{"id":1935,"date":"2009-08-26T17:49:13","date_gmt":"2009-08-26T15:49:13","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=1935"},"modified":"2009-08-26T17:49:13","modified_gmt":"2009-08-26T15:49:13","slug":"schreibwettbewerb-der-koffer-der-bucher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/26\/schreibwettbewerb-der-koffer-der-bucher_1935","title":{"rendered":"Schreibwettbewerb: Der Koffer der B\u00fccher"},"content":{"rendered":"<p><figure style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/bilder\/2009\/36\/gesellschaft\/kinderzeit\/koffer-450.jpg\" alt=\"\u00a9 Sabine Wilharm\" width=\"450\" height=\"320\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sabine Wilharm<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><em>Von Hannah Paltzer (12 Jahre)<\/em><\/p>\n<p><strong>Lou zog ihren gelben Mantel enger um sich und umklammerte das Buch fester, das sie heute aus der B\u00fccherei mitgebracht hatte. Am Himmel zogen dunkle Wolken auf. Es w\u00fcrde bald regnen. Lou ging schneller und folgte mit gesenktem Kopf dem Muster der Steine auf dem Marktplatz, den sie \u00fcberquerte, als ein dicker Regentropfen sie im Nacken traf. Sie bog in eine schmale Seitenstra\u00dfe ein. Die viereckigen Platten waren leicht zu \u00fcberspringen und Lou h\u00fcpfte \u00fcber die Fugen, aus denen eine Menge Unkraut wucherte. WHOOM.<\/strong><!--more-->Lou torkelte zur Seite und konnte sich gerade noch an einer Hauswand abst\u00fctzen. &#8222;Kannst du nicht&#8230;\u201c , fing Lou an, doch der Anblick des Jungen, mit dem sie zusammen gesto\u00dfen war, war so erstaunlich und unglaublich, dass sie ein paar Mal blinzelte und sich selbst in den Oberschenkel kniff, bis sie davon \u00fcberzeugt war, nicht zu tr\u00e4umen. Ein pummeliger Junge mit einem ovalen Gesicht und einem breiten Mund stand ihr nun gegen\u00fcber. Seine roten, lockigen Haare steckten unter einer bunten Kappe, doch ein paar besonders widerspenstige Str\u00e4hnen hatten sich links und rechts seines Kopfes heraus gezw\u00e4ngt. In seinem G\u00fcrtel steckte \u2013 und das war wahrscheinlich das au\u00dfergew\u00f6hnlichste an ihm \u2013 ein Bogen mit einem einzigen, d\u00fcnnen Pfeil mit platter Spitze. Doch noch seltsamer war das Tier, oder besser gesagt das Wesen, das er an einer langen Hundeleine mit sich f\u00fchrte. Ein dicker Kater mit Oberlippenbart und Augen, die auf d\u00fcnnen St\u00e4ngeln sa\u00dfen, wie bei einer Schnecke. Lou zuckte zusammen, als ein Eichh\u00f6rnchen aus seinem T-Shirt krabbelte und es sich mit auf seiner linken Schulter bequem machte. Lou blickte das Eichh\u00f6rnchen \u00e4ngstlich an, was der Junge wohl bemerkt haben musste, denn er grinste breit und streckte Lou eine wurstbefingerte Hand entgegen. \u201eTschuldigung. Muss dich wohl ziemlich erschreckt haben, was?\u201c, fragte er mitf\u00fchlend. \u201eJa, ja..\u201c, stotterte Lou leise und gab ihm ebenfalls die Hand, den Blick nicht von dem rotbraunen Katzenwesen an Leine abwendend. \u201eAch, das ist Scott.