{"id":6705,"date":"2010-07-29T10:44:06","date_gmt":"2010-07-29T08:44:06","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=6705"},"modified":"2010-08-18T11:01:19","modified_gmt":"2010-08-18T09:01:19","slug":"kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-%e2%80%93-teil-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/29\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-%e2%80%93-teil-6_6705","title":{"rendered":"KinderZEIT Lesesommer 2010: Ich, Gorilla und der Affenstern \u2013 Teil 6"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6716\" title=\"affenstern-31-540\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/affenstern-31-5401.jpg\" alt=\"Ich, Gorilla und der Affenstern - Teil 5\" width=\"540\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/affenstern-31-5401.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/affenstern-31-5401-300x125.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><strong>Von Frida Nilsson<\/strong><\/p>\n<p><em>Jonna genie\u00dft das Leben bei ihrer Adoptivmutter  Gorilla: Zusammen mit  der Affendame lebt sie auf deren Schrottplatz, k\u00e4mmt sich nicht mehr,  l\u00e4sst das Z\u00e4hneputzen ausfallen und \u00fcbt stattdessen Rad fahren. Dann  steht eines Morgens nicht nur ein wunderbarer alter Campingwagen vor dem  Hof, das Kind lernt auch noch Auto fahren&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Im Oktober musste ich einen Schal und Handschuhe anziehen, wenn ich  \u00fcber den Hof kurven wollte. Gorilla hatte aus altem Schrott einen  Hindernisparcours gebaut. An einer liegenden Sp\u00fclmaschine lehnte ein  Brett, auf dem man hochfahren konnte, dann kam ein zweites Brett, das  wieder nach unten f\u00fchrte. Danach musste man sich in einer engen Acht um  zwei gro\u00dfe F\u00e4sser herumschl\u00e4ngeln und um sieben Besenstiele, die im  Matsch steckten, Slalom fahren. Das Schwierigste war ein einzelnes  Brett, das \u00fcber einem Holzbock lag. Erst musste man darauf hochfahren,  dann kippte das Brett wie eine Wippe, und man rollte wieder nach unten.  Eigentlich bestand Gorilla darauf, immer danebenzustehen und  aufzupassen, wenn ich \u00fcber das Wippbrett fuhr, aber an diesem Morgen war  ich schon dreimal rauf und runter gefahren, als Gorilla aus dem Haus  kam.<!--more--><\/p>\n<p>Ihr Kleid war noch ganz schlafknittrig, und ihre Leggins hatten sich  bis \u00fcber die Knie hochgerollt. Sie knurrte wie ein echter L\u00f6we, als sie  sich streckte. \u00bbWas f\u00fcr ein herrlicher Morgen!\u00ab, sagte sie und kratzte  sich den Bauch. \u00bbEine Luft, so klar wie Klo\u00dfbr\u00fche.\u00ab Ich machte eine  Schlitterbremsung vor ihren F\u00fc\u00dfen und dr\u00fcckte auf die Fahrradhupe. Tuut!  \u00bbSchau mal, was wir bekommen haben\u00ab, sagte ich mit rauchendem Atem und  roten Wangen. Auf den Grasb\u00fcscheln im Hinterhof lag Raureif. Gorilla  drehte sich um. Vor dem Zaun stand ein bulliger grauwei\u00dfer  Campinganh\u00e4nger, der nur noch ein Rad hatte. \u00bbVerflixt und zugen\u00e4ht!\u00ab,  schimpfte sie. \u00bbDieses Unget\u00fcm blockiert uns die ganze Einfahrt.  Irgendjemand muss ihn heute Nacht da abgestellt haben.