{"id":6959,"date":"2010-08-26T11:00:21","date_gmt":"2010-08-26T09:00:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=6959"},"modified":"2010-08-25T12:21:37","modified_gmt":"2010-08-25T10:21:37","slug":"kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-%e2%80%93-teil-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/08\/26\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-%e2%80%93-teil-9_6959","title":{"rendered":"KinderZEIT Lesesommer 2010: Ich, Gorilla und der Affenstern \u2013 Teil 9"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/img.zeit.de\/bilder\/KinderZEIT\/2010\/35\/illu.jpg\" alt=\"KinderZEIT\" \/><\/p>\n<p><em>Zur\u00fcck ins Heim? Jonna und ihre Adoptivmutter Gorilla warten auf eine wichtige Entscheidung: Darf das M\u00e4dchen bei der Affendame bleiben? Dar\u00fcber ber\u00e4t ein Komitee unter der Leitung des fiesen B\u00fcrgermeisters Tord. Bis sie Bescheid bekommen, unternehmen Jonna und Gorilla einen Ausflug an einen besonderen Ort\u2026<\/em><\/p>\n<p><strong>Von Frida Nilsson<\/strong><\/p>\n<p>Gorilla verschwand raschelnd zwischen den Fichten. Ich blieb dicht am Feuer sitzen und z\u00e4hlte die Sekunden. Es war unheimlich, so allein im Dunkeln. Es kam mir vor, als w\u00fcrde ich seit einer Ewigkeit warten. Warum kam sie nicht zur\u00fcck? Ich war ganz kurz davor, w\u00fctend zu werden, als es endlich raschelte und Gorilla auftauchte. \u00bbPuh!\u00ab, keuchte sie und stellte die Tasche auf den Boden. \u00bbDas hat aber lange gedauert\u00ab, maulte ich. \u00bbWas hast du gemacht?\u00ab \u2013 \u00bbIch musste warten, bis die Luft rein war\u00ab, sagte Gorilla. \u00bbSchau nach, dann wirst du es sehen.\u00ab Ich lugte in die Tasche. Darin waren Kartoffeln, ein paar Karotten und Steckr\u00fcben, eine gelbe Zwiebel und Pastinaken. \u00bbW\u00e4chst das alles hier im Wald?\u00ab, fragte ich erstaunt. \u00bbHe-he.\u00ab Gorilla schaute verlegen zum Bach hin\u00fcber und drehte die Tasche auf den Kopf. Da purzelte noch mehr auf den Boden: ein Glas mit Roter Beete und eins mit Salzgurken. Mit gro\u00dfen Augen starrte ich alles an. \u00bbHm\u00ab, sagte Gorilla. \u00bbLass es mich so sagen, ich kenne einen Ort, wo es das alles gibt.\u00ab <!--more--><\/p>\n<p>Wenig sp\u00e4ter sa\u00dfen wir nebeneinander und schl\u00fcrften unsere Gem\u00fcsesuppe. Sie war dampfend hei\u00df und schmeckte wunderbar. Wobei sie vermutlich nur deshalb so fabelhaft schmeckte, weil wir sie hier drau\u00dfen im Wald selbst gekocht hatten. \u00bbJa, das war nicht \u00fcbel, was?\u00ab, sagte Gorilla und steckte sich eine Salzgurke in den Mund. Pl\u00f6tzlich sah sie mich ganz verlegen an. \u00bbEigentlich darf man ja nicht einfach so jemandem das Essen stehlen.\u00ab Ich kicherte. \u00bbWir h\u00e4tten eine Kamera mitnehmen sollen\u00ab, sagte ich. Gorilla nickte. \u00bbAbsolut. Alles verewigen. Beim n\u00e4chsten Ausflug machen wir das.\u00ab<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Ausflug. Gorilla und ich w\u00fcrden Hunderte von Ausfl\u00fcgen zusammen machen. Ein Gl\u00fccksgef\u00fchl durchstr\u00f6mte meinen K\u00f6rper. Aber in derselben Sekunde verkrampfte sich mein Magen. Vielleicht. Vielleicht w\u00fcrden wir noch mehr Ausfl\u00fcge machen. Aber vielleicht musste ich auch zur\u00fcck ins Rainfarn. Ich kuschelte mich an ihren gro\u00dfen Bauch. \u00bbWas glaubst du, wie es morgen l\u00e4uft?