{"id":7149,"date":"2010-09-09T10:27:56","date_gmt":"2010-09-09T08:27:56","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/?p=7149"},"modified":"2010-09-09T10:27:56","modified_gmt":"2010-09-09T08:27:56","slug":"kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-%e2%80%93-teil-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/09\/09\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-%e2%80%93-teil-10_7149","title":{"rendered":"KinderZEIT Lesesommer 2010: Ich, Gorilla und der Affenstern \u2013 Teil 10"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-7151\" title=\"Gorilla37\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/09\/Gorilla37-540x540.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"540\" srcset=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/09\/Gorilla37-540x540.jpg 540w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/09\/Gorilla37-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/09\/Gorilla37-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/09\/Gorilla37.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><em>Die Entdeckung: Jonna muss zur\u00fcck ins Kinderheim Rainfarn. Vorbei ist das sch\u00f6ne Leben auf dem Schrottplatz bei ihrer Adoptivmutter Gorilla. Die Affendame k\u00f6nne nicht richtig f\u00fcr das M\u00e4dchen sorgen, entschied eine Kommission um den fiesen B\u00fcrgermeister Tord. Jonna hofft, dass Gorilla sie rettet. Doch die ist offenbar schon weit fort \u2026<\/em><\/p>\n<p><strong>Von Frida Nilsson<\/strong><\/p>\n<p>\u00bbSie sollten darauf achten, Jonna in n\u00e4chster Zeit irgendwo einzuschlie\u00dfen\u00ab, sagte Tord vom Fahrersitz aus. \u00bbGorilla wird sicher versuchen, sie zu holen.\u00ab Gerd wimmerte. \u00bbMuss ich so etwas hinnehmen?\u00ab, jammerte sie. \u00bbDas k\u00f6nnte mich in Lebensgefahr bringen!\u00ab \u2013 \u00bbAch was\u00ab, sagte Tord. \u00bbAn Ihnen ist Gorilla ja nicht interessiert.\u00ab Gerd wand sich wie ein Aal. \u00bbDas mag ja sein. Aber wenn man jemandem gegen\u00fcbersteht, der nichts mehr zu verlieren hat \u2026\u00ab<!--more--><\/p>\n<p>\u00bbWenn das M\u00e4dchen aus dem Rainfarn verschwindet, mache ich Sie daf\u00fcr verantwortlich\u00ab, unterbrach Tord sie scharf und warf mir einen Blick im R\u00fcckspiegel zu. \u00bbAber jetzt lassen wir erst einmal ein wenig Zeit verstreichen, dann wirst du Gorilla bald vergessen haben. Das geht im Handumdrehen, nicht wahr?\u00ab Ich gab ihm keine Antwort. Es gab keinen Grund mehr, den Mund zu \u00f6ffnen. Es gab keinen Grund mehr, \u00fcberhaupt irgendetwas zu tun. Ich presste die Stirn gegen die kalte Fensterscheibe und weinte so sehr, dass die Scheibe beschlug. \u00bbFahren Sie auf den Kies hoch\u00ab, sagte Gerd, als wir die Stra\u00dfe zum Rainfarn hinaufrollten. \u00bbAber der ist so sch\u00f6n geharkt\u00ab, protestierte Tord. \u00bbJa-ja-ja-ja\u00ab, sagte Gerd. \u00bbKies ist ja wohl daf\u00fcr da, dass man drauff\u00e4hrt.\u00ab Der Wagen bog knirschend in den Kiesweg ein, und Gerd stieg aus wie eine k\u00f6nigliche Hoheit.