{"id":6394,"date":"2010-07-01T11:00:41","date_gmt":"2010-07-01T09:00:41","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=6394"},"modified":"2010-06-30T23:03:33","modified_gmt":"2010-06-30T21:03:33","slug":"kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-teil-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/01\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-teil-3_6394","title":{"rendered":"KinderZEIT Lesesommer 2010: Ich, Gorilla und der Affenstern &#8211; Teil 3"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/06\/Affenstern03-300x266.jpg\" alt=\"\" title=\"Affenstern03\" width=\"300\" height=\"266\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-6399\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/06\/Affenstern03-300x266.jpg 300w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/06\/Affenstern03.jpg 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><strong>Von Frida Nilsson<\/strong><\/p>\n<p>Jonna wird von einem Gorilla adoptiert. Doch im Waisenheim wurde ihr erz\u00e4hlt, dass Gorillas sich von Kindern ern\u00e4hren. Nun kontrolliert sie die Speisekammer, ob Gorilla wirklich Kinderskelette  dort aufbewahrt, findet aber keine. Sie fasst  genug Mut,  um mit ihrer Adoptivmutter zu fr\u00fchst\u00fccken.<\/p>\n<p>Als ich am n\u00e4chsten Morgen wach wurde, blieb ich in der H\u00e4ngematte liegen, ohne mich zu r\u00fchren. Aus der K\u00fcche drang ein Zischen her\u00fcber. Bratzischen. Das Blut rauschte nur so durch meinen K\u00f6rper. Jetzt ist es so weit, dachte ich. Gleich erschl\u00e4gt sie mich und frisst mich auf. Vorsichtig hob ich den Kopf. Ich konnte Gorilla nicht sehen, aber ich h\u00f6rte, wie sie mit den Kocht\u00f6pfen klapperte. Langsam streckte ich einen Fu\u00df auf den Boden und kletterte aus der H\u00e4ngematte. Auf dem Nachttisch stand mein Wichtel, und in der Schublade lag die Zahnb\u00fcrste. Ger\u00e4uschlos packte ich beides zur\u00fcck in die Plastikt\u00fcte und wartete, um zu lauschen. Das Geklapper ging weiter. Vorsichtig schlich ich zu meinen Stiefeln. Mein Herz schlug wie eine Trommel. Leise zog ich die Schuhe an und legte eine Hand auf die kalte T\u00fcrklinke.<!--more--><\/p>\n<p>Abgeschlossen. Da h\u00f6rte ich Gorilla hinter meinem R\u00fccken rufen: \u00bbNa, so was, da bist du ja! Oh, ein kleiner Fr\u00fchaufsteher! Aber wei\u00dft du, das Klo ist im Hof.\u00ab Ich drehte mich um. Vor Angst stockte mir der Atem. Gorilla grinste von einem Ohr zum anderen. \u00bbWenn du wieder reinkommst, ist das Fr\u00fchst\u00fcck fertig.\u00ab Ich sch\u00fcttelte den Kopf. \u00bbNein, nein, ich muss gar nicht mehr.\u00ab \u2013 \u00bbGut\u00ab, brummte sie. \u00bbDann fr\u00fchst\u00fccken wir eben jetzt.\u00ab<\/p>\n<p>Das Fr\u00fchst\u00fcck bestand aus Brot mit Spiegelei und Zitronenlimonade. Nach dem Essen gab Gorilla einen R\u00fclpser von sich, dass um uns herum die Teller schepperten. Sie stand so energisch auf, dass ihr Stuhl umkippte. \u00bbGenug gefaulenzt. Die Arbeit ruft!\u00ab Sie setzte sich eine Schieberm\u00fctze mit Hahnentrittmuster auf und \u00f6ffnete die T\u00fcr zum Hinterhof. \u00bbKommst du mit?\u00ab, fragte sie und knipste ihr L\u00e4cheln an. Ich dachte einen Augenblick nach. Jetzt hie\u00df es pfiffig sein. \u00bbJa\u00ab, sagte ich. \u00bbIch komme. Ich muss mich nur erst waschen.\u00ab Gorilla streckte einen gro\u00dfen fr\u00f6hlichen Daumen hoch und ging nach drau\u00dfen.