{"id":1932,"date":"2009-08-26T17:49:27","date_gmt":"2009-08-26T15:49:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=1932"},"modified":"2009-08-26T17:49:27","modified_gmt":"2009-08-26T15:49:27","slug":"schreibwettbewerb-die-reise-im-zeitkoffer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/26\/schreibwettbewerb-die-reise-im-zeitkoffer_1932","title":{"rendered":"Schreibwettbewerb: Die Reise im Zeitkoffer"},"content":{"rendered":"<p><figure style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/bilder\/2009\/36\/gesellschaft\/kinderzeit\/koffer-450.jpg\" alt=\"\u00a9 Sabine Wilharm\" width=\"450\" height=\"320\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sabine Wilharm<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><em>Von Kassian Berthold (11 Jahre)<\/em><\/p>\n<p><strong>Laura und Bernd, zwei gef\u00fcrchtete Streichspieler, hatten es sich in ihren H\u00e4ngematten gem\u00fctlich gemacht. Laura hatte immer die besten Noten, aber im Zusatzteil \u00fcber ihr Betragen standen immer haarklein die Streiche, die sie ver\u00fcbt hatte. Bernd trug immer die neueste Mode, und seine Noten waren mittelm\u00e4\u00dfig. Es war nach Schulschluss, und die beiden hatten ihre Strafarbeiten f\u00fcr: Dem-Lehrer-die-Kreide-mit-der-Steinschleuder-aus-derHand-schie\u00dfen gemacht.<\/strong><!--more-->Die Strafarbeiten waren ihnen egal. Sie lebten mit der Gewissheit die Leute ge\u00e4rgert zu haben. Sie h\u00f6rten die Klingel der Haust\u00fcr. Die Mutter \u00f6ffnete. Man h\u00f6rte jemanden reden, danach h\u00f6rte man die Mutter: &#8222;Na so was! Das muss ein Irrtum sein!&#8220; Laura versuchte zu verstehen, wor\u00fcber sich Mutter wunderte. Aber es war zu leise. Da schlug die T\u00fcr zu. &#8222;Laura, Bernd! Kommt, wir m\u00fcssen ins Rathaus fahren, ihr m\u00fcsst zum Gericht&#8220;, rief die Mutter. Laura und Bernd erschraken. Was war passiert? Was hatten sie schon wieder angestellt?<br \/>\nEs war die Testamentser\u00f6ffnung von ihrem Onkel Albert. &#8222;Die Verlesung des letzten Willens von Albert Schuhmann ist er\u00f6ffnet. Es erbt Friedrich Sch\u00f6bel, der ein guter Freund von Albert war, das Motorboot LK3 das im Hafenbecken liegt.&#8220; Mit Tr\u00e4nen in den Augen trat ein alter Mann vor den Notar, und unterschrieb die Besitzurkunde. &#8222;Als n\u00e4chstes erbt Frau Gisela Handbach die M\u00fcnzsammlung des Albert Schuhmann, deren Wert gut 1200 \u20ac betr\u00e4gt.&#8220; Die Mutter brach in Tr\u00e4nen aus, und lief zum Notar. &#8222;Und als letztes erben Laura und Bernd Handbach das gesamte Grundst\u00fcck und Haus ihres Onkels Albert.&#8220; &#8222;Was???&#8220;, Laura und Bernd glaubten sich verh\u00f6rt zu haben. &#8222;Doch&#8220;, sagte der Notar, und gab Laura einen Schl\u00fcsselbund. &#8222;Der ist f\u00fcr die Haust\u00fcr. Hier ist noch etwas, was ich Euch auf Wunsch von Albert Schuhmann unter sechs Augen sagen muss.&#8220; Die drei gingen in den Nebenraum, und der Notar schloss die T\u00fcr. &#8222;Dies d\u00fcrft ihr keinem verraten. Albert hat mein Wort.