{"id":1950,"date":"2009-08-26T17:47:28","date_gmt":"2009-08-26T15:47:28","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=1950"},"modified":"2009-08-26T17:47:28","modified_gmt":"2009-08-26T15:47:28","slug":"schreibwettbewerb-der-kristall-der-fantasien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/08\/26\/schreibwettbewerb-der-kristall-der-fantasien_1950","title":{"rendered":"Schreibwettbewerb: Der Kristall der Fantasien"},"content":{"rendered":"<p><figure style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/bilder\/2009\/36\/gesellschaft\/kinderzeit\/koffer-450.jpg\" alt=\"\u00a9 Sabine Wilharm\" width=\"450\" height=\"320\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sabine Wilharm<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p><em>Von Alina Erdmann<\/em><\/p>\n<p><strong>Ich habe eine Frage. Hast du auch ein Computerspiel, oder den neuen Mario Cat Nintendo? So lautet heutzutage jede Frage. Niemand spricht mehr \u00fcber seine Fantasien und seine Tr\u00e4ume. Nein, das gibt es nicht mehr. Sogar Freundschaft ist ausgestorben, nur noch Computer und Playstation sind interessant. Die Fantasien der Kinder schwinden immer mehr, denn sie versinken wie im Treibsand mehr und mehr ins Trostlose. Die Welt ist in den Augen der Kinder grau und h\u00e4sslich, nur durch das Spielen werden die Kinder wieder froh. Wann hat das ein Ende? Das wei\u00df niemand. <\/strong><!--more-->&#8222;Uuuhhhhaaaaa! Schon aufstehen?&#8220;, rief Micky verschlafen, als seine Mutter ihm weckte. &#8222;Komm, wir spielen eine Partie Playstation, bevor Vater aufsteht!&#8220;, meinte seine Mutter. &#8222;N\u00f6, keine Lust!&#8220;, murmelte Micky. Er war eins von vier Kindern, die die Nase von Playstation voll hatten. Er hielt davon nichts. Als seine Mutter das Zimmer kopfsch\u00fcttelnd und mit dem Gedanken, er m\u00fcsse zum Psychiater, verlie\u00df, \u00fcberlegte er scharf nach, was er getr\u00e4umt hatte. Es war das erste Mal in seinem Leben, dass er es geschafft hatte, etwas zu tr\u00e4umen. Es war ein seltsamer Traum, in dem ein wei\u00dfb\u00e4rtiger Mann zu ihm gesprochen hatte: &#8222;Du musst die Welt vor dem Trostlosen retten. Gehe drei Tagesreisen in Richtung Sonnenaufgang und suche den ber\u00fchmten Fels der Ewigkeit. Dort \u00f6ffne die Fallt\u00fcr, in dem du mit deinem Zeigefinger ein X darauf malst, und sie wird aufspringen. Steige die Treppe herunter und du wirst einen Koffer finden, den \u00f6ffne und weiteres wirst du erfahren.&#8220; Genau da, wo der Mann aufgeh\u00f6rt<br \/>\nhatte zu sprechen, weckte ihn seine Mutter. &#8222;Soll ich das glauben&#8220;, fragte Micky sich verwirrt. &#8222;Naja, ein Versuch kann ja nicht schaden. Aber was wird Mutti sagen? Hmm, ich glaube sie sorgt sich eh nicht um mich, wenn ich ein paar Tage weg bin. Ich sage einfach, ich gehe zelten. Sie wird mich zwar f\u00fcr verr\u00fcckt halten, aber das macht ja nichts.