{"id":6482,"date":"2010-07-08T10:00:09","date_gmt":"2010-07-08T08:00:09","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=6482"},"modified":"2010-07-07T23:40:21","modified_gmt":"2010-07-07T21:40:21","slug":"bucher-fur-die-ferien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/08\/bucher-fur-die-ferien_6482","title":{"rendered":"B\u00fccher f\u00fcr die Ferien"},"content":{"rendered":"<p>Zu erholsamen, guten Ferien geh\u00f6rt mindestens ein Buch, das Euch begeistert. Wir stellen Euch einige B\u00fccher f\u00fcr die Sommerferien vor, die uns ganz besonders\u00a0 gut gefallen haben.<\/p>\n<p><strong>AB 7 JAHREN<\/strong><\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-6497\" title=\"kiki-und-ich-180\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/kiki-und-ich-180.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"270\" \/>Nie mehr Maxi<\/h2>\n<p><em><strong>Mal nicht das \u00dcbliche: Zwei Schwestern, die sich gut  vertragen<\/strong><\/em><\/p>\n<p><!--[ byline ]-->Flos kleine Schwester ist ganz sch\u00f6n stur. Maxi hei\u00dft sie  eigentlich, doch eines Morgens beschlie\u00dft sie, von nun an den Namen Kiki  zu tragen. Flo, ihre \u00e4ltere Schwester, und die Eltern halten das  zun\u00e4chst f\u00fcr ein Spiel. Als Kiki aber alle Gegenst\u00e4nde, auf denen der  falsche Name \u00bbMaxi\u00ab steht (ein Schl\u00fcsselanh\u00e4nger, Socken und sogar ein  Teddy mit Maxi-Shirt), in den M\u00fcll wirft, wird allen klar, dass sie von  nun an mit einer Kiki zusammenleben. So beginnt       <em>Meine kleine Schwester Kiki und ich<\/em> von Jenny Valentine (die im Mai den LUCHS f\u00fcr ihr Jugendbuch       <em>Kaputte Suppe<\/em> bekam), und an die Geschichte um den neuen Namen schlie\u00dfen sich  sieben weitere Episoden an.<\/p>\n<p>Erz\u00e4hlt werden alle Ereignisse aus der Perspektive der \u00e4lteren  Schwester Flo, die manchmal am\u00fcsiert, manchmal verwundert, doch immer  sehr liebevoll und geduldig auf die kleine Kiki schaut \u2013 und ihr alles  g\u00f6nnt. Zum Beispiel, dass sie die beste  Ich-packe-meinen-Koffer-Spielerin in der Familie ist. Ein zweiter Band  ist \u00fcbrigens schon fertig und erscheint im November. Darin plagt sich  Kiki mit der Frage herum, warum eine H\u00e4lfte von ihr schon so prima  schwimmen kann, die andere H\u00e4lfte aber noch nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Katrin H\u00f6rnlein<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Jenny Valentine:<br \/>\nMeine kleine Schwester Kiki und ich<br \/>\nDeutsch von Anu Stohner<br \/>\ndtv 2010, 9,95 Euro<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>AB 10 JAHREN<\/strong><\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6498\" title=\"summerstone-180\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/summerstone-180.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"270\" \/>Phobinasium<\/h2>\n<p><strong><em>Kann man seine Angst verlernen? Auf \u00bbSummerstone\u00ab  sicher nicht<\/em><\/strong><\/p>\n<p><!--[ byline ]-->Madeleine hat so gro\u00dfe Angst vor Insekten, dass sie  stets mit Hut und Schleier umherl\u00e4uft. Lulu h\u00e4lt sich gern im Freien  auf, denn sie f\u00fcrchtet sich vor kleinen, dunklen R\u00e4umen. Theo ist das  j\u00fcngste von sieben Geschwistern, und seitdem seine Gro\u00dfmutter starb,  lebt der Zw\u00f6lfj\u00e4hrige in der st\u00e4ndigen Furcht, er selbst oder ein  anderes Familienmitglied schwebe in Lebensgefahr. Garrison schlie\u00dflich  f\u00fcrchtet sich vor Wasser.