<\/p>\n<p>Vor dem Haus dr\u00e4ngelten sich die Kinder und warteten. Ich war zur\u00fcck im Rainfarn. Mit seinen wei\u00dfen W\u00e4nden, den geputzten Fenstern und den wohlfrisierten Kindern, die mich mit gro\u00dfen Augen anstarrten. \u00bbDenken Sie daran, was ich gesagt habe\u00ab, mahnte Tord durch die heruntergelassene Seitenscheibe. \u00bbEinschlie\u00dfen!\u00ab Dann brummte sein gl\u00e4nzendes Auto davon. \u00bbAron!\u00ab, rief Gerd. \u00bbHol den Rechen und ordne den Kies. Und danach arbeitest du an der neuen T\u00fcr weiter!\u00ab Sie zog mich die Steintreppe hinauf. Ein paar Kinder liefen uns nach. Ich wusste, was sie dachten, als sie meine verfilzten Haare und meine dreckigen Jeans sahen. Sie dachten, dass ich ihnen leidtun musste. Dass ich gerettet worden war. Gereizt meckerte Gerd die Kinder an, die uns gefolgt waren. \u00bbMarsch nach drau\u00dfen! Ihr seid noch l\u00e4ngst nicht fertig mit dem Feuerholz!\u00ab Unschl\u00fcssig blieb sie mit mir in der Halle stehen. \u00bbWo setzen wir dich denn jetzt nur hin?\u00ab, jammerte sie und sah sich suchend um. Widerwillig stellte sie fest, dass das einzige Zimmer im ganzen Haus, das sich abschlie\u00dfen lie\u00df, ihr eigenes war. \u00bbNa dann!\u00ab, seufzte sie und schob mich in ihr kombiniertes B\u00fcro und Schlafzimmer. \u00bbDu bleibst bei mir. Aber gnade dir Gott, wenn du heute Nacht schnarchst. Und morgen nehmen wir deine Grundreinigung in Angriff.\u00ab<\/p>\n<p>Sie hatte wohl ernsthafte Schwierigkeiten mit meiner neuen Hygiene. Den Rest des Tages war Gerd fahrig und nerv\u00f6s, kaute an den Fingern\u00e4geln und schaute mich an, als w\u00e4re ich das gr\u00f6\u00dfte Ungl\u00fcck, das ihr je im Leben widerfahren war. Am Abend schl\u00fcpfte sie in ihr unf\u00f6rmiges Nachthemd. F\u00fcr mich hatte sie eine Matratze aus dem Schlafsaal hochgeholt und auf den Boden gelegt. St\u00e4ndig sp\u00e4hte sie aus dem Fenster. \u00bbWas glaubst du?\u00ab, fragte sie leise. \u00bbWird sie hier auftauchen, deine \u2026 Gorilla, meine ich?\u00ab Ich dachte an sie, an meine Gorilla. W\u00fcrde sie kommen, um mich zu holen? \u00bbJa\u00ab, sagte ich und nickte ohne einen Zweifel. \u00bbSie kommt. Ich wei\u00df es.\u00ab<\/p>\n<p>Mit dieser Antwort schien Gerd nicht zufrieden zu sein. Sie legte ihr Gesicht in Falten, dass es aussah wie ein rosa Sp\u00fcllappen, und sp\u00e4hte wieder aus dem Fenster. Dann holte sie das Telefon vom Schreibtisch und nahm es mit ins Bett. \u00bbAber dann bin ich die Erste, die den feinen Herrn B\u00fcrgermeister anruft\u00ab, sagte sie und l\u00f6schte das Licht, obwohl ich noch gar nicht im Bett war und mich durch das dunkle Zimmer vortasten musste, um die Matratze zu finden. Dabei stie\u00df ich einen Stuhl um. \u00bbScht!\u00ab, zischte Gerd. \u00bbSchlaf jetzt!\u00ab Kurz darauf schnarchte sie wie ein ganzes S\u00e4gewerk. Ich vergrub mein Gesicht im Kissen. Es roch stark nach Waschmittel. Frisch gewaschene Bettw\u00e4sche war immer so steif und ungem\u00fctlich. Bis eben hatte ich noch nie dar\u00fcber nachgedacht. Meine Decke mit den Pfefferkuchenherzen zu Hause auf dem Schrottplatz war so weich. Gorilla war auch weich. Weich und warm \u2026<\/p>\n<p>Ohne dass ich merkte, wie es kam, war mein Kissen bald ganz nass. Sie kommt und holt mich, dachte ich. Ich wei\u00df, dass sie das macht. Sie holt sich die gro\u00dfe Axt aus der Vorratskammer, dann f\u00e4hrt