<\/p>\n<p>Als die T\u00fcr hinter ihr zugefallen war, rannte ich als Erstes zur Vorratskammer und machte sie auf. Es waren keine Skelette zu entdecken, jedenfalls nicht, soweit ich sehen konnte. Nur der \u00fcbliche Krempel flog darin herum, und jede Menge un\u00fcblicher Krempel noch dazu. Radioger\u00e4te, Bootspropeller, ein B\u00fcndel kaputter Skier. Man ist mit Sicherheit nicht ganz richtig im Kopf, wenn man seine Skier im Vorratsschrank aufbewahrt, dachte ich und machte die T\u00fcr wieder zu. Ich sah mich um. Ich musste ganz einfach herausfinden, ob das, was Aron gesagt hatte, stimmte. Ob es wirklich wahr war, dass sie Kinder fra\u00df. Aber wo verflixt noch mal sollte ich suchen? Da bemerkte ich ein pl\u00e4tscherndes Ger\u00e4usch, das vom Hof kam. Ich huschte zur T\u00fcr, die nach drau\u00dfen f\u00fchrte, und schob sie einen Spaltbreit auf. Haufenweise Ger\u00fcmpel stand da im Matsch herum. Gorilla lie\u00df gerade einen Schlauch fallen, der am Haus angeschlossen war, dann kniete sie sich neben einen gro\u00dfen Bottich, den sie mit Wasser gef\u00fcllt hatte. Ich reckte den Hals. Was tat sie da?<\/p>\n<p>Mir gefror das Blut in den Adern, als es mir klar wurde. Der Bottich war nichts anderes als der gr\u00f6\u00dfte Kochtopf, den ich je gesehen hatte. Das Ding stand auf vier F\u00fc\u00dfen, hatte eine Klappe unten und einen Schornstein, der nach oben ragte. Gorilla stopfte Holzsp\u00e4ne in die Luke. Schnell knisterte ein kleines Feuer.<\/p>\n<p>Ich st\u00fcrzte weg von der T\u00fcr. Jetzt hie\u00df es weglaufen oder sterben. Ich st\u00fcrmte zu der Stahlt\u00fcr an der Vorderseite des Hauses. Ich r\u00fcttelte und zerrte an der Klinke, aber sie lie\u00df sich nicht \u00f6ffnen. Der Hals wurde mir eng, mir stockte der Atem. Schwei\u00dfperlen krochen \u00fcber meinen K\u00f6rper, und bald w\u00fcrden auch die Tr\u00e4nen kommen. Ich sah schon vor mir, wie Gorilla mich in das kochende Wasser dr\u00fcckte, w\u00e4hrend ich strampelte und schrie. Ich konnte die Suppe vor mir sehen, die sie in ein paar Stunden gen\u00fcsslich schl\u00fcrfen w\u00fcrde. Wie sie das Fleisch von einem kleinen Bein abnagen und dabei denken w\u00fcrde, dass sie sich dr\u00fcben im Rainfarn vielleicht doch besser ein Kind h\u00e4tte aussuchen sollen, das nicht ganz so mager war. Nein, das durfte nicht passieren! Aber wie sollte ich hier rauskommen?<\/p>\n<p>Mein Blick wanderte hoch zu der Fensterreihe, die \u00fcber der T\u00fcr verlief. Durch eine der kaputten Scheiben w\u00fcrde ich leicht hindurchpassen. Hektisch suchte ich mit den Augen den Raum ab. Die K\u00fcchenst\u00fchle waren zu niedrig\u2026 Der Sessel! Wenn ich mich auf die R\u00fcckenlehne stellte, w\u00fcrde es reichen. Ich hechtete durch den Raum und zw\u00e4ngte mich hinter den Sessel. Dann stemmte ich mich gegen die Wand und schob. Er blieb auf dem Boden stehen, als w\u00e4re er aus Beton gegossen. \u00bbBeweg dich doch!\u00ab, bat ich. \u00bbBitte, bitte, beweg dich doch!\u00ab \u2013 \u00bbJonna?\u00ab Das war Gorillas Stimme, sie rief mich vom Hof aus. \u00bbKomm mal nach drau\u00dfen, dann zeige ich dir was.\u00ab<\/p>\n<p>Endlich rutschte der Sessel ein St\u00fcck. Mein Herz klopfte ihn vorw\u00e4rts, mit harten Schl\u00e4gen, bis er unter dem Fenster stand. \u00bbJonna?\u00ab Gorilla klang jetzt verwundert. \u00bbGeht es dir gut?\u00ab Ich sprang auf den Sitz und zog mich auf die R\u00fcckenlehne hoch, aber gerade als ich die H\u00e4nde ans Fensterbrett gelegt hatte, quietschte die Hintert\u00fcr. \u00bbOh nein, nein!