\u00ab, fragte ich. Gorilla streichelte mir \u00fcber die Wange. Sie schwieg eine Weile und sah sich um. \u00bbAn diesem Ort war ich schon viele Male\u00ab, sagte sie dann. \u00bbHabe mich ins Moos gesetzt und die Baumwipfel betrachtet. Ich finde, es ist ein guter Platz, wenn man am liebsten weit weg w\u00e4re und eine Zuflucht braucht.\u00ab Ich schaute sie fragend an. \u00bbWas ich dir damit sagen wollte, ist\u00ab, sagte Gorilla, \u00bbdass ich hoffe, dass du dich an diesen Ort erinnerst. Wie auch immer es morgen ausgeht, es gibt immer einen Ort, an den man gehen kann. So wie ich hierhergekommen bin, wenn ich\u2026 wegwollte.\u00ab Sie schluckte und sah mich so eindringlich an. \u00bbHrm, ich\u2026 ich will dir noch etwas erz\u00e4hlen.\u00ab \u2013 \u00bbJa?\u00ab Sie wand sich und suchte nach Worten. \u00bbIch\u2026 Ich\u2026 wollte dir erz\u00e4hlen, dass ich\u2026\u00ab Dann sch\u00fcttelte sie den Kopf. \u00bbAch, nichts Besonderes. Ich wollte nur sagen, dass wir beide uns \u00e4hnlich sind. In mancher Hinsicht.\u00ab Dann schwieg sie wieder. \u00bbWarum hast du mich eigentlich adoptiert?\u00ab, fragte ich. Gorilla schien ein wenig \u00fcberrumpelt. \u00bbTja\u00ab, sagte sie. \u00bbIch wei\u00df nicht. Es war wohl ein bisschen eint\u00f6nig, jeden Tag alleine auf dem Schrottplatz herumzulaufen. Da dachte ich mir, was gut f\u00fcr mich ist, k\u00f6nnte auch gut f\u00fcr jemand anders sein. Jedenfalls auch nicht schlechter als das Rainfarn.\u00ab Sie sah verlegen aus. \u00bbAber am Anfang warst du nicht sehr erfreut dar\u00fcber, nicht wahr? Ein paarmal war ich kurz davor, dich zur\u00fcckzubringen.\u00ab \u2013 \u00bbAber warum hast du ausgerechnet mich genommen?\u00ab, fragte ich. Gorilla l\u00e4chelte. \u00bbDu bist stehen geblieben\u00ab, sagte sie. \u00bbAlle anderen sind weggerannt, wie sie es immer getan haben. Du nicht. Und du hattest schmutzige H\u00e4nde. Damit hatte ich selbst auch immer Probleme.\u00ab<\/p>\n<p>Bei all dem Reden \u00fcber das Rainfarn f\u00fchlte ich mich mit einem Mal, als l\u00e4ge ein schwerer Stein in meinem Bauch. Ein tiefer Seufzer kroch aus meinem Mund. Da strich Gorilla mir wieder \u00fcber die Wange. \u00bbDas beste Buch der Welt ist Oliver Twist von Charles Dickens\u00ab, sagte sie. \u00bbWei\u00dft du, warum ich das denke?\u00ab \u2013 \u00bbNein.\u00ab \u2013 \u00bbWeil es von einem armen Kerl handelt, der immer nur Pech hat und dauernd in Schwierigkeiten ger\u00e4t. Genau wie\u2026 Hrm, genau wie du w\u00e4chst er im Kinderheim auf, und alle wollen ihm das Leben schwer machen. Aber am Ende, da geht es doch gut aus. Also, nur weil es scheint, als st\u00fcnden die Dinge schlecht, darf man dennoch nie den Mut verlieren.\u00ab Sie streckte einen krummen schwarzen Finger in die Luft. \u00bbSchau mal da\u00ab, sagte sie. \u00bbWei\u00dft du, was das ist?\u00ab Ich blinzelte zu dem gro\u00dfen Stern \u00fcber unseren K\u00f6pfen. \u00bbEin Stern\u00ab, sagte ich. \u00bbGenau. Es ist ein Affenstern. Affensterne sind ein bisschen speziell, sie sind gr\u00f6\u00dfer als die anderen. Manchmal leuchten sie nur schwach und manchmal ganz hell. Und dann, eines Tages, verl\u00f6schen sie. Dieser da leuchtet schon \u00fcber der Lichtung, solange ich denken kann. Aber jeden Augenblick kann er verl\u00f6schen.