sie hierher und macht Kleinholz aus der Eingangst\u00fcr. Dann bekommt Gerd solche Angst, dass sie sich kaum mehr r\u00fchren kann, sondern auf die Knie f\u00e4llt und weint, und Gorilla hebt mich hoch und tr\u00e4gt mich nach drau\u00dfen zum Volvo. Ich wei\u00df es. Sie hat mich ein Mal hier rausgeholt, und sie wird es wieder tun. Stundenlang lag ich wach und wartete auf ein Ger\u00e4usch von drau\u00dfen. Darauf, dass Gorilla nach mir rufen w\u00fcrde, oder darauf, dass die Haust\u00fcr mit einem lauten Krachen eingeschlagen w\u00fcrde. Aber nichts passierte. Erst als es schon d\u00e4mmerte, schlief ich endlich ein.<\/p>\n<p>Ich wurde von einem lauten Klopfen an der Haust\u00fcr geweckt. Die Uhr an der Wand zeigte fast acht. Gerd sprang aus dem Bett und zog sich eilig an. \u00bbWas ist denn jetzt schon wieder los!\u00ab, meckerte sie. \u00bbDarf man jetzt morgens nicht mal mehr ausschlafen? \u00abDann zuckte sie zusammen. \u00bbDenkst du, sie ist es?\u00ab Ich flog von meiner Matratze hoch. \u00bbJa!\u00ab, jubelte ich. \u00bbJa! Jetzt kommt sie!\u00ab Ich rannte in die Halle und st\u00fcrzte ans Fenster. \u00bbGori\u2026\u00ab, rief ich, aber dann verstummte ich. Entt\u00e4uscht schlich ich zu Gerd zur\u00fcck, die mit schlotternden Knien auf mich wartete. \u00bbEs ist Tord\u00ab, seufzte ich und warf mich auf die Matratze. Gerd ging es gleich viel besser. Sie richtete ihre Haare, die vom Schlafen ganz platt gelegen waren, und flitzte nach drau\u00dfen. Kurz darauf kamen beide zusammen zur\u00fcck ins B\u00fcro. \u00bbFalls es um die \u00dcberbelegung des Rainfarn geht, so kann ich das nur bedauern und die Stadt um Nachsicht bitten\u00ab, sagte Gerd und l\u00e4chelte unsicher. Tord sch\u00fcttelte den Kopf. \u00bbAber nein\u00ab, sagte er. \u00bbIch bin nur gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass Sie das Kind nicht l\u00e4nger einschlie\u00dfen m\u00fcssen.\u00ab \u2013 \u00bbAch ja?\u00ab sagte Gerd. \u00bbGorilla hat sich aus dem Staub gemacht\u00ab, fuhr Tord fort und warf mir einen Seitenblick zu. Ein kleines Grinsen konnte er sich nicht verkneifen. Gerd strahlte, als h\u00e4tte ihr jemand eine T\u00fcte Bonbons geschenkt. \u00bbNein, so was, wie sch\u00f6n!\u00ab, zwitscherte sie und schlug die H\u00e4nde zusammen. Tord nickte. \u00bbEs war wohl zu qu\u00e4lend f\u00fcr sie, dass sie das Kind auf diese Weise abgeben musste. Das Auto ist weg, und alles ist verrammelt. Sie hat die Stadt verlassen. \u00abEr drehte sich zu mir.\u00bbJetzt kannst du in aller Ruhe die Zeit, die du mit ihr verbracht hast, vergessen. Und dankbar daf\u00fcr sein, dass sich doch noch alles zum Guten gewendet hat.\u00ab<\/p>\n<p>Ich starrte ihn an, meine Augen brannten und waren nach der Nacht noch ganz verschwollen. \u00bbDu l\u00fcgst\u00ab, sagte ich. \u00bbNiemals w\u00fcrde sie ohne mich abhauen.\u00ab Tord l\u00e4chelte mit einem Gesichtsausdruck, der so viel hie\u00df wie: Ach, wie putzig, wenn Kinder so gar nichts begreifen. Er machte einen Schritt auf mich zu und zischte so leise, dass Gerd es nicht h\u00f6ren konnte: \u00bbIch komme soeben vom Schrottplatz, wo ich eins unserer Schilder aufgestellt habe, wenn du verstehst, was ich meine.