<\/p>\n<p>Mit ihren ausgepr\u00e4gten \u00c4ngsten rauben die vier Kinder ihren Familien  den letzten Nerv. Und so sind diese begeistert, als sie von einer  geheimnisvollen Heilanstalt erfahren: \u00bbPhobinasium\u00ab hei\u00dft die Schule, in  der man seine \u00c4ngste verlieren soll. Dort treffen Madeleine, Theo, Lulu  und Garrison in den Sommerferien aufeinander. Geleitet wird die  Bildungsanstalt von Ms. Wellington, einer ehemaligen, inzwischen aber  uralten Sch\u00f6nheitsk\u00f6nigin. Statt den Kindern zu helfen, ihre \u00c4ngste in  den Griff zu bekommen, ist Ms. Wellington bem\u00fcht, ihren \u00bbTeilnehmern\u00ab  Unterricht in \u00bbWie benimmt sich eine gute Sch\u00f6nheitsk\u00f6nigin\u00ab zu  erteilen. F\u00fcr Madeleine, Lulu, Theo und Garrsion steht bald fest: Die  Frau ist verr\u00fcckt und sie m\u00fcssen weg hier, schnell!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Katrin H\u00f6rnlein<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Gitty Daneshvari<br \/>\nDas R\u00e4tsel von Summerstone<br \/>\nDeutsch von Christa Broermann<br \/>\ncbj Verlag 2010; 14,95 \u20ac;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-6499\" title=\"karfunkel-180\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/karfunkel-180.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"270\" \/>Karfunkel<\/h2>\n<p><strong><em>Wie man die Geschichte \u00bbJunge rettet Edelstein\u00ab  f\u00fcnfmal erz\u00e4hlt<\/em><\/strong><\/p>\n<p><!--[ byline ]-->Mit Fortsetzungen ist es oft wie mit Teebeuteln \u2013 beim dritten  Aufguss kommt nur noch fade Br\u00fche heraus. Wieland Freunds Reihe       <em>Der schwarze Karfunkel<\/em> ist anders. Die einzelnen B\u00e4nde gewinnen durch ein raffiniert  gesponnenes Beziehungsnetz zu den Vorg\u00e4ngern und Nachfolgern. Zwar  erz\u00e4hlt Freund in allen f\u00fcnf B\u00e4nden die gleiche Geschichte: Junge rettet  Edelstein. Aber die       <em>Karfunkel-<\/em> B\u00e4nde sind ein Ritt quer durch die Buchgattungen: Nummer eins war  eine Mantel-und-Degen-Geschichte. Gerade ist der Schauerroman       <em>Der Geist von Zweiseelen<\/em> erschienen. Es folgen: Western, Detektivroman und Science-Fiction.<\/p>\n<p>1793: Der zw\u00f6lfj\u00e4hrige Waisenjunge Anders lebt auf dem Gut des  Grafen von Zweiseelen. Der bringt einen Edelstein mit, kalt und  schw\u00e4rzer als die Nacht. Kurz darauf tr\u00e4umt Anders von D\u00e4monen, die Magd  Ilse sieht ein Gespenst, der Knecht Lorenz beschw\u00f6rt den H\u00f6llenf\u00fcrsten  Ariel und wird vor Schreck stumm. Wer darauf achtet, findet in       <em>Der Geist von Zweiseelen<\/em> eine Menge literarischer Anspielungen. Was f\u00fcr ein Stein ist das,  der die Leute so verr\u00fcckt macht? Die Antwort wird erst im f\u00fcnften Band  enth\u00fcllt, der im 21. Jahrhundert spielt.