{"id":6669,"date":"2010-07-22T11:00:40","date_gmt":"2010-07-22T09:00:40","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=6669"},"modified":"2010-07-21T23:02:53","modified_gmt":"2010-07-21T21:02:53","slug":"kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-%e2%80%93-teil-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/22\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-%e2%80%93-teil-5_6669","title":{"rendered":"KinderZEIT Lesesommer 2010: Ich, Gorilla und der Affenstern \u2013 Teil 5"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-6670\" title=\"affenstern05\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/affenstern05-300x240.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/affenstern05-300x240.jpg 300w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/affenstern05.jpg 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><strong>Von Frida Nilsson<\/strong><\/p>\n<p><em>Beim Einkaufsbummel glotzen alle Leute Jonna und ihre Adoptivmutter Gorilla an. Das M\u00e4dchen sch\u00e4mt sich furchtbar f\u00fcr die Affendame, bei der sie leben muss. Nach einem Fahrradunfall aber gewinnt Jonna ihre Gorilla richtig lieb, und gemeinsam entwickeln sie einen Plan, um auf dem Schrottplatz Geld zu scheffeln<\/em><\/p>\n<p>Es war ein kalter, klarer Herbsttag. Mit zufriedenen Schritten machte sich Gorilla auf den Weg die Stra\u00dfe hinunter zum Marktplatz. \u00bbJetzt brauchen wir noch etwas f\u00fcr dich!\u00ab, sagte sie beschwingt. \u00bbSonst ist es ungerecht.\u00ab \u2013 \u00bbNein, nein, nicht n\u00f6tig!\u00ab, sagte ich und h\u00f6rte selbst, wie ungl\u00fccklich ich klang. \u00bbWir sollten nach Hause fahren!\u00ab Aber davon wollte Gorilla nichts wissen. \u00bbHier gibt es alle Gesch\u00e4fte, die man sich nur vorstellen kann\u00ab, sagte sie und zeigte auf einen S\u00fc\u00dfwarenladen, ein Spielzeuggesch\u00e4ft mit Puppen und ein Gesch\u00e4ft mit Farben und Pinseln. \u00bbWir gehen, wohin du willst.\u00ab Nat\u00fcrlich w\u00e4re es herrlich gewesen, sich nach einer Puppe umzusehen oder nach etwas S\u00fc\u00dfem, aber das Einzige, woran ich denken konnte, waren die Menschen, denen wir begegneten und wie sie glotzten. Erst auf Gorilla, dann auf mich und dann wieder auf Gorilla. Ich w\u00e4re am liebsten gestorben.<!--more--><br \/>\n\u00bbHier!\u00ab, sagte ich und sprang in irgendeinen Laden. Ich wollte nur weg von der Stra\u00dfe. Gorilla stolperte hinterher. \u00bbWas f\u00fcr ein Tempo! Hast du etwas entdeckt?\u00ab Wir waren in einem Bekleidungsgesch\u00e4ft gelandet. Ein paar reizende Verk\u00e4uferinnen liefen herum und l\u00e4chelten nach rechts und links. Gorilla stemmte die H\u00e4nde in die H\u00fcften. \u00bbAha\u00ab, sagte sie forsch. \u00bbDu hast also Lust auf neue Klamotten?