\u00ab \u2013 \u00bbKlasse,  oder?\u00ab, sagte ich. \u00bbK\u00f6nnen wir ihn behalten?\u00ab Gorilla r\u00fcmpfte die Nase.  \u00bbNeee!\u00ab \u2013 \u00bbDoch!\u00ab Ich st\u00fcrzte mich von meinem Fahrrad und warf mich mit  gefalteten H\u00e4nden an ihren Bauch. \u00bbBiitteeeee! Komm, wir gehen hin und  schauen ihn uns mal an, ja?\u00ab \u2013 \u00bbJa, ja\u00ab, sagte Gorilla und versuchte,  streng zu klingen. Aber l\u00e4cheln musste sie doch.<\/p>\n<p>Der Anh\u00e4nger war ziemlich heruntergekommen. Aber im Innenraum waren  orangefarbene Sitzb\u00e4nke und eine kleine K\u00fcche mit Gasherd eingebaut.  \u00bbWei\u00dft du, was wir im Sommer hier drin haben k\u00f6nnten?\u00ab, fragte ich und  zog eine kleine blaue Rollgardine im Heck hoch. \u00bbEin Antiquariat! Man  k\u00f6nnte das Heckfenster \u00f6ffnen und die B\u00fccher einfach rausreichen.\u00ab  Gorilla kratzte sich am Kinn, und ihr Blick wurde tr\u00e4umerisch. \u00bbDas w\u00e4re  was. Was anderes als der alte Schrott&#8230; Stell dir vor, was&#8230;?\u00ab Aber  dann sch\u00fcttelte sie den Kopf. \u00bbNee. Jetzt m\u00fcssen wir ihn erst mal aus  der Einfahrt wegschaffen. Ich muss das Auto herholen.\u00ab Sie zw\u00e4ngte sich  durch den schmalen Spalt, den das Tor sich noch \u00f6ffnen lie\u00df. \u00bbBin gleich  wieder da.\u00ab<\/p>\n<p>Oh, wie sehr ich hoffte, dass niemand den Campingwagen kaufen wollte.  Man konnte die Sitze zu Schlafpl\u00e4tzen ausklappen, und in einem Schrank  standen sogar Becher und Teller aus rostfreiem Stahl. Ich hakte die  Heckscheibe ein und schaute hinaus. \u00bbGorillas und Jonnas Antiquariat\u00ab.  Oder vielleicht \u00bbGorillas und Jonnas B\u00fccherkiosk\u00ab. Wir k\u00f6nnten damit in  die Stadt fahren. Ihn mitten auf dem Marktplatz abstellen und dort  \u00fcbernachten. Morgens aufwachen und das Fenster aufklappen, vor dem sich  schon die Leute dr\u00e4ngelten, um B\u00fccher zu kaufen.<\/p>\n<p>Es dauerte nicht lange, da kam Gorilla um die Ecke geschleudert. Es  bereitete ihr einige Schwierigkeiten, das Auto so zu rangieren, dass die  Anh\u00e4ngerkupplung genau da landete, wo sie hinsollte. Gorilla gab Gas  und bremste, der Volvo schaukelte vor und zur\u00fcck, wie ein Schiff in  Seenot, und der Motor jaulte verzweifelt auf. \u00bbStehe ich so richtig?\u00ab,  rief sie durch die heruntergekurbelte Scheibe. \u00bbDu musst nach rechts!\u00ab \u2013  \u00bbWas?\u00ab \u2013 \u00bbDu muss nach reeeeeechts!\u00ab Gorilla hob die Hand hoch. \u00bbOkay!\u00ab  Einige Anstrengungen sp\u00e4ter stand der Volvo an Ort und Stelle. Gorilla  sch\u00e4lte sich aus dem Vordersitz und h\u00e4ngte den Campingwagen an. \u00bbDas  w\u00e4r\u2019s\u00ab, sagte sie und stemmte beide F\u00e4uste energisch in die Seiten.  \u00bbDann fahren wir ihn mal rein.\u00ab<\/p>\n<p>Wir stiegen in den Volvo, und Gorilla gab Gas. Wruuumm! Das Auto  r\u00fchrte sich nicht. \u00bbWas zum Kuckuck ist denn jetzt los?\u00ab Sie versuchte  es noch einmal. Der Motor r\u00f6hrte wie zw\u00f6lf S\u00e4gewerke. \u00bbIrgendetwas  stimmt da nicht\u00ab, schmollte sie. \u00bbHrm.\u00ab Ich r\u00e4usperte mich. \u00bbImmerhin  fehlt ein Rad.