\u00ab Ich schauderte. Es war irgendwie unheimlich, dass Gorilla so selbstverst\u00e4ndlich \u00fcber so traurige Dinge sprach. Wir krochen ins Zelt und legten uns hin. Es war kalt geworden, aber Gorilla war warm und weich. Wir zogen die Pferdedecke hoch und legten unsere K\u00f6pfe dicht nebeneinander auf das Kissen. Und gleich darauf war ich eingeschlafen.<\/p>\n<p>Am darauffolgenden Tag fuhren wir zur\u00fcck in die Stadt. Auf halber Strecke hielt Gorilla an. \u00bbWillst du lenken?\u00ab, fragte sie. Ich starrte sie an. \u00bbJa\u00ab, rief ich. \u00bbNat\u00fcrlich!\u00ab \u2013 \u00bbDann komm.\u00ab Gorilla klopfte sich auf die Beine. \u00bbDu darfst auf meinem Scho\u00df sitzen.\u00ab Ich kletterte auf die Fahrerseite und machte es mir bequem. Vorsichtig gab Gorilla Gas. \u00bbHochschalten\u00ab, johlte ich. \u00bbGas geben! Schneller!\u00ab Gorilla fuhr schneller. Ich drehte das Lenkrad in jeder kleinen Kurve und schaffte es sogar, den Schlagl\u00f6chern auszuweichen. \u00bbVollbremsung!\u00ab, befahl ich. Gorilla trat auf die Bremse, und ich dr\u00fcckte auf die Hupe. TUUUUT! \u00bbEin Wunderkind!\u00ab, jubelte Gorilla. \u00bbJa, ja, wahrhaftig!\u00ab Ich lenkte die ganze Strecke bis zu einem gro\u00dfen Parkplatz im Stadtzentrum. Vor uns stand ein staubgraues Haus. Unz\u00e4hlige Fensterreihen zogen sich \u00fcbereinander die Stockwerke entlang. Sie sahen aus wie gro\u00dfe glotzende L\u00f6cher. \u00bbDie Stadtverwaltung\u00ab, sagte Gorilla und sch\u00e4lte sich seufzend aus ihrem Sitz. Ich ging hinter ihr die Treppe hoch.<\/p>\n<p>Drinnen im Haus war es dunkel und d\u00fcster. Am Ende eines langen Korridors war eine T\u00fcr mit einem Aluminiumschild, auf dem \u00bbTord Fjordmark \u2013 B\u00fcrgermeister, Stadtverwaltung\u00ab eingraviert war. Gorilla schnaubte, als sie das las. \u00bbTreten Sie ein!\u00ab, rief eine uns leider wohlbekannte Stimme. Vor uns sa\u00df Tord, mit einem Gesicht so grau und ausdruckslos wie ein Aschenbecher. Auch der Blonde und die Frau von der Inspektion waren da. \u00bbP\u00fcnktlich\u00ab, lobte Tord. \u00bbBitte sehr, setzen Sie sich.\u00ab<\/p>\n<p>Aber es befand sich noch jemand in dem Raum. Sie sa\u00df mit ihrem breiten Po auf einem Stuhl an der Wand und blinzelte nerv\u00f6s. Es war Gerd, die Heimleiterin des Rainfarn. Als wir eingetreten waren und uns hingesetzt hatten, schielte sie \u00e4ngstlich zu Gorilla. Tord richtete seinen Blick auf Gorilla und sah sie so lange an, bis sie anfing, unruhig hin und her zu rutschen. Es machte ganz den Eindruck, als w\u00fcrde ihm das gefallen. \u00bbJa\u00ab, sagte er schlie\u00dflich. \u00bbDas sieht ja nun nicht so gut aus.\u00ab Gorilla schluckte. Ihre Augen wurden feucht, und die gro\u00dfen Pranken zitterten. \u00bbNach dem Besuch bei Ihnen hat das Komitee entschieden, dass Ihr Haus nicht die passende Umgebung ist, um ein Kind gro\u00dfzuziehen\u00ab, erkl\u00e4rte Tord. Da war es, als w\u00fcrde in mir etwas explodieren. Ich wurde so b\u00f6se, dass ich vom Stuhl aufsprang, Tr\u00e4nen schossen mir aus den Augen. \u00bbIhr habt mich ja gar nicht gefragt!