&#8220; Er schwang sich aus seinem Bett und betrachtete sein Zimmer. In der Ecke standen ein Fernseher und daneben ein Computer. Auf der anderen Seite eine Playstation 4 und ein Nintendo DS. Das einzige, was er als Spielzeug besa\u00df, war ein Bogen aus Holz und Pfeile mit Spitzen, die er vor zwei Jahren in einem alten, heruntergekommenen Geb\u00e4ude gefunden hatte. Seine Eltern wollten es ihn wegnehmen, aber er hatte lautstark protestiert, so dass sie es doch bleiben lie\u00dfen &#8222;Ich hab&#8216; ja &#8217;nen Hunger! Ich k\u00f6nnte einen ganzen B\u00e4ren essen&#8220;, rief Micky, als er sich an den Fr\u00fchst\u00fcckstisch setzte. &#8222;Mutti, darf ich f\u00fcr mehrere Tage Zelten gehen?&#8220;, fragte Micky unschuldig. Mutti hustete und meinte dann mit einer Bist-du-verr\u00fcckt-Miene: &#8222;Ich glaube, du musst zum Psychiater!&#8220; &#8222;Dann bringt mich eben zum Psychiater&#8220;, fauchte Micky und rannte in sein Zimmer. &#8222;Was verstehen die schon davon&#8220; schnaubte Micky W\u00fctend. Er nahm seinen Pfeil und Bogen, ein bisschen Proviant und eine Decke und verstaute es in seinem alten Rucksack. Er schnappte sich ein dickes Seil, surrte das eine Ende am Bett fest, kn\u00fcpfte das andere Ende and den Rucksack und lie\u00df diesen in den \u00fcberwucherten Garten herab. Das Seil mit festem Griff in den H\u00e4nden, schwang er sich \u00fcber das Fensterbrett und kletterte am Seil hinunter. &#8222;Uff, geschafft&#8220;, prustete er, schulterte seinen Rucksack und macht sich auf den Weg. &#8222;Immer in Richtung Sonnenaufgang&#8220;, murmelte er sich ermunternd zu. Er war nicht das einzige Kind, das sich zu dieser Zeit auf den Weg machte. Nein, da gab es noch drei andere&#8230;<\/p>\n<p>&#8222;Ich glaube, ich kann nicht mehr&#8220;, st\u00f6hnte Micky ersch\u00f6pft und sank unter einem Baum ins Gras. Er war nun zwei Tage und zwei N\u00e4chte ununterbrochen unterwegs gewesen. Jetzt hatte er einen riesengro\u00dfen Hunger und holte seinen Proviant heraus. Herzhaft biss er in sein Marmeladenbrot. &#8222;Ich hoffe, es ist nicht mehr weit&#8220;, dachte er sich, packte sein Zeug wieder zusammen und stand auf. Seine F\u00fc\u00dfe hatten Blasen und schmerzten, aber er biss die Z\u00e4hne zusammen. Kaum hatte er einen Schritt getan, h\u00f6rte er es hinter sich rascheln. Sein Herz fing an zu rasen und er zitterte wie Espenlaub. Er wollte wegrennen, blieb aber wie angewurzelt stehen. Er konnte sich nicht mehr bewegen. Was er auch versuchte, es ging nicht. &#8222;Geh&#8216; jetzt&#8220;, zischte Micky angsterf\u00fcllt. Das Rascheln kam immer n\u00e4her. letzt h\u00f6rte er Stimmen. &#8222;Vielleicht sollte wir hier eine Rast machen&#8220;, schlug der Unbekannte vor. &#8222;Auch das noch! Warum k\u00f6nnen die nicht einfach vorbeigehen und so tun, als w\u00e4re ich ein Baum!&#8220;, fl\u00fcsterte Micky verzweifelt. &#8222;Hey, wie hei\u00dft du&#8220;, fragte ein M\u00e4dchen mit braunen Haaren, als sie ihn entdeckte. Micky drehte den Kopf und sah drei Kinder in seinem Alter. Ein Junge mit Piratenm\u00fctze und zwei M\u00e4dchen, das eine als Indianerin und die andere als Detektivin verkleidet. &#8222;MMMicky&#8220;, stotterte er verwirrt. &#8222;Ich hei\u00dfe Susann&#8220;, stellte sich das braunhaarige M\u00e4dchen im Indianerkost\u00fcm vor, &#8222;und das sind Lucy und Jack. Wir haben alle den gleichen Weg, n\u00e4mlich in Richtung Sonnenaufgang.&#8220; Micky stand mit teetassengro\u00dfen Augen und sperrangelweit offenem Mund da. &#8222;Was ist?