\u00ab Gorilla machte den Motor aus, \u00f6ffnete die T\u00fcr und  schaute nach hinten zum Campingwagen. \u00bbNa, so was! Das hatte ich ganz  vergessen.\u00ab Sie legte einen Finger ans Kinn und fing an, sich  gedankenverloren zu kratzen. \u00bbSo machen wir es\u00ab, erkl\u00e4rte sie nach einer  Weile. \u00bbIch gehe raus und schiebe, w\u00e4hrend du lenkst, was das Zeug  h\u00e4lt.\u00ab Ich starrte sie an. \u00bbIch soll was?\u00ab, rief ich. \u00bbSelbst lenken?\u00ab  Tats\u00e4chlich hatte ich schon ein paarmal \u00fcber das nachgedacht, was sie  mich am allerersten Tag auf der Treppe des Rainfarn gefragt hatte. Ob  ich fahren lernen wolle. Damals hatte ich gedacht, sie w\u00e4re wohl nicht  ganz richtig im Kopf, aber jetzt kribbelte es vor Aufregung in meinem  Magen.<\/p>\n<p>Gorilla dachte noch ein Weilchen nach. \u00bbIch sehe keine andere  L\u00f6sung\u00ab, sagte sie. \u00bbIch werde versuchen, die reifenlose Seite anzuheben  und mit der H\u00fcfte zu schieben. Ruf mich, wenn du irgendwo landest, wo  wir nicht hinwollen.\u00ab Mit diesen Worten marschierte sie auf die  R\u00fcckseite des Campingwagens. Ich rutschte r\u00fcber auf den Fahrersitz und  setzte mich zurecht. Dann \u00fcberlegte ich es mir anders und kniete mich  stattdessen hin, sonst h\u00e4tte ich nichts sehen k\u00f6nnen. Ich umfasste das  gro\u00dfe schwarze Lenkrad. \u00bbFertig?\u00ab, rief Gorilla. \u00bbJa!\u00ab, schrie ich  zur\u00fcck, und meine Mundwinkel schoben sich ganz weit die Wangen hoch.  \u00bbJa! Schieb los!\u00ab \u2013 \u00bbHgn!!!\u00ab, t\u00f6nte es aus Gorillas Richtung.  \u00bbArrgh-hrrr!\u00ab Sie br\u00fcllte und st\u00f6hnte. Langsam rollte das Auto vorw\u00e4rts.  Langsam, ganz langsam glitten wir durch den Matsch. \u00bbDas ist super!\u00ab,  schrie ich. \u00bbNoch ein bisschen weiter!\u00ab \u2013 \u00bbLenkst du?\u00ab, \u00e4chzte Gorilla.  \u00bbNa klar!\u00ab Ich drehte das Lenkrad ein St\u00fcckchen nach rechts, um nicht im  Zaun zu landen. \u00bbNoch ein bisschen!\u00ab, rief ich. Als Volvo und  Campingwagen endlich an ihrem Platz waren, schrie ich \u00bbStopp!\u00ab und  sprang aus dem Auto. Ich rannte zur R\u00fcckseite des Gespanns. Dort sa\u00df  Gorilla wie ein Wrack auf dem Boden und lie\u00df die Zunge h\u00e4ngen. Ihr Blick  war ersch\u00f6pft und ihr Fell nass geschwitzt. \u00bbOh, oh, oh\u00ab, keuchte sie.  \u00bbDas mache ich heute kein zweites Mal.\u00ab Wackelig kam sie auf die Beine  und schlug tapfer gegen den Campingwagen. \u00bbAber anders w\u00e4re es nicht  gegangen.\u00ab \u2013 \u00bbN\u00f6\u00ab, sagte ich und machte ein paar Schlussspr\u00fcnge. \u00bbAu\u00dfer  wir h\u00e4tten einen der tausend Reifen drangeschraubt, die hier auf dem  Schrott rumliegen, und w\u00e4ren dann ganz normal auf den Hof gefahren.\u00ab<\/p>\n<p>Ich h\u00fcpfte durch den Matsch weg. Gorilla guckte mir verdattert  hinterher. Nach einer Weile runzelte sie die Stirn und schob die  Unterlippe vor. \u00bbHattest du diesen Genie-Einfall etwa schon die ganze  Zeit im Kopf, ohne mir was davon zu verraten?\u00ab, fragte sie. Ich zuckte  mit den Schultern. \u00bbNicht die ganze Zeit\u00ab, sagte ich. \u00bbUngef\u00e4hr seit du  angefangen hast zu schieben, aber da war es gerade so lustig.