&#8220; \u201eAuch nicht Mutter?&#8220;, fragte Bernd &#8222;Nein! H\u00f6rt zu: Wer Mathe liebt wird K\u00f6nig. Vielleicht gibt es ein Wiedersehen!&#8220; &#8222;Was hat Onkel Albert damit gemeint?&#8220;, fragte Laura. &#8222;Ich wei\u00df es nicht&#8220;, sagte der Notar entschuldigend.<br \/>\n&#8222;Warum hast du uns nie von Onkel Albert erz\u00e4hlt?&#8220;, fragte Laura ihre Mutter, als sie das Gerichtsgeb\u00e4ude verlie\u00dfen. &#8222;Er lebte zur\u00fcckgezogen und wollte nicht die Aufmerksamkeit auf sich ziehen!&#8220;\u00a0 Sp\u00e4ter gingen die Geschwister sofort zu ihrem Erbe. Es war ein Einfamilienhaus, das schon auf den ersten Blick merkw\u00fcrdig aussah. Eine Seilbahn f\u00fchrte vom Dachboden des Hauses bis zur Gartenh\u00fctte, die keine T\u00fcr hatte, und nur durch eine Luke am Ende der Seilbahn zu betreten war. Im Haus war es noch komischer. Hinter der Haust\u00fcre war ein Wassergraben, der durch Betonw\u00e4nde begrenzt war. Nur am Rand war ein schmaler Weg, der zu einer H\u00e4ngematte f\u00fchrte. &#8222;Toll&#8220;, sagte Bernd, und lie\u00df sich in der H\u00e4ngematte nieder. &#8222;Unser Erbe ist ein Wassergraben und eine H\u00e4ng &#8230;&#8220; weiter kam er nicht, denn pl\u00f6tzlich schleuderte die H\u00e4ngematte ihn hoch in ein Netz, worin er liegen blieb. Laura folgte ihm, und landete auch im Netz. Es stellte sich heraus, dass es sich hierbei um die K\u00fcche handelte. An der Decke hingen an Seilen kleine Schr\u00e4nke. &#8222;Jetzt haben wir einen eigenen Abenteuerspielplatz&#8220;, rief sie begeistert, zog an einem herunterh\u00e4ngenden Seil, und pl\u00f6tzlich rutschten sie in eine R\u00f6hre. Unsanft landeten sie auf Teppichboden. Sie fanden sich in einem Gang wieder, dessen W\u00e4nde aus B\u00fccherregalen gebildet wurden. &#8222;He&#8220;, rief Laura die sich von dem Schrecken erholt hatte. &#8222;Wir haben doch immer Probleme mit Mathe! Hier ist Abhilfe.&#8220; Sie zog ein dickes Buch mit dem Titel: Mathe-Profi in zwei Stunden heraus, warf es weg, und rannte zum n\u00e4chsten Buch. Bernd folgte ihr. &#8222;Unm\u00f6gliches ist m\u00f6glich in der Mathematik oder Perpetuum Mobile. Bernd, hier k\u00f6nnen wir Mathegenies werden!&#8220; Sie zog ein Buch mit dem Titel Mathek\u00f6nig heraus, und erschrak. Von der Decke rieselte Staub, und das Haus begann zu \u00e4chzen und zu st\u00f6hnen. Langsam und knirschend drehte sich das B\u00fccherregal um die eigene Achse, und schob Laura und Bernd in eine riesige Halle. Nur vereinzelt kamen Sonnenstrahlen in die Halle, und dicker Staub lag \u00fcberall. Nachdem sich die Augen der beiden an das Dunkel gew\u00f6hnt hatten erkannten sie eine riesige Kugel aus Eisen, die fast die ganze Halle ausf\u00fcllte. Daneben lag ein Koffer. Wenn man genau hinsah, bemerkte man, dass mehrere Kabel bis zur gro\u00dfen Kugel hinf\u00fchrten. Sonst war in der Halle nichts au\u00dfer einem Schreibtisch, auf dem ein Gestell mit einem Schaltkasten und ein riesiger Stapel Aufzeichnungen lagen. Laura bet\u00e4tigte einen Hebel am Schaltkasten. Blitze zuckten \u00fcber der Kugel, und es knisterte. &#8222;Bist du verr\u00fcckt? Du wei\u00dft doch nicht, was du tust! Was ist, wenn pl\u00f6tzlich die Kugel in die Luft fliegt. Ich versuche jedenfalls jetzt hier herauszukommen.