\u00ab, rief ich. \u00bbWoher wollt ihr wissen, was f\u00fcr mich passt, wenn ihr mich nicht ein einziges Mal fragt?!\u00ab Darauf fiel niemandem eine Antwort ein. \u00bbIch will nicht im Rainfarn wohnen!\u00ab, fuhr ich fort. \u00bbIch will auf dem Schrottplatz bleiben!\u00ab Tord machte ein ratloses Gesicht. \u00bbHrm, wir sind erwachsen, deshalb wissen wir ein bisschen besser\u2026\u00ab \u2013 \u00bbIhr kennt sie doch gar nicht!\u00ab, fiel ich ihm ins Wort. Alle schwiegen. Die Mitglieder des Komitees wechselten untereinander kurze Blicke.<\/p>\n<p>Nach einer Weile machte Gerd den Mund auf. \u00bbNun, ich habe nie behauptet, ich h\u00e4tte einen Fehler gemacht\u00ab, sagte sie triumphierend. \u00bbWenn ich ein Kind unterbringe, achte ich immer darauf, was das Beste f\u00fcr das Kind ist.\u00ab Gorilla drehte den Kopf und starrte Gerd b\u00f6se an. Gerd quiekte kurz auf und dr\u00fcckte sich an die Wand. Dann sagte sie nichts mehr. Gorilla wandte sich an Tord. \u00bbNun\u00ab, knurrte sie, \u00bbjetzt haben Sie ja geh\u00f6rt, was das Kind denkt. Und das war wohl auch h\u00f6chste Zeit. Ich habe versucht, Ihnen zu sagen, dass wir gl\u00fccklich miteinander sind. Und so, wie ich die Sache sehe, kann man stundenlang durch irgendwelche H\u00e4user laufen und sich Notizen machen, man muss nur genug Fantasie haben. Aber Notizen sind eben nur Notizen. Gesprochene Worte sind etwas ganz anderes.\u00ab Die Frau und der Blonde glotzten Gorilla verdattert an. Dann schielten sie zu Tord. Der angelte sich eine Halspastille aus seiner Sakkotasche und schob sie sich in den Mund. Als er fertig gekaut hatte, richtete er seinen Blick auf mich. \u00bbSo, du sagst also, dass du bei Gorilla wohnen willst, ja?\u00ab Ich nickte. \u00bbJa.\u00ab Tord wandte sich an die Frau. \u00bbEs ist ganz offensichtlich so, dass Gorilla sie gezwungen hat, das zu sagen.\u00ab \u2013 \u00bbDas habe ich nicht! Sie l\u00fcgen!\u00ab, schrie Gorilla und donnerte ihre Faust auf den Schreibtisch. \u00bbIch l\u00fcge?\u00ab Tord starrte sie mit offenem Mund an. \u00bbJa, das tust du!!\u00ab, sagte ich. Er legte den Kopf schief und sah bek\u00fcmmert aus. \u00bbDas glaube ich nicht\u00ab, entgegnete er. Dann beugte er sich vor und fl\u00fcsterte, so laut, dass alle es h\u00f6ren konnten: \u00bbHab keine Angst. Bald bist du in Sicherheit.\u00ab \u2013 \u00bbWas faseln Sie da?\u00ab, fauchte Gorilla. \u00bbWieso Sicherheit?\u00ab<\/p>\n<p>Tord zog eine Schreibtischschublade auf und nahm eine gr\u00fcne Mappe heraus. \u00bbNun, wir von der Stadtverwaltung haben ein paar Anrufe bekommen\u00ab, sagte er, \u00bbvon verschiedenen Leuten, die im alten Industriegebiet gewesen sind, um Schrott zu kaufen.\u00ab \u2013 \u00bbAch ja?\u00ab, sagte Gorilla. \u00bbMhm\u00ab, sagte Tord. \u00bbUns wurde von ziemlich harten Strafen f\u00fcr ein Kind berichtet.\u00ab Und dann las er aus seiner Dokumentenmappe vor: \u00bbSie hob die Faust und schrie, dass sie das M\u00e4dchen wahrhaftig gr\u00fcn und blau schlagen w\u00fcrde, weil es zwei Nullen auf dem Preisschild vergessen hatte.\u00ab Er sah mich mit sorgenvollen Augen an. \u00bbArme Kleine\u00ab, sagte er. \u00bbDir muss es ja schlimm ergangen sein.