Selbstvertrauen? Habt ihr nicht sonst eine Menge davon?\u00ab \u2013 \u00bbKommt schon\u00ab, sagte Yara. \u00bbWie passend, dass ich eine Kriegsbemalung habe. Mein Gro\u00dfvater w\u00e4re sehr erfreut, wenn er das w\u00fcsste.\u00ab Finn nahm allen Mut zusammen und ging vor.<br \/>\nDer Biber hatte recht. Dort in der H\u00f6hle hockte tats\u00e4chlich der Drache. \u00bbIhr schon wieder\u00ab, schien sein Fauchen zu bedeuten. Er richtete sich auf und flog auf Yara zu. \u00bbWir wollen dir nichts antun. Wir wollen dir helfen!\u00ab, rief das indianische M\u00e4dchen und wich zur\u00fcck. \u00bbHelfen?\u00ab Die Stimme des Drachen war rau und sehr kraftvoll. \u00bbWie sollen vier Menschlein mir helfen?\u00ab, sagte er und gab ein heiseres Lachen von sich. \u00bbAlle sagen, du bist gef\u00e4hrlich. Alle Kinder bringen dich wieder zur H\u00f6hle in der Menschenwelt\u00ab, sagte jetzt Finn und hoffte, dass seine Stimme nicht so piepsig klang, wie er glaubte. Der Drache senkte seinen schuppigen Kopf und stie\u00df ein Seufzen aus. \u00bbJa, alle denken, ich w\u00fcrde nur t\u00f6ten und rei\u00dfen. Aber das stimmt nicht. Jeden Tag brauche ich mehrere Stunden Schlaf. Wenn ich den bekomme, bin ich das sanftm\u00fctigste Wesen, das man sich vorstellen kann.\u00ab \u2013 \u00bbH\u00f6rt zu, ich habe mir etwas ausgedacht\u00ab, sagte Marco, senkte die Stimme zu einem Fl\u00fcstern und weihte seine Freunde und den Drachen ein.<\/p>\n<p>Wenig sp\u00e4ter spazierten die Kinder an einem rei\u00dfenden, azurblauen Fluss entlang, dicht gefolgt vom Biber. \u00bbWas, ihr habt es noch nicht geschafft den furchtbaren Drachen einzufangen?\u00ab, sagte dieser entsetzt. \u00bbEntschuldige, lieber Biber, aber das ist sehr schwer. Er ist eine gef\u00e4hrliche Kreatur\u00ab, sagte Finn. Der Biber brummte: \u00bbJa, da habt ihr recht.\u00ab \u2013 \u00bbGibt es denn noch andere Drachen, Herr Biber?\u00ab, fragte Yara, wobei sie sich ziemlich l\u00e4cherlich vorkam, den Biber mit \u00bbHerr\u00ab anzusprechen. Der schien aber geschmeichelt. \u00bbIch muss zugeben, ihr seid ausgesprochen nette Menschen!\u00ab, meinte er. \u00bbIch bin sicher, ihr erledigt diesen gemeinen Drachen in null Komma\u2008\u2026 Vorsicht, Junge!\u00ab Ein gellender Schrei zerriss die milde Luft. Sasuke hatte sich zu weit \u00fcber die Br\u00fcstung gebeugt und war in den Fluss gefallen. \u00bbHilfe!\u00ab, kreischte er und ruderte mit den Armen. Die Str\u00f6mung riss ihn mit. \u00bbIch werde ertrinken!\u00ab, schrie der Japaner, und in sein schmales Gesicht war Angst geschrieben. Pl\u00f6tzlich rauschte der Drache durch die Luft. \u00bbHab keine Angst, Menschenkind!\u00ab, sprach er und fischte Sasuke mit seinen Pranken behutsam aus dem Wasser. Er flog zur Br\u00fccke und setzte das Kind vorsichtig ab. Sasuke zitterte am ganzen K\u00f6rper: \u00bbDanke, Drache.\u00ab<br \/>\nVon \u00fcberall her kamen die Bewohner des Landes. Feen und Elfen flatterten herbei, Einh\u00f6rner kamen angetrabt, ein gefl\u00fcgeltes Pferd erschien majest\u00e4tisch, und etliche sprechende Tiere n\u00e4herten sich. Alle Blicke richteten sich auf den Biber. \u00bbHast du nicht immer gesagt, Cornelius sei das Gef\u00e4hrlichste, was man sich vorstellen kann?\u00ab, rief ein Elefant. \u00bbJa, genau! Aber Cornelius hat gerade ein Menschlein vor dem Tod bewahrt!\u00ab, riefen zwei Zwillingszebras. Yara und Finn tauschten ein L\u00e4cheln. Das klappte ja wie am Schn\u00fcrchen. \u00bbBitte, h\u00f6rt mir zu!\u00ab, bat der Drache. \u00bbIch bin g\u00fctig. Aber jeden Tag muss ich ganz lang schlafen, und wenn man mich da aufweckt, werde ich zu der Bestie, vor der euch der Biber warnte.\u00ab Lauter \u00bbAha!\u00ab-Rufe hallten durch die Luft. \u00bbWir werden daf\u00fcr sorgen, dass du deinen Schlaf kriegst\u00ab, versicherten die Tiere und Fabelwesen. Der Drache strahlte: \u00bbDanke, liebe Freunde!\u00ab Und von dem Tag an konnte Cornelius, der Drache, endlich wieder in seiner Heimat leben. Wenn er mittags in seine H\u00f6hle tapste, belegten die Elfen sie mit einem starken Zauber, sodass kein Ger\u00e4usch Cornelius st\u00f6rte.<br \/>\nDie Kinder waren den Rest der Ferien unzertrennlich. Sie besuchten die Eisdiele, badeten und spielten Badminton. Doch die meiste Zeit sprachen sie \u00fcber ihr Abenteuer. Yara hatte ein Buch mit rotem Einband gekauft, und zusammen diktierten sie Finn, was sie im Land der Fantasie erlebt hatten. Gemeinsam entschieden sie auch, ihr Buch in die Bibliothek des Ferienortes zu geben. Wenn Du einmal Urlaub in Spanien machst, k\u00f6nntest Du Ausschau nach einem roten Buch mit dem Titel Die etwas anderen Ferien halten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Milena Sagawa-Krasny Hey, ist dir langweilig?\u00ab, fl\u00fcsterte eine Stimme. Finn zuckte zusammen. 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