\u00ab Gorilla  verschr\u00e4nkte die Arme. \u00bbNa, h\u00f6r mal\u00ab, sagte sie. \u00bbIch habe mich fast  halbtot geschuftet.\u00ab Ich h\u00f6rte auf zu hopsen. \u00bbEntschuldige\u00ab, sagte ich.  \u00bbAber es war wirklich so lustig.\u00ab Gorilla kniff den Mund zusammen und  musterte mich. \u00bbTats\u00e4chlich?\u00ab \u2013 \u00bbMmm\u00ab, sagte ich. \u00bbUnd ich habe \u00fcber  etwas nachgedacht.\u00ab \u2013 \u00bbAha?\u00ab Ich z\u00f6gerte einen Moment. Ich hatte Angst,  dass sie vielleicht Nein sagen w\u00fcrde. \u00bbHast du das ernst gemeint, was du  mir mal gesagt hast?\u00ab, fragte ich. \u00bbDass du &#8230; du mir fahren  beibringen k\u00f6nntest? Auto?\u00ab Gorilla dachte gr\u00fcndlich nach. Sie sah sehr  streng aus. \u00bbHmpf!\u00ab, sagte sie dann. \u00bbEigentlich bin ich sehr  verantwortungsbewusst. Aber selbstverst\u00e4ndlich war es ernst gemeint.\u00ab  Ich flog in ihren Arm. \u00bbKann ich es jetzt sofort mal ausprobieren?\u00ab,  fragte ich. \u00bbGleich heute?\u00ab Gorilla lachte. \u00bbNa, also bitte\u00ab, sagte sie.  \u00bbDas geht bestimmt. Aber wir fangen ganz von vorne an.\u00ab<\/p>\n<p>Scharf links abbiegen, in drei Sekunden, zwei, eins, jetzt!\u00ab Ich bog  scharf links ab, und Gorilla drehte den alten Friseurstuhl, auf dem ich  sa\u00df. \u00bbGniiii!\u00ab, quietschte sie, was klingen sollte wie ein schleudernder  Autoreifen. Sie hatte das Lenkrad aus dem Volvo gerupft, damit ich  etwas zum \u00dcben hatte. Rechts vom Friseurstuhl steckte ein ramponierter  Golfschl\u00e4ger im Dreck, das sollte der Schalthebel sein, und direkt  dahinter ein Regenschirm, der die Handbremse darstellte. \u00bbGut so!\u00ab,  sagte Gorilla. \u00bbJetzt eine leichte Rechtskurve.\u00ab Ich schwenkte nach  rechts. \u00bbBrrrrmmmm!\u00ab, ahmte Gorilla das Motorenger\u00e4usch nach. \u00bbUnd  vergiss auf keinen Fall zu hupen, wenn du abbiegst, damit sch\u00fctzt du  dich vor Leuten, die im Weg stehen. Und immer mit Vollgas aus der Kurve  raus.\u00ab Ich dr\u00fcckte auf  die Hupe und gab mit dem rechten Fu\u00df Gas, indem  ich die Scheuerb\u00fcrste in den Matsch trat. \u00bbTut-tuuut! Perfekt!\u00ab, lobte  Gorilla. \u00bbUnd denk daran: Nur auf Rot zufahren, wenn du ordentlich Tempo  hast. Okay, Handbremsenwendung auf drei. Eins! Zwei! Drei! Jetzt!\u00ab Ich  zog am Regenschirm. Gorilla wirbelte den Stuhl eine halbe Umdrehung  weiter. \u00bbHaargenau\u00ab, sagte sie. \u00bbDu lernst schnell, nicht mehr lange,  und du f\u00e4hrst den Volvo. Aber jetzt m\u00fcssen wir essen.\u00ab<\/p>\n<p>Es war Samstag. Seit einer Woche hatten wir fast jeden Tag  Fahrstunden gehabt, und ich hatte schon ziemlich m\u00fcde Arme, denn das  Lenkrad war schwer. Ich wollte endlich richtig Auto fahren, aber Gorilla  z\u00f6gerte. Solange ich noch kein vollendeter Autofahrer war, sagte sie,  war es sicherer, wenn sie den Volvo selbst fuhr. Wenig sp\u00e4ter war das  Essen fertig, und Gorilla brachte die hei\u00dfe Bratpfanne an den Tisch.  \u00bbMadame\u00ab, sagte sie und legte mir meine Portion auf den Teller. Dann  machte sie eine schn\u00f6rkelige Drehung mit der Hand: \u00bbEs ist angerichtet.