&#8220; Fest entschlossen rannte Bernd in Richtung Ausgang. Dabei stolperte er aber \u00fcber den Koffer, und flog kopf\u00fcber hinein. Er fiel rasant in die Tiefe. Unten setzte er sich auf und rieb sich den Kopf. Von au\u00dfen hatte der Koffer doch gar nicht so tief ausgesehen. Da bemerkte er, dass mit einem Projektor ein falscher Boden erzeugt wurde. Laura probierte w\u00e4hrenddessen andere Hebel aus. Funken spr\u00fchten aus der Kugel, und es war darauf ein Mond und eine Sonne zu erkennen. Jetzt w\u00fchlte sie in den Aufzeichnungen. &#8222;Diese Formel kenne ich doch! Die haben wir vor einem halben Jahr in Mathe durchgenommen&#8220;, murmelte sie. &#8222;War die nicht unl\u00f6sbar? He, Bernd, warte! Ich glaube ich wei\u00df jetzt was das ist! Wo bist du?&#8220; Sie rannte in Richtung Ausgang, stolperte \u00fcber ein paar Kabel, und st\u00fcrzte mit einem &#8222;Ahhhhhh&#8220; ebenfalls in den Koffer Bernd hatte sie noch warnen wollen, aber da war es schon zu sp\u00e4t gewesen. &#8222;Autsch!&#8220; Bernd schrie auf, und zur selben Zeit schloss sich der Deckel des Koffers. Es war stockdunkel. &#8222;W\u00fcrdest du bitte freundlicherweise deine Beine von meinen Schultern nehmen?&#8220;, bat Bernd. &#8222;Und k\u00f6nntest Du es lassen Dich auf meinen Beinen abzust\u00fctzen?&#8220; &#8222;Noch etwas der Herr? Vielleicht einen Tee? Wann m\u00f6chten sie morgen geweckt werden? Mensch, so schnell kann ich das nicht! Bemerkst du nicht, dass wir jetzt in gro\u00dfen Schwierigkeiten sind? Es ist zappenduster, und der Koffer ist drei Meter tief&#8220;, schrie Laura. Bernd wollte etwas entgegnen, aber dazu kam er nicht. Pl\u00f6tzlich begann der Boden zu vibrieren, und der Kofferboden entpuppte sich als Aufzug. Rasant ging es im Koffer nach oben und sie stie\u00dfen sich die K\u00f6pfe am Kofferdeckel an. &#8222;Gut! Jetzt geht&#8217;s nach drau\u00dfen.&#8220; Laura wollte den Kofferdeckel aufsto\u00dfen, doch ihr gelang es nicht. &#8222;Ich will raus hier aus diesem Spukhaus, wo alles von Geisterhand vibriert, und hochgeschleudert wird!&#8220; Verzweifelt schlug sie mit den F\u00e4usten gegen den Kofferdeckel, bet\u00e4tigte, ohne es zu ahnen einen kleinen Schalter. &#8222;Hilfeeeeee!&#8220; rief sie und der Deckel \u00f6ffnete sich. Sie schienen zu schweben. Viele Bilder erschienen, und verschwanden wieder. Gedanken prasselten auf sie ein, und Laura glaubte einige Bilder aus dem Geschichtsunterricht zu kennen. Die vier h\u00f6rten Stimmen aus verschiedenen Zeiten; &#8222;Majest\u00e4t! K\u00f6nnten sie ihren Kopf etwas weiter nach links halten? Ich kann sie sonst nicht malen &#8230;&#8220; &#8222;Da nahm er das Brot und sagte Dank &#8230; &#8220; &#8222;Alea iacta est!&#8220; &#8222;Fesselt mich an den Mast, und stopft euch die Finger in die Ohren!