\u00ab, brummte Gorilla und rannte auf mich zu. Ich holte Schwung und war schon halb durch das Fenster geschl\u00fcpft, als ich sp\u00fcrte, wie ihre Pranken meine Kn\u00f6chel packten. Sie zog mich zur\u00fcck.<\/p>\n<p>\u00bbNein!\u00ab, schrie ich, und Tr\u00e4nen schossen meine Wangen hinunter. \u00bbDas darfst du nicht!\u00ab Gorilla wich meinen Tritten aus. \u00bbAua\u00ab, knurrte sie. \u00bbBeruhige dich doch \u2013 aauuu!\u00ab \u2013 \u00bbLass mich runter!\u00ab, schrie ich. \u00bbLass mich runter!\u00ab Sie lie\u00df mich runter. Gorilla verschr\u00e4nkte die Arme. \u00bbDu darfst dich nicht auf eigene Faust verkr\u00fcmeln, verstehst du?\u00ab, sagte sie streng. \u00bbIch habe ein Papier unterschrieben, dass ich die Verantwortung f\u00fcr dich \u00fcbernehme. Und wenn du dich verkr\u00fcmelst, wei\u00df man ja nicht, was passieren kann!\u00ab \u2013 \u00bbFriss mich nicht\u00ab, sagte ich und vergrub mein Gesicht in den H\u00e4nden.<\/p>\n<p>Gorilla starrte mich verdutzt an. \u00bbFriss was?\u00ab, sagte sie. Ich z\u00f6gerte einen Moment. \u00bbAron aus dem Rainfarn hat gesagt, dass du Kinder frisst\u00ab, erkl\u00e4rte ich. Und gerade als ich es sagte, h\u00f6rte ich selbst, wie dumm das klang. Gorilla runzelte die Stirn, bis sie faltig war wie eine Ziehharmonika. \u00bbHm!\u00ab, machte sie nach einer Pause. \u00bbIch habe nicht vor, dich irgendwann zu fressen, da kannst du ganz sicher sein. So wuselig, wie du bist, h\u00e4tte ich mit dir im Magen ja gar keine ruhige Minute mehr. Aber wolltest du dich nicht waschen?\u00ab \u2013 \u00bbH\u00e4?\u00ab, fragte ich. Sie zeigte zum Hinterhof. \u00bbIch habe dir Badewasser im Waschzuber gemacht. Aber dann sch\u00fctte ich es wohl weg.\u00ab<\/p>\n<p>Und mit diesen Worten drehte sie sich um, holte ein altes Tablett, N\u00e4gel und einen Hammer und machte sich daran, das kaputte Fenster zu vernageln. Als sie damit fertig war, ging sie, ohne mich anzusehen, zur Hintert\u00fcr. Aber bevor sie nach drau\u00dfen verschwand, blieb sie stehen und drehte sich doch noch um. Ihr schwarzer Mund war zusammengekniffen, ihre Augen schmal. \u00bbEs ist gar nicht so \u00fcbel hier\u00ab, sagte sie. \u00bbNicht so \u00fcbel, wie man meinen k\u00f6nnte.\u00ab Sie senkte den Blick. \u00bbF\u00fcr mich war es jedenfalls genau richtig.\u00ab Dann ging sie. Ich blieb auf dem Sessel sitzen und f\u00fchlte mich mies. Die Worte klingelten mir in den Ohren: Friss mich nicht auf! Pfui, wie d\u00e4mlich das klang! Aber was h\u00e4tte man sonst glauben sollen, als sie den gro\u00dfen Topf und das Ganze vorbereitet hatte?<\/p>\n<p>Am Tag darauf wollte Gorilla, dass ich ihr bei der Arbeit Gesellschaft leistete. \u00bbDenn wenn du wieder versuchst abzuhauen, bin ich daf\u00fcr verantwortlich\u00ab, sagte sie streng. Sie \u00f6ffnete die Hintert\u00fcr und wartete, bis ich hinterherkam. Also zog ich meine gelbe Jacke an und ging hinaus in den Matsch.<\/p>\n<p>Der Hinterhof war von Holzlatten umgeben. Links stand ein morsches Kloh\u00e4uschen. Rechts war ein Gittertor. \u00dcberall im Hof verteilt standen und lagen Schreibtischst\u00fchle, Waschbecken und Stra\u00dfenschilder herum, Stacheldraht auf Rollen, ein K\u00fchlschrank, zwei Sp\u00fclmaschinen, Kleiderschr\u00e4nke, Autoteile, Fahrradlenker, ein Tretschlitten, ein halbes Moped, schiefe Leitern, B\u00fccherregale \u2026 alles M\u00f6gliche!