\u00ab  Ich nahm mein Essen in Augenschein und schluckte. \u00bbHrm\u00ab, sagte ich. \u00bbAb  und zu w\u00fcrde ich mir w\u00fcnschen, es g\u00e4be etwas anderes als  Spiegelei-Brot, Gorilla. Wenn das m\u00f6glich w\u00e4re.\u00ab Gorilla sah entt\u00e4uscht  aus. \u00bbAlso, ich meine nicht, dass es mir nicht schmeckt\u00ab, schob ich  eilig hinterher. \u00bbEs ist nur, weil wir, seit ich hier wohne, jeden Tag  Spiegelei-Brot gegessen haben. Es wird langsam ein bisschen langweilig.\u00ab  \u2013 \u00bbAber nat\u00fcrlich!\u00ab, rief Gorilla. \u00bbDaran habe ich noch gar nicht  gedacht. All die Jahre habe ich ja nur f\u00fcr mich alleine gekocht&#8230;\u00ab<\/p>\n<p>Sie sch\u00fcttelte den Kopf. Dann schnappte sie sich mein Spiegelei und  schleuderte es in den Abfalleimer. \u00bbKleines Sp\u00e4tzchen\u00ab, sagte sie. \u00bbDie  Spiegeleier m\u00fcssen dir ja schon zu den Ohren herauskommen, wenn du  niest. Nie wieder Eier in diesem Haus!\u00ab Ihr Blick fiel auf das Ei, das  noch auf ihrem eigenen Teller lag. Entschlossen packte sie es und warf  es \u00fcber ihre Schulter nach hinten. Klatsch!, landete es in einem  Gummistiefel. Ich musste lachen. \u00bbSo\u00ab, sagte Gorilla. \u00bbMein  aufrichtigstes Bedauern, Madame. Was wollen wir essen?\u00ab Ich zuckte die  Schultern. \u00bbWorauf hast du denn Lust?\u00ab Gorillas Gesicht hellte sich auf.  \u00bbRestaurant vielleicht? Ja! Wir fahren in die Stadt und mampfen  Samstagsessen, jetzt. Zackbumm, auf der Stelle!\u00ab<\/p>\n<p>Und das taten wir. Aber erst machten wir uns h\u00fcbsch. Ich kramte eine  alte B\u00fcrste aus der Vorratskammer und stellte mich damit vor den  Spiegel, der an dem gemauerten Kamin hing. Gorilla wanderte auf und ab  und \u00fcberlegte, was sie sich bestellen w\u00fcrde. \u00bbFiletsteaks sind lecker\u00ab,  sagte sie. \u00bbDas ist gutes Essen. Oder Scholle mit Remouladenso\u00dfe.  Mmmm&#8230;\u00ab Ich hatte ernsthafte Probleme mit den verfilzten Knoten in  meinen Haaren. \u00bbEs ist unm\u00f6glich, alle rauszub\u00fcrsten\u00ab, sagte ich. \u00bbAber  so sieht es ganz okay aus.\u00ab Gorilla nickte. Sie angelte sich ein graues  Herrensakko vom Haken neben der T\u00fcr, das noch fast alle Kn\u00f6pfe hatte.  Dann wischte sie den Matsch von meinen Gummistiefeln. \u00bbJetzt kann sich  niemand mehr beschweren\u00ab, sagte sie zufrieden. Ich schaute sie an.  Schick sah sie aus. Gro\u00df und stark und sch\u00f6n, wie ein frisch gewaschener  Traktor. Zu guter Letzt setzte ich mir noch die Hahnentrittm\u00fctze auf.  \u00bbFertig\u00ab, sagte ich und sp\u00fcrte das Kribbeln im Magen. \u00bbFertig\u00ab, sagte  Gorilla. \u00bbJetzt fahren du und ich, wir beide, los und gehen vornehm  essen.\u00ab<\/p>\n<p>Das verlassene Industriegebiet lag menschenleer und still vor uns.  Die Laternen warfen ihr gelbes Licht auf die Stra\u00dfen, und die Schatten  waren lang. Dieses Mal fuhr Gorilla nicht so schnell. Sie zeigte nach  links und rechts und erz\u00e4hlte. \u00bbP\u00e4rsons Maschinenfix\u00ab stand auf einem  pr\u00e4chtigen alten Neonschild, das nicht mehr leuchtete. \u00bbDas war fr\u00fcher  mal eine Werkstatt\u00ab, sagte sie. \u00bbDa konnte man sich alles M\u00f6gliche  aufpolieren oder flottmachen lassen. P\u00e4rson hatte einen Dackel, der  jeden, der von der Stadtverwaltung kam, in die Waden gebissen hat.  