&#8220; Der Junge war ihrem Blick gefolgt. \u201eEr ist eine Kreuzung aus einer Katze und einer Schnecke&#8220;, setzte er nach, als Lou ihn fragend ansah. \u201eMein Vater ist Professor im Forschungsinstitut f\u00fcr Tierkreuzungen und zu Hause erz\u00e4hlt er oft, deshalb hab ich mal versucht&#8230;\u201c, setzte er zu einer Erkl\u00e4rung an. &#8222;Du hast eine Katze mit einer Schnecke gekreuzt?\u201c, rief Lou entsetzt. \u201eJa, ich mache gerne Experimente, w\u00e4hrend andere lieber drau\u00dfen Fu\u00dfball spielen. Wei\u00dft du, zu welcher Gruppe du geh\u00f6rst? Ich kann einen Test mit dir machen! Selbst entwickelt!&#8220;, sagte der Junge begeistert, w\u00e4hrend Lou ein paar Schritte r\u00fcckw\u00e4rts machte. &#8222;Nein. Nein, ich glaub ich wei\u00df ganz gut wozu ich geh\u00f6re. Ich muss jetzt sowieso los&#8220;, log sie schnell. Hastig wandte Lou sich um und lief den Weg weiter entlang, bevor er richtig in Fahrt kam. &#8222;Hey, warte! Ich hab dir Froggie noch gar nicht vorgestellt!\u201c, rief er ihr nach. Er rannte ihr nach und verlangsamte sein Tempo neben ihr. \u201eFroggie ist mein Eichh\u00f6rnchen&#8220;, sagte er keuchend. Er nahm ihn von seiner Schulter und hielt ihn Lou mit der freien Hand vor die Nase. Lou beugte sich so weit zur\u00fcck wie sie konnte ohne anzuhalten. Sie konnte Eichh\u00f6rnchen nicht ausstehen, seit ihr, als sie 4 Jahre alt gewesen war, eins auf den Kopf gesprungen war und ihr neustes Zopfgummi zerbissen hatte. Er setzte das Eichh\u00f6rnchen zur\u00fcck auf seine Schulter und es verschwand sofort wieder im T-Shirt. &#8222;Und ich bin \u00fcbrigens Boris. Bo tut\u2019s aber auch.&#8220; Er hatte seinen Atem bereits etwas beruhigt. &#8222;Ich bin Lou.&#8220; Bo nickte langsam, zum Zeichen dass er verstanden hatte. Lous Blick wanderte zu seinem Bogen, der immer noch im G\u00fcrtel steckte. &#8222;Und was&#8230;?\u201c, begann sie. \u201eWas hat es damit auf sich hat? Ich meine, man k\u00f6nnte ja mal&#8230; ACHTUNG!&#8220;, schrie Bo. Er packte Lou an der Schulter und zog sie zur\u00fcck. Diesmal fiel sie tats\u00e4chlich hin. Das Buch aus der B\u00fccherei flog ihr aus den Armen und sie h\u00e4rte es ein paar Meter weiter&#8220; zu Boden klatschen. Mit einem lauten Hupen fuhr ein schwarzes Auto vorbei. Lou hatte nicht bemerkt, dass es zu regnen begonnen hatte, doch nun, nachdem sie auf dem matschigen B\u00fcrgersteig gelandet war, prasselte der Regen auf ihr Gesicht. &#8222;Komm, ich helfe dir.\u201c Bo stand \u00fcber ihr, streckte ihr die Hand entgegen, zum zweiten Mal in einer Stunde, wie Lou auffiel. Sie ergriff sie und Bo zog sie hoch. Er hatte mehr Kraft, als man sich auf den ersten Blick vorstellen konnte. Lou klopfte sich den Dreck vom Hosenboden und blickte sich suchend nach ihrem Buch um. Es lag am Stra\u00dfenrand, aufgeschlagen auf einer Seite, auf der ein neues Kapitel anfing. Sie hob es auf und lies den Blick \u00fcber den Text schweifen.