{"id":49,"date":"2008-08-07T10:37:08","date_gmt":"2008-08-07T08:37:08","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=49"},"modified":"2008-08-07T10:37:08","modified_gmt":"2008-08-07T08:37:08","slug":"der-sandelf-folge-nr-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2008\/08\/07\/der-sandelf-folge-nr-9_49","title":{"rendered":"Der Sandelf (Folge Nr. 9)"},"content":{"rendered":"<p><em> Alarm im Pfarrhaus!<\/em><\/p>\n<p><strong>Cyril, Anthea, Robert und Jane sitzen auf dem Dach des Kirchturms fest. Ihr gellender Hilfeschrei ruft den Pfarrer und den Wildh\u00fcter auf den Plan: Nette Leute, aber niemand, dem man das Problem mit dem Sandelfen erkl\u00e4ren k\u00f6nnte\u2026<br \/>\n<\/strong><br \/>\n<img src='https:\/\/img.zeit.de\/bilder\/2008\/33\/wissen\/kinderzeit\/sandelf\/sandelf-450.jpg' alt='' class='aligncenter' \/><span style=\"font-size: 10px;\">Illustration: Sabine Friedrichson<\/span><\/p>\n<p>Du meine G\u00fcte\u00ab, sagte der Pfarrer. \u00bbAndreas, hol die Stall-Laterne. Vielleicht w\u00e4re es ganz gut, wenn wir noch einen Mann aus dem Dorf holten.\u00ab \u2013 \u00bbDamit ich unterwegs dann die ganze Bande, die vermutlich dahintersteckt, auf dem Hals habe! Nein, Sir, wenn das keine Falle ist, will ich Otto hei\u00dfen! Der Vetter von der K\u00f6chin ist gerade da. Er ist Wildh\u00fcter, Sir, und daran gew\u00f6hnt, mit verd\u00e4chtigen Typen umzugehen. Und er hat sein Gewehr bei sich!\u00ab<!--more--><\/p>\n<p>\u00bbHallo, hallo!\u00ab, rief Cyril vom Kirchturm herab. \u00bbKommen Sie doch, und lassen Sie uns raus!\u00ab \u2013 \u00bbUnd ob wir kommen\u00ab, antwortete Andreas. \u00bbIch hol nur die Polizei und ein Gewehr.\u00ab \u2013 \u00bbAndreas\u00ab, r\u00fcgte der Pfarrer, \u00bbdas ist nicht die Wahrheit.\u00ab \u2013 \u00bbAber doch fast, Sir. F\u00fcr solche wie die gibt\u2019s da keinen Unterschied.\u00ab<\/p>\n<p>Andreas holte also die Laterne und den Vetter der K\u00f6chin herbei, und die Frau des Pfarrers flehte alle an, sehr, sehr vorsichtig zu sein. Sie stolperten \u00fcber den Friedhof, denn es war unterdessen stockfinster geworden, und sie unterhielten sich im Gehen. Der Pfarrer war davon \u00fcberzeugt, dass ein Wahnsinniger auf dem Kirchturm sa\u00df, und zwar derjenige, der den verr\u00fcckten Brief geschrieben und die kalte Zunge und alles andere gestohlen hatte. Andreas hielt das Ganze f\u00fcr eine Falle. Nur der Vetter der K\u00f6chin behielt die Ruhe.<\/p>\n<p>\u00bbViel Geschrei und nichts dahinter\u00ab, brummte er. \u00bbGef\u00e4hrliche Kerle sind stiller.\u00ab<\/p>\n<div style=\"border: 1px solid #acadae; margin: 5px 5px 5px 0px; width: 210px; float: left; font-size: 11px;\">\n<div style=\"text-align: center; margin: 5px 5px 5px 5px;\"><strong>Der Sandelf<\/strong> &#8211; Von Edith Nesbit<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/img.zeit.de\/\/bilder\/2008\/25\/wissen\/kinderzeit-blog\/sandelf.gif\" alt=\"Der Sandelf\" \/><span style=\"font-size: 10px;\">Illustration: Sabine Wilharm<\/span><\/div>\n<div style=\"margin: 5px 5px 5px 20px; width: 