\u00ab Ich lie\u00df meinen Blick \u00fcber Reihen von M\u00e4nteln und Hosen schweifen, \u00fcber Tische, auf denen Pullover lagen. Es kribbelte ein wenig in meinem Magen. In den Stiefeln hatten sich meine Str\u00fcmpfe zu Kn\u00e4ueln gekn\u00fcllt. Sie waren fusselig, grau und abgetragen. Meine Jeans war d\u00fcnn \u00fcber den Knien und dreckig am Po. Die Jacke verwaschen. \u00bbIch kann ja mal gucken\u00ab, sagte ich und lenkte meine Schritte in eine Ecke mit Kinderjacken. Gorilla fing an, in einer Krabbelkiste mit G\u00fcrteln zu w\u00fchlen. \u00bbTu das. Und mach dir keine Gedanken \u00fcber den Preis.\u00ab Die Jacken f\u00fchlten sich weich und kuschelig an. Es gab Jacken in Rosa, Blau, Gr\u00fcn und Rot. Sie gefielen mir alle. Besonders die gr\u00fcne. Ob ich sie anprobieren sollte? Sie war sch\u00f6n. Warm und dick und ganz flauschig. Direkt daneben hing ein Spiegel. Ich ging hin und bewunderte mich. Sehr schick. Wenn mich jetzt die anderen aus dem Rainfarn sehen k\u00f6nnten, dachte ich. Wahrscheinlich w\u00fcrde ihnen glatt der Mund offen stehen bleiben.<\/p>\n<p>Gef\u00e4llt dir der?\u00ab, fragte eine Mama und zeigte ihrer Tochter einen Pullover. Das M\u00e4dchen schaute kurz hin. \u00bbVielleicht\u00ab, sagte sie. Sie war blond, aber nicht so blond wie ich. Die Mutter war h\u00fcbsch. Sie hatte Lippenstift aufgetragen und sich die Haare hinter die Ohren gestrichen. Da bemerkte ich pl\u00f6tzlich, dass das M\u00e4dchen mich anschaute. Wahrscheinlich, weil mein Blick an ihrer Mutter h\u00e4ngengeblieben war, das musste ganz sch\u00f6n bescheuert ausgesehen haben. Schnell drehte ich mich weg. \u00bbDie ist aber h\u00fcbsch\u00ab, sagte die Mama da. Ich schielte zu ihr hin\u00fcber. Sie redete mit mir! Ich merkte, wie meine Wangen brannten, aber die Mama l\u00e4chelte einfach. \u00bbSie sitzt wirklich gut\u00ab, sagte sie und nickte in Richtung der Jacke. \u00bbDie solltest du nehmen.\u00ab \u2013 \u00bbJa\u00ab, sagte ich und testete ganz l\u00e4ssig den Rei\u00dfverschluss. \u00bbDas werde ich wohl tun.\u00ab Sie lachte. \u00bbAber bezahlen muss deine Mama, nicht wahr?\u00ab Erst wusste ich nicht, was ich erwidern sollte, die Worte blieben mir im Hals stecken. Dann nickte ich. \u00bbJa klar\u00ab, sagte ich und lachte. \u00bbAber ich soll mir schon mal aussuchen, welche ich m\u00f6chte.\u00ab Die Mama l\u00e4chelte. \u00bbIch bin f\u00fcr die\u00ab, sagte sie und zwinkerte.<\/p>\n<p>\u00bbHallo, Sp\u00e4tzchen!\u00ab Das war Gorilla, die soeben hinter mir aufgetaucht war. Sie grinste ihr affiges Grinsen, und die Leggins schlackerten ihr zwischen den Knien. \u00bbNa, hast du was gefunden?\u00ab Das L\u00e4cheln der Mama erstarb. Gorilla hob die Hand. \u00bbEin herrlicher Tag, um etwas H\u00fcbsches f\u00fcr die jungen Damen einzukaufen, nicht wahr?\u00ab, zwitscherte sie. \u00bbJa, man muss die Kleinen ein bisschen verw\u00f6hnen.