<br \/>\n&#8222;Der Koffer der B\u00fccher&#8220; hie\u00df das Kapitel. &#8222;Hast du schon mal etwas \u00fcber den Koffer der B\u00fccher geh\u00f6rt?&#8220;, fragte Lou, sogar zu ihrer eigenen \u00dcberraschung. &#8222;Keine Ahnung.&#8220; Bo zuckte mit den Schultern. &#8222;Zeig mal her.&#8220; Lou zeigte auf die \u00dcberschrift und gab Bo das Buch. Dieser begann vorzulesen:<br \/>\n&#8222;Der Koffer der B\u00fccher ist ein gro\u00dfer Lederkoffer, der mit Hunderten von B\u00fcchern gef\u00fcllt sein soll. Wer ihn findet kann mit ihm in jede beliebige Zeit und an jeden beliebigen Ort fliegen und die ganze Welt von oben betrachten. Man kann zwar nicht landen, aber es ist trotzdem ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Auf der gesamten Reise kann man in den B\u00fcchern bl\u00e4ttern und sich in die verschiedenen Geschichten vertiefen. Man muss den Ort bzw. die Zeit an\/in den\/die man reisen will nur auf einen kleinen Zettel schreiben und unter das Stoffpolster des Koffers schieben. Dann geht die Reise auch schon los.\u201c<br \/>\nAls Bo seine Vorlesung beendet hatte, sah Lou ihn aufgeregt an. &#8222;Steht da auch wie und wo man diesen Koffer finden kann?&#8220;, fragte sie neugierig. Bo bl\u00e4tterte eine Seite um. &#8222;Ja, hier!\u201c<br \/>\n&#8222;Im Keller einer jeden B\u00fccherei kann der Koffer gefunden werden, indem man sich in die Mitte des Zimmers stellt und die Augen schlie\u00dft. Wenn man nun ganz fest an ein beliebiges Buch denkt und die Augen ohne jedes Ger\u00e4usch wieder \u00f6ffnet, m\u00fcsste der Koffer vor einem stehen.\u201c<br \/>\n&#8222;Interessant&#8220;, murmelte Lou und kratze sich nachdenklich an der Nasenspitze. Etwas kitzelte sie am Schienbein. Sie blickte auf den Boden und zuckte zusammen, als sie Scott, Bos merkw\u00fcrdiges Tier, an ihr vorbeihuschen sah. &#8222;Wir m\u00fcssen jetzt hier lang.&#8220; Bo deutete \u00fcber die Stra\u00dfe. &#8222;Hier ist noch dein Buch.&#8220; Lou packte das Buch und blieb stehen, um Bo vorbei zu lassen. &#8222;Vielleicht sehen wir uns ja noch mal wieder. Ich bin \u00f6fter in dieser Gegend unterwegs.&#8220; Er zwinkerte ihr zu. Bevor Lou zur\u00fcckwinken konnte, war er auch schon verschwunden. Lou ging weiter und bog schlie\u00dflich in die Petersstra\u00dfe ein. Irgendwie muss man doch an diesen Koffer kommen. Es w\u00e4re bestimmt spannend, um die Welt zu fliegen, dachte Lau und dr\u00fcckte die Haust\u00fcr auf.<\/p>\n<p>&#8222;Und du bist dir sicher, dass du dir das nicht blo\u00df eingebildet hast?&#8220; &#8222;Nein, wie oft soll ich dir das denn noch erkl\u00e4ren?&#8220;, fragte Lou und ballte eine Faust. Ihre beste Freundin Emilie lies nerv\u00f6s ihre Spielkarten durch die Finger gleiten. Ein Seil peitschte vor den Freundinnen auf den Boden. &#8222;Wann gehen wir endlich wieder zur\u00fcck?