<\/p>\n<p>Gorilla beugte sich hinunter und richtete den K\u00fchlschrank auf. Sie zog eine Plastikt\u00fcte aus der Tasche, aus der sie sich einen wei\u00dfen Klebezettel und einen Tintenschreiber angelte. Sie pappte den Zettel auf den K\u00fchlschrank und kritzelte mit krakeliger Schrift \u00bb200 Kr.\u00ab darauf. Dann drehte sie sich zu mir um. \u00bbSo\u00ab, sagte sie. \u00bbDas ist die Firma. Damit besch\u00e4ftigen wir uns. Schrott.\u00ab Das \u00fcberraschte mich nicht. Gorillas Hinterhof war also die st\u00e4dtische Abfallhalde f\u00fcr Schrott und Sperrm\u00fcll. Jeden Tag kamen Leute und luden ihren M\u00fcll ab, um ihn loszuwerden, und jeden Tag kamen andere Leute und kauften M\u00fcll, weil sie ihn aus irgendeinem Grund gebrauchen konnten. Alles, was Gorilla tun musste, war, festzulegen, wie viel die Sachen kosten sollten, und dann den Verdienst in einen alten Schuhkarton zu stecken, ihre Kasse. Ich dachte dar\u00fcber nach, einen Gru\u00df ans Kinderheim zu schicken. Eine Postkarte oder so was. Liebe alle im Rainfarn. Ich lebe mit einem Affen auf einem Schrottplatz. Hoffentlich werdet Ihr eines Tages ebenso gl\u00fccklich wie ich. Gru\u00df und Kuss, Eure Jonna.<\/p>\n<p>Am selben Vormittag brachte Gorilla mir bei, Waren auszuzeichnen. \u00bbWenn etwas kaputt ist, darf es nicht viel kosten\u00ab, erkl\u00e4rte sie und hielt eine ramponierte Angelrute hoch. Die Rolle, mit der man die Schnur einholen konnte, war verbogen. Pr\u00fcfend kurbelte Gorilla. \u00bbAber sie funktioniert noch\u00ab, sagte sie. \u00bbF\u00fcnfundzwanzig Piepen.\u00ab Sie reichte mir die Angel. Ich dr\u00fcckte einen Klebezettel drauf und schrieb umst\u00e4ndlich \u00bb25 Kr.\u00ab Es sah nicht sehr professionell aus.<\/p>\n<p>\u00bbPrima\u00ab, sagte Gorilla. \u00bbDas ist billig. Da bei\u00dft der Kunde an und denkt, er hat ein Schn\u00e4ppchen gemacht. Aber wenn es ans Bezahlen geht, wirft man einen pr\u00fcfenden Blick auf den Preiszettel und guckt verdutzt. Oh-oh-oh, sagt man dann, es tut mir ja so furchtbar leid, aber das muss ein Fehler sein. Unter f\u00fcnfzig kann ich nicht gehen, das werden Sie verstehen.\u00ab Sie breitete die Arme aus. \u00bbDann spuckt er f\u00fcnfzig aus, weil er so vernarrt in sein Schn\u00e4ppchen ist, dass er es nicht mehr hergeben will. So macht man Bissniss, kapiert?\u00ab<\/p>\n<p>Sie marschierte in die andere Ecke des Hofes und hob mit einer Hand ein kleines rotes Fahrrad auf. \u00bbHm&#8230;\u00ab, machte sie und lie\u00df das Vorderrad schnurren. \u00bbDas ist ja noch wie neu.\u00ab Dem konnte ich nicht ganz zustimmen. Das Fahrrad war verrostet. Aber es war ein Fahrrad. Gorilla kratzte sich am Kinn. Dann schaute sie mich an. \u00bbGef\u00e4llt es dir?\u00ab, fragte sie. \u00bbWas?\u00ab, sagte ich. \u00bbNein.\u00ab \u2013 \u00bbKannst du Fahrrad fahren?\u00ab Ich sch\u00fcttelte den Kopf. \u00bbN\u00f6. Interessiert mich nicht.\u00ab Aber ich musste trotzdem immer wieder hingucken. Gorilla stellte das Fahrrad zur\u00fcck in den Matsch. \u00bbDu kannst es behalten\u00ab, sagte sie. Pl\u00f6tzlich hatte ich das Gef\u00fchl, als w\u00fcrden meine Beine irgendwie leichter. Ich merkte, wie meine Mundwinkel sich zu einem L\u00e4cheln nach oben zogen. Dann sah ich Gorillas zufriedenes Grinsen. \u00bbNein\u00ab, sagte ich da und klebte einen Zettel auf den Lenker. \u00bbWas soll ich draufschreiben?\u00ab Gorillas Grinsen verschwand. \u00bbHmpf\u00ab, brummelte sie. \u00bbSchreib hundert, dann haben wir es in null Komma nix verkauft.