&#8220;, fragte sie. &#8222;Mir ist das Gleiche widerfahren&#8220;, sprach Micky verdutzt. &#8222;Super, dann sind wir schon zu viert!&#8220;, rief sie fr\u00f6hlich und machte einen Luftsprung. Die anderen meinten, sie sei verr\u00fcckt. &#8222;Sie ist immer so&#8220;, sagte Jack. ,,Kommt, wir gehen&#8220;, entgegnete Lucy knapp und so gingen sie gemeinsam weiter. Nach drei Tagen waren sie so ersch\u00f6pft, dass sie sich entschlossen, hier unter freiem Himmel zu schlafen. Micky breitete seine Decke aus und die vier legten sich darauf. Am Morgen, als Micky seine Augen \u00f6ffnete und sah, dass die anderen noch schliefen, wollte auch er sich noch einmal hinlegen, als er seinen Augen nicht traute. &#8222;Lucy, Jack, Susann, der Fels der Ewigkeit!&#8220;, rief er aufgeregt und wedelte mit den Armen. &#8222;Was?&#8220;, murmelte Jack schlaftrunken. &#8222;Der Fels der Ewigkeit ist hier!&#8220;, rief Micky noch aufgebrachter als vorher. Nun waren alle hellwach und schauten auf den Fels, der sich vor ihnen majest\u00e4tisch empor reckte. Daneben war ein Schild mit der Aufschrift Der Fels der Ewigkeit angebracht. &#8222;Aber der war vorher noch nicht hier gewesen&#8220;, stellte Jack verwirrt fest. &#8222;Da war es auch dunkel&#8220;, erwiderte Susann. &#8222;Worauf warten wir noch?&#8220;, fragte Micky die anderen und n\u00e4herte sich dem Felsen. &#8222;Aber wie wollen wir da hoch kommen?&#8220;, fragte Micky; &#8222;Der Fels ist steil und glatt.&#8220; &#8222;F\u00fcr so etwas habe ich immer mein Seil dabei&#8220;, meinte Jack stolz und befestigte es am Felsvorsprung. Nacheinander kletterten sie nach hinauf. Oben angekommnen fl\u00fcsterte Susann: &#8222;Und wo ist hier die Fallt\u00fcre?&#8220; &#8222;Da ist sie ja!&#8220;, bemerkte Lucy und zeigte mit ihrem Finger auf eine silberne T\u00fcr mit einem Griff aus Gold. Lucy nahm ihren Zeigefinger und malte ein X darauf. Die T\u00fcr \u00f6ffnete sich und eine Treppe erschien. &#8222;Ich geh zuerst!&#8220;, wisperte Micky und stieg die Treppe herunter, die anderen folgten. &#8222;Ich seh&#8216; nichts&#8220;, sagte Susann. \u00e4ngstlich &#8222;Es ist auch stockdunkel hier&#8220;, witzelte Jack &#8222;Aua!&#8220;, schrie Lucy, &#8222;ich bin gegen irgend etwas Gro\u00dfes gesto\u00dfen!&#8220; &#8222;Der Koffer&#8220;, riefen alle im Chor. Sie zerrten ihn aus der H\u00f6hle ins Freie. Es war ein verstaubter, aus altem Holz gefertigter, Koffer. &#8222;Darf ich ihn \u00f6ffnen?&#8220;, dr\u00e4ngte Susann. &#8222;Nur zu&#8220;, sagte Jack g\u00f6nnerhaft, aber sie kam nicht mehr dazu, denn sie h\u00f6rten ganz in ihrer N\u00e4he einen Hund kl\u00e4ffen. &#8222;Ich steige runter und schaue nach, was mit dem Hund ist. Ich bin gleich zur\u00fcck&#8220;, fl\u00fcsterte Micky. Er kletterte vorsichtig hinunter und am Fu\u00dfe des Felsens sah er einen Hund in Miniaturgr\u00f6\u00dfe. &#8222;Och, ist der s\u00fc\u00fc\u00fc\u00df!&#8220;, rief Micky. Der Hund war gerade mal so gro\u00df, dass er in Mickys Hand passte. &#8222;Geh\u00f6rst du denn niemanden?&#8220;, fragte Micky den Hund. &#8222;Nein&#8220;, antwortete der Hund. &#8222;Du kaaannst sprechen?&#8220;, stotterte Micky v\u00f6llig perplex. &#8222;Na klar, ich bin ein japanischer Eichh\u00f6rnchenschnauzer&#8220;, erkl\u00e4rte der Hund. &#8222;Das muss ich den anderen zeigen!