210px;\">\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"200\" align=\"left\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding-bottom: 5px;\"><a href=\"javascript:open_mp3('var_mp3_file=08087\/08087_1218086194-01&amp;var_mp3_artist=Von Edith Nesbit&amp;var_mp3_title=Der Sandelf - Folge 9&amp;ressort=a_Wissen&amp;sub_ressort=Bildung');\"><strong>Gleich Anh\u00f6ren <\/strong> \u00bb<\/a><\/td>\n<td style=\"padding-bottom: 5px; width: 25px;\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"padding-bottom: 5px;\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/33_Sandelf_dl.zip\"> <strong>Zum Herunterladen<\/strong> \u00bb<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"padding-bottom: 5px;\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/category\/vorlesegeschichte\"><strong>Alle Folgen im \u00dcberblick<\/strong> \u00bb<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Er hatte \u00fcberhaupt keine Angst, aber er besa\u00df schlie\u00dflich auch eine Waffe. Er wurde daher gebeten, als Erster die ausgetretenen, dunklen Stufen im Kirchturm hinaufzusteigen. So \u00fcbernahm er denn die F\u00fchrung mit der Laterne in der einen und dem Gewehr in der anderen Hand. Andreas ging als Zweiter. Sp\u00e4ter behauptete er, das h\u00e4tte er getan, weil er tapferer als sein Herr sei, aber in Wirklichkeit f\u00fcrchtete er, in eine Falle zu geraten. Er mochte nicht als Letzter gehen, weil er Angst hatte, dass sich jemand leise in der Dunkelheit anschleichen und ihn bei den Beinen packen k\u00f6nnte. Sie tappten die kleine Wendeltreppe immer h\u00f6her hinauf, dann hatten sie den Glockenboden erreicht, auf den die Glockenseile herabpendelten, deren Handgriffe weich und pelzig waren wie riesige Raupen. Und weiter ging es die n\u00e4chste Wendeltreppe in die Turmspitze hinauf. Dort hingen die gro\u00dfen Glocken. Danach folgte eine Leiter mit breiten Tritten und schlie\u00dflich eine steinerne Stiege, die auf eine kleine T\u00fcr zuf\u00fchrte. Diese T\u00fcr war von der Treppenseite her durch einen Riegel verschlossen.<\/p>\n<p>Der Vetter der K\u00f6chin, der Wildh\u00fcter, schlug gegen die T\u00fcr und sagte: \u00bbHallo, Sie da!\u00ab<\/p>\n<p>Die Geschwister auf der anderen Seite der T\u00fcr klammerten sich zitternd vor Angst aneinander. Vom vielen Schreien waren sie ganz heiser geworden und konnten kaum mehr sprechen. Cyril schaffte es, eine Antwort zu kr\u00e4chzen: \u00bbHallo, Sie da!\u00ab \u2013 \u00bbWie sind Sie da raufgekommen?\u00ab Es hatte keinen Zweck, \u00bbWir sind geflogen\u00ab zu sagen, und deshalb antwortete Cyril: \u00bbAls wir oben waren, haben wir gemerkt, dass die T\u00fcr verschlossen war, und da konnten wir nicht wieder hinunter. Lassen Sie uns bitte heraus!\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbWie viele seid ihr denn?\u00ab, erkundigte sich der Wildh\u00fcter. \u00bbNur vier\u00ab, antwortete Cyril. \u00bbSeid ihr bewaffnet?\u00ab \u2013 \u00bbOb wir was sind?\u00ab \u2013 \u00bbIch hab mein Gewehr griffbereit \u2013 also keine faulen Tricks\u00ab, sagte der Wildh\u00fcter. \u00bbWenn wir die T\u00fcr aufmachen, versprecht ihr dann, friedlich herunterzukommen und keine Geschichten zu machen?