\u00ab<\/p>\n<p>Den ganzen Tag \u00fcber kam immer mal wieder jemand vorbei, und jedes Mal spielte Gorilla ihre Falsch-ausgezeichnet-Szene. Ein Mann wollte den K\u00fchlschrank f\u00fcr zweihundert Kronen kaufen. Gorilla schlug sich an die Stirn. \u00bbDass man so eine erb\u00e4rmliche Handschrift haben kann\u00ab, zeterte sie. \u00bbAber die Natur ist gegen mich. Wissen Sie, mein Herr, wenn man mit solchen Pranken auf diese Zettelchen schreiben muss, dann sieht alles aus wie Kr\u00e4henf\u00fc\u00dfe. Bedauerlicherweise steht dreihundertf\u00fcnfzig auf dem Preisschild.\u00ab Der Mann z\u00f6gerte und sagte, dass dreihundertf\u00fcnfzig etwas teuer sei. Aber nach einer Weile kaufte er den K\u00fchlschrank doch.<\/p>\n<p>Und so ging es weiter. Eine Stehlampe, die mit f\u00fcnfunddrei\u00dfig Kronen ausgezeichnet war, wurde f\u00fcr neunzig verkauft. Eine halbe Schreibmaschine wurde f\u00fcr hundert Kronen verkauft, genau wie ausgezeichnet. Der Preis f\u00fcr die zweite H\u00e4lfte hingegen kletterte auf zweihundertf\u00fcnfzig hoch, obwohl es zu Anfang den Eindruck machte, als w\u00fcrde man sie zur ersten einfach dazubekommen. Als ich am Nachmittag Schraubenzieher sortierte, kam eine Dame in karierten Hosen auf den Hof. Ihr Blick fiel sofort auf das kleine rote Fahrrad.<\/p>\n<p>\u00bbWas soll das hier kosten?\u00ab, fragte sie mit gierigen Augen. Ich biss mir auf die Lippen. Ich hatte zwar gesagt, ich wolle es nicht haben, aber jetzt f\u00fchlte es sich an, als versuchte die Frau, sich etwas unter den Nagel zu rei\u00dfen, das mir geh\u00f6rte. Gorilla sah erst mich an und dann das Fahrrad. Ich lie\u00df mir nichts anmerken. Da schielte Gorilla auf den Aufkleber, auf den ich \u00bb100 Kr.\u00ab gekrakelt hatte. \u00bbTja\u00ab, sagte sie. \u00bbHundertf\u00fcnfzig steht da, wie mir scheint.\u00ab \u2013 \u00bbGut\u00ab, sagte die Dame und z\u00fcckte ein Portemonnaie. \u00bbGekauft.\u00ab \u2013 \u00bbNein!\u00ab, sagte ich. Die Dame zog die Augenbrauen hoch. \u00bbWie bitte?\u00ab, fragte sie. Gorilla verschr\u00e4nkte die Arme und starrte mich an, aber da hatte die Dame schon ein Paar Geldscheine rausgekramt. \u00bbK\u00f6nnen wir uns ein bisschen beeilen? Das Rad ist f\u00fcr mein Enkelkind.\u00ab Aus den Tiefen meines Bauches drang ein Fiepsen. Gorilla musterte mich. Ihre Stirn legte sich in Falten, und ihr Unterkiefer schob sich w\u00fctend nach vorne. \u00bbAha, jetzt wird mir klar, warum du hier herumsitzt und fiepst!\u00ab, knurrte sie. Sie donnerte ihre Faust in die Handfl\u00e4che und stie\u00df einen f\u00fcrchterlichen Schrei aus. \u00bbAaaaaaargh!\u00ab<\/p>\n<p>Die Dame sah sofort ganz \u00e4ngstlich aus. Gorilla baute sich vor mir auf. Die scharfen Eckz\u00e4hne blitzten in ihrem Mund. \u00bbDu hast schon wieder mit den Preisschildern gepfuscht, oder sehe ich das falsch?\u00ab, br\u00fcllte sie. Ich war starr vor Schreck. \u00bbNein\u2026\u00ab, hob ich an, aber Gorilla blinzelte mir mit einem Auge zu. \u00bbPsssst!\u00ab, fl\u00fcsterte sie. Dann fuhr sie zornig fort: \u00bbVersuch nicht, mich anzul\u00fcgen! Du hast einen Fehler gemacht!\u00ab Sie drehte sich zu der Dame um, die sie anstarrte. \u00bbEs tut mir leid\u00ab, keuchte Gorilla und rollte mit den Augen, sodass sie vollkommen wahnsinnig aussah. \u00bbDieses Kind macht nichts richtig! Es ist nicht das erste Mal, dass sie etwas falsch ausgezeichnet hat.