\u201c, rief Emilies kleiner Bruder Clemens und lief an ihnen vorbei. Emilies Federschmuck, den sie nur zum Schlafen absetzte, wehte leicht im Wind. Clemens trug einen blauen Piratenhut in den eine Feder gesteckt war und eine Augenklappe. Er konnte sich nie entscheiden ob er lieber ein Pirat oder ein Cowboy sein wollte. Der Vater der Geschwister war Maskenbildner im Theater und brachte viele Verkleidungen mit nach Hause. So hatte er auch seine Kinder mit der Begeisterung des Verkleidens angesteckt. Emilies Kopfbedeckung passte zwar nicht zu ihrem zweifarbigen Top und ihrem roten Rock, aber sie liebte ihn trotzdem \u00fcber alles. Das bunte Trio \u00fcberquerte jetzt den Marktplatz und bog in die schmale Seitenstra\u00dfe ein, in der Lou gestern Bo getroffen hatte. Sie hoffte dass er wieder da sein w\u00fcrde, denn Emilie wollte ihr einfach nicht glauben. Vielleicht lag es an dem Wesen, dass an einer Hundeleine durch die Gegend laufen sollte oder an dem im G\u00fcrtel steckenden Bogen, von denen Lou nat\u00fcrlich berichtet hatte, dass Emilie ihr nicht glauben wollte, aber sie hatte sich Bo nicht einfach nur eingebildet, sondern er war wirklich da gewesen und sie hatten zusammen den Text \u00fcber den Koffer der B\u00fccher entdeckt und davon hatte Lou auch berichtet. Clemens sprang \u00fcber die viereckigen Platten, so wie Lou es gestern getan hatte. Schlie\u00dflich kamen sie am Ende des Weges an und waren Bo nicht begegnet. Vor der Stra\u00dfe hielten sie an. &#8222;Wo ist denn dieser Boris jetzt?&#8220;, fragte Emilie und mischte ihre Spielkarten. Lou raffte ihren Mantel, um ihre Nerven zu beruhigen. Hatte Bo sie nicht gestern aufgefordert wieder zukommen? &#8222;Er ist wohl nicht da. Ich wei\u00df ja noch nicht mal, ob er jemals da gewesen ist&#8220;, sagte Emilie, w\u00e4hrend sie sich zum Gehen wandte. &#8222;Warte!&#8220;, rief Lou ungeduldig, &#8222;er kommt bestimmt gleich!&#8220; Emilie st\u00f6hnte. &#8222;Komm schon, wenn du unbedingt willst, kommen wir morgen wieder&#8220;, schlug Emilie vor. Lou nickte und sie machten sich auf den R\u00fcckweg. Clemens rannte mit seinem Lasso vorne weg. &#8222;Lass uns zur B\u00fccherei gehen, dann k\u00f6nnen wir uns um den Koffer&#8230; &#8222;, begann Emilie. &#8222;Lou! Lou!&#8220; Lou drehte sich blitzschnell um. Bo rannte \u00fcber die Stra\u00dfe auf sie zu und winkte wild. Lou blickte neugierig \u00fcber die Schulter. Emilie stand mit offenem Mund und die H\u00e4nde beim Mischen der Karten erstarrt auf der Mitte des Weges. Clemens hatte sich zur Seite gebeugt und starrte an Lou vorbei auf Bo und vor allem auf Scott, der schnell an seiner Hundeleine vor Bo her lief. &#8222;Du&#8230;, du hattest ja doch recht&#8220;, murmelte Emilie erstaunt. Bo hielt keuchend neben Lou an. Rennen war wohl nicht das Richtige f\u00fcr dich. &#8222;Du bist wiedergekommen! Toll Lou!&#8220; Sein Blick wanderte \u00fcber Emilie, deren Federschmuck leicht schief auf ihrem Kopf sa\u00df und \u00fcber Clemens, der seine Augenklappe hochklappte, um besser sehen zu k\u00f6nnen. &#8222;Wen hast du denn heute mitgebracht?