{"id":1930,"date":"2009-08-26T17:48:37","date_gmt":"2009-08-26T15:48:37","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=1930"},"modified":"2009-08-26T17:48:37","modified_gmt":"2009-08-26T15:48:37","slug":"schreibwettbewerb-die-herzensdiebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/26\/schreibwettbewerb-die-herzensdiebe_1930","title":{"rendered":"Schreibwettbewerb: Die Herzensdiebe"},"content":{"rendered":"<p><figure style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/bilder\/2009\/36\/gesellschaft\/kinderzeit\/koffer-450.jpg\" alt=\"\u00a9 Sabine Wilharm\" width=\"450\" height=\"320\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sabine Wilharm<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><em>Von Paula Elena Hoffmann (10 Jahre)<\/em><\/p>\n<p><strong>Schreiend rannte Florian aus dem Haus. Tr\u00e4nen liefen ihm \u00fcber die Wange. Nein. Nein, es konnte einfach nicht passiert sein. Doch das unm\u00f6gliche war geschehen. Seine Eltern trennten sich! Einfach so! Ohne ihn zu fragen! Und das obwohl sie erst vor zwei Wochen ihren Sommerurlaub geplant hatten! (Sie waren sehr spontan.)<\/strong><!--more-->Und wohin wollte er nun gehen? Nach Hause bestimmt nicht! Oben am Fenster sah er schon seine Mutter stehen, und dann wie sie seinen Vater anschrie. Wenig sp\u00e4ter h\u00f6rte man Gepolter im Treppenhaus und Florian kam zu dem Entschluss, dass es an der Zeit war, abzuhauen.<br \/>\nEr w\u00fcrde zum Hauptbahnhof rennen und sich dort in irgendeine S-Bahn setzen, die ihn weit fort von hier bringen w\u00fcrde. Au\u00dferdem fiel er dort in der Menge nicht so auf.<br \/>\nBeim Rennen \u00fcber geteerte Stra\u00dfen und gepfastert Gehwege wurde f\u00fcr ihn deutlich sp\u00fcrbar, dass er barfu\u00df aus dem Haus gerannt war. Es erschien ihm wie eine halbe Ewigkeit, bis er endlich in dem Getummel vom Hauptbahnhof verschwand. Er stieg in die n\u00e4chstgelegene S-Bahn, wobei ihm das Herz bis zum Hals klopfte. Er war wahnsinnig. Einfach durchgeknallt. Verr\u00fcckt. Von zu Hause ausgerissen! Doch er brauchte nur an die Beziehung seiner Eltern zu denken und er wusste, dass es die richtige Entscheidung war. An alles andere dachte er lieber nicht.<br \/>\nDie Fahrt war eine einzige Katastrophe. Er zweifelte immer mehr an seinem Plan und traute sich dennoch nicht, bei den Haltestellen auszusteigen und zur\u00fcckzufahren. Zudem f\u00fchlte er sich schrecklich mies zwischen den fein gekleideten Leuten, w\u00e4hrend er barfu\u00df war!<br \/>\nEndlich hatte er die Endhaltestation erreicht und stieg aus. Z\u00f6gernd sah er sich um. Weiter hinten war ein Dorf und darauf steuerte er jetzt zu. Er wusste auch nicht genau warum. Er ging durch einen kleinen Buchenwald. Es war sch\u00f6n hier, viel sch\u00f6ner als zuhause in der Stadt.