\u00ab<\/p>\n<p>Endlich begriff ich, was Gorilla vorhatte. \u00bbGenau\u00ab, sagte ich. \u00bbEs sollte f\u00fcnfhundert auf dem Zettel stehen.\u00ab \u2013 \u00bbSo ist es!\u00ab, donnerte Gorilla. \u00bbF\u00fcnfhunderrrt!!!\u00ab Die Dame beeilte sich und zog einen F\u00fcnfhunderter raus. Mit zitternder Hand hielt sie Gorilla das Geld hin. \u00bbHier!\u00ab, piepste sie. \u00bbF\u00fcnfhundert!\u00ab Gorilla verlor kurzfristig den Faden. \u00bbNein\u00ab, sagte sie verdutzt. \u00bbNein, du dummes Kind! F\u00fcnftausend habe ich gesagt!\u00ab Sie knurrte etwas leiser, aber keineswegs freundlicher: \u00bbNach dem, was du dir heute geleistet hast, kannst du dich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, wenn du heute Nacht nicht im Kloh\u00e4uschen schlafen musst.\u00ab \u2013 \u00bbJa\u00ab, fl\u00fcsterte ich und musste aufpassen, um nicht loszuprusten. \u00bbEntschuldigung.\u00ab Ich gab der Dame ein Zeichen. \u00bbHauen Sie ab!\u00ab, zischte ich. \u00bbBringen Sie sich in Sicherheit! Ich komme zurecht.\u00ab Die Dame nickte. Sie fl\u00fcchtete durch das Hoftor. Gorilla feixte, als ich das Fahrrad ins Haus rollte. Nicht dass ich darauf fahren will, dachte ich, nur damit sie nichts verkauft, was mir geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Den zweiten Teil der KinderZEIT-(Vor)lesegeschichte findet Ihr <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/06\/24\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-teil-2_6318\">hier<\/a><\/p>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><a rel=\"attachment wp-att-6260\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/06\/17\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-teil-1_6255\/affenstern-3\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-6260\" title=\"affenstern\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/06\/affenstern2-223x300.jpg\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/06\/affenstern2-223x300.jpg 223w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/06\/affenstern2-401x540.jpg 401w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/06\/affenstern2.jpg 591w\" sizes=\"auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Frida Nilsson:<br \/>\nIch, Gorilla und der Affenstern<br \/>\nGerstenberg<br \/>\nVerlag, 12,95 \u20ac<br \/>\nerscheint am<br \/>\n28. Juni 2010<\/strong><\/p>\n<p>N\u00e4chste Woche machen Jonna und Gorilla Pause. Daf\u00fcr gibt es auf dieser in der gedruckten Ausgabe der KinderZEIT spannende Buchtipps f\u00fcr die Ferien. Und wir stellen den Sieger unseres Kinder- und Jugendbuchpreises LUCHS f\u00fcr den Monat Juli vor\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Frida Nilsson Jonna wird von einem Gorilla adoptiert. Doch im Waisenheim wurde ihr erz\u00e4hlt, dass Gorillas sich von Kindern ern\u00e4hren. Nun kontrolliert sie die Speisekammer, ob Gorilla wirklich Kinderskelette dort aufbewahrt, findet aber keine. Sie fasst genug Mut, um mit ihrer Adoptivmutter zu fr\u00fchst\u00fccken. Als ich am n\u00e4chsten Morgen wach wurde, blieb ich in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":217,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1157,2269],"tags":[30155,2260,2270],"class_list":["post-6394","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-buchtipp-hortipp-filmtipp-fernsehtipp","category-gorilla-und-der-affenstern","tag-frida-nilsson","tag-ich-gorilla-und-der-affenstern","tag-lesesommer-2010"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.0 