{"id":60,"date":"2008-08-28T10:11:32","date_gmt":"2008-08-28T08:11:32","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=60"},"modified":"2008-08-28T10:11:32","modified_gmt":"2008-08-28T08:11:32","slug":"der-sandelf-folge-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2008\/08\/28\/der-sandelf-folge-12_60","title":{"rendered":"Der Sandelf (Folge 12)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der letzte Wunsch<\/strong><\/p>\n<p><em>Diesmal haben sich Cyril, Anthea, Robert und Jane wirklich ganz genau \u00fcberlegt, was sie haben wollen: ein Pony f\u00fcr jedes Kind! Doch wieder kommt alles anders \u2013 und schlimmer, als sie dachten\u2026<\/em><br \/>\n<img src='https:\/\/img.zeit.de\/bilder\/2008\/36\/wissen\/kinderzeit\/sandelf\/sandelf-artikel-450.jpg' alt='' class='aligncenter' \/><span style=\"font-size: 10px;\">Illustration: Sabine Friedrichson<\/span><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag hatten die Geschwister die verlockendsten Einf\u00e4lle. W\u00e4hrend es ihnen in den vergangenen Wochen schwergefallen war, auf einen vern\u00fcnftigen Wunsch zu kommen, steckten sie jetzt auf einmal voll von pr\u00e4chtigen Ideen. \u00bbSo ist es immer\u00ab, stellte Jane sp\u00e4ter fest.<\/p>\n<p>Sie waren an diesem Morgen fr\u00fch aufgestanden und besprachen ihre Pl\u00e4ne im Garten vor dem Fr\u00fchst\u00fcck. Das alte Verlangen nach hundert Pfund in moderner W\u00e4hrung stand immer noch an erster Stelle, aber es gab inzwischen noch andere W\u00fcnsche, die es fast verdr\u00e4ngten. Der beliebteste: ein Pony f\u00fcr jedes Kind. Dieser Wunsch schien viele Vorteile zu haben. Man konnte sich morgens das Pony w\u00fcnschen, den ganzen Tag darauf reiten, lie\u00df es bei Sonnenuntergang verschwinden und w\u00fcnschte es sich am n\u00e4chsten Morgen wieder. Das war wegen Stall und Futter \u00fcberaus praktisch.<!--more--><\/p>\n<div style=\"width: 210px; float:left; border: 1px solid #ACADAE; margin: 5px 5px 5px 0px; font-size: 11px;\">\n<div style=\"text-align: center; margin: 5px 5px 5px 5px;\"><strong>Der Sandelf<\/strong> &#8211; Von Edith Nesbit<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/img.zeit.de\/\/bilder\/2008\/25\/wissen\/kinderzeit-blog\/sandelf.gif\" alt=\"Der Sandelf\"\/><span style=\"font-size: 10px;\">Illustration: Sabine Wilharm<\/span><\/div>\n<div style=\"width: 210px; margin: 5px 5px 5px 20px;\">\n<table width=\"200\" align=\"left\" border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<tr>\n<td style=\"padding-bottom: 5px;\"><a href=\"javascript:open_mp3('var_mp3_file=080828\/080828_1219908477-01&amp;var_mp3_artist=Von Edith Nesbit&amp;var_mp3_title=Der Sandelf - Folge 12&amp;ressort=a_Wissen&amp;sub_ressort=Bildung');\"><strong>Gleich Anh&ouml;ren <\/strong> &raquo;<\/a><\/td>\n<td style=\"padding-bottom: 5px; width: 25px;\">\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"padding-bottom: 5px;\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/36_Sandelf_dl.zip\"> <strong>Zum Herunterladen<\/strong> &raquo;<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"padding-bottom: 