{"id":1926,"date":"2009-08-26T17:50:12","date_gmt":"2009-08-26T15:50:12","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=1926"},"modified":"2009-08-26T17:50:12","modified_gmt":"2009-08-26T15:50:12","slug":"schreibwettbewerb-freundschaft-oder-schweinestall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/26\/schreibwettbewerb-freundschaft-oder-schweinestall_1926","title":{"rendered":"Schreibwettbewerb: Freundschaft oder Schweinestall"},"content":{"rendered":"<p><figure style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/bilder\/2009\/36\/gesellschaft\/kinderzeit\/koffer-450.jpg\" alt=\"\u00a9 Sabine Wilharm\" width=\"450\" height=\"320\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sabine Wilharm<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><em>Von Arne Meister (10 Jahre)<\/em><\/p>\n<p><strong>Immer dieser Staub! So redet jemand, der sein Leben auf einem staubigen Dachbogen in dem Ort Eisenbach im Hochschwarzwald verbringt und andauernd von einem lauten Fiepen geweckt wird. Dieser jemand ist Knuff. Knuff ist ein Rumpelbein. Rumpelbeine sind braun behaarte, puppengro\u00dfe Wesen mit m\u00e4chtigen Stielaugen, und die meisten von ihnen besitzen einen Schnauzer.<\/strong><!--more-->W\u00e4hrend Knuff sich aufrichtet und den Staub vom Fell wischt, l\u00e4sst er seine Stielaugen durch das Zimmer schweifen. Der Dachboden sieht wie immer aus. \u00dcberall Staub, volle und leere Kisten t\u00fcrmen sich bis zur Decke, und wo es noch Platz gibt, stehen riesige Regale. Knuff zupft sich am Bart. Etwas stimmt nicht. Pl\u00f6tzlich kommt etwas Golfballgrosses mit der Geschwindigkeit einer Gewehrkugel aus der obersten Kiste eines besonders wackeligen Stapels gesprungen. Als es vor ihm landet, wirbelt es etwas Staub auf. Nachdem sich der Staub verzogen hat, erkennt Knuff einen kleinen Hund mit einem Papierh\u00fctchen auf dem Kopf und einer Tr\u00e4te im Mund. \u201eR\u00e4ki\u201c, schnauzt er ihn an. Der Hund namens R\u00e4ki bl\u00e4st in seine Tr\u00e4te, es kommt ein &#8222;Huiid\u00e4\u00e4&#8220; heraus und er macht einen Luftsprung. Dabei fiept er:<br \/>\n&#8222;Herzlichen Gl\u00fcckwunsch zum 299.999 Geburtstag! Juhu, der Auftrag!&#8220; Knuff erstarrt. Der Auftrag. Den hatte er ganz vergessen.<br \/>\nIhr solltet wissen, dass jedes Rumpelbein bis zu seinem 300.000 Lebensjahr drei Kinder aus der gesamten Welt zu vereinen hat. Der Grund daf\u00fcr ist, dass Rumpelbeine von Natur aus grimmig sind, wie Elefanten gro\u00df sind, und die anderen seltsamen Wesen ihnen vorwarfen, die schlimmste Spezies \u00fcberhaupt zu sein. Um das Gegenteil zu beweisen, erlie\u00df der Rumpelbeinpr\u00e4sident ein Gesetz: &#8222;Jedes Rumpelbein, das nicht drei Kinder aus der ganzen Welt vereint, wird f\u00fcr den Rest seines Lebens in einen Schweinestall gesperrt.&#8220;<br \/>\nUm die Kinder zu vereinen, bekommen sie kleine Hunde. Zuerst sind sie so gro\u00df wie normale Sch\u00e4ferhunde, also zu gro\u00df f\u00fcr die Rumpelbeine. Deshalb haben die Rumpelbeine eine Maschine gebaut, die die Hunde schrumpft. Au\u00dferdem haben sie einen fliegenden Koffer als Fortbewegungsmittel. Knuff setzt einen ernsten Blick auf und richtet seine Augen auf R\u00e4ki, der beginnt im Kreis herum zu tanzen und dabei immer wieder fiept: &#8222;Der Auftrag, der Auftrag!