\u00ab \u2013 \u00bbNein\u2026\u00ab, versuchte ich etwas zu erwidern, aber Tord unterbrach mich. \u00bbHier ist noch einer: \u203aGorilla erkl\u00e4rte, sie w\u00fcrde das M\u00e4dchen in den Ofen werfen, als der Fehler mit dem echten Picasso-Gem\u00e4lde aufgedeckt wurde.\u2039 So geht es in einem fort\u00ab, sagte er. \u00bbAnzeige auf Anzeige. Fakt ist, dass wir sogar einen Anruf aus einer Pizzeria erhalten haben. Ein Gast meldete uns, dass ein gewisser Affe ein gewisses Kind zwingen wollte, die Stiefel auf den Tisch zu legen und Kognak zu trinken.\u00ab Gorilla sah mich verdutzt an. \u00bbPizzeria?\u00ab, murmelte sie. \u00bbJepp\u00ab, sagte Tord. \u00bbSiebenundvierzig Zeugen alles in allem.\u00ab \u2013 \u00bbNein\u00ab, sagte ich. \u00bbDas war doch nicht ernst gemeint, wir haben das nur gemacht, um zu verkau\u2026\u00ab Gorilla warf mir einen verzweifelten Blick zu. \u00bbNicht, Jonna\u00ab, fl\u00fcsterte sie. Und da begriff ich, dass es vermutlich nicht sehr schlau war, dem Komitee zu verraten, dass wir uns drau\u00dfen auf dem Schrottplatz versorgt hatten, indem wir unsere Kunden reinlegten. Irgendetwas sagte mir, dass Tord eigentlich genau wusste, dass Gorillas Ausbr\u00fcche mir gegen\u00fcber nicht echt gewesen waren. Aber er war eben nicht so dumm, eine solche Situation nicht f\u00fcr sich zu nutzen, wenn sich die Gelegenheit dazu bot.<\/p>\n<p>Gorilla r\u00e4usperte sich. \u00bbIch w\u00fcrde gerne um ein Gespr\u00e4ch unter vier Augen mit dem\u2026 dem Herrn B\u00fcrgermeister bitten\u00ab, sagte sie. Da leuchtete Tords Gesicht auf wie ein Weihnachtsbaum. Er nickte der Frau und dem Blonden zu. \u00bbWartet drau\u00dfen.\u00ab \u2013 \u00bbKann ich dann jetzt gehen?\u00ab, fragte Gerd hoffnungsvoll. Aber Tord sch\u00fcttelte den Kopf. \u00bbWarten Sie vor der T\u00fcr.\u00ab \u2013 \u00bbHach, ja, ja. Man hat ja auch sonst nichts zu tun\u00ab, moserte Gerd und verschwand mit den anderen. Gorilla schaute Tord an. \u00bbJa\u00ab, sagte sie. \u00bbGratuliere. So bekommen Sie am Ende doch noch, was Sie wollen.\u00ab Tord hob seine buschigen Augenbrauen. \u00bbWas meinen Sie blo\u00df?\u00ab, fragte er. \u00bbSpielen Sie nicht den Dummen\u00ab, zischte Gorilla. \u00bbSie bekommen mein Grundst\u00fcck.\u00ab \u2013 \u00bbAch, das!\u00ab, rief Tord mit gespieltem Erstaunen. \u00bbDas ist aber nett von Ihnen.\u00ab \u2013 \u00bbMhm\u00ab, sagte Gorilla. \u00bbUnd Sie wissen, was ich im Gegenzug will. Das M\u00e4dchen.\u00ab Gorilla sah ihn abwartend an. \u00bbBekomme ich sie?\u00ab Tord beugte sich \u00fcber den Schreibtisch und erwiderte standhaft Gorillas Blick. \u00bbSie haben mein Wort.\u00ab Irgendetwas versetzte mir einen Stich, als er das sagte. Ich kann nicht erkl\u00e4ren warum, aber eine kleine Unruhe machte sich in meinem Brustkorb breit. Gorilla musterte Tord ein paar Sekunden lang, dann schluckte sie, biss die Z\u00e4hne zusammen und sagte: \u00bbDann machen wir es so.\u00ab<\/p>\n<p>Tord zog die Schreibtischschublade auf. \u00bbIch habe die Papiere schon vorbereitet.\u00ab Er l\u00e4chelte. \u00bbAber aufgrund der Lage f\u00e4llt mein Angebot nat\u00fcrlich erheblich niedriger aus.\u00ab Gorilla schien erstaunt. \u00bbWelcher Lage?