\u00ab Sie kratzte sich ihren haarigen Bauch und entdeckte einen Fussel in ihrem Bauchnabel. Die Mama erschauderte. Das M\u00e4dchen riss die Augen auf. Ich wollte nur noch weg. Warum musste Gorilla alles kaputt machen? \u00bbOh, nat\u00fcrlich\u00ab, sagte die Mama. \u00bbEntschuldigung, wir wollten gerade gehen.\u00ab Sie warf mir einen Blick zu, als w\u00e4re ich ein junges K\u00e4tzchen, das sich die Pfote gebrochen hatte, dann verschwanden beide nach drau\u00dfen. Durch das Schaufenster konnte ich sehen, wie sie eilig auf ihre Fahrr\u00e4der stiegen. Das M\u00e4dchen schlingerte ein wenig, als sie davonfuhren.<\/p>\n<p>W\u00fctend riss ich mir die Jacke herunter. \u00bbJetzt fahren wir heim!\u00ab, schrie ich. Gorilla kam sofort hinterher. \u00bbNein, nein!\u00ab, sagte sie unerbittlich. \u00bbWir haben etwas f\u00fcr mich gekauft, jetzt brauchen wir auch etwas f\u00fcr dich.\u00ab Sie gab wohl niemals auf! An einem Kleiderst\u00e4nder neben mir hingen gl\u00e4nzende Damenkleider mit Rosendruck und Spitzenborte. Ich ging hin und schnappte mir eins in der gr\u00f6\u00dften Gr\u00f6\u00dfe. \u00bbDas da\u00ab, sagte ich. Verwirrt starrte sie das Kleid an. \u00bbIst das nicht ein bisschen gro\u00df?\u00ab \u2013 \u00bbDu hast gesagt, ich darf mir etwas aussuchen.\u00ab Gorilla zuckte mit den Schultern. \u00bbNa dann\u00ab, sagte sie und ging an die Kasse.<\/p>\n<p>Als wir am Auto angekommen waren, dr\u00fcckte ich ihr die T\u00fcte aus dem Bekleidungsgesch\u00e4ft in die Hand. \u00bbBitte sehr\u00ab, sagte ich. Sie sah die T\u00fcte an. \u00bbWas denn?\u00ab \u2013 \u00bbDas ist f\u00fcr dich.\u00ab \u2013 \u00bbF\u00fcr mich? Wir wollten doch etwas f\u00fcr dich kaufen!\u00ab \u2013 \u00bbDas ist f\u00fcr mich\u00ab, sagte ich. \u00bbEs ist ein Geschenk f\u00fcr mich, wenn du es anziehst. Kein normaler Mensch l\u00e4uft mit nacktem Oberk\u00f6rper herum.\u00ab Verdattert stand Gorilla f\u00fcr einen Augenblick da, dann kam Leben in sie. Umst\u00e4ndlich kramte sie das Kleid aus der T\u00fcte. Es ringelte sich in ihren gro\u00dfen Pranken wie ein glitschiger Aal, aber irgendwie schaffte sie es doch, es \u00fcberzuziehen. Sie sah aus wie ein haariger Holzf\u00e4ller im Neglig\u00e9. \u00bbGut\u00ab, sagte ich. \u00bbViel besser.\u00ab \u2013 \u00bbHi-hi\u00ab, kicherte Gorilla und bewunderte ihren gebl\u00fcmten Bauch. \u00bbDoch, doch, man dankt. Ganz h\u00fcbsch aufgebrezelt, was?\u00ab Wir stiegen ins Auto und donnerten aus der Stadt.<\/p>\n<p>Als wir zu Hause ankamen, hatte Gorilla es sehr eilig, aufs Klo zu kommen. \u00bbIch kneife schon den ganzen Vormittag zusammen\u00ab, keuchte sie und rannte durch die Hintert\u00fcr. Die Papiert\u00fcte mit dem neuen Buch lag hingeworfen auf dem Holzofen. Und die Vordert\u00fcr stand offen. Jetzt, dachte ich. Das war die Gelegenheit. Jetzt konnte ich endlich weglaufen. Irgendwohin verschwinden, wo Gorilla mich niemals finden konnte. Aber da fiel mein Blick auf das Fahrrad, das am Kamin lehnte und vor Einsamkeit rostete. Ich dachte an die Mama und das