5px;\"><a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/category\/vorlesegeschichte\"><strong>Alle Folgen im \u00dcberblick<\/strong> &raquo;<\/a> <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Aber beim Fr\u00fchst\u00fcck ereignete sich zweierlei. Zun\u00e4chst kam ein Brief von Mutter. Es ging der Gro\u00dfmutter besser, und Mutter und Vater hofften, noch am selben Nachmittag nach Hause zu kommen. Die Geschwister brachen in Jubelschreie aus und verwarfen dieser Nachricht wegen alle Pl\u00e4ne, die sie vor dem Fr\u00fchst\u00fcck geschmiedet hatten. Denn jetzt war ja sonnenklar, dass sich der Wunsch des Tages auf etwas beziehen musste, was der Mutter und nicht ihnen Vergn\u00fcgen bereitete. \u00bbWenn ich nur w\u00fcsste, was sie wirklich gern m\u00f6chte\u00ab, \u00fcberlegte Cyril. \u00bbDass wir brav sind\u00ab, sagte die artige Jane. \u00bbJa, aber das ist f\u00fcr uns so gr\u00e4sslich langweilig\u00ab, sagte Cyril, \u00bbund au\u00dferdem sollte man annehmen, dass wir das auch ohne die Hilfe des Psammed fertigbringen.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbDenkt an gestern\u00ab, sagte Anthea warnend. \u00bbVergesst nicht, dass sich unsere W\u00fcnsche jetzt immer schon dann erf\u00fcllen, wenn wir \u203aich w\u00fcnschte\u2039 sagen. Wir wollen nicht wieder in irgendeine Dummheit schlittern, ausgerechnet heute nicht.\u00ab \u2013 \u00bbGut, gut\u00ab, antwortete Cyril, \u00bbdu brauchst mir das aber nicht immer wieder unter die Nase zu reiben.\u00ab Da tauchte Martha gerade mit einem Krug voll hei\u00dfem Wasser f\u00fcr den Tee auf und schaute die Kinder bedeutungsvoll an.<\/p>\n<p>\u00bbEs ist ein wahres Wunder, dass wir noch heil und gesund fr\u00fchst\u00fccken k\u00f6nnen\u00ab, sagte sie d\u00fcster. \u00bbWieso? Was ist denn passiert?\u00ab, fragten alle durcheinander. \u00bbOh, nichts\u00ab, antwortete Martha, \u00bbman muss nur offensichtlich heutzutage schon froh sein, wenn man nicht in seinem Bett ermordet wird.\u00ab \u2013 \u00bbWieso?\u00ab, erkundigte sich Jane, der es kalt den R\u00fccken herunterlief. \u00bbIst jemand in seinem Bett ermordet worden?\u00ab \u2013 \u00bbDas nicht direkt\u00ab, antwortete Martha, \u00bbaber es h\u00e4tte leicht geschehen k\u00f6nnen. Dr\u00fcben im Schloss haben sie eingebrochen. Bill hat es mir gerade erz\u00e4hlt. Sie haben den ganzen Schmuck von Lady Chittenden mitgehen lassen, alle Diamanten und Juwelen, und was sie sonst noch hat. Und sie f\u00e4llt von einer Ohnmacht in die andere, zwischendurch hat sie nur immer gerade genug Zeit, um \u203aAch, meine Diamanten!\u2039 zu jammern. Und Lord Chittenden ist ausgerechnet jetzt nicht da. Er ist nach London gefahren.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbLady Chittenden\u00ab, murmelte Anthea, \u00bbdie haben wir doch neulich gesehen. Sie trug ein rotwei\u00dfes Kleid. Eigene Kinder hat sie nicht, und anderer Leute Kinder kann sie nicht ausstehen.