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>KinderZEIT Lesesommer 2010: Ich, Gorilla und der Affenstern - Teil 3 - KinderZEIT-Blog<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/01\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-teil-3_6394\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"KinderZEIT Lesesommer 2010: Ich, Gorilla und der Affenstern - Teil 3 - KinderZEIT-Blog\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Von Frida Nilsson Jonna wird von einem Gorilla adoptiert. Doch im Waisenheim wurde ihr erz\u00e4hlt, dass Gorillas sich von Kindern ern\u00e4hren. Nun kontrolliert sie die Speisekammer, ob Gorilla wirklich Kinderskelette dort aufbewahrt, findet aber keine. Sie fasst genug Mut, um mit ihrer Adoptivmutter zu fr\u00fchst\u00fccken. Als ich am n\u00e4chsten Morgen wach wurde, blieb ich in [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/01\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-teil-3_6394\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"KinderZEIT-Blog\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2010-07-01T09:00:41+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2010-06-30T21:03:33+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/06\/Affenstern03-300x266.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Redaktion KinderZEIT\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Redaktion KinderZEIT\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"13\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/01\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-teil-3_6394\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/01\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-teil-3_6394\",\"name\":\"KinderZEIT Lesesommer 2010: Ich, Gorilla und der Affenstern - Teil 3 - KinderZEIT-Blog\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#website\"},\"datePublished\":\"2010-07-01T09:00:41+00:00\",\"dateModified\":\"2010-06-30T21:03:33+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#\/schema\/person\/49470446f328463e8ea80b00b7d5da9c\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/01\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-teil-3_6394#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/01\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-teil-3_6394\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/01\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-teil-3_6394#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"KinderZEIT Lesesommer 2010: Ich, Gorilla und der Affenstern &#8211; Teil 3\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/\",\"name\":\"KinderZEIT-Blog\",\"description\":\"Politik, Kultur und R\u00e4tsel f\u00fcr junge Leser\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#\/schema\/person\/49470446f328463e8ea80b00b7d5da9c\",\"name\":\"Redaktion KinderZEIT\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e613a4a2ad2bd6413584eec4b8dd51cb549f6f87f7a858de5437c6df45ca1659?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e613a4a2ad2bd6413584eec4b8dd51cb549f6f87f7a858de5437c6df45ca1659?