{"id":3899,"date":"2009-12-17T12:00:55","date_gmt":"2009-12-17T11:00:55","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=3899"},"modified":"2009-12-16T16:06:15","modified_gmt":"2009-12-16T15:06:15","slug":"ruhrgebietssage-6-der-rauberhauptmann-korte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2009\/12\/17\/ruhrgebietssage-6-der-rauberhauptmann-korte_3899","title":{"rendered":"Ruhrgebietssage 6: Der R\u00e4uberhauptmann Korte"},"content":{"rendered":"<div>\n<dl id=\"attachment_3030\" style=\"width: 220px;\">\n<dt>\n<div>\n<dl id=\"attachment_3671\" style=\"width: 550px;\">\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3901\" title=\"korte\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2009\/12\/korte.jpg\" alt=\"korte\" width=\"540\" height=\"545\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2009\/12\/korte.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2009\/12\/korte-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2009\/12\/korte-297x300.jpg 297w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/>Illustration: Gert Albrecht<\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<div>\n<dl>\n<dt><em><em> <\/em><\/em><em><em> <\/em><\/em><strong><em>neu erz\u00e4hlt von Hartmut El Kurdi<\/em><\/strong><\/p>\n<\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p><strong>Sagen aus dem Ruhrgebiet<\/strong><br \/>\n<em>Das Ruhrgebiet ist 2010 \u00bbKulturhauptstadt Europas\u00ab, das ist eine Auszeichnung der Europ\u00e4ischen Union (kurz EU) f\u00fcr besonders interessante St\u00e4dte. Es gibt im Ruhrgebiet zwar mehr als 50 Orte, doch auf der Landkarte sehen sie aus wie eine Riesenstadt.<br \/>\nIm Februar erscheint ein Buch, in dem die M\u00e4rchen und Sagen dieser spannenden Region neu erz\u00e4hlt werden. Die zehn besten Geschichten lest Ihr bei uns schon jetzt<\/em><!--more-->Schon immer gab es solche und solche R\u00e4uber. Die einen waren b\u00f6se, schlecht gelaunt, hattenMundgeruch und klauten nur aus Raffgier. Die anderen waren anders: gewitzte Typen, die es nicht richtig fanden, dass einige wenige Menschen viel \u2013 und viele Menschen gar nichts besa\u00dfen. Und die deswegen beschlossen, den Besitz, nun sagen wir, etwas gerechter zu verteilen, indem sie die Reichen beklauten und das Geld an die Armen weiterreichten. Nat\u00fcrlich zweigten sie immer auch etwas f\u00fcr sich ab, denn erstens mussten sie ja auch leben, und zweitens waren sie nicht doof. Gerecht zu sein hei\u00dft ja nicht, dass man sich nicht ab und zu einen ordentlichen G\u00e4nsebraten oder eine K\u00e4sesahnetorte g\u00f6nnen darf.<br \/>\nDer Bekannteste dieser R\u00e4uber hie\u00df Robin Hood. Er wohnte mit seiner Bande im Sherwood Forest in England und war ein Wahnsinns-Bogensch\u00fctze. Nach ihm ist das legend\u00e4re Robin-Hood-Doppel-Pfeil-Kunstst\u00fcck benannt: Mit dem ersten Pfeil traf er genau in die Mitte der Zielscheibe \u2013 so weit, so gut, nicht \u00fcbel, aber das konnten viele. Dann aber schoss er einen zweiten Pfeil ab, der wiederum den ersten Pfeil genau in der Mitte traf und ihn der L\u00e4nge nach spaltete. Wozu man so etwas k\u00f6nnen muss, wei\u00df bis heute keiner, wahrscheinlich war es pure Angeberei, aber ansonsten war nichts gegen Robin zu sagen. Er war ein sympathischer Kerl: freundlich zu den Schwachen und kn\u00fcppelhart zu den Starken und Gemeinen. Er war jemand, den man sich als gro\u00dfen Bruder w\u00fcnscht, wenn man mal wieder von diesem muskelbepackten Typen aus der Parallelklasse ge\u00e4rgert wird. Aber hier geht es ja nicht um England und den Sherwood Forest, sondern um das Ruhrgebiet. Und selbstverst\u00e4ndlich gab es auch hier einen netten Halunken. Der Ruhr-Robin lebte vor etwa 150 Jahren und hie\u00df Korte. Mit Vornamen Heinrich oder Wilhelm \u2013 da ist man sich nicht mehr ganz einig \u2013, und er kam aus dem S\u00fcden von Bochum, genauer gesagt aus Bochum-Stiepel.