&#8220;, schnaufte er neugierig. &#8222;Das ist Emilie, eine Freundin von mir. Sie wollte dich unbedingt kennenlernen.&#8220; Lou warf Emilie einen warnenden Blick zu, damit sie nichts erwiderte, doch es schien, als ob sie dachte, dass sie besser nie gesagt h\u00e4tte, dass es Bo nicht gab. &#8222;Und das ist Clemens, Emilies kleiner Bruder&#8220;, erkl\u00e4rte Lou ruhig. &#8222;Er kann sich nicht entscheiden, ob er lieber ein Pirat oder ein Cowboy sein m\u00f6chte&#8220;, f\u00fcgte sie fl\u00fcsternd hinzu. &#8222;Also ist er so was wie ein Cowrat&#8220;, sagte Bo, ohne sich zu bem\u00fchen leise zu sprechen. &#8222;In Kreuzungen bin ich halt ganz gut. Wei\u00dft du ja.&#8220; Bo grinste breit und die Blicke aller, die an dem bunten Treffen teilnahmen, wanderten zu Scott, der auf den Hinterbeinen sa\u00df und mit wackelnden Augenst\u00e4ngeln in die Runde schaute. &#8222;Dann k\u00f6nnen wir ja zusammen zur B\u00fccherei gehen&#8220;, sagte Emilie eint\u00f6nig. Es war das erste Mal, dass sie sprach seit Bo aufgetaucht war. &#8222;Gute Idee! Wir wollen n\u00e4mlich nach dem Koffer der B\u00fccher suchen. Was meinst du?&#8220;, fragte Lou den lockigen Jungen. Er hob den Daumen und grinste erneut. Die Kinder setzten sich in Bewegung. &#8222;Ist Froggie heute nicht mitgekommen?&#8220; Lou wollte, dass Emilie den Eindruck hatte, dass sie schon ziemlich viel \u00fcber Bo wusste. &#8222;Doch, klar.&#8220; Bo schob die Hand ins T-Shirt. &#8222;Du hast auch einen Frosch?&#8220;, fragte Emilie sofort. Die Spielkarten raschelten jetzt wieder in ihren H\u00e4nden. &#8222;Nee.&#8220; Bo sch\u00fcttelte den Kopf und zog sein Eichh\u00f6rnchen unter seinem Oberteil hervor. Emilie musterte das Eichh\u00f6rnchen \u00fcberrascht. Clemens h\u00fcpfte aufgeregt von einem Bein aufs andere. Froggie sprang auf Bos Schulter. &#8222;Hier lang&#8220;, erinnerte Lou die anderen. Sie gingen \u00fcber die Hauptstra\u00dfe. Auf der anderen Seite begann ein Park. in dem die B\u00fccherei lag. &#8222;Ich wei\u00df nicht, ob die uns mit Scott da rein lassen.&#8220; Bo nickte bed\u00e4chtig und stie\u00df einen leisen Pfiff aus. Scott kletterte an seiner Hose hinauf und verschwand unter dem T-Shirt. Er gab Froggie einen kleinen Schubs und erst jetzt fiel Lou auf, dass das Eichh\u00f6rnchen heute einen klitzekleinen, hellblauen Rucksack trug. Lou l\u00e4chelte. Da war es auch schon in Bos \u00c4rmel verschwunden. \u201eIch hab Gl\u00fcck. Ich hab halt ein wenig Tarnung vorprogrammiert&#8220;, erkl\u00e4rte er ernst und klopfte auf seinen rundlichen Bauch, der jetzt noch ein bisschen dicker war, da Scott darunter versteckt war. Sie betraten die B\u00fccherei. \u201eUnd wie kommen wir in den Keller?&#8220;, fl\u00fcsterte Emilie. &#8222;Ich kenn die B\u00fccherei wie meine Manteltasche!&#8220;, sagte Lou grinsend und klopfte auf ihre gelbe Lieblingsjacke. &#8222;Kommt!