&#8220; Pl\u00f6tzlich landeten sie unsanft auf Waldboden. Der Koffer war verschwunden. &#8222;Wo sind wir?&#8220;, fragte sie. &#8222;Oaa!Oaa!Oaa! Aiinndr\u00fcnglinge!&#8220; Ein junger Indianer kam singend und tanzend auf sie zu, und griff in Bernds Tasche. Er zog strahlend das Schafskopf-Kartenspiel von Bernd heraus, und rief: &#8222;Kleine Schmetterlingspfote will nicht Skalp! Er wollen das!&#8220; Er deutete auf dass Spiel. &#8222;Ja, aber &#8230;&#8220; Bernd wollte ihm etwas entgegnen, aber Kleine Schmetterlingspfote warf die Schachtel mit dem Kartenspiel in die Luft, wollte sie wieder auffangen, als er verwundert zusah, wie sich die Schachtel durch reinen Zufall in der Luft \u00f6ffnete, und die Karten heruntersegelten. Sofort fing er an zu weinen. &#8222;U\u00e4\u00e4\u00e4! Ich haben kabutt getan! Mein H\u00e4uptling b\u00f6se auf mich!&#8220; Doch Bernd sammelte die Karten ein, sortierte sie, und steckte sie ordentlich wieder in die Schachtel. Kleine Schmetterlingspfote schaute auf, schniefte, wischte die Tr\u00e4nen weg, und sagte: &#8222;Oh! Gro\u00dfer Medizinmann sein. Mir folgen!&#8220; Er f\u00fchrte Bernd und Laura durch Gestr\u00fcpp und Unterholz, bis zu einem Lager. Mehrere Tipis waren rund um eine Feuerstelle aufgestellt. Kleine Schmetterlingspfote ging schnurstracks zu einem Tipi auf dem ein gro\u00dfer Schmetterling aufgemalt war, den eine Pfote hielt. &#8222;Mein und meines Vaters G\u00e4ste sein!&#8220;, verk\u00fcndete er, und Laura und Bernd gingen ins Tipi. Drinnen war es sehr gem\u00fctlich. Laura und Bernd wurden Speisen aufgetragen, und sie durften auf den Betten vom H\u00e4uptling, und von Kleine Schmetterlingspfote sitzen. Der H\u00e4uptling wollte wissen welche Zauberei sie beherrschten. Laura und Bernd blieb nichts anderes \u00fcbrig als mitzuspielen. Bernd holte nacheinander vier F\u00fcllerpatronen, einen Tischtennisball, sein Maskottchen (ein K\u00e4nguru mit Rucksack, das er aus einem \u00dcberraschungsei hatte) und f\u00fcnfzig Cent heraus. Laura hingegen holte eine Muschel aus Italien, einen Handspiegel, ein Taschentuch, und ihr Handy heraus. Der H\u00e4uptling lie\u00df den ganzen Indianerstamm kommen, und lie\u00df Laura und Bernd ihre Gegenst\u00e4nde vorf\u00fchren. Die F\u00fcllerpatronen stach Bernd mit einem Stock auf, und verwischte die Tinte im Gesicht. Jetzt sah er aus wie ein richtiger Indianer. Kleine Schmetterlingspfote sagte &#8222;Ohh&#8220;, und verga\u00df vor Staunen den Mund zu schlie\u00dfen. Die restlichen drei F\u00fcllerpatronen wurden sofort aufgestochen, denn jeder wollte eine blaue Kriegsbemalung haben. Der Tischtennisball wurde unter neugierigen Blicken herumgegeben, und Bernd sollte die Schrift darauf vorlesen: &#8222;Andro, \u00e4h&#8230; das hei\u00dft, \u00e4h &#8230;&#8220; &#8222;&#8230;dass das Unheil Euch nie treffen soll&#8220;, half Laura. Der H\u00e4uptling fragte, ob er den Tischtennisball behalten d\u00fcrfte, und Bernd gestattete es ihm. Darauf verbeugten sich alle Indianer vor Bernd, und sagten: &#8222;Die Dankbarkeit von uns kennt keine Grenzen!