&#8220;<br \/>\n&#8222;Halt endlich die Klappe!&#8220;, br\u00fcllt Knuff dazwischen. &#8222;Ich muss nachdenken.&#8220; Eine oder zwei Minuten vergehen, bis er endlich sagt: &#8222;R\u00e4ki, hol den Koffer!&#8220; R\u00e4ki erwidert: &#8222;Ich bin zu klein.&#8220; Knuff knurrt, aber er schlurft hinter ein Regal, das voll gepackt mit B\u00fcchern ist. Unter gro\u00dfem Schnaufen zieht er einen riesigen Koffer in die Mitte des Raumes. &#8222;Mach den Koffer auf!&#8220;, faucht Knuff. &#8222;Ich bin zu klein&#8220;, sagt R\u00e4ki genervt. Das Rumbelbein wird sehr w\u00fctend. Dennoch \u00f6ffnet es die schweren Schnallen. &#8222;Klettere in den Koffer&#8220;, zischt Knuff in einem m\u00f6rderischen Tonfall. &#8222;Ach, lass mich raten, du bist zu klein.&#8220; &#8222;Nein, nein, das mach ich schon&#8220;, kichert R\u00e4ki begeistert. Flink wie ein Wiesel und geschickt wie ein Eichh\u00f6rnchen klettert er einen Besen hinauf zu einem Regal, nimmt Anlauf, springt und macht ein paar Saltos, bevor er in dem Koffer landet. Dann ist R\u00e4kis Stimme zu vernehmen. &#8222;Ich habe vergessen, dass es einen Aufzug gibt.&#8220;<br \/>\nJetzt wagt sich auch Knuff in den Koffer. Was er dort sieht, ist unglaublich. Er denkt, er spinnt. Mit aufgerissenem Mund reibt er sich die Stielaugen. Ein riesiges Treppenhaus voller R\u00e4ume! Er steigt in den Aufzug und dr\u00fcckt auf einen Kopf, auf dem &#8222;Antriebsraum&#8220; steht. Der Aufzug beschleunigt rasend. Als Knuff in den Antriebsraum schwankt, wartet R\u00e4ki schon auf ihn. &#8222;Hier ist eine Anleitung&#8220;, sagt er. Knuff nimmt die Anleitung. Darauf steht: &#8222;Mola X 4030, Rennsportmodell. Dieses Pr\u00e4zisionsger\u00e4t beschleunigt von 0 auf 100 in sechs Sekunden. Mit 4,6 Sekunden ist es 100 Meter in der Luft. Die H\u00f6chstgeschwindigkeit ist 275 km\/h. Er kann nicht h\u00f6her als 500 Meter fliegen. Der Koffer wird durch Sandwiches angetrieben. Ein Sandwich ist gleich 1000 Kilometer und 50 Meter. Der Koffer ist anf\u00e4llig f\u00fcr Durchfall, Fieber und Ohnmacht. Bei Durchfall findet man am Hauptrohr braune B\u00fccher. Darin steht, dass Wachs, das man ans Hauptrohr schmiert, hilft. Bei Fieber findet man blaue B\u00fccher. Darin steht, dass Eisw\u00fcrfel helfen, die man in das Rohr wirft. Bei Ohnmachtsanf\u00e4llen findet man rote B\u00fccher. Um den Koffer wieder einsatzf\u00e4hig zu kriegen, muss man Wasser ins Hauptrohr gie\u00dfen. Zur Steuerung begeben Sie sich in Raum 18.&#8220;<br \/>\nKnuff und R\u00e4ki irren eine Viertelstunde durch den Koffer. Als sie endlich in Raum 18 ankommen, sehen sie zwei bequem aussehende St\u00fchle. Knuff zieht die Anleitung aus dem Fell und liest weiter: &#8222;Setzen Sie sich auf die St\u00fchle.&#8220;<br \/>\nGelesen, getan. Die St\u00fchle sind so bequem wie sie aussehen. R\u00e4ki sieht zwei Kn\u00f6pfe und deutet darauf. Knuff zieht die Anleitung zurate und liest laut vor: &#8222;Dr\u00fccken Sie auf den gr\u00fcnen Knopf und danach auf den blauen Knopf. Guten Flug!