\u00ab \u2013 \u00bbJa \u2013 o ja!\u00ab, riefen die Geschwister durcheinander. \u00bbGott steh mir bei\u00ab, murmelte der Pfarrer. \u00bbDa war ohne Zweifel eine weibliche Stimme darunter.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbSoll ich die T\u00fcr aufmachen, Sir?\u00ab, fragte der Wildh\u00fcter. Andreas wich ein paar Stufen nach unten zur\u00fcck, \u00bbum den anderen Platz zu machen\u00ab, wie er sp\u00e4ter behauptete. \u00bbJa\u00ab, befahl der Pfarrer, \u00bbmachen Sie die T\u00fcr auf. Bitte, denken Sie daran\u00ab, setzte er durch das Schl\u00fcsselloch hinzu, \u00bbdass wir zu Ihrer Befreiung herbeigeeilt sind. Ich hoffe, Sie halten Ihr Versprechen und vermeiden jede Gewalt.\u00ab \u2013 \u00bbWie fest der Riegel sitzt\u00ab, bemerkte der Wildh\u00fcter. \u00bbDa m\u00f6chte man glauben, der ist seit mindestens einem halben Jahr nicht mehr benutzt worden.\u00ab Mit dieser Bemerkung traf er den Nagel auf den Kopf.<\/p>\n<p>Nachdem der Riegel zur\u00fcckgezogen war, sprach der Wildh\u00fcter mit tiefer Stimme eine letzte Warnung durchs Schl\u00fcsselloch. \u00bbIch mache nicht auf\u00ab, sagte er, \u00bbbevor ihr nicht in die \u00e4u\u00dferste Ecke des Turms zur\u00fcckgegangen seid. Und wenn sich nur einer von euch n\u00e4hert, dann schie\u00dfe ich. Jetzt!\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbWir sind alle in der Ecke auf der anderen Seite\u00ab, antworteten die Stimmen. Der Wildh\u00fcter war \u00fcberaus zufrieden mit sich und hielt sich f\u00fcr einen k\u00fchnen und gescheiten Mann. Als er aber die T\u00fcr aufstie\u00df, auf die Plattform hinaustrat und das volle Licht der Stall-Laterne auf das Gr\u00fcppchen der Verzweifelten fallen lie\u00df, die sich im entferntesten Winkel des Umganges gegen eine Turmzinne dr\u00e4ngten, da lie\u00df er den Lauf sinken, und die Laterne fiel ihm fast aus der Hand.<\/p>\n<p>\u00bbGott bewahre mich!\u00ab, rief er. \u00bbDas sind ja nur ein paar Kinder!\u00ab<\/p>\n<p>Jetzt n\u00e4herte sich der Pfarrer. \u00bbWie seid ihr hierhergekommen?\u00ab, fragte er streng. \u00bbGesteht es mir auf der Stelle!\u00ab \u2013 \u00bbAch, nehmen Sie uns doch bitte mit runter\u00ab, flehte Jane und klammerte sich an seinen Rock. \u00bbDann erz\u00e4hlen wir Ihnen alles, was Sie h\u00f6ren wollen. Sie werden uns zwar doch nicht glauben, aber das spielt gar keine Rolle. Oh, nehmen Sie uns bitte mit hinunter!\u00ab<\/p>\n<p>So wurden sie also hinuntergef\u00fchrt. Es ist alles andere als ein Vergn\u00fcgen, einen fremden Kirchturm im Dunkeln hinabzusteigen, selbst wenn der Wildh\u00fcter einem hilft. Allerdings musste Cyril der Siphonflasche wegen auf alle Hilfe verzichten. Die Flasche war so furchtbar glatt und schwierig zu verbergen. Mitten auf der Leiter verlor er sie fast. Er erwischte sie zwar noch eben am Griff, aber dabei trat er fast ins Leere. Als sie den Fu\u00df der Wendeltreppe erreicht hatten und auf den Platz vor der Kirchent\u00fcr hinaustraten, zitterte er am ganzen Leibe und war totenbleich.