<br \/>\nEigentlich war er Bergmann, und im Gegensatz zu vielen anderen hatte er noch Arbeit. Damals wurden viele Leute entlassen und hatten schlicht und einfach nichts zu essen. Gar nichts. Sie hungerten. Und dieser Hunger ist etwas anderes, als wenn man sp\u00e4t nachmittags denkt: Och, jetzt k\u00f6nnte ich mal wieder ein H\u00e4ppchen nehmen, schade dass es erst um sieben Abendbrot gibt. Von dem richtigen, echten Hunger, den man leidet, wenn man tagelang nichts zu Essen bekommt, wird einem \u00fcbel, man wird schwach, schlapp und krank. Und irgendwann stirbt man.<br \/>\nKorte erlebte jeden Morgen, wenn er und seine Kollegen zur Arbeit gingen, dass die Kinder der Arbeitslosen hinter ihnen herliefen und um Brot bettelten. Korte lie\u00df sich von seiner Frau schon immer ein paar St\u00fcllchen mehr schmieren, aber nat\u00fcrlich reichte das nicht f\u00fcr alle. Irgendwann setzte sich Korte mit ein paar Freunden zusammen, um zu \u00fcberlegen, was man tun k\u00f6nnte. Und da die Kumpel keine M\u00f6glichkeit hatten, den Arbeitslosen wieder Arbeit zu verschaffen, kamen sie auf die Idee, Nahrungsmittel f\u00fcr die Armen zu \u00bborganisieren\u00ab beziehungsweise zu \u00bbbesorgen\u00ab \u2013 ach was, seien wir ehrlich: zu klauen! Darum geht es hier ja.<br \/>\n\u00bbAber damit eins klar ist\u00ab, sagte Korte, \u00bbwir beklauen nur die Bonzen. Wenn ich einen dabei erwische, dass er einen kleinen Gem\u00fcseh\u00e4ndler beklaut, gibt\u2019s was auf die Omme!\u00ab Bonzen wurden alle genannt, die viel Geld hatten: reiche Kaufleute, die Besitzer der Bergwerke und die Gro\u00dfbauern. \u00bbAls Erstes steigen wir nachts in die G\u00e4rten der Villen ein und ernten das Obst!\u00ab Sie nahmen gro\u00dfe Holzkisten mit und fielen \u00fcber die Obstb\u00e4ume her. Sie packten die \u00c4pfel und Birnen in Kisten und stellten sie dann vor den T\u00fcren der arbeitslosen kinderreichen Familien ab, die sich freuten, als w\u00e4ren Weihnachten und Ostern auf einen Tag gefallen. Oder als w\u00e4re der VfL Bochum endlich mal Deutscher Meister geworden.<br \/>\nUnd weil es so gut funktioniert hatte, zogen Korte und seine Freunde nun jede Nacht los. Aber nat\u00fcrlich blieb das nicht unbemerkt. Wenn ein einzelner Obstgarten einmal gepl\u00fcndert wird, wundert man sich. Wird allerdings jede Nacht ein anderer Obstgarten abgeerntet, dann schaltet sich die Polizei ein. Und so passierte es, dass Kortes R\u00e4uberbande eines Nachts erwartet wurde: Kaum waren sie \u00fcber die Mauer geklettert, da erhellte eine Lampe die Dunkelheit, und Sch\u00fcsse fielen. Als Korte die Kugeln um die Ohren pfiffen, blies er zum R\u00fcckzug: \u00bbLos, abhauen!\u00ab So schnell es ging, sprangen sie \u00fcber die Mauer und verdufteten. Am n\u00e4chsten Morgen stand in der Zeitung: Terror in Bochum: Eine R\u00e4uberbande nimmt Stiepel aus.<br \/>\nDie Meinungen \u00fcber Korte und seine Freunde waren geteilt: F\u00fcr die Reichen waren sie Verbrecher, kriminelles Gesindel. Nicht zuletzt, weil Korte ihnen deutlich sagte, was er von ihnen hielt. So hatte er zum Beispiel einmal an der T\u00fcr eines als herzlos geltenden Gro\u00dfbauern folgende gereimte Nachricht hinterlassen: \u00bbDu kennst weder Not noch Leid, und kennst auch keine Barmherzigkeit. Wir werden uns beeilen, deinen \u00dcberfluss zu teilen, denn nichts geh\u00f6rt dir allein: Gerecht muss hier der Ausgleich sein!