&#8220; Bernd genoss es. Sp\u00e4ter erkl\u00e4rte er Kopf und Zahl auf der f\u00fcnfzig Cent M\u00fcnze. Dann warf er sie in die Luft, und rief: &#8222;Kopf oder Zahl?&#8220; Alle Indianer riefen &#8222;Kopf! Wir nehmen<br \/>\nja auch den Skalp!&#8220; Bernd nahm Zahl. Die M\u00fcnze zeigte Zahl. &#8222;Es ist Teufelsding! Es zeigt nicht unsere Meinung!&#8220;, rief der H\u00e4uptling. &#8222;Die Scheibe, die in der Sonne spiegelt, gehorcht nur gro\u00dfem Magier.&#8220; Wieder verbeugten sich alle vor Bernd. Er l\u00e4chelte irritiert. Dann holte er sein Maskottchen. Der H\u00e4uptling sagte: &#8222;Ah! Der Tiergott in Gestalt eines Fabelwesens!&#8220;, denn er kannte kein K\u00e4nguru. Der ganze Stamm war schwer beeindruckt. Laura zeigte als erstes ihr Handy. Sie wollte es anmachen, aber es ging nicht. &#8222;Es geht nicht! Es geht nicht!&#8220;, heulte sie. &#8222;\u00c4\u00c4A\u00f6\u00f6\u00f6! Fauler Zauber, Betr\u00fcgerin!&#8220;, schrieen die Indianer, suchten ihre Kriegsbeile, Pfeile und Bogen, und vertrieben Laura. Bernd lief hinter ihr her. Auf ihrer Flucht fanden sie verwundert den Koffer, der sie hergebracht hatte wieder. Laura st\u00fcrzte sich kopf\u00fcber hinein, und Bernd folgte ihrem Beispiel. Pl\u00f6tzlich flogen zwei K\u00f6rper in den Koffer. Wieder schlug der Kofferdeckel zu, und sie waren wieder im Stockdunklen. &#8222;He, seit wann tr\u00e4gst du Fellklamotten Laura?&#8220;, fragte Bernd. &#8222;Ich? Ich trage doch keine Fellklamotten! Das w\u00e4re doch Tiersch\u00e4nderei.&#8220; Auf einmal war ein Wimmern zu h\u00f6ren. &#8222;Warum wimmerst du Laura?&#8220;, fragte Bernd. &#8222;Warum hast du so gro\u00dfe Ohren Gro\u00dfmutter?&#8220;, rief sie emp\u00f6rt. &#8222;Ich habe nicht gewimmert, und h\u00f6r mit der Fragerei auf.&#8220; &#8222;Die gro\u00dfen Medizinm\u00e4nner m\u00f6gen nicht streiten! Ich gewimmert. Ich \u00fcber Psammy gefallen, Felltier in Zauberkasten gefl\u00fcchtet. Ich bin Freund!&#8220; Laura erkannte sofort die Stimme von Kleine Schmetterlingspfote. &#8222;Iiiiiee&#8220;, rief Bernd, dem jetzt klar wurde, was er da in der Hand hatte. Auf einmal flog der Kofferdeckel auf, und sie landeten weich auf Sand. Man h\u00f6rte Wellenrauschen. &#8222;He, das ist ja wirklich das Psammy aus der Erz\u00e4hlung von Edith Nesbit&#8220;, rief Laura verwundert. &#8222;Die Geschichte war doch letztes Jahr in der KinderZEIT abgedruckt.&#8220; W\u00e4hrend sie noch dar\u00fcber nachdachte, in welcher Zeit die Geschichte entstanden war, rief Kleine Schmetterlingspfote: &#8222;Ihr gro\u00dfe Magier, ihr Meer herbeigezaubert!&#8220; Bernd hatte eine Verbeugung erwartet, aber Kleine Schmetterlingspfote rannte am Strand entlang, und suchte Muscheln. Laura und Bernd folgten ihm, und sahen verwundert, wie der Kleine auf einmal aufschrie. &#8222;Kanu! Riesig! Ihr auch Monsterkanu zaubern?