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich packte der Wildh\u00fcter Cyril und Robert am Arm. \u00bbSie k\u00f6nnen die M\u00e4dchen \u00fcbernehmen, Sir!\u00ab, rief er. \u00bbSie und Andreas werden schon mit ihnen fertig.\u00ab \u2013 \u00bbLassen Sie mich los!\u00ab, sagte Cyril. \u00bbWir laufen schon nicht weg. Und Ihrer alten Kirche haben wir auch nichts getan. Lassen Sie mich los!\u00ab \u2013 \u00bbIhr kommt sch\u00f6n mit\u00ab, sagte der Wildh\u00fcter, und Cyril wagte nicht, ihm heftig zu widersprechen, weil der Siphon schon wieder ins Rutschen geriet.<\/p>\n<p>Sie wurden alle in das Arbeitszimmer des Pfarrers gef\u00fchrt, und dann kam die Frau des Pfarrers angest\u00fcrzt. \u00bbOh, William, bist du heil und gesund?\u00ab, rief sie. Robert beeilte sich, ihre \u00c4ngste zu vertreiben. \u00bbJa\u00ab, antwortete er, \u00bber ist noch heil und gesund. Wir haben ihm nichts getan. Und bitte, wir sind so schrecklich sp\u00e4t dran, zu Hause wird man schon in gro\u00dfer Aufregung sein. K\u00f6nnten Sie uns wohl in Ihrem Wagen nach Hause fahren lassen?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbOder vielleicht ist in der N\u00e4he ein Hotel, wo wir uns einen Wagen mieten k\u00f6nnten\u00ab, sagte Anthea. \u00bbMartha wird jetzt schon au\u00dfer sich sein.\u00ab Der Pfarrer war, \u00fcberw\u00e4ltigt von Erregung und Verwunderung, in seinen Sessel gesunken. Cyril hatte sich auch hingesetzt und st\u00fctzte \u2013 wegen des Siphons \u2013 die Ellbogen auf die Knie.<\/p>\n<p>\u00bbAber wieso seid ihr denn oben auf dem Kirchturm eingesperrt gewesen?\u00ab, fragte der Pfarrer. \u00bbWir sind hinaufgegangen\u00ab, antwortete Robert langsam, \u00bbund dann sind wir m\u00fcde geworden und alle eingeschlafen, und als wir aufwachten, haben wir gemerkt, dass die T\u00fcr verschlossen war, und da haben wir geschrien.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbUnd wie ihr geschrien habt!\u00ab, sagte die Pfarrersfrau. \u00bbIhr habt uns fast um den Verstand gebracht! Ihr solltet euch was sch\u00e4men!\u00ab \u2013 \u00bbDas tun wir ja auch\u00ab, antwortete Jane sanft. \u00bbAber wer hat die T\u00fcr denn zugeschlossen?\u00ab, erkundigte sich der Pfarrer. \u00bbDas wissen wir wirklich nicht\u00ab, antwortete Robert, womit er die reine Wahrheit sagte. \u00bbBitte, schicken Sie uns jetzt nach Hause.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbNun ja\u00ab, murmelte der Pfarrer, \u00bbdas m\u00fcssen wir wohl tun. Andreas, spann das Pferd an, du kannst sie nach Hause fahren.\u00ab \u2013 \u00bbNicht allein, ich denk nicht dran\u00ab, murmelte Andreas in seinen Bart. \u00bbUnd\u00ab, fuhr der Pfarrer fort, \u00bblasst euch das eine Lehre sein\u2026\u00ab Er redete und redete, und die Kinder h\u00f6rten ergeben zu.<\/p>\n<p>Nur der Wildh\u00fcter h\u00f6rte nicht zu. Er musterte den ungl\u00fccklichen Cyril. Er kannte sich gut mit Wilderern aus, und deshalb wusste er auch, wie Leute aussehen, die etwas zu verstecken haben. Der Pfarrer sprach gerade davon, dass Kinder f\u00fcr ihre Eltern ein Segen sein sollten und dass sie ihnen weder Kummer noch Schande bereiten d\u00fcrften, da platzte der Wildh\u00fcter heraus: \u00bbFragen Sie ihn mal, was er unter seiner Jacke hat!