\u00ab F\u00fcr die Armen aber, die von Korte beschenkt wurden, waren er und seine R\u00e4uberkumpane menschliche Engel. Vielleicht konnte die Polizei deswegen lange nicht herausfinden, wer dieser R\u00e4uberhauptmann war. Es gab zu viele Leute, die ihn deckten. Aber leider gab es auch die anderen. Ein verbittertes Ehepaar zum Beispiel, das zwar arbeitslos war, aber keine Kinder hatte und deswegen von Korte nie ein \u00bbGeschenk\u00ab bekam. Und sauer, wie sie deshalb waren, \u2013 und gelockt von der ausgesetzten Belohnung \u2013 gingen sie zur Polizei und petzten: \u00bbDer R\u00e4uberhauptmann ist der Bergmann Korte!\u00ab<br \/>\nAber manchmal kommt\u2019s eben anders, als man denkt. Manchmal wird ein Verrat durch einen anderen wieder ausgeglichen. So erz\u00e4hlte der Polizist beim Mittagessen \u2013 es gab Stampfkartoffeln und Blutwurst \u2013 seiner Frau von der Anzeige gegen Korte. Die Frau des Polizisten aber schlich sofort zu Kortes Frau und sagte: \u00bbPass ma\u2019 auf Rita, dein Mann soll heute Abend, wenn er vonne Schicht kommt, verhaftet werden.\u00ab Kortes Frau bedankte sich, rannte zur Zeche und warnte ihren Mann. Der ging nat\u00fcrlich nach der Schicht nicht nach Hause, sondern versteckte sich mit seinen M\u00e4nnern in einem stillgelegten Bergwerk, das er zu seinem Hauptquartier machte. Die Diebesz\u00fcge gingen selbstverst\u00e4ndlich weiter. Jetzt erst recht! Aber hallo! Korte hatte ja nichts mehr zu verlieren. Und langsam bekam er wohl auch Spa\u00df an der Sache.<br \/>\nEinmal sa\u00dfen ein paar Polizisten in einer Gastwirtschaft zusammen und unterhielten sich \u00fcber ihn: \u00bbDieser Korte ist wirklich ein raffinierter Hund!\u00ab, sagte einer. \u00bbMan k\u00f6nnte fast glauben, dass da was nicht mit rechten Dingen zugeht\u00ab, antwortete ein anderer. Und w\u00e4hrend sie noch dar\u00fcber spekulierten, ob Korte einflussreiche Freunde hatte oder gar mit dem Teufel im Bund war, stand ein Gast auf, schlenderte pfeifend zum Fenster, streckte sich und sagte: \u00bbAlso, wenn ihr den Korte sucht, dann w\u00fcrde ich an eurer Stelle jetzt mal ganz genau hinkucken. Der macht n\u00e4mlich hier gleich einen gepflegten Abgang. Gl\u00fcck auf, die Herren!\u00ab Dann sprang er aus dem Fenster. Die Polizisten waren so verdutzt, dass sie ein paar Minuten brauchten, bis sie kapierten, wer da grade vor ihnen aus dem Fenster gehopst war.<br \/>\nGanz so viel Gl\u00fcck hatte Korte aber nicht immer. Eines Tages entdeckte ein Bauer sein Hauptquartier und meldete es der Polizei. Die r\u00fcckte sofort aus und umstellte den Zugang zur alten Zeche. Der Oberpolizist rief: \u00bbKorte, wir wissen, dass du da drin bist. Komm sofort raus!\u00ab Korte antwortete: \u00bbIch denk gar nicht dran.\u00ab Der Polizist br\u00fcllte: \u00bbDu sollst rauskommen, sofort!\u00ab Korte lachte nur: \u00bbWenn ihr mich unbedingt haben wollt, dann kommt doch rein und holt mich. Allerdings kriegt der Erste, der hier seinen Kopf reinsteckt, meinen Kn\u00fcppel auf die R\u00fcbe. Also, ich warte\u2008\u2026\u00ab Und da keiner der Polizisten scharf darauf war, verpr\u00fcgelt zu werden, beschlossen sie, bis zum Abend abzuwarten, um Korte im Schutz der Dunkelheit zu \u00fcberrumpeln.<br \/>\nIn der Zwischenzeit aber hatte sich herumgesprochen, dass Korte in der alten Zeche sa\u00df und die Polizei ihn verhaften wollte. Von \u00fcberall her str\u00f6mten die Leute herbei, um dem Spektakel beizuwohnen: Zun\u00e4chst kamen Kortes Opfer, die Kaufleute, die Grubenbesitzer und reichen Bauern. Aber dann erschienen auch arbeitslose Bergleute und sogar einige bisher unerkannt gebliebene Mitglieder aus Kortes Bande. Die von Korte Bestohlenen riefen: \u00bbKomm raus, du Schabe, wir wollen unser Eigentum zur\u00fcck!\u00ab \u00bbNa, wo isser denn der tolle R\u00e4uberhauptmann? Traut sich wohl nicht raus?\u00ab Auf einmal h\u00f6rte Korte aber eine Stimme, die ihm bekannt vorkam: \u00bbKorte, komm raus und stell dich!