&#8220;<br \/>\nOhne zu \u00fcberlegen, dr\u00fcck Knuff den ersten der zwei Kn\u00f6pfe. Augenblicklich erhebt sich der Stuhl, auf dem er sitzt, rasend schnell und dreht sich nach oben. Nach vier Sekunden schnellem Karussellfahren landen sie in einem kleinen Cockpit, das Knuff beim Einsteigen nicht bemerkt hat. Er schaut noch ein letztes Mal auf die Anleitung, dann dr\u00fcckt er den blauen Knopf. Mit einem Rattern steigt der Koffer in die H\u00f6he. Doch Peng, fliegen sie gegen die Decke.<br \/>\n&#8222;Irgendwie m\u00fcssen wir hier raus&#8220;, sagt Knuff. Da sieht er einen Steuerkn\u00fcppel, der aussieht wie ein Joystick. Er schiebt den Kn\u00fcppel nach vorn und der Koffer fliegt nach vorn. Er schiebt den Kn\u00fcppel nach links und der Koffer fliegt nach links. Jetzt begreift er, wie er funktioniert. Mit geschickten Man\u00f6vern steuert er ein offenes Fenster an. Krawumm, der Koffer fliegt mit voller Wucht dagegen. &#8222;Wir sind zu gro\u00df!&#8220;, sagt R\u00e4ki. Knuff sucht schnell alle Schalter und Kn\u00f6pfe ab, die er sieht, bis er endlich sagt: &#8222;Der muss er sein!&#8220; Er deutet auf einen Knopf mit der Aufschrift &#8222;S&#8220;. Knuff dr\u00fcckt den Knopf, die Wirkung tritt augenblicklich ein. Mit hoher Geschwindigkeit rasen sie auf das Fenster zu. Und krachen mit einem ekligen Ger\u00e4usch gegen den Rahmen. &#8222;Das muss der Schnellknopf gewesen sein&#8220;, sagt R\u00e4ki, der fast aus dem Koffer gefallen ist. Knuff schaut fiebrig auf die ganzen Regler, bis er die Rettung findet. Er legt einen Schalter um, der ebenfalls mit &#8222;S&#8220; beschriftet ist. Und tats\u00e4chlich schrumpft der Koffer ein.<br \/>\nKnuff steuert ihn endlich durch das Fenster. R\u00e4ki gef\u00e4llt das Schrumpfen gar nicht. &#8222;Ich komm mir so mickrig vor&#8220;, sagt er. Auch Knuff wird es zu viel. Schnell findet er einen Knopf, auf dem es &#8222;VG&#8220; hei\u00dft. &#8222;Entweder steht VG f\u00fcr vergr\u00f6\u00dfern oder f\u00fcr voll geschrumpft. Hoffen wir das erste!&#8220; Er dr\u00fcckt den Knopf und sie vergr\u00f6\u00dfern sich. Die n\u00e4chsten zwei Stunden vergehen reibungslos. Als sie gerade \u00fcber einem See sind, f\u00e4llt Knuff etwas ein, das ihn erstarren l\u00e4sst. &#8222;Was ist mit den Sandwiches?&#8220; Als ob es dem Koffer auch gerade eingefallen w\u00e4re, macht er einen Ruck und st\u00fcrzt ab. Der Tachometer zeigt 275 km\/h. Knuff f\u00e4llt ein blauer Knopf mit einem &#8222;F&#8220; ins Auge. Der muss f\u00fcr Fallschirm stehen. Ohne gro\u00df nachzudenken, dr\u00fcckt er ihn. Im selben Augenblick fliegt ein riesiger Fallschirm aus dem Koffer, mit dem sie \u00fcber den See segeln.<br \/>\nKaum sind sie gelandet, suchen R\u00e4ki und Knuff im Hauptantriebsraum nach Sandwiches. Nach einer Viertelstunde findet R\u00e4ki eine Kiste, auf der ein belegtes Brot abgebildet ist. Er \u00f6ffnet die Kiste und findet 50 Sandwiches, von denen er zehn in den Ofen wirft. Sie rasen mit dem Aufzug ins Cockpit und starten. Schneller denn je fliegt der Koffer los. Knuff und R\u00e4ki k\u00f6nnen ihr Gl\u00fcck kaum fassen, und merken dabei nicht, dass sie auf einen Kamin zufliegen. Sie trifft eine deftige Ladung Ru\u00df im Gesicht. Knuff rei\u00dft den Steuerhebel nach oben. Doch es ist zu sp\u00e4t. Der Koffer st\u00fcrzt hinab auf einen Haufen Kohlen.<br \/>\nAls sie aufblicken, sehen sie ein kleines Kind. Das Kind ist entsetzt und schreit: &#8222;Der Schwarze Peter ist aus dem Kamin gefallen!