\u00ab<\/p>\n<p>Da wusste Cyril, dass die Geheimnistuerei ein Ende hatte. Er stand auf, reckte seine Schultern und versuchte, so edel, tapfer und aufrecht wie die Helden in seinen Kinderb\u00fcchern auszusehen. Dann zog er die Siphonflasche heraus und sagte: \u00bbNa ja, hier ist sie.\u00ab<\/p>\n<p>Schweigen breitete sich aus. Weil ihm nichts anderes \u00fcbrig blieb, setzte Cyril schlie\u00dflich hinzu: \u00bbJa, wir haben sie aus Ihrer Speisekammer genommen und etwas H\u00fchnerfleisch und Zunge und Brot. Wir waren schrecklich hungrig, aber wir haben wirklich nichts S\u00fc\u00dfes genommen. Keinen Pudding und keine Marmelade. Und wir haben eine halbe Krone als Bezahlung dagelassen. Und einen Brief haben wir auch hinterlegt. Es tut uns allen furchtbar leid. Mein Vater bezahlt sicher eine Geldbu\u00dfe oder was Sie wollen. Aber bitte, lassen Sie uns nicht ins Gef\u00e4ngnis werfen. Mutter w\u00fcrde das nicht ertragen. Sie wissen doch, Sie haben es eben selbst gesagt, dass man ihnen keine Schande bereiten soll. Tun Sie uns das bitte nicht an! Weiter wollen wir ja gar nichts. Es tut uns alles schrecklich leid. So.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbWie um Himmels willen seid ihr denn zum Speisekammerfenster hinaufgekommen?\u00ab, fragte die Pfarrersfrau. \u00bbDas kann ich Ihnen nicht sagen\u00ab, antwortete Cyril mit fester Stimme. \u00bbIst das die volle Wahrheit, die ich da von euch geh\u00f6rt habe?\u00ab, erkundigte sich der geistliche Herr. \u00bbNein\u00ab, antwortete Jane pl\u00f6tzlich, \u00bbes ist zwar alles wahr, aber es ist nicht die ganze Wahrheit. Die k\u00f6nnen wir Ihnen nicht erz\u00e4hlen, und es hat auch gar keinen Zweck, wenn Sie uns danach fragen. O bitte, verzeihen Sie uns, und bringen Sie uns nach Hause!\u00ab Sie lief zu der Frau des Pfarrers hin\u00fcber und warf sich ihr in die Arme. Die Pfarrersfrau beruhigte sie, und der Wildh\u00fcter fl\u00fcsterte dem Pfarrer hinter der Hand zu: \u00bbDie sind in Ordnung, Sir; vermutlich wollen sie einem Freund beistehen. Irgendwer hat sie dazu gebracht, und jetzt wollen sie nicht petzen. Anst\u00e4ndige kleine Kerle.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbSagt mal\u00ab, fragte der Pfarrer freundlich, \u00bbwollt ihr jemanden sch\u00fctzen? Hat noch ein anderer mit der Sache zu tun?\u00ab \u2013 \u00bbJa\u00ab, antwortete Anthea, wobei sie an das Psammed dachte, \u00bbaber es war nicht seine Schuld.\u00ab \u2013 \u00bbNun gut, liebe Kinder\u00ab, sagte der Pfarrer, \u00bbdann wollen wir nicht mehr dar\u00fcber sprechen. Erkl\u00e4rt mir nur noch, warum ihr so einen sonderbaren Brief geschrieben habt.\u00ab \u2013 \u00bbIch wei\u00df nicht\u00ab, sagte Cyril. \u00bbSehen Sie, Anthea hat das alles nur ganz schnell aufgeschrieben.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbNichts mehr davon!\u00ab, rief die Pfarrersfrau. \u00bbAber das n\u00e4chste Mal denkt lieber vorher \u00fcber die m\u00f6glichen Folgen nach, ehe ihr anderen Leuten den Aufschnitt wegnehmt. So \u2013 vielleicht etwas Kuchen und Milch, bevor ihr aufbrecht?