\u00ab \u2013 \u00bbJa, das ist sie\u00ab, sagte Martha, \u00bbund deshalb versucht sie sich mit Geld und Reicht\u00fcmern zu tr\u00f6sten, und da kann man mal sehen, wie weit man damit kommt. Es hei\u00dft, dass die Diamanten und der andere Kram Tausende und Abertausende von Pfund wert sind. Ein Halsband war dabei, und eine Tia\u2026 Tia\u2026 na, wie das hei\u00dft, und so viele Armb\u00e4nder, dass man sie nicht z\u00e4hlen konnte. Aber jetzt steh ich herum und schwatze, und dabei muss ich doch alles saubermachen, ehe eure Mutter kommt.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbIch wei\u00df gar nicht, warum die so viele Diamanten haben soll\u00ab, bemerkte Anthea, nachdem Martha hinausgerauscht war. \u00bbIch finde, sie war eine ziemlich unangenehme Dame. Mutter hat \u00fcberhaupt keine Diamanten, eigentlich noch nicht mal Schmuck. Die Topaskette und der Saphirring, den Vati ihr zur Hochzeit geschenkt hat, und der Granatstern und die kleine Perlenbrosche mit Urgro\u00dfpapas Locke drin, das ist alles.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbWenn ich gro\u00df bin, dann kauf ich Mutter ganze Haufen Diamanten\u00ab, verk\u00fcndete Robert. \u00bbJedenfalls, wenn sie welche haben will. Dann bin ich Forscher in Afrika, und damit verdiene ich so viel Geld, dass ich sowieso nicht wei\u00df, was ich damit anfangen soll.\u00ab \u2013 \u00bbW\u00e4r das nicht sch\u00f6n\u00ab, sagte Jane tr\u00e4umerisch, \u00bbwenn Mutter all diese herrlichen Sachen hier vorfinden k\u00f6nnte, die Halsb\u00e4nder und Diamantenanh\u00e4nger und Tias?\u00ab \u2013 \u00bbDas hei\u00dft Tiara\u00ab, korrigierte Cyril. \u00bbNa meinetwegen, Tiaras. Stellt euch vor, die und alles andere Geschmeide von dieser Lady, das wartete hier im Zimmer auf Mutter, wenn sie nach Hause k\u00e4me! Ach, ich w\u00fcnschte, das w\u00e4re alles f\u00fcr sie da.\u00ab<\/p>\n<p>Die Geschwister starrten sie entsetzt an. \u00bbUnd ob es da sein wird\u00ab, sagte Robert. \u00bbDu hast es dir eben gew\u00fcnscht, meine beste Jane, und jetzt k\u00f6nnen wir nur hoffen, dass wir das Psammed finden; und wenn es zuf\u00e4llig einmal gute Laune haben sollte, dann besteht die schwache Hoffnung, dass es den Wunsch umtauscht. Wenn nicht, na, der Himmel mag wissen, was uns dann erwartet. Die Polizei auf alle F\u00e4lle und\u2026 So heul doch nicht, du Dummkopf! Wir lassen dich nicht im Stich. Vater sagt immer, man hat nichts zu f\u00fcrchten, wenn man nichts B\u00f6ses tut und bei der Wahrheit bleibt.\u00ab Cyril und Anthea schauten sich bei diesen Worten tr\u00fcbselig an. Sie erinnerten sich nur zu gut daran, wie wenig \u00fcberzeugend die Wahrheit \u00fcber das Psammed damals auf die Polizei gewirkt hatte.<\/p>\n<p>Es war ein richtiger Pechtag. Sie konnten das Psammed nat\u00fcrlich nicht aufst\u00f6bern. Und den Schmuck fanden sie auch nicht, sooft sie das Zimmer ihrer Mutter auch von oben bis unten durchsuchten. \u00bbDas ist ja ganz klar\u00ab, sagte Robert, \u00bbnicht wir sollen das Geschmeide finden, sondern Mutter wird diejenige sein, die es sieht. Vielleicht denkt sie, das Zeugs hat hier immer schon gelegen, und kommt gar nicht auf die Idee, dass es in Wirklichkeit gestohlene Sachen sind.