<br \/>\nPl\u00f6tzlich h\u00f6rte er Stimmen. Sie sprachen leise miteinander, fast fl\u00fcsternd. Florian erschrak. War das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Zeichen? Er beschloss, herauszufinden, was sie sagten. Langsam schlich er n\u00e4her. Sie faselten irgendwas von Zauberformeln, wovon er nichts verstand. Er wollte gerade wieder weggehen, als die eine Stimme rief: \u00bbWer immer uns da belauscht, soll sich zeigen!\u00ab<br \/>\nWie ein Blitz durchfuhr es Florian. Langsam kroch er hinter dem Busch hervor, der ihm doch so guten Schutz geboten hatte. \u00bb\u00c4h, hallo, ich bin Florian\u00ab, brachte er stotternd hervor. Das M\u00e4dchen betrachtete ihn skeptisch, Gott sei Dank, es waren Kinder! Es waren drei. Drei gegen einen. Aber vielleicht waren sie ja gar nicht gegen ihn. Der Junge war etwas 5 Jahre alt, hatte ein Piratenkost\u00fcm an und versteckte sich hinter dem R\u00fccken des anderen M\u00e4dchens. Sie war etwa 10 und auch sie trug ein Kost\u00fcm. Allerdings kein Piratenkost\u00fcm, sondern das eines Indianers. Und dann war da noch dieses M\u00e4dchen, das die ganze Zeit das Wort f\u00fchrte und dessen Alter er nicht so recht bestimmen konnte.<br \/>\n\u00bbIch bin Selina\u00ab, sagte das M\u00e4dchen. \u00bbUnd das sind\u00ab, sie wies mit einem Kopfnicken auf die anderen beiden Kinder, \u00bbLilly und Rico. Sie sind Geschwister.\u00ab Rico traute sich jetzt langsam hinter dem R\u00fccken seiner Schwester hervor und betrachtete Florian neugierig. \u00bbAha\u00ab, sagte Florian. Wahrscheinlich fragten sie sich jetzt, woher er kam. Da sie sehr nett wirkten, beschloss er, ihnen die Wahrheit zu sagen.<br \/>\n\u00bbIch bin von zu Hause ausgerissen, weil meine Eltern sich scheiden lassen wollen.\u00ab Mehr hatte er nicht vor, zu erz\u00e4hlen. \u00bbUnd woher kommt ihr?\u00ab Die beiden M\u00e4dchen wechselten einen unsicheren Blick. \u00bbAch, \u00e4h, wir sind gern ein bisschen im Wald\u00ab, meinte Stena darauf leichthin. \u00bbWohnt ihr dr\u00fcben im Dorf?\u00ab, fragte Florian. \u00bbAlso, ich meine, kennt ihr da welche, die ein Zimmer vermieten?\u00ab Er wusste auch nicht, warum er das fragte. Selina lachte, \u00bbweder noch!\u00ab Entt\u00e4uscht blickt Florian zu Boden. Das waren Kinder, die mit ihren Eltern einen Sonntagsausflug machten und ihm nicht helfen konnten. Doch dann h\u00f6rte er Lilly, das andere M\u00e4dchen, im Fl\u00fcsterton sagen: \u00bbSelina, seine Eltern trennen sich! Vielleicht kann er uns helfen!\u00ab \u00bbAber wir d\u00fcrfen unser Geheimnis keinem anderen sagen!\u00ab Mehr verstand Florian nicht, aber es h\u00f6rte sich spannend und f\u00fcr seine Lage positiv an.<br \/>\nLilly ging zu ihm. Zu ihrer rechten Selina und auf der anderen Seite ihr kleiner Bruder Rico. \u00bbWir haben dir etwas Wichtiges und absolut Geheimes zu erz\u00e4hlen\u00ab, sagte sie mit wichtiger Miene. Aufgeregt trat Florian von einem Fu\u00df auf den anderen Sie weihten ihn in etwas scheinbar so Wichtiges ein, und das, obwohl sie sich erst seit ein paar Minuten kannten! \u00bbWir sind\u2008\u2026\u00ab, sie kam jetzt mit dem Gesicht ganz nah an das von Florian, \u00bbwir sind eine geheime Zaubererbande.