\u00ab<\/p>\n<p>Als Andreas kam und sagte, dass er angespannt habe und sich erkundigen wolle, ob er wirklich mutterseelenallein in die Falle hineinfahren m\u00fcsse, die er von Anfang an genau durchschaut habe, da sah er die Geschwister gem\u00fctlich Kuchen essen und Milch trinken und \u00fcber die Sp\u00e4\u00dfe des Pfarrers lachen. Jane sa\u00df auf dem Scho\u00df der Pfarrersfrau. Der Wildh\u00fcter kam ebenfalls herein, um sich zu verabschieden und um zu fragen, ob er mit den Kindern mitfahren k\u00f6nne. Da fiel Andreas ein Stein vom Herzen, denn nun hatte er doch einen Gef\u00e4hrten, der ihn im Notfall besch\u00fctzen konnte. Er glaubte n\u00e4mlich immer noch felsenfest an eine Falle. Als der Wagen das wei\u00dfe Haus der Kinder zwischen der Kalkgrube und der Sandkuhle erreichte, waren die Geschwister zwar sehr m\u00fcde, aber sie hatten das Gef\u00fchl, dass sie und der Wildh\u00fcter Freunde f\u00fcrs Leben geworden waren. Wortlos lie\u00df Andreas die Kinder an der schmiedeeisernen Gartenpforte aus dem Wagen klettern. \u00bbLauft ins Haus\u00ab, sagte der Vetter der Pfarrersk\u00f6chin, \u00bbich marschiere auf Schusters Rappen heim.\u00ab<\/p>\n<p>Andreas musste also allein fortfahren, was ihm sehr gegen den Strich ging; der Wildh\u00fcter aber, der Vetter der Pfarrersk\u00f6chin, begleitete die Geschwister zur Haust\u00fcr und blieb noch eine Weile da, nachdem die Kinder unter Vorw\u00fcrfen und Ermahnungen ins Bett gescheucht worden waren. Denn er wollte Martha und der K\u00f6chin genau erkl\u00e4ren, was passiert war. Und diese Erkl\u00e4rung muss so zufriedenstellend ausgefallen sein, dass Martha noch am n\u00e4chsten Vormittag die Liebensw\u00fcrdigkeit selbst war. Er tauchte sp\u00e4ter noch viele Male auf, um Martha zu besuchen und schlie\u00dflich\u2026 Aber das ist eine andere Geschichte, wie Mr. Kipling immer sagt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/category\/vorlesegeschichte\">Hast du die letzte Folge verpasst? Du findest sie unter hier.<\/a><\/p>\n<p> Alarm im Pfarrhaus!<\/p>\n<p>Cyril, Anthea, Robert und Jane sitzen auf dem Dach des Kirchturms fest. Ihr gellender Hilfeschrei ruft den Pfarrer und den Wildh\u00fcter auf den Plan: Nette Leute, aber niemand, dem man das Problem mit dem Sandelfen erkl\u00e4ren k\u00f6nnte\u2026<\/p>\n<p><em>Der Sandelf aus der Feder der britischen Autorin Edith Nesbit (1858 bis 1924) erscheint im Herbst 2008 in der neuen ZEIT Kinder-Edition. Wir drucken vorab Ausz\u00fcge (in der \u00dcbersetzung von Sybil Gr\u00e4fin Sch\u00f6nfeldt).<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alarm im Pfarrhaus! Cyril, Anthea, Robert und Jane sitzen auf dem Dach des Kirchturms fest. Ihr gellender Hilfeschrei ruft den Pfarrer und den Wildh\u00fcter auf den Plan: Nette Leute, aber niemand, dem man das Problem mit dem Sandelfen erkl\u00e4ren k\u00f6nnte\u2026 Illustration: Sabine Friedrichson Du meine G\u00fcte\u00ab, sagte der Pfarrer. \u00bbAndreas, hol die Stall-Laterne. 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