M\u00e4dchen, und daran, wie l\u00e4cherlich es ausgesehen hatte, als das M\u00e4dchen so wackelig davongeeiert war. So eine popelige Sache wie Fahrradfahren, dachte ich, das lernt man doch in einer Viertelstunde! Ich schielte zu der offenen T\u00fcr und zum Fahrrad. Dann schob ich das Rad auf den gro\u00dfen Teppich, legte die H\u00e4nde an den Lenker, schwang ein Bein \u00fcber den Sattel und zog schnell die F\u00fc\u00dfe auf die Pedale. KRACH! Ich landete auf dem Boden, das eine Bein schief abgewinkelt. Meine Hand brannte, der Sattel dr\u00fcckte mir in den Bauch. Und zu allem \u00dcbel dr\u00f6hnte Gorillas Stimme in der T\u00fcr. \u00bbNa, so was, jetzt f\u00e4hrst du Rad! HA! HA! HA!\u00ab Da kamen mir die Tr\u00e4nen. \u00bbNein, eben nicht! Du siehst doch, dass ich nicht fahre!\u00ab, schrie ich. Am liebsten h\u00e4tte ich sie gehauen. Mein Kopf pochte vor Wut \u00fcber all die idiotischen Fahrr\u00e4der, die haarigen Speckb\u00e4uche, \u00fcber Leute, die glotzten, und h\u00fcbsche Mamas. Tr\u00e4nen kullerten meine Wangen hinunter. \u00bbIch blute!\u00ab<\/p>\n<p>Da wurde Gorilla pl\u00f6tzlich ganz ernst. Eilig kam sie zu mir und hob vorsichtig das Fahrrad beiseite. \u00bbOh, oh, oh\u00ab, schnaufte sie. \u00bbWo blutet es?\u00ab Ich streckte ihr meine aufgesch\u00fcrfte Hand entgegen, und Gorilla nahm mich hoch auf den Arm. Sie war warm und weich. Das neue Kleid duftete. Ich steckte meine Nase in ihr Fell und schlang die Arme um ihren Hals. Da wurde sie ganz still. Es war sch\u00f6n, so gehalten zu werden. Sie zitterte ein bisschen. Dann strich sie mir \u00fcber den Kopf. \u00bbKleines Sp\u00e4tzchen\u00ab, brummte sie. \u00bbIch h\u00e4tte bei dir sein und dich festhalten sollen. Es ist meine Schuld.\u00ab Ich nickte. \u00bbSollen wir ein Pflaster holen?\u00ab, fragte sie. \u00bbUnd es noch mal versuchen?\u00ab Ich schwieg eine Weile. \u00bbOkay\u00ab, murmelte ich dann.<\/p>\n<p>Man konnte Fahrradfahren nicht in einer Viertelstunde lernen. Aber in einer Woche. Gorilla sagte, dass ich  besonders begabt war. \u00bbEin Wunderkind\u00ab, behauptete sie jedes Mal, wenn ich im Hinterhof an ihr vorbeiflitzte. Die Tage waren k\u00fchler geworden, und ich lieh mir Gorillas Schieberm\u00fctze. Sie war zwar etwas zu gro\u00df, aber so konnte ich wenigstens all die verfilzten Haarb\u00fcschel darunter verstecken, die ich bekommen hatte, seit ich mich nicht mehr b\u00fcrstete.<br \/>\n\u00bbAchtung, hier komme ich!\u00ab, schrie ich und schlitterte direkt neben Gorilla, die gerade versuchte, einem Kunden ein paar alte Autoreifen anzudrehen. \u00bbSie rollen vorw\u00e4rts und r\u00fcckw\u00e4rts, darauf gebe ich Ihnen mein Wort\u00ab, sagte sie. \u00bbUnd sie sind spottbillig.\u00ab Der Kunde, ein Mann mit Schnurrbart und gierigem Blick, schielte unzufrieden auf die Reifen. \u00bbSpottbillig?\u00ab, murmelte er. \u00bbEben waren es noch hundert f\u00fcr beide, und jetzt soll jeder einzelne zweihundert kosten.