\u00ab \u2013 \u00bbGro\u00dfartig\u00ab, fuhr ihm Cyril \u00fcber den Mund, \u00bbdann ist Mutter eine Hehlerin, und du wei\u00dft ganz genau, dass das noch schlimmer ist.\u00ab Sie durchsuchten die Sandkuhle noch einmal ganz gr\u00fcndlich, aber das Psammed blieb unauffindbar. Die Geschwister zogen langsam und niedergeschlagen wieder nach Hause.<\/p>\n<p>Mir ist das egal\u00ab, sagte Anthea tapfer. \u00bbWir erz\u00e4hlen Mutter eben, wie das Ganze gekommen ist, und wenn sie die Juwelen dann einfach wieder zur\u00fcckgibt, ist alles in Ordnung.\u00ab \u2013 \u00bbBildest du dir das wirklich ein?\u00ab, fragte Cyril. \u00bbMeinst du, dass sie uns glauben wird? Kann denn \u00fcberhaupt jemand an ein Psammed glauben, wenn er es nicht gesehen hat? Sie wird denken, dass wir uns das alles nur eingebildet haben. Nein, es hat keinen Sinn, Mutter etwas davon zu sagen.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbAber es ist doch wahr\u00ab, widersprach Jane. \u00bbNat\u00fcrlich ist es wahr, aber wenn es Erwachsene glauben sollen, dann ist es eben nicht wahr genug\u00ab, sagte Anthea. \u00bbCyril hat recht. So, und jetzt stellen wir Blumen in alle Vasen und denken nicht mehr an die Diamanten. Schlie\u00dflich hat alles ja auch sonst ein gutes Ende gefunden.\u00ab Sie pfl\u00fcckten also Astern und Zinnien und die sp\u00e4ten Rosen von der Mauer im Hof und f\u00fcllten alle Vasen damit, bis das ganze Haus wie eine Blumenlaube aussah.<\/p>\n<p>Und fast unmittelbar nachdem das Mittagessen abger\u00e4umt worden war, traf Mutter ein und wurde von acht liebevollen Armen umschlungen. Es fiel den Kindern schwer, nicht sofort vom Psammed zu erz\u00e4hlen, denn sie hatten die Angewohnheit, ihr immer alles br\u00fchwarm zu berichten. Aber sie schafften es diesmal, den Mund zu halten. Mutter war \u00fcber die Blumenpracht im Haus ganz entz\u00fcckt, und jetzt, da sie wieder daheim war, schien den Geschwistern alles so normal und friedlich zu sein, dass sie schlie\u00dflich dachten, sie h\u00e4tten vom Psammed nur getr\u00e4umt.<\/p>\n<p>Als Mutter aber auf die Treppe zuging, um sich oben in ihrem Schlafzimmer etwas frisch zu machen, da umklammerten sie acht Arme mit verzweifelter Heftigkeit. \u00bbGeh nicht hinauf, Herzensmami\u00ab, sagte Anthea. \u00bbLass mich doch deine Sachen hinaufbringen.\u00ab \u2013 \u00bbDas kann ich auch machen\u00ab, bot sich Cyril an. \u00bbDu musst unbedingt gleich mit hinauskommen und die Rosenhecke anschauen\u00ab, rief Robert dazwischen. \u00bbAch, bleib unten!\u00ab, flehte Jane hilflos. \u00bbWas f\u00fcr ein Unsinn\u00ab, antwortete Mutter. \u00bbIch bin doch keine alte Frau, die ihre Garderobe nicht selber wegpacken kann. Au\u00dferdem muss ich mir die H\u00e4nde waschen. Sie sind schwarz.\u00ab Mit diesen Worten lief sie hinauf, und die Geschwister warfen einander unheilverk\u00fcndende Blicke zu. Mutter setzte ihre Reisekappe ab, eine bildh\u00fcbsche Kappe, die mit wei\u00dfen Rosen geschm\u00fcckt war. Danach ging sie zum Ankleidetisch hin\u00fcber, um sich die Haare zu richten. Auf dem Tisch lag ein gr\u00fcnes Lederetui zwischen den Nadelkissen und der Ringschale. Mutter machte es \u00fcberrascht auf. \u00bbOh, wie entz\u00fcckend!