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Silke Schnettler<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wieland Freund:<br \/>\nDer schwarze Karfunkel:<br \/>\nDer Geist von Zweiseelen<br \/>\nBeltz &amp; Gelberg 2010; 12,95 Euro<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\n<p><strong>AB 12 JAHREN<\/strong><\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6500\" title=\"ueber-kurz-oder-lang-180\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/ueber-kurz-oder-lang-180.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"270\" \/>Friseur?!<\/h2>\n<p><em><strong>Ein Beruf, der Eltern aufregt,  wird so schlecht  nicht sein<\/strong><\/em><\/p>\n<p><!--[ byline ]-->Der 14-j\u00e4hrige Louis, Sohn eines Starchirurgen,  macht ein Praktikum im Friseursalon. Dort regiert die stark geschminkte,  dicke Chefin, assistiert von dem schwulen Friseur und der faulen  Auszubildenden. Die verpasst dem Praktikanten an der Garderobe den  ersten Kuss.<\/p>\n<p>Louis hat keine Ahnung, was er will. Aber was seinen Vater aufregt,  kann so schlecht nicht sein. So stolpert der wortkarge Junge in den  Salon Marilou in Orl\u00e9ans. Er f\u00fchlt er sich wohl in dieser kleinen Welt,  in der unverbl\u00fcmt geredet, viel gelacht und manchmal geweint wird. Louis  trifft dort auf Menschen, die Antwort auf seine Sehns\u00fcchte sind \u2013 und  er auf ihre. Madame Marilou ist im Gegensatz zu Louis\u2019 schwacher Mutter  ein energisches Muttertier, w\u00e4hrend er sie an ihren toten Sohn Etienne  erinnert. Als Louis\u2019 Vater mitbekommt, dass sein Sohn abends die Puppen  seiner Schwester frisiert und die Schule schw\u00e4nzt, um im Salon zu  helfen, kocht er \u00fcber: Er schl\u00e4gt Louis krankenhausreif. Dennoch hat die  Geschichte ein Happy End. Man k\u00f6nnte es Marie-Aude Murail vorwerfen.  Doch dann w\u00fcrde man das tun, was Louis\u2019 Vater macht: Von au\u00dfen mit  starren Anspr\u00fcchen kommen, statt von innen zu gucken, was passt.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Silke  Schnettler<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Marie-Aude Murail:<br \/>\n\u00dcber kurz oder lang<br \/>\nDeutsch von Tobias Scheffel;<br \/>\nFischer Schatzinsel 2010; 12,95 \u20ac;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-6501\" title=\"bird-180\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/bird-180.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"270\" \/>Auf B\u00fccherschwingen<\/h2>\n<p><strong><em>Problemgeschichten f\u00fcr Jungen gibt es fast zu viele.  \u00bbIch bin Bird\u00ab von  Sofie Laguna verzichtet auf die \u00fcblichen  Verd\u00e4chtigen<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Gibt es nicht genug B\u00fccher, die sich mit den Problemen von Jungen zwischen zw\u00f6lf und sechzehn Jahren besch\u00e4ftigen? Betrachtet man die Neuerscheinungen der vergangenen Jahre, dann kann man diesen Eindruck gewinnen: Es scheint als wollten Autoren und Verleger den Sorgen, die sich viele Erwachsene um Jungen machen \u2013 sie lesen zu wenig, sie haben zu schlechte Schulnoten, sie wissen nicht, was man heute von M\u00e4nnern erwartet \u2013, gleich mit einer ganzen Flut von Romanen begegnen. Und zwar mit solchen, die den Jungen noch einmal erz\u00e4hlen, wie schwer sie es haben. Ich bin Bird ist anders, obwohl diese stille Geschichte von Sofie Laguna auf den ersten Blick auch von einem Problemjungen handelt: von James, zw\u00f6lf Jahre alt, der bei seinem Vater lebt, weil seine Mutter abgehauen ist. Alleinerziehend zu sein, sagt James \u00fcber seinen Vater, ist ein Stressfaktor: \u00bbEin hoher Stresspegel hindert einen daran, zu l\u00e4cheln oder bei Liedern aus dem Radio mitzusingen oder einfach angeln zu gehen, ohne es im voraus zu planen.