\u00ab Florian blieb vor Staunen der Mund offen stehen. \u00bbDas ist ja toll! Und was macht man so als Zaubererbande?\u00ab, fragte er ehrfurchtsvoll. \u00bbMan muss zum Beispiel gegen die B\u00f6sen k\u00e4mpfen!\u00ab, sagte Lilly. Sie sprach dar\u00fcber, als w\u00e4re das so normal wie Z\u00e4hne putzen. \u00bbWobei wir deine Hilfe brauchen k\u00f6nnten\u00ab, erg\u00e4nzte Selina etwas spitz. \u00bbWie kann ich euch denn helfen?\u00ab, fragte Florian erstaunt. Doch Selina schien seine Frage \u00fcberh\u00f6rt zu haben. Denn sie rief jetzt einen anderen Namen: \u00bbMurtibal.\u00ab \u00bbMurtibal, wo steckst du denn?\u00ab, rief sie und suchte in den B\u00fcschen. Wobei es sie anscheinend \u00fcberhaupt nicht st\u00f6rte, dass ihr langer gelber Mantel, den sie trotz der Sommerhitze trug, einige Risse abbekam. \u00bbMurtibal ist unser Zaubertier\u00ab, meinte Lilly, die mit Rico an der Hand hinter ihnen herst\u00fcrmte. \u00bbUnd\u00ab, f\u00fcgte sie noch leise hinzu, \u00bber ist etwas launisch\u00ab. Endlich hatte Selina das Tier gefunden. Murtibal reichte Florian etwa bis zur H\u00fcfte und hatte den K\u00f6rper eines Eichh\u00f6rnchens. Er trug einen Schnurrbart und er hatte, was Florian sehr komisch vorkam, so etwas wie eine Lupe \u00fcber den Augen, die wie F\u00fchler vom Kopf abstanden (sic). \u00bbWer ist denn das?\u00ab, fragte Murtibal m\u00fcrrisch und deutet auf Florian. \u00bb\u00c4h, ja, ich bin Florian\u00ab, sagte der und trat unwillk\u00fcrlich einen Schritt zur\u00fcck, das das Tier, welches er noch nie gesehen hatte, ihn von oben bis unten kritisch musterte. \u00bbDas ist Murtibal, unser Hellseher\u00ab, sagte Selina. \u00bbAha, er kann also die Zukunft voraussagen?\u00ab \u00bbNein, nein\u00ab, lachte Lilly, \u00bbobwohl mir die Idee wirklich gef\u00e4llt. Er kann\u00ab, sie \u00fcberlegte, \u00bbdurch die Lupe \u00fcber seinem Kopf kann man durchsehen. Und dann sieht man alles viel gr\u00f6\u00dfer.\u00ab \u00bbUnd weshalb hei\u00dft er dann Hellseher?\u00ab, fragte Florian. \u00bbAlso, Nachts leuchtet so eine Lampe im Glas, weshalb man auch dann gut sehen kann\u00ab, erkl\u00e4rte Lilly. Langsam gingen sie wieder zum Lager der Kinder, das aus einem Koffer bestand. Florian gefiel der Koffer, von au\u00dfen war er braun und eher unscheinbar. Doch von innen war mit rosa Samt ausgelegt, der mit einem winzigen blauen Muster verziert war. Der Koffer war gro\u00df und diente anscheinend allen drei Kindern als Schlafplatz. Er kletterte mit Lilly hinein, wobei er fast den einen B\u00fccherstapel umstie\u00df. \u00bbDer geh\u00f6rt Selina\u00ab meinte Lilly. \u00bbSie ist bei uns die Schlaue.