\u00ab Gorilla versuchte zu lachen. \u00bbJahahahaa\u00ab, sagte sie. \u00bbDas liegt an der Handschrift. Da kann es leicht zu Missverst\u00e4ndnissen kommen.\u00ab Der Mann starrte sie an. \u00bbWenn Sie mich fragen, dann klingt das eher nach Betrug. Sie bekommen hundert oder nichts.\u00ab Gorilla schaute zu Boden und nahm den Geldschein. Der Mann nahm seine Reifen und stolzierte zufrieden vom Hof. Mit einem Seufzer ging Gorilla zu ihrem Schuhkarton, in dem sie das Geld aufbewahrte. Sie hob den Deckel und biss sich sorgenvoll auf die Unterlippe. Es war nicht mehr viel drin. Aber als sie bemerkte, dass ich sie beobachtete, schob sie die Schachtel beiseite und schlenderte pfeifend \u00fcber den Hof. Ich radelte hinterher.<\/p>\n<p>\u00bbIch habe eine Idee\u00ab, sagte ich und achtete darauf, nicht umzufallen. Das war n\u00e4mlich das Allerschwierigste: das Gleichgewicht zu halten, wenn man langsam fuhr. \u00bbAch ja?\u00ab, sagte Gorilla. \u00bbJa. Eine Idee, wie wir mehr Geld verdienen k\u00f6nnten.\u00ab Sie blieb stehen. \u00bbIch habe lange dar\u00fcber nachgedacht. Schon seit damals, als diese Frau mein Fahrrad kaufen wollte. Willst du es h\u00f6ren?\u00ab \u2013 \u00bbWarum nicht\u00ab, sagte sie. Als ich fertig war, kratzte sie sich am Kinn und klatschte in die H\u00e4nde. \u00bbEinen Versuch w\u00e4re es wert\u00ab, sagte sie. \u00bbWir probieren es gleich aus.\u00ab<br \/>\nEin paar Stunden sp\u00e4ter sa\u00df ich im Hinterhof und schlug mit einem Hammer krumme N\u00e4gel gerade, als ich pl\u00f6tzlich ein Br\u00fcllen h\u00f6rte. Wie eine wahnsinnig gewordene Dampfwalze st\u00fcrmte Gorilla auf mich zu, und auf den Fersen folgte ihr ein nerv\u00f6ser Mann. \u00bbWas hast du getan?\u00ab, polterte sie. Sie fuchtelte mit einem alten T\u00fcrgriff herum, der irgendwann einmal zu einem Auto geh\u00f6rt hatte. \u00bbMercedes! Ist in ganz Europa nicht zu bekommen! In den Vierzigerjahren von Hand gedrechselt! Eine Kostbarkeit! Und du legst ihn in die F\u00fcnf-Kronen-das-St\u00fcck-Kiste!\u00ab Ich spielte sofort mit. \u00bbHoppla!\u00ab, sagte ich. \u00bbIch dachte, es w\u00e4re ein T\u00fcrstopper.\u00ab \u2013 \u00bbEin T\u00fcrstopper?!\u00ab, donnerte Gorilla. \u00bbWir h\u00e4tten bankrott gehen k\u00f6nnen!\u00ab \u2013 \u00bbOje, oje, oje\u00ab, wimmerte der Mann. \u00bbIch hatte ja keine Ahnung, dass das so ein seltener Griff ist.\u00ab \u2013 \u00bbEine Rarit\u00e4t\u00ab, knurrte Gorilla. Beeindruckt betrachtete der Mann den Griff. Gorilla drehte sich mit durchdringendem Blick zu mir um. \u00bbF\u00fcnf Kronen, Jonna. Sch\u00e4m dich! Es wird ein Vergn\u00fcgen sein, mir eine richtig harte Strafe f\u00fcr dich auszudenken.\u00ab Der Mann sah sie erschrocken an, aber Gorilla verdrehte nur die Augen. \u00bbDieser Nichtsnutz\u00ab, seufzte sie. \u00bbWie viel sie schon kaputt gemacht hat, seit sie bei mir wohnt! Ich glaube, heute Nacht werde ich sie auf gl\u00fchenden Kohlen schlafen lassen, das zeigt f\u00fcr gew\u00f6hnlich Wirkung.