\u201c Clemens tollte mit seinem Seil hinterher, w\u00e4hrend sie die B\u00fccherei durchquerten. Im letzten Lesesaal waren kaum Leute und die, die da waren, achteten nur auf ihre B\u00fccher. langsam dr\u00fcckte Lou eine T\u00fcr auf, an der &#8222;Nur f\u00fcr Personal! Unbefugten ist der Zutritt untersagt&#8220; stand. Emilie sah sich nerv\u00f6s um. Sie traten in einen dunklen Gang. Die T\u00fcr quietschte leise, als Bo sie hinter sich schloss. Lou knipste das Licht an. Eine Treppe aus<br \/>\nHolz erstreckte sich vor ihnen. Lou ging als erste hinunter und als sie um eine Ecke bog lag ein gro\u00dfer, rechteckiger Raum vor ihr. An den W\u00e4nden stapelten sich Kartons, wahrscheinlich voller B\u00fccher, vermutete Lou. &#8222;Wie war das jetzt noch mal mit dem Koffer?&#8220;, \u00fcberlegte Bo. Lou zog das Buch unter ihrem Mantel hervor und schlug es auf der richtigen Seite auf, die sie mit einem Lesezeichen markiert hatte. &#8222;Also: \u201aIm Keller einer jeden B\u00fccherei kann der Koffer gefunden werden, indem man sich in die Mitte des Zimmers stellt und die Augen schlie\u00dft. Wenn man nun ganz fest an ein beliebiges Buch denkt und die Augen ohne jedes Ger\u00e4usch wieder \u00f6ffnet m\u00fcsste der Koffer vor einem stehen.\u2019&#8220;, las sie den entsprechenden Absatz vor, &#8222;dann mal los.&#8220; Die Gruppe stellte sich in die Mitte des Kellerraumes. &#8222;Schlie\u00df sch\u00f6n die Augen und vergiss blo\u00df nicht an ein Buch zu denken!&#8220;, ermahnte Emilie ihren Bruder. Sofort kniff Clemens die Augen zusammen. Emilie nickte zufrieden und schloss nun auch ihre Augen. &#8222;Also gut!\u201c, sagte Bo. Die beiden schlossen gleichzeitig die Augen. Lou dachte so fest wie m\u00f6glich an den dicken Krimi, den sie erst vor kurzem in die B\u00fccherei zur\u00fcck gebracht hatte. Nach einigen Sekunden \u00f6ffnete Lou erwartungsvoll die Augen. Sicherheitshalber kniff Lou sich in den Oberarm, denn sie dachte sie w\u00fcrde tr\u00e4umen. Vor ihnen stand ein riesiger Koffer aus Leder. Der Deckel war ge\u00f6ffnet und lehnte an einem Stapel aus Kartons. In ihm lagen riesige Stapel B\u00fccher. Sie blickte zu den anderen. Auch Emilie und Bo hatten mittlerweile die Augen ge\u00f6ffnet und staunten. Nur Clemens hatte die Augen noch immer fest zusammengekniffen. Vorsichtig stie\u00df Emilie Clemens an der Schulter an. Er \u00f6ffnete blitzartig die Augen und holte gerade Luft. um etwas zu seiner Schwester zu sagen, doch diese legte ihm schnell eine Hand auf den Mund. Wom\u00f6glich w\u00fcrde der Koffer sonst wieder verschwinden. Lou winkte alle zusammen. &#8222;Alle einsteigen&#8220;, fl\u00fcsterte sie ehrf\u00fcrchtig. Clemens sprang sofort an den Rand des Koffers und lies sich auf einen Stapel Comichefte fallen. Auch Bo und die beiden Freundinnen machten es sich auf den B\u00fcchern bequem, die \u00fcberall in dem mit rosa Samt gepolsterten Koffer verstreut waren. Lou zog einen Notizblock und einen Bleistift aus dem Mantel. &#8222;Also, wo wollen wir hin?