\u00ab Ja, das konnte Florian sich nur zu gut vorstellen. Auch ihre Kleidung wirkte geheimnisvoll. Und ihr Gesicht blieb immer ausdruckslos. Nur das r\u00e4tselhafte L\u00e4cheln, dem man nichts entnehmen konnte, blieb. Man wusste nie, was sie dachte, und Florian ertappte sich dabei, das be\u00e4ngstigend zu finden. Lilly und Selina waren unterschiedlich wie Tag und Nacht: Lilly der Tag, Selina die Nacht. Lilly war offen und lustig. Florian fand, dass sie eigentlich auf eine Blumenwiese geh\u00f6rte.<br \/>\nAuf dem Boden des Koffers lag Rico. Florian hatte gar nicht gemerkt, wie er verschwunden war, und fummelte (??) an einer Ecke herum. \u00bbEr ist unser Erfinder\u00ab, erkl\u00e4rte ihm Lilly. \u00bbUnd was bist du?\u00ab Florian sah sie fragend an. \u00bbNaja, ich mache Tricks und verdiene damit auf den M\u00e4rkten ein bisschen Geld.\u00ab Florian hatte auch mal einen Zauberkasten zum Geburtstag bekommen. Aber nur die H\u00e4lfte der Tricks hatte wirklich funktioniert. Doch Lilly war ja anscheinend ein Zauberkind und brauchte f\u00fcr sowas bestimmt keinen Zauberkasten.<br \/>\nAuf einmal sagte Selina: \u00bbSo, jetzt m\u00fcssen wir die aber auch erz\u00e4hlen, wof\u00fcr wir dich brauchen.\u00ab Florian zuckte zusammen. Stimmt! Daran hatte er ja gar nicht gedacht, so viel Aufregendes gab es hier. \u00bbWir m\u00fcssen die Herzensdiebe besiegen.\u00ab Lilly bekam vor \u00dcbermut ganz rote Flecken im Gesicht. \u00bbDie Herzensdiebe?\u00ab Florian sah die beiden M\u00e4dchen fragend an. \u00bbAlso, die Herzensdiebe nehmen die Herzen weg, sorgen f\u00fcr Streit und Unruhe\u00ab, erkl\u00e4rte Selina, wesentlich ruhiger als Lilly. \u00bbUnd deine Eltern trennen sich ja, das hat garantiert was mit den Herzensdieben zu tun\u00ab, schrie jetzt wieder Lilly. Ah, langsam verstand Florian, was Lilly und Selina von ihm wollten. Er sollte ihnen etwas von dem Streit seiner Eltern erz\u00e4hlen \u2013 aber dar\u00fcber wusste er ja gar nichts. \u00bbNaja, ich wei\u00df auch nicht, warum sich meine Eltern gestritten haben\u00ab, meinte er verlegen und lie\u00df sich auf dem Kofferrand nieder. Die beiden M\u00e4dchen tauschten einen verzweifelten Blick aus und taten es ihm nach. \u00bbNaja, jedenfalls wissen wir, dass man sie durch Essig besiegen kann\u00ab, sagte Selina und f\u00fcgte noch seufzend hinzu, \u00bbdoch \u00fcber ihren aktuellen Standort wissen wir nichts\u00ab. \u00bbAber sie sind in der Stadt\u00ab, warf Lilly ein, viel leiser als sonst. Anscheinend hatten sie sich gro\u00dfe Hoffnungen von ihm gemacht. \u00bbWenn man fliegen k\u00f6nnte\u2008\u2026\u00ab, meine Florian vertr\u00e4umt, \u00bbdann w\u00fcrde man sie bestimmt finden\u00ab. \u00bbDas ist es!\u00ab, ert\u00f6nte es von Rico. Florian hatte ihn schon wieder nicht bemerkt. \u00bbIch bringe den Koffer zum Fliegen. Erst hatte ich ja ans Rollen gedacht, aber fliegen ist wirklich gut.\u00ab<br \/>\nNach einer halben Stunde waren die Kinder fertig. Eigentlich sah der Koffer unver\u00e4ndert aus. Florian hatte keine Ahnung, was passiert war, da die Kinder ihn nicht hatten zusehen lassen.<br \/>\n\u00bb\u00c4h, Du\u00ab, sagte Florian verlegen zu Lilly. \u00bbWas machen wir eigentlich da oben, von dort aus k\u00f6nnen wir die Herzensdiebe doch nicht sehen.