P\u00e4rson hat sich lange geweigert zu verkaufen.\u00ab Ihr Blick verd\u00fcsterte  sich. \u00bbAber dann haben sie ihn erpresst. Ich glaube, sie haben das Haus  f\u00fcr bauf\u00e4llig erkl\u00e4rt. Er w\u00e4re gezwungen gewesen, f\u00fcr Hunderttausende zu  sanieren, und das Geld hatte er nicht. Also hat er doch verkauft.\u00ab Sie  seufzte, aber dann nahm sie wieder Fahrt auf und erz\u00e4hlte weiter. \u00bbUnd  hier war die Wurstfabrik. Als sie nicht verkaufen wollten, haben Tord  Fjordmark und seine M\u00e4nner einfach am anderen Ende der Stadt eine neue  Wurstfabrik er\u00f6ffnet. Es dauerte nicht lange, bis sie die Armen hier  drau\u00dfen ausgebootet hatten und, ja &#8230; es kam, wie es kommen musste. Sie  verkauften.\u00ab<\/p>\n<p>Schweigend fuhr sie weiter. \u00dcberall standen diese gelben runden  Schilder herum und sahen gruselig aus. \u00bbHalt mal an\u00ab, sagte ich. Gorilla  bremste. Ich presste die Nase gegen die Scheibe und las die rote  Schrift. \u00bbHier baut die Stadt das gr\u00f6\u00dfte Schwimmbad Nordeuropas.\u00ab In der  Mitte des Schildes war eine Hand zu sehen, die schwungvoll den Daumen  hochhielt. Darunter stand: \u00bbEine Stadt mit Fortschritt\u00ab. Gorilla  schnaubte. \u00bbNa, sch\u00f6nen Dank auch. Feine Methoden sind das, mit einem  Fortschritt zu prahlen, den man mit Erpressung erreicht hat.\u00ab Mit  finsterer Miene fuhr sie weiter. \u00bbAber mich werden sie nicht  kleinkriegen. Ich bin n\u00e4mlich kein Feigling. Ihr Schwimmbad k\u00f6nnen die  sich in die Haare schmieren.\u00ab Ich sp\u00fcrte, wie sich ein leichtes Stechen  in meinem Bauch breitmachte. Ich sah Tords gemeines L\u00e4cheln f\u00f6rmlich vor  mir. Was w\u00fcrde passieren, wenn es ihm doch gelang, sich den  Schrottplatz unter den Nagel zu rei\u00dfen? Wo sollten wir dann leben?<\/p>\n<p>Ich sch\u00fcttelte den Gedanken ab. \u00bb       <em>No panic on Titanic\u00ab,<\/em> dachte ich und lehnte mich im Sitz zur\u00fcck. Solange wir uns hatten,  war alles halb so schlimm. Wir rollten weiter durch die gelben  Lichtkegel.<\/p>\n<p>Den f\u00fcnften Teil der KinderZEIT-(Vor)lesegeschichte findet Ihr <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/07\/22\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-%E2%80%93-teil-5_6669\">hier<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"affenstern\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/affenstern-223x300.jpg\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"300\" \/><strong><br \/>\nFrida Nilsson:<br \/>\nIch, Gorilla und der Affenstern<br \/>\nGerstenberg<br \/>\nVerlag, 12,95 \u20ac<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Frida Nilsson Jonna genie\u00dft das Leben bei ihrer Adoptivmutter Gorilla: Zusammen mit der Affendame lebt sie auf deren Schrottplatz, k\u00e4mmt sich nicht mehr, l\u00e4sst das Z\u00e4hneputzen ausfallen und \u00fcbt stattdessen Rad fahren. 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