&#8220;, entgegnete Micky. &#8222;Aber ich komme da nicht hoch&#8220;, winselte der Hund. &#8222;Ich trage dich&#8220;, sagte Micky. Vorsichtig steckte er das H\u00fcndchen in seine Jackentasche und kletterte entschlossen zur\u00fcck zu den anderen. ,,Da bist du ja wieder&#8220;, kam es m\u00fcrrisch von Jack. Als Micky ihm den Hund unter die Nase hielt, war nichts mehr vom m\u00fcrrischen Jack zu sehen. Begeistert nahm er Micky den Hund aus der Hand und streichelte ihn. &#8222;Wie hei\u00dft er denn?&#8220;, fragte Jack. Statt einer Antwort von Micky, sprach der Hund: &#8222;Ich hei\u00dfe Loui!&#8220; Verbl\u00fcfft schaute Jack Loui an. &#8222;Ja, er kann sprechen. Ist das nicht toll!&#8220;, erwiderte Micky. &#8222;K\u00f6nnen wir jetzt endlich den Koffer \u00f6ffnen&#8220;, kam es entnervt aus der Ecke von Lucy. Als die vier den Koffer \u00f6ffneten, wurden sie von einem grellen, wei\u00dfen Licht geblendet und eine tiefe Stimme, wie aus dem Traum, erklang: &#8222;Da seid ihr ja endlich. Ich habe ja solange auf euch gewartet. Ihr m\u00fcsst euch beeilen. Steigt in den Koffer und ihr werdet in die L\u00fcfte steigen. Er wird euch nach Atlantis bringen. Wenn ihr euch dem Wasser n\u00e4hert, trinkt das (eine Flasche mit gelber Fl\u00fcssigkeit erschien aus dem nichts) und ihr werdet unter Wasser atmen k\u00f6nnen. Der Koffer wird, sobald ihr im Wasser seid, verschwinden, dann taucht ihr und sucht die H\u00f6hle, wo der Kristall der Fantasien und Tr\u00e4ume versteckt ist. Den m\u00fcsst ihr ber\u00fchren, bevor die Welt zerst\u00f6rt ist. Der Kristall wird euch darin zur\u00fcckbringen, von wo ihr gekommen seid. Damit ihr auch zurecht kommt, werde ich euch meinen Assistenten Wilhelm geben. Nun geht!&#8220; Sie standen sprachlos da und wussten nicht, was sie tun konnten. &#8222;Worauf wartet ihr noch?&#8220;, rief eine Stimme hinter ihnen. Sie drehten sich und sahen eine eulen\u00e4hnliche Gestalt mit F\u00fchlern. Diese r\u00e4usperte sich: &#8222;Ich hei\u00dfe Wilhelm und bin der Assistent, der euch helfen soll. Ihr k\u00f6nnt mich aber auch gerne Willi nennen. Nun lasst uns in den Koffer steigen.&#8220; Die anderen stiegen verdattert in den Koffer, Willi zuletzt. Auf einmal merkten sie, dass sie hoch in die L\u00fcfte gehoben wurden und Susann erwiderte erstaunt: &#8222;Ich wusste gar nicht, dass der Koffer fliegen kann!&#8220; &#8222;Jetzt wei\u00dft du es!&#8220;, sagte Willi. &#8222;Warum wackelt der Koffer so komisch?&#8220;, fragte Lucy angsterf\u00fcllt. &#8222;Schnell, trinkt das. Der Koffer n\u00e4hert sich dem Wasser!&#8220; keuchte Willi. Die anderen w\u00fcrgten jeweils die gelbe Fl\u00fcssigkeit herunter, als eine Stimme aus Mickys Tasche erklang: &#8222;Und was ist mit mir?&#8220; &#8222;Aber nat\u00fcrlich Loui!&#8220;, fl\u00fcsterte Micky und gab dem Hund die Flasche. &#8222;Ich muss euch noch etwas sagen! Dort unten gibt es Haie! Wenn euch einer angreift, dann schnalzt ganz laut mit der Zunge und die Delfine werden euch retten.