&#8220; Mit wehenden Haaren st\u00fcrmt es hinaus. Erst jetzt bemerken Knuff und R\u00e4ki, dass sie mit Ru\u00df \u00fcberzogen sind. Hastig klopfen sie sich das Fell ab, da st\u00fcrmt ein anderer Junge ins Zimmer. Er hat blonde Locken und tr\u00e4gt eine bunte Schildm\u00fctze. Der Junge f\u00e4hrt zusammen und starrt Knuff und R\u00e4ki an.<br \/>\n&#8222;Was glotzt du so bl\u00f6d?&#8220;, schnauzt Knuff. &#8222;Die Frage ist berechtigt!&#8220;, pflichtet ihm R\u00e4ki bei. &#8222;Wer seid ihr?&#8220;, stammelt der Junge. &#8222;Ich bin Knuff.&#8220; &#8220; Und ich bin R\u00e4ki.&#8220; &#8222;Ich bin Rick&#8220;, sagt der Junge etwas ermutigt. &#8222;Hast du Lust auf eine Reise?&#8220;, fragt Knuff. &#8220; Was f\u00fcr eine?&#8220;, fragt Rick zur\u00fcck. &#8222;Keine Ahnung&#8220;, sagt R\u00e4ki. &#8222;Naja, es ist einen Versuch wert.&#8220; &#8222;Gut, dann schwing dich in den Koffer&#8220;, mault Knuff ungeduldig. &#8222;Da passe ich doch gar nicht rein!&#8220;, sagt Rick. &#8222;So ein Quatsch&#8220;, f\u00e4hrt ihn Knuff an. M\u00fchsam klettert Rick in den Koffer. Als er den Kopf aus dem Koffer steckt, fliegen sie schon weit \u00fcber dem Haus.<br \/>\nNach einer halben Stunde erkl\u00e4ren Knuff und R\u00e4ki alles \u00fcber ihren Auftrag. &#8222;Ich finde, wir sollten nach China fliegen. Dort gibt es bestimmt ein paar Kinder, die Freunde suchen&#8220;, schl\u00e4gt Rick vor. Weil Knuff und R\u00e4ki nichts Besseres einf\u00e4llt, fliegen sie Richtung China.<br \/>\nSie h\u00e4tten es nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehalten, aber nach einer Weile liegt unter ihnen pl\u00f6tzlich China. &#8222;Rick, geh in den Antriebsraum und leg vier Sandwiches nach!&#8220;, befiehlt Knuff.<br \/>\nRick marschiert in den Antriebsraum. Doch nach einer Minute ist ein Schrei zu h\u00f6ren und Rick kommt angest\u00fcrzt. Au\u00dfer Puste ruft er ihnen zu: &#8222;Da sind lauter rote B\u00fccher!!&#8220;<br \/>\n&#8222;Rote B\u00fccher&#8220;, sagt R\u00e4ki, &#8222;das hei\u00dft&#8230;&#8220;<br \/>\nTsssumm, der Koffer f\u00e4llt nach unten. Ein Ohnmachtsanfall. Wusssch, der Koffer st\u00fcrzt in eine Sushibar. Als der Staub sich gelegt hat, schaut sich R\u00e4ki verdutzt um. Knuff ist verschwunden. R\u00e4ki rast ziellos umher und schreit: &#8222;Knuff! Knuff! Knuff!&#8220; Rick packt ihn und zieht ihn hinaus. &#8222;Wenn du so ein Affentheater veranstaltest, hilft uns das auch nicht weiter. Wir brauchen einen Detektiv&#8220;, knurrt er. &#8222;Hat da jemand Detektiv gesagt?&#8220;, fragt ein Junge, der sich als Kalle Gummitwist vorstellt. Er tr\u00e4gt einen langen beigefarbenen Mantel und hat lange schwarze Haare, die zu einem Zopf gebunden sind. Er kommt auf sie zu und fragt: &#8222;Worum geht es denn?&#8220; &#8222;Unser Freund ist verschwunden&#8220;, meldet sich R\u00e4ki. &#8222;F\u00fchrt mich zum Tatort&#8220;, t\u00f6nt Kalle Gummitwist. Rick zeigt ihm den Koffer und alle steigen ein. Kalle Gummitwist staunt nicht schlecht, als er das Treppenhaus darin sieht. &#8222;Hier entlang&#8220;, sagt R\u00e4ki und f\u00fchrt ihn in Raum 18. Kalle Gummitwist holt eine gro\u00dfe Lupe aus seinem Mantel und untersucht sorgf\u00e4ltig den Raum. &#8222;Ha!&#8220;, ruft der Detektiv. Auf dem Boden sind Fu\u00dfabdr\u00fccke. Die Truppe irrt den Fu\u00dfspuren hinterher, bis sie vor einer T\u00fcr stehen. &#8222;Los geht&#8217;s!