&#8220;, stellte Bo die Frage, der sie beobachtet hatte. \u201eIch bin daf\u00fcr in die Zukunft zu reisen. Dann k\u00f6nnte ich sehen, was f\u00fcr Tiere ich gekreuzt habe.\u201c Bo zwinkerte den M\u00e4dchen zu. Auch Emilie und Lou fanden die Idee gut und so entschieden sie sich f\u00fcr das Jahr 2018, wollten aber in ihrer Stadt bleiben. Lou klappte eine Ecke des rosa Polsters hoch und schob den abgerissenen Zettel darunter. Emilie r\u00fcckte erwartungsvoll ihren Federschmuck zurecht und Clemens schob die Augenklappe an den richtigen Platz. Gerade als Bo Scott unter seinem T-Shirt hervor lies und Froggie auf einem besonders hohen B\u00fccherstapel platzierte, wurde alles dunkel um sie herum. &#8222;Was passiert hier?&#8220;, fl\u00fcsterte Emilie. Noch bevor Lou &#8222;Keine Ahnung&#8220; erwidern konnte wurde es wieder hell. \u00dcber ihnen war strahlend blauer Himmel. Lou sp\u00e4hte \u00fcber den Rand des Koffers. Unter ihnen war alles wei\u00df. &#8222;Wir sind \u00fcber den Wolken!&#8220;, rief Bo. Pl\u00f6tzlich sp\u00fcrte Lou unter ihrem Knie etwas Hartes. Sie zog es ruckartig heraus und hielt eine gro\u00dfe Lupe in der Hand. Sie blickte durch das dicke Glas und beobachtete Scott, der wild mit den Augen wackelte. &#8222;Ob ich wohl mal meinen Bogen ausprobieren solle?\u201c, fragte Bo mehr sich selbst als die anderen. Er zog ihn aus dem G\u00fcrtel und spannte einen Pfeil ein. Sein Eichh\u00f6rnchen krabbelte an seinem R\u00fccken hoch und sprang wagemutig auf die platte Spitze des Pfeils. &#8222;Nee, nee. Dich schie\u00dfe ich auf keinen Fall weg!&#8220; Bo lachte. Ein Windsto\u00df erfasste den Koffer und zwei Comics flatterten davon. &#8222;Jetzt h\u00e4ttest du dein Lasso mal n\u00fctzlich machen k\u00f6nnen!&#8220;, sagte Emilie zu Clemens und lies ihre Karten durch die Anger fliegen. Clemens schwang sein Lasso durch die Luft, doch er war zu sp\u00e4t und die Hefte waren schon zu weit weg. Da sackte der Koffer ab. Die Kinder erschraken und Froggie kletterte wieder auf den B\u00fccherstapel zur\u00fcck. Sie stie\u00dfen durch die Walkendecke. Alle sahen \u00fcber den Rand. Unter ihnen konnten sie jetzt 4 Kinder erkennen. Ein dunkelhaariges M\u00e4dchen in einem gelben Mantel, die sich einen Stapel B\u00fccher unter den Arm geklemmt hatte, ein M\u00e4dchen mit einem Indianerschmuck auf dem Kopf, indem ein schwarz-wei\u00dfer Zauberstab steckte und die in ein Spiel mit ihren Karten vertieft war, ein kleinerer Junge, der eine Totenkopfflagge \u00fcber dem Kopf schwang und einen Cowboyhut trug und ein pummeliger Junge mit roten Locken, der ein Dutzend verr\u00fcckter Tiere an Leinen hinter sich erzog und auf dessen Schulter ein kleiner, rotbrauner Punkt sa\u00df.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Hannah Paltzer (12 Jahre) Lou zog ihren gelben Mantel enger um sich und umklammerte das Buch fester, das sie heute aus der B\u00fccherei mitgebracht hatte. Am Himmel zogen dunkle Wolken auf. Es w\u00fcrde bald regnen. 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