&#8220; Er hatte ein riesiges Schiff entdeckt. Es war einen Kilometer vor der K\u00fcste, und schien direkt darauf zuzusteuern. Bernd und Laura konnten ihr Gl\u00fcck kaum fassen. Ihnen wurde erst jetzt bewusst, dass sie nicht mehr auf der Insel gefangen waren. Leider war die Freude nur kurz. Denn sie bemerkten, dass sie ein Piratenschiff vor sich hatten. Kleine Schmetterlingspfote kannte keine Piratenschiffe, und wollte f\u00fcr dass Herbeizaubern des Meeres weiter f\u00fcr den &#8222;Magier&#8220; Muscheln suchen. F\u00fcr ihn war das Schiff ein Monsterkanu, worin Indianer sa\u00dfen. Laura und Bernd aber, wurden immer nerv\u00f6ser. Sie traten von einem Bein auf das andere, und \u00fcberlegten fieberhaft. Laura \u00fcberlegte, welche Gefahren sie vor sich hatten. Ihr Gehirn signalisierte, dass Piraten keinen Spa\u00df mit blinden Passagieren verstanden. Bernd \u00fcberlegte, wie sie die Piraten \u00fcberlisten, und heimlich an Bord gehen k\u00f6nnten. Derweil kam das Piratenschiff unaufhaltsam n\u00e4her. Pl\u00f6tzlich kam fr\u00f6hlich Kleine Schmetterlingspfote angeh\u00fcpft, legte den beiden eine Muschelkette um, und bat sie, mit ihm Krieger auf der Jagd zu spielen. Da hatte Laura eine Idee. Sie versicherte ihm, sie w\u00fcrde mit ihm spielen, und kletterte mit ihm auf B\u00e4ume. &#8222;Laura&#8220;, fl\u00fcsterte Bernd, &#8222;wir haben besseres zu tun als mit dem Indianer zu spielen. Wir m\u00fcssen uns verstecken!&#8220; &#8222;Das tun wir doch&#8220;, erwiderte Laura. &#8222;Wir verstecken uns auf den B\u00e4umen. Kleine Schmetterlingspfote muss ja nicht unbedingt den wirklichen Grund erfahren!&#8220; Das versuchte er auch gar nicht. Er untersuchte eine Banane. Inzwischen waren die Piraten am Strand angelangt. Man h\u00f6rte den Kapit\u00e4n sagen: &#8222;Ich sage euch, wenn wir den Schatz meines Ururururgro\u00dfvaters erst einmal gefunden haben, sind wir stinkreich. Dann k\u00f6nnen uns kleinere Fische gestohlen bleiben!&#8220; Er sch\u00fcttelte sich vor Lachen. F\u00fcr einen kurzen Augenblick konnte man einen Blick unter seinen Hut werfen. Drunter steckten Lunten. Einige waren verbrannt! &#8222;Hey, das ist der ber\u00fchmte Schwarzbart&#8220;, wisperte Laura. &#8222;Welche Geschichtsstunde habe ich denn jetzt schon wieder verpasst?&#8220;, murmelte Bernd, als die Piratenhorde unter ihnen weiterging. Als sie au\u00dfer H\u00f6rweite waren, lie\u00dfen sich die drei herunter, und schwammen zum Piratenschiff. Sie versteckten sich hinter ein paar nach Fisch riechenden Kisten unter Deck. &#8222;Toller Plan, und was machen wir jetzt? Wir k\u00f6nnen uns nicht zeigen. Jetzt sind wir auf dem Schiff gefangen.&#8220; Es rumpelte, und die Kisten wurden zur Seite geschoben. &#8222;\u00c4h, lasst uns das sp\u00e4ter besprechen&#8220;, meinte Bernd, und zeigte panisch auf die Kisten. &#8222;Pst! Ich tu euch nichts.&#8220; Ein Piratenjunge erschien. &#8222;Ich bin Marek! Habt ihr Hunger?