\u00ab Der Mann schluckte und sah mich mitleidig an. \u00bbAber, das wird doch wohl nicht n\u00f6tig sein?\u00ab, sagte er. \u00bbIch bezahle, was der Handgriff wert ist.\u00ab Gorilla l\u00e4chelte. \u00bbWie nett von Ihnen, so viel Nachsicht mit einem dummen Kind zu haben. Und nur deshalb bekommen Sie den Griff billiger. Achthundert Kronen.\u00ab Der Mann zog sein Portemonnaie heraus. Mit zitternder Hand bezahlte er die achthundert Kronen. Er nickte mir kurz zu, was wohl so viel bedeuten sollte wie: \u00bbIch hoffe, jetzt ist alles in Ordnung und du kommst um die gl\u00fchenden Kohlen herum.\u00ab Dann verschwand er wie ein ge\u00f6lter Blitz. Gorilla gab mir einen Hunderter. \u00bbJetzt, Jonna\u00ab, sagte sie und l\u00e4chelte, \u00bbjetzt wittere ich gute Gesch\u00e4fte.\u00ab<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag kam ein Mann mit J\u00e4gerhut und Lederjacke. Er sei Antiquit\u00e4tenh\u00e4ndler und auf der Jagd nach Fundst\u00fccken. Ich entdeckte eine Schachtel mit altem Weihnachtsschmuck. Darin lag ein Kerzenst\u00e4nder mit verschn\u00f6rkeltem Henkel. \u00bbWohin sollte ich den noch mal legen?\u00ab, rief ich Gorilla zu. \u00bbAlso den, der ins Museum soll!\u00ab Der Mann spitzte die Ohren. Gorilla kam angeschlurft. \u00bbOh\u00ab, sagte sie und nahm mir den Kerzenst\u00e4nder ab. \u00bbDen legen wir in eine wattierte Schachtel und\u2008\u2026\u00ab Sie schielte zu dem Mann, der den Kerzenst\u00e4nder anstarrte, dass ich schon Sorge hatte, ihm k\u00f6nnten jeden Moment die Augen aus dem Kopf fallen und \u00fcber den Boden kullern. \u00bbJa, also der\u2008\u2026\u00ab, sagte Gorilla, \u00bb\u2026\u2008ist unverk\u00e4uflich. Ein Kenner wie Sie sieht nat\u00fcrlich gleich, dass er zu kostbar ist, um ihn in einem Gesch\u00e4ft zu verkaufen. Mit dem richtigen Kunden, da k\u00f6nnte man zwanzigtausend Kronen rausschlagen.\u00ab Der kleine Schnauzbart des Mannes fing nerv\u00f6s an zu zucken. \u00bbIch wei\u00df alte Dinge zu sch\u00e4tzen. Vielleicht kommen wir ins Gesch\u00e4ft?\u00ab Er zog ein kleines B\u00fcndel Tausender heraus. Gorilla begann mit dem Fu\u00df im Dreck zu scharren. \u00bbWie peinlich, dass das M\u00e4dchen verraten hat, dass wir ihn haben\u00ab, sagte sie. \u00bbVielleicht muss ich ihr den kleinen Finger abschneiden\u2008\u2026\u00ab Entsetzt blickte der Mann von mir zu Gorilla. \u00bbA-a-abschneiden?\u00ab \u2013 \u00bbSchnipp-schnapp\u00ab, sagte Gorilla und bewegte zwei Finger wie eine Schere. \u00bbDas ist die einzige Art, den G\u00f6ren etwas einzubl\u00e4uen.\u00ab Sie machte eine Kehrtwendung und ging \u00fcber den Hof weg. Der Mann streckte ihr das B\u00fcndel Geldscheine hinterher. \u00bbF\u00fcnftausend!\u00ab, rief er. Gorilla blieb stehen. \u00bbMein guter Mann\u00ab, sagte sie streng. \u00bbAntik ist antik.