\u00ab<\/p>\n<p>James ist ein Junge, der sich dauernd die negativen Urteile seines Umfelds anh\u00f6ren muss: Die Mutter seines einzigen Freundes findet, dass er einen schlechten Einfluss auf ihren Sohn hat. Die Mathematiklehrerin fragt fast automatisch: \u00bbJames, du schon wieder?\u00ab, wenn im Unterricht Unruhe entsteht. Sein Vater, eigentlich ein ganz freundlicher Exmotorradrocker, sagt im \u00c4rger gedankenlos: \u00bbKein Wunder, dass sie in der Schule alle durchdrehen deinetwegen. Mich machst du auch wahnsinnig.\u00ab Wie geht man um mit so viel Ablehnung? Man flieht. James flieht in die Welt der V\u00f6gel, wird zu \u00bbBird\u00ab, verwandelt sich in seiner Fantasie in Elster, Feldlerche, Sturmtaucher. Den Weg in den Himmel, weg vom Elend am Boden, hat ihm ein Vogelbestimmungsbuch ge\u00f6ffnet, ein dicker W\u00e4lzer mit vielen Zeichnungen. Als die Dinge schlimm werden, weil James\u2019 einziger Freund ans andere Ende Australiens ziehen soll, versucht \u00bbBird\u00ab, sich zum Autor des Buches durchzuschlagen. Er ist sicher, dass wenigstens dieser Mensch ihn verstehen m\u00fcsste. Es kommt nat\u00fcrlich anders, und es zeigt sich, dass sowohl James\u2019 Vater als auch seine Lehrer schlie\u00dflich doch viel Liebe f\u00fcr den schwierigen, einsamen James aufbringen. Aber den Weg aus seinem Kummer hat ihm ein Buch gewiesen \u2013 kein Jungenproblembuch, sondern ein ganz ernsthaftes Erwachsenenbuch, das sich ohne Kompromisse mit einer Sache befasst. Dar\u00fcber sollten B\u00fccher kaufende Eltern, Autoren und Verleger mal nachdenken.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Susanne Gaschke<\/p>\n<p>Sofie Laguna<br \/>\nIch bin Bird<br \/>\nDeutsch von Ingo Herzke;<br \/>\nCarlsen 2009; 12,90 Euro<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/diebe-180.jpg\" alt=\"\" title=\"diebe-180\" width=\"180\" height=\"270\" class=\"alignleft size-full wp-image-6505\" \/><\/p>\n<h2>Diebe!<\/h2>\n<p><em><strong>Auch wer im Slum aufw\u00e4chst,  darf Tr\u00e4ume haben<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die Waisenkinder Baz und Demi leben im Slum einer s\u00fcdamerikanischen Gro\u00dfstadt. Die einzige Erwachsene, der sie vertrauen, ist Fay, eine Kleinkriminelle, die Baz, Demi und andere Kinder jeden Tag zum Klauen schickt. Wenn nicht gerade die Polizei mit ihren \u00bbGreifern\u00ab hinter ihnen her ist, gibt es da noch den Mafia-K\u00f6nig des Slums, Senior Moro. Dem verkauft Fay Kinder, die nicht genug stehlen. Sie m\u00fcssen f\u00fcr ihn auf dem ber\u00fcchtigten \u00bbBerg\u00ab schuften, einer stinkenden M\u00fcllhalde. Aber Baz und Demi sind die geschicktesten Taschendiebe und bringen H\u00f6chstleistungen \u2013 gerade damit handeln sie sich allerdings \u00c4rger ein. Eines Tages erbeuten sie einen Ring aus der Tasche einer feinen Dame. Wenn sie gewusst h\u00e4tten, wen sie da bestehlen, h\u00e4tten sie es wohl lieber gelassen\u2026<\/p>\n<p>Will Gatti erz\u00e4hlt spannend und besch\u00f6nigt nichts. Kleiner