\u00ab Er steckte seine Hand in die Tasche, zog einen Zettel hervor und reichte ihn mir. \u00bbDas hier hing an der T\u00fcr.\u00ab \u00bbF\u00fcr Jonna\u00ab stand darauf, in gro\u00dfen krakeligen Buchstaben. Dass das Gorillas Handschrift war, war nicht zu \u00fcbersehen. Ich faltete den Zettel auf: \u00bbHallo Sp\u00e4tzchen, ich habe beschlossen, die Stadt zu verlassen. Keine Lust mehr auf den ganzen Mist. Es gibt schlie\u00dflich immer einen anderen Ort, an den man gehen kann. Affenstern!\u00ab Tord r\u00fcmpfte die Nase. \u00bbNa, wenn das keine originelle Unterschrift ist, die sie sich da ausgedacht hat\u00ab, sagte er. \u00bbEin Affenstern ist Gorilla nun wirklich nie gewesen. Affenhirn w\u00fcrde viel besser passen.\u00ab<br \/>\nIch brachte keinen Ton heraus. Ich las die Zeilen noch einmal und noch einmal, aber es stand immer dasselbe da. Es war also wahr. Sie war abgehauen. Tord und Gerd sahen hinter dem Tr\u00e4nenschleier in meinen Augen ganz verschwommen aus. Gerd legte den Kopf schief. Sie sah wirklich mitleidig aus. \u00bbAber Kleinchen\u00ab, fl\u00fcsterte sie. \u00bbIst es denn so schlimm?\u00ab Tord verdrehte die Augen. \u00bbWenn ich nur verstehen k\u00f6nnte, warum sie so an diesem Gorilla h\u00e4ngt\u00ab, sagte er. \u00bbSie sollte lieber froh sein!\u00ab \u2013 \u00bbKinder sind eben Kinder\u00ab, sagte Gerd l\u00e4chelnd. Tord nickte zustimmend. Ich konnte nichts mehr sagen. Tr\u00e4nen liefen mir die Wangen hinunter. Ich legte mich auf die Matratze und versteckte mein Gesicht. Gorilla hatte mich verlassen. Niemals h\u00e4tte ich das geglaubt.<\/p>\n<p>Als Tord das B\u00fcro verlassen hatte, kam Gerd und t\u00e4tschelte mir den Kopf. \u00bbGeh raus zu den anderen, na los\u00ab, sagte sie. \u00bbDas Bad kann noch warten. Jetzt sei nicht mehr traurig.\u00ab Ich wischte mir die Tr\u00e4nen ab und zog meine Jeans an. Den Zettel mit Gorillas Handschrift stopfte ich mir in die Tasche. Dann ging ich nach drau\u00dfen in den Garten. Die Oktoberk\u00e4lte hatte alle Bl\u00e4tter von den B\u00e4umen gejagt, und im Wald hinter dem Kinderheim waren nun Fichten und Kiefern die einzigen B\u00e4ume, die nicht nackt herumstanden. Die Kinder waren alle mit irgendwelchen Arbeiten besch\u00e4ftigt. Im Holzschuppen waren einige dabei, Sp\u00e4ne f\u00fcr den Kamin zu spalten, ein paar andere hackten drau\u00dfen auf dem H\u00fcgel Feuerholz. Unten am Flieder harkten die Kleineren Laub zusammen, w\u00e4hrend die \u00c4lteren tischlerten. W\u00fctend stapfte ich mit meinen Stiefeln durch das rutschige Gras. Ich hatte die Hand in die Tasche gesteckt und hielt noch immer den Zettel umklammert. Er war schon ganz zerknickt und feucht, aber ich dr\u00fcckte nur noch fester zu. Meine ganze Traurigkeit mischte sich mit Wut. Ich f\u00fchlte mich betrogen. Ich sah vor mir, wie Gorilla hinter dem Steuer im Volvo sa\u00df, schon halb au\u00dfer Landes, und einfach nur die Schultern zuckte, \u00fcber all das, was geschehen war.<br \/>\n\u00bbJonna!\u00ab Es war Aron. Er hielt einen Hobel in der Hand und bearbeitete damit ein paar Bretter, die vor ihm auf B\u00f6cken lagen. \u00bbKomm her!