\u00ab \u2013 Hast du Murtibal vergessen?\u00ab, entgegnete Lilly genervt. Nat\u00fcrlich hatte er Murtibal nicht vergessen. Wie denn auch, bei all dem Gemeckere? Er hatte nur seine Gabe vergessen. Doch Florian h\u00f6rte nicht auf, weiter nach Problemen zu suchen. \u00bbUnd wenn wir die Herzensdiebe sehen, wie kriegen wir denn dann den Essig dahin?\u00ab Jetzt antwortete Rico, zum ersten Mal. \u00bbDaf\u00fcr haben wir Janko!\u00ab Und zu Florians gro\u00dfem Erstaunen holte er jetzt unter seinem viel zu gro\u00dfen Piratenhut einen kleinen braunen Hund hervor. Er war kaum gr\u00f6\u00dfer als Florians Hand und trug einen winzigen blauen Rucksack. \u00bbDarin ist Essig\u00ab, erkl\u00e4rte Selina ihm. \u00bbMit einem Pfeil wird Janko zu den Herzensdieben geschossen, ein Tropfen gen\u00fcgt, um sie alle zu t\u00f6ten.\u00ab Florian schluckte. Janko war ja ganz sch\u00f6n mutig.<br \/>\nEr stieg in den Koffer. Zusammen wurde es ganz sch\u00f6n eng hier. Langsam hoben sie ab. Sie schwebten. Ein wunderbares und zugleich schreckliches Gef\u00fchl. Jetzt wurde alles f\u00fcr den Angriff klar gemacht: Lilly dr\u00fcckte ihm Pfeil und Bogen in die Hand (auf dem Pfeil sa\u00df Janko), Murtibal postierte sich vor Selina, damit sie die Herzensdiebe finden konnte und Lilly kramte ihre Karten heraus. Wahrscheinlich als Beschw\u00f6rung, oder so.<br \/>\n\u00bbJetzt!\u00ab, keuchte Selina, \u00bbnoch ein bisschen weiter rechts, ja genau so!\u00ab. Er lie\u00df los. Jetzt flog (sic) tief hinunter und war ohne Murtibal schon bald nicht mehr zu sehen.<br \/>\nSie, die Herzensdiebe, Herrscher aller dunklen M\u00e4chte, hatten gute Arbeit geleistet. In der Stadt hatten sie heute wieder 783\u2008569 Streite ausgel\u00f6st. Ein paar davon vielleicht sogar lebensl\u00e4nglich. Der Chef wollte seinen Kollegen gerade zuprosten, als ihm ein feiner Duft in die Nase stieg. Er kannte diesen Geruch. Letztes Mal konnte er sich davor retten, doch diesmal gab es keinen Ausweg. Es war Essig! Sie f\u00fchlten, wie er nach ihnen griff. Und dann sp\u00fcrten sie nichts mehr. Sie l\u00f6sten sich auf.<br \/>\nFlorian w\u00fcrde wieder zu seinen Eltern zur\u00fcckkehren. Jetzt waren sie ja nicht mehr zerstritten. Die ganze Welt lag in Frieden und Harmonie. Janko war auch wieder aufgetaucht. Keiner wusste, wie. Florian fiel der Abschied von allen schwer. Doch er wusste, dass sie ein Band zusammen hielt. Das Band des Friedens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Paula Elena Hoffmann (10 Jahre) Schreiend rannte Florian aus dem Haus. Tr\u00e4nen liefen ihm \u00fcber die Wange. Nein. Nein, es konnte einfach nicht passiert sein. Doch das unm\u00f6gliche war geschehen. Seine Eltern trennten sich! Einfach so! Ohne ihn zu fragen! Und das obwohl sie erst vor zwei Wochen ihren Sommerurlaub geplant hatten! 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