&#8220;, fragte ein kleiner Junge mit einer schwarzen Augenklappe. &#8222;Ja, Kleine Schmetterlingspfote haben Hunger. Groooo\u00dfen Hunger&#8220;, meldete sich Kleine Schmetterlingspfote. Marek gab jedem ein St\u00fcckchen Schiffszwieback. &#8222;Ihr d\u00fcrft nur wenig essen, weil es sonst auff\u00e4llt! Dann geben sie alle mir die Schuld. Aber als erstes: Wie seid ihr hergekommen? Ich hab euch zwar beobachtet wie ihr aufs Schiff gekommen seid, aber was war vorher? Ich h\u00f6re n\u00e4mlich gern Geschichten.&#8220; &#8222;Vorher m\u00fcssen wir aber einen Koffer finden&#8220;, warf Laura ein. Sie zwinkerte Bernd heimlich zu. &#8222;Auf unserem Schiff gibt es viele Koffer und Truhen. Ich f\u00fchre euch durch die Sammlung.&#8220; Und damit f\u00fchrte er die Freunde quer durch das Schiff. Obwohl sie es nicht erwartet hatten, hatten sie nach einer Viertelstunde den Koffer gefunden. Sofort st\u00fcrzten sich die Freunde, zur \u00dcberraschung von Marek in den Koffer, gefolgt von Kleine Schmetterlingspfote. Der Kofferdeckel wollte zuschlagen, aber Marek hatte sich inzwischen hineingebeugt, und das bewirkte, dass der Kofferdeckel klemmte. Von unten zog Laura, und Marek st\u00fcrzte in den Koffer. Der Kofferdeckel schlug zu, und wieder auf, zu und wieder auf, der Aufzug fuhr sie hoch, und der Kofferdeckel blieb offen. Die Umgebung war in gr\u00fcnes Licht getaucht. Viele Bilder erschienen, und verschwanden wieder. Es war genauso wie am Anfang, als sie die Zeitreise begonnen hatten. Die vier h\u00f6rten Stimmen aus verschiedenen Zeiten: &#8222;Housten, wir haben ein Problem!&#8220; &#8222;Ein kleiner Schritt f\u00fcr einen Menschen&#8220; &#8222;Die Pyramide wird Majest\u00e4t gefallen!&#8220; &#8222;Der Dax f\u00e4llt auf 1,7 Prozent&#8220;. Kleine Schmetterlingspfote schien das nicht wahrzunehmen. Er spielte mit seinen Karten.<br \/>\nPl\u00f6tzlich war alles mit einem Knall vorbei. Bernd glaubte in der Ferne die Kugel brennen zu sehen. Laura und Bernd wurden kr\u00e4ftig durchger\u00fcttelt, und fanden sich auf einmal im Haus ihres Onkels wieder. Marek und Kleine Schmetterlingspfote waren verschwunden. Aus der riesigen Kugel spr\u00fchten Funken. &#8222;Jetzt wird mir klar was unser Onkel mit \u201aVielleicht gibt es ein Wiedersehen\u2019 meinte. Er wollte dass wir ihn in fr\u00fcherer Zeit besuchen&#8220;, rief Bernd. &#8222;Bei unserem ersten Versuch hat das ja leider noch nicht geklappt!&#8220; &#8222;Aber morgen werden wir es wieder versuchen&#8220;, meinte Laura. &#8222;Bis dahin sollten wir mehr \u00fcber die Zeit erfahren, in der unser Onkel seine Maschinen entwickelt hat. Dann k\u00f6nnen wir hoffentlich zielgenauer landen. Am besten wir fragen unseren Geschichtslehrer. Der wird sich \u00fcber unser pl\u00f6tzliches Interesse schwer wundern.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Kassian Berthold (11 Jahre) Laura und Bernd, zwei gef\u00fcrchtete Streichspieler, hatten es sich in ihren H\u00e4ngematten gem\u00fctlich gemacht. Laura hatte immer die besten Noten, aber im Zusatzteil \u00fcber ihr Betragen standen immer haarklein die Streiche, die sie ver\u00fcbt hatte. Bernd trug immer die neueste Mode, und seine Noten waren mittelm\u00e4\u00dfig. 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