\u00ab \u2013 \u00bbAcht\u00ab, gab der Mann nach und kramte drei weitere Tausender raus. \u00bbUnd der Leuchter ist in guten H\u00e4nden.\u00ab \u2013 \u00bbJa, ja\u00ab, unterbrach Gorilla ihn, weil ihr die Angeberei des Mannes langsam auf die Nerven ging. \u00bbAlso acht. Aber ich kann Ihnen keine Quittung geben, sonst lande ich im Knast.\u00ab \u2013 \u00bbAusgezeichnet\u00ab, sagte der Mann.<br \/>\nVon diesem Tag an sah es in Gorillas Schuhkarton anders aus. Die Leute waren bereit, unglaubliche Summen f\u00fcr M\u00fcll auszugeben, wenn sie dachten, ein Kind h\u00e4tte einen Fehler gemacht. Gorilla und ich scheffelten Geld von fr\u00fch bis sp\u00e4t. So verging die Zeit, und ich h\u00f6rte auf, mich vom Schrottplatz wegzusehnen. Die Abende wurden rauer, aber im Haus war es warm. Gorillas schwarze Haare blieben in meiner Decke mit den braunen Pfefferkuchenherzen h\u00e4ngen. Auf meinem Nachttisch stand der zerbrochene Wichtel. Meine Zahnb\u00fcrste lag in der Schublade und wurde vergessen. Meine Haare wurden immer struppiger und meine Jeans dreckiger und dreckiger. Wer hatte schon Zeit, sich zu waschen und Bettt\u00fccher auszusch\u00fctteln, wo es doch so viel wichtigere Dinge im Leben gab? Wie Fahrradfahren. Oder B\u00fccherlesen. Oder ein Verm\u00f6gen mit Schrott zu verdienen. Oder auf Gorillas Scho\u00df zu sitzen, Eierbrote zu essen und dem Regen zuzuh\u00f6ren, der auf die kleinen Scheiben im Dach prasselte. Oder dem Wind, der an den W\u00e4nden r\u00fcttelte, und dem Feuer, das an all den dunklen Abenden im Holzofen knisterte.<\/p>\n<p>N\u00e4chste Woche lest Ihr im sechsten Teil der Geschichte: Jonna und Gorilla finden einen alten Campingwagen<br \/>\nvor dem Schrottplatz. In dem kann man im Sommer sicher prima \u00fcbernachten, denkt Jonna. Bis es so weit ist, lernt<br \/>\ndas M\u00e4dchen Autofahren \u2026<\/p>\n<p>Den vierten Teil der KinderZEIT-(Vor)lesegeschichte findet Ihr <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/15\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-%e2%80%93-teil-4_6567\">hier<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-6671\" title=\"affenstern\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/affenstern-223x300.jpg\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/affenstern-223x300.jpg 223w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/affenstern-401x540.jpg 401w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/affenstern.jpg 591w\" sizes=\"auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px\" \/><strong><br \/>\nFrida Nilsson:<br \/>\nIch, Gorilla und der Affenstern<br \/>\nGerstenberg<br \/>\nVerlag, 12,95 \u20ac<br \/>\n<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Frida Nilsson Beim Einkaufsbummel glotzen alle Leute Jonna und ihre Adoptivmutter Gorilla an. 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