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Redaktion KinderZEIT\"},\"url\":\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/author\/sandra-valeska-bruhns\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"KinderZEIT Lesesommer 2010: Ich, Gorilla und der Affenstern - Teil 3 - KinderZEIT-Blog","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/01\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-teil-3_6394","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"KinderZEIT Lesesommer 2010: Ich, Gorilla und der Affenstern - Teil 3 - KinderZEIT-Blog","og_description":"Von Frida Nilsson Jonna wird von einem Gorilla adoptiert. Doch im Waisenheim wurde ihr erz\u00e4hlt, dass Gorillas sich von Kindern ern\u00e4hren. Nun kontrolliert sie die Speisekammer, ob Gorilla wirklich Kinderskelette dort aufbewahrt, findet aber keine. Sie fasst genug Mut, um mit ihrer Adoptivmutter zu fr\u00fchst\u00fccken. Als ich am n\u00e4chsten Morgen wach wurde, blieb ich in [&hellip;]","og_url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/01\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-teil-3_6394","og_site_name":"KinderZEIT-Blog","article_published_time":"2010-07-01T09:00:41+00:00","article_modified_time":"2010-06-30T21:03:33+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/06\/Affenstern03-300x266.jpg"}],"author":"Redaktion KinderZEIT","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Redaktion KinderZEIT","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"13\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/01\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-teil-3_6394","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/01\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-teil-3_6394","name":"KinderZEIT Lesesommer 2010: Ich, Gorilla und der Affenstern - Teil 3 - KinderZEIT-Blog","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#website"},"datePublished":"2010-07-01T09:00:41+00:00","dateModified":"2010-06-30T21:03:33+00:00","author":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#\/schema\/person\/49470446f328463e8ea80b00b7d5da9c"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/01\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-teil-3_6394#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/01\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-teil-3_6394"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/01\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-teil-3_6394#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"KinderZEIT Lesesommer 2010: Ich, Gorilla und der Affenstern &#8211; Teil 3"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#website","url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/","name":"KinderZEIT-Blog","description":"Politik, Kultur und R\u00e4tsel f\u00fcr junge Leser","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#\/schema\/person\/49470446f328463e8ea80b00b7d5da9c","name":"Redaktion KinderZEIT","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e613a4a2ad2bd6413584eec4b8dd51cb549f6f87f7a858de5437c6df45ca1659?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/e613a4a2ad2bd6413584eec4b8dd51cb549f6f87f7a858de5437c6df45ca1659?s=96&d=mm&r=g","caption":"Redaktion KinderZEIT"},"url":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/author\/sandra-valeska-bruhns"}]}},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6394","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/users\/217"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6394"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6394\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6394"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6394"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6394"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}