&#8220; Auf einmal kippte der Koffer um und alle fielen mit einem lautem Platsch ins Wasser. Als Micky seine Augen \u00f6ffnete, sah er so klar, als h\u00e4tte er eine Taucherbrille auf. Ein gro\u00dfes Korallenriff tat sich vor ihnen auf. Fische die in allen Farben leuchteten schwammen an ihnen vorbei. Als er sich umdrehte, sah er eine gro\u00dfe Stadt mit wei\u00dfen S\u00e4ulen und riesigen Pal\u00e4sten. ,,Atlantis!&#8220;, dachte er sich. Auf einmal erkannte er seine Freunde und wollte zu ihnen her\u00fcber schwimmen, als ein gro\u00dfer wei\u00dfer Hai ihn attackierte. &#8222;Hilfe!&#8220;, blubberte er , &#8222;was soll ich nur tun?&#8220; Auf einmal h\u00f6rte er wie Willi mit der Zunge schnalzte und erinnerte sich, was er gesagt hatte. Er atmete auf, denn lauter Delfine umkreisten jetzt den wei\u00dfen Hai, der ver\u00e4rgert davon schwamm. &#8222;Ihr habt mir das Leben gerettet!&#8220;, dachte Micky sich, als er die Delfine streichelte. &#8222;Kommt wir m\u00fcssen weiter, wir haben nicht mehr viel Zeit \u00fcbrig&#8220;, entgegnete Willi. &#8222;Du kannst unter Wasser sprechen?&#8220;, fragte Micky erstaunt. &#8222;Ja das k\u00f6nnen wir alle!&#8220;, antwortete Willi. Die anderen nickten nur, sogar Loui. &#8222;Wir teilen uns in Gruppen au<br \/>\nf. Susann, Jack und Lucy ihr geht nach da und Micky, Loui und ich gehen nach da. Wer die H\u00f6hle gefunden hat, ruft so laut er kann nach den anderen!&#8220;, erkl\u00e4rte Willi den anderen ausf\u00fchrlich. Sie gehorchten und nach einiger Zeit h\u00f6rte Loui Lucy rufen: &#8222;Wir haben sie!&#8220; Loui sagte es Micky, und Micky sagte es Willi. Sie schwammen zu ihnen her\u00fcber und sahen vor sich ein tiefes Loch g\u00e4hnen. &#8222;Ich geh zuerst und ihr folgt mir! Aber passt auf, in der H\u00f6hle ist ein Kraken, mit dem nicht gut Kirschen essen ist! Also weckt ihn nicht auf!&#8220; Willi verschwand in der H\u00f6hle, die anderen schwammen z\u00f6gernd hinterher. Dort drinnen war es gar nicht so dunkel, wie sie gedacht hatten. Sie glitten an Felsen und Vorspr\u00fcngen vorbei, als es auf einmal immer heller wurde. Sie erblickten einen sehr gro\u00dfen Kristall von solcher Sch\u00f6nheit, dass man es gar nicht beschreiben konnte. &#8222;Schnell, ber\u00fchrt den Kristall, bevor es zu sp\u00e4t ist!&#8220; ermahnte Willi. Sie ber\u00fchrten ihn, als sie von einem Wirbel erfasst wurde. Micky schloss seine Augen und wartete ab.<br \/>\nAls er sie wieder \u00f6ffnete, sah er, dass er vor seiner Haust\u00fcr lag und rappelte sich wieder auf. &#8222;Wau, wau, wau!!&#8220; erklang es aus seiner Tasche &#8222;Du bist mit mir gekommen?&#8220;, fragte Micky erstaunt. &#8222;Ja, ich habe ja keinen Besitzer und du bist jetzt mein neuer! Aber das ich sprechen kann, dass bleibt unser Geheimnis, okay?&#8220;, sagte Loui. &#8222;Na klar&#8220;, antwortete Micky und ging ins Haus, wo seine Mutter ihn fragte, ob er den nicht Lust h\u00e4tte eine Partie Schach spielen zu wollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Alina Erdmann Ich habe eine Frage. Hast du auch ein Computerspiel, oder den neuen Mario Cat Nintendo? So lautet heutzutage jede Frage. Niemand spricht mehr \u00fcber seine Fantasien und seine Tr\u00e4ume. Nein, das gibt es nicht mehr. Sogar Freundschaft ist ausgestorben, nur noch Computer und Playstation sind interessant. 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