\u00ab War das nicht der dicke Struck, einer seiner treuesten Mitr\u00e4uber? Korte dachte nach. Wollte Struck etwa wirklich, dass er den Rest seines Lebens im Gef\u00e4ngnis verbrachte? Nee, nee, da musste was anderes dahinterstecken. Vielleicht hatten seine Freunde einen Plan, um ihn zu befreien\u2008\u2026<br \/>\nKorte beschloss, sein Schicksal in die H\u00e4nde der M\u00e4nner zu legen, denen er in den letzten Jahren immer vertraut hatte. Er kroch aus der Zeche. Sofort st\u00fcrzte sich der Mob br\u00fcllend auf ihn: \u00bbDu Dieb, jetzt gibt\u2019s was auf die Backen!\u00ab Aber auch seine Freunde, die drau\u00dfen gewartet hatten, st\u00fcrzten sich auf ihn. Die einzige Lampe, die die Dunkelheit erhellte, ging zu Bruch, und das Chaos brach aus: Man h\u00f6rte Schreie, jeder rangelte mit jedem, Kn\u00fcppel sausten durch die Luft. Die verwirrten Polizisten standen mittendrin und br\u00fcllten: \u00bbAuseinander, aufh\u00f6ren!\u00ab Dann h\u00f6rte man pl\u00f6tzlich jemanden rufen: \u00bbIch hab ihn. Hier is Korte!\u00ab Aber zwei Sekunden sp\u00e4ter br\u00fcllte jemand aus einer anderen Ecke: \u00bbQuatsch, hier ist der Hund, ich brauche Handschellen!\u00ab Und wieder einen Moment sp\u00e4ter riefen zwei im Chor: \u00bbIhr seid doch bescheuert, kommt hier r\u00fcber, wir haben ihn geschnappt!\u00ab<br \/>\nIrgendwann gelang es den Polizisten, eine neue Lampe anzuz\u00fcnden. Und als sie allen gefangenen Kortes nacheinander ins Gesicht leuchteten, war kein einziger richtiger dabei: Es waren Bauern, Knechte und sogar ein Zechenbesitzer. Alle hatten ordentlich auf die M\u00fctze bekommen und hielten sich ihre geschwollenen Backen und blutenden Nasen. Korte aber hatte das von seinen Leuten veranstaltete Durcheinander genutzt und war verduftet. Und wurde nie wieder gesehen.<br \/>\nMan erz\u00e4hlt sich, er sei nach Holland geflohen und von dort mit dem Schiff nach Amerika ausgewandert. Ob er da allerdings als Bergmann arbeitete, Cowboy wurde oder vielleicht doch als \u00bbWilly the Korte\u00ab Banken ausraubte und das Geld armen Farmern schenkte, wissen wir nicht. Letzteres k\u00f6nnte man sich aber gut vorstellen. Oder wie man im Ruhrgebiet sagen w\u00fcrde: Aber sicher!<\/p>\n<p><strong>Ruhrgebietsw\u00f6rterbuch<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p>St\u00fcllchen\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Butterbrot<br \/>\nKumpel\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bergmann<br \/>\nwas auf die Omme geben\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0schlagen<\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<div>\n<dl>\n<dt><em><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2009\/11\/Cover-Sagen1.jpg\" alt=\"Sauerl\u00e4nder Verlag\" width=\"210\" height=\"320\" \/><\/em><\/em><\/dt>\n<dd>Sauerl\u00e4nder Verlag<\/dd>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p><em>Aus: &#8222;Ritter, R\u00e4uber, Sp\u00f6kenkieker. Die besten Sagen aus dem Ruhrgebiet&#8220;; ausgew\u00e4hlt von Dirk Sondermann, neu erz\u00e4hlt von Hartmut El Kurdi \u00a9 Patmos Verlag\/Sauerl\u00e4nder mit RUHR.2010<\/em><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sauerlaender-kinderbuch.de\/titel-0-0\/ritter_raeuber_spoekenkieker-7560\/\" target=\"blank\">Klick hier, um das das Buch vorzubestellen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Illustration: Gert Albrecht neu erz\u00e4hlt von Hartmut El Kurdi Sagen aus dem Ruhrgebiet Das Ruhrgebiet ist 2010 \u00bbKulturhauptstadt Europas\u00ab, das ist eine Auszeichnung der Europ\u00e4ischen Union (kurz EU) f\u00fcr besonders interessante St\u00e4dte. Es gibt im Ruhrgebiet zwar mehr als 50 Orte, doch auf der Landkarte sehen sie aus wie eine Riesenstadt. 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