&#8220;, sagt Kalle und st\u00f6\u00dft die T\u00fcr auf.<br \/>\nWas sie dahinter sehen, ist unglaublich. Knuff schwimmt in einem von vier Schwimmbecken und taucht nach etwas. &#8222;Was machst du denn hier unten?&#8220;, fragt R\u00e4ki. Knuff antwortet: &#8222;Als wir abst\u00fcrzten, brach unser Steuerkn\u00fcppel ab und fiel ins Wasser.&#8220; W\u00e4hrenddessen fragt Rick Kalle: &#8222;Wie k\u00f6nnen wir dir je danken?&#8220; Kalles Antwort l\u00e4sst nicht lange auf sich warten: &#8222;Nehmt mich mit!&#8220; Rick geht zum Becken und zieht Knuff aus dem Wasser. Er hat es geschafft, den Steuerkn\u00fcppel zu angeln. Er fragt ihn, ob es okay sei, wenn Kalle ab sofort mit fliegt. Knuff hat nichts dagegen. So verlassen sie alle zusammen das Schwimmbad.<br \/>\nKnuff und Rick sorgen daf\u00fcr, dass der Koffer wieder fliegt. R\u00e4ki f\u00fchrt Kalle durch den Koffer. Dann gehen sie alle ins Cockpit. Knuff kommt als Letzter. Er tr\u00e4gt einige B\u00fccher im Arm. Bald lesen Rick, R\u00e4ki und Kalle Gummitwist B\u00fccher mit den Titeln Hubi, der Hubschrabschrab, Maoam macht&#8217;s m\u00f6glich und Kleine Welpen, gro\u00dfe Doggen. Nach schlappen vier Stunden liegt S\u00fcdamerika unter ihnen. Sie erkennen das an den vielen Dschungeln. Pl\u00f6tzlich bewegt Knuff den Hebel nach unten, der Koffer legt einen rasanten Sturzflug hin und landet auf einer kleinen Lichtung. Rick fragt Knuff: &#8222;Was soll das?&#8220; &#8222;Da sind Bananen&#8220;, antwortet er. &#8222;Rumpelbeine essen gerne Bananen&#8220;, kl\u00e4rt R\u00e4ki ihn auf. Kaum, dass Knuff die erste Banane gepfl\u00fcckt hat, springt ein Indianerm\u00e4dchen aus dem Geb\u00fcsch. Sie hat lange schwarze Haare wie Kalle und sie sind auch zu einem Zopf gebunden. Auf dem Kopf tr\u00e4gt sie einen Federschmuck, an ihrem Arm baumelt eine Tasche aus Bisonfell und Leder. &#8222;Kommt mit&#8220;, weist die Indianerin die Reisenden an und f\u00fchrt sie zu einem gro\u00dfen Tipi. In der Mitte steht ein gro\u00dfer Tisch mit drei Spielkartensets. &#8222;Ich hei\u00dfe Jamsie Alkenia&#8220;, sagt sie. R\u00e4ki fragt: &#8222;Wieso wohnst du nicht in einer Siedlung?&#8220; &#8222;Mir war es da zu langweilig. Keiner wollte mit mir Karten spielen.&#8220; &#8222;Ich spiele sehr gern Karten!&#8220;, meldet sich Rick. &#8222;Hey, m\u00f6chtest du nicht mit uns mit kommen? Dann kann du den ganzen Tag Karten spielen&#8220;, schl\u00e4gt Knuff vor. &#8222;Sehr gern&#8220;, antwortet Jamsie.<br \/>\nNach wenigen Minuten stehen sie wieder hoch in der Luft. Jamsie und Rick beginnen sofort zu spielen. Knuff unterh\u00e4lt sich aufgeregt mit R\u00e4ki. &#8222;Wir haben drei Kinder im Gep\u00e4ck. Eigentlich m\u00fcsste der Auftrag jetzt erledigt sein!&#8220; Rick antwortet: &#8222;Der Auftrag besteht darin, drei Kinder zu vereinen&#8220; &#8222;Du meinst, dass sie noch nicht vereint sind?&#8220;, fragt Knuff ungl\u00e4ubig. &#8222;Nein&#8220;, meint R\u00e4ki.