\u00ab, rief er. Die schwarzhaarigen Br\u00fcder waren auch wieder da und feixten auf ihre \u00fcbliche gemeine Art, als ich n\u00e4her kam. Aron war rot und verschwitzt. Die Sommersprossen \u00fcberzogen sein Gesicht wie Nieselregen. Ich zog die Hand aus der Tasche und boxte ihn gegen die Schulter. \u00bbAu!\u00ab, fauchte er. \u00bbWarum machst du das?\u00ab \u2013 \u00bbWeil du so viel l\u00fcgst\u00ab, sagte ich. \u00bbIch bin nicht gefressen worden.\u00ab \u2013 \u00bbSchade\u00ab, sagte der eine Schwarzhaarige und fand sich selbst wahnsinnig witzig. Sein Bruder lachte mit. \u00bbHalt die Klappe\u00ab, sagte Aron da. \u00bbVerzieht euch!\u00ab Die Br\u00fcder starrten ihn verdattert an, aber sie gehorchten sofort. Sie legten ihre Hobel weg und schlurften bedr\u00f6ppelt zu ein paar anderen von den Kleineren, die dabei waren, Feuerholz zu stapeln. Aron sah mich an. \u00bbIch habe mir ein bisschen Sorgen um dich gemacht\u00ab, sagte er. \u00bbEin paar andere auch. War es schlimm? Bei dem Gorilla?\u00ab \u2013 \u00bbAch was!\u00ab, sagte ich, denn ich hatte keine Lust, dar\u00fcber zu reden. \u00bbWas machst du da?\u00ab \u2013 \u00bbIch baue eine neue T\u00fcr f\u00fcr den Erdkeller. Als du weg warst, waren Diebe hier, die sind eingebrochen und haben uns Essen gestohlen. Gerd war verdammt sauer deswegen. \u00ab<\/p>\n<p>Gerade da h\u00f6rten wir unten auf der Stra\u00dfe ein Auto kommen. Die Post. Nur Sekunden sp\u00e4ter st\u00fcrmte Gerd in Hausschuhen nach drau\u00dfen: \u00bbFrisch gehaaaarkt! Stoooopp!\u00ab Aron lachte. \u00bbWarum stellt sie nicht einfach den Briefkasten woanders auf, statt jeden Tag rauszurennen und diesen armen Postboten anzuschreien?\u00ab Gerd nahm ein gro\u00dfes Kuvert entgegen, und der Brieftr\u00e4ger verabschiedete sich wieder. Als sie den Brief aufgerissen hatte, machte sie einen Luftsprung vor Freude. \u00bbHa!\u00ab, jubelte sie und wedelte mit einem Blatt.<br \/>\n\u00bbDas Foto! Das Foto ist gekommen!\u00ab Da brach ein Begeisterungssturm los. Alle Kinder lie\u00dfen augenblicklich fallen, was sie eben noch in den H\u00e4nden gehalten hatten, und rannten los. Schon hatten sie Gerd umringt, die das Foto hoch \u00fcber ihren Kopf hielt. \u00bbNein!\u00ab, quiekte sie. \u00bbBlo\u00df keine Schmutzfinger! Ich rahme es jetzt ein und h\u00e4nge es zu den anderen in die Halle.\u00ab Als sie die Treppe hochging, folgten die Kinder ihr auf dem Fu\u00df. Auch Aron legte den Hobel weg und zuckte mit den Schultern. \u00bbDann gehen wir es uns mal anschauen.\u00ab \u2013 \u00bbIch hab keine Lust. Geh ruhig alleine\u00ab, sagte ich. Aber da zog Aron mich am Arm.<br \/>\n\u00bbKomm schon mit. Ich wei\u00df, du siehst auf Bildern immer h\u00e4sslich aus, aber ist doch egal. Du kannst ja stattdessen gucken, wie gut ich getroffen bin. Los!\u00ab Er nahm mich mit in die gro\u00dfe Eingangshalle, in der es jetzt so voll war wie in einem Schafspferch. Alle glotzten und traten sich gegenseitig auf die F\u00fc\u00dfe, als Gerd mit wichtiger Miene aus ihrem B\u00fcro kam. Sie trug das eingerahmte Foto vor sich her, als w\u00e4re es eine Goldmedaille, die sie jeden Moment einem Nobelpreisgewinner \u00fcbergeben wollte. \u00bbVorsicht!\u00ab, kommandierte sie. Sie schlug einen Nagel in die Wand und h\u00e4ngte das Bild auf. Alle dr\u00e4ngten sich n\u00e4her, um besser sehen zu k\u00f6nnen. \u00bbOh, nein!