\u00ab, rief sie aus. Es war ein Ring mit einer gro\u00dfen Perle, die von funkelnden Diamanten umgeben war. \u00bbWoher kommt das denn?\u00ab, fragte Mutter und steckte den Ring an den Finger. Er passte wie angegossen. \u00bbWie ist er hierhergekommen?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbDas wissen wir nicht\u00ab, antworteten alle Kinder wahrheitsgem\u00e4\u00df und wie aus einem Munde. \u00bbVater muss Martha beauftragt haben, ihn hierherzulegen\u00ab, vermutete Mutter. \u00bbIch werde sie gleich fragen.\u00ab \u2013 \u00bbLass ihn mich doch anschauen\u00ab, bat Anthea, die genau wusste, dass Martha den Ring nicht sehen konnte. Und als Martha gefragt wurde, stritt sie nat\u00fcrlich ebenso wie die K\u00f6chin ab, dass sie den Ring dorthin gelegt hatte.<\/p>\n<p>Mutter ging ins Schlafzimmer zur\u00fcck und war sehr aufgeregt und erfreut wegen des Ringes. Als sie jedoch die Schublade des Ankleidetisches aufzog und darin ein langes Etui entdeckte, das ein unsch\u00e4tzbar wertvolles Diamanthalsband enthielt, da stieg ihre Aufregung zwar noch, aber daf\u00fcr verschwand die Freude. Dann entdeckte sie im Schrank eine Tiara und verschiedene Broschen, und im Laufe der n\u00e4chsten halben Stunde tauchte das \u00fcbrige Geschmeide an den verschiedensten Stellen des Raumes auf. Die Geschwister schauten immer verlegener drein, und schlie\u00dflich begann Jane zu schluchzen.<\/p>\n<p>Mutter schaute sie mit gro\u00dfem Ernst an. \u00bbJane\u00ab, sagte sie, \u00bbich bin davon \u00fcberzeugt, dass du irgendetwas hier\u00fcber wei\u00dft. Denk jetzt bitte nach, ehe du den Mund aufmachst, und sag mir dann die Wahrheit.\u00ab \u2013 \u00bbWir haben einen Elf gefunden\u00ab, antwortete Jane gehorsam. \u00bbBitte, keinen Unsinn\u00ab, sagte ihre Mutter scharf. \u00bbSei nicht albern, Jane\u00ab, rief Cyril rasch dazwischen. Dann fuhr er verzweifelt fort: \u00bbWirklich, Mutter, wir haben die Sachen noch nie gesehen, aber vorige Nacht ist der Lady Chittenden im Schloss dr\u00fcben der ganze Schmuck gestohlen worden. Ob er das nicht sein k\u00f6nnte?\u00ab Alle stie\u00dfen einen tiefen Seufzer der Erleichterung aus. Sie f\u00fchlten sich gerettet. \u00bbAber wie sollten die Einbrecher den Schmuck hierhergebracht haben? Und warum h\u00e4tten sie das tun sollen?\u00ab, fragte Mutter.<\/p>\n<p><em>Hast du die letzte Folge verpasst? <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/category\/vorlesegeschichte\">Du findest sie unter hier.<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Der Sandelf aus der Feder der britischen Autorin Edith Nesbit (1858 bis 1924) erscheint im Herbst 2008 in der neuen ZEIT Kinder-Edition. Wir drucken vorab Ausz\u00fcge (in der \u00dcbersetzung von Sybil Gr\u00e4fin Sch\u00f6nfeldt).<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der letzte Wunsch Diesmal haben sich Cyril, Anthea, Robert und Jane wirklich ganz genau \u00fcberlegt, was sie haben wollen: ein Pony f\u00fcr jedes Kind! 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