Kritikpunkt: Befinden wir uns in Rio de Janeiro, Buenos Aires oder Mexiko-City? Das Buch h\u00e4tte gewonnen, wenn Gatti den Ort seiner Erz\u00e4hlung konkret benannt h\u00e4tte. So entsteht ein bisschen der Eindruck der Beliebigkeit: Egal wo, die Verh\u00e4ltnisse sind in allen s\u00fcdamerikanischen Gro\u00dfst\u00e4dten \u00bbgleich schlimm\u00ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">\u00d6zlem Topcu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Will Gatti<br \/>\nDiebe<br \/>\nDeutsch von Karsten Singelmann<br \/>\nBeltz&amp;Gelberg 2010, 16,95 Euro<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\n<p style=\"text-align: right;\">\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>AB 14 JAHREN<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h2><strong><a rel=\"attachment wp-att-6502\" href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/08\/bucher-fur-die-ferien_6482\/erebos-180\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6502\" title=\"erebos-180\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/erebos-180.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"270\" \/><\/a>Dunkle Macht<\/strong><\/h2>\n<p><em><strong>Kann ein Computerspiel denken? Es sieht leider fast  so aus &#8230;<\/strong><\/em><\/p>\n<p><!--[ byline ]-->Was hat es mit den P\u00e4ckchen auf sich, die in der  Schule auftauchen? CDs sollen es sein, aber was ist darauf? Raubkopien  von Musik? Verbotene Filme? Nick w\u00fcsste gern, was vorgeht. Doch bisher  hat er noch keine CD ergattert. Und alle, die er fragt, lassen ihn mit  fadenscheinigen Ausreden stehen. Die Eingeweihten aber ver\u00e4ndern sich:  Sein Freund Colin geht kaum noch ans Telefon. Die Klassenlooser trumpfen  pl\u00f6tzlich auf, und immer mehr Sch\u00fcler sitzen todm\u00fcde im Unterricht.  Schuld ist ein Computerspiel, findet Nick heraus, als ein Mitsch\u00fcler  auch ihm \u2013 endlich! \u2013 eine der CDs anvertraut. Aber: Niemandem soll er  von \u00bbErebos\u00ab erz\u00e4hlen, und er darf es immer nur allein spielen, am  eigenen Computer. Schon bald kann auch er dem Sog des Spiels nicht mehr  standhalten. In einer Welt, die von Katzenfrauen, Vampiren, Trollen und  anderen Fantasy-Wesen bev\u00f6lkert ist, verschmelzen die Spieler mit ihren  Charakteren. Nick h\u00e4ngt N\u00e4chte hindurch vor dem Computer, schw\u00e4nzt die  Schule: Denn Erebos bestimmt, wann gespielt wird. Und es mischt sich in  die wirkliche Welt au\u00dferhalb des Computers ein. Das Spiel erteilt  Aufgaben, scheint zu wissen, was die Mitspieler denken. Schleichend  entfaltet es eine brutale Macht.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Katrin H\u00f6rnlein<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ursula Porznanski: Erebos<br \/>\nLoewe Verlag, 2010,<br \/>\n485 Seiten, 14,90 \u20ac; ab 14 Jahren<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu erholsamen, guten Ferien geh\u00f6rt mindestens ein Buch, das Euch begeistert. Wir stellen Euch einige B\u00fccher f\u00fcr die Sommerferien vor, die uns ganz besonders\u00a0 gut gefallen haben. AB 7 JAHREN Nie mehr Maxi Mal nicht das \u00dcbliche: Zwei Schwestern, die sich gut vertragen Flos kleine Schwester ist ganz sch\u00f6n stur. 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