\u00ab, rief Aron, als er das Bild sah. \u00bbDrecksfotograf! Warum hat er abgedr\u00fcckt, als ich gerade die Augen zuhatte?\u00ab Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen. Aron hatte die Augen halb geschlossen, sodass nur ein wenig Wei\u00df zu erkennen war. Das sah ziemlich bekloppt aus. Mich selbst fand ich diesmal sch\u00f6n. Meine Z\u00f6pfe waren schnurgerade. Die Fingern\u00e4gel sauber und die Hosen auch. Ich sah froh aus. Es war ja auch immer lustig gewesen, wenn der Fotograf da war, und es f\u00fchlte sich irgendwie besonders an, auf ein Bild zu kommen. Feierlich.<\/p>\n<p>\u00bbIch gehe die T\u00fcr fertig machen\u00ab, sagte Aron. \u00bbKommst du mit?\u00ab Ich sch\u00fcttelte den Kopf. \u00bbIch gucke noch ein bisschen\u00ab, sagte ich. \u00bbVielleicht komme ich sp\u00e4ter nach.\u00ab Kurz darauf stand ich allein vor der gro\u00dfen Wand, die mit Fotos vollgeh\u00e4ngt war. Unvorstellbar, wie viele Kinder hier schon gewohnt hatten. Unmengen von kleinen blassen Gesichtern schauten mich aus der Vergangenheit an. Da blieb mein Blick an etwas h\u00e4ngen. In einer Reihe weiter oben entdeckte ich mehrere Bilder, auf denen etwas Merkw\u00fcrdiges zu sehen war. Neben einer gro\u00dfen Gruppe von Kindern war da auch noch etwas anderes. Am Rand, ganz in der Ecke, war eine dunklere Gestalt zu erkennen. Ein haariges kleines Gesicht \u2026 Ich konnte es kaum glauben, aber es war so! Da war Gorillas Gesicht und schaute mich mit seinen kleinen Knopfaugen an. Auf mehreren Bildern \u2013 eins, zwei, drei, vier, f\u00fcnf, sechs, sieben, acht \u2013 war sie dabei. Erst als kleines schwarzes B\u00fcndel auf Gerds Arm, die damals noch ganz jung gewesen war. Zu dieser Zeit hatte sie noch nicht so streng und nerv\u00f6s ausgesehen, sondern eigentlich nett.<\/p>\n<p>Und dann, von Jahr zu Jahr, wurde Gorilla gr\u00f6\u00dfer und gr\u00f6\u00dfer, haariger und scheu\u00dflicher. Und auf jedem weiteren Bild sah sie trauriger und zusammengesunkener aus. Auf dem letzten Bild schien es, als w\u00e4re sie am liebsten unsichtbar. Sie hatte den R\u00fccken gekr\u00fcmmt und duckte sich halb hinter die letzte Reihe. Gerds Gesichtsz\u00fcge waren h\u00e4rter geworden.<\/p>\n<p>Den neunten Teil der Geschichte findet ihr <a href=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/2010\/08\/26\/kinderzeit-lesesommer-2010-ich-gorilla-und-der-affenstern-%e2%80%93-teil-9_6959#more-6959\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"affenstern\" src=\"https:\/\/blog.zeit.de\/kinderzeit\/files\/2010\/07\/affenstern-223x300.jpg\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"300\" \/><strong><br \/>\nFrida Nilsson:<br \/>\nIch, Gorilla und der Affenstern<br \/>\nGerstenberg<br \/>\nVerlag, 12,95 \u20ac<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Entdeckung: Jonna muss zur\u00fcck ins Kinderheim Rainfarn. Vorbei ist das sch\u00f6ne Leben auf dem Schrottplatz bei ihrer Adoptivmutter Gorilla. Die Affendame k\u00f6nne nicht richtig f\u00fcr das M\u00e4dchen sorgen, entschied eine Kommission um den fiesen B\u00fcrgermeister Tord. Jonna hofft, dass Gorilla sie rettet. 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