<br \/>\nIn der Nacht tobt ein schlimmer Sturm. Knuff beansprucht die ganze Kraft des Koffers, um nicht von den Windb\u00f6en weg geweht zu werden. Schlie\u00dflich erreichen sie die K\u00fcste von Somalia. Dort soll es von Piraten wimmeln. Das erste Piratenschiff l\u00e4sst auch nicht lange auf sich warten. Knuff h\u00f6rt Stimmen und fliegt n\u00e4her heran, bis er verstehen kann, was die Piraten sagen. &#8222;Geh \u00fcber die Planke, du M\u00f6wenschiss oder m\u00f6gen die Haie nichts von dir \u00fcbrig lassen.&#8220; Sie sehen, wie ein Junge auf die Planke getrieben wird.<br \/>\n&#8222;Den musst du auffangen&#8220;, ruft Rick. &#8222;Niemals, wir haben schon genug Kinder f\u00fcr den Auftrag!&#8220;, schnauzt Knuff. Doch die anderen dr\u00e4ngen immer weiter auf ihn ein, bis er schlie\u00dflich nachgibt. So fliegt der Koffer unter die Planke. Der Junge springt und landet wohl behalten im Koffer. &#8222;Ich bin Pirat Black Eye&#8220;, stellt er sich vor, bevor Knuff mit Karacho davon d\u00fcst. Von unten h\u00f6ren sie eine Stimme. &#8222;Knallt sie ab!&#8220; Unter schwerem Kanonenfeuer gibt Knuff noch mehr Gas, bis sie es schaffen, den Piraten zu entkommen. Nach einer Stunde kommt Kalle ins Cockpit und beschwert sich. &#8220; Ich bin dieses Reisen leid. Wir haben schon lange nichts mehr gegessen und dieser Pirat Black Eye stinkt wie ein faules Ei.&#8220; &#8222;Ihr wolltet ihn ja unbedingt mitnehmen&#8220;, erwidert Knuff. Jetzt kommen auch die anderen ins Cockpit. R\u00e4ki lehnt sich ganz au\u00dfen an den Koffer. Wusch, ger\u00e4t der Koffer in ein Luftloch und R\u00e4ki wird hinaus geschleudert. &#8222;R\u00e4ki!&#8220;, kreischt Jamsie und springt hinterher. &#8222;Jamsie!&#8220;, ruft Rick und springt hinterher. &#8222;Rick!&#8220;, ruft Kalle und springt hinterher. &#8222;Kalle!&#8220;, ruft Black Eye und springt hinterher. Nur Knuff beh\u00e4lt einen k\u00fchlen Kopf. Er rei\u00dft den Koffer in einen Sturzflug und f\u00e4ngt R\u00e4ki, Jamsie, Rick und Kalle auf. Nur Black Eye nicht. Der st\u00fcrzt immer noch. Knuff dr\u00fcckt den Schnellknopf und kann Black Eye einen Meter \u00fcber dem Boden auffangen.<br \/>\nIn dem Moment trifft sie ein glei\u00dfend gelbes Licht. Sie sehen hoch und erkennen einen Kreis, aus dem ein Rumpelbein schwebt. Knuff und R\u00e4ki werfen sich auf die Knie. &#8222;Was macht ihr da?&#8220;, fragt Rick. &#8222;Das ist der K\u00f6nig von Rumpelbeinia&#8220;, antwortet Knuff. Die anderen werfen sich auch auf den Boden. Der K\u00f6nig spricht: &#8222;Ich gratuliere dir, Knuff.&#8220; Dann schwebt er vor und setzt jedem einen Lorbeerkranz auf den Kopf. &#8222;Nun kannst du nach Haus zur\u00fcck gehen&#8220;, sagt der K\u00f6nig zu Knuff und verschwindet.<br \/>\nKnuff fliegt noch schnell Kalle und Black Eye nach England, wo es viele Kriminalf\u00e4lle gibt. Rick und Jamsie fliegt er nach Alaska, wo sie ungest\u00f6rt Karten spielen k\u00f6nnen. Knuff muss nicht f\u00fcr den Rest seines Lebens in einem Schweinestall verbringen. Zusammen mit R\u00e4ki fliegt er durch das Licht und lebt wieder in Rumpelbeinia. Wenn sie keinen Auftrag erf\u00fcllen m\u00fcssen, leben sie noch heute dort.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Arne Meister (10 Jahre) Immer dieser Staub! So redet jemand, der sein Leben auf einem staubigen Dachbogen in dem Ort Eisenbach im Hochschwarzwald verbringt und andauernd von einem lauten Fiepen geweckt wird. Dieser jemand ist Knuff. Knuff ist ein Rumpelbein. 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