\u00ab \u2013 \u00bbIhrer Lage\u00ab, entgegnete Tord. \u00bbF\u00fcnftausend kriegen Sie f\u00fcr den Platz. Mehr nicht.\u00ab Gorilla sah aus, als w\u00fcrde sie jeden Moment einen neuen Faust-auf-den-Tisch-donner-Ausbruch bekommen. Mit finsterer Miene griff sie nach dem Stift. Mit einer schnellen Handbewegung setzte sie ihre Unterschrift auf das Papier. \u00bbBesten Dank\u00ab, fl\u00f6tete Tord und reichte ihr f\u00fcnf Tausender. Er lie\u00df es klingen, als h\u00e4tte er gerade ein Paket Milch gekauft. Er schaute zu mir. \u00bbW\u00fcrdest du bitte die anderen hereinlassen?\u00ab, sagte er und legte das Papier in seine Aktenmappe. Ich ging zur T\u00fcr und machte auf. Kaum hatten die Frau, der Blonde und Gerd ihre neugierigen K\u00f6pfe ins Zimmer gestreckt, da sagte Tord nur kurz: \u00bbDann bringen wir das M\u00e4dchen jetzt ins Rainfarn.\u00ab Gorilla sprang von ihrem Stuhl auf. \u00bbNEIN! Sie haben gesagt, sie bleibt bei mir!\u00ab \u2013 \u00bbDas habe ich gesagt, ja\u00ab, schnitt Tord ihr das Wort ab. \u00bbAber im Unterschied zur Ihnen wei\u00df ich, dass das gesprochene Wort nichts wert ist. Mit all diesen Anrufen w\u00e4re es unverantwortlich, Ihnen das M\u00e4dchen nicht wegzunehmen.\u00ab<\/p>\n<p>Ich war wie gel\u00e4hmt. Auf einmal \u00fcberkam mich das Gef\u00fchl, einem M\u00e4rchen zuzuh\u00f6ren, das rein gar nichts mit mir zu tun hatte. Gerd schlich sich in den Raum und fasste mich am Arm. Ich riss mich los. \u00bbNein!\u00ab, schimpfte sie. \u00bbJetzt kommst du mit, ohne Theater.\u00ab Mit einem Schrei st\u00fcrzte Gorilla auf uns zu. Gerd quiekte auf und zerrte mich in den Flur. Wie ein Pfeil schoss Tord hinterher und schlug Gorilla die T\u00fcr vor der Nase zu. Mit f\u00fcrchterlichem Gebr\u00fcll trommelte sie von innen dagegen. Tord fischte einen Schl\u00fcssel aus der Tasche und schloss ab. \u00bbLasst sie fr\u00fchestens in einer halben Stunde raus\u00ab, sagte Tord zu dem Blonden.<\/p>\n<p>Gerd packte meinen Arm. \u00bbKomm jetzt! Abmarsch!\u00ab Sie zerrte mich den Flur hinunter, Tord im Schlepptau. \u00bbLass looooos!\u00ab, br\u00fcllte ich. \u00bbGorilla! Hiiiilfe!\u00ab Den ganzen Weg bis auf den Parkplatz konnte ich Gorillas w\u00fctende Schreie h\u00f6ren. Tord dr\u00fcckte mich auf den R\u00fccksitz in sein Auto und Gerd setzte sich daneben. Dann fuhren wir ins Rainfarn. Zur\u00fcck ins Heim. <\/p>\n<p>Den achten Teil der Geschichte findet ihr <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/08\/19\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-%e2%80%93-teil-8_6895\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"affenstern\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/affenstern-223x300.jpg\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"300\" \/><strong><br \/>\nFrida Nilsson:<br \/>\nIch, Gorilla und der Affenstern<br \/>\nGerstenberg<br \/>\nVerlag, 12,95 \u20ac<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur\u00fcck ins Heim? Jonna und ihre Adoptivmutter Gorilla warten auf eine wichtige Entscheidung: Darf das M\u00e4dchen bei der Affendame bleiben? Dar\u00fcber ber\u00e4t ein Komitee unter der Leitung des fiesen B\u00fcrgermeisters Tord. 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