{"id":43,"date":"2008-07-24T17:02:59","date_gmt":"2008-07-24T15:02:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=43"},"modified":"2008-07-24T17:02:59","modified_gmt":"2008-07-24T15:02:59","slug":"im-ferienland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2008\/07\/24\/im-ferienland_43","title":{"rendered":"Im Ferienland"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie ist es, wenn man dort  zu Hause ist, wo andere  Urlaub machen? Auf Sylt  zum Beispiel? Prima!  Erinnert sich Simone Kempf<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/bilder\/2008\/31\/wissen\/kinderzeit\/seestern\/seestern-450.jpg\" alt=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/bilder\/2008\/31\/wissen\/kinderzeit\/seestern\/seestern-450.jpg\" \/><span style=\"font-size: 10px;\">\u00a9 photocase<\/span><\/p>\n<p>Auf den Kinderfotos, die meine Eltern ins Familienalbum einklebten, sind viele typische Motive zu sehen: Weihnachten vor dem Tannenbaum, Geburtstagsfeiern oder der erste Schultag mit Ranzen und Schult\u00fcte. Nur Urlaubsfotos gibt es in diesem Album nicht. Wir wohnten auf Sylt, einer Insel in der Nordsee mit viel Strand und einem wilden Meer, das in jedem Sommer die G\u00e4ste anlockte. Dass unsere Eltern nie mit uns in den Urlaub fuhren, begriff ich erst als Jugendliche. Als Kind hat es mich nie gest\u00f6rt. Im Gegenteil. Wir, meine Schwester und ich, lebten dort, wo andere ihre Ferien verbrachten. Warum sollten wir wegfahren? Wom\u00f6glich noch im Sommer, wenn wir selbst nachmittags am Strand spielen konnten?<!--more--><\/p>\n<p>Unser Zuhause erschien uns spannend genug: Mit dem Leuchtturm, den wir aus dem Fenster sehen konnten; dem Schiffswrack im Wattenmeer, das bei Ebbe frei lag, bis es Klassenkameraden beim Z\u00fcndeln in Brand setzten; mit den Trampelpfaden, die sich zwischen den D\u00fcnen schl\u00e4ngelten und die einem immer ein bisschen unheimlich erschienen \u2013 Sylt war lange Zeit der aufregendste Ort, den wir kannten.<\/p>\n<p>Zugegeben, meine Vorstellungen \u00fcber andere Inseln waren auch eher verschwommen: Palmenbewachsene Eilande in der S\u00fcdsee, auf denen Seefahrer strandeten, stellte ich mir vor. Einsame Inseln wie die von Robinson Crusoe mit exotischen Papageien in den Baumkronen und Menschenfressern hinter der n\u00e4chsten Ecke. N\u00e4her kamen uns da schon Inseln wie Saltkrokan, auf der Stina, Tjorven und der Hund Bootsmann leben. Astrid Lindgrens Buch <em>Ferien auf Saltkrokran<\/em> stand im B\u00fccherregal unseres Wohnzimmers. Auf dem Einband war eine Insel zu sehen, so klein, dass nur ganz wenige H\u00e4user daraufpassten. So wie sich Stina und Tjorven in der Geschichte \u00fcber die Gro\u00dfst\u00e4dter wunderten, die in einem roten Holzhaus den Urlaub verbrachten, be\u00e4ugten auch wir neugierig die fremden Sommertouristen, die kamen und wieder verschwanden \u2013 aber irgendwie zu uns geh\u00f6rten. Das Buch stand unter anderem deshalb bei uns im Regal, weil wir alles, was darin vorkam, selbst erlebten und genau wussten, dass man auf einer (echten) Insel im Sommer zusammenr\u00fcckt, wenn die G\u00e4ste kommen.<\/p>\n<p>Wer noch nie auf Sylt war, hat die typische Form dieser Insel wahrscheinlich trotzdem schon gesehen: als Aufkleber hinten am Autoheck zum Beispiel, mit der typischen lang gezogenen Form und einer Nase, die nach Osten ragt. Autofahrer, die so einen Aufkleber am Wagen haben, fahren im Sommer garantiert mit dem Autozug \u00fcber den Eisenbahndamm nach Sylt. Der Rest kommt per Schiff oder landet mit dem Flugzeug auf dem Westerl\u00e4nder Flugplatz. Auf allen drei Wegen reisten schon immer viele Touristen an, so viele, dass meine Schwester und ich zum Ferienbeginn unser Kinderzimmer r\u00e4umen mussten, weil es den Sommer \u00fcber an Gro\u00dfst\u00e4dter vermietet wurde. Die Eltern brauchten das Geld, um ihr Ziel zu verwirklichen: ein eigenes Haus zu bauen.<\/p>\n<p>Wenn zum Ferienstart die ersten G\u00e4ste in unser Kinderzimmer einzogen, begann eine abenteuerliche Zeit. Weil in der Wohnung weniger Platz war, durften wir drau\u00dfen spielen, sooft wir wollten. Die Gro\u00dfmutter brachte uns vom Kaufmann jeden Tag eine S\u00fc\u00dfigkeit mit, eine Lakritzschnecke oder eine wei\u00dfe Maus. Und an den hei\u00dfen Augusttagen gingen alle Kinder an die flache Wattseite der Insel, wo sich das Meer bei Ebbe bis auf einen schmalen Streifen am Horizont zur\u00fcckzieht. Wir lernten, wie man Krebse aufsp\u00fcrt, die sich im Schlick vergraben, und sammelten Seesterne in Eimerchen. In solchen Momenten waren Urlaubs- wie Inselkinder gleich.<\/p>\n<p>Nach dem Umzug in unser neues Haus, das fertig wurde, w\u00e4hrend ich die Grundschule besuchte, hatte ich ein eigenes Zimmer, das ich auch im Sommer nicht mehr r\u00e4umen musste. Vorher war es eng gewesen \u2013 jetzt war ich \u00f6fter allein, und vielleicht ging es auch unseren G\u00e4sten so, die nun eine Wohnung mit allem Drumherum mieteten, statt sich mit uns die K\u00fcche zu teilen.<\/p>\n<p>Dass die Insel- und die G\u00e4stekinder sich v\u00f6llig gleichberechtigt begegneten, ist nat\u00fcrlich nur die halbe Wahrheit: Nicht dass wir sie als Eindringlinge betrachtet h\u00e4tten, aber wenn wir abends l\u00e4nger aufbleiben durften als sie, spielten wir stolz unseren Heimvorteil aus. Wir wussten, wo man sich am besten verstecken konnte, und verrieten nur ungern unsere Lieblingsabk\u00fcrzungen. Wen wir mochten, den nahmen wir mit zum Froscht\u00fcmpel, den wir in den D\u00fcnen entdeckt hatten. Wenn man sich im n\u00e4chsten Sommer wiedersah, spielte man weiter, wo man aufgeh\u00f6rt hatte. Wenn man sich nie wiedersah, war auch das in Ordnung. Manchmal entstanden Freundschaften, die l\u00e4nger als die Ferien hielten, vor allem als wir \u00e4lter wurden. Doch zugleich erwachte zu dieser Zeit in uns der Wunsch, auch andere Ecken der Welt kennenzulernen. Ich fuhr zum ersten Mal mit Freunden in den Urlaub, und am Ende der Schulzeit stand meine Entscheidung fest, von Sylt fortzugehen. Das Leben fernab der Insel kam mir gleichzeitig aufregender und einfacher vor. Statt auf die Sommerg\u00e4ste R\u00fccksicht nehmen zu m\u00fcssen, wollte ich lieber selbst Urlauber sein. Wenn ich heute in den Ferien nach Sylt fahre, besuche ich meine Mutter, die weiter dort lebt, und quartiere mich notfalls in mein altes Kinderzimmer ein. Heute gibt es immer mehr Ferienh\u00e4user, und immer weniger Kinder m\u00fcssen zum Anfang der Ferien in ihrem Zimmer Platz machen \u2013 auf Sylt jedenfalls. Anderswo auf der Welt ist das ganz anders: In Chile habe ich einmal eine Familie kennengelernt, die w\u00e4hrend der Ferien auf dem Zeltplatz campierte \u2013 um ihre Wohnung an Sommerg\u00e4ste zu vermieten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie ist es, wenn man dort zu Hause ist, wo andere Urlaub machen? Auf Sylt zum Beispiel? Prima! Erinnert sich Simone Kempf \u00a9 photocase Auf den Kinderfotos, die meine Eltern ins Familienalbum einklebten, sind viele